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Information for professionals for Cripar®:Merz Pharma (Schweiz) AG
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Interaktionen

Eine Pharmakokinetik-Studie bei Parkinson-Patienten zeigte keinen klinisch relevanten Einfluss von Cripar auf die Kinetik von Levodopa.
Eine Dosisanpassung von Digoxin ist nicht erforderlich, Cripar zeigte in einer Pharmakokinetik-Studie keinen klinisch relevanten Einfluss auf die Kinetik von Digoxin.
Eine single dose-Pharmakokinetik-Studie an Gesunden zeigte, dass bei gleichzeitiger Gabe von Erythromycin die Plasmakonzentrationen an Dihydroergocriptin und seiner Metabolite deutlich erhöht waren: Anstieg der AUC von Dihydroergocriptin auf 1654%. Daher besteht bei gleichzeitiger Verabreichung mit Arzneimitteln, die CYP-3A4 hemmen, eine Kontraindikation.
Starke Hemmstoffe des CYP-3A4 sind z.B. Makrolidantibiotika, Proteaseninhibitoren, Azol-Antimykotica, Calciumantagonisten vom Verapamil-, Diltiazem- und Nifedipinityp, Valproinsäure, Fluvoxamin, Fluoxetin, Cimetidin, Ranitidin und Amiodaron (siehe «Kontraindikationen»).
Eine Interaktion zwischen Dihydroergocriptin und Medikamenten, welche den Blutdruck oder die Psyche beeinflussen, kann nicht ausgeschlossen werden. Vorsicht ist deshalb bei jenen Patienten geboten, die bereits mit anderen Ergotalkaloiden oder mit Arzneimitteln, die den arteriellen Blutdruck beeinflussen, behandelt werden, da eine potenzierende Wirkung möglich ist (Blutdruckkontrolle!). Obwohl Wechselwirkungen nicht nachgewiesen wurden, wird von einer Einnahme von Cripar mit anderen Mutterkornalkaloiden abgeraten.
Cripar kann die Blutgerinnung beeinflussen. Bei Patienten, welche Cripar zusammen mit Antikoagulantien einnehmen, sind periodische Kontrollen der Blutgerinnung vorzunehmen.
CYP-3A4-Induktoren: Bei gleichzeitiger Gabe von CYP-3A4-Induktoren und Cripar ist die Elimination von Cripar erhöht. Beim Absetzen von CYP-3A4-Induktoren ist mit einem potentiellen Risiko einer Erhöhung der Cripar-Spiegel zu rechnen.

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