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-CYP3A- und Pgp-Induktoren
-Die gleichzeitige Verabreichung von CYP3A- und Pgp-Induktoren führt zu stark erniedrigten Plasmakonzentrationen von Tolvaptan (siehe Interaktionen), was zu Verlust der Wirksamkeit führen kann. Daher ist die gleichzeitige Verabreichung von Tolvaptan mit starken CYP3A- und Pgp-Induktoren zu vermeiden.
- +CYP3A- und P-gp-Induktoren
- +Die gleichzeitige Verabreichung von CYP3A- und P-gp-Induktoren führt zu stark erniedrigten Plasmakonzentrationen von Tolvaptan (siehe Interaktionen), was zu Verlust der Wirksamkeit führen kann. Daher ist die gleichzeitige Verabreichung von Tolvaptan mit starken CYP3A- und P-gp-Induktoren zu vermeiden.
-CYP3A- und Pgp-Induktoren
-Die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die potente CYP3A-Induktoren (z.B. Rifampicin) sind, verringert die Exposition und Wirksamkeit von Tolvaptan. Die gleichzeitige Anwendung von Tolvaptan mit Rifampicin reduziert die Cmax und die AUC für Tolvaptan um ca. 85%. Daher ist die gleichzeitige Verabreichung von Tolvaptan mit starken CYP3A- und Pgp-Induktoren (z.B. Rifampicin, Rifabutin, Rifapentin, Phenytoin, Carbamazepin und Johanniskraut) zu vermeiden.
- +CYP3A- und P-gp-Induktoren
- +Die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die potente CYP3A-Induktoren (z.B. Rifampicin) sind, verringert die Exposition und Wirksamkeit von Tolvaptan. Die gleichzeitige Anwendung von Tolvaptan mit Rifampicin reduziert die Cmax und die AUC für Tolvaptan um ca. 85%. Daher ist die gleichzeitige Verabreichung von Tolvaptan mit starken CYP3A- und P-gp-Induktoren (z.B. Rifampicin, Rifabutin, Rifapentin, Phenytoin, Carbamazepin und Johanniskraut) zu vermeiden.
-P-Glykoprotein-Substrate: Invitro-Studien deuten darauf hin, dass Tolvaptan ein Substrat und kompetitiver Hemmer von P-Glykoprotein ist (Pgp). Die Steadystate-Digoxin-Konzentrationen waren bei gleichzeitiger Verabreichung mehrerer einmal täglicher Dosen von 60 mg Tolvaptan erhöht (1,3-fache Erhöhung der maximal beobachteten Plasmakonzentration [Cmax] und 1,2-fache Erhöhung der Fläche unter der Plasmakonzentrations-Zeit-Kurve über das Dosierungsintervall [AUCt]). Daher müssen Patienten, die Digoxin oder andere therapeutische eng wirksame Pgp-Substrate (z.B. Dabigatran) erhalten, vorsichtig behandelt und auf übermässige Wirkungen untersucht werden, wenn sie mit Tolvaptan behandelt werden.
- +P-Glykoprotein-Substrate: Invitro-Studien deuten darauf hin, dass Tolvaptan ein Substrat und kompetitiver Hemmer von P-Glykoprotein ist (Pgp). Die Steady-state-Digoxin-Konzentrationen waren bei gleichzeitiger Verabreichung mehrerer einmal täglicher Dosen von 60 mg Tolvaptan erhöht (1,3-fache Erhöhung der maximal beobachteten Plasmakonzentration [Cmax] und 1,2-fache Erhöhung der Fläche unter der Plasmakonzentrations-Zeit-Kurve über das Dosierungsintervall [AUCt]). Daher müssen Patienten, die Digoxin oder andere therapeutische eng wirksame Pgp-Substrate (z.B. Dabigatran) erhalten, vorsichtig behandelt und auf übermässige Wirkungen untersucht werden, wenn sie mit Tolvaptan behandelt werden.
- Sehr häufig Häufig Gelegentlich
-Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Polydipsie (10%) Dehydratation, Hypernatriämie, verminderter Appetit, Hyperurikämie, Hyperglykämie, Gicht
-Psychiatrische Erkrankungen Schlaflosigkeit
-Erkrankungen des Nervensystems Kopfschmerzen (25%), Schwindel (11%) Dysgeusie, Synkope
-Herzerkrankungen Herzklopfen
-Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Dyspnoe
-Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Durchfall (13%), Mundtrockenheit (16%) Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfung, Dyspepsie, gastroösophageale Refluxkrankheit
-Leber- und Gallenerkrankungen Gestörte Leberfunktion
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Trockene Haut, Exanthem, Juckreiz, Urtikaria
-Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen Arthralgie, Muskelkrämpfe, Myalgie
-Erkrankungen der Nieren und Harnwege Nykturie (29%), Pollakisurie (23%), Polyurie (38%)
-Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Müdigkeit (14%), Durst (55%) Asthenie
-Untersuchungen Erhöhte Alanin-Aminotransferase, erhöhte Aspartat-Aminotransferase, Gewicht erniedrigt, Gewicht erhöht Erhöhtes Bilirubin
- +Die Häufigkeit von berichteten Nebenwirkungen bei der Anwendung nach Markteinführung kann nicht bestimmt werden, da sie aus Spontanmeldungen stammen. Folglich wird die Häufigkeit dieser Nebenwirkungen als „nicht bekannt“ bezeichnet.
- + Sehr häufig Häufig Gelegentlich Nicht bekannt
- +Erkrankungen des Immunsystems Anaphylaktischer Schock, generalisierter Hautausschlag
- +Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Polydipsie (10%) Dehydratation, Hypernatriämie, verminderter Appetit, Hyperurikämie, Hyperglykämie, Gicht
- +Psychiatrische Erkrankungen Schlaflosigkeit
- +Erkrankungen des Nervensystems Kopfschmerz (25%), Schwindelgefühl (11%) Dysgeusie, Synkope
- +Herzerkrankungen Herzklopfen
- +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Dyspnoe
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Durchfall (13%), Mundtrockenheit (16%) Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfung, Dyspepsie, gastro-ösophageale Refluxkrankheit
- +Leber- und Gallenerkrankungen Gestörte Leberfunktion Akutes Leberversagen1
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Trockene Haut, Exanthem, Juckreiz, Urtikaria
- +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen Arthralgie, Muskelkrämpfe, Myalgie
- +Erkrankungen der Nieren und Harnwege Nykturie (29%), Pollakisurie (23%), Polyurie (38%)
- +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Müdigkeit (14%), Durst (55%) Asthenie
- +Untersuchungen Erhöhte Alaninamino-transferase, Erhöhte Aspartatamino-transferase, Gewicht erniedrigt, Gewicht erhöht Erhöhtes Bilirubin Kreatinphospho-kinase im Blut erhöht
-Unerwünschte Wirkungen aus der Postmarketingphase
-Folgende unerwünschte Wirkungen wurden nach dem Inverkehrbringen während der Überwachung von Tolvaptan mit Zulassung für andere Indikationen gemeldet.
-Erkrankungen des Immunsystems
-Nicht bekannt: Anaphylaktischer Schock, generalisierter Hautausschlag
-Leber- und Gallenerkrankungen
-Nicht bekannt: akutes Leberversagen1
-1nach Markteinführung von Tolvaptan bei der Behandlung von ADPKD beobachtet. Lebertransplantation war notwendig.
- +1 nach Markteinführung von Tolvaptan bei der Behandlung von ADPKD beobachtet. Lebertransplantation war notwendig.
-Der primäre Fokus des klinischen Programms bei der Entwicklung der Tolvaptan-Tabletten für die Behandlung von ADPKD war eine einzige zentrale, multinationale, randomisierte, Placebo-kontrollierte Phase-3-Studie, in der die langfristige Sicherheit und Wirksamkeit eines oralen Behandlungsregimes mit einer geteilten Dosis Tolvaptan (titriert zwischen 60 mg/Tag und 120 mg/Tag) im Vergleich mit Placebo bei 1’445 erwachsenen Patienten mit ADPKD untersucht wurde. Insgesamt wurden weltweit 14 klinische Studien mit Tolvaptan zur Behandlung von ADPKD durchgeführt, dabei handelte es sich um 8 Studien in den USA, 1 in den Niederlanden, 3 in Japan, 1 in Korea und die multinationale Phase-3-Zulassungsstudie.
- +Der primäre Fokus des klinischen Programms bei der Entwicklung der Tolvaptan-Tabletten für die Behandlung von ADPKD war eine einzige zentrale, multinationale, randomisierte, Placebokontrollierte Phase-3-Studie, in der die langfristige Sicherheit und Wirksamkeit eines oralen Behandlungsregimes mit einer geteilten Dosis Tolvaptan (titriert zwischen 60 mg/Tag und 120 mg/Tag) im Vergleich mit Placebo bei 1’445 erwachsenen Patienten mit ADPKD untersucht wurde. Insgesamt wurden weltweit 14 klinische Studien mit Tolvaptan zur Behandlung von ADPKD durchgeführt, dabei handelte es sich um 8 Studien in den USA, 1 in den Niederlanden, 3 in Japan, 1 in Korea und die multinationale Phase-3-Zulassungsstudie.
-Mai 2022
- +August 2025
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