KontraindikationenBekannte Überempfindlichkeit gegenüber Sufentanil und anderen Opioiden.
Wie andere epidural verabreichbare Opioide sollte Sufenta/- forte nicht verabreicht werden bei: schweren Blutungen oder Schock, Sepsis, Infektionen an der Injektionsstelle, Störungen der Haemostase wie Thrombozytopenie und Koagulopathie, Behandlung mit Antikoagulantien, gleichzeitiger Behandlung mit Arzneimitteln resp. unter medizinischen Umständen, bei denen eine epidurale Applikation kontraindiziert ist.
Intravenöse Applikation während der Wehen oder vor dem Abklemmen der Nabelschnur bei Sectio caesarea ist kontraindiziert, da die Möglichkeit einer Atemdepression beim Neugeborenen besteht. Im Gegensatz dazu beeinflusst die epidurale Applikation von Sufentanil in Dosierungen bis zu 30 µg während der Wehen weder den Zustand der Mutter noch den des Neugeborenen (siehe Rubrik «Schwangerschaft/Stillzeit»).
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