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Information for professionals Calmavérine® Taphlan SA Spasmolytikum ZusammensetzungWirkstoff: Caroverinum. Galenische Form und Wirkstoffmenge:
1 Ampulle (2 ml) enthält 40 mg Caroverinum (ut. C. hydrochloridum); Aqua q.s. ad solutionem. Eigenschaften/WirkungenCalmavérine ist ein Spasmolytikum der glatten Muskulatur mit vorwiegend muskulotropem Wirkungscharakter. Im pharmakologischen Spasmolysemodell ist Calmavérine etwa 10mal wirksamer als Papaverin. Mundtrockenheit, Magensaft- und Speichelsekretion sowie die Akkomodationsfähigkeit der Augen werden durch Calmavérine nicht beeinflusst. PharmakokinetikDer Metabolismus von Caroverin ist abhängig vom individuellen genetischen Phänotyp. Die absolute Bioverfügbarkeit der Muttersubstanz ist tief (0-25%), während sie für Caroverin und Hauptmetabolit zwischen 4 und 58% schwankt. Caroverin wird hauptsächlich zu Glucuronsäurekonjugaten metabolisiert, unter anderem zu Desmethylcaroverin und weiteren, noch nicht identifizierten Chinoxalinderivaten, die mit dem Urin ausgeschieden werden (bis zu ca. 33%). Nicht metabolisiertes Caroverin tritt im Urin nicht auf. Die Hauptmenge des Caroverins wird durch den Stuhl ausgeschieden, wobei der Metabolisierungsgrad unbekannt ist. Indikationen/AnwendungsmöglichkeitenSpasmen des Magen-Darm-Traktes, der Gallenwege, der ableitenden Harnwege sowie des weiblichen Genitals bei Dysmenorrhoe. Dosierung/AnwendungKapseln: 3×1 bis 3×2 Kapseln täglich. Ampullen: Im akuten Anfall 1-2 Ampullen langsam i.v. oder i.m. AnwendungseinschränkungenKontraindikationen
Vorsichtsmassnahmen
Schwangerschaft, Stillen
Unerwünschte WirkungenBei disponierten Patienten und nach höheren Dosen können gelegentlich auftreten: Schwindel, Benommenheit, erhöhte Transpiration, Kopfweh, eventuell Hitzegefühl im Kopf, unangenehmer Geschmack auf der Zunge, Nausea, Magenbeschwerden, Obstipation, Hautausschläge. InteraktionenDie Wirkung von gleichzeitig verabreichten Antihypertonika kann verstärkt werden und die Wirkung von Antihypotonika vermindert werden. ÜberdosierungÜberdosierungen sind bei vorschriftsgemässer Anwendung auszuschliessen, gegebenenfalls ist eine symptomatische Behandlung angezeigt. Sonstige HinweiseBei i.m.-Injektion ist in den oberen, äusseren Quadranten der Glutäalregion einzustechen. Haltbarkeit
IKS-Nummern37079, 37080. Stand der InformationNovember 1998. |