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- +Nierentumoren: Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz, die über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren Lithium erhalten haben, wurden Fälle von Mikrozysten, Onkozytomen und Ductus-Bellini-Karzinomen der Niere berichtet (vgl. «Unerwünschte Wirkungen»). Es wird empfohlen, bei diesen Patienten regelmässig eine Nierensonographie durchzuführen, auch nach dem Absetzen von Lithium.
- +Angiotensin-II-Rezeptor·Antagonisten (Sartane).
- +Bei den Häufigkeitsangaben wurden die folgenden Kategorien zugrunde gelegt: «Sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (<1/10, ≥1/100), «gelegentlich» (<1/100, ≥1/1000), «selten» (<1/1000, ≥1/10‘000), «sehr selten» (<1/10‘000).
-Störungen des Blut-und Lymphsystems: Leukozytose, vereinzelt Thrombozytose. In Einzelfällen wurde auch ein Anstieg der Erythrozytenzahl beobachtet.
-Endokrine Störungen: Kropf (euthyreot), Hypothyreose, in seltenen Fällen Hyperthyreose, Hyperparathyreose.
-Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen: Hyperglykämie, Hyperkalzämie, Hypermagnesämie, Gewichtszunahme.
-Psychiatrische Störungen: Halluzinationen, Somnolenz, Gedächtnisverlust, Delirium.
-Störungen des Nervensystems: Tremor, faszikuläre Zuckungen, Zuckungen und Klonus der Extremitäten, Ataxie, Choreoathetose, hyperaktive Sehnenreflexe, extrapyramidale Symptome, Anfälle, verwaschene Sprache, Schwindel, Bewusstseinstrübung, Kleinhirnsyndrom (in der Regel reversibel), abnormale Reflexe, Enzephalopathie, Nystagmus, Stupor, Koma, Pseudotumor cerebri, Kopfschmerzen, Myasthenia.
- +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:
- +Häufig: Leukozytose.
- +In Einzelfällen wurde auch ein Anstieg der Erythrozytenzahl, d.h. eine Thrombozytose beobachtet.
- +Endokrine Erkrankungen:
- +Häufig: Fehlfunktion der Schilddrüse, Hypothyreose.
- +Gelegentlich: Hyperkalzämie.
- +Selten: Hyperthyreose, Hyperparathyreose, Kropf (euthyreot), Hypermagnesämie.
- +Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen:
- +Häufig: Hyperglykämie, Gewichtszunahme, Anorexie.
- +Psychiatrische Erkrankungen:
- +Gelegentlich: Delirium, Verwirrtheit.
- +Unbekannte Häufigkeit: Halluzinationen.
- +Erkrankungen des Nervensystems:
- +Sehr häufig: Kopfschmerzen (12,6%), Tremor (12,4%), extrapyramidale Symptome (15%).
- +Häufig: Somnolenz, Bewusstseinstrübung, Schwindel.
- +Gelegentlich: Ataxie, Kleinhirnsyndrom (in der Regel reversibel), verwaschene Sprache, Enzephalopathie, Zuckungen und Klonus der Extremitäten.
- +Unbekannte Häufigkeit: Amnesie, faszikuläre Zuckungen, Choreoathetose, hyperaktive Sehnenreflexe, Anfälle, abnormale Reflexe, Nystagmus, Stupor, Koma, Pseudotumor cerebri, Myasthenia.
-Augenleiden: Skotom, getrübtes Blickfeld.
-Funktionsstörungen des Herzens: Arrhythmie, vor allem Bradykardie aufgrund von Sinus-Knoten-Dysfunktion, peripherer Kreislaufkollaps, niedriger Blutdruck, Ödem und Raynaud Krankheit. EKG-Veränderungen: Reversible Abflachung und Inversion der T-Wellen und Verlängerung des QT-Intervalls, Kardiomyopathie.
-Gastrointestinale Störungen: Anorexie, Nausea, Erbrechen, Diarrhoe, Gastritis, übermässiger Speichelfluss, Mundtrockenheit.
-Funktionsstörungen der Haut und des Unterhautzellgewebes: Alopezie, Akne, Follikulitis, Pruritus, Auslösen oder Verstärkung der Psoriasis, Angioödem, Ausschläge und andere Anzeichen einer Überempfindlichkeit.
-Muskulo-skelettales System: Arthralgie, Myalgie.
-Funktionsstörung der Nieren und ableitenden Harnwege: Symptome eines nephrogenen Diabetes insipidus (Polydipsie, Polyurie), Harninkontinenz. Dies steht normalerweise mit der ADH-blockierenden Wirkung des Lithiums in Zusammenhang und ist beim Absetzen des Lithiums reversibel. Eine Langzeitbehandlung mit Lithium kann jedoch permanente Veränderungen der renalen Histologie, die Bildung von renalen Mikrozysten bewirken und die Nierenfunktion stark beeinträchtigen. Selten sind Nephrosen oder ein nephrotisches Syndrom gemeldet worden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Sehr selten: Chronische tubulo-interstitielle Nephropathie manchmal mit irreversibler Fibrose.
-Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationsstelle: Ödem, Dysgeusie, Impotenz, sexuelle Dysfunktion.
- +Augenerkrankungen:
- +Gelegentlich: Skotom, getrübtes Blickfeld.
- +Herzerkrankungen:
- +Gelegentlich: Veränderungen im Elektrokardiogramm.
- +Unbekannte Häufigkeit: Arrhythmie, vor allem Bradykardie aufgrund von Sinus-Knoten-Dysfunktion, peripherer Kreislaufkollaps, niedriger Blutdruck, Ödem und Raynaud Krankheit. EKG-Veränderungen: Reversible Abflachung und Inversion der T-Wellen und Verlaengerung des QT-Intervalls, Kardiomyopathie.
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts:
- +Sehr häufig: Nausea (17,4%), Diarrhoe (10,6%).
- +Häufig: Erbrechen, Bauchschmerzen, Mundtrockenheit.
- +Gelegentlich: übermässiger Speichelfluss, Dysgeusie.
- +Unbekannte Häufigkeit: Gastritis.
- +Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
- +Gelegentlich: Pruritus, Ausschläge und andere Anzeichen einer Überempfindlichkeit, Akne (akneähnliche Ausschläge), Auslösen oder Verstärkung der Psoriasis, Alopezie.
- +Unbekannte Häufigkeit: Follikulitis, Angioödem, Hautgeschwür.
- +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen:
- +Häufig: Myalgie.
- +Selten: Muskelschwäche.
- +Unbekannte Häufigkeit: Arthralgie, Rhabdomyolyse.
- +Erkrankungen der Nieren und Harnwege:
- +Häufig: Polyurie, Polydipsie, Durstgefühl, Niereninsuffizienz.
- +Unbekannte Häufigkeit: Symptome eines nephrogenen Diabetes insipidus (Polydipsie, Polyurie), Harninkontinenz. Dies steht normalerweise mit der ADH-blockierenden Wirkung des Lithiums in Zusammenhang und ist beim Absetzen des Lithiums reversibel. Eine Langzeitbehandlung mit Lithium kann jedoch permanente Veränderungen der renalen Histologie, die Bildung von renalen Mikrozysten bewirken und die Nierenfunktion stark beeinträchtigen. Selten sind Nephrosen oder ein nephrotisches Syndrom gemeldet worden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Sehr selten: Chronische tubulo-interstitielle Nephropathie manchmal mit irreversibler Fibrose.
- +Selten: Es wurden vereinzelte Fälle von Mikrozysten, Onkozytomen und Ductus-Bellini-Karzinomen der Niere (bei Langzeitbehandlung, d.h. über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren) berichtet (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse:
- +Gelegentlich: Impotenz, sexuelle Dysfunktion.
- +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort:
- +Gelegentlich: Ödem.
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-Dezember 2014.
- +Januar 2017.
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