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Home - Fachinformation zu Sevredol 10 mg - Änderungen - 15.06.2018
10 Änderungen an Fachinfo Sevredol 10 mg
  • -Vorsicht ist geboten bei der Anwendung von Sevredol bei:
  • -·älteren oder geschwächten Patienten,
  • -·schwerem Cor pulmonale, schwerem Bronchialasthma, Atemdepression,
  • -·stark eingeschränkter Leberfunktion oder eingeschränkter Nierenfunktion,
  • -·Hypothyreose,
  • -·Addisonscher Krankheit (Nebennierenrindeninsuffizienz),
  • -·Intoxikationspsychose, Alkoholismus, Delirium tremens,
  • -·Cholelithiasis oder sonstiger akuter biliärer Erkrankung,
  • -·Pankreatitis,
  • -·obstruktiver oder entzündlicher Darmerkrankung,
  • -·Prostatahyperplasie mit Restharnbildung,
  • -·Hypotonie, Hypertonie, vorbestehenden Herzkreislauferkrankungen,
  • -·Kopfverletzungen (wegen des Risikos eines erhöhten Hirndrucks),
  • -·Epilepsie oder Prädisposition zu Krampfanfällen,
  • -·gleichzeitiger Einnahme von Monoaminoxidase-Hemmern (MAO-Hemmern) (siehe Rubrik «Interaktionen»),
  • -·Stillzeit (siehe Rubrik «Schwangerschaft/Stillzeit»).
  • -Bei längerfristiger Anwendung kann es zur Entwicklung einer Toleranz gegenüber Sevredol mit der Erfordernis höherer Dosen zum Erzielen des erwünschten analgetischen Effektes kommen. Die chronische Anwendung von Sevredol kann zu physischer Abhängigkeit führen, und bei abrupter Beendigung der Therapie kann ein Entzugssyndrom auftreten. Wenn die Therapie mit Morphin nicht mehr länger erforderlich ist, kann es ratsam sein, die Tagesdosis stufenweise zu reduzieren, um das Auftreten der Symptome eines Entzugssyndroms zu vermeiden.
  • -Der Wirkstoff Morphin hat, ähnlich wie andere stark wirksame Opioidrezeptoragonisten, ein Missbrauchspotenzial. Eine psychische Abhängigkeit (Arzneimittelsucht) kann sich nach Gabe opioidhaltiger Analgetika wie Sevredol entwickeln. Bei anamnestischem Alkohol-, Drogen- oder Arzneimittelmissbrauch ist Sevredol nur mit besonderer Vorsicht zu verordnen.
  • +Vorsicht ist geboten bei der Anwendung von Sevredol:
  • +·bei älteren oder geschwächten Patienten,
  • +·bei schwerem Cor pulmonale, schwerem Bronchialasthma, Atemdepression,
  • +·bei stark eingeschränkter Leberfunktion oder eingeschränkter Nierenfunktion,
  • +·bei Hypothyreose,
  • +·bei Addisonscher Krankheit (Nebennierenrindeninsuffizienz),
  • +·bei Intoxikationspsychose, Alkoholismus, Delirium tremens,
  • +·bei Cholelithiasis oder sonstiger akuter biliärer Erkrankung,
  • +·bei Pankreatitis,
  • +·bei obstruktiver oder entzündlicher Darmerkrankung,
  • +·bei Prostatahyperplasie mit Restharnbildung,
  • +·bei Hypotonie, Hypertonie, vorbestehenden Herzkreislauferkrankungen,
  • +·bei Kopfverletzungen (wegen des Risikos eines erhöhten Hirndrucks),
  • +·bei Epilepsie oder Prädisposition zu Krampfanfällen,
  • +·bei gleichzeitiger Einnahme von zentral dämpfend wirkenden Substanzen oder Monoaminoxidase-Hemmern (MAO-Hemmern) (siehe Rubrik «Interaktionen»),
  • +·in der Stillzeit (siehe Rubrik «Schwangerschaft/Stillzeit»).
  • +Bei längerfristiger Anwendung kann es zur Entwicklung einer Toleranz gegenüber Sevredol kommen, so dass eine höhere Dosierung zum Erzielen des erwünschten analgetischen Effektes erforderlich sein kann. Die chronische Anwendung von Sevredol kann zu physischer Abhängigkeit führen, und bei abrupter Beendigung der Therapie kann ein Entzugssyndrom auftreten. Wenn die Therapie mit Morphin nicht mehr länger erforderlich ist, kann es ratsam sein, die Tagesdosis stufenweise zu reduzieren, um das Auftreten der Symptome eines Entzugssyndroms zu vermeiden.
  • +Morphin hat, ähnlich wie andere stark wirksame Opioidrezeptoragonisten, ein Missbrauchspotenzial. Eine psychische Abhängigkeit (Arzneimittelsucht) kann sich nach Gabe opioidhaltiger Analgetika wie Sevredol entwickeln. Bei anamnestischem Alkohol-, Drogen- oder Arzneimittelmissbrauch ist Sevredol nur mit besonderer Vorsicht zu verschreiben.
  • +Opioide wie Morphin können die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren- oder -Gonaden-Achsen beeinflussen. Zu den Veränderungen, die beobachtet werden können, zählen ein Anstieg des Prolaktin im Serum und eine Abnahme von Kortisol und Testosteron im Plasma. Eine Manifestation klinischer Symptome aufgrund dieser Hormonveränderungen kann möglich sein.
  • -Zentral dämpfend wirkende Substanzen wie Benzodiazepine, Barbiturate, Opioide, Alkohol, Neuroleptika (Phenothiazine), trizyklische Antidepressiva, sedierende H1-Antihistaminika, zentral wirkende Antiemetika, Gabapentin, Pregabalin, weitere Narkotika, Sedativa, Hypnotika oder Anxiolytika können das Risiko von Atemdepression, Hypotonie und/oder einem sedierenden Effekt von Sevredol erhöhen und die Aufmerksamkeit beeinträchtigen.
  • +Zentral dämpfend wirkende Substanzen wie Benzodiazepine, Barbiturate, andere Opioide, Alkohol, Neuroleptika (Phenothiazine), trizyklische Antidepressiva, sedierende H1-Antihistaminika, zentralwirkende Antiemetika, Gabapentin, Pregabalin, Anästhetika, Sedativa, Hypnotika oder Anxiolytika können das Risiko von Atemdepression, Hypotonie und einer Beeinträchtigung der Aufmerksamkeit erhöhen. In schweren Fällen können ausgeprägte Sedierung, Koma und Tod eintreten.
  • -Sevredol kann die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen. Dies ist insbesondere zu Beginn der Therapie, nach Dosiserhöhung oder einer Umstellung auf Sevredol sowie beim Zusammenwirken von Sevredol mit Alkohol oder anderen ZNS-dämpfenden Substanzen zu erwarten. Bei einer stabilen Therapie sind Beschränkungen nicht zwangsläufig erforderlich. Deshalb sollten Patienten mit ihrem behandelnden Arzt besprechen, ob sie Auto fahren oder Maschinen bedienen dürfen.
  • +Sevredol kann die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen. Dies ist insbesondere zu Beginn der Therapie, nach Dosiserhöhung oder einer Umstellung auf Sevredol sowie beim Zusammenwirken von Sevredol mit Alkohol oder anderen zentral dämpfend wirkenden Substanzen zu erwarten. Bei einer stabilen Therapie sind Beschränkungen nicht zwangsläufig erforderlich. Deshalb sollten Patienten mit ihrem behandelnden Arzt besprechen, ob sie Auto fahren oder Maschinen bedienen dürfen.
  • -Über periphere Opioid-Rezeptoren unterstützt Morphin die analgetische Wirkung, bewirkt eine Reduktion der Motilität und Erhöhung des Tonus der glatten Muskulatur des Gastrointestinaltraktes (spastische Obstipation), Kontraktion der Sphinkteren der Gallenwege, Steigerung des Tonus der Harnblasenmuskulatur und des Blasenschliessmuskels, Verzögerung der Magenentleerung durch Pyloruskonstriktion, Hautrötung, Urtikaria und Juckreiz durch Histaminfreisetzung sowie bei Asthmatikern Bronchospasmus, Beeinflussung der hypophysär-hypothalamischen Achse und damit Beeinflussung der Hormonwirkung von Kortikoiden, Sexualhormonen, Prolactin und antidiuretischem Hormon. Eine Manifestation klinischer Symptome aufgrund dieser Hormonveränderungen kann möglich sein.
  • +Über periphere Opioid-Rezeptoren unterstützt Morphin die analgetische Wirkung, bewirkt eine Reduktion der Motilität und Erhöhung des Tonus der glatten Muskulatur des Gastrointestinaltraktes (spastische Obstipation), Kontraktion der Sphinkteren der Gallenwege, Steigerung des Tonus der Harnblasenmuskulatur und des Blasenschliessmuskels, Verzögerung der Magenentleerung durch Pyloruskonstriktion, Hautrötung, Urtikaria und Juckreiz durch Histaminfreisetzung, bei Asthmatikern Bronchospasmus, oder hormonelle Veränderungen (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -August 2017.
  • +Dezember 2017.
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