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Fachinformation zu KLISYRI®:Almirall AG
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Präklinische Daten

Basierend auf den konventionellen Studien zur Sicherheitspharmakologie und der Toxizität bei wiederholter Gabe lassen die präklinischen Daten keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen.
Genotoxizität
In Studien zur Genotoxizität zeigt sich Tirbanibulin als nicht mutagen (Ames), verursachte aber chromosomale Schäden und Mikronuklei. Ausführliche Tests lassen darauf schliessen, dass Tirbanibulin eine aneugene Wirkung hat und dass es unterhalb eines gewissen Grenzwerts zu keinen genotoxischen Ereignissen kommt. In vivo ergab sich bei Plasmakonzentrationen über dem 20-Fachen der menschlichen Exposition in der pharmakokinetischen Maximaldosisstudie eine Genotoxizität.
Kanzerogenität
Studien zur Kanzerogenität von Tirbanibulin wurden nicht durchgeführt.
Reproduktionstoxizität
In einer Studie zur Fertilität und frühen embryonalen Entwicklung bei Ratten wurde eine Abnahme des Hodengewichts, die mit einer reduzierten Spermienkonzentration, einer verringerten Spermienbeweglichkeit, einer erhöhten Inzidenz abnormer Spermien und häufigerer Degeneration des Samenepithels einherging, als Anzeichen für eine Beeinträchtigung der männlichen Fertilität gewertet, die beim 58-Fachen der menschlichen Exposition in der humanen pharmakokinetischen Maximaldosisstudie auftrat. Es gab jedoch keine Veränderungen beim männlichen Paarungs- oder Fertilitätsindex. Die klinische Relevanz dieser Ergebnisse ist nicht bekannt.
In Studien zur embryofetalen Entwicklung bei Ratten und Kaninchen kam es beim 22-Fachen und 65-Fachen der menschlichen Exposition in der humanen pharmakokinetischen Maximaldosisstudie zu einer embryonalen und fetalen Toxizität einschliesslich Missbildungen des Fötus.
In einer Studie zur prä- und postnatalen Entwicklung bei Ratten wurde bei den Nachkommen behandelter Weibchen eine Reduzierung der Fertilität und eine erhöhte embryofetale Letalität beobachtet. Die klinische Relevanz dieser Ergebnisse ist nicht bekannt.
Weitere Daten – (Lokale Toxizität, Phototoxizität)
In dermalen Irritationsstudien an Ratten und Kaninchen verursachte Tirbanibulin eine leichte bis mässige Reizung der Haut nach dermaler Applikation b.i.d für 6 bzw. 8 Tage. In Studien zur Toxizität bei wiederholter Verabreichung an Ratte und Minischwein verursachte Tirbanibulin nach 5 bzw. 28 Tagen und 3 Monaten Anwendung (4 Zyklen mit 5 aufeinanderfolgenden Behandlungstagen, getrennt durch 23 behandlungsfreie Tage) dermale Toxizität. Die lokale Toxizität, Hautirritation und Degeneration/Nekrose in der Epidermis/Dermis waren reversibel oder zeigten eine Tendenz zur Erholung nach der 2 bis 3-wöchigen Erholungsphase in den jeweiligen Studien. In tierexperimentellen Studien war Tirbanibulin ein mässiger Kontaktsensibilisator; dieses wurde beim Menschen jedoch nicht bestätigt.
Tirbanibulin zeigte in vitro unter Verwendung des EpiOcular Eye Irritation Tests kein Augenirritationspotential. Eine in vivo-Augenirritationsstudie am Kaninchen zeigte jedoch, dass Tirbanibulin nach einmaliger Anwendung eine Augenirritation hervorrief. Nach einmaliger dermaler Applikation und Ultraviolett-A (UVA)-Bestrahlung zeigte Tirbanibulin beim Kaninchen keine Phototoxizität.

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