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Fachinformation zu Nevanac® 1 mg/ml Augentropfensuspension:Novartis Pharma Schweiz AG
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Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Nicht zur Injektion oder oralen Einnahme bestimmt.
Die Wirksamkeit und Sicherheit von Nevanac 1 mg/ml Augentropfensuspension ist an Kindern und Jugendlichen nicht untersucht worden. Die Anwendung von Nevanac 1 mg/ml Augentropfensuspension ist bei Patienten unter 18 Jahren nicht empfohlen, solange keine Daten vorliegen.
Patienten sollen angewiesen werden, direktes Sonnenlicht während der Behandlung mit Nevanac 1 mg/ml Augentropfensuspension zu vermeiden.
Die Anwendung von topischen NSAID kann zu Keratitis führen. Bei einigen prädisponierten Patienten kann die kontinuierliche Anwendung von topischen NSAID zu Epithelschädigungen, Hornhautverdünnung, Hornhauterosion, Hornhautulzeration oder Hornhautperforation führen und dadurch das Sehvermögen gefährden. Patienten mit nachweislichen Schädigungen der Hornhaut sollten unverzüglich die Verwendung von Nevanac 1 mg/ml Augentropfensuspension abbrechen und hinsichtlich des Zustands der Hornhaut eng überwacht werden.
Topische NSAIDs können die Wundheilung verlangsamen oder verzögern. Auch topisch angewandte Kortikosteroide sind für diesen Effekt bekannt. Die gleichzeitige Anwendung von topischen NSAID und topischen Steroiden kann die Möglichkeit für Wundheilungsstörungen erhöhen.
Postmarketing-Erfahrungen mit topischen NSAID lassen vermuten, dass bei Patienten mit komplizierten oder innerhalb kurzer Zeit wiederholten Eingriffen am Auge sowie bei Patienten mit Denervierung der Hornhaut, Hornhautepitheldefekten, Diabetes mellitus, Krankheiten der Augenoberfläche (z.B. trockenes Auge) oder rheumatoider Arthritis ein erhöhtes Risiko für corneale Nebenwirkungen besteht, welche das Sehvermögen gefährden könnten. Topische NSAID sollten bei diesen Patienten mit Vorsicht angewendet werden. Wiederholte oder längere Verwendung von topischen NSAID kann das Risiko für das Auftreten und die Schwere von cornealen Nebenwirkungen erhöhen.
Es wurde berichtet, dass ophthalmische NSAID im Zusammenhang mit einer Augenoperation eine Verlängerung der Blutungszeit von Augengewebe (inklusive Hyphämata) verursachen können. Daher wird empfohlen, Nevanac 1 mg/ml Augentropfensuspension bei Patienten mit Blutungsneigung oder bei Verwendung von blutungsfördernden Arzneimitteln mit Vorsicht anzuwenden.
Bei postoperativer Anwendung von Nepafenac zur Vermeidung von Makulaödemen bei Diabetikern muss jeder zusätzliche Risikofaktor zu einer erneuten Bewertung des erwarteten Verhältnisses von Nutzen und Risiko führen. Der Patient ist darüber hinaus intensiv zu überwachen.
Hinsichtlich der gleichzeitigen Anwendung von Prostaglandinanaloga und Nevanac 1 mg/ml Augentropfensuspension sind nur sehr begrenzt Daten verfügbar. Unter Berücksichtigung der Wirkmechanismen dieser Substanzen ist die gleichzeitige Anwendung dieser Arzneimittel nicht empfehlenswert.
Eine akute Augeninfektion kann durch die topische Anwendung von entzündungshemmenden Präparaten maskiert werden. NSAID haben keine antimikrobiellen Eigenschaften. Bei okulären Infektionen sollte der kombinierte Einsatz von NSAID und Antiinfektiva mit Vorsicht erfolgen.
Kreuzsensitivität
Es können Kreuzsensitivitäten von Nepafenac zu Acetylsalicylsäure, Phenylacetylsäurederivaten und sonstigen NSAID bestehen.
Hinweis für Kontaktlinsenträger
Nevanac 1 mg/ml Augentropfensuspension enthält Benzalkoniumchlorid. Benzalkoniumchlorid kann von weichen Kontaktlinsen aufgenommen werden und kann zur Verfärbung der Kontaktlinsen führen. Zudem ist das Tragen von Kontaktlinsen während der postoperativen Periode nach der Kataraktoperation nicht zu empfehlen. Deshalb sollten während der Behandlung mit Nevanac 1 mg/ml Augentropfensuspension keine Kontaktlinsen getragen werden.
Es liegen Berichte vor, dass Benzalkoniumchlorid Reizungen am Auge und trockene Augen hervorrufen und den Tränenfilm und die Hornhautoberfläche beeinträchtigen kann. Es sollte bei Patienten mit trockenen Augen und bei Patienten mit geschädigter Hornhaut mit Vorsicht angewendet werden. Bei längerer Anwendung sollten die Patienten überwacht werden.

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