107 Ã„nderungen an Fachinfo ARTISS 2 ml |
- +Wirkstoffe
-Wirkstoffe: Fibrinogenum humanum, Aprotininum (syntheticum)
-Hilfsstoffe: Albuminum humanum, L-Histidinum, Nicotinamidum, Natrii citras dihydricum, Polysorbatum 80 (Tween 80), Aqua ad iniectabilia
-
- +Fibrinogenum humanum, Aprotininum (syntheticum)
-Wirkstoffe: Thrombinum humanum, Calcii chloridum
-Hilfsstoffe: Albuminum humanum, Natrii chloridum, Aqua ad iniectabilia
-Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
-1 Doppelkammer-Fertigspritze für Fibrinkleber, tiefgefroren
-ARTISS besteht aus den beiden Komponenten Kleberprotein (Fibrinogen)/Aprotinin – Lösung und Thrombin/Calciumchlorid-Lösung, welche in jeweils eine Kammer einer Doppelkammerfertigspritze abgefüllt werden.
- +Thrombinum humanum, Calcii chloridum dihydricum
- +Hilfsstoffe
-Humanes Fibrinogen (als gerinnungsfähiges Protein) 911 mg/ml
-Aprotinin (synthetisch) 3000 KIE2/ml
- +Albuminum humanum, L-Histidinum, Nicotinamidum, Natrii citras dihydricum, Polysorbatum 80 (Tween 80), Aqua ad iniectabilia
-Thrombin 4 I.E.3/ml
-Calciumchlorid 40 mmol/ml
-1 Enthalten in einer Gesamtprotein-Konzentration von 110.5 mg/ml
-2 1 EPU (European Pharmacopeia Units) entspricht 1800 KIE (Kallidogenase-Inaktivator-Einheiten).
-3 Die Thrombin-Aktivität wird gemäss dem aktuellen Internationalen WHO-Standard für Thrombin ermittelt
-Indikationen / Anwendungsmöglichkeiten
- +Albuminum humanum, Natrii chloridum, Aqua ad iniectabilia
- +
- +Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten
-Dosierung / Anwendung
- +Dosierung/Anwendung
-Die anzuwendende Dosis unterliegt verschiedenen Einflussfaktoren wie der Art des chirurgischen Eingriffs, der Grösse der betroffenen Fläche, der Art der beabsichtigten Applikation und der Anzahl der Verabreichungen.
-Die Verabreichung des Präparats muss durch den behandelnden Arzt individuell festgelegt werden. Bei klinischen Studien wurden im Normalfall Einzeldosen von 0,2 bis 12 ml verabreicht. Bei einigen Eingriffen (z.B. Verklebung grosser Verbrennungsflächen) können grössere Volumina benötigt werden.
- +Die anzuwendende Menge unterliegt verschiedenen Einflussfaktoren wie der Art des chirurgischen Eingriffs, der Grösse der betroffenen Fläche, der Art der beabsichtigten Applikation und der Anzahl der Verabreichungen.
- +Die Verabreichung des Präparats muss durch den behandelnden Arzt individuell festgelegt werden. Bei klinischen Studien wurden im Normalfall Einzeldosen von 0,2 bis 12 ml verabreicht. Bei einigen Eingriffen (z. B. Verklebung grosser Verbrennungsflächen) können grössere Volumina benötigt werden.
-Als Richtlinie zur Klebung von Flächen gilt: 1 Packung ARTISS 2 ml (d.h. 1 ml Kleberproteinlösung plus 1 ml Thrombinlösung) reicht für eine Fläche von mindestens 10 cm². Beim Aufsprühen von ARTISS reicht dieselbe Menge aus, um deutlich grössere Flächen zu bedecken, je nach der spezifischen Indikation und dem individuellen Fall.
-Unmittelbar nach der Applikation von ARTISS sollte das Hauttransplantat auf die Wunde befestigt werden. Der Arzt hat, vor der Polymerisation, bis zu 60 Sekunden Zeit um das Transplantat zu manipulieren und positionieren. Nachdem der Lappen oder das Transpantat positioniert wurde, sollte die gewünschte Position während mindestens 3 Minuten unter leichter Kompression gehalten werden, um sicherzustellen, dass sich ARTISS verfestigt und das Transplantat oder der Lappen fest an das darunterliegende Gewebe haftet.
- +Als Richtlinie zur Klebung von Flächen gilt: 1 Packung ARTISS 2 ml (d. h. 1 ml Kleberproteinlösung plus 1 ml Thrombinlösung) reicht für eine Fläche von mindestens 10 cm². Beim Aufsprühen von ARTISS reicht dieselbe Menge aus, um deutlich grössere Flächen zu bedecken, je nach der spezifischen Indikation und dem individuellen Fall.
- +Unmittelbar nach der Applikation von ARTISS sollte das Hauttransplantat auf die Wunde befestigt werden. Der Arzt hat, vor der Polymerisation, bis zu 60 Sekunden Zeit, um das Transplantat zu manipulieren und positionieren.
- +Nachdem der Lappen oder das Transpantat positioniert wurde, sollte die gewünschte Position während mindestens 3 Minuten unter leichter Kompression gehalten werden, um sicherzustellen, dass sich ARTISS verfestigt und das Transplantat oder der Lappen fest an das darunterliegende Gewebe haftet.
-Um optimale Sicherheit bei der Anwendung von ARTISS zu gewährleisten, soll beim Aufsprühen ein Druckregelgerät verwendet werden, dessen Maximaldruck höchstens 2,0 bar (28,5 psi) beträgt.
- +Um eine optimale Sicherheit bei der Anwendung von ARTISS zu gewährleisten, soll beim Aufsprühen ein Druckregelgerät verwendet werden, dessen Maximaldruck höchstens 2,0 bar (28,5 psi) beträgt.
- +Zum Trocknen keine Druckluft und kein Gas verwenden.
- +
-ARTISS ist geeignet für die Anwendung nach Vollendung des ersten Lebensjahres. Die klinischen Daten für eine Verwendung unterhalb dieser Altersgrenze sind unzureichend (siehe „Eigenschaften/Wirkungen“).
- +ARTISS ist für die Anwendung nach Vollendung des ersten Lebensjahres geeignet. Die klinischen Daten für eine Verwendung unterhalb dieser Altersgrenze sind unzureichend (siehe „Eigenschaften/Wirkungen“).
-Ausschliesslich zur topischen Anwendung auf Läsionen
- +Ausschliesslich zur topischen Anwendung auf Läsionen.
-Nicht für die intravaskuläre Anwendung. Die Injektion von ARTISS in Weichgewebe kann zu einer lokalen Gewebeschädigung führen.
-Bei intravaskulärer Verabreichung können lebensbedrohliche thromboembolische Komplikationen auftreten.
-Bei der Verabreichung von Fibrinklebern mit einem Sprühgerät ist Vorsicht geboten.
-Jede Anwendung von Druckgas ist mit einem potenziellen Risiko von Luftembolie, Gewebsruptur oder Gaseinschluss mit Druck, die lebensbedrohlich sein kann, verbunden.
- +Nicht für die intravaskuläre Anwendung.
- +Die Injektion von ARTISS in Weichgewebe kann zu einer lokalen Gewebeschädigung führen. Bei intravaskulärer Verabreichung können lebensbedrohliche thromboembolische Komplikationen auftreten.
- +Bei der Verabreichung von Fibrinklebern mit einem Sprühgerät ist Vorsicht geboten. Jede Anwendung von Druckgas ist mit einem potenziellen Risiko von Luftembolie, Gewebsruptur oder Gaseinschluss mit Druck, die lebensbedrohlich sein kann, verbunden.
-Bei der Verwendung von Sprühgeräten mit Druckgasreglern zur Verabreichung von Fibrinklebern sind lebensbedrohliche Luft- oder Gasembolien aufgetreten. Dies scheint auf die Verwendung von Sprühapplikatoren bei einem höheren als dem empfohlenen Druck und/oder in zu geringem Abstand zur Gewebeoberfläche zurückzuführen sein. Das Risiko scheint höher zu sein, wenn Fibrinkleber mit Luft aufgesprüht werden, als beim Sprühen mit CO2 und ist daher bei der Anwendung von ARTISS nicht auszuschliessen.
-Wird ARTISS mittels Sprühapplikation aufgetragen, muss sichergestellt werden, dass ein Druck verwendet wird, der im vom Hersteller des Sprühgeräts empfohlenen Druckbereich liegt (siehe Tabelle unter „Hinweise zur Handhabung“ für Drücke und Abstände).
-ARTISS soll nur per Sprühapplikation verabreicht werden, wenn der Sprühabstand exakt beurteilt werden kann. Nicht näher als im empfohlenen Abstand aufsprühen.
- +Bei der Verwendung von Sprühgeräten mit Druckgasreglern zur Verabreichung von Fibrinklebern sind lebensbedrohliche Luft- oder Gasembolien aufgetreten. Dies scheint auf die Verwendung von Sprühapplikatoren bei einem höheren als dem empfohlenen Druck und/oder in zu geringem Abstand zur Gewebeoberfläche zurückzuführen sein. Das Risiko scheint höher zu sein, wenn Fibrinkleber mit Luft aufgesprüht werden als beim Sprühen mit CO2 und ist daher bei der Anwendung von ARTISS nicht auszuschliessen.
- +Wird ARTISS mittels Sprühapplikation aufgetragen, muss sichergestellt werden, dass ein Druck verwendet wird, der im vom Hersteller des Sprühgeräts empfohlenen Druckbereich liegt (siehe Tabelle unter „Hinweise zur Handhabung“ für Drücke und Abstände). ARTISS soll nur per Sprühapplikation verabreicht werden, wenn der Sprühabstand exakt beurteilt werden kann. Nicht näher als im empfohlenen Abstand aufsprühen.
-ARTISS darf nicht mit dem Easy Spray / Spray Set System in umschlossenen Körperbereichen verwendet werden.
- +ARTISS darf nicht mit dem Easy Spray/Spray Set System in umschlossenen Körperbereichen verwendet werden.
-ARTISS ist nicht angezeigt für den Einsatz in der Neurochirurgie oder als Nahtunterstützung bei gastrointestinalen oder vaskulären Anastomosen, da keine Daten vorliegen, die diese Indikationen stützen würden.
- +ARTISS ist nicht angezeigt für den Einsatz in der Neurochirurgie oder als Nahtunterstützung bei gastrointestinalen oder vaskulären Anastomosen, da keine Daten vorliegen, die diese Indikationen stützen würden.
-Überempfindlichkeits- oder allergische/anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktionen können bei der Anwendung von ARTISS, ein Fibrinkleber, auftreten, da dieser Aprotinin enthält. In spezifischen Fällen, können sich diese Reaktionen zu einer lebensbedrohlichen Anaphylaxie entwickeln. Aprotinin ist wegen seinen antifibrinolytischen Eigenschaften in ARTISS enthalten. Aprotinin, ein monomeres Polypeptid, ist bekannt mit dem Risiko von anaphylaktischen Reaktionen im Zusammenhang zu stehen. Auch bei strikt lokaler Anwendung besteht das Risiko von anaphylaktischen Reaktionen auf Aprotinin, insbesondere im Fall einer vorangegangenen Exposition.
- +Überempfindlichkeits- oder allergische/anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktionen können bei der Anwendung von ARTISS, einem Fibrinkleber, auftreten, da dieser Aprotinin enthält. In spezifischen Fällen können sich diese Reaktionen zu einer lebensbedrohlichen Anaphylaxie entwickeln. Aprotinin ist wegen seinen antifibrinolytischen Eigenschaften in ARTISS enthalten. Aprotinin, ein monomeres Polypeptid, ist bekannt, im Zusammenhang mit dem Risiko von anaphylaktischen Reaktionen zu stehen. Auch bei strikt lokaler Anwendung besteht das Risiko von anaphylaktischen Reaktionen auf Aprotinin, insbesondere im Fall einer vorangegangenen Exposition.
-Im Falle einer anaphylaktischen/anaphylaktoiden- oder schweren Überempfindlichkeitsreaktion ist die Anwendung sofort abzubrechen. Falls möglich, bereits appliziertes, polymerisiertes Produkt von der Operationsstelle entfernen. Im Fall einer anaphylaktischen Reaktion, muss eine adäquate medizinische Behandlung und Massnahmen sofort verfügbar sein. Die derzeit gültigen Standardmassnahmen müssen angewandt werden. Bei einem Schock muss die geeignete medizinische Standardbehandlung eingeleitet werden.
-Die Kleberprotein- und die Thrombinlösung von ARTISS werden aus humanem Plasma hergestellt. Standardmassnahmen zur Verhinderung von Infektionen, die sich durch den Einsatz von Arzneimitteln ergeben, die aus Blut oder Blutplasma hergestellt werden, schliessen die Auswahl der Spender und das Screening der einzelnen Spenden und Plasmapools auf spezifische Infektionsmarker sowie den Einsatz effektiver Schritte zur Inaktivierung / Entfernung von Viren im Herstellungsverfahren ein. Dennoch kann bei der Verabreichung von Arzneimitteln aus menschlichem Blut oder Blutplasma die Möglichkeit der Übertragung von Krankheitserregern nicht völlig ausgeschlossen werden. Dies gilt auch für bislang unbekannte oder neu aufgetretene Viren und andere Pathogene.
-Die ergriffenen Sicherheitsmassnahmen werden als wirksam gegen umhüllte Viren wie z.B. HIV, HBV und HCV sowie gegen das unbehüllte Hepatitis A Virus (HAV) betrachtet. Für Parvovirus B19 können die getroffenen Massnahmen von eingeschränktem Wert sein.
-Parvovirus B19 Infektionen können schwerwiegende Folgen für schwangere Frauen (fötale Infektion) und für Personen mit Immunmangelkrankheiten oder gesteigerter Erythropoiese (z.B. hämolytische Anämie) haben.
- +Im Falle einer anaphylaktischen/anaphylaktoiden- oder schweren Überempfindlichkeitsreaktion ist die Anwendung sofort abzubrechen. Falls möglich, bereits appliziertes, polymerisiertes Produkt von der Operationsstelle entfernen. Im Fall einer anaphylaktischen Reaktion muss eine adäquate medizinische Behandlung und Massnahmen sofort verfügbar sein. Die derzeit gültigen Standardmassnahmen müssen angewandt werden. Bei einem Schock muss die geeignete medizinische Standardbehandlung eingeleitet werden.
- +Die Kleberprotein- und die Thrombinlösung von ARTISS werden aus humanem Plasma hergestellt. Standardmassnahmen zur Verhinderung von Infektionen, die sich durch den Einsatz von Arzneimitteln ergeben, die aus Blut oder Blutplasma hergestellt werden, schliessen die Auswahl der Spender und das Screening der einzelnen Spenden und Plasmapools auf spezifische Infektionsmarker sowie den Einsatz effektiver Schritte zur Inaktivierung/Entfernung von Viren im Herstellungsverfahren ein. Dennoch kann bei der Verabreichung von Arzneimitteln aus menschlichem Blut oder Blutplasma die Möglichkeit der Übertragung von Krankheitserregern nicht völlig ausgeschlossen werden. Dies gilt auch für bislang unbekannte oder neu aufgetretene Viren und andere Pathogene.
- +Die ergriffenen Sicherheitsmassnahmen werden als wirksam gegen umhüllte Viren wie z. B. HIV, HBV und HCV sowie gegen das unbehüllte Hepatitis A Virus (HAV) betrachtet.
- +Für Parvovirus B19 können die getroffenen Massnahmen von eingeschränktem Wert sein. Parvovirus B19 Infektionen können schwerwiegende Folgen für schwangere Frauen (fötale Infektion) und für Personen mit Immunmangelkrankheiten oder gesteigerter Erythropoiese (z. B. hämolytische Anämie) haben.
-Es wurden keine Interaktionssstudien mit ARTISS durchgeführt. Alkohol-, jododer schwermetallhaltige Lösungen interferieren wegen der Denaturierung von Proteinen oder anderen Mechanismen mit der Wirksamkeit des Präparates. Deshalb sollten solche Substanzen vor der Anwendung von ARTISS weitestmöglich entfernt werden.
- +Es wurden keine Interaktionsstudien mit ARTISS durchgeführt.
- +Alkohol-, jod- oder schwermetallhaltige Lösungen interferieren wegen der Denaturierung von Proteinen oder anderen Mechanismen mit der Wirksamkeit des Präparates. Deshalb sollten solche Substanzen vor der Anwendung von ARTISS weitestmöglich entfernt werden.
-Die Sicherheit der Anwendung von Fibrinklebern während der Schwangerschaft und Stillzeit wurde nicht in kontrollierten klinischen Studien untersucht.
-Es liegen keine hinreichenden tierexperimentellen Studien zur Auswirkung auf Schwangerschaft, Embryonalentwicklung, Entwicklung des Fötus und/oder die postnatale Entwicklung vor. Daher, und weil ein Gehalt an Parvovirus B19 in ARTISS nicht kategorisch ausgeschlossen werden kann (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen), sollte das Medikament in der Schwangerschaft und während der Stillzeit nicht angewendet werden, es sein denn dies ist eindeutig erforderlich.
- +Die Sicherheit der Anwendung von Fibrinklebern während der Schwangerschaft und Stillzeit wurde in kontrollierten klinischen Studien nicht untersucht.
- +Es liegen keine hinreichenden tierexperimentellen Studien zur Auswirkung auf Schwangerschaft, Embryonalentwicklung, Entwicklung des Fötus und/oder die postnatale Entwicklung vor. Daher, und weil ein Gehalt an Parvovirus B19 in ARTISS nicht kategorisch ausgeschlossen werden kann (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"), sollte das Medikament in der Schwangerschaft und während der Stillzeit nicht angewendet werden, es sein denn, dies ist eindeutig erforderlich.
-In seltenen Fällen können bei Patienten, die mit Fibrinkleber/Hämostatika behandelt werden, Überempfindlichkeitsreaktionen oder allergische Reaktionen auftreten (z.B. Angioödeme, Brennen und Stechen am Verabreichungsort, Bradykardie, Bronchospasmus, Schüttelfrost, Atemnot, Hautrötungen (Flush), generalisierte Urtikaria, Kopfschmerzen, Nesselsucht, Hypotonie, Lethargie, Übelkeit, Juckreiz, Ruhelosigkeit, Tachykardie, Engegefühl in der Brust, Kribbeln, Erbrechen, Stenoseatmung).
- +In seltenen Fällen können bei Patienten, die mit Fibrinkleber/Hämostatika behandelt werden, Überempfindlichkeitsreaktionen oder allergische Reaktionen auftreten (z. B. Angioödeme, Brennen und Stechen am Verabreichungsort, Bradykardie, Bronchospasmus, Schüttelfrost, Atemnot, Hautrötungen (Flush), generalisierte Urtikaria, Kopfschmerzen, Nesselsucht, Hypotonie, Lethargie, Übelkeit, Juckreiz, Ruhelosigkeit, Tachykardie, Engegefühl in der Brust, Kribbeln, Erbrechen, Stenoseatmung).
-In seltenen Fällen können sich Antikörper gegen Bestandteile des Fibrinklebers bilden.
-Intravaskuläre Verabreichung kann zu thromboembolischen Komplikationen führen, und es besteht ein Risiko anaphylaktischer Reaktionen.
- +In seltenen Fällen können sich Antikörper gegen Bestandteile des Fibrinklebers bilden. Intravaskuläre Verabreichung kann zu thromboembolischen Komplikationen führen, und es besteht ein Risiko anaphylaktischer Reaktionen.
-Insgesamt 8 nicht schwerwiegende unerwünschte Ereignisse (UE) wurden vom Versuchsleiter auf die Verwendung von ARTISS zurückgeführt. Bei den 8 berichteten nicht schwerwiegenden UE handelte es sich in 5 Fällen um ein Versagen des Hauttransplantats: in 4 Fällen um eine Transplantatablösung/ Nichthaften und in 1 Fall um eine Transplantatnekrose. Die Transplantatablösung kann bei 2 Patienten auf ein Überschreiten der maximalen Auftautemperatur (40 °C) bei der Zubereitung des Studienpräparats zurückzuführen sein. Bei den 3 übrigen nicht schwerwiegenden UE, die mit ARTISS in Verbindung gebracht wurden, handelt es sich in 2 Fällen um das Auftreten von Juckreiz und in 1 Fall um eine Hautzyste. Für die Transplantatnekrose und die 2 Fälle von Juckreiz, die mit ARTISS in Verbindung gebracht wurden, wurde jeweils mit gleichem Zeitpunkt des Einsetzens und gleichem Schweregrad ein entsprechendes UE an der Stelle berichtet, an der Metallklammern verwendet wurden. Das Auftreten der Transplantatnekrose, der 2 Fälle von Juckreiz und des 1 Falles einer Hautzyste ist daher sehr wahrscheinlich nicht auf ARTISS zurückzuführen, sondern gehört zu dem für eine Transplantatstelle erwarteten möglichen Verlauf, unabhängig von der Befestigungsmethode.
- +Insgesamt 8 nicht schwerwiegende unerwünschte Ereignisse (UE) wurden vom Versuchsleiter auf die Verwendung von ARTISS zurückgeführt. Bei den 8 berichteten nicht schwerwiegenden UE handelte es sich in 5 Fällen um ein Versagen des Hauttransplantats: in 4 Fällen um eine Transplantatablösung/Nichthaften und in 1 Fall um eine Transplantatnekrose. Die Transplantatablösung kann bei 2 Patienten auf ein Überschreiten der maximalen Auftautemperatur (40 °C) bei der Zubereitung des Studienpräparats zurückzuführen sein. Bei den 3 übrigen nicht schwerwiegenden UE, die mit ARTISS in Verbindung gebracht wurden, handelt es sich in 2 Fällen um das Auftreten von Juckreiz und in 1 Fall um eine Hautzyste. Für die Transplantatnekrose und die 2 Fälle von Juckreiz, die mit ARTISS in Verbindung gebracht wurden, wurde jeweils mit gleichem Zeitpunkt des Einsetzens und gleichem Schweregrad ein entsprechendes UE an der Stelle berichtet, an der Metallklammern verwendet wurden. Das Auftreten der Transplantatnekrose, der 2 Fälle von Juckreiz und des 1 Falles einer Hautzyste ist daher sehr wahrscheinlich nicht auf ARTISS zurückzuführen, sondern gehört zu dem für eine Transplantatstelle erwarteten möglichen Verlauf, unabhängig von der Befestigungsmethode.
-Die Nebenwirkungen aus einer klinischen Studie mit 138 Patienten und aus der post-marketing surveillance sowie die Häufigkeiten ihres Auftretens sind wie folgt:
-Sehr häufig (³ 1/10), häufig (³ 1/100 bis <1/10), gelegentlich (³ 1/1,000 bis <1/100), selten (³ 1/10,000 bis <1/1,000), sehr selten (< 1/10,000) unbekannt (kann nicht anhand den vorhandenen Daten geschätzt werden).
- +Die Nebenwirkungen aus einer klinischen Studie mit 138 Patienten und aus der post-marketing Surveillance sowie die Häufigkeiten ihres Auftretens sind wie folgt:
- +Sehr häufig (³ 1/10), häufig (³ 1/100 bis <1/10), gelegentlich (³ 1/1,000 bis <1/100), selten (³ 1/10,000 bis <1/1,000), sehr selten (< 1/10,000), unbekannt (kann anhand der vorhandenen Daten nicht geschätzt werden).
-Funktionsstörungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
-Verletzungen und Vergiftungen
-Häufig: Versagen des Hauttransplantats
- +Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe bedingte Komplikationen
- +Häufig: Versagen des Hauttransplantats.
-Funktionsstörungen der Gefässe
-Unbekannt: Luftembolie: wie mit anderen Fibrinklebern sind bei der Verwendung von Druckgas oder Druckluft lebensbedrohliche/tödliche Luft- oder Gasembolien aufgetreten. Diese Ereignisse scheinen mit einer unsachgemässen Anwendung von Sprühgeräten im Zusammenhang zu stehen (z.Bsp. mit einem höheren Druck als empfohlen und in unmittelbarer Nähe der Gewebsoberfläche).
- +Gefässerkrankungen
- +Unbekannt: Luftembolie: wie mit anderen Fibrinklebern sind bei der Verwendung von Druckgas oder Druckluft lebensbedrohliche/tödliche Luft- oder Gasembolien aufgetreten. Diese Ereignisse scheinen mit einer unsachgemässen Anwendung von Sprühgeräten im Zusammenhang zu stehen (z. B. mit einem höheren Druck als empfohlen und in unmittelbarer Nähe der Gewebsoberfläche).
-Die im Folgenden aufgeführten Nebenwirkungen sind mit Fibrinkleber / Hämostatika assoziert.
-Störungen des Immunsystems:
- +Die im Folgenden aufgeführten Nebenwirkungen sind mit Fibrinklebern/Hämostatika assoziert.
- +Erkrankungen des Immunsystems
-Funktionsstörungen des Herzens:
- +Herzerkrankungen
-Funktionsstörungen der Gefässe:
- +Gefässerkrankungen
-Respiratorische, thorakale und mediastinale Funktionsstörungen:
- +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinum
-Gastrointestinale Beschwerden:
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
-Funktionsstörungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
-Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationsstelle:
- +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
-Verletzungen und Vergiftungen:
- +Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe bedingte Komplikationen
- +Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
-ARTISS sollte nur als dünne Schicht aufgetragen werden. Zu dicke Fibrinschichten können einen Einfluss auf die Wirksamkeit des Produktes und auf die Wundheilung haben (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen)
- +ARTISS sollte nur als dünne Schicht aufgetragen werden. Zu dicke Fibrinschichten können einen Einfluss auf die Wirksamkeit des Produktes und auf die Wundheilung haben (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen‟).
-ATC-Code: lokale Hämostatika, ATC-Code: B02BC30;
-ARTISS kann Nähte oder Klammern ersetzen, wenn es zur Befestigung von Hauttransplantaten auf Verbrennungsflächen oder anderen Wundflächen verwendet wird. ARTISS kann eingesetzt werden, um Nähte und Klammern für Hautlappen zu unterstützen bei Fällen, wo bei Nähte/Klammern unzureichende Ergebnisse hinsichtlich postoperativer Hämatome oder Serome erwartet werden
- +ATC-Code
- +B02BC30lokale Hämostatika
- +Wirkungsmechanismus
- +ARTISS kann Nähte oder Klammern ersetzen, wenn es zur Befestigung von Hauttransplantaten auf Verbrennungsflächen oder anderen Wundflächen verwendet wird. ARTISS kann eingesetzt werden, um Nähte und Klammern für Hautlappen zu unterstützen bei Fällen, wo bei Nähten/Klammern unzureichende Ergebnisse hinsichtlich postoperativer Hämatome oder Serome erwartet werden.
- +Pharmakodynamik
- +Keine Angaben.
- +Klinische Wirksamkeit
-Von den 138 behandelten Patienten, waren 94 (68.1%) männlich und 44 (31.9%) weiblich. Das Durchschnittsalter war 30.8 (SD± 17.6) Jahre; 19 (13.8%) Patienten waren ≤ 6 Jahre alt, 21 (15.2%) Patienten waren 7 bis 18 Jahre alt, und 98 (71.0%) waren über 18 Jahre alt. Die mittlere geschätzte Gesamtkörperoberfläche (TBSA) für alle Verbrennungswunden war 13.6% (SD ± 9.2%). Die durchschnittliche geschätzte TBSA welche eine Transplantation erforderte war 8.0% (SD ± 6.9%). Die mittlere geschätzte TBSA für die ARTISS Testorte war 1.7 ± 0.8% und für die geklammerten Testorte 1.7 ± 0.7%. Die Verbrennungen wurden in 106 (76.8%) von den 138 behandelten Patienten als drittgradig und in 32 (23.2%) Patienten als tief zweitgradig klassifiziert. Das mittlere applizierte Volumen war 2.7 ± 1.9 ml (Bereich: 0.2 bis 12.0 ml). Die mittlere behandelte Oberfläche war 166 ± 95.0 cm2 (Bereich 26.1 bis 602 cm2). Das mittlere berechnete Dosierungsvolumen war 1.8 ± 1.1 ml/100 cm2 (Bereich: 0.2 bis 6.0 ml/100 cm2).
-Die Sicherheitspopulation beinhaltete alle 138 behandelte Patienten; bei 11 Patienten erfolgte jedoch keine Beurteilung des primären Endpunktes, so dass die modifizierte „Intent-to-treat Population“ (ITT) aus 127 Patienten bestand. Am Tag 28 wurde in 43.3% der ARTISS Testorte und in 37.0% der geklammerten Testorte der 127 ITT Patienten ein vollständiger Wundverschluss erreicht. Die untere Grenze des 97.5% Konfidenzintervalls der Differenz zwischen ARTISS und den Klammern war -0.029. Ein ähnliches Resultat wurde mit der „Per Protocol“ (PP) Population erhalten: ein vollständiger Wundverschluss am Tag 28 wurde in 45.3% der ARTISS Testorte und 39.6% in den geklammerten Testorte der 106 PP Patienten erreicht. Die untere Grenze des 97.5% Konfidenzintervalls der Differenz zwischen ARTISS und den Klammern war -0.041.
-ARTISS erwies sich in Bezug auf den vollständigen Wundverschluss am Tag 28 bei Anwendung eines einseitigen Konfidenzintervalls von 97.5% als nicht unterlegen gegenüber Metallklammern in den ITT und PP Populationen, da die untere Grenze des Konfidenzintervalls der Differenz der Erfolgsrate zwischen ARTISS und Metallklammern grösser war als die vorgegebene Grenze von -0.1.
- +Von den 138 behandelten Patienten, waren 94 (68,1 %) männlich und 44 (31,9 %) weiblich. Das Durchschnittsalter war 30,8 (SD ± 17,6) Jahre; 19 (13,8 %) Patienten waren ≤ 6 Jahre alt, 21 (15,2 %) Patienten waren 7 bis 18 Jahre alt, und 98 (71,0 %) waren über 18 Jahre alt. Die mittlere geschätzte Gesamtkörperoberfläche (TBSA) für alle Verbrennungswunden war 13,6 % (SD ± 9,2 %). Die durchschnittliche geschätzte TBSA welche eine Transplantation erforderte war 8,0 % (SD ± 6,9 %). Die mittlere geschätzte TBSA für die ARTISS Testorte war 1,7 ± 0,8 % und für die geklammerten Testorte 1,7 ± 0,7 %. Die Verbrennungen wurden in 106 (76,8 %) von den 138 behandelten Patienten als drittgradig und in 32 (23,2 %) Patienten als tief zweitgradig klassifiziert. Das mittlere applizierte Volumen war 2,7 ± 1,9 ml (Bereich: 0,2 bis 12,0 ml). Die mittlere behandelte Oberfläche war 166 ± 95,0 cm2 (Bereich 26,1 bis 602 cm2). Das mittlere berechnete Dosierungsvolumen war 1,8 ± 1,1 ml/100 cm2 (Bereich: 0,2 bis 6,0 ml/100 cm2).
- +Die Sicherheitspopulation beinhaltete alle 138 behandelte Patienten; bei 11 Patienten erfolgte jedoch keine Beurteilung des primären Endpunktes, so dass die modifizierte „Intent-to-treat Population“ (ITT) aus 127 Patienten bestand. Am Tag 28 wurde in 43,3 % der ARTISS Testorte und in 37,0 % der geklammerten Testorte der 127 ITT Patienten ein vollständiger Wundverschluss erreicht. Die untere Grenze des 97,5 % Konfidenzintervalls der Differenz zwischen ARTISS und den Klammern war -0,029. Ein ähnliches Resultat wurde mit der „Per Protocol“ (PP) Population erhalten: ein vollständiger Wundverschluss am Tag 28 wurde in 45,3 % der ARTISS Testorte und 39,6 % in den geklammerten Testorte der 106 PP Patienten erreicht. Die untere Grenze des 97,5 % Konfidenzintervalls der Differenz zwischen ARTISS und den Klammern war -0.041.
- +ARTISS erwies sich in Bezug auf den vollständigen Wundverschluss am Tag 28 bei Anwendung eines einseitigen Konfidenzintervalls von 97,5 % als nicht unterlegen gegenüber Metallklammern in den ITT und PP Populationen, da die untere Grenze des Konfidenzintervalls der Differenz der Erfolgsrate zwischen ARTISS und Metallklammern grösser war als die vorgegebene Grenze von -0,1.
-Eine intravaskuläre Verabreichung ist kontraindiziert. Folglich wurden keine pharmakokinetischen Studien zur intravaskulären Anwendung beim Menschen durchgeführt. Der Fibrinkleber wird wie körpereigenes Fibrin mittels Fibrinolyse und Phagozytose metabolisiert.
- +Eine intravaskuläre Verabreichung ist kontraindiziert. Folglich wurden keine pharmakokinetischen Studien zur intravaskulären Anwendung beim Menschen durchgeführt.
- +Absorption
- +Keine Angaben.
- +Distribution
- +Keine Angaben.
- +Metabolismus
- +Der Fibrinkleber wird wie körpereigenes Fibrin mittels Fibrinolyse und Phagozytose metabolisiert.
- +Elimination
- +Keine Angaben.
- +Kinetik spezieller Patientengruppen
- +Keine Angaben.
- +
-ARTISS mit (bovinem oder synthetischem) Aprotinin hat sich in in-vivo-Studien inklusive solcher zur Wundheilung bei Ratten und Kaninchen als gut verträglich erwiesen.
-In humanen Fibroblasten-Kulturen zeigte die Kleberproteinlösung von ARTISS hervorragende Zellkompatibilität bei fehlender Zytotoxizität. Darüberhinaus konnte in geeigneten In vitro-Tests keine Mutagenität nachgewiesen werden.
-Subkutane akute Toxizitätsstudien an Ratten und Kaninchen zeigten keine akute Toxizität von ARTISS bei guter lokaler Verträglichkeit. Synthetisches und bovines Aprotinin wurden selbst nach einmaliger intravenöser und paravenöser Applikation sehr hoher Dosen (bis 1‘500‘000 IU/kg bei Ratte oder Maus toleriert. Die beobachteten No-Observed Adverse-Event-Effect Level wurden mit < 100‘000 IU/kg (Maus) und < 200‘000 IU/kg (Ratte) bestimmt. In geeigneten Meerschweinchen-Modellen gab es weder Anzeichen für sensibilisierendes noch für anaphylaktisches Potential von synthetischem oder bovinem Aprotinin.
-Basierend auf einer systematischen Literaturanalyse können auf für ARTISS verwendeten Lösungsmitteln / Detergentien / Reagentien beruhende Nebenwirkungen oder Toxizitäten ausgeschlossen werden.
- +ARTISS mit (bovinem oder synthetischem) Aprotinin hat sich in In-vivo-Studien inklusive solcher zur Wundheilung bei Ratten und Kaninchen als gut verträglich erwiesen.
- +In humanen Fibroblasten-Kulturen zeigte die Kleberproteinlösung von ARTISS hervorragende Zellkompatibilität bei fehlender Zytotoxizität. Darüber hinaus konnte in geeigneten Invitro-Tests keine Mutagenität nachgewiesen werden.
- +Subkutane akute Toxizitätsstudien an Ratten und Kaninchen zeigten keine akute Toxizität von ARTISS bei guter lokaler Verträglichkeit. Synthetisches und bovines Aprotinin wurden selbst nach einmaliger intravenöser und paravenöser Applikation sehr hoher Dosen (bis 1‘500‘000 IU/kg bei Ratte oder Maus) toleriert. Die beobachteten No-Observed Adverse-Event-Effect Level wurden mit < 100‘000 IU/kg (Maus) und < 200‘000 IU/kg (Ratte) bestimmt. In geeigneten Meerschweinchen-Modellen gab es weder Anzeichen für sensibilisierendes noch für anaphylaktisches Potential von synthetischem oder bovinem Aprotinin.
- +Basierend auf einer systematischen Literaturanalyse können auf für ARTISS verwendeten Lösungsmitteln/Detergentien/Reagentien beruhende Nebenwirkungen oder Toxizitäten ausgeschlossen werden.
-ARTISS darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit ’’Exp:’’ bezeichneten Datum verwendet werden.
- +ARTISS darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit „Exp.’’ bezeichneten Datum verwendet werden.
-Im Tiefkühlschrank bei £ -20 °C lagern. Die Kühlkette bis zur Anwendung nicht unterbrechen.
- +Tiefgekühlt bei £ -20 °C lagern. Die Kühlkette bis zur Anwendung nicht unterbrechen.
-Als Richtlinie zur Klebung von Flächen gilt: 1 Packung ARTISS 2 ml (d.h. 1 ml Kleberproteinlösung plus 1 ml Thrombinlösung) reicht für eine Fläche von mindestens 10 cm².
- +Als Richtlinie zur Klebung von Flächen gilt: 1 Packung ARTISS 2 ml (d. h. 1 ml Kleberproteinlösung plus 1 ml Thrombinlösung) reicht für eine Fläche von mindestens 10 cm².
-Die erforderliche Dosis von ARTISS ist von der Grösse der zu bedeckenden Fläche abhängig. Die ungefähren Abmessungen der durch die einzelnen Packungsgrössen von ARTISS abgedeckten Flächen sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:
-Maximale Abmessungen der unter Verwendung von Druckgas zu klebenden Fläche Erforderliche Packungsgrösse
- +Die erforderliche Menge von ARTISS ist von der Grösse der zu bedeckenden Fläche abhängig. Die ungefähren Abmessungen der durch die einzelnen Packungsgrössen von ARTISS abgedeckten Flächen sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:
- +Maximale Abmessungen der unter Verwendung von Druckgas zu klebender Fläche Erforderliche Packungsgrösse
-Die Kleberproteinlösung und die Thrombinlösung sind in einer Doppelkammerspritze zum Einmalgebrauch enthalten. An den Konussen der Doppelkammer-Fertigspritze befindet sich eine Verschlusskappe und jede Spritzenhalterung ist mit einem Silikongummiverschluss verschlossen. Die gesamte Einheit wird unter aseptischen Bedingungen hermetisch in zwei sterilisierte Alu-Kunststoffumhüllungen eingesiegelt. Die innere Umhüllung und deren Inhalt sind bei unbeschädigter äusserer Verpackung steril.
-Es wird empfohlen, die beiden Kleberkomponenten unter Verwendung eines sterilen Wasserbads bei einer Temperatur von 33–37 °C aufzutauen und zu erwärmen. Die Temperatur von 37 °C darf hierbei nicht überschritten werden. (Um den vorgegebenen Temperaturbereich zu gewährleisten, sollte die Wassertemperatur mittels eines Thermometers überwacht und das Wasser gegebenenfalls gewechselt werden. Bei Verwendung eines sterilen Wasserbades zum Auftauen und Erwärmen sollte die Doppelkammer-Fertigspritze aus den Alu-Kunststoffumhüllungen entnommen werden.)
-Die Spritzenverschlusskappe sollte erst nach dem vollständigen Auftauen und wenn das Verbindungsstück zum Aufstecken bereit ist, entfernt werden. ARTISS erst verwenden, wenn das Präparat vollständig aufgetaut und erwärmt ist (flüssige Konsistenz).
-Fertigspritzen unter Anwendung eines der folgenden Verfahren auftauen:
-1. Auftauen bei Raumtemperatur (nicht über +25 °C):
-Das Präparat kann bei Raumtemperatur aufgetaut werden. In Tabelle 1 sind die erforderlichen Mindestzeiten für das Auftauen bei Raumtemperatur aufgeführt. Das WPräparat kann (in beiden Alu-Kunststoffumhüllungen) maximal 14 Tage bei Raumtemperatur gelagert werden.
-Wird das Präparat bei Raumtemperatur aufgetaut, muss es direkt vor der Anwendung zusätzlich in einem Inkubator auf 33–37 °C erwärmt werden. Die jeweils erforderliche Auftaudauer im Inkubator ist ebenfalls in Tabelle 1 angegeben.
-Tabelle 1: Auftau- und Erwärmzeiten bei Raumtemperatur (= RT) mit anschliessender zusätzlicher Erwärmung in einem Inkubator bei 33 °C bis maximal 37 °C vor der Anwendung
-Packungsgrösse Auftauzeiten bei Raumtemperatur (Präparat in Alu-Kunststoffumhüllungen) Erwärmzeiten bei 33–37 °C im Inkubator nach Auftauen bei RT (Präparat in Alu-Kunststoffumhüllungen)
-2 ml  60 Minuten + 15 Minuten
-4 ml 110 Minuten + 25 Minuten
-
-Wenn ARTISS auf 33-37 °C aufgewärmt wurde, kann das Produkt bis zu 4 Stunden aufbewahrt werden.
-2. Schnellauftauen
-Tabelle 2: Auftau- und Erwärmzeiten in einem sterilen Wasserbad bei 33 °C bis maximal 37 °C
-Den Kolben und den inneren Beutel in den Sterilbereich verbringen, die Fertigspritze aus dem Innenbeutel entnehmen und direkt in das sterile Wasserbad legen. Sicherstellen, dass die Inhalte der Fertigspritze vollständig in das Wasser eingetaucht sind.
-Packungsgrösse Auftau- und Erwärmzeiten (Präparat aus Alu-Kunststoffumhüllungen entnommen)
- +Die Kleberproteinlösung und die Thrombinlösung sind in einer Doppelkammerspritze zum Einmalgebrauch enthalten. An den Konussen der Doppelkammer-Fertigspritze befindet sich eine Verschlusskappe und jede Spritzenhalterung ist mit einem Silikongummiverschluss verschlossen. Die gesamte Einheit wird unter aseptischen Bedingungen hermetisch in zwei sterilisierte Kunststoffumhüllungen eingesiegelt. Die innere Umhüllung und deren Inhalt sind bei unbeschädigter äusserer Verpackung steril.
- +Es wird empfohlen, die beiden Kleberkomponenten unter Verwendung eines sterilen Wasserbads bei einer Temperatur von 33 °C bis37 °C aufzutauen und zu erwärmen. Die Temperatur von 37 °C darf hierbei nicht überschritten werden. Um den vorgegebenen Temperaturbereich zu gewährleisten, sollte die Wassertemperatur mittels eines Thermometers überwacht und das Wasser gegebenenfalls gewechselt werden. Bei Verwendung eines sterilen Wasserbades zum Auftauen und Erwärmen sollte die Doppelkammer-Fertigspritze aus den Kunststoffumhüllungen entnommen werden.
- +Die Spritzenverschlusskappe sollte erst nach dem vollständigen Auftauen und wenn das Verbindungsstück zum Aufstecken bereit ist, entfernt werden.
- +ARTISS erst verwenden, wenn das Präparat vollständig aufgetaut und erwärmt ist (flüssige Konsistenz).
- +Das Auftauen und Erwärmen der Fertigspritzen können nach einer der 4 folgenden Verfahren vorgenommen werden.
- +1. Schnelles Auftauen/Erwärmen (steriles Wasserbad) – empfohlene Methode
- +Es wird empfohlen die Fertigspritze in einem sterilen Wasserbad bei 33 °C bis 37 °C aufzutauen und zu erwärmen. Das Wasserbad darf eine Temperatur von 37 °C nicht überschreiten. Um den angegebenen Temperaturbereich zu überwachen, kontrollieren Sie die Wassertemperatur mit einem Thermometer und wechseln Sie das Wasser bei Bedarf.
- +Den inneren Beutel in den Sterilbereich bringen, die Fertigspritze aus dem Innenbeutel entnehmen und direkt in das sterile Wasserbad legen. Sicherstellen, dass der Inhalt der Fertigspritze vollständig in das Wasser eingetaucht ist.
- +Tabelle 1: Auftau- und Erwärmungszeiten im sterilen Wasserbad bei 33 °C bis maximal 37 °C
- +Packungsgrösse Mindestzeit für Auftauen und Erwärmen auf 33 °C bis maximal 37 °C im sterilen Wasserbad (Präparat ohne Beutel)
-Eine dritte Alternative besteht darin, das Präparat ausserhalb des sterilen Bereichs unter Verwendung eines nicht sterilen Wasserbads aufzutauen.Hierzu die Fertigspritze in den beiden Beuteln belassen und für die entsprechende Dauer in ein Wasserbad ausserhalb des Sterilbereichs legen (siehe Tabelle 3). Sicherstellen, dass die Beutel während der gesamten Auftaudauer in das Wasser eingetaucht bleiben. Nach dem Auftauen aus dem Wasserbad entnehmen, den Aussenbeutel trocknen und den Innenbeutel mit der Fertigspritze und dem Kolben in den Sterilbereich verbringen.
-Tabelle 3: Auftau- und Erwärmzeiten ausserhalb des Sterilbereichs in einem nicht sterilen Wasserbad bei 33 °C bis maximal 37 °C
-Packungsgrösse Auftau- und Erwärmzeiten (Präparat in Alu-Kunststoffumhüllungen)
-2 ml 30 Minuten
-4 ml 40 Minuten
-
-Alternativ können die Kleberkomponenten auch in einem Inkubator bei einer Temperatur zwischen 33 °C und 37 °C aufgetaut und erwärmt werden. Die jeweiligen Auftau- und Erwärmzeiten im Inkubator sind in Tabelle 4 angegeben. Die Angaben beziehen sich auf das Präparat in den Alu-Kunststoffumhüllungen.
-Tabelle 4: Auftau- und Erwärmzeiten in einem Inkubator bei 33 °C bis maximal 37 °C
-Packungsgrösse Auftau- und Erwärmzeiten im Inkubator (Präparat in Alu-Kunststoffumhüllungen)
- +2. Auftauen/Erwärmen in einem nicht sterilen Wasserbad
- +Als Alternative kann das Präparat ausserhalb des sterilen Bereichs unter Verwendung eines nicht sterilen Wasserbads aufgetaut werden.
- +Hierzu die Fertigspritze in den beiden Beuteln belassen und für die entsprechende Dauer in ein Wasserbad ausserhalb des Sterilbereiches legen (siehe Tabelle 2). Sicherstellen, dass die Beutel während der gesamten Auftaudauer in das Wasser eingetaucht bleiben. Nach dem Auftauen aus dem Wasserbad entnehmen, den Aussenbeutel trocknen und den Innenbeutel mit der Fertigspritze in den Sterilbereich bringen.
- +Tabelle 2: Auftau- und Erwärmungszeiten ausserhalb des Sterilbereiches in einem nicht sterilen Wasserbad bei 33 °C bis maximal 37 °C
- +Packungsgrösse Mindestzeit für Auftauen und Erwärmen auf 33°C bis maximal 37°C im nicht sterilen Wasserbad (Präparat in Beuteln)
- +2 ml 15 Minuten
- +4 ml 20 Minuten
- +
- +3. Auftauen und Erwärmen in einem Inkubator
- +Alternativ können die Kleberkomponenten auch in einem Inkubator bei einer Temperatur zwischen 33 °C und 37 °C aufgetaut und erwärmt werden. Die jeweiligen Auftau- und Erwärmungszeiten im Inkubator sind in Tabelle 3 angegeben. Die Angaben beziehen sich auf das Präparat in den Beuteln (Kunststoffumhüllungen).
- +Hierzu die Fertigspritze in den beiden Beuteln belassen und für die entsprechende Dauer in einen Inkubator ausserhalb des Sterilbereiches legen (siehe Tabelle 3).
- +Nach dem Auftauen/Erwärmen aus dem Inkubator entnehmen, den Aussenbeutel entfernen und den Innenbeutel mit der Fertigspritze in den Sterilbereich bringen.
- +Tabelle 3: Auftau- und Erwärmungszeiten im Inkubator bei 33 °C bis maximal 37 °C
- +Packungsgrösse Mindestzeit für Auftauen und Erwärmen auf 33 °C bis maximal 37 °C im Inkubator (Präparat in Beuteln)
-4 ml 85 Minuten
- +4 ml 50 Minuten
- +
- +4. Auftauen bei Raumtemperatur (nicht über +25 °C) gefolgt von einem zusätzlichen Erwärmen vor der Anwendung in einem Inkubator auf 33 °C bis 37 °C
- +Das Präparat kann bei Raumtemperatur aufgetaut werden. In Tabelle 4 sind die erforderlichen Mindestzeiten für das Auftauen bei Raumtemperatur aufgeführt.
- +Das Präparat kann in beiden Beuteln maximal 14 Tage bei Raumtemperatur gelagert werden.
- +Wird das Präparat bei Raumtemperatur aufgetaut, muss es direkt vor der Anwendung zusätzlich in einem Inkubator auf 33 °C bis 37 °C erwärmt werden. Die jeweils erforderliche Auftaudauer im Inkubator ist ebenfalls in Tabelle 4 angegeben.
- +Tabelle 4: Auftau- und Erwärmungszeiten bei Raumtemperatur (RT) mit anschliessender zusätzlicher Erwärmung vor der Anwendung in einem Inkubator bei 33 °C bis maximal 37 °C
- +Packungsgrösse Mindestzeiten für Auftauen bei Raumtemperatur (nicht über 25 °C) gefolgt von einem zusätzlichen Erwärmen im Inkubator bei 33 °C bis maximal 37 °C vor Anwendung (Präparat in Beuteln)
- +Auftauen bei Raumtemperatur (nicht über 25 °C) Erwärmen im Inkubator (33 °C – 37 °C)
- +2 ml 80 Minuten +11 Minuten
- +4 ml 90 Minuten +13 Minuten
- +Wenn ARTISS auf 33 °C bis 37 °C aufgewärmt wurde, kann das Produkt bis zu 4 Stunden aufbewahrt werden.
-Nach dem schnellen Auftauen (d. h. Auftauen bei einer Temperatur von 33-37 °C) kann ARTISS bis zu maximal 4 Stunden bei 33-37 °C aufbewahrt werden.
-Um eine optimale Vermischung der beiden Lösungen zu erzielen, müssen die beiden Kleberkomponenten unmittelbar vor der Anwendung auf 33–37 °C erwärmt werden. (Die Temperatur von 37 °C darf jedoch in keinem Fall überschritten werden!)
- +Haltbarkeit nach dem Auftauen
- +Nach dem Auftauen und Erwärmen (bei einer Temperatur zwischen 33 °C bis 37 °C, Methoden 1, 2, 3) kann ARTISS bis zu maximal 4 Stunden bei 33 °C bis 37 °C aufbewahrt werden.
- +Bei Raumtemperatur aufgetaute ungeöffnete Beutel (Methode 4) können bei kontrollierter Raumtemperatur (nicht über +25 °C) bis zu 14 Tage gelagert werden. Wird das Präparat nicht innerhalb von 14 Tagen nach dem Auftauen verwendet, muss es verworfen werden. Unmittelbar vor Gebrauch auf 33 °C bis 37 °C erwärmen.
- +Handhabung nach dem Auftauen/vor der Anwendung
- +Um eine optimale Vermischung der beiden Lösungen und eine optimale Verfestigung des Fibrinklebers zu erzielen, müssen die beiden Kleberkomponenten bis unmittelbar zur Anwendung auf 33 °C bis 37 °C erwärmt werden. Die Temperatur von 37 °C darf jedoch in keinem Fall überschritten werden!
-Die aufgetaute Kleberproteinlösung sollte eine leicht viskose Flüssigkeit sein. Wenn die Lösung die Konsistenz eines verfestigten Gels aufweist, ist davon auszugehen, dass sie denaturiert wurde (z.B. aufgrund einer Unterbrechung der Kühlkette oder durch Überhitzen während des Erwärmens). In diesem Fall darf ARTISS nicht angewendet werden.
-Bei Raumtemperatur aufgetaute ungeöffnete Beutel können bei kontrollierter Raumtemperatur (nicht über +25 °C) bis zu 14 Tage gelagert werden. Wird das Präparat nicht innerhalb von 14 Tagen nach dem Auftauen verwendet, muss es verworfen werden.
-Die Spritzenverschlusskappe sollte erst nach dem vollständigen Auftauen und wenn das Verbindungsstück zum Aufstecken bereit ist, entfernt werden. ARTISS erst verwenden, wenn das Präparat vollständig aufgetaut und erwärmt ist (flüssige Konsistenz).
- +Die aufgetaute Kleberproteinlösung sollte eine leicht viskose Flüssigkeit sein. Wenn die Lösung die Konsistenz eines verfestigten Gels aufweist, ist davon auszugehen, dass sie denaturiert wurde (z. B. aufgrund einer Unterbrechung der Kühlkette oder durch Überhitzen während des Erwärmens). In diesem Fall darf ARTISS nicht angewendet werden.
- +ARTISS erst verwenden, wenn das Präparat vollständig aufgetaut und erwärmt ist (flüssige Konsistenz).
- +Die Schutzkappe der Spritze sollte erst nach dem vollständigen Auftauen und unmittelbar vor der Anwendung, wenn das Verbindungsstück zum Aufstecken bereit ist, entfernt werden.
- +Um das Entfernen der Spritzenkappe von der Spritze zu erleichtern, die Spritzenkappe vor- und zurückbewegen und die Spritzenkappe dann von der Spritze ziehen.
-Für die Applikation die Doppelkammerspritze mit der Kleberproteinlösung und der Thrombinlösung mit einem Anschluss-Stück und einer Applikationskanüle verbinden. Sämtliche dafür benötigte Elemente befinden sich im doppelt steril verpackten Applikationshilfen-Set.
-Der gemeinsame Kolben der Doppelkammerspritze stellt sicher, dass gleiche Mengen der beiden Kleberkomponenten über das Anschluss-Stück in die Applikationskanüle gelangen, wo sie durchmischt und anschliessend aufgetragen werden.
-Arbeitsanleitung
- +Für die Applikation die Doppelkammer-Fertigspritze mit der Kleberproteinlösung und der Thrombinlösung mit einem Anschluss-Stück und einer Applikationskanüle verbinden. Sämtliche dafür benötigte Elemente befinden sich im doppelt steril verpackten Applikationshilfen-Set.
- +Der gemeinsame Kolben der Doppelkammer-Fertigspritze stellt sicher, dass gleiche Mengen der beiden Kleberkomponenten über das Anschluss-Stück in die Applikationskanüle gelangen, wo sie durchmischt und anschliessend aufgetragen werden.
- +Gebrauchsanweisung für die PRIMA Spritze
-–Die Konusse der Doppelkammerspritze mit dem Anschluss-Stück verbinden. Dabei auf festen Halt achten. Das Anschluss-Stück mit der Sicherungslasche an der Doppelkammerspritze fixieren. Sollte die Sicherungslasche reissen, das Ersatz-Anschlussstück verwenden. Sollte keines vorhanden sein, kann das System trotzdem verwendet werden, jedoch ist sorgfältig darauf zu achten, dass die Verbindung fest sitzt und dicht ist.
-–Eine Applikationskanüle auf das Anschluss-Stück stecken.
-–Die Luft im Anschluss-Stück und in der Applikationskanüle erst bei der Anwendung mit herausdrücken, da sonst möglicherweise die Austrittsöffnung der Kanüle verstopfen könnte.
-–Unmittelbar vor der Anwendung sollten die ersten Tropfen von der Applikationskanüle ausgeschieden und verworfen werden, um die Anwendung von einem ausreichend vermischten Präparates sicherzustellen.
-–Das Gemisch aus Kleberprotein- und Thrombinlösung auf die zu behandelnde Oberfläche oder auf die Flächen der zu verklebenden Teile auftragen.
-–Wenn die Applikation der Fibrinkleberkomponenten unterbrochen wird, kann es zu einer Verstopfung der Kanüle kommen. Die Applikationskanüle in diesem Falle erst unmittelbar vor der Fortsetzung der Applikation gegen eine neue austauschen. Sollten die Austrittsöffnungen des Anschluss-Stücks verstopft sein, das mitgelieferte Ersatz-Anschluss-Stück verwenden.
-–Bei grösseren Flächen das Präparat unter Verwendung des Spray-Sets auftragen.
-–Die Applikation kann auch mit anderem von BAXTER erhältlichem Zubehör erfolgen, das speziell beispielsweise für die minimal-invasive Chirurgie oder die Applikation auf grosse oder schwer zugängliche Flächen geeignet ist. Beim Einsatz der Applikationshilfen genau nach Bedienungsanleitung vorgehen.
-Unmittelbar nach der Applikation von ARTISS sollte das Hauttransplantat auf die Wunde befestigt werden. Der Arzt hat, vor der Polymerisation, bis zu 60 Sekunden Zeit um das Transplantat zu manipulieren und positionieren. Nachdem der Lappen oder das Transpantat positioniert wurde, sollte die gewünschte Position während mindestens 3 Minuten unter leichter Kompression gehalten werden, um sicherzustellen, dass sich ARTISS verfestigt und das Transplantat oder der Lappen fest an das darunterliegende Gewebe haftet.
- +1.Die gesamte Luft aus der Spritze drücken, bevor Applikationshilfen angeschlossen werden.
- +2.Das Anschluss-Stück ausrichten und seitlich an der Spritze am Loch für die Sicherungslasche befestigen.
- +3.Die Konusse der Doppelkammer-Fertigspritze mit dem Anschluss-Stück verbinden. Dabei auf festen Halt achten. Das Anschluss-Stück mit der Befestigungslasche an der Doppelkammer-Fertigspritze fixieren.Sollte die Befestigungslasche reissen, das mitgelieferte Ersatz-Anschluss-Stück verwenden. Sollte kein Ersatz-Anschluss-Stück vorhanden sein, kann das System trotzdem verwendet werden, sofern sorgfältig darauf geachtet wird, dass die Verbindung festsitzt und dicht ist.
- +Die zurückbleibende Luft im Anschluss-Stück NICHT herausdrücken.
- +4.Eine Applikationskanüle auf das Anschluss-Stück stecken. Die Luft im Anschluss-Stück und in der Applikationskanüle ERST bei der eigentlichen Applikation mit herausdrücken, da sonst die Applikationskanüle verstopfen könnte.
- +Anwendung
- +Vor dem Aufbringen von ARTISS muss die Wundoberfläche mittels Standardtechniken (z. B. intermittierende Anwendung von Kompressen, Tupfern, Anwendung von Saugern) getrocknet werden. Zum Trocknen keine Druckluft und kein Gas verwenden.
- +Unmittelbar vor der Anwendung sollten die ersten Tropfen von der Applikationskanüle ausgeschieden und verworfen werden, um die Anwendung von einem ausreichend vermischten Präparates sicherzustellen.
- +Die gemischte Kleberprotein-Thrombin-Lösung auf die zu behandelnde Oberfläche oder auf die Flächen der zu verklebenden Teile durch langsames Hinunterdrücken des Kolbens von hinten auftragen.
- +Bei chirurgischen Eingriffen, die das Auftragen eines minimalen Volumens des Fibrinklebers verlangen, wird empfohlen, die ersten Tropfen des Produkts herauszudrücken und zu verwerfen.
- +Nach Auftragen von ARTISS mindestens 3 Minuten vergehen lassen, um eine ausreichende Polymerisation zu erzielen.
- +Hinweis
- +Wenn die Applikation der Fibrinkleberkomponenten unterbrochen wird, kann es zu einer Verstopfung der Kanüle kommen. Die Applikationskanüle in diesem Falle erst unmittelbar vor der Fortsetzung der Applikation gegen eine neue austauschen. Sollten die Austrittsöffnungen des Anschluss-Stücks verstopft sein, das mitgelieferte Ersatz-Anschluss-Stück verwenden.
- +Bei grösseren Flächen das Präparat unter Verwendung des Spray-Sets auftragen.
- +Die Applikation kann auch mit anderem von BAXTER erhältlichem Zubehör erfolgen, das speziell beispielsweise für die minimal-invasive Chirurgie oder die Applikation auf grosse oder schwer zugängliche Flächen geeignet ist. Beim Einsatz der Applikationshilfen genau nach Bedienungsanleitung vorgehen.
- +Sprühapplikation
- Zu verwendendes Sprühset Zu verwendende Applikationshilfe Zu verwendender Druckregler Empfohlener Abstand vom Zielgewebe Empfohlener Sprühdruck
-Offene Operations-wunden am Unterhautzell-gewebe Tisseel / Artiss Spray Set n. z. EasySpray 10–15 cm 1,5-2,0 bar (21,5-28,5 psi)
-Tisseel / Artiss Spray Set 10er- Pack n. z. EasySpray
- + Zu verwenden-des Sprühset Zu verwendende Applikationshilfe Zu verwendender Druckregler Empfohlener Abstand vom Zielgewebe Empfohlener Sprühdruck
- +Offene Operations-wunden am Unterhautzell-gewebe Tisseel/ Artiss Spray Set n. z. EasySpray 10–15 cm 1,5-2,0 bar (21,5-28,5 psi)
- +Tisseel/ Artiss Spray Set 10er-Pack n. z. EasySpray
-Beim Aufsprühen von ARTISS sollen Änderungen von Blutdruck, Puls, Sauerstoffsättigung und endexspiratorischem CO2 überwacht werden, da die Möglichkeit einer Luft- oder Gasembolie besteht (siehe „Dosierung/Anwendung“ und „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“).“
- +Beim Aufsprühen von ARTISS sollen Änderungen von Blutdruck, Puls, Sauerstoffsättigung und endexspiratorischem CO2 überwacht werden, da die Möglichkeit einer Luft- oder Gasembolie besteht (siehe „Dosierung/Anwendung“ und „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“).
-Jede Packung ARTISS enthält:
-1 Doppelkammer-Fertigspritze mit tiefgefrorener Kleberprotein-Lösung in der einen Kammer und Thrombin-Lösung in der anderen Kammer
-Ein Applikationshilfen-Set (DUO-Set: 2 Anschluss-Stücke, 4 Applikationskanülen, 1 Doppelspritzkolben)
-ARTISS ist in folgenden Packungsgrössen erhältlich:
-ARTISS 2 ml: enthält 1 ml Kleberprotein-Lösung und 1 ml Thrombin-Lösung
-ARTISS 4 ml: enthält 2 ml Kleberprotein-Lösung und 2 ml Thrombin-Lösung
-Das Applikationshilfen-Set (DUO-Set) ist nur zum Einmalgebrauch bestimmt. Es darf nicht erneut sterilisiert werden!
- +ARTISS 2 ml: enthält 1 ml Kleberprotein-Lösung und 1 ml Thrombin-Lösung (B)
- +ARTISS 4 ml: enthält 2 ml Kleberprotein-Lösung und 2 ml Thrombin-Lösung (B)
- +1 Doppelkammer-Fertigspritze (aus Polypropylen) mit tiefgefrorener Kleberprotein-Lösung und Thrombin-Lösung in einer vorgefüllten Doppelkammer-Fertigspritze, mit einer Schutzkappe verschlossen, verpackt in 2 Beuteln zusammen mit einem Applikationshilfen-Set, bestehend
- +aus 2 Anschluss-Stücken und 4 Applikationskanülen.
- +Die Applikationshilfen-Sets sind nur zum Einmalgebrauch bestimmt. Sie dürfen nicht erneut sterilisiert werden!
-Abgabekategorie: B
-Januar 2016
- +Oktober 2021
|
|