ch.oddb.org
 
Apotheken | Doctor | Drugs | Hospital | Interactions | MiGeL | Registration owner | Services
Information for professionals for Desveneurax®:Neuraxpharm Switzerland AG
Complete information for professionalsDDDPrint 
Composition.Galenic FormIndication.UsageContra IndicationWarning restrictions.Interactions.Pregnancy
Driving abilityUnwanted effectsOverdoseEffectsPharm.kinetikPreclinicalOther adviceSwissmedic-Nr.
PackagesRegistration ownerLast update of information 

Schwangerschaft, Stillzeit

Schwangerschaft
Bisher liegen keine oder nur begrenzte Daten mit der Anwendung von Desvenlafaxin bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe «Präklinische Daten»). Desvenlafaxin darf bei schwangeren Frauen nur angewendet werden, wenn der zu erwartende Nutzen grösser ist als die möglichen Risiken.
Daten aus epidemiologischen Studien deuten darauf hin, dass die Anwendung von SSRI in der Schwangerschaft, insbesondere im späten Stadium einer Schwangerschaft, das Risiko für das Auftreten einer primären pulmonalen Hypertonie bei Neugeborenen (PPHN, auch persistierende pulmonale Hypertonie genannt) erhöhen kann. Obwohl es keine Studien gibt, die einen Zusammenhang zwischen PPHN und der Behandlung mit SNRI untersucht haben, kann dieses potenzielle Risiko mit Desvenlafaxin nicht ausgeschlossen werden, wenn man den zugehörigen Wirkmechanismus (Inhibition der Wiederaufnahme von Serotonin) berücksichtigt.
Bei Einnahme von Desvenlafaxin während der Schwangerschaft oder kurz vor der Geburt kann das Neugeborene Absetzsymptome entwickeln. Bei Neugeborenen, die nach dem dritten Trimenon SSRI oder SNRI einschliesslich Venlafaxin exponiert waren, wurde über Komplikationen berichtet, die eine Unterstützung der Atmung, Sondenernährung oder einen längeren Klinikaufenthalt erforderten. Solche Komplikationen können unmittelbar nach der Geburt auftreten.
Beobachtungsdaten weisen auf ein erhöhtes Risiko (weniger als das 2-fache) für eine postpartale Hämorrhagie infolge einer Exposition gegenüber SSRI/SNRI innerhalb eines Monats vor der Geburt hin (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Unerwünschte Wirkungen»).
Stillzeit
Desvenlafaxin wird in die Muttermilch ausgeschieden. Aufgrund der möglichen schweren Nebenwirkungen für gestillte Kinder, die Desvenlafaxin exponiert werden, muss eine Entscheidung darüber getroffen werden, ob das Stillen zu unterbrechen ist oder ob auf die Behandlung mit Desveneurax verzichtet werden soll / die Behandlung mit Desveneurax zu unterbrechen ist. Dabei soll sowohl der Nutzen des Stillens für das Kind als auch der Nutzen der Therapie für die Frau berücksichtigt werden.

2025 ©ywesee GmbH
Settings | Help | FAQ | Login | Contact | Home