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-Hilfsstoffe: Mannitol, Maisstärkte, Gummiarabikum, Magnesiumstearat, Natriumlaurylsulfat, Glycerolstearat/-palmitat, Carboxymethylstärke-Natrium.
- +Hilfsstoffe: Mannitol, Maisstärke, Gummiarabikum, Magnesiumstearat, Natriumlaurylsulfat, Glycerolstearat/-palmitat, Carboxymethylstärke-Natrium.
-Behandlung akuter manischer Episoden: Die Initialdosis beträgt üblicherweise 2× täglich 600 mg (1200 mg tgl.) mit einer langsamen Steigerung um je 200 bis 600 mg bis ein optimales Ansprechen erreicht wird. Die Serum-Lithiumkonzentration muss überwacht werden und sollte 1,2 mmol/l nicht übersteigen. Ist die Kontrolle erreicht, sollte die Dosierung auf die prophylaktische Dosis gesenkt werden.
- +Behandlung akuter manischer Episoden:
- +Die Initialdosis beträgt üblicherweise 2× täglich 600 mg (1200 mg tgl.) mit einer langsamen Steigerung um je 200 bis 600 mg bis ein optimales Ansprechen erreicht wird. Die Serum-Lithiumkonzentration muss überwacht werden und sollte 1,2 mmol/l nicht übersteigen. Ist die Kontrolle erreicht, sollte die Dosierung auf die prophylaktische Dosis gesenkt werden.
-Ist die Tagesdosis einmal festgelegt, kann die Häufigkeit der Lithiumspiegelbestimmungen nach und nach auf alle 2 oder 3 Monate verlängert werden; ein Intervall von 3 Monate sollte jedoch normalerweise nicht überschritten werden. Zusätzliche Untersuchungen sind erforderlich nach einer Dosisänderung, beim Auftreten interkurrenter Krankheiten, bei Anzeichen eines Rückfalls mit manischen oder depressiven Phasen, nach signifikanten Änderungen des Natrium- oder Flüssigkeitskonsums oder wenn Anzeichen einer Lithiumtoxizität vorliegen.
- +Ist die Tagesdosis einmal festgelegt, kann die Häufigkeit der Lithiumspiegelbestimmungen nach und nach auf alle 2 oder 3 Monate verlängert werden; ein Intervall von 3 Monate sollte jedoch normalerweise nicht überschritten werden. Zusätzliche Untersuchungen sind erforderlich bei einer Dosisänderung, beim Auftreten interkurrenter Krankheiten, bei Anzeichen eines Rückfalls mit manischen oder depressiven Phasen, nach signifikanten Änderungen des Natrium- oder Flüssigkeitskonsums oder wenn Anzeichen einer Lithiumtoxizität vorliegen.
-Behandlung akuter manischer Episoden
- +Behandlung akuter manischer Episoden:
-Langzeitbehandlung und Krisenprophylaxe
- +Langzeitbehandlung und Krisenprophylaxe:
-Eine tubulointerstitielle Nephropathie wurde während einer chronischen Behandlung sehr selten beobachtet. Weil diese Nephropathie irreversibel sein kann, ist eine regelmässige Kontrolle der Nierenfunktion während der Behandlung mit Lithium empfohlen.
- +Eine tubulointerstitielle Nephropathie wurde während einer chronischen Behandlung sehr selten beobachtet. Da diese Nephropathie irreversibel sein kann, ist eine regelmässige Kontrolle der Nierenfunktion während der Behandlung mit Lithium empfohlen.
-Die Lithiumtoxizität steht in enger Beziehung zur Serum-Lithiumkonzentration und muss ab Konzentrationen von 1,5 mmol/l erwartet werden, obwohl in besonders empfindlichen Individuen toxische Symptome auch bei therapeutischen Blutspiegeln auftreten können. Die Behandlung sollte bei den ersten Anzeichen einer Toxizität sofort abgebrochen werden. Die toxischen Symptome umfassen:
- +Die Lithiumtoxizität steht in enger Beziehung zur Serum-Lithiumkonzentration und tritt ab einer Konzentrationen von 1,5 mmol/l auf, obwohl in besonders empfindlichen Individuen toxische Symptome auch bei therapeutischen Blutspiegeln auftreten können. Die Behandlung sollte bei den ersten Anzeichen einer Toxizität sofort abgebrochen werden. Die toxischen Symptome umfassen:
-Erbrechen,
-Diarrhö,
-gleichzeitig auftretende Infektionen,
-Flüssigkeitsverlust, übermässiges Schwitzen,
-andere Medikamente (siehe «Interaktionen»).
- +·Erbrechen,
- +·Diarrhö,
- +·gleichzeitig auftretende Infektionen,
- +·Flüssigkeitsverlust, übermässiges Schwitzen,
- +·andere Medikamente (siehe «Interaktionen»).
-Interaktionen die:
- +Interaktionen, die:
-·Angiotensin-II-Rezeptor·Antagonisten (Sartane).
- +·Angiotensin-II-Rezeptor·Antagonisten (Sartane)
-Harnstoff (Carbamid).
-Xanthine.
-Alkalinisierende Stoffe wie z.B. Natriumbicarbonat.
-Calcitonin.
-Diuretica (siehe auch oben): Osmotisch wirkende Diuretica und Carbonanhydrasehemmer inkl. Acetazolamid.
- +·Harnstoff (Carbamid).
- +·Xanthine.
- +·Alkalinisierende Stoffe wie z.B. Natriumbicarbonat.
- +·Calcitonin.
- +·Diuretica (siehe auch oben): Osmotisch wirkende Diuretica und Carbonanhydrasehemmer inkl. Acetazolamid.
-Potentiell neurotoxisch wirkende Kombinationen
- +Potentiell neurotoxisch wirkende Kombinationen:
- +Schwangerschaft
- +Fortpflanzungsfähigkeit
- +Darüber hinaus ergaben veröffentlichte Studien an Ratten, die Lithium ausgesetzt waren, Anomalien in der Spermatogenese, die zu einer Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit führen können. Dieses Risiko gilt potenziell auch für den Menschen (siehe «Präklinische Daten»).
-Bei den Häufigkeitsangaben wurden die folgenden Kategorien zugrunde gelegt: «Sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (<1/10, ≥1/100), «gelegentlich» (<1/100, ≥1/1000), «selten» (<1/1000, ≥1/10‘000), «sehr selten» (<1/10‘000).
-Auftreten und Ausmass der Nebenwirkungen korrelieren im Allgemeinen mit dem Lithiumspiegel, sind aber auch von der individuellen Empfindlichkeit abhängig. Die therapeutische Breite zwischen therapeutischen und toxischen Dosen ist sehr eng.
- +Bei den Häufigkeitsangaben wurden die folgenden Kategorien zugrunde gelegt: «Sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (<1/10, ≥1/100), «gelegentlich» (<1/100, ≥1/1000), «selten» (<1/1000, ≥1/10'000), «sehr selten» (<1/10'000).
- +Auftreten und Ausmass der Nebenwirkungen korrelieren im Allgemeinen mit dem Lithiumspiegel, hängen aber auch eng mit der individuellen Empfindlichkeit zusammen. Die therapeutische Breite zwischen therapeutischen und toxischen Dosen ist sehr eng.
-Gelegentlich: Hyperkalzämie.
-Selten: Hyperthyreose, Hyperparathyreose, Kropf (euthyreot), Hypermagnesämie.
- +Gelegentlich: HyperkalzämieSelten: Hyperthyreose, Hyperparathyreose, Kropf (euthyreot), Hypermagnesämie.
-Häufig: Polyurie, Polydipsie, Durstgefühl, Niereninsuffizienz.
- +Häufig: Polyurie, Polydipsie, Durstgefühl, Niereninsuffizienz.
- +Veröffentlichte Studien an Ratten, die Lithium ausgesetzt waren, ergaben Anomalien in der Spermatogenese, die zu einer Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit führen können.
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-Besondere Lagerungshinweise
- +Besondere Lagerungshinweise:
-Dezember 2017.
- +November 2018.
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