Was ist Grasustek und wann wird es angewendet?Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.
Grasustek enthält den Wirkstoff Pegfilgrastim. Pegfilgrastim enthält ein Protein, das biotechnologisch aus E. coli-Bakterien hergestellt wird. Pegfilgrastim gehört zu einer Gruppe von Proteinen, die Zytokine genannt werden, und ist einem natürlichen Protein (dem Granulozytenkoloniestimulierenden Faktor) sehr ähnlich, das Ihr Körper selbst herstellt.
Grasustek wird zur Verkürzung der Dauer von Neutropenien (niedrige Anzahl der weissen Blutkörperchen) und zur Verminderung des Vorkommens neutropenischen Fiebers (niedrige Anzahl der weissen Blutkörperchen in Verbindung mit Fieber) eingesetzt. Diese Zustände können durch den Einsatz einer zytotoxischen Chemotherapie (Arzneimittel, die schnell wachsende Zellen zerstören) hervorgerufen werden. Weisse Blutkörperchen sind wichtig, da sie Ihrem Körper bei der Bekämpfung von Infektionen helfen.
Diese Zellen reagieren sehr empfindlich auf die Wirkungen einer Chemotherapie. Dies kann dazu führen, dass die Anzahl der weissen Blutkörperchen in Ihrem Körper sinkt. Wenn die Anzahl der weissen Blutkörperchen auf einen niedrigen Spiegel abfällt, stehen dem Körper möglicherweise nicht mehr genügend dieser Zellen zur Bekämpfung von Bakterien zur Verfügung, und Sie haben möglicherweise ein erhöhtes Infektionsrisiko.
Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin hat Ihnen Grasustek verordnet, damit es Ihr Knochenmark (Teil des Knochens, der Blutkörperchen produziert) unterstützt, mehr weisse Blutkörperchen zu bilden, die Ihrem Körper bei der Abwehr von Infektionen helfen.
Was sollte dazu beachtet werden?Grasustek ist zur Anwendung bei Erwachsenen bestimmt, die mindestens 18 Jahre alt und 45 kg schwer sind.
Wann darf Grasustek nicht angewendet werden?Grasustek darf nicht angewendet werden, wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber dem Wirkstoff Pegfilgrastim, gegenüber Filgrastim oder aus E. coli hergestellten Proteinen oder einem der sonstigen Bestandteile von Grasustek sind.
Wann ist bei der Anwendung von Grasustek Vorsicht geboten?Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
-Husten, Fieber und Atembeschwerden haben,
plötzliche Anzeichen einer Allergie haben wie Ausschlag, Juckreiz oder Nesselausschlag, Schwellungen des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder an anderen Körperstellen, Atemnot, Keuchen oder Atembeschwerden. Dies könnten Anzeichen einer schweren, allergischen Reaktion sein.
-Symptome einer Entzündung der Aorta (die grosse Körperschlagader, die das Blut aus dem Herzen in den Körper leitet) haben, dies wurde bei Krebspatienten und gesunden Spendern in seltenen Fällen berichtet. Mögliche Symptome sind Fieber, Bauchschmerzen, Unwohlsein, Rückenschmerzen oder erhöhte Entzündungswerte. Wenn bei Ihnen diese Symptome auftreten, informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin,
wissen, dass Sie eine veränderte Anzahl an Blutkörperchen haben (z.B. erhöhte Zahl an weissen Blutkörperchen oder Anämie) oder eine erniedrigte Zahl an Blutplättchen, was Ihre Blutgerinnungsfähigkeit reduzieren kann (Thrombozytopenie). Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin möchte Sie dann möglicherweise engmaschiger überwachen,.
-Sichelzellanämie haben,
-Brust- oder Lungenkrebs haben, Grasustek in Kombination mit einer Chemo- und/oder Strahlentherapie kann Ihr Risiko für eine präkanzeröse Blutkrebserkrankung namens myelodysplastisches Syndrom (MDS) oder einen Blutkrebs namens akute myeloische Leukämie (AML) erhöhen. Zu den Symptomen können Müdigkeit, Fieber und leichte Blutergüsse oder Blutungen gehören,
linksseitige Oberbauchschmerzen oder Schmerzen in der Schulterregion bekommen,
an anderen Krankheiten leiden, oder
andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder äusserlich anwenden!
Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Ihr Blut und Ihren Urin regelmässig überprüfen, da Grasustek die winzig kleinen Filter innerhalb Ihrer Nieren schädigen kann (Glomerulonephritis).
Bei der Anwendung von Grasustek wurde über schwere Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom) berichtet. Beenden Sie die Behandlung mit Grasustek, wenn Sie eines der nachfolgend beschriebenen Symptome bemerken:
-Stevens-Johnson-Syndrom, das sich mit rötlichen, zielscheibenähnlichen oder kreisrunden Flecken oft mit in der Mitte gelegenen Blasen am Rumpf, Ablösen der Haut, Geschwüren an Mund, Rachen, Nase, Genitalien und Augen zeigen kann und dem Fieber und grippeähnliche Symptome vorausgehen können. Beenden Sie die Behandlung mit Grasustek, wenn diese Symptome bei Ihnen auftreten, und setzen Sie sich unverzüglich mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin in Verbindung.
Verlust des Ansprechens auf Grasustek
Falls Sie einen Verlust oder einen Abfall der Wirksamkeit der Behandlung mit Grasustek feststellen, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Ursachen dafür untersuchen und dabei prüfen, ob Sie Antikörper entwickelt haben, die die Wirkung von Grasustek herabsetzen.
Dieses Arzneimittel enthält 30 mg Sorbitol pro pro 0,6 ml Lösung (1 Fertigspritze).
Sorbitol ist eine Quelle für Fructose. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. mit Ihrer Ärztin bevor Sie dieses Arzneimittel erhalten, wenn Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie eine Unverträglichkeit gegenüber einigen Zuckern haben oder wenn bei Ihnen eine hereditäre Fructoseintoleranz (HFI) - eine seltene angeborene Erkrankung, bei der eine Person Fructose nicht abbauen kann - festgestellt wurde.
Dieses Arzneimittel enthält Natrium, aber weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro 0,6 ml Lösung (1 Fertigspritze) d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
Darf Grasustek während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?Fragen Sie vor der Einnahme von Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin um Rat. Grasustek wurde nicht bei schwangeren Frauen untersucht. Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren, wenn Sie:
schwanger sind,
glauben, schwanger zu sein; oder
eine Schwangerschaft planen.
Sie müssen das Stillen beenden, wenn Sie Grasustek anwenden.
Wie verwenden Sie Grasustek?Wenden Sie Grasustek immer genau nach Anweisung des Arztes bzw. der Ärztin an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Die übliche Dosis beträgt 6 mg (1 Fertigspritze mit 0,6 ml Injektionslösung) und wird subkutan (unter Ihre Haut) gespritzt. Die Gabe soll ungefähr 24 Stunden nach Ihrer letzten Dosis der Chemotherapie am Ende eines jeden Chemotherapiezykluses (Behandlungsabschnitts) erfolgen. Grasustek sollte nicht in einem Zeitintervall zwischen 14 Tagen vor und 24 Stunden nach Gabe einer zytotoxischen Chemotherapie verabreicht werden.
Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin hat entschieden, dass es zweckmässiger für Sie ist, wenn Sie sich Grasustek selbst spritzen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin oder Ihr Krankenpflegepersonal wird Ihnen zeigen, wie Sie sich selbst spritzen sollen. Versuchen Sie jedoch nicht, sich selbst zu spritzen, wenn Sie noch nicht entsprechend geschult worden sind.
Lesen Sie bitte die Anleitung zur Selbstinjektion von Grasustek am Ende dieser Packungsbeilage.
Wenn Sie eine grössere Menge von Grasustek angewendet haben, als Sie sollten
Falls Sie mehr Grasustek angewendet haben, als Sie sollten, kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, Ihr Krankenpflegepersonal oder Ihren Apotheker bzw. Ihre Apothekerin.
Wenn Sie vergessen haben, sich Grasustek zu spritzen
Wenn Sie einmal eine Dosis von Grasustek vergessen haben, sollten Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin wenden, um mit ihm bzw. ihr zu besprechen, wann die nächste Dosis anzuwenden ist.
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
Welche Nebenwirkungen kann Grasustek haben?Wie alle Arzneimittel kann Grasustek Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bitte teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin unverzüglich mit, wenn Sie irgendeine der folgenden oder eine Kombination folgender Nebenwirkungen bemerken:
-Schwellung oder Aufquellung, welche verbunden sein können mit seltenerem Wasserlassen, Atembeschwerden, Schwellung im Bereich des Bauchraumes und Völlegefühl und einer allgemeinen Müdigkeit. Diese Symptome entwickeln sich im Allgemeinen sehr schnell.
Dies können Symptome eines seltenen Zustandes sein, welcher "Kapillarlecksyndrom" genannt wird und verursacht, dass Blut aus den kleinen Blutgefässen in Ihren Körper austritt. Dieser Zustand erfordert eine dringende medizinische Versorgung.
Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Anwendern)
-Knochenschmerzen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Ihnen sagen, was Sie zur Linderung der Knochenschmerzen einnehmen können.
Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
-Schmerzen und Rötung an der Einstichstelle, Kopfschmerzen sowie allgemeine Beschwerden und Schmerzen in Gelenken, Muskeln, Brust, Gliedmassen, Hals oder Rücken.
-In Ihrem Blut können Veränderungen auftreten, die aber bei routinemässigen Blutuntersuchungen festgestellt werden können. Die Zahl der weissen Blutkörperchen kann für einen kurzen Zeitraum ansteigen. Ihre Thrombozytenzahl kann erniedrigt sein, was zu Blutergüssen führen kann.
Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)
-Übelkeit und Schädigung der winzig kleinen Filter innerhalb Ihrer Nieren (Glomerulonephritis).
sowie Abhusten von Blut (Hämoptyse).
-Bluterkrankungen (myelodysplastisches Syndrom [MDS] oder akute myeloische Leukämie [AML]).
Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)
-Allergischen Reaktionen gegenüber Grasustek, die Hautrötung, Hautausschlag, erhabene, juckende Hautpartien und Anaphylaxie (Schwäche, Blutdruckabfall, Atembeschwerden, Anschwellen des Gesichtes) einschliessen.
-Nach der Gabe von Granulozytenkoloniestimulierenden Faktoren (G-CSFs) wurde über Probleme beim Atmen berichtet. Bitte teilen Sie Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin mit, wenn Sie Husten, Fieber oder Atembeschwerden haben.
-Sweet-Syndrom (pflaumenfarbene, geschwollene, schmerzende Läsionen an den Gliedmassen, und manchmal auch im Gesicht oder Nacken, mit Fieber einhergehend). Auch andere Faktoren können hierbei eine Rolle spielen.
-Entzündung der Aorta (die grosse Körperschlagader, die das Blut aus dem Herzen in den Körper leitet) (siehe Rubrik "Wann ist bei der Anwendung von Grasustek Vorsicht geboten?" ).
-Lungenblutung (pulmonale Hämorrhagie).
-Stevens-Johnson-Syndrom, das sich mit rötlichen, zielscheibenähnlichen oder kreisrunden Flecken oft mit in der Mitte gelegenen Blasen am Rumpf, Ablösen der Haut, Geschwüren an Mund, Rachen, Nase, Genitalien und Augen zeigen kann und dem Fieber und grippeähnliche Symptome vorausgehen können. Beenden Sie die Behandlung mit Grasustek, wenn diese Symptome bei Ihnen auftreten, und setzen Sie sich unverzüglich mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin in Verbindung. Siehe auch Rubrik "Wann ist bei der Anwendung von Grasustek Vorsicht geboten?"
Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwendern)
-Vergrösserungen der Milz und auch Milzrupturen (Risse) nach der Verabreichung von Grasustek. Einige Fälle von Milzruptur sind tödlich verlaufen.
-Es ist deshalb sehr wichtig, dass Sie sofort Ihren behandelnden Arzt oder Ihre Ärztin kontaktieren, falls Sie Schmerzen im oberen linken Bauchbereich oder in der linken Schulter verspüren, denn dies könnte ein Hinweis auf Probleme mit der Milz sein.
kutane Vaskulitis (Entzündung der Blutgefässe in der Haut) bei Patienten, die Grasustek erhielten.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Was ist ferner zu beachten?Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit „EXP“ bezeichneten Datum verwendet werden.
Lagerungshinweis
Im Kühlschrank (2 - 8°C) lagern.
Sie können Grasustek aus dem Kühlschrank nehmen und maximal drei Tage bei Raumtemperatur (nicht über 30 °C) lagern. Wenn eine Fertigspritze aus dem Kühlschrank entnommen wurde und Raumtemperatur (nicht über 30 °C) erreicht hat, muss sie entweder innerhalb von 3 Tagen angewendet oder verworfen werden.
Nicht einfrieren.
Grasustek kann noch verwendet werden, wenn es versehentlich einmalig über einen Zeitraum von weniger als 24 Stunden eingefroren war.
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
Weitere Hinweise
Verwenden Sie Grasustek nicht, wenn Sie feststellen, dass es trüb ist oder sich Schwebeteilchen darin befinden. Grasustek darf nicht stark geschüttelt werden, weil dadurch die Wirkung beeinträchtigt werden könnte.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Was ist in Grasustek enthalten?Injektionslösung in einer Fertigspritze
Wirkstoffe
1 Fertigspritze enthält:
Pegfilgrastim 6 mg (in 0,6 ml Injektionslösung).
Pegfilgrastim wird aus gentechnisch veränderten Bakterien E. coli hergestellt.
Hilfsstoffe
Eisessig, Sorbitol (E420), Polysorbat 20, Natriumhydroxid, Wasser für Injektionszwecke.
Wo erhalten Sie Grasustek? Welche Packungen sind erhältlich?In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.
Jede Packung enthält 1 Fertigspritze mit 0,6 ml Injektionslösung.
Die Fertigspritzen sind mit einem automatischen Nadelschutz versehen und werden in einer Blisterverpackung angeboten.
Zulassungsnummer68166 (Swissmedic)
ZulassungsinhaberiniQone Healthcare Switzerland, Versoix
Diese Packungsbeilage wurde im September 2021 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
Gebrauchsanleitung:
Darstellung der Einzelteile
Spritze vor der Anwendung
Achtung: Vermeiden Sie das Berühren des Kolbens und der Nadel während der Vorbereitung der Spritze.
Die Sicherheitsvorrichtung wird normalerweise durch den Druck des Kolbens auf die Spritze aktiviert.
Spritze nach der Anwendung (Der Nadelschutz ist freigegeben und bedeckt die Nadel)
Wichtig:
Lesen Sie diese wichtigen Informationen, bevor Sie eine
Grasustek-Fertigspritze mit automatischem Nadelschutz anwenden: -Es ist
wichtig, dass Sie nicht versuchen, sich selbst die Injektion zu geben, wenn
Sie nicht vorher von Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal
geschult wurden. -Grasustek wird als Injektion in das Gewebe direkt unter
der Haut angewendet (subkutane Injektion). Entfernen Sie die graue
Nadelschutzkappe nicht von der Fertigspritze, bevor Sie für die
Injektion bereit sind. Wenden Sie die Fertigspritze nicht an, wenn sie
auf eine harte Oberfläche gefallen ist. Verwenden Sie eine neue
Fertigspritze und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das
medizinische Fachpersonal. Versuchen Sie nicht, die Fertigspritze vor
der Injektion zu aktivieren. Versuchen Sie nicht, den durchsichtigen
Nadelschutz der Fertigspritze von der Fertigspritze abzunehmen.
Versuchen Sie nicht, das abziehbare Etikett auf dem Zylinder der
Fertigspritze abzulösen, bevor Sie Ihre Injektion anwenden.
Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, falls Sie
Fragen haben.
Schritt 1: Vorbereitu
ng
A. Entnehmen Sie der
Packung den Einsatz
mit der Fertigspritze
und stellen Sie die
Gegenstände bereit,
die Sie für Ihre
Injektion benötigen:
Alkoholtupfer,
Wattebausch oder
Verbandmull, Pflaster
und einen durchstich
sicheren Behälter
(nicht im Lieferumfan
g enthalten).
Für eine angenehmere Injektion bewahren Sie die Fertigspritze vor der
Injektion für etwa 30 Minuten bei Raumtemperatur auf. Waschen Sie Ihre
Hände gründlich mit Wasser und Seife. Legen Sie die neue Fertigspritze
und die anderen Gegenstände auf eine saubere, gut beleuchtete
Arbeitsfläche. Versuchen Sie nicht, die Spritze mit einer Wärmequelle
wie heissem Wasser oder einer Mikrowelle zu erwärmen. Setzen
Sie die Fertigspritze nicht direktem Sonnenlicht aus. Schütteln Sie die
Fertigspritze nicht. Bewahren Sie Fertigspritzen für Kinder unzugänglich
auf.
B. Warnung/Vorsichtsmass
nahme: Vergewissern
Sie sich, dass sich
in der Packung kein
loses Fragment oder
Flüssigkeit befinden.
Öffnen Sie im
Zweifelsfall diese
Packung NICHT und
nehmen Sie stattdesse
n eine andere
Packung. Öffnen Sie
die Blisterpackung,
indem Sie die
Abdeckung wie
abgebildet ganz von
der Blisterpackung
abziehen.
C. Warnung/Vorsichtsmass
nahme: Zum Herausnehm
en das Produkt NICHT
am Kolben oder
Nadelschutz greifen.
Nehmen Sie die
Fertigspritze wie
abgebildet aus der
Blisterpackung.
D. Überprüfen Sie den
Arzneimittelinhalt
durch das Sichtfenste
r der Fertigspritze.
Wenden Sie die Fertigspritze nicht an, wenn: -das Arzneimittel trübe ist
oder Partikel darin enthalten sind. Es muss eine klare und farblose
Flüssigkeit sein. -irgendein Teil gesprungen oder gebrochen zu sein
scheint. -die graue Nadelschutzkappe fehlt oder nicht fest angebracht ist.
-der letzte Tag des angegebenen Monats des Verfalldatums, welches auf dem
Etikett aufgedruckt ist, überschritten ist. In diesen Fällen wenden Sie
sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.
Schritt 2: Machen Sie sich bereit
A. Waschen Sie sich
gründlich die Hände.
Bereiten Sie Ihre
Injektionsstelle vor
und reinigen Sie sie.
Sie können verwenden: -die Vorderseite Ihres Oberschenkels, -den Bauch, mit
Ausnahme eines Bereiches von 5 cm um den Bauchnabel herum, -die Rückseite
des Oberarms (nur wenn Ihnen eine andere Person die Injektion gibt).
Reinigen Sie die Injektionsstelle mit einem Alkoholtupfer. Lassen Sie Ihre
Haut trocknen. Berühren Sie die Injektionsstelle nicht mehr vor der
Injektion. Injizieren Sie nicht in Bereiche, in denen die Haut
empfindlich, verletzt, gerötet oder verhärtet ist. Vermeiden Sie
es, in Bereiche mit Narben oder Dehnungsstreifen zu injizieren.
B. Warnung/Vorsichtsmass
nahme: Die Nadelschut
zkappe NICHT drehen
und die Nadel oder
den Kolben nicht
berühren. Ziehen Sie
die Nadelschutzkappe
wie gezeigt gerade
ab und greifen Sie
den Nadelschutz, um
Verletzungen oder
ein Verbiegen der
Nadel zu vermeiden.
C. Drücken Sie Ihre
Injektionsstelle
zusammen, um eine
feste Oberfläche zu
erzeugen.
Es ist wichtig, die Haut während der Injektion zusammengedrückt zu halten.
Schritt 3: Injektion
A. FÜHREN Sie die Nadel
in die Haut EIN.
Drücken Sie den
Kolben, während Sie
die Fingergriffe
festhalten. Drücken
Sie den Kolben bis
zum Anschlag nach
unten, um die
gesamte Lösung
einzuspritzen.
Berühren Sie die Injektionsstelle nicht mehr vor der Injektion.
B. Um den Nadelschutz
auszulösen, muss die
gesamte Dosis
verabreicht werden.
C. Nach Abschluss der
Injektion kann eine
der folgenden
Alternativen gewählt
werden: - Entfernen
Sie die Nadel aus
der Einstichstelle
und lassen Sie den
Kolben los, bis die
gesamte Nadel vom
Nadelschutz abgedeckt
ist. - Lassen Sie
den Kolben los, bis
die Nadel abgedeckt
ist, und entfernen
Sie dann die Spritze
von der Injektionsste
lle.
Warnung/Vorsichtsmassnahme: Wenn der Nadelschutz nicht oder nur teilweise
aktiviert wurde, entsorgen Sie die Spritze, ohne die Nadelabdeckung wieder
aufzusetzen.
Nur für medizinisches Fachpersonal Der Handelsname des angewendeten
Arzneimittels muss eindeutig in der Patientenakte dokumentiert werden.
Drehen Sie den Kolben, um das Etikett in eine Position zu bringen, in der
Sie das Etikett der Spritze entfernen können.
Schritt 4: Abschluss
A. Entsorgen Sie die
gebrauchte Fertigspr
itze sofort in
einem durchstichsich
eren Behälter oder
gemäss den Anweisung
en Ihres Arztes.
Arzneimittel sind entsprechend den nationalen Anforderungen zu entsorgen.
Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie
es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
Bewahren Sie die Spritze und den durchstichsicheren Behälter für Kinder
unzugänglich auf. Benutzen Sie die Fertigspritze nicht erneut.
Führen Sie Fertigspritzen nicht der Wiederverwendung zu oder werfen Sie sie
nicht in den Haushaltsabfall.
B. Kontrollieren Sie
die Injektionsstelle
.
Falls Sie Blut bemerken, drücken Sie einen Wattebausch oder Verbandmull auf
die Injektionsstelle. Reiben Sie nicht an der Injektionsstelle. Falls
erforderlich, verwenden Sie ein Pflaster.
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