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Information for professionals for Lipoplus® 20% B. Braun:B. Braun Medical AG
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Dosierung/Anwendung

Übliche Dosierung
Die Dosierung ist an die individuellen Bedürfnisse der Patienten anzupassen.
Maximale Tagesdosen sollten nur nach schrittweiser Steigerung der Dosis unter sorgfältiger Überwachung der Verträglichkeit der Infusion verabreicht werden.
Die Verwertung intravenöser Lipide ist z.B. abhängig vom Schweregrad der zugrunde liegenden Erkrankung, Köpergewicht, Gestationsalter und postnatalen Alter sowie von spezifischen Körperfunktionen.
Je nach Energiebedarf werden die folgenden Tagesdosen empfohlen:
Erwachsene
Die übliche Dosis beträgt 0,7 bis 1,5 g Lipide pro kg Körpergewicht pro Tag. Eine maximale Tagesdosis von 2 g Lipide pro kg Körpergewicht pro Tag, z.B. bei hohem Energiebedarf oder erhöhter Fettverwertung (z.B. onkologischen Patienten) sollte nicht überschritten werden.
Bei Langzeitbehandlung mit parenteraler Heimernährung (> 6 Monate) sowie bei Patienten mit Kurzdarmsyndrom sollte die Zufuhr intravenöser Lipide 1 g pro kg Körpergewicht pro Tag nicht übersteigen.
Für einen Patienten mit 70 kg Körpergewicht entspricht eine Tagesdosis von 2 g pro kg Körpergewicht pro Tag einer maximalen Tagesdosis von 700 ml Lipoplus.
Therapiedauer
Da nur begrenzte klinische Erfahrungen zur Langzeitanwendung von Lipoplus vorliegen, sollte das Arzneimittel normalerweise nicht länger als eine Woche angewendet werden. Wenn die parenterale Ernährung mit Fettemulsionen weiter angezeigt ist, kann Lipoplus unter entsprechender Überwachung länger angewendet werden.
Kinder und Jugendliche
Eine langsame Steigerung der Lipidzufuhr in Schritten von 0.5 bis 1 g pro Kg Körpergewicht pro Tag kann vorteilhaft sein, um den Anstieg der Triglyceridspiegel im Plasma überwachen und eine Hyperlipidämie verhindern zu können.
Frühgeborene, Reifgeborene, Säuglinge und Kleinkinder
Es wird empfohlen, eine Lipid-Tagesdosis von 2 bis 3 g pro Kg Körpergewicht pro Tag nicht zu überschreiten.
Bei Frühgeborenen, Reifgeborenen, Säuglingen und Kleinkindern sollte die Lipid-Tagesdosis über einen Zeitraum von etwa 24 Stunden kontinuierlich infundiert werden.
Kinder und Jugendliche
Es wird empfohlen, eine Lipid-Tagesdosis von 2 bis 3 g pro kg Körpergewicht pro Tag nicht zu überschreiten.
Ältere Patienten
Grundsätzlich gilt die gleiche Dosierung wie für Erwachsene. Vorsicht ist jedoch geboten bei Patienten mit weiteren Erkrankungen wie Herz- oder Niereninsuffizienz, die in fortgeschrittenem Alter häufig vorliegen können.
Patienten mit Diabetes mellitus, eingeschränkter Herz- oder Nierenfunktion
Siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“.
Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
Siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen.
Verabreichungsschema
Infusionsgeschwindigkeit
Die Infusion sollte mit der geringstmöglichen Infusionsgeschwindigkeit angewendet werden. In den ersten 15 Minuten sollte die Infusionsrate lediglich 50% der maximal anzuwendenden Infusionsgeschwindigkeit betragen.
Der Patient sollte engmaschig auf das Auftreten von Nebenwirkungen überwacht werden.
Maximale Infusionsgeschwindigkeit
Erwachsene
Bis zu 0,15 g Lipide pro kg Körpergewicht pro Stunde.
Für einen Patienten mit 70 kg Körpergewicht entspricht dies einer maximalen Infusionsgeschwindigkeit von 52.5 ml Lipoplus pro Stunde.
Die verabreichte Lipidmenge beträgt dann 10.5 g pro Stunde.
Frühgeborene, Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder
Bis zu 0,15 g Lipide pro kg Körpergewicht pro Stunde.
Kinder und Jugendliche
Bis zu 0,15 g Lipide pro kg Körpergewicht pro Stunde.
Art der Anwendung
Zur intravenöse Infusion.
Hinweise
Fettemulsionen eignen sich zur peripheren venösen Anwendung und können im Rahmen einer vollständigen parenteralen Ernährung auch separat über periphere Venen verabreicht werden.
Der Y- oder Bypass-Konnektor sollte so nahe wie möglich am Patienten platziert werden, wenn Fettemulsionen gleichzeitig mit Aminosäuren- und Kohlenhydratlösungen infundiert werden.
Bei der Verabreichung an Neugeborene und Kinder unter 2 Jahren sollte die Lösung (in Beuteln und Systemen zur Verabreichung) bis zum Abschluss der Verabreichung vor Lichtexposition geschützt werden (siehe Rubriken „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“, „Sonstige Hinweise“).

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