Dosierung/AnwendungErwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
Heilung der erosiven Ösophagitis
Die empfohlene Dosis beträgt 60 mg einmal täglich über 4 Wochen. Bei Patienten, die innerhalb dieses Zeitraums nicht vollständig geheilt sind, kann die Behandlung mit der gleichen Dosis für weitere 4 Wochen fortgesetzt werden.
Erhaltungstherapie der abgeheilten erosiven Ösophagitis und Linderung bei Magenbrennen
Wird eine verlängerte Suppression der Säurebildung benötigt, beträgt die empfohlene Dosis 30 mg einmal täglich.
Therapiedauer:
·Erwachsene: bis zu 6 Monate
·Jugendliche ab 12 Jahren: bis zu 4 Monate
Behandlung der symptomatischen nicht-erosiven gastroösophagealen Refluxkrankheit (GORD)
Nach Ausschluss einer Ösophagitis beträgt die empfohlene Dosis 30 mg einmal täglich für bis zu 4 Wochen. Bei Persistenz der Symptome nach 4 Wochen sind weitere Untersuchungen angezeigt.
Art der Anwendung
Zur oralen Anwendung.
Die Kapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung sollten ganz und mit Flüssigkeit geschluckt werden. Sie können mit oder ohne Nahrung eingenommen werden (siehe «Pharmakokinetik»).
Die Kapseln können zur Verabreichung auch geöffnet und das Granulat mit einem Esslöffel Apfelmus vermengt werden. Nach Zubereitung der Mischung sollte das Arzneimittel umgehend verabreicht werden.
Das Granulat sollte nicht gekaut werden.
Spezielle Dosierungsanweisungen
Kinder unter 12 Jahren
Sicherheit und Wirksamkeit von Dexilant wurden bei Kindern unter 12 Jahren nicht untersucht. Eine Anwendung in dieser Altersgruppe wird daher nicht empfohlen.
Ältere Patienten
Sicherheit und Wirksamkeit unterschieden sich nicht in relevanter Weise zwischen älteren und jüngeren Patienten. Bei älteren Patienten ist keine Dosisanpassung notwendig (siehe «Pharmakokinetik»).
Patienten mit Leberfunktionsstörungen
Bei Patienten mit leichter Leberfunktionsstörung ist keine Dosisanpassung notwendig. Bei Patienten mit moderater Leberfunktionsstörung sollte eine tägliche Maximaldosis von 30 mg nicht überschritten werden. Bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung wurden keine Studien durchgeführt (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»).
Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ist keine Dosisanpassung notwendig (siehe «Pharmakokinetik»).
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