60 Änderungen an Fachinfo Quetiapin Sandoz 25 mg |
-Wirkstoff: Quetiapinum ut Quetiapini fumaras.
-Hilfsstoffe: Excipiens pro compresso obducto.
-Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
-Filmtabletten zu 25 mg, 100 mg (viertelbar), 200 mg (viertelbar) bzw. 300 mg (teilbar) Quetiapinum.
- +Wirkstoffe
- +Quetiapinum ut Quetiapini fumaras.
- +Hilfsstoffe
- +Excipiens pro compresso obducto.
- +
- +Therapieeinleitung
-Ältere Patienten: Quetiapin Sandoz ist nicht für die Behandlung psychotischer Symptome oder Verhaltensstörungen bei älteren dementen Patienten zugelassen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Zur Anwendung bei Patienten im Alter von über 65 Jahren mit depressiver Episode im Rahmen einer bipolaren Störung liegen keine Daten aus Studien vor (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Ältere Patienten
- +Quetiapin Sandoz ist nicht für die Behandlung psychotischer Symptome oder Verhaltensstörungen bei älteren dementen Patienten zugelassen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Zur Anwendung bei Patienten im Alter von über 65 Jahren mit depressiver Episode im Rahmen einer bipolaren Störung liegen keine Daten aus Studien vor (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Kinder: Sicherheit und Wirksamkeit von Quetiapin Sandoz wurden bei Kindern und Jugendlichen jünger als 13 Jahre mit Schizophrenie und bei Kindern jünger als 10 Jahre mit bipolarer Manie nicht nachgewiesen. Quetiapin Sandoz soll unter dieser Altersgrenze nicht angewendet werden.
-Niereninsuffizienz: Es ist keine Dosisanpassung notwendig.
-Leberinsuffizienz: Quetiapin wird in der Leber extensiv metabolisiert. Deshalb sollte Quetiapin Sandoz bei Patienten mit bekannter Leberinsuffizienz vor allem zu Beginn der Therapie mit Vorsicht angewendet werden. Die Initialdosis für Patienten mit Leberinsuffizienz beträgt 25 mg am ersten Tag. Diese Dosis kann, abhängig vom individuellen Ansprechen und der Verträglichkeit, täglich in Schritten von 25–50 mg/Tag erhöht werden, bis die effektive Dosis erreicht ist.
- +Kinder und Jugendliche
- +Sicherheit und Wirksamkeit von Quetiapin Sandoz wurden bei Kindern und Jugendlichen jünger als 13 Jahre mit Schizophrenie und bei Kindern jünger als 10 Jahre mit bipolarer Manie nicht nachgewiesen. Quetiapin Sandoz soll unter dieser Altersgrenze nicht angewendet werden.
- +Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
- +Es ist keine Dosisanpassung notwendig.
- +Patienten mit Leberfunktionsstörungen
- +Quetiapin wird in der Leber extensiv metabolisiert. Deshalb sollte Quetiapin Sandoz bei Patienten mit bekannter Leberinsuffizienz vor allem zu Beginn der Therapie mit Vorsicht angewendet werden. Die Initialdosis für Patienten mit Leberinsuffizienz beträgt 25 mg am ersten Tag. Diese Dosis kann, abhängig vom individuellen Ansprechen und der Verträglichkeit, täglich in Schritten von 25–50 mg/Tag erhöht werden, bis die effektive Dosis erreicht ist.
- +Schwere kutane Reaktionen: Während der Anwendung von Quetiapin wurden als potentiell lebensbedrohliche unerwünschte Arzneimittelreaktionen schwere kutane Reaktionen (SCAR) gemeldet, einschliesslich Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxische epidermale Nekrolyse (TEN) und Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS). SCAR treten meistens verzögert nach der ersten Einnahme von Quetiapin auf und zeigen sich häufig als Kombination der folgenden Symptome: Ausgedehnter Hautausschlag oder exfoliative Dermatitis (bei SJS und TEN mit Schleimhautbeteiligung), Eosinophilie, Fieber, Lymphadenopathie und im Falle eines DRESS Syndroms eventuell eine oder mehrere systemische Komplikationen wie Hepatitis, Nephritis, Pneumonie, Myokarditis und Perikarditis. Wenn diese Reaktionen auftreten, ist Quetiapin sofort abzusetzen.
- +
-Extrapyramidale Symptome bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 17 Jahren: In einer placebokontrollierten Kurzzeitmonotherapie-Studie bei Jugendlichen (13 bis 17 Jahre) mit Schizophrenie lag die Gesamtinzidenz für extrapyramidale Symptome bei 12.9% für Quetiapin und bei 5.3% für Placebo; die Inzidenz für die einzelnen EPS (z.B. Akathisie, Tremor, extrapyramidale Störungen, Hypokinesie, Unruhe, psychomotorische Hyperaktivität, Muskelsteifheit, Dyskinesie) war jedoch generell klein und lag in keiner Behandlungsgruppe über 4.1%. In einer placebokontrollierten Kurzzeitmonotherapie-Studie bei Kindern und Jugendlichen (10 bis 17 Jahre) mit bipolarer Manie lag die Gesamtinzidenz für extrapyramidale Symptome bei 3.6% für Quetiapin und bei 1.1% für Placebo. In einer placebokontrollierten Kurzzeitmonotherapie-Studie bei Kindern und Jugendlichen (10 bis 17 Jahre) mit bipolarer Depression, in der die Wirksamkeit nicht gezeigt werden konnte, lag die Gesamtinzidenz für extrapyramidale Symptome bei 1.1% für Quetiapin und bei 0.0% für Placebo.
- +Extrapyramidale Symptome bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 17 Jahren: In einer placebokontrollierten Kurzzeitmonotherapie-Studie bei Jugendlichen (13 bis 17 Jahre) mit Schizophrenie lag die Gesamtinzidenz für extrapyramidale Symptome bei 12,9% für Quetiapin und bei 5,3% für Placebo; die Inzidenz für die einzelnen EPS (z.B. Akathisie, Tremor, extrapyramidale Störungen, Hypokinesie, Unruhe, psychomotorische Hyperaktivität, Muskelsteifheit, Dyskinesie) war jedoch generell klein und lag in keiner Behandlungsgruppe über 4,1%. In einer placebokontrollierten Kurzzeitmonotherapie-Studie bei Kindern und Jugendlichen (10 bis 17 Jahre) mit bipolarer Manie lag die Gesamtinzidenz für extrapyramidale Symptome bei 3,6% für Quetiapin und bei 1,1% für Placebo. In einer placebokontrollierten Kurzzeitmonotherapie-Studie bei Kindern und Jugendlichen (10 bis 17 Jahre) mit bipolarer Depression, in der die Wirksamkeit nicht gezeigt werden konnte, lag die Gesamtinzidenz für extrapyramidale Symptome bei 1,1% für Quetiapin und bei 0,0% für Placebo.
-Aus einer Meta-Analyse zu atypischen Antipsychotika ging hervor, dass ältere Patienten mit demenzbedingter Psychose unter diesen Arzneimitteln ein höheres Sterberisiko haben als entsprechende Patienten unter Placebo. In zwei zehnwöchigen, placebokontrollierten Studien mit Quetiapin an ein und derselben Patientenpopulation (n= 710, Durchschnittsalter 83 [56–99] Jahre) lag die Mortalität bei Patienten unter Quetiapin jedoch bei 5,5%, gegenüber 3,2% bei den Patienten der Placebogruppe. Die Todesursachen waren bei den Patienten in diesen Studien ganz unterschiedlicher Art und entsprachen den Erwartungswerten für eine solche Population. Diese Daten sind somit kein Beleg für einen Kausalzusammenhang zwischen Quetiapin und erhöhter Sterblichkeit bei älteren Demenz-Patienten.
- +Aus einer Meta-Analyse zu atypischen Antipsychotika ging hervor, dass ältere Patienten mit demenzbedingter Psychose unter diesen Arzneimitteln ein höheres Sterberisiko haben als entsprechende Patienten unter Placebo. In zwei zehnwöchigen, placebokontrollierten Studien mit Quetiapin an ein und derselben Patientenpopulation (n=710, Durchschnittsalter 83 [56–99] Jahre) lag die Mortalität bei Patienten unter Quetiapin jedoch bei 5,5%, gegenüber 3,2% bei den Patienten der Placebogruppe. Die Todesursachen waren bei den Patienten in diesen Studien ganz unterschiedlicher Art und entsprachen den Erwartungswerten für eine solche Population. Diese Daten sind somit kein Beleg für einen Kausalzusammenhang zwischen Quetiapin und erhöhter Sterblichkeit bei älteren Demenz-Patienten.
-In klinischen Studien bei Patienten mit schweren depressiven Episoden
-bei bipolaren Störungen, wurde unter Quetiapin-Behandlung im Vergleich zu Placebo ein erhöhtes Risiko für Suizide, Suizidgedanken oder Selbstverletzungen bei jungen Erwachsenen (jünger als 25 Jahre) beobachtet (3% vs. 0%). Es wurde eine Studie bei Kindern und Jugendlichen (Alter 10-17 Jahre) mit bipolarer Depression durchgeführt, in der die Wirksamkeit nicht nachgewiesen werden konnte. Die Inzidenz für Suizid-bezogene Ereignisse lag bei 1% (1/92) unter Quetiapin und bei 0% (0/100) unter Placebo. In dieser Studie traten während der Nachbehandlung (d.h. im Anschluss an die eigentliche Studie) zwei zusätzliche Suizid-bezogene Ereignisse bei zwei Patienten auf; einer der Patienten wurde zur Zeit des Ereignisses mit Quetiapin therapiert.
- +In klinischen Studien bei Patienten mit schweren depressiven Episoden bei bipolaren Störungen, wurde unter Quetiapin-Behandlung im Vergleich zu Placebo ein erhöhtes Risiko für Suizide, Suizidgedanken oder Selbstverletzungen bei jungen Erwachsenen (jünger als 25 Jahre) beobachtet (3% vs. 0%). Es wurde eine Studie bei Kindern und Jugendlichen (Alter 10-17 Jahre) mit bipolarer Depression durchgeführt, in der die Wirksamkeit nicht nachgewiesen werden konnte. Die Inzidenz für Suizid-bezogene Ereignisse lag bei 1% (1/92) unter Quetiapin und bei 0% (0/100) unter Placebo. In dieser Studie traten während der Nachbehandlung (d.h. im Anschluss an die eigentliche Studie) zwei zusätzliche Suizid-bezogene Ereignisse bei zwei Patienten auf; einer der Patienten wurde zur Zeit des Ereignisses mit Quetiapin therapiert.
- +Pharmakokinetische Interaktionen
- +In-vivo-Daten
- +
-Bei gleichzeitiger Gabe von Quetiapin und Phenytoin ist die Clearance von Quetiapin um ca. 450% erhöht. Bei Patienten, die einen hepatischen Enzyminduktor erhalten, sollte nur dann eine Behandlung mit Quetiapin durchgeführt werden, wenn der Nutzen der Quetiapin-Behandlung die Gefahren durch den Verzicht auf den Enzyminduktor überwiegt. Jede Veränderung im Enzyminduktor ist graduell, wenn erforderlich, sollte der Induktor durch einen Nicht-Induktor (z.B. Natriumvalproat) ersetzt werden.
- +Bei gleichzeitiger Gabe von Quetiapin und Phenytoin ist die Clearance von Quetiapin um ca. 450% erhöht.
- +Enzyminduktoren
- +Bei Patienten, die einen hepatischen Enzyminduktor erhalten, sollte nur dann eine Behandlung mit Quetiapin durchgeführt werden, wenn der Nutzen der Quetiapin-Behandlung die Gefahren durch den Verzicht auf den Enzyminduktor überwiegt. Jede Veränderung im Enzyminduktor ist graduell, wenn erforderlich, sollte der Induktor durch einen Nicht-Induktor (z.B. Natriumvalproat) ersetzt werden.
- +Andere Interaktionen
- +Schwangerschaft
- +
-Stillzeit: Publizierten Berichten ist zu entnehmen, dass Quetiapin in die Muttermilch ausgeschieden wird. Das Ausmass der Ausscheidung war jedoch inkonsistent. Während einer Behandlung mit Quetiapin sollten Mütter deshalb nicht stillen.
- +Stillzeit
- +Publizierten Berichten ist zu entnehmen, dass Quetiapin in die Muttermilch ausgeschieden wird. Das Ausmass der Ausscheidung war jedoch inkonsistent. Während einer Behandlung mit Quetiapin sollten Mütter deshalb nicht stillen.
-Blut- und Lymphsystem
- +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
-Selten: Agranulozytose (schwerer Neutropenie (<0.5× 109/l) mit auftretenden Infektionen, Häufigkeit bezieht sich auf Daten aus allen klinischen Studien).
-Immunsystem
- +Selten: Agranulozytose (schwerer Neutropenie (<0,5× 109/l) mit auftretenden Infektionen, Häufigkeit bezieht sich auf Daten aus allen klinischen Studien).
- +Erkrankungen des Immunsystems
-Sehr häufig: Gewichtszunahme (definiert als Zunahme des Körpergewichts um >7%) bei Erwachsenen 8-23%; bei Kindern und Jugendlichen mit Schizophrenie oder bipolarer Manie unter Quetiapin nach 3 Wochen 12%, nach 6 Wochen 21% und nach 26 Wochen 45%. Für die Berücksichtigung des normalen Wachstums während den 26 Wochen wurde eine Zunahme von mindestens 0.5 Standardabweichung vom ursprünglichem BMI als klinisch signifikante Änderung eingestuft; 18.3% der Patienten unter Quetiapin erfüllten dieses Kriterium nach 26 Wochen Behandlung. In einer placebokontrollierten Kurzzeitmonotherapie-Studie bei Kindern und Jugendlichen (10 bis 17 Jahre) mit bipolarer Depression, in der die Wirksamkeit nicht gezeigt werden konnte, nahmen 12.5% der Kinder und Jugendlichen innerhalb von 8 Wochen Quetiapin-Therapie um >7% zu. Anstiege der Serum-Triglyceridspiegel (mindestens einmal Triglyceride ≥200 mg/dl bei Patienten ≥18 Jahre oder ≥150 mg/dl bei Patienten <18 Jahre) und des Gesamtcholesterins (vorwiegend des LDL-Cholesterins) (mindestens einmal Gesamtcholesterin >240 mg/dl bei Patienten >18 Jahre oder ≥200 mg/dl bei Patienten <18 Jahre). Abnahme des HDL-Cholesterins (HDL <40 mg/dl bei Männern resp. <50 mg/dl bei Frauen zu irgendeiner Zeit). Erhöhter Appetit bei Kindern und Jugendlichen.
- +Sehr häufig: Gewichtszunahme (definiert als Zunahme des Körpergewichts um >7%) bei Erwachsenen 8-23%; bei Kindern und Jugendlichen mit Schizophrenie oder bipolarer Manie unter Quetiapin nach 3 Wochen 12%, nach 6 Wochen 21% und nach 26 Wochen 45%. Für die Berücksichtigung des normalen Wachstums während den 26 Wochen wurde eine Zunahme von mindestens 0.5 Standardabweichung vom ursprünglichem BMI als klinisch signifikante Änderung eingestuft; 18,3% der Patienten unter Quetiapin erfüllten dieses Kriterium nach 26 Wochen Behandlung. In einer placebokontrollierten Kurzzeitmonotherapie-Studie bei Kindern und Jugendlichen (10 bis 17 Jahre) mit bipolarer Depression, in der die Wirksamkeit nicht gezeigt werden konnte, nahmen 12,5% der Kinder und Jugendlichen innerhalb von 8 Wochen Quetiapin-Therapie um >7% zu. Anstiege der Serum-Triglyceridspiegel (mindestens einmal Triglyceride ≥200 mg/dl bei Patienten ≥18 Jahre oder ≥150 mg/dl bei Patienten <18 Jahre) und des Gesamtcholesterins (vorwiegend des LDL-Cholesterins) (mindestens einmal Gesamtcholesterin >240 mg/dl bei Patienten >18 Jahre oder ≥200 mg/dl bei Patienten <18 Jahre). Abnahme des HDL-Cholesterins (HDL <40 mg/dl bei Männern resp. <50 mg/dl bei Frauen zu irgendeiner Zeit). Erhöhter Appetit bei Kindern und Jugendlichen.
-Psychiatrische Störungen
- +Psychiatrische Erkrankungen
-Nervensystem
- +Erkrankungen des Nervensystems
-Augen
- +Augenerkrankungen
-Respirationstrakt
- +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
-Gastrointestinaltrakt
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
-Muskelskelettsystem
-Selten: CPK-Erhöhung.
-Nicht bekannt: Rhabdomyolyse².
-Nieren und ableitende Harnwege
-Gelegentlich: Harnretention.
-Funktionsstörung der Leber und der Galle
- +Leber- und Gallenerkrankungen
-Haut
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
-Nicht bekannt: toxische epidermale Nekrolyse², Stevens-Johnson-Syndrom².
-Schwangerschafts-, Wochenbett- und Perinatalbeschwerden
- +Nicht bekannt: toxische epidermale Nekrolyse², Stevens-Johnson-Syndrom²,
- +Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) oder Komplikationen (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- +Selten: CPK-Erhöhung.
- +Nicht bekannt: Rhabdomyolyse2.
- +Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- +Gelegentlich: Harnretention.
- +Schwangerschaft, Wochenbett- und perinatale Erkrankungen
-Funktionsstörungen der Fortpflanzungsorgane und Brust
- +Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
-Allgemeine Störungen
- +Allgemeine Erkrankungen
-1 Kausalzusammenhang unklar
-2 Aus Postmarketingberichten
- +(1) Kausalzusammenhang unklar
- +(2) Aus Postmarketingberichten
- +Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
- +Behandlung
- +Langzeitdaten
- +
-Die Wirksamkeit von Quetiapin in der Behandlung der Schizophrenie bei Jugendlichen (13 bis 17 Jahre) wurde in einer 6wöchigen doppelblinden placebokontrollierten klinischen Studie bewiesen. Patienten, die die DSM-IV Diagnosekriterien für Schizophrenie erfüllten, wurden in drei Behandlungsgruppen randomisiert: Quetiapin 400 mg/Tag (n=73), Quetiapin 600 mg/Tag (n=74) oder Placebo (n=75). Die Studienmedikation wurde mit 50 mg/Tag begonnen und am 2. Tag auf 100 mg/Tag erhöht. Anschliessend wurde die Dosis in Schritten von 100 mg/Tag auf eine Zieldosis von 400 oder 800 mg titriert (2 oder 3× tägliche Verabreichung). Die primäre Wirksamkeitsvariable war die durchschnittliche Änderung vom Ausgangwert des «PANSS-total».
- +Die Wirksamkeit von Quetiapin in der Behandlung der Schizophrenie bei Jugendlichen (13 bis 17 Jahre) wurde in einer 6wöchigen doppelblinden placebokontrollierten klinischen Studie bewiesen. Patienten, die die DSM-IV Diagnosekriterien für Schizophrenie erfüllten, wurden in drei Behandlungsgruppen randomisiert: Quetiapin 400 mg/Tag (n=73), Quetiapin 600 mg/Tag (n=74) oder Placebo (n=75). Die Studienmedikation wurde mit 50 mg/Tag begonnen und am 2. Tag auf 100 mg/Tag erhöht. Anschliessend wurde die Dosis in Schritten von 100 mg/Tag auf eine Zieldosis von 400 oder 800 mg titriert (2 oder 3× tägliche Verabreichung). Die primäre Wirksamkeitsvariable war die durchschnittliche Änderung vom Ausgangswert des «PANSS-total».
-Ältere Patienten: Bei älteren Patienten ist die durchschnittliche Clearance von Quetiapin ungefähr 30% bis 50% tiefer als diejenige bei Erwachsenen zwischen 18 und 65 Jahren.
-Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren: Im Steady-state war die Pharmakokinetik von Quetiapin bei Kindern und Jugendlichen (10-17 Jahre) ähnlich wie bei Erwachsenen, währendem die AUC des aktiven Metaboliten, Norquetiapin, 45% und Cmax 31% höher war bei Kindern und Jugendlichen als bei Erwachsenen. Nach der Gewichtskorrektur war die AUC von Quetiapin 41% und Cmax 39% tiefer und vom aktiven Metaboliten Norquetiapin ähnlich bei Kindern und Jugendlichen im Vergleich zu Erwachsenen (siehe «Dosierung/Anwendung»). Daten bei Kindern unter 12 Jahren und einem Körpergewicht von weniger als 40 kg sind limitiert.
- +Ältere Patienten
- +Bei älteren Patienten ist die durchschnittliche Clearance von Quetiapin ungefähr 30% bis 50% tiefer als diejenige bei Erwachsenen zwischen 18 und 65 Jahren.
- +Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren
- +Im Steady-state war die Pharmakokinetik von Quetiapin bei Kindern und Jugendlichen (10-17 Jahre) ähnlich wie bei Erwachsenen, währendem die AUC des aktiven Metaboliten, Norquetiapin, 45% und Cmax 31% höher war bei Kindern und Jugendlichen als bei Erwachsenen. Nach der Gewichtskorrektur war die AUC von Quetiapin 41% und Cmax 39% tiefer und vom aktiven Metaboliten Norquetiapin ähnlich bei Kindern und Jugendlichen im Vergleich zu Erwachsenen (siehe «Dosierung/Anwendung»). Daten bei Kindern unter 12 Jahren und einem Körpergewicht von weniger als 40 kg sind limitiert.
-Niereninsuffizienz: Die durchschnittliche Plasma-Clearance von Quetiapin war bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Creatinin-Clearance unter 30 ml/min/1,73 m²) um ca. 25% reduziert, die individuellen Clearancewerte lagen jedoch innerhalb der Norm (siehe «Dosierung/Anwendung»).
-Leberinsuffizienz: Bei Patienten mit Leberinsuffizienz (stabile Alkoholzirrhose) ist die durchschnittliche Plasma-Clearance von Quetiapin um ca. 25% reduziert. Da Quetiapin extensiv in der Leber metabolisiert wird, können bei Patienten mit Leberinsuffizienz höhere Plasmaspiegel auftreten, was eine Dosisanpassung bei dieser Patientengruppe erfordert (siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +Nierenfunktionsstörungen
- +Die durchschnittliche Plasma-Clearance von Quetiapin war bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Creatinin-Clearance unter 30 ml/min/1,73 m²) um ca. 25% reduziert, die individuellen Clearancewerte lagen jedoch innerhalb der Norm (siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +Leberfunktionsstörungen
- +Bei Patienten mit Leberinsuffizienz (stabile Alkoholzirrhose) ist die durchschnittliche Plasma-Clearance von Quetiapin um ca. 25% reduziert. Da Quetiapin extensiv in der Leber metabolisiert wird, können bei Patienten mit Leberinsuffizienz höhere Plasmaspiegel auftreten, was eine Dosisanpassung bei dieser Patientengruppe erfordert (siehe «Dosierung/Anwendung»).
-In einer Reihe von in-vitro und in-vivo Genotoxizitätsstudien ergaben sich keine Hinweise auf eine Genotoxizität. Im Tierversuch sind nach klinisch relevanter Exposition folgende Veränderungen festgestellt worden, die jedoch bisher nicht in klinischen Langzeituntersuchungen bestätigt worden sind: In der Schilddrüse von Ratten wurden Pigmentablagerungen nachgewiesen, bei Cynomolgus-Affen wurde eine Hypertrophie follikulärer Schilddrüsenzellen, erniedrigte T3-Plasmaspiegel und eine Verminderung der Hämoglobin-Konzentration sowie der Erythrozyten- und Leukozyten-Werte beobachtet.
- +Mutagenität
- +In einer Reihe von in-vitro und in-vivo Genotoxizitätsstudien ergaben sich keine Hinweise auf eine Genotoxizität.
- +Langzeittoxizität (bzw. Toxizität bei wiederholter Verabreichung)
- +Im Tierversuch sind nach klinisch relevanter Exposition folgende Veränderungen festgestellt worden, die jedoch bisher nicht in klinischen Langzeituntersuchungen bestätigt worden sind: In der Schilddrüse von Ratten wurden Pigmentablagerungen nachgewiesen, bei Cynomolgus-Affen wurde eine Hypertrophie follikulärer Schilddrüsenzellen, erniedrigte T3-Plasmaspiegel und eine Verminderung der Hämoglobin-Konzentration sowie der Erythrozyten- und Leukozyten-Werte beobachtet.
-In der Originalverpackung, nicht über 30 °C und ausser Reichweite von Kindern lagern.
- +Besondere Lagerungshinweise
- +In der Originalverpackung, nicht über 30°C und ausser Reichweite von Kindern lagern.
-61374 (Swissmedic).
- +61374 (Swissmedic)
-Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz.
- +Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz
-Mai 2017.
- +November 2018
|
|