24 Änderungen an Fachinfo Velsipity 2 mg |
-Velsipity ist für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit mässig bis schwer aktiver Colitis ulcerosa (CU) indiziert, die entweder auf eine herkömmliche Therapie oder ein Biologikum unzureichend angesprochen haben, nicht mehr ansprechen oder diese nicht vertragen.
- +Velsipity ist für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit mässig bis schwerer aktiver Colitis ulcerosa (CU) indiziert, die entweder auf eine herkömmliche Therapie oder ein Biologikum unzureichend angesprochen haben, nicht mehr ansprechen oder diese nicht vertragen.
- +Vergessene Dosis
- +Wenn eine Dosis vergessen wurde, sollte die verschriebene Dosis zum nächsten vorgesehenen Zeitpunkt eingenommen werden. Die nächste Dosis sollte nicht verdoppelt werden.
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-·Patienten mit ischämischer Herzerkrankung, anamnestisch bekanntem Herzstillstand, zerebrovaskulären Erkrankungen oder unkontrollierter Hypertonie.
- +·Patienten mit instabiler ischämischer Herzerkrankung, anamnestisch bekanntem Herzstillstand, zerebrovaskulären Erkrankungen (die mehr als 6 Monate vor Behandlungsbeginn aufgetreten sind) oder unkontrollierter Hypertonie.
-In den Studien ELEVATE UC 52 und ELEVATE UC 12 durften Patienten, die Etrasimod erhielten, nicht gleichzeitig mit antineoplastischen, immunmodulatorischen oder nichtsteroidalen immunsuppressiven Therapien zur Behandlung der CU behandelt werden. In den Studien ELEVATE UC 52 und ELEVATE UC 12 war die gleichzeitige Anwendung von Kortikosteroiden erlaubt und hatte offensichtlich keinen Einfluss auf die Sicherheit oder Wirksamkeit von Etrasimod (siehe «Pharmakodynamik»).
-Antineoplastische, immunmodulatorische oder immunsuppressive Therapien (einschliesslich Kortikosteroide) sollten aufgrund des Risikos von additiven Effekten auf das Immunsystem während einer solchen Therapie nur mit Vorsicht angewendet werden (siehe «Interaktionen»).
-Bei der Umstellung von immunsuppressiven Arzneimitteln auf Etrasimod sind die Dauer der Wirkung und der Wirkungsmechanismus zu berücksichtigen, um unbeabsichtigte additive Effekte auf das Immunsystem zu vermeiden.
- +In den Studien ELEVATE UC 52 und ELEVATE UC 12 durften Patienten, die Etrasimod erhielten, nicht gleichzeitig mit antineoplastischen, immunmodulatorischen oder nichtsteroidalen immunsuppressiven Therapien zur Behandlung der CU behandelt werden. In den Studien ELEVATE UC 52 und ELEVATE UC 12 war die gleichzeitige Anwendung von Kortikosteroiden erlaubt, und hatte offensichtlich keinen Einfluss auf die Sicherheit oder Wirksamkeit von Etrasimod (siehe «Pharmakodynamik»). Es sind keine Daten zur gleichzeitigen Anwendung von Etrasimod und Kortikosteroiden über 52 Wochen hinaus verfügbar.
- +Vorsicht ist bei gleichzeitiger Anwendung von Etrasimod und antineoplastischen, immunmodulatorischen oder immunsuppressiven (einschliesslich Kortikosteroid-) Therapien geboten. Sie sollten aufgrund des Risikos von additiven Effekten auf das Immunsystem während einer solchen Therapie nur mit Vorsicht angewendet werden (siehe «Interaktionen»).
- +Bei der Umstellung von immunsuppressiven Arzneimitteln auf Etrasimod sind die Dauer der Wirkung und der Wirkungsmechanismus zu berücksichtigen, um unbeabsichtigte additive Effekte auf das Immunsystem zu vermeiden. Möglicherweise muss eine angemessene Washout-Frist eingehalten werden.
-Die gleichzeitige Verabreichung von Etrasimod mit einem therapeutischen Wirkstoff oder einer Kombination von Wirkstoffen, die mässige bis starke Inhibitoren zweier oder mehr der folgenden CYP Enzyme (CYP2C8, CYP2C9, und CYP3A4) sind, erhöht die Etrasimod-Exposition und wird nicht empfohlen.
- +Die gleichzeitige Verabreichung von Etrasimod mit einem therapeutischen Wirkstoff oder einer Kombination von Wirkstoffen, die mässige bis starke Inhibitoren zweier oder mehr der folgenden CYP Enzyme (CYP2C8, CYP2C9, und CYP3A4) (z.B. Fluconazol) sind, erhöht die Etrasimod-Exposition und wird nicht empfohlen.
-Die Einleitung einer Betablocker-Therapie bei stabiler Etrasimod-Therapie wurde nicht untersucht.
- +Die Einleitung einer Betablocker-Therapie bei Patienten unter stabiler Etrasimod-Therapie wurde nicht untersucht.
-Antiarrhythmika, Arzneimittel mit Verlängerung des QT-Intervalls, Arzneimittel mit möglicher Senkung der Herzfrequenz
- +Antiarrhythmika, Arzneimittel mit Verlängerung des QT-Intervalls, Arzneimittel mit möglicher
- +Senkung der Herzfrequenz
-Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems Lymphopenie (11%)b Neutropenie
-Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Hypercholesterinämiec
- +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems Lymphopenie (11%)b Neutropeniec
- +Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Hypercholesterinämied
-Augenerkrankungen Sehbeeinträchtigung Makulaödem
-Herzerkrankungen Bradykardied atrioventrikulärer Blocke
- +Augenerkrankungen Sehbeeinträchtigunge Makulaödem
- +Herzerkrankungen Bradykardief atrioventrikulärer Blockg
-Leber- und Gallenerkrankungen Erhöhte Leberenzymwerte
- +Leber- und Gallenerkrankungen Erhöhte Leberenzymwerteh
-c Hypercholesterinämie umfasst Hypercholesterinämie und Cholesterin im Blut erhöht.
-d Bradykardie umfasst Bradykardie und Sinusbradykardie.
-e Atrioventrikulärer Block umfasst 1. oder 2. Grades Typ Mobitz I.
- +c Neutropenie umfasst Neutropenie und Neutrophilenzahl erniedrigt.
- +d Hypercholesterinämie umfasst Hypercholesterinämie und Cholesterin im Blut erhöht.
- +e Sehbeeinträchtigung umfasst Sehbeeinträchtigung, verschwommenes Sehen und verminderte Sehschärfe.
- +f Bradykardie umfasst Bradykardie und Sinusbradykardie.
- +g Atrioventrikulärer Block umfasst 1. oder 2. Grades Typ Mobitz I.
- +h Erhöhte Leberenzymwerte umfassen erhöhte Alaninaminotransferase, erhöhte Aspartataminotransferase, erhöhte Gammaglutamyltransferase, erhöhte Leberenzyme, anomale Leberfunktion, Leberfunktionsstörung, anomale Leberfunktionswerte, erhöhte Leberfunktionswerte und erhöhte Transaminasen.
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-Etrasimod kann bei Therapiebeginn zu einer vorübergehenden Abnahme der Herzfrequenz und Verzögerung der AV-Überleitung führen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). An Tag 1 wurde bei CU-Patienten in ELEVATE UC 52 und ELEVATE UC 12 die stärkste mittlere Senkung der Herzfrequenz in Stunde 2 oder 3 nach der Dosis beobachtet.
- +Etrasimod kann bei Therapiebeginn zu einer vorübergehenden Abnahme der Herzfrequenz und Verzögerung der AV-Überleitung führen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). An Tag 1 wurde bei CU-Patienten in ELEVATE UC 52 und ELEVATE UC 12 die stärkste mittlere Senkung der Herzfrequenz in Stunde 2 oder 3 nach der Dosis beobachtet. An Tag 1 betrug die mittlere (SA) Veränderung des PR-Intervalls von vor der Dosisgabe bis 4 Stunden nach der Einnahme von Etrasimod 5.5 ms (18.84). Eine Verlängerung des PR-Intervalls >200 ms wurde mittels EKG bei 5.1% der Patienten und Verlängerungen höheren Grades (>230 ms) bei 1.8% der Patienten erfasst.
- +Kortikosteroidfreie klinische Remission bei Patienten, die zu Studienbeginn mit Kortikosteroiden behandelt wurdenj 3/40 8% 27/87 31% 23% (10%, 36%)l
- +Keine vorhergehende Behandlung mit Biologika/JAK-Inhibitoren 2/26 8% 22/59 37%
- +Vorhergehende Behandlung mit Biologika/JAK-Inhibitoren 1/14 7% 5/28 18%
- +j Eine kortikosteroidfreie klinische Remission definiert als klinische Remission in Woche 52 ohne Anwendung von Kortikosteroiden über mindestens 12 Wochen unmittelbar vor Woche 52.
-Kortikosteroidfreie klinische Remission bei Patienten mit Behandlung mit Kortikosteroiden bei Studienbeginn
-Unter den Patienten, die bei Studienbeginn Kortikosteroide erhalten hatten, erreichte in Woche 52 ein grösserer Anteil der mit Etrasimod behandelten Patienten eine kortikosteroidfreie klinische Remission (definiert als klinische Remission in Woche 52 ohne Anwendung von Kortikosteroiden über mindestens 12 Wochen vor Woche 52) als bei Placebo (n = 27 von 87, 31% vs. n = 3 von 40, 8%).
-Januar 2025.
-LLD V005
- +März 2025.
- +LLD V006
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