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Fachinformation zu Terbinafin-Teva® Tabletten:Teva Pharma AG
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Wirkungen anderer Arzneimittel auf Terbinafin
Die Plasma-Clearance von Terbinafin kann durch Arzneimittel, welche Cytochrom P450 induzieren, beschleunigt und durch solche, die Cytochrom P450 hemmen, reduziert werden. Wenn eine gleichzeitige Verabreichung dieser Mittel erforderlich ist, muss die Dosierung von Terbinafin-Teva Tabletten entsprechend angepasst werden.
In Kombination mit Cimetidin wurden ein Abfallen der Terbinafin-Clearance um 30% und eine Steigerung der AUC um 34% beobachtet.
Die Kombination mit Rifampicin erhöhte die Terbinafin-Clearance um 100%. AUC und C max reduzierten sich zu 50% bzw. 55% der Kontrolle.
Wirkung von Terbinafin auf andere Arzneimittel
Entsprechend den Ergebnissen von in vitro -Studien und Untersuchungen an gesunden Freiwilligen zeigt Terbinafin eine vernachlässigbare Hemmung oder Induktion der Clearance der meisten Arzneimittel, die über das Cytochrom P450-System metabolisiert werden (z.B. Terfenadin, Triazolam, Tolbutamid, orale Kontrazeptiva) mit Ausnahme von Ciclosporin (15% Steigerung der Clearance, 13% Reduktion der AUC) und mit Ausnahme jener, die durch CYP2D6 metabolisiert werden (s. unten).
Die Clearance von Antipyrin und Digoxin wird durch Terbinafin nicht beeinflusst.
Einige Fälle von unregelmässigen Menstruationszyklen wurden bei Patientinnen beobachtet, welche Terbinafin-Teva Tabletten gleichzeitig mit oralen Kontrazeptiva eingenommen haben. Die Inzidenz dieser Störung ist jedoch in derselben Grössenordnung wie bei Patientinnen, die nur orale Kontrazeptiva einnehmen.
Terbinafin liess die Clearance von i.v. verabreichtem Koffein um 21% abfallen.
Vorwiegend durch CYP2D6 metabolisierte Arzneimittel
Weitere in vitro - und in vivo -Studien haben gezeigt, dass Terbinafin den Metabolismus über CYP2D6 hemmt. Diese Befunde könnten für Substanzen relevant sein, die v.a. über diesen Weg abgebaut werden, wie z.B. einige Vertreter folgender Arzneimittelklassen: trizyklische Antidepressiva, Betablocker, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, Antiarrhythmika der Klasse 1A, 1B und 1C oder MAO-Hemmer vom Typ B, vor allem wenn diese eine enge therapeutische Breite haben (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
Terbinafin liess die Clearance von Desipramin um 82% abfallen und die AUC 5-fach ansteigen.
Die Wechselwirkung zwischen Terbinafin und den in der Schweiz üblichen Antikoagulantien ist nicht untersucht worden. In einer Studie mit Warfarin wurde keine Interaktion gefunden.

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