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Information for professionals for SKYCLARYS™:Biogen Switzerland AG
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Unerwünschte Wirkungen

Zusammenfassung des Sicherheitsprofils
Die bei Skyclarys am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen waren ALT-Anstieg und Kopfschmerzen (jeweils 37,3%), Gewichtsabnahme (34,0%), Übelkeit (33,3%), AST-Anstieg und Ermüdung (jeweils 21,6%), Diarrhoe (19,6%), Schmerzen im Oropharynx (17,6%), Erbrechen (15,7%), Rückenschmerzen, Muskelspasmen und Grippe (jeweils 13,7%) und verminderter Appetit (11,8%).
Tabellarische Auflistung der Nebenwirkungen
Die Nebenwirkungen, die in der randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie an 51 mit Skyclarys 150 mg/Tag über 48 Wochen behandelten Patienten (mediane Exposition 0,92 Patientenjahre) beobachtet wurden, sind in Tabelle 3 nach Systemorganklasse und Häufigkeit aufgelistet.
Unerwünschte Wirkungen werden nach Systemorganklasse und Häufigkeit geordnet aufgeführt: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, < 1/10), gelegentlich (≥1/1'000, < 1/100), selten (≥1/10'000, < 1/1'000), sehr selten (< 1/10'000) oder unbekannte Häufigkeit (auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar). Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe sind die Nebenwirkungen nach abnehmendem Schweregrad geordnet aufgeführt. Ausgewählte Nebenwirkungen sind in der nachstehenden Tabelle 3 näher beschrieben.
Tabelle 3: Unerwünschte Wirkungen

Systemorganklasse

Bevorzugter Begriff

Häufigkeitskategorie

Infektionen und parasitäre Erkrankungen

Grippe

Sehr häufig

Harnwegsinfektion

Häufig

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Appetit vermindert

Sehr häufig

Hypertriglyzeridämie

Häufig

Very Low Density Lipoprotein erhöht

Häufig

Erkrankungen des Nervensystems

Kopfschmerzen

Sehr häufig

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Schmerzen im Oropharynx

Sehr häufig

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Übelkeit

Sehr häufig

Diarrhoe

Sehr häufig

Erbrechen

Sehr häufig

Oberbauchschmerzen

Häufig

Abdominalschmerz

Häufig

Leber- und Gallenerkrankungen

ALT erhöht

Sehr häufig

AST erhöht

Sehr häufig

GGT erhöht

Häufig

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Rückenschmerzen

Sehr häufig

Muskelspasmen

Sehr häufig

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse

Dysmenorrhoe

Häufig

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Ermüdung

Sehr häufig

Untersuchungen

BNP erhöhta

Häufig

Gewicht erniedrigtb

Sehr häufig

a Basierend auf Laboruntersuchungen mit Werten > 200 pg/ml.
b Basierend auf Gewichtsbestimmungen in der Klinik mit einem Gewichtsverlust von ≥5% unter der Behandlung.
ALT=Alanin-Aminotransferase; AST=Aspartat-Aminotransferase; BNP=B-Typ natriuretisches Peptid; GGT=Gamma-Glutamyltransferase.
Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
Bei den in der randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie mit Skyclarys behandelten Patienten trat Übelkeit bei 33,3% auf, Diarrhoe bei 19,6%, Erbrechen bei 15,7%, Oberbauchschmerzen bei 9,8% und Abdominalschmerz bei 7,8% der Patienten. Alle Ereignisse wurden hinsichtlich der Schwere als leicht oder mittelschwer eingestuft und 75,8% der Ereignisse traten in den ersten 12 Wochen der Behandlung auf.
Aminotransferasenanstiege
Bei den in der randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie mit Skyclarys behandelten Patienten umfassten Nebenwirkungen in Form von Aminotransferasenanstiegen die folgenden: ALT-Anstiege traten bei 37,3% der Patienten auf, AST-Anstiege bei 21,6% der Patienten und Gamma-Glutamyltransferase (GGT)-Anstiege bei 5,9% der Patienten. Zu Behandlungsunterbrechungen wegen Aminotransferasenanstiegen kam es bei 11,8% der mit Skyclarys behandelten Patienten. Bei einem Patienten (2%) wurde die Behandlung wegen eines Aminotransferasenanstiegs gemäss Protokoll abgebrochen.
Bei den mit Skyclarys behandelten Patienten lag die Inzidenz von ALT- oder AST-Anstiegen ≥3 × ULN während der Behandlung bei 29,4%, wobei 15,7% der Patienten Anstiege ≥5 × ULN zeigten. Anstiege von ≥3 × ULN waren im Allgemeinen vorübergehend und reversibel, wobei 80% dieser Patienten innerhalb der ersten 12 Behandlungswochen maximale Werte erreichten. Beim Abbruchbesuch zeigte keiner dieser Patienten ALT- oder AST-Anstiege ≥3 × ULN. Die Mittelwerte bildeten sich im Allgemeinen bei fortgesetzter Behandlung oder nach einer Unterbrechung der Behandlung in Richtung Ausgangswert zurück. Kein Patient hatte einen gleichzeitigen Anstieg des Gesamtbilirubins von > 1,5 × ULN.
BNP-Anstieg
In der randomisierten, doppelblinen, placebokontrollierten Studie wurde bei den mit Skyclarys behandelten Patienten ein Anstieg der BNP-Werte beobachtet. Die mittleren BNP-Werte waren in Woche 4 erhöht und blieben bis einschliesslich Woche 48 erhöht, wobei die Spitzenwerte in Woche 24 erreicht wurden. Die mittleren BNP-Werte blieben unter der ULN (< 100 pg/ml). Insgesamt 13,7% der mit Skyclarys behandelten Patienten zeigten einen Anstieg des BNP-Werts gegenüber dem Ausgangswert und einen BNP-Wert über der ULN (100 pg/ml), verglichen mit 3,8% der Patienten, die Placebo erhielten. 3,9% der Patienten hatten während der Behandlung BNP-Werte über 200 pg/ml. Es gab keine Abbrüche aufgrund von BNP-Anstiegen.
Lipidwertanomalien
Unter den Patienten, die in der randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie mit Skyclarys behandelt wurden, wurde bei 3,9% eine Hypertriglyzeridämie berichtet, bei 3,9% wurde ein Anstieg des Very-Low-Density-Lipoproteins berichtet und bei 2,0% wurde eine Hypercholesterinämie berichtet. In Woche 48 stieg in der Skyclarys-Behandlungsgruppe das mittlere LDL um etwa 25 mg/dl und das mittlere HDL sank um etwa 5 mg/dl. Nach dem Absetzen von Skyclarys kehrten die mittleren LDL- und HDL-Werte wieder zu den Ausgangswerten zurück.
Gewichtsabnahme
In der randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie wurde bei 2,0% der mit Skyclarys behandelten Patienten und bei 1,9% der mit Placebo behandelten eine Gewichtsabnahme berichtet. In beiden Behandlungsgruppen wurden keine schwerwiegenden Nebenwirkungen oder Abbrüche aufgrund von vermindertem Appetit oder Gewichtsabnahme berichtet. Eine Gewichtsabnahme wurde nach Woche 24 beobachtet. Nach 48 Wochen Behandlung betrug die mittlere Gewichtsabnahme im Vergleich zum Ausgangsgewicht 1,35 kg (SD 3,585 kg) in der Skyclarys-Gruppe und die mittlere Gewichtszunahme im Vergleich zum Ausgangsgewicht betrug 1,17 kg (SD 4,108 kg) in der Placebo-Gruppe. Unter allen Patienten mit einem BMI-Ausgangswert < 25 kg/m2 in beiden Behandlungsgruppen (Skyclarys, n=37; Placebo, n=37) wurde eine Gewichtsabnahme um mindestens 5% gegenüber dem Ausgangsgewicht bei 32,4% der mit Skyclarys behandelten Patienten im Vergleich zu 2,7% der mit Placebo behandelten Patienten beobachtet.
Kinder und Jugendliche
Auf der Grundlage der Bewertung von Skyclarys in den randomisierten, placebokontrollierten Studien stimmte das Sicherheitsprofil von Skyclarys bei pädiatrischen Patienten im Alter von 16 bis unter 18 Jahren (n=24) mit dem Sicherheitsprofil von erwachsenen Patienten überein.
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.

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