Warnhinweise und VorsichtsmassnahmenZur Anwendung von Gaptin-Mepha als Monotherapie bei Kindern unter 12 Jahren liegen bisher noch keine ausreichenden klinischen Erfahrungen vor.
Bei Kindern besonders mit vorbestehender Behinderung, Aufmerksamkeitsstörungen (attention deficit disorder) oder Verhaltensstörungen können vermehrt Aggressivität, emotionale Labilität und andere psychische Nebenwirkungen auftreten, die zur Dosisreduktion oder zum Absetzen von Gaptin-Mepha veranlassen sollten.
Gaptin-Mepha ist im Allgemeinen nicht wirksam gegen Absenzen und kann diesen Anfallstyp bei einigen Patienten sogar verschlechtern. Deshalb sollte Gaptin-Mepha bei Mischformen der Epilepsie, die auch Absenzen beinhalten, mit Vorsicht angewendet werden.
Potential zur Induktion von Neoplasien (siehe «Präklinische Daten»).
Wie andere Antiepileptika entfaltet Gaptin-Mepha seine Wirkung am zentralen Nervensystem (ZNS) und kann zu Sedierung (Schläfrigkeit, Müdigkeit), Schwindel oder ähnlichen Symptomen führen.
Bei Patienten, welche gleichzeitig mit Morphin behandelt werden müssen, kann der Gabapentin-Spiegel erhöht sein. Diese Patienten sollten sorgfältig auf die Anzeichen einer Dämpfung des ZNS, wie z.B. Schläfrigkeit, beobachtet werden, und die Dosis von Gabapentin oder Morphin sollte entsprechend reduziert werden.
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