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Accueil - Information professionnelle sur Taptiqom 15mcg/ml + 5mg/ml - Changements - 15.12.2016
70 Changements de l'information professionelle Taptiqom 15mcg/ml + 5mg/ml
  • -Zusammensetzung
  • -Wirkstoff: Tafluprost / Timolol (als Maleat).
  • -Hilfsstoffe: Excip. ad sol.
  • -Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • -Augentropfen im Einzeldosisbehältnis
  • -Eine klare, farblose Lösung mit einem pH-Wert von 6,0 bis 6,7 und einer Osmolalität von 290–370 mOsm/kg.
  • -1 ml Lösung enthält: 15 μg Tafluprost und 5 mg/ Timolol (als Maleat).
  • -1 Einzeldosisbehältnis (0,3 ml) Augentropfen enthält 4,5 μg Tafluprost und 1,5 mg Timolol.
  • -1 Tropfen (etwa 30 μl) enthält ca. 0,45 μg Tafluprost und 0,15 mg Timolol.
  • -Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten
  • -Senkung des Augeninnendrucks (IOD) bei erwachsenen Patienten mit Offenwinkelglaukom oder okulärer Hypertension, die auf eine topische Monotherapie mit Betablockern oder Prostaglandinanaloga nur unzureichend ansprechen und eine Kombinationstherapie benötigen, und die von konservierungsmittelfreien Augentropfen profitieren.
  • -Dosierung/Anwendung
  • -Dosierung
  • -Die empfohlene Dosis ist ein Tropfen einmal täglich in den Bindehautsack des/der betroffenen Auges/n.
  • -Wird eine Anwendung vergessen, ist die Therapie mit der nächsten planmässigen Dosis fortzusetzen. Die Dosis von einem Tropfen täglich in das/die betroffene(n) Auge(n) sollte nicht überschritten werden.
  • -Taptiqom ist eine konservierungsmittelfreie sterile Lösung, die in Einzeldosisbehältnissen verpackt ist. Nur zur einmaligen Anwendung, ein Behältnis reicht für die Behandlung beider Augen. Nicht verwendete Lösung ist unmittelbar nach der Anwendung zu entsorgen.
  • -Kinder und Jugendliche
  • -Die Sicherheit und Wirksamkeit von Taptiqom bei Kindern und Jugendlichen im Alter unter 18 Jahren ist nicht erwiesen. Es liegen keine Daten vor.
  • -Taptiqom wird nicht empfohlen für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren.
  • -Anwendung bei älteren Patienten
  • -Bei älteren Patienten ist keine Dosisanpassung erforderlich.
  • -Anwendung bei eingeschränkter Nieren-/Leberfunktion
  • -Tafluprost und Timolol-Augentropfen wurden bei Patienten mit eingeschränkter Nieren-/Leberfunktion nicht untersucht, daher ist Taptiqom bei diesen Patienten mit Vorsicht anzuwenden.
  • -Art der Anwendung
  • -Um das Risiko einer Dunklerfärbung der Haut des Augenlids zu verringern, müssen die Patienten überschüssige Lösung von der Haut abwischen.
  • -Die systemische Resorption wird durch Schliessen der Augenlider für 2 Minuten oder durch nasolakrimale Okklusion verringert. Dies kann eine Verringerung der systemischen Nebenwirkungen und eine Steigerung der lokalen Wirkung zur Folge haben.
  • -Wird mehr als ein topisches Augenarzneimittel angewendet, müssen jeweils mindestens 5 Minuten zwischen den einzelnen Anwendungen liegen.
  • -Kontaktlinsen sollten vor dem Einträufeln der Augentropfen entfernt werden und können nach 15 Minuten wieder eingesetzt werden.
  • -Patienten sollten darauf hingewiesen werden, das Auge oder die umgebenden Strukturen nicht mit dem Behältnis zu berühren, da dies zu Verletzungen am Auge führen kann (siehe Gebrauchsanleitung).
  • -Patienten sollten auch darauf hingewiesen werden, dass Augentropfen, die nicht ordnungsgemäss gehandhabt werden, mit Bakterien, die Augenentzündungen verursachen, kontaminiert werden können. Kontaminierte Lösungen können zu ernsthaften Schäden am Auge mit nachfolgendem Verlust des Sehvermögens führen.
  • -Kontraindikationen
  • -Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der in Hilfsstoffe.
  • -Bronchiale Hyperreagibilität einschliesslich bronchialem Asthmas oder dessen Vorgeschichte, schwere chronisch-obstruktive Lungenerkrankung.
  • -Sinusbradykardie, Sick-Sinus-Syndrom einschliesslich sinuatrialer Block, atrioventrikulärer Block 2. und 3. Grades, der nicht durch einen Herzschrittmacher kontrolliert wird. Manifeste Herzinsuffizienz, kardiogener Schock.
  • -Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen
  • -Systemische Nebenwirkungen
  • -Wie andere topisch applizierte Ophthalmika werden Tafluprost und Timolol systemisch resorbiert. Aufgrund des enthaltenen Betablockers Timolol können die gleichen kardiovaskulären, pulmonalen und sonstigen Nebenwirkungen wie bei systemischen Betablockern auftreten. Die Häufigkeit des Auftretens von systemischen Nebenwirkungen ist nach der topischen Anwendung am Auge geringer als nach der systemischen Anwendung. Zur Verminderung der systemischen Aufnahme siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung».
  • -Herzerkrankungen
  • -Bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. koronare Herzkrankheit, Prinzmetal-Angina und Herzinsuffizienz) und Hypotonie sollte eine Behandlung mit Betarezeptorenblockern kritisch beurteilt und die Behandlung mit anderen Wirkstoffen in Betracht gezogen werden. Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen sollten genau auf Zeichen einer Verschlechterung dieser Erkrankungen und Nebenwirkungen hin beobachtet werden.
  • -Aufgrund ihrer negativen Wirkung auf die Überleitungszeit sollten Betarezeptorenblocker nur mit Vorsicht bei Patienten mit AV-Block ersten Grades angewendet werden.
  • -Gefässerkrankungen
  • -Patienten mit schweren peripheren Kreislaufstörungen bzw. -erkrankungen (z. B. schwere Formen der Raynaud-Erkrankung bzw. des Raynaud-Syndroms) müssen mit Vorsicht behandelt werden.
  • -Erkrankungen der Atemwege
  • -Bei Patienten mit Asthma wurden nach der Anwendung von manchen Betarezeptorenblockern am Auge respiratorische Reaktionen, darunter Todesfälle infolge von Bronchospasmen beobachtet. Bei Patienten mit leichter/moderater chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) ist Taptiqom mit Vorsicht und nur dann anzuwenden, wenn der mögliche Nutzen das potenzielle Risiko überwiegt.
  • -Hypoglykämie/Diabetes
  • -Betarezeptorenblocker sollten bei Patienten, die zu spontaner Hypoglykämie neigen, oder bei Patienten mit labilem Diabetes mit Vorsicht angewendet werden, da sie die Anzeichen und Symptome einer akuten Hypoglykämie verschleiern können.
  • -Betarezeptorenblocker können auch die Anzeichen einer Hyperthyreose verdecken. Ein abruptes Absetzen von Betarezeptorenblockern kann eine Verschlimmerung der Symptome auslösen.
  • -Hornhauterkrankungen
  • -Die Anwendung von Betarezeptorenblockern am Auge kann zur Trockenheit der Augen führen. Patienten mit Hornhauterkrankungen sollten mit Vorsicht behandelt werden.
  • -Andere Betarezeptorenblocker
  • -Die Augeninnendruck-senkende Wirkung oder die bekannten Wirkungen einer systemischen Beta-Adrenorezeptoren-Blockade können verstärkt werden, wenn Timolol (ein Wirkstoff in Taptiqom) bei Patienten angewendet wird, die bereits einen systemischen Betarezeptorenblocker erhalten. Die Reaktionen dieser Patienten sollten genau beobachtet werden. Die Anwendung zweier topischer Betarezeptorenblocker wird nicht empfohlen.
  • -Engwinkelglaukom
  • -Bei Patienten mit Engwinkelglaukom besteht das unmittelbare Ziel der Behandlung darin, den Kammerwinkel wieder zu öffnen. Dies erfordert die Verkleinerung der Pupille mit einem Miotikum. Timolol hat wenig oder keine Wirkung auf die Pupille. Wenn Timolol angewendet wird, um einen erhöhten Augeninnendruck bei einem Engwinkelglaukom zu verringern, sollte es mit einem Miotikum und nicht allein angewendet werden.
  • -Anaphylaktische Reaktionen
  • -Während der Anwendung von Betarezeptorenblockern können Patienten mit einer anamnestisch bekannten Atopie oder einer anamnestisch bekannten schweren anaphylaktischen Reaktion auf eine Vielzahl von Allergenen stärker auf eine erneute Exposition gegenüber diesen Allergenen reagieren. Die gewöhnliche Adrenalin-Dosis zur Behandlung der anaphylaktischen Reaktionen kann unwirksam sein.
  • -Choroidea-Ablösung
  • -Eine Ablösung der Choroidea wurde bei Anwendung von Wirkstoffen, die die Kammerwasserbildung hemmen (z. B. Timolol, Acetazolamid), nach Filtrationsoperation beobachtet.
  • -Operative Anästhesie
  • -Am Auge angewendete Betarezeptorenblocker können einen systemischen beta-agonistischen Effekt (z. B. von Adrenalin) blockieren. Der Anästhesist sollte informiert werden, wenn der Patient Timolol anwendet.
  • -Patienten müssen vor Behandlungsbeginn über die Möglichkeit eines durch die Behandlung mit Tafluprost verstärkten Wachstums der Augenwimpern, einer Dunkelfärbung der Haut des Augenlids und einer verstärkten Irispigmentierung informiert werden. Einige dieser Veränderungen können bleibend sein und – wenn nur ein Auge behandelt wird – ein unterschiedliches Aussehen der Augen zur Folge haben.
  • -Die Veränderung der Irispigmentierung erfolgt langsam und wird möglicherweise erst nach Monaten wahrnehmbar. Die Veränderung der Augenfarbe wurde vorwiegend bei Patienten mit gemischt-farbiger Iris beobachtet, z.B. blau-braun, grau-braun, gelb-braun und grün-braun. Das Risiko einer lebenslangen Heterochromie bei einseitiger Erkrankung ist offensichtlich.
  • -Es gibt keine Erfahrungen zur Anwendung von Tafluprost bei Neovaskularisations-, Winkelblock-, Engwinkel- oder kongenitalem Glaukom. Bei aphaken Patienten, bei Pigmentglaukom oder bei Pseudoexfoliationsglaukom liegen nur begrenzte Erfahrungen zur Anwendung von Tafluprost vor.
  • -Bei Patienten mit Aphakie, Pseudophakie mit Hinterkapselriss oder Vorderkammerlinsen oder bei Patienten mit bekannten Risikofaktoren für ein zystoides Makulaödem oder einer Iritis/Uveitis ist Tafluprost mit Vorsicht anzuwenden.
  • -Interaktionen
  • -Es wurden keine Studien zur Erfassung von Wechselwirkungen durchgeführt.
  • -Folgende Wirkstoffe bewirken bei gleichzeitiger Gabe mit betablockerhaltigen Augentropfen möglicherweise additiv eine Hypotension und/oder eine ausgeprägte Bradykardie: orale Calciumkanalblocker, betablockerhaltige Arzneimittel, Antiarrhythmika (einschliesslich Amiodaron), Digitalisglykoside, Parasympathomimetika, Guanethidin.
  • -Orale Betarezeptorenblocker können die Rebound-Hypertonie verstärken, die nach Absetzen von Clonidin entstehen kann.
  • -Eine verstärkte systemische Betablockade (z. B. verlangsamter Puls, Depression) wurde während der kombinierten Behandlung mit CYP2D6-Hemmern (z. B. Chinidin, Fluoxetin, Paroxetin) und Timolol berichtet.
  • -Bei der gleichzeitigen Anwendung von Betarezeptorenblockern am Auge und Adrenalin (Epinephrin) wurden gelegentlich Fälle von Mydriasis berichtet.
  • -Schwangerschaft, Stillzeit
  • -Schwangerschaft
  • -Bisher liegen keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Taptiqom bei Schwangeren vor.
  • -Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Behandlung mit Taptiqom eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden.
  • -Taptiqom darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, es ist eindeutig notwendig (falls es keine anderen Behandlungsmöglichkeiten gibt).
  • -Tafluprost
  • -Bisher liegen keine ausreichenden Erfahrungen zur Anwendung von Tafluprost bei Schwangeren vor. Tafluprost kann gesundheitsschädliche pharmakologische Wirkungen auf die Schwangerschaft und/oder auf den Fötus/das neugeborene Kind haben. Tierexperimentelle Studien haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe Rubrik «Präklinische Daten»). Das potenzielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt.
  • -Timolol:
  • -Bisher liegen keine ausreichenden Erfahrungen zur Anwendung von Timolol bei Schwangeren vor. Timolol darf während der Schwangerschaft nicht eingesetzt werden, es sei denn, es ist eindeutig notwendig. Zur Verminderung der systemischen Aufnahme siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung».
  • -Epidemiologische Studien zeigen keine Induktion von Missbildungen, weisen jedoch auf das Risiko einer intrauterinen Wachstumsverzögerung hin, wenn Betablocker eingenommen werden. Ausserdem wurden Anzeichen und Symptome einer Betablockade (z.B. Bradykardie, Hypotonie, Atemnot und Hypoglykämie) bei den Neugeborenen beobachtet, wenn Betarezeptorenblocker bis zur Geburt angewendet wurden. Wenn Taptiqom bis zur Geburt angewendet wird, sollte das Neugeborene während der ersten Lebenstage sorgfältig beobachtet werden.
  • -Stillzeit
  • -Betarezeptorenblocker werden in die Muttermilch ausgeschieden. Die therapeutische Dosierung von Timolol in Augentropfen ist jedoch sehr wahrscheinlich zu gering, um ausreichende Mengen in der Muttermilch zu erzeugen und so beim Säugling die klinischen Symptome einer Betablockade auszulösen. Um die systemische Resorption zu verringern, siehe «Dosierung/Anwendung».
  • -Es ist nicht bekannt, ob Tafluprost und/oder seine Metaboliten beim Menschen in die Muttermilch übergehen. Die zur Verfügung stehenden toxikologischen Daten vom Tier zeigten, dass Tafluprost und/oder seine Metaboliten in die Milch übergehen (für Details siehe Rubrik «Präklinische Daten»). Die therapeutische Dosierung von Tafluprost in Augentropfen ist jedoch sehr wahrscheinlich zu gering, um ausreichende Mengen in der Muttermilch zu erzeugen und so beim Säugling klinische Symptome auszulösen.
  • -Als Vorsichtsmassnahme wird empfohlen, nicht zu stillen, wenn eine Behandlung mit Taptiqom erforderlich ist.
  • -Fertilität
  • -Es liegen keine Daten zu Wirkungen von Taptiqom auf die menschliche Fertilität vor.
  • -Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen
  • -Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen von Taptiqom auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt. Falls nach dem Eintropfen Nebenwirkungen wie vorübergehendes verschwommenes Sehen auftreten, sollte der Patient nicht Auto fahren und keine Maschinen bedienen, bis sich der Patient wieder gut fühlt und wieder klar sieht.
  • -Unerwünschte Wirkungen
  • -In klinischen Studien wurden mehr als 484 Patienten mit Taptiqom behandelt. Die am häufigsten berichtete behandlungsbedingte Nebenwirkung war eine Hyperämie des Auges und der Bindehaut. Sie trat bei ca. 7% der Patienten auf, die an den klinischen Studien in Europa teilnahmen, war in den meisten Fällen mild und führte bei 1,2% der Patienten zum Abbruch der Behandlung.
  • -Die in klinischen Studien mit Taptiqom berichteten Nebenwirkungen beschränkten sich auf die bereits für die einzelnen Wirkstoffe Tafluprost und Timolol berichteten Nebenwirkungen. In den klinischen Studien wurden keine neuen, für Taptiqom spezifischen Nebenwirkungen beobachtet. Die meisten Nebenwirkungen betrafen die Augen und waren leichter oder mittelschwerer Ausprägung, keine Nebenwirkung war schwerwiegend.
  • -Wie andere topisch applizierte Ophthalmika werden Tafluprost und Timolol systemisch resorbiert. Dabei können ähnliche Nebenwirkungen wie bei systemischen Betablockern auftreten. Die Häufigkeit des Auftretens von systemischen Nebenwirkungen ist nach der topischen Anwendung am Auge geringer als nach der systemischen Anwendung. Die aufgeführten Nebenwirkungen schliessen alle Reaktionen innerhalb der Klasse der ophthalmologischen Betablocker ein.
  • -Im Rahmen der klinischen Prüfungen mit Taptiqom wurde über folgende Nebenwirkungen berichtet (wobei innerhalb der jeweiligen Häufigkeitsgruppe die Nebenwirkungen in abnehmender Häufigkeit aufgeführt sind). Sie sind nach Systemorganklasse aufgeführt und nach der folgenden Konvention unterteilt: „sehr häufig“ (≥1/10), „häufig“ (<1/10, ≥1/100), „gelegentlich“ (<1/100, ≥1/1‘000), „selten“ (<1/1‘000, ≥1/10‘000), „sehr selten“ (<1/10‘000), „Einzelfälle" (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
  • -Taptiqom (Tafluprost/Timolol-Kombination)
  • -Systemorganklasse Häufigkeit Nebenwirkung
  • +Composition
  • +Principes actifs: Tafluprost / Timolol (sous forme de maléate).
  • +Excipients: Excip. ad sol.
  • +Forme galénique et quantités de principe actif par unité
  • +Collyre en solution en récipient unidose
  • +Solution incolore, limpide avec un pH entre 6,0 et 6,7 et une osmolalité de 290-370 mOsm/kg.
  • +Un ml de solution contient 15 microgrammes de tafluprost et 5 mg de timolol (sous forme de maléate).
  • +Un récipient unidose (0,3 ml) de collyre en solution contient 4,5 microgrammes de tafluprost et 1,5 mg de timolol.
  • +Une goutte (environ 30 μl) contient environ 0,45 microgrammes de tafluprost et 0,15 mg de timolol.
  • +Indications/possibilités d’emploi
  • +Réduction de la pression intraoculaire (PIO) chez les patients adultes présentant un glaucome à angle ouvert ou une hypertonie oculaire ne répondant pas suffisamment à une monothérapie oculaire par bêtabloquants ou analogues de prostaglandines et chez lesquels :
  • +·une association thérapeutique est nécessaire,
  • +·l’utilisation d’un collyre sans conservateur apporterait un bénéfice.
  • +Posologie/mode d’emploi
  • +Posologie
  • +La dose recommandée est d’une goutte de collyre une fois par jour dans le cul-de-sac conjonctival de l’œil/des yeux atteint(s).
  • +En cas d’omission d’une dose, le traitement doit être poursuivi en instillant la prochaine dose au moment habituel. La dose ne doit pas dépasser une goutte par jour dans l’œil/les yeux atteint(s).
  • +Taptiqom est une solution stérile sans conservateur, conditionnée en récipient unidose. Exclusivement destiné à un usage unique, un seul récipient unidose suffit pour traiter les deux yeux. Toute solution non utilisée doit être jetée immédiatement après administration.
  • +Population pédiatrique
  • +La sécurité et l’efficacité de Taptiqom chez les enfants et adolescents âgés de moins de 18 ans n’ont pas été établies. Aucune donnée n’est disponible.
  • +L’utilisation de Taptiqom chez les enfants et adolescents âgés de moins de 18 ans n’est pas recommandée.
  • +Utilization chez Personnes âgées
  • +Aucune adaptation posologique n’est nécessaire chez les patients âgés.
  • +Utilization chez Insuffisance rénale ou hépatique
  • +Les collyres contenant du tafluprost et du timolol n’ont pas été étudiés chez les patients présentant une insuffisance rénale/hépatique et Taptiqom doit donc être utilisé avec prudence chez ces patients.
  • +Mode d’administration
  • +Afin de réduire le risque de coloration foncée de la paupière, le patient doit essuyer tout excès de solution présente sur la peau.
  • +L’absorption systémique peut être réduite par la fermeture des paupières pendant 2 minutes ou par la compression du cul-de-sac lacrymal au niveau du canthus interne. Cette méthode peut contribuer à diminuer les effets indésirables systémiques et à augmenter l’activité locale.
  • +En cas d’utilisation concomitante avec un autre médicament ophtalmique à usage local, un intervalle d’au moins 5 minutes doit être respecté entre chaque administration.
  • +Les lentilles de contact doivent être retirées avant l’instillation du collyre et peuvent être remises après 15 minutes.
  • +Les patients doivent être avertis qu’il faut éviter de mettre en contact le récipient unidose et l’œil, ou les parties avoisinantes, en raison du risque de lésion oculaire (voir les précautions d’emploi).
  • +Les patients doivent aussi être informés que les solutions ophtalmiques, incorrectement manipulées, peuvent être contaminées par des bactéries communes connues pour entraîner des infections oculaires. L’usage de solutions contaminées peut provoquer des lésions graves de l’œil, voire une perte de vision.
  • +Contre-indications
  • +Hypersensibilité aux substances actives ou à l’un des excipients.
  • +Des pathologies associées à une hyperréactivité bronchique incluant notamment un asthme ou un antécédent d’asthme, ou une broncho-pneumopathie chronique obstructive sévère.
  • +Bradycardie sinusale, maladie sinusale incluant un bloc sino-auriculaire, bloc auriculoventriculaire du deuxième ou troisième degré non contrôlé par un pacemaker. Insuffisance cardiaque confirmée, choc cardiogénique.
  • +Mises en garde et précautions
  • +Effets systémiques
  • +Comme pour d’autres médicaments à usage ophtalmique appliqués par voie locale, le tafluprost et le timolol passent dans la circulation générale. Du fait de la présence du composé bêta-adrénergique, le timolol, les mêmes types d'effets cardiovasculaires, pulmonaires et autres effets secondaires que ceux observés avec les bêta-bloquants pris par voie générale peuvent survenir. Après une administration locale par voie ophtalmique, l’incidence des effets indésirables systémiques est plus faible qu’en cas d'administration par voie systémique. Pour réduire l’absorption systémique, voir rubrique « Posologie/mode d’emploi ».
  • +Affections cardiaques
  • +Chez les patients souffrant de maladies cardiovasculaires (par exemple, maladie coronarienne, angor de Prinzmetal et insuffisance cardiaque) et d’hypotension, le traitement par bêtabloquants doit être soigneusement évalué et un traitement utilisant d’autres principes actifs doit être envisagé. Chez les patients ayant des maladies cardio-vasculaires, une surveillance doit être effectuée afin de rechercher des signes d’aggravation de ces maladies ou des effets indésirables.
  • +En raison de leur effet négatif sur la vitesse de conduction, les bêta-bloquants ne doivent être administrés qu’avec prudence chez les patients ayant un bloc cardiaque du premier degré.
  • +Affections vasculaires
  • +Les patients ayant des troubles/désordres circulatoires périphériques sévères (c’est-à-dire formes sévères de la maladie ou du syndrome de Raynaud) doivent être traités avec prudence.
  • +Affections respiratoires
  • +Des réactions respiratoires, y compris le décès par bronchospasme chez des patients asthmatiques, ont été rapportées suite à l’administration de certains bêta-bloquants ophtalmiques. Taptiqom doit être utilisé avec prudence chez les patients ayant une broncho pneumopathie chronique obstructive (BPCO) légère à modérée et seulement si le bénéfice potentiel est supérieur au risque potentiel.
  • +Hypoglycémie/diabète
  • +Les bêta-bloquants doivent être administrés avec prudence chez les patients sujets à une hypoglycémie spontanée ou chez les patients ayant un diabète instable, car les bêta-bloquants peuvent masquer les signes et symptômes d’hypoglycémie aiguë.
  • +Les bêta-bloquants peuvent également masquer les signes d’hyperthyroïdie. L’arrêt brutal du traitement par bêta bloquant peut précipiter une aggravation des symptômes.
  • +Affections de la cornée
  • +Les bêta-bloquants ophtalmiques peuvent induire une sécheresse oculaire. Les patients présentant des affections de la cornée doivent être traités avec prudence.
  • +Autres bêta-bloquants
  • +L’effet sur la pression intraoculaire ou les effets connus des bêta-bloquants systémiques peuvent être potentialisés lorsque le timolol (une des substances actives de Taptiqom) est administré chez des patients déjà traité par un bêta-bloquant systémique. La réponse de ces patients doit être étroitement surveillée. L’utilisation de deux agents bêta-bloquants par voie locale n’est pas recommandée.
  • +Glaucome par fermeture de l’angle
  • +Chez les patients présentant un glaucome par fermeture de l’angle, l’objectif immédiat du traitement est la réouverture de l’angle. Cela nécessite une constriction de la pupille par un myotique. Le timolol n’a que peu ou pas d’effet sur la pupille. Lorsque le timolol est utilisé pour réduire l’hypertonie oculaire dans le glaucome par fermeture de l’angle, il ne doit pas être utilisé seul mais en association avec un myotique.
  • +Réactions anaphylactiques
  • +Les patients, traités par bêtabloquant et ayant des antécédents d’atopie ou de réactions anaphylactiques graves à différents allergènes, peuvent être plus réactifs à des administrations répétées de tels allergènes et ne pas répondre aux doses d’adrénaline habituellement utilisées pour traiter les réactions anaphylactiques.
  • +Décollement de la choroïde
  • +Des cas de décollement de la choroïde ont été rapportés suite à l’administration d’un traitement diminuant la sécrétion d’humeur aqueuse (par exemple timolol, acétazolamide) après chirurgie filtrante.
  • +Anesthésie chirurgicale
  • +Les préparations ophtalmiques contenant des bêta-bloquants peuvent bloquer les effets systémiques des bêta agonistes, par exemple l'adrénaline. L’anesthésiste doit être informé lorsque le patient est traité par le timolol.
  • +Avant l’instauration du traitement, les patients doivent être informés de la possibilité d’allongement des cils, de la coloration plus foncée de la paupière et de l’augmentation de la pigmentation de l’iris qui sont liés au traitement par le tafluprost. Certaines de ces modifications peuvent être définitives et entraîner une différence dans l’aspect des yeux lorsqu’un seul Å“il est traité.
  • +La modification de la pigmentation de l’iris survient lentement et peut ne pas être décelable pendant plusieurs mois. La modification de la couleur de l’œil a été observée essentiellement chez les patients ayant les iris polychromes, par exemple bleu marron, gris marron, jaune marron et vert marron. Le risque d’hétérochromie définitive entre les yeux en cas de traitement unilatéral est évident.
  • +Il n’existe pas de données concernant l’utilisation du tafluprost dans le glaucome néovasculaire, le glaucome par fermeture de l’angle, à angle étroit ou congénital. Les données concernant l’utilisation du tafluprost chez les patients aphaques et chez les patients présentant un glaucome pigmentaire ou pseudo exfoliatif sont limitées.
  • +La prudence est recommandée en cas d’administration de tafluprost chez les patients aphaques, chez les patients pseudophaques présentant une rupture capsulaire postérieure ou porteurs d’un implant de chambre antérieure, ou chez les patients ayant des facteurs de risque connus d’œdème maculaire cystoïde ou présentant une iritis/uvéite.
  • +Interactions
  • +Aucune étude d’interaction n’a été réalisée.
  • +Il existe un risque d’effets additifs entraînant une hypotension et/ou une bradycardie marquée lorsqu’un collyre bêta bloquant est administré de façon concomitante avec des inhibiteurs calciques par voie orale, des bêta bloquants, des antiarythmiques (y compris l’amiodarone), des digitaliques, des parasympathomimétiques et la guanéthidine.
  • +Les bêta bloquants par voie orale peuvent exacerber le rebond hypertensif qui peut suivre l’arrêt de la clonidine.
  • +Une potentialisation des effets bêta bloquants systémiques (par exemple, diminution de la fréquence cardiaque, dépression) a été rapportée lors d’un traitement associant des inhibiteurs du CYP2D6 (par exemple quinidine, fluoxétine, paroxétine) et le timolol.
  • +Des cas de mydriase dus à l’utilisation concomitante de bêta bloquants ophtalmiques et d’adrénaline (épinéphrine) ont été rapportés occasionnellement.
  • +Grossesse, allaitement
  • +Grossesse
  • +Il n’existe pas ou peu de données sur l'utilisation de Taptiqom chez la femme enceinte.
  • +Les femmes en âge de procréer doivent utiliser une contraception efficace pendant le traitement par Taptiqom.
  • +Taptiqom ne doit pas être administré lors de la grossesse sauf en cas de nécessité absolue (si aucune autre option thérapeutique n’est disponible).
  • +Tafluprost :
  • +Il n'existe pas de données pertinentes concernant l'utilisation du tafluprost chez la femme enceinte. Le tafluprost peut avoir des effets pharmacologiques délétères sur la grossesse et/ou le fÅ“tus ou le nouveau-né. Des études effectuées chez l'animal ont mis en évidence une toxicité sur la reproduction (voir rubrique « Données précliniques »). Le risque potentiel n’est pas connu pour l’homme.
  • +Timolol :
  • +Il n'y a pas de données pertinentes concernant l'utilisation du timolol chez la femme enceinte. Le timolol ne doit pas être administré lors de la grossesse sauf en cas de nécessité absolue. Pour la réduction de l’absorption systémique, voir rubrique « Posologie/mode d’emploi »
  • +Les études épidémiologiques n’ont pas mis en évidence d’effets tératogènes, mais ont montré un risque de retard de croissance intra-utérine lorsque les bêta bloquants sont administrés par voie orale. De plus, des signes et symptômes d’un effet bêta-bloquant (par exemple bradycardie, hypotension, détresse respiratoire et hypoglycémie) ont été observés chez des nouveau nés après administration de bêta bloquants jusqu’à l’accouchement. Si Taptiqom est administré jusqu’à l’accouchement, le nouveau-né doit être surveillé attentivement durant les premiers jours de la vie.
  • +Allaitement
  • +Les bêta-bloquants sont excrétés dans le lait maternel. Cependant, aux doses thérapeutiques du timolol en collyre, il est peu probable que des quantités suffisantes soient présentes dans le lait pour produire des symptômes cliniques des bêta-bloquants chez le nourrisson. Pour la réduction de l’absorption systémique, voir rubrique « Posologie/mode d’emploi ».
  • +L’excrétion de tafluprost et/ou de ses métabolites dans le lait maternel n’est pas connue. Les données toxicologiques disponibles chez l’animal ont mis en évidence l’excrétion de tafluprost et/ou de ses métabolites dans le lait (pour des informations détaillées, voir rubrique « Données précliniques »). Cependant, aux doses thérapeutiques du tafluprost en collyre, il est peu probable que des quantités suffisantes soient présentes dans le lait pour produire des symptômes cliniques chez le nourrisson.
  • +Par mesure de précaution, l’allaitement est déconseillé si le traitement par Taptiqom est nécessaire.
  • +Fertilité
  • +Il n’existe pas de données concernant les effets de Taptiqom sur la fertilité humaine.
  • +Effet sur l’aptitude à la conduite et l’utilisation de machines
  • +Aucune étude sur les effets de Taptiqom sur l’aptitude à conduire des véhicules et à utiliser des machines n’a été menée. En cas de survenue d’effets indésirables tels qu’une vision trouble lors de l’instillation, le patient ne doit pas conduire ni utiliser de machines jusqu’à ce qu'il se sente bien et que sa vision soit nette.
  • +Effets indésirables
  • +Dans les études cliniques, plus de 484 patients ont été traités par Taptiqom. L’événement indésirable lié au traitement le plus fréquent a été une hyperhémie oculaire/conjonctivale. Elle a été rapportée chez environ 7 % des patients participant aux études cliniques en Europe, elle était légère dans la majorité des cas et a entraîné l’arrêt du traitement chez 1,2 % des patients.
  • +Les effets indésirables rapportés dans les études cliniques de Taptiqom étaient limités à ceux observés antérieurement avec chacune des substances actives seule, le tafluprost ou le timolol. Il n’a pas été observé de nouveaux effets indésirables spécifiques à Taptiqom dans les études cliniques. Les effets indésirables rapportés étaient en majorité des effets oculaires, de sévérité légère ou modérée et aucun n’était grave.
  • +Comme d’autres médicaments à usage ophtalmique administrés par voie locale, le tafluprost et le timolol passent dans la circulation générale. Cela peut provoquer des effets indésirables comparables à ceux observés avec les bêta-bloquants systémiques. L'incidence des effets indésirables systémiques après une instillation ophtalmique est plus faible qu'après une administration par voie systémique. Les effets indésirables listés incluent les effets indésirables observés avec la classe des bêta-bloquants ophtalmiques.
  • +Les effets indésirables ci-dessous ont été rapportés avec Taptiqom pendant les études cliniques (au sein de chaque groupe de fréquence, les effets indésirables sont présentés suivant un ordre décroissant de fréquence). Ils ont été classés par systèmes d'organes et selon leur fréquence en utilisant la convention suivante „ Très fréquent “ (≥1/10), „ Fréquent “ (<1/10, ≥1/100), „ Peu fréquent “ (<1/100, ≥1/1‘000), „ Rare “ (<1/1‘000, ≥1/10‘000), „ Très rare “ (<1/10‘000), „ cas isolés " (Ne peut être estimé sur la base des données disponibles).
  • +Taptiqom (association de tafluprost et timolol)
  • +Classe de systèmes d’organes Fréquence Effets indésirables
  • -Erkrankungen des Nervensystems Gelegentlich Kopfschmerzen
  • +Affections du système nerveux Peu fréquent Céphalées.
  • -Augenerkrankungen Häufig Bindehaut-/okuläre Hyperämie, Augenjucken, Augenschmerzen, Veränderungen der Wimpern (länger, dicker und zunehmende Anzahl der Wimpern), Wimpernverfärbung, Augenreizung, Fremdkörpergefühl in den Augen, verschwommenes Sehen, Photophobie
  • - Gelegentlich Abnormes Gefühl im Auge, trockene Augen, Augenbeschwerden, Bindehautentzündung, Rötung der Augenlider, Augenallergie, Augenlid-Ödem, Keratitis superficialis punctata, vermehrter Tränenfluss, Entzündung der vorderen Augenkammer, Asthenopie, Blepharitis
  • +Affections oculaires Fréquent Hyperhémie oculaire/conjonctivale, prurit oculaire, douleur oculaire, modifications des cils (augmentation de la longueur, de l’épaisseur et du nombre de cils), modification de la couleur des cils, irritation oculaire, sensation de corps étranger dans l’œil, vision trouble, photophobie.
  • + Peu fréquent Sensation anormale dans l’œil, sécheresse oculaire, gêne oculaire, conjonctivite, érythème des paupières, allergie oculaire, Å“dème des paupières, kératite ponctuée superficielle, augmentation du larmoiement, inflammation de la chambre antérieure, asthénopie, blépharite.
  • -Weitere Nebenwirkungen, die bei einem der beiden Wirkstoffe (Tafluprost und Timolol) beobachtet wurden und die möglicherweise auch unter Taptiqom auftreten können, werden im Folgenden aufgeführt:
  • +Les autres effets indésirables qui ont été observés avec l’une des substances actives (tafluprost ou timolol) et qui sont susceptibles de survenir également avec Taptiqom sont présentés ci-dessous :
  • -Systemorganklasse Nebenwirkung
  • +Classe de systèmes d’organes Effets indésirables
  • -Augenerkrankungen Reduzierte Sehschärfe, verstärkte Irispigmentierung, Pigmentierung der Augenlider, Bindehautödeme, Augenausfluss, Zellen in der Vorderkammer, Tyndall-Phänomen in der Vorderkammer, allergische Bindehautentzündung, Bindehautpigmentierung, Bindehautfollikel, Vertiefung der Augenlid-Furche, Iritis/Uveitis
  • +Affections oculaires Baisse de l’acuité visuelle, augmentation de la pigmentation de l’iris, pigmentation palpébrale, Å“dème conjonctival, écoulement oculaire, Tyndall cellulaire de la chambre antérieure, inflammation de la chambre antérieure, conjonctivite allergique, pigmentation conjonctivale, follicules conjonctivaux, accentuation du sillon palpébral, iritis/uvéite.
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Hypertrichose des Augenlids
  • +Affections de la peau et du tissu sous-cutané Hypertrichose des paupières.
  • -Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Verschlimmerung von Asthma, Dyspnoe
  • +Affections respiratoires thoraciques et médiastinales Exacerbation de l’asthme, dyspnée.
  • -Systemorganklasse Nebenwirkung
  • +Classe de systèmes d’organes Effets indésirables
  • -Erkrankungen des Immunsystems Anzeichen und Symptome von allergischen Reaktionen einschliesslich Angioödem, Urtikaria, lokalisierter und generalisierter Hautausschlag, Anaphylaxie, Pruritus
  • +Affections du système immunitaire Signes et symptômes de réactions allergiques incluant angiÅ“dème, urticaire, rash localisé et généralisé, anaphylaxie, prurit.
  • -Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Hypoglykämie
  • +Troubles du métabolisme et de la nutrition Hypoglycémie.
  • -Psychiatrische Erkrankungen Depression, Schlaflosigkeit, Albträume, Gedächtnisverlust, Nervosität
  • +Affections psychiatriques Dépression, insomnie, cauchemars, perte de mémoire, nervosité.
  • -Erkrankungen des Nervensystems Schwindel, Synkopen, Parästhesien, Verstärkung der Anzeichen und Symptome einer Myasthenia gravis, Apoplexie, zerebrale Ischämie
  • +Affections du système nerveux Etourdissements, syncope, paresthésies, augmentation des signes et symptômes de myasthénie, accident vasculaire cérébral, ischémie cérébrale.
  • -Augenerkrankungen Keratitis, verminderte Empfindlichkeit der Hornhaut, Sehstörungen einschliesslich Refraktionsänderungen (in manchen Fällen infolge Absetzens einer miotischen Therapie), Ptosis, Diplopie, Ablösung der Choroidea nach einer filtrierenden Operation (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen), Augentränen, Hornhauterosion
  • +Affections oculaires Kératite, diminution de la sensibilité cornéenne, troubles visuels incluant des modifications de la réfraction (dues à l’arrêt du traitement myotique dans certains cas), ptosis, diplopie, décollement de la choroïde après chirurgie filtrante (voir rubrique « Mises en garde et precautions »), larmoiement, érosion de la cornée.
  • -Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths Tinnitus
  • +Affections de l’oreille et du labyrinthe Acouphènes.
  • -Herzerkrankungen Bradykardie, Schmerzen in der Brust, Palpitationen, Ödeme, Herzrhythmusstörungen, dekompensierte Herzinsuffizienz, Herzstillstand, Herzblock, AV-Block, Herzinsuffizienz
  • +Affections cardiaques Bradycardie, douleur thoracique, palpitations, Å“dème, arythmie, insuffisance cardiaque congestive, arrêt cardiaque, bloc cardiaque, bloc auriculo-ventriculaire, insuffisance cardiaque.
  • -Gefässerkrankungen Hypotonie, Claudicatio, Raynaud-Syndrom, kalte Hände und Füsse
  • +Affections vasculaires Hypotension, claudication, phénomène de Raynaud, froideur des extrémités.
  • -Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Dyspnoe, Bronchospasmus (vor allem bei Patienten mit vorbestehendem bronchospastischem Leiden) Ateminsuffizienz, Husten
  • +Affections respiratoires, thoraciques et médiastinales Dyspnée, bronchospasme (principalement chez les patients présentant une maladie bronchospastique préexistante), insuffisance respiratoire, toux.
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Übelkeit, Dyspepsie, Durchfall, trockener Mund, Dysgeusie, Bauchschmerzen, Erbrechen
  • +Affections gastro-intestinales Nausées, dyspepsie, diarrhée, sécheresse buccale, dysgueusie, douleurs abdominales, vomissements.
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Alopezie, psoriasisartiger Ausschlag oder Exazerbation einer Psoriasis, Hautausschlag
  • +Affections de la peau et du tissu sous-cutané Alopécie, éruption psoriasiforme ou aggravation d’un psoriasis, éruption cutanée.
  • -Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen Systemischer Lupus erythematodes, Myalgie, Arthropathie
  • +Affections musculo-squelettiques et systémiques Lupus érythémateux disséminé, myalgies, arthropathie.
  • -Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse Induratio Penis plastica, verminderte Libido, sexuelle Dysfunktion
  • +Affections des organes de reproduction et du sein Maladie de La Peyronie, diminution de la libido, dysfonction sexuelle.
  • -Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Asthenie/Müdigkeit, Durst
  • +Troubles généraux et anomalies au site d’administration Asthénie/fatigue, soif.
  • -Sehr selten wurden bei Patienten mit signifikant beschädigter Hornhaut Fälle von Hornhautverkalkung in Verbindung mit der Anwendung von Phosphat-haltigen Augentropfen berichtet.
  • -Überdosierung
  • -Eine topische Überdosierung mit Tafluprost bzw. Toxizität durch eine solche ist nicht zu erwarten.
  • -Es gab Berichte einer versehentlichen Überdosierung von Timolol, wodurch systemische Effekte ähnlich denen von systemischen Betablockern, wie Schwindel, Kopfschmerzen, Atemnot, Bradykardie, Bronchospasmus und Herzstillstand auftraten (siehe auch Rubrik «Unerwünschte Wirkungen»)
  • -Wenn Taptiqom überdosiert wurde, sollte eine symptomatische und unterstützende Behandlung erfolgen. Timolol ist nicht leicht dialysierbar.
  • -Eigenschaften/Wirkungen
  • -Pharmakotherapeutische Gruppe: Glaukommittel und Miotika, Beta-Adrenozeptor-Antagonisten
  • -ATC-Code: S01ED51
  • -Wirkungsmechanismus/Pharmakodynamik
  • -Taptiqom ist eine feste Kombination der beiden Wirkstoffe Tafluprost und Timolol. Diese beiden Substanzen senken den Augeninnendruck (IOD) über unterschiedliche Wirkmechanismen. Die Kombination beider Substanzen bewirkt eine stärkere Drucksenkung als jede Substanz einzeln angewendet.
  • -Tafluprost ist ein fluoriertes Analogon von Prostaglandin F2α. Tafluprostsäure, der biologisch aktive Metabolit von Tafluprost, ist ein hochpotenter und selektiver Agonist am menschlichen FP-Prostanoidrezeptors. Studien zur Pharmakodynamik bei Affen zeigen, dass Tafluprost den Augeninnendruck senkt, indem es den uveoskleralen Abfluss von Kammerwasser verstärkt.
  • -Timololmaleat ist ein nichtselektiver Betarezeptorenblocker. Der genaue Wirkmechanismus von Timololmaleat bei der Senkung des Augeninnendrucks ist noch nicht bekannt. Tonografische und fluorophotometrische Studien weisen darauf hin, dass es in erster Linie vermutlich die Kammerwasserproduktion absenkt. In einigen Studien wurde auch eine leichte Zunahme des Abflusses beobachtet.
  • -Klinische Wirksamkeit
  • -In einer 6-monatigen Studie (n = 400) bei Patienten mit Offenwinkelglaukom oder okulärer Hypertonie mit einem mittleren unbehandelten IOD zwischen 24 und 26 mmHg wurde die IOD-senkende Wirkung von Taptiqom (einmal täglich morgens) mit der gleichzeitigen Anwendung von 0,0015% Tafluprost (einmal täglich morgens) und 0,5% Timolol (zweimal täglich) verglichen. Taptiqom erwies sich an allen Zeitpunkten und Untersuchungen gegenüber der Wirkung von gleichzeitig angewendetem 0,0015% Tafluprost und 0,5% Timolol bei Verwendung einer allgemeinen Nichtunterlegenheitsgrenze von 1,5 mmHg als nicht unterlegen. Die mittlere Tages-IOD-Verringerung im Vergleich zum Ausgangswert betrug in beiden Behandlungsarmen am primären Endpunkt (6 Monate) 8 mmHg (die Verringerungen lagen in beiden Behandlungsarmen an den Studienterminen zu verschiedenen Zeitpunkten während des Tages zwischen 7 und 9 mmHg).
  • -In einer weiteren 6-monatigen Studie (n = 564) wurde Taptiqom bei Patienten mit Offenwinkelglaukom oder okulärer Hypertonie mit einem mittleren unbehandelten IOD zwischen 26 und 27 mmHg mit den jeweiligen Monotherapien verglichen. Patienten, die entweder mit 0,0015% Tafluprost (IOD 20 mmHg oder höher unter Behandlung) oder mit 0,5% Timolol (IOD 22 mmHg oder höher unter Behandlung) unzureichend eingestellt waren, erhielten randomisiert entweder Taptiqom oder die gleiche Monotherapie weiter. Die mittlere Tages-IOD-Verringerung unter Taptiqom war Tafluprost (einmal täglich morgens) oder Timolol (zweimal täglich) an den Untersuchungen nach 6 Wochen, nach 3 Monaten (primärer Wirksamkeitsendpunkt) und nach 6 Monaten statistisch überlegen. Die mittlere Tages-IOD-Verringerung unter Taptiqom gegenüber dem Ausgangswert betrug nach 3 Monaten 9 mmHg, im Vergleich zu 7 mmHg für beide Monotherapien. Die IOD-Verringerung unter Taptiqom lag zu verschiedenen Zeitpunkten während des Tages an den Untersuchungstagen zwischen 8 und 9 mmHg in der Tafluprost-Monotherapie-Vergleichsgruppe und zwischen 7 und 9 mmHg in der Timolol-Monotherapie-Vergleichsgruppe.
  • -Die kombinierten Daten von Taptiqom-Patienten mit hohen IOD-Ausgangswerten von 26 mmHg (mittlerer Tageswert) oder höher zeigten in diesen zwei zulassungsrelevanten Studien (n = 168) eine mittlere Verringerung der Tages-IOD um 10 mmHg am primären Endpunkt (3 oder 6 Monate) mit Werten zwischen 9 und 12 mmHg zu verschiedenen Zeitpunkten während des Tages.
  • -Pharmakokinetik
  • +De très rares cas de calcification cornéenne ont été rapportés lors de l’utilisation concomittante de collyres contenant du phosphate chez certains patients présentant des lésions cornéennes sévères.
  • +Surdosage
  • +Il est peu propable qu’un surdosage de tafluprost administré par voie locale survienne ou soit associé à une toxicité.
  • +Des cas de surdosage accidentel de timolol entraînant des effets systémiques similaires à ceux observés avec les bêta-bloquants systémiques tels que étourdissements, céphalées, essoufflement, bradycardie, bronchospasme et arrêt cardiaque ont été rapportés (voir également rubrique « Effets indésirables »)
  • +En cas de surdosage de Taptiqom, un traitement symptomatique et de soutien doit être instauré. Le timolol n’est pas facilement dialysable.
  • +Propriétés/Effets
  • +Classe pharmacothérapeutique : Antiglaucomateux et myotiques, bêta-bloquants
  • +Code ATC : S01ED51
  • +Mécanisme d’action/pharmacodynamique
  • +Taptiqom est une association fixe de deux substances actives, le tafluprost et le timolol. Ces deux substances actives diminuent la pression intraoculaire (PIO) par des mécanismes d’action complémentaires et l’effet combiné entraîne une réduction supplémentaire de la PIO par rapport à celle obtenue avec chaque composant administré seul.
  • +Le tafluprost est un analogue fluoré de la prostaglandine F2α. L’acide de tafluprost, le métabolite biologiquement actif du tafluprost, est un agoniste très puissant et sélectif des récepteurs prostanoïdes FP humains.
  • +Des études pharmacodynamiques chez le singe indiquent que le tafluprost diminue la pression intraoculaire en augmentant l’écoulement de l’humeur aqueuse par la voie uvéosclérale.
  • +Le maléate de timolol est un bêta-bloquant non sélectif. Le mécanisme d’action précis du maléate de timolol dans la réduction de la pression intraoculaire n’est pas clairement établi à l’heure actuelle, bien qu'une étude avec la fluorescéine et des études par tonographie indiquent que l’action principale peut être liée à la diminution de la formation d’humeur aqueuse. Cependant, une légère augmentation de l’écoulement de l’humeur aqueuse a également été observée dans certaines études.
  • +Efficacité clinique
  • +Dans une étude de 6 mois (n = 400) menée chez des patients présentant un glaucome à angle ouvert ou une hypertonie oculaire et une PIO moyenne sans traitement de 24 à 26 mmHg, l’effet hypotonisant de Taptiqom (une fois par jour le matin) a été comparé à celui d’un traitement concomitant par le tafluprost 0,0015 % (une fois par le jour le matin) et le timolol 0,5 % (deux fois par jour). L’effet de Taptiqom a été non inférieur à celui d’un traitement associant du tafluprost 0,0015 % et du timolol 0,5 %, à tous les temps d’évaluation et visites, et en utilisant une marge de non infériorité usuelle de 1,5 mmHg. La diminution de la PIO diurne moyenne à 6 mois, aux différents temps d’évaluation pendant les visites, par rapport à la valeur initiale était de 8 mmHg dans les deux groupes (diminutions allant de 7 à 9 mmHg dans chacun des deux groupes).
  • +Dans une autre étude de 6 mois (n = 564), Taptiqom a été comparé à chaque monothérapie chez des patients présentant un glaucome à angle ouvert ou une hypertonie oculaire et une PIO moyenne sans traitement entre 26 et 27 mmHg.
  • +Des patients dont la PIO était insuffisamment contrôlée par le tafluprost 0,0015 % (PIO ≥ 20 mmHg sous traitement) ou le timolol 0,5 % (PIO ≥ 22 mmHg sous traitement) ont été randomisés pour recevoir Taptiqom ou continuer le traitement avec leur monothérapie. Lors des visites à la sixième semaine, à 3 mois (critère d’efficacité principal) et à 6 mois, la réduction de la PIO diurne moyenne avec Taptiqom était statistiquement supérieure à celle observée avec le tafluprost administré une fois par jour le matin ou avec le timolol administré deux fois par jour. La diminution moyenne de la PIO diurne par rapport à la valeur initiale obtenue avec Taptiqom à 3 mois était de 9 mmHg versus 7 mmHg avec les deux monothérapies. Les diminutions de la PIO observées avec Taptiqom à différents moments de la journée pendant les visites allaient de 8 à 9 mmHg par rapport au groupe comparateur recevant le tafluprost en monothérapie et de 7 à 9 mmHg par rapport au groupe comparateur recevant le timolol en monothérapie.
  • +Les données combinées chez les patients traités par Taptiqom qui avaient une PIO élevée ≥ 26 mmHg lors de l’inclusion (moyenne diurne) dans ces deux études pivots (n = 168) ont montré que la réduction diurne moyenne de la PIO était de 10 mmHg pour le critère principal d'évaluation (3 ou 6 mois) et allait de 9 à 12 mmHg aux différents temps d’évaluation pendant la journée.
  • +Pharmacocinétique
  • -Die Plasmakonzentrationen von Tafluprostsäure und Timolol wurden bei gesunden Probanden nach einmaliger und wiederholter okulärer Anwendung für 8 Tage für Taptiqom (einmal täglich), 0,0015% Tafluprost (einmal täglich) und 0,5% Timolol (zweimal täglich) untersucht. Die Plasmakonzentrationen von Tafluprostsäure erreichten 10 Minuten nach der Dosierung maximale Werte und fielen weniger als 30 Minuten nach der Anwendung von Taptiqom auf Werte unter der Nachweisgrenze (10 pg/ml) ab. Es fand sich nur eine unerhebliche Akkumulation von Tafluprostsäure und die mittlere AUC0-last von Tafluprostsäure (Monotherapie: 4,45 ± 2,57 pg•h/ml; Taptiqom: 3,60 ± 3,70 pg•h/ml) und die mittlere Cmax (Monotherapie: 23,9 ± 11,8 pg/ml; Taptiqom: 18,7 ± 11,9 pg/ml) waren beide an Tag 8 etwas niedriger mit Taptiqom im Vergleich zur Tafluprost-Monotherapie. Die Timolol-Plasmakonzentrationen erreichten maximale Werte nach einer mittleren Tmax von 15 und 37,5 Minuten nach Verabreichung von Taptiqom an Tag 1 bzw. Tag 8. An Tag 8 waren für Timolol die mittlere AUC0-last (Monotherapie: 5750 ± 2440 pg•h/ml; Taptiqom: 4560 ± 2980 pg•h/ml) und die mittleren Cmax-Werte (Monotherapie: 1100 ± 550 pg/ml; Taptiqom: 840 ± 520 pg/ml) beide unter Taptiqom im Vergleich zur Monotherapie mit Timolol etwas niedriger. Die niedrigere Timolol-Plasma-Exposition unter Taptiqom wird wahrscheinlich durch die einmal-tägliche Dosierung von Taptiqom gegenüber der zweimal-täglichen Anwendung bei Timolol-Monotherapie verursacht.
  • -Tafluprost und Timolol werden durch die Hornhaut aufgenommen. Bei Kaninchen entsprach die Aufnahme von Tafluprost aus Taptiqom durch die Hornhaut der nach einer einzelnen Instillation des Tafluprost-Monopräparates, während die Aufnahme von Timolol aus Taptiqom im Vergleich zum Timolol-Monopräparat etwas geringer war. Für Tafluprostsäure betrug die AUC4 h 7,5 ng•h/ml nach Anwendung von Taptiqom und 7,7 ng•h/ml nach Anwendung des Tafluprost-Monopräparates. Für Timolol betrug die AUC4 h 585 ng•h/ml und 737 ng•h/ml nach Anwendung von Taptiqom bzw. nach dem Timolol-Monopräparat. Die Tmax für Tafluprostsäure betrug 60 Minuten sowohl für Taptiqom als auch für das Tafluprost-Monopräparat, während für Timolol die Tmax 60 min für Taptiqom und 30 min für das Timolol-Monopräparat betrug.
  • -Verteilung
  • +Les concentrations plasmatiques d’acide de tafluprost et de timolol après administration oculaire de doses uniques et répétées pendant 8 jours de Taptiqom (une fois par jour), de tafluprost à 0,0015 % (une fois par jour) et de timolol à 0,5 % (deux fois par jour) ont été étudiées chez des volontaires sains. Les concentrations plasmatiques maximales d’acide de tafluprost ont été atteintes 10 minutes après administration et ont diminué en-dessous de la limite inférieure de détection (10 pg/ml) dans les 30 minutes suivant l’administration de Taptiqom . L’accumulation d’acide de tafluprost était négligeable et l’ASC0-last moyenne (monothérapie : 4,45 ± 2,57 pg·h/ml ; Taptiqom : 3,60 ± 3,70 pg·h/ml) et la Cmax moyenne de l’acide de tafluprost (monothérapie : 23,9 ± 11,8 pg/ml ; Taptiqom : 18,7 ± 11,9 pg/ml) étaient légèrement inférieures avec Taptiqom par rapport au tafluprost en monothérapie au jour 8. Le temps médian pour atteindre les concentrations plasmatiques maximales de timolol (Tmax) était de 15 et 37,5 minutes après l’administration de Taptiqom aux jours 1 et 8, respectivement. Au jour 8, l’ASC0-last moyenne (monothérapie : 5 750 ± 2 440 pg·h/ml ; Taptiqom : 4 560 ± 2 980 pg·h/ml) et la Cmax moyenne du timolol (monothérapie : 1 100 ± 550 pg/ml ; Taptiqom : 840 ± 520 pg/ml) étaient toutes les deux légèrement inférieures avec Taptiqom par rapport au timolol en monothérapie L’exposition plasmatique au timolol plus faible avec Taptiqom semble être due à l’administration une fois par jour de Taptiqom par rapport à l’administration deux fois par jour du timolol en monothérapie.
  • +Le tafluprost et le timolol sont absorbés à travers la cornée. Chez le lapin, la pénétration cornéenne du tafluprost contenu dans Taptiqom était comparable à celle du tafluprost seul après une instillation unique, tandis que la pénétration du timolol contenu dans Taptiqom été légèrement plus faible par rapport au timolol seul. L’ASC4h de l’acide de tafluprost était de 7,5 ng·h/ml après l’administration de Taptiqom et de 7,7 ng·h/ml après l’administration de tafluprost en monocomposant. L’ASC4h du timolol était respectivement de 585 ng·h/ml et 737 ng·h/ml après l’administration de Taptiqom et de timolol seul Le Tmax de l’acide de tafluprost était de 60 minutes avec Taptiqom et le tafluprost seul, tandis que le Tmax du timolol était de 60 minutes avec Taptiqom et de 30 minutes avec le timolol seul.
  • +Distribution
  • -Bei Affen gab es keine spezifische Verteilung des radioaktiv markierten Tafluprost in Iris, Ziliarkörper oder Choroidea einschliesslich des Pigmentepithels der Retina, was auf eine geringe Affinität für Melaninpigment hinweist. In einer Ganzkörper-Autoradiographie-Studie bei Ratten wurde die höchste Konzentration der Radioaktivität in der Hornhaut gefunden, gefolgt von der in den Augenlidern, der Sklera und der Iris. Ausserhalb des Auges war die Radioaktivität auf den Tränenapparat, Gaumen, Ösophagus und Gastrointestinaltrakt, Niere, Leber, Gallenblase und Harnblase verteilt. Die Bindung von Tafluprostsäure an Humanalbumin betrug in vitro 99% bei 500 ng/ml Tafluprostsäure.
  • +Chez le singe, il n’a pas été observé de distribution spécifique du tafluprost radiomarqué dans l’iris, le corps ciliaire ou la choroïde, y compris dans l’épithélium pigmentaire rétinien, ce qui semble indiquer une affinité faible pour la mélanine. Dans une étude d’autoradiographie du corps entier chez le rat, la concentration la plus élevée de radioactivité a été observée dans la cornée, suivie des paupières, de la sclérotique et de l’iris. En dehors de l’œil, la radioactivité était distribuée dans l’appareil lacrymal, le palais, l’œsophage et le tractus gastro-intestinal, le rein, le foie, la vésicule biliaire et la vessie. In vitro, la liaison de l’acide de tafluprost à l’albumine sérique humaine était de 99 % à la concentration de 500 ng/ml d’acide de tafluprost.
  • -Die höchste Timolol-bedingte Radioaktivität im Kammerwasser wurde bei Kaninchen nach 30 Minuten nach einer einzelnen Verabreichung von 3H-markiertem Timolol (0,5%ige Lösung: 20 µl/Auge) in beide Augen erreicht. Timolol wird aus Kammerwasser wesentlich schneller als aus den pigmentierten Geweben der Iris und des Ziliarkörpers eliminiert.
  • -Metabolismus
  • +Après une instillation unique de 3H-timolol radiomarqué (solution à 0,5 % : 20 µl/Å“il) dans les deux yeux chez le lapin, la concentration maximale de radioactivité liée au timolol dans l’humeur aqueuse était atteinte 30 minutes après l’administration. Le timolol est éliminé beaucoup plus rapidement de l’humeur aqueuse que des tissus pigmentés, l’iris et le corps ciliaire.
  • +Métabolisme
  • -Die Metabolisierung von Tafluprost, die in vitro untersucht wurde, erfolgt beim Menschen hauptsächlich über Hydrolyse zum pharmakologisch wirksamen Metaboliten Tafluprostsäure, die durch Glucuronidierung oder Betaoxidation weiter metabolisiert wird. Die Produkte der Betaoxidation, die pharmakologisch inaktiven 1,2-Dinor- und 1,2,3,4-Tetranor-Tafluprostsäuren, können glucuronidiert oder hydroxyliert werden. Das Cytochrom P450- (CYP-)Enzymsystem ist an der Metabolisierung von Tafluprostsäure nicht beteiligt. Basierend auf der Studie mit Hornhautgewebe von Kaninchen und gereinigten Enzymen ist die Carboxylesterase die Esterase, die hauptsächlich für die Esterhydrolyse zur Tafluprostsäure verantwortlich ist. Butylcholinesterase kann ebenfalls zur Hydrolyse beitragen, nicht aber Acetylcholinesterase.
  • +Chez l’homme, la principale voie métabolique du tafluprost, étudiée in vitro, est l’hydrolyse en acide de tafluprost, le métabolite pharmacologiquement actif, qui est ensuite métabolisé par glucuronidation ou bêta-oxydation. Les produits de la bêta-oxydation, les acides 1,2-dinor et 1,2,3,4-tétranor de tafluprost, qui sont pharmacologiquement inactifs, peuvent être glucuroconjugués ou hydroxylés. Le système enzymatique du cytochrome P450 (CYP) n’est pas impliqué dans le métabolisme de l’acide de tafluprost. Selon l’étude réalisée sur du tissu cornéen de lapin avec des enzymes purifiées, la principale estérase responsable de l’hydrolyse de l’ester en acide de tafluprost est une carboxylestérase. La butylcholinestérase, mais pas l’acétylcholinestérase, peut également contribuer à l’hydrolyse.
  • -Timolol wird hauptsächlich durch das CYP2D6-Enzym in der Leber zu inaktiven Metaboliten metabolisiert, die hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden werden.
  • -Elimination
  • +Le timolol est métabolisé dans le foie, essentiellement par l’isoenzyme CYP2D6, en métabolites inactifs qui sont éliminés principalement par voie rénale.
  • +Élimination
  • -Nach einer einmal-täglichen Gabe von 3H-Tafluprost (0,005% Augentropfen; 5 µl/Auge) über einen Zeitraum von 21 Tagen in beide Augen bei Ratten wurden ungefähr 87% der gesamten radioaktiven Dosis in den Ausscheidungen gefunden. Von der gesamten Dosis wurden ungefähr 27–38% über den Urin und etwa 44–58% über den Stuhl ausgeschieden.
  • +Après administration une fois par jour pendant 21 jours de 3H-tafluprost (collyre en solution à 0,005 % ; 5 µl/Å“il) dans les deux yeux chez le rat, environ 87 % de la dose radioactive totale ont été retrouvés dans les excreta. Environ 27 à 38 % de la dose totale ont été éliminés dans les urines et environ 44 à 58 % dans les fèces.
  • -Die scheinbare Eliminationshalbwertszeit aus dem Plasma beträgt beim Menschen ca. 4 Stunden. Timolol wird nach oraler Verabreichung extensiv in der Leber metabolisiert und die Metaboliten werden im Urin zusammen mit 20% unverändertem Timolol ausgeschieden.
  • -Präklinische Daten
  • +Chez l’homme, la demi-vie d’élimination plasmatique apparente est d’environ 4 heures. Après administration orale, le timolol est fortement métabolisé dans le foie et les métabolites sont éliminés dans les urines, 20 % de la dose étant éliminés sous forme de timolol inchangé.
  • +Données précliniques
  • -Basierend auf Studien zur Toxizität bei wiederholter Gabe und pharmakokinetischen Studien am Auge lassen die präklinischen Daten keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen. Das okuläre und systemische Sicherheitsprofil der Einzelkomponenten ist gut belegt.
  • +Les données non cliniques issues des études de toxicité après administration répétée et de pharmacocinétique oculaire n'ont pas révélé de risque particulier pour l’homme. Le profil de tolérance oculaire et systémique de chaque composant est bien établi.
  • -Basierend auf den konventionellen Studien zur Sicherheitspharmakologie, systemischen Toxizität bei wiederholter Gabe, Genotoxizität und zum kanzerogenen Potenzial lassen die präklinischen Daten keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen. Wie bei anderen PGF2-Agonisten führte die wiederholte topische okuläre Anwendung von Tafluprost bei Affen zu irreversiblen Veränderungen der Irispigmentation und zu einer reversiblen Vergrösserung der Lidspalte.
  • -In vitro wurde bei Tafluprostsäure-Konzentrationen, die die maximale Plasmakonzentration beim Menschen um das 4- bzw. um das 40-Fache überstiegen, eine verstärkte Kontraktion von Ratten- bzw. Kaninchen-Uteri beobachtet. Die tonisierende Wirkung von Tafluprost auf die Gebärmutter wurde nicht bei menschlichen Uterus-Präparaten untersucht.
  • -Studien zur Reproduktionstoxizität mit intravenöser Applikation wurden bei Ratten und Kaninchen durchgeführt. Bei Ratten wurden bei einer systemischen Exposition mit dem über 12000-Fachen der maximalen klinischen Exposition basierend auf Cmax oder mit dem über 2200-Fachen basierend auf der AUC keine negativen Auswirkungen auf die Fertilität oder frühe embryonale Entwicklung festgestellt.
  • -In konventionellen Studien zur embryo-fötalen Entwicklung führte Tafluprost zu einer Verringerung des fötalen Körpergewichts und zu vermehrten Aborten nach der Implantation. Tafluprost steigerte die Inzidenz von Fehlbildungen des Skeletts bei Ratten und die Inzidenz von Schädel-, Gehirn- und Wirbelsäulenfehlbildungen bei Kaninchen. In der Studie an Kaninchen lagen die Plasmaspiegel von Tafluprost und seinen Metaboliten unter der Bestimmungsgrenze.
  • -In Studien zur prä- und postnatalen Entwicklung bei Ratten wurden bei Tafluprost-Dosen, die mehr als 20-fach über der klinischen Dosis lagen, eine erhöhte Mortalität der Neugeborenen, eine Reduktion des Körpergewichts und eine verzögerte Entwicklung der Ohrmuscheln bei den Nachkommen beobachtet.
  • -Die Untersuchungen mit radioaktiv markiertem Tafluprost an Ratten zeigten, dass ungefähr 0,1% der topisch an den Augen angewendeten Dosis in die Milch überging. Da die Halbwertszeit des aktiven Metaboliten (Tafluprostsäure) im Plasma sehr kurz ist (nach 30 Minuten beim Menschen nicht mehr nachweisbar), stellte der grösste Teil der Radioaktivität wahrscheinlich Metaboliten mit geringer oder keiner pharmakologischen Wirkung dar. Aufgrund der Metabolisierung von Tafluprost und der natürlichen Prostaglandine ist davon auszugehen, dass die orale Bioverfügbarkeit sehr gering ist.
  • +Les données non cliniques issues des études conventionnelles de pharmacologie de sécurité, toxicité après administration répétée, de génotoxicité et de cancérogenèse n’ont pas révélé de risque particulier pour l’homme. Comme avec d’autres agonistes de la PGF2, l’administration répétée par voie ophtalmique de tafluprost chez le singe a induit des effets irréversibles sur la pigmentation de l’iris et un élargissement réversible de la fente palpébrale.
  • +Une augmentation des contractions du tissu utérin chez la femelle rat et chez la femelle lapin a été observée in vitro à des concentrations d’acide de tafluprost représentant 4 à 40 fois respectivement la concentration plasmatique maximale chez l’homme. L’activité utérotonique du tafluprost n’a pas été testée sur des préparations d’utérus humain.
  • +Des études de toxicité sur la reproduction après administration intraveineuse ont été effectuées chez le rat et chez le lapin. Chez le rat, aucun effet délétère sur la fertilité ou le développement embryonnaire précoce n’a été observé à une exposition systémique représentant plus de 12 000 fois l’exposition clinique maximale en se fondant sur la Cmax ou plus de 2 200 fois l’exposition clinique maximale en se fondant sur l’ASC.
  • +Dans les études conventionnelles de développement embryonnaire et fÅ“tal, le tafluprost a induit une diminution du poids des fÅ“tus et une augmentation des pertes postimplantatoires. Le tafluprost a augmenté l’incidence d’anomalies du squelette chez le rat, ainsi que l’incidence de malformations du crâne, du cerveau et de la colonne vertébrale chez le lapin. Dans l’étude chez le lapin, les concentrations plasmatiques du tafluprost et de ses métabolites étaient inférieures au seuil de quantification.
  • +Dans une étude du développement pré- et postnatal chez le rat, une augmentation de la mortalité des nouveau-nés, une diminution du poids corporel et un retard dans le déploiement du pavillon de l’oreille ont été observés chez les petits à des doses de tafluprost représentant plus de 20 fois la dose clinique.
  • +Les études menées avec du tafluprost radiomarqué chez le rat ont montré qu’environ 0,1 % de dose administrée localement dans l’œil passe dans le lait. La demi-vie plasmatique du métabolite actif (acide de tafluprost) étant très courte (substance indétectable après 30 minutes chez l’homme), la majeure partie de la radioactivité correspondait probablement à des métabolites ayant peu ou pas d’activité pharmacologique. Compte tenu du métabolisme du tafluprost et des prostaglandines naturelles, la biodisponibilité orale est probablement très faible.
  • -Basierend auf den konventionellen Studien zur Sicherheitspharmakologie, Toxizität bei wiederholter Gabe, Reproduktionstoxizität, Genotoxizität und zum kanzerogenen Potenzial lassen die präklinischen Daten keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen.
  • -Sonstige Hinweise
  • -Haltbarkeit
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit „EXP“ bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Nach dem ersten Öffnen des Folienbeutels: 28 Tage.
  • -Besondere Lagerungshinweise
  • -Im Kühlschrank (2-8°C) lagern.
  • -Nach dem Öffnen des Folienbeutels:
  • -• Die Einzeldosisbehältnisse im Folienbeutel aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
  • -• Nicht über 25°C lagern.
  • -• Das geöffnete Einzeldosisbehältnis mit der eventuell verbliebenen Restmenge sofort nach der Anwendung verwerfen.
  • -Für Kindern unerreichbar aufbewahren.
  • -Zulassungsnummer
  • +Les données non cliniques issues des études conventionnelles de pharmacologie de sécurité, toxicité après administration répétée, de reprotoxicité, de génotoxicité et de cancérogenèse n’ont pas révélé de risque particulier pour l’homme.
  • +Remarques particulières
  • +Stabilité
  • +Le médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention « EXP » sur l’emballage.
  • +Après première ouverture du sachet en aluminium : 28 jours.
  • +Remarques concernant le stockage
  • +Conserver au réfrigérateur (2–8°C).
  • +Après l’ouverture du sachet en aluminium :
  • +• Conserver les récipients unidoses dans le sachet en aluminium d’origine à l’abri de la lumière.
  • +• Ne pas conserver au-dessus de 25°C.
  • +• Jetez immédiatement après la première utilisation chaque récipient unidose ouvert avec la solution restante.
  • +Tenir hors de la portée des enfants.
  • +Numéro d’autorisation
  • -Packungen
  • -Einzeldosisbehältnis aus Polyethylen niedriger Dichte (LDPE) in einem Folienbeutel aus Papier-beschichteter Aluminium-Polyethylen-Verbundfolie. Jedes Einzeldosisbehältnis hat ein Füllvolumen von 0,3 ml. In jedem Folienbeutel sind 10 Einzeldosisbehältnisse.
  • -Folgende Packungsgrössen sind erhältlich:
  • -30 x 0,3 ml Einzeldosisbehältnisse [B]
  • -90 x 0,3 ml Einzeldosisbehältnisse [B]
  • -Zulassungsinhaberin
  • -Santen Switzerland SA, Genf
  • -Stand der Information
  • -Juni 2016
  • +Présentation
  • +Récipients unidoses en polyéthylène basse densité (PEBD) emballés dans un sachet en aluminium composé d’un film laminé d’aluminium-polyéthylène recouvert de papier. Chaque sachet en aluminium contient 10 récipients unidoses ayant un volume de remplissage de 0,3 ml chacun.
  • +Tailles d'emballage
  • +30 x 0,3 ml récipients unidoses [B]
  • +90 x 0,3 ml récipients unidoses [B]
  • +Titulaire de l’autorisation
  • +Santen Switzerland SA, Genève
  • +Mise à jour de l’information
  • +Juin 2016
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