10 Changements de l'information professionelle Nicorette Polar Mint 2 mg |
-Zusammensetzung
-Wirkstoff: Nikotin (als Resinat).
-Hilfsstoffe:
-Tablettenkern: 551 mg resp. 538,5 mg Mannitol (= 1,3 kcal), Xanthangummi, Aromastoff: Winterfresh RDE4-149 sprühgetrocknet (Gummi Arabicum, Pfefferminz-, Menthol- und Eucalyptol-Aroma), wasserfreies Natriumcarbonat, Sucralose, Acesulfam-Kalium, Magnesiumstearat.
-Ãœberzug: Hypromellose, Aromastoff: Winterfresh RDE4-149 (Pfefferminz-, Menthol- und Eucalyptol-Aroma), Titandioxid, Sucralose, Sepifilm Gloss (Hypromellose, mikrokristalline Cellulose, Kaliumaluminiumsilikat, Titandioxid), Acesulfam-Kalium, Polysorbat 80.
-Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
-Jede Lutschtablette enthält 2 mg resp. 4 mg Nikotin (als Resinat).
-Lutschtablette, gepresst
-Ovale, weisse bis fast weisse Tablette mit der Prägung «n» auf der einen und «2» bzw. «4» auf der anderen Seite.
-Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten
-Zur Unterstützung der Raucherentwöhnung bei nikotinabhängigen Raucherinnen und Rauchern. Zur Reduzierung des Suchtverhaltens und des Zigarettenkonsums durch die Verminderung der Entzugssymptome.
-Dosierung/Anwendung
-Kinder und junge Erwachsene
-Nicorette Lutschtabletten sind für Erwachsene ab 18 Jahren bestimmt.
-Für Jugendliche unter 18 und über 12 Jahren soll das Präparat nur bei starker Nikotinabhängigkeit und nur nach Absprache mit dem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. der Ärztin, Apothekerin oder Drogistin verwendet werden (siehe auch «Kontraindikationen»). Das Präparat ist kontraindiziert für Kinder unter 12 Jahren. Es liegen keine Daten aus kontrollierten klinischen Studien vor, die die Behandlung von Jugendlichen unter 18 Jahren unterstützen.
-Erwachsene
-Die Anfangsdosis sollte individuell auf der Basis der Nikotinabhängigkeit des Patienten festgelegt werden. 8 bis 12 Nicorette Lutschtabletten der geeigneten Dosierungsstärke pro Tag sollten üblicherweise ausreichend sein.
-Stark nikotinabhängige Raucher d. h., wer die erste Zigarette innerhalb von 20 Minuten nach dem Aufstehen und mehr als 20 Zigaretten pro Tag raucht, beginnen die Behandlung mit Nicorette 4 mg Lutschtabletten, weniger abhängige mit Nicorette 2 mg Lutschtabletten. Es sollten nicht mehr als 15 Lutschtabletten pro Tag angewendet werden. Die Nikotinverabreichung muss zeitweise ausgesetzt werden, wenn Symptome einer Nikotinüberdosierung auftreten. Die Einnahme von Nikotin muss verringert werden, indem entweder die Häufigkeit der Dosis oder die Konzentration reduziert wird, falls die Symptome der Nikotinüberdosierung anhalten.
-Art der Anwendung
-Zur Anwendung in der Mundhöhle.
-Eine Lutschtablette in den Mund legen und zergehen lassen. Dabei sollte die Lutschtablette von Zeit zu Zeit von einer Seite der Mundhöhle zur anderen geschoben werden, bis sie sich vollständig aufgelöst hat (nach etwa 16 bis 19 Minuten). Die Lutschtablette darf nicht zerkaut oder im Ganzen geschluckt werden. Anwender sollten nicht essen oder trinken, während sich die Lutschtablette im Mund befindet, da die Resorption des freigesetzten Nikotins stark reduziert werden kann.
-Entwöhnung
-Die meisten Raucher benötigen pro Tag 8 bis 12 Lutschtabletten der geeigneten Dosierung. Nach Bedarf können bis zu 15 Stück Nicorette Lutschtabletten angewendet werden. Diese Dosierung kann bis zu acht Wochen weitergeführt werden. Im Verlaufe der nächsten zwei Wochen ist das Ziel, die Anzahl der Lutschtabletten um die Hälfte zu reduzieren, damit die Anzahl nach weiteren zwei Wochen am letzten Behandlungstag bis auf null gesenkt wird.
-Die Behandlungsdauer ist individuell, beträgt aber maximal drei Monate. Nicorette Lutschtabletten sind als Unterstützung für eine zeitlich begrenzte Entwöhnungskur bestimmt, deren Erfolg im Wesentlichen von der Motivation und der Willensstärke des Rauchers abhängt. Eine fachgerechte Beratung erhöht die Chancen zur Raucherentwöhnung.
-Kombination mit Nicorette Invisi Depotpflaster (15 mg oder 10 mg)
-Bei starkem oder unkontrollierbarem Rauchverlangen oder bei Personen, die unter Monotherapie rückfällig wurden, kann eine Kombinationstherapie angewendet werden.
-Die Nicorette polar mint 2 mg Lutschtabletten können deshalb bei Bedarf mit Nicorette Invisi Depotpflaster (15 mg; mit anschliessender Dosisreduktion) kombiniert werden. Nicorette polar mint 4 mg Lutschtabletten dürfen nicht mit den Depotpflastern kombiniert werden.
-Das Nicorette Invisi Depotpflaster wird täglich morgens beim Aufstehen appliziert und nach 16 Std. abends vor dem Schlafengehen wieder entfernt (siehe Fachinformation Nicorette Invisi, Depotpflaster). In Kombination mit Nicorette Lutschtabletten 2 mg wird in den ersten 8 Wochen das Depotpflaster zu 15 mg/16 Std. angewendet, anschliessend während 4 Wochen das Depotpflaster zu 10 mg/16 Std. Wenn ein starkes Verlangen zu Rauchen entsteht oder wenn Entzugserscheinungen auftreten, kann zusätzlich nach Belieben eine Nicorette Lutschtablette zu 2 mg angewendet werden (maximal 15 Lutschtabletten pro Tag).
-Das Depotpflaster soll während maximal 3 Monaten angewendet werden. Die Lutschtabletten zu 2 mg können anschliessend als Monotherapie in ausschleichender Dosierung weiterverwendet werden (Anwendungszeit insgesamt maximal 12 Monate).
-Reduktion des Zigarettenkonsums
-Die Zahl der benötigten Lutschtabletten ist meist niedriger als bei der Entwöhnung, bei gleicher maximal zulässiger Dosierung.
-Die empfohlene Behandlungsdauer beträgt maximal 12 Monate.
-Die Lutschtabletten werden nur während der rauchfreien Intervalle eingesetzt, um diese möglichst lang auszudehnen und damit den Zigarettenkonsum so weit als möglich zu reduzieren. Wenn eine Reduktion des täglichen Zigarettenkonsums nach 6 Wochen nicht erreicht werden kann, sollte eine ärztliche Beratung in Anspruch genommen werden.
-Ein Aufhörversuch sollte unternommen werden, sobald sich der Raucher dazu bereit fühlt, spätestens aber sechs Monate nach Beginn der Behandlung. Wenn es neun Monate nach Behandlungsbeginn immer noch nicht möglich ist, mit dem Rauchen aufzuhören, sollte ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
-Unbenützte Lutschtabletten sollten aufbewahrt werden, da das Verlangen zu rauchen plötzlich wieder auftreten kann.
-Kontraindikationen
-Das Präparat ist kontraindiziert bei Nichtrauchern und Kindern unter 12 Jahren.
-Bekannte Ãœberempfindlichkeit auf Nikotin oder andere Komponenten der Lutschtabletten.
-Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen
-Bei Patienten mit den folgenden Erkrankungen müssen Nutzen und Risiken von einem Arzt abgewogen werden:
-Abhängige Raucher unmittelbar (<4 Wochen) nach einem Myokardinfarkt, mit instabiler oder sich verschlechternder Angina pectoris, einschliesslich Prinzmetal-Angina, mit schweren Herzrhythmusstörungen, unkontrolliertem Bluthochdruck oder vor kurzem aufgetretenem Schlaganfall sollten dazu angehalten werden, das Rauchen ohne medikamentöse Unterstützung zu beenden (z.B. mit Hilfe einer Beratung). Falls dies nicht gelingt, kann die Anwendung von Nicorette Lutschtabletten erwogen werden. Da die Daten zur Sicherheit bei dieser Patientengruppe limitiert sind, darf die Anwendung nur unter strenger ärztlicher Überwachung erfolgen.
-Patienten mit stabilen kardiovaskulären Erkrankungen (wie z.B. stabiler Angina pectoris, länger zurückliegendem Myokardininfarkt, koronarem Bypass oder Angioplastie, zerebrovaskulärer Insuffizienz, Herzinsuffizienz, Hypertonie, arterieller Verschlusskrankheit) dürfen Nicorette nur nach Absprache mit einem Arzt bzw. einer Ärztin anwenden.
-Nieren- und Lebererkrankungen: Bei Patienten mit schwerer bis mässiger Leberinsuffizienz oder schwerer Niereninsuffizienz, ist das Nutzen-Risikoverhältnis einer Therapie mit Nicorette Lutschtabletten sorgfältig abzuwägen, da die Clearance von Nikotin oder dessen Metaboliten gesenkt und damit das Potenzial für Nebenwirkungen erhöht werden kann.
-Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts: Nikotin kann die Symptome bei Patienten mit Ösophagitis, Magengeschwür und peptischem Ulkus und chronischen Erkrankungen des Rachenraumes verschlechtern. Nicorette Lutschtabletten sollten bei diesen Erkrankungen mit Vorsicht eingesetzt werden.
-Phäochromozytom und unbehandelter Hyperthyroidismus: Nikotin bewirkt die Freisetzung von Katecholaminen und sollte daher mit Vorsicht bei Patienten mit unkontrolliertem Hyperthyreodismus und Phäochromozytom eingesetzt werden.
-Diabetes mellitus: Patienten mit Diabetes mellitus sollten ihren Blutzuckerspiegel engmaschiger als üblich kontrollieren, wenn sie vom Nikotin entwöhnt werden und mit einer Nikotinersatztherapie beginnen, da eine Verringerung der durch Nikotin freigesetzten Katecholamine Auswirkungen auf den Kohlenhydratstoffwechsel haben kann. Es ist wichtig, dass der Patient während der Behandlung durch andere Aktivitäten unterstützt wird, um die Reduktion des Zigarettenkonsums resp. die Entwöhnung vom Rauchen zu erleichtern.
-Wenn Nicorette Lutschtabletten nur während der rauchfreien Intervalle eingesetzt werden, besteht bei der Behandlung zur Reduktion des Zigarettenkonsums wahrscheinlich keine Gefahr von Nebenwirkungen aufgrund höherer Nikotinspiegel als beim gewöhnlichen Rauchen.
-Bei der Behandlung zur Raucherentwöhnung sollte der Patient zu Beginn der Behandlung dazu angehalten werden, das Rauchen vollständig einzustellen. Wenn der Patient während der Behandlung zur Raucherentwöhnung mit Nicorette Lutschtabletten unvermindert weiterraucht, ist er der Gefahr von Nebenwirkungen aufgrund höherer Nikotinspiegel als beim gewöhnlichen Rauchen ausgesetzt.
-Nicorette Lutschtabletten enthalten anstelle von Zucker den Ersatzzucker Mannitol. außerdem Sucralose und Acesulfam Kalium. Deshalb können Nicorette Lutschtabletten auch von Diabetikern unter Berücksichtigung der Vorsichtsmassnahmen angewendet werden.
-Die Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen, die jeweils für die einzelnen Präparate gelten, gelten auch für die Kombinationsbehandlung von Depotpflaster und Lutschtabletten.
-Siehe Rubrik: «Überdosierung».
-Abhängigkeitspotential: Eine Abhängigkeit von Nikotinprodukten kann auftreten, ist jedoch selten und sowohl weniger gesundheitsschädlich als auch leichter zu entwöhnen als eine Nikotinabhängigkeit vom Rauchen.
-Interaktionen
-Es sind keine klinisch relevanten Wechselwirkungen zwischen der Nikotinersatztherapie und anderen Arzneimitteln bekannt. Nikotin kann jedoch die hämodynamische Wirkung von Adenosin verstärken, d.h. Blutdruck und Herzfrequenz erhöhen und die durch die Adenosinverabreichung hervorgerufene Schmerzreaktion (Angina-Pectoris-Brustschmerz) steigern.
-Weitere Informationen zur veränderten Verstoffwechselung von bestimmten Arzneimitteln nach Nikotinentwöhnung finden Sie unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
-Eine Raucherentwöhnung, ob mit oder ohne partieller Nikotinsubstitution, kann die Reaktion auf gleichzeitig verabreichte Arzneimittel verändern.
-Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe in Tabakrauch leiten die Verstoffwechselung von Arzneimitteln ein, die mittels CYP-1A2 metabolisiert werden. Bei Verzicht auf Zigaretten kann es zu einer Verlangsamung des Stoffwechsels und folglich zu einem erhöhten Spiegel dieser Arzneimittel im Blut kommen. Dies ist unter Umständen bei Arzneimitteln mit einer engen therapeutischen Breite von klinischer Bedeutung, z.B. bei Theophyllin, Tacrin, Clozapin und Ropirinol. Auch der Plasmaspiegel von Koffein kann erhöht sein.
-Die Plasmakonzentrationen anderer Arzneimittel, welche teilweise durch CYP1A2 metabolisiert werden, z.B. Imipramin, Olanzapin, Clomipramin und Fluvoxamin können ebenfalls bei der Raucherentwöhnung ansteigen, obwohl Hintergrunddaten fehlen und die klinische Relevanz dieses Effektes für die genannten Substanzen nicht bekannt ist.
-Spärliche Daten weisen darauf hin, dass auch der Metabolismus von Flecainid und Pentazocin durch Rauchen induziert werden kann.
-Schwangerschaft/Stillzeit
-Frauen im gebärfähigen Alter/Konzeption bei Männern und Frauen
-Im Gegensatz zu den bekannten Nebenwirkungen von Tabakrauch auf die Konzeption und Schwangerschaft sind die Auswirkungen einer therapeutischen Nikotinbehandlung unbekannt. Für Frauen mit Kinderwunsch besteht die grösste Sicherheit darin, weder zu rauchen noch sich einer Nikotinersatztherapie zu unterziehen.
-Fertilität
-Bei Frauen führt der Tabakkonsum zu einer verzögerten Konzeption, verringert die Erfolgsraten einer In-vitro-Fertilisierung und erhöht signifikant das Risiko einer Infertilität. Bei Männern führt der Tabakkonsum zu einer verringerten Spermaproduktion, erhöhtem oxidativem Stress und Schädigung der DNA. Die Spermatozoen von Rauchern weisen eine geringere Fertilisierungskapazität auf.
-In tierexperimentellen Studien beeinträchtigte Nikotin die Fertilität (siehe «Präklinische Daten»). Es ist nicht bekannt, inwiefern Nikotin an dieser Wirkung auf den Menschen beteiligt ist.
-Schwangerschaft
-Während der Schwangerschaft sollte keine Form von Nikotin zugeführt werden, weder durch Zigaretten noch in Form einer Entwöhnungstherapie mit Nicorette Lutschtabletten. Die spezielle Wirkung von Nicorette auf die Fötalentwicklung ist nicht bekannt.
-Nikotin gelangt bis zum Fötus und beeinflusst die Atmungsbewegungen und den Kreislauf. Der Effekt auf den Kreislauf ist dosisabhängig. Nikotin, auch unter Substitutionsbehandlung, kann ein vermindertes Geburtsgewicht, ein erhöhtes Abortrisiko und eine erhöhte perinatale Mortalität verursachen. In tierexperimentellen Studien fand sich eine Reproduktionstoxizität von Nikotin (siehe «Präklinische Daten»).
-Die frühzeitige Nikotinentwöhnung ist eine wirksame Einzelmassnahme zur Verbesserung der Gesundheit der schwangeren Raucherin und des Babys.
-Schwangere Raucherinnen sollten sich einer Entwöhnungskur möglichst ohne pharmakologischen Nikotinersatz unterziehen.
-Die Anwendung von Nicorette Lutschtabletten während der Schwangerschaft kann vom Arzt bzw. der Ärztin, vom Apotheker bzw. der Apothekerin oder vom Drogisten bzw. der Drogistin dann erwogen werden, wenn die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Entwöhnungskur das Risiko einer Nikotinexposition rechtfertigt und die Patientin andernfalls rauchen würde.
-Stillzeit
-Während der Stillzeit sollte keine Form von Nikotin zugeführt werden, weder durch Zigaretten noch in Form einer Entwöhnungstherapie mit Nicorette Lutschtabletten. Die Anwendung von Nicorette Lutschtabletten während der Stillzeit wurde nicht untersucht.
-Nikotin geht in Mengen, die dem Säugling selbst bei einer therapeutischen Dosierung der Lutschtabletten schaden können, in die Muttermilch über. In der Stillzeit sollte daher die Anwendung von Nicorette vermieden werden. Sollte eine Nikotinsubstitution während der Stillzeit erforderlich sein, ist der Säugling auf Flaschennahrung umzustellen.
-Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen
-Da Nicorette Lutschtabletten unerwünschte Wirkungen wie Kopfschmerzen und Übelkeit verursachen können, können Nicorette Lutschtabletten einen Einfluss auf die Reaktionsfähigkeit, die Fähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen und auf die Fahrtüchtigkeit haben.
-Unerwünschte Wirkungen
-Wirkungen der Nikotinentwöhnung
-Bei Anwendern, die den gewohnheitsmässigen Gebrauch von Tabakerzeugnissen auf welche Weise auch immer einstellen, ist ein damit verbundenes Nikotinentzugssyndrom zu erwarten.
-Dazu gehören emotionale und kognitive Wirkungen wie Dysphorie oder depressive Stimmung, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit, Frustration oder Zorn, Angst, Konzentrationsschwierigkeiten, Ruhelosigkeit oder Ungeduld. Es können auch körperliche Wirkungen auftreten, wie verminderte Herzfrequenz sowie gesteigerter Appetit oder Gewichtszunahme, Schwindel, präsynkopale Symptome, Husten, Obstipation, Mundgeschwüre, Zahnfleischbluten und Nasopharyngitis. Ebenfalls können vermehrt Aphthen nach der Entwöhnung vom Rauchen auftreten. Die Kausalität ist unklar. Eine weiterbestehende Nikotinabhängigkeit kann vorkommen.
-Nikotinverlangen mit Drang zu Rauchen ist ebenfalls als klinisch relevantes Symptom anerkannt und ein wichtiges zusätzliches Element des Nikotinentzugs nach Einstellen des Rauchens.
-Nebenwirkungen von Nicorette Lutschtabletten
-Nicorette Lutschtabletten können prinzipiell die gleichen Nebenwirkungen wie andere Applikationsformen von Nikotin hervorrufen. Die unerwünschten Reaktionen bei einer Kombinationsbehandlung von Depotpflaster und Lutschtabletten unterscheiden sich nicht wesentlich von denen der Monotherapie mit einem der beiden Präparate. Die Häufigkeiten des Auftretens entsprechen denen, die für jedes der einzelnen Präparate berichtet wurden.
-Die meisten Nebenwirkungen treten vor allem während der ersten Wochen nach Behandlungsbeginn auf. Ursachen sind entweder eine falsche Anwendung oder die lokalen bzw. systemischen pharmakologischen Wirkungen des Nikotins. Letztere sind dosisabhängig.
-Reizungen im Mund und Hals können auftreten. Die meisten Patienten gewöhnen sich jedoch mit der Zeit daran.
-Allergische Reaktionen (einschliesslich der Symptome einer Anaphylaxie) treten selten während der Anwendung der Nicorette Lutschtabletten auf.
-Die Häufigkeit unerwünschter Reaktionen wurde aufgrund einer Metaanalyse klinischer Studien ermittelt sowie aufgrund von Arzneimittelreaktionen, die nach Markteinführung aufgetreten sind.
-Die Häufigkeit der unerwünschten Reaktionen wurde gemäss der folgenden Konvention definiert:
-Sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100, <1/10); gelegentlich (≥1/1000, <1/100); selten (≥1/10000, <1/1000); sehr selten (<1/10000), Einzelfälle (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
-Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Nicorette Lutschtabletten auftreten:
-Erkrankungen des Immunsystems
-Häufig: Überempfindlichkeit*.
-Einzelfälle: Anaphylaktische Reaktion*.
-Psychiatrische Erkrankungen
-Gelegentlich: Abnormer Traum*.
-Erkrankungen des Nervensystems
-Sehr häufig: Kopfschmerzen*α (12,3%).
-Häufig: Dysgeusia, Parästhesie*.
-Augenerkrankungen
-Einzelfälle: vermehrte Tränensekretion, Verschwommensehen.
-Herzerkrankungen
-Gelegentlich: Palpitationen*, Tachykardie*.
-Gefässerkrankungen
-Gelegentlich: Erröten*, Hypertonie*.
-Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
-Sehr häufig: Schluckauf (28%), Husten (10,5%), Irritationen im Rachen (13,5%).
-Gelegentlich: Dyspnoe*, Dysphonie, Bronchospasmus, Niesen, Nasenverstopfung/Rhinitis, Schmerzen im Oropharynx, Engegefühl im Hals.
-Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
-Sehr häufig: Gastrointestinale Beschwerden*(28%), Übelkeit* (10,5%).
-Häufig: Erbrechen*, Dyspepsie, Flatulenz, abdominale Schmerzen, Mundtrockenheit, vermehrter Speichelfluss, Stomatitis, Diarrhoe∞.
-Gelegentlich: Aufstossen, Glossitis, Exfoliation der Mundschleimhaut (Blasenbildung und Exfoliation), Parästhesien des oralen Weichteilgewebes∞.
-Selten: Hypoaesthesie oral∞, Dysphagie, Brechreiz.
-Einzelfälle: Trockener Hals, Lippenschmerzen.
-Erkrankungen der Haut und Unterhautzellgewebe
-Gelegentlich: Hyperhydrose*, Pruritus*, Erythem*, Urtikaria* Hautausschlag*.
-Einzelfälle: Angioödem*.
-Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
-Sehr häufig (12%): Mund- oder Halsentzündungen.
-Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
-Häufig: brennendes Gefühl im Mund/Lippen, Müdigkeit*.
-Gelegentlich: Asthenie*, Schmerzen und Unbehagen im Thoraxraum*, Unwohlsein*.
-* systemische Wirkungen
-∞ berichtete Häufigkeit wie bei Placebo oder darunter
-α Obwohl die Häufigkeit in der aktiven Gruppe niedriger als die in der Placebogruppe ist, war die Häufigkeit in der spezifischen Rezeptur, in der die PT als systemische ADR identifiziert wurde, in der aktiven Gruppe höher als in der Placebogruppe.
-Ãœberdosierung
-Zu einer Überdosierung kann es kommen, wenn Nikotinersatzprodukte nicht wie empfohlen angewendet werden, beispielsweise wenn mehrere Lutschtabletten gleichzeitig oder in schneller Folge angewendet werden, oder wenn der Patient vor der Behandlung eine sehr geringe Nikotintoleranz hat oder gleichzeitig andere Darreichungsformen von Nikotin anwendet (z.B. bei fortgesetztem Zigarettenkonsum). Die akute oder chronische Toxizität von Nikotin beim Menschen ist vor allem von Art und Weg der Verabreichung abhängig. Die Gewöhnung an Nikotin (z.B. beim Raucher) führt bekanntermassen zu einer höheren Verträglichkeit im Vergleich zu Nichtrauchern. Die akute Letaldosis Nikotin beträgt bei Kindern (bei oraler Aufnahme des Tabaks aus Zigaretten) 40 bis 60 mg bzw. 0,8 bis 1,0 mg/kg bei erwachsenen Nichtrauchern.
-Im Falle einer Überdosierung entsprechen die Symptome denjenigen einer akuten Nikotinvergiftung. Es treten auf: Übelkeit, Erbrechen, Speichelfluss, Bauchschmerz, Durchfall, Schweissausbrüche, Kopfschmerz, Schwindel, Hörstörungen und ausgeprägte Schwäche. Im äussersten Fall können folgen: Blutdruckabfall, schwacher, unregelmässiger Puls, Dyspnoe, Ohnmacht, Kreislaufkollaps und Terminalkrämpfe.
-Nikotindosen, welche von Erwachsenen Rauchern gut vertragen werden, können bei Kleinkindern schwere Symptome einer Nikotinvergiftung hervorrufen, welche sich als fatal erweisen können. Der Verdacht auf Nikotinvergiftung bei Kindern stellt einen Notfall dar und muss umgehend behandelt werden.
-Massnahmen bei Ãœberdosierung:
-Bei schweren Intoxikationen werden die folgenden Massnahmen empfohlen: Sofortige Unterbrechung jeglicher Nikotinzufuhr und gezielte Behandlung der auftretenden Symptome (Aufrechterhalten einer normalen Körpertemperatur, künstliche Beatmung im Falle respiratorischer Insuffizienz und die Standardbehandlung bei Hypotension bzw. bei kardiovaskulärem Kollaps falls erforderlich). Bei Verschlucken einer übermässigen Menge an Nikotin reduziert Aktivkohle die gastrointestinale Absorption von Nikotin.
-Eigenschaften/Wirkungen
-ATC-Code: N07BA01
-Wirkungsmechanismus
-Reduktion der Entzugssymptome bei nikotinabhängigen Rauchern.
-Pharmakodynamik
-Nikotin fungiert als Agonist an den Nikotinrezeptoren im peripheren und zentralen Nervensystem und weist Wirkungen auf das ZNS sowie Herz und Gefässe auf.
-Ein plötzliches Einstellen des regelmässigen Konsums von tabakhaltigen Produkten führt zum charakteristischen Syndrom mit Entzugssymptomen, wie z.B. Verlangen (dringendes Verlangen zu rauchen), wie sie unter «Unerwünschte Wirkungen» beschrieben sind. Klinischen Studien zufolge können Nikotinersatzprodukte Rauchern helfen, auf das Rauchen zu verzichten oder ihren Tabakkonsum zu verringern, da sie diese Entzugssymptome lindern.
-Klinische Wirksamkeit
-Nicorette Lutschtabletten werden als Substitutionsbehandlung bei der Raucherentwöhnung und zur Reduktion des Zigarettenkonsums eingesetzt. Es reduziert die Entzugssymptome, die bei nikotinabhängigen Rauchern nach Absetzen des Tabak-Nikotins auftreten und verdoppelt in etwa die Chancen erfolgreich Nichtraucher zu werden. Gesundheitliche Schäden, verursacht durch den Teer- und Kohlenmonoxidgehalt im Tabakrauch, werden vermieden.
-In klinischen Studien wurden folgende Entwöhnungsraten für Referenz-Nikotinlutschtabletten berichtet:
- Nikotinlutschtablette 2 mg Nikotinlutschtablette 4 mg
-Therapiedauer Verum Placebo Odds Ratios, bereinigt um Zentrumseinflüsse Verum Placebo Odds Ratios, bereinigt um Zentrumseinflüsse
-6 Wochen 46,0% 29,7% 2,10 48,7% 20,8% 3,69
-6 Monate 24,2% 14,4% 1,96 23,6% 10,2% 2,76
- +Composition
- +Principe actif: nicotine (sous forme de résinate).
- +Excipients:
- +Noyau du comprimé: 551 mg respectivement 538,5 mg mannitol (= 1,3 kcal), gomme de xanthane, arôme: Winterfresh RDE4-149 Spray dried (gomme arabique, arômes de menthe poivrée, de menthol et d'eucalyptol), carbonate de sodium anhydre, sucralose, acésulfame de potassium, stéarate de magnésium.
- +Enrobage: hypromellose, arôme: Winterfresh RDE4-149 (arômes de menthe poivrée, de menthol et d'eucalyptol), dioxyde de titane, sucralose, Sepifilm brillant (hypromellose, cellulose microcristalline, silicate de potassium et aluminium, dioxide de titane), acésulfame de potassium, polysorbate 80.
- +Forme galénique et quantité de principe actif par unité
- +Chaque comprimé à sucer contient 2 mg respectivement 4 mg de nicotine (sous forme de résinate de nicotine).
- +Comprimé à sucer
- +Comprimé ovale, blanc à blanc cassé, portant l'inscription «n» gravée sur une face et «2» ou «4» sur l'autre face.
- +Indications/Possibilités d’emploi
- +Traitement de soutien de la désaccoutumance au tabac chez les fumeurs présentant une dépendance à la nicotine. Pour modérer la relation à la dépendance et réduire la consommation de cigarettes en réduisant les symptômes de sevrage.
- +Posologie/Mode d’emploi
- +Enfants et jeunes adultes
- +Nicorette comprimés à sucer est destiné aux adultes à partir de 18 ans.
- +Chez les adolescents de moins de 18 ans et de plus de 12 ans, la préparation ne doit être utilisée qu'en cas de forte dépendance à la nicotine et uniquement après consultation du médecin, du pharmacien ou du droguiste (voir également «Contre-indications»). Le produit est contre-indiqué chez les enfants de moins de 12 ans. Aucune donnée d'études cliniques contrôlées ne soutient le traitement des adolescents de moins de 18 ans.
- +Adultes
- +Fixer la dose initiale individuellement sur la base de la dépendance à la nicotine du patient. Généralement, 8 à 12 Nicorette comprimés à sucer du dosage approprié par jour sont suffisants.
- +Les fumeurs fortement dépendants à la nicotine, soit les personnes qui fument la première cigarette au cours des 20 minutes après le lever et qui fument plus de 20 cigarettes par jour, commencent le traitement par Nicorette comprimés à sucer à 4 mg, les personnes qui sont moins dépendantes utilisent Nicorette comprimés à sucer à 2 mg. Ne pas mâcher plus de 15 comprimés à sucer par jour. L'administration de nicotine doit être arrêtée temporairement en cas d'apparition de symptômes de surdosage de la nicotine. La prise de nicotine doit être diminuée en réduisant la fréquence de la posologie ou la concentration si les symptômes de surdosage de la nicotine persistent.
- +Mode d'administration
- +Voie buccale.
- +Mettre un comprimé à sucer dans la bouche et le laisser fondre. Le comprimé à sucer doit être déplacé de temps en temps d'un côté à l'autre de la cavité buccale jusqu'à sa dissolution complète (après env. 16 à 19 minutes). Le comprimé à sucer ne doit pas être croqué ni avalé entier. Les utilisateurs ne doivent pas manger ni boire avec un comprimé à sucer dans la bouche, car la résorption de la nicotine libérée peut s'en trouver fortement réduite.
- +Désaccoutumance
- +La plupart des fumeurs consomment 8 à 12 comprimés à sucer du dosage approprié par jour. En fonction des besoins, on peut mâcher jusqu'à 15 comprimés à sucer Nicorette par jour. Cette dose peut être poursuivie jusqu'à 8 semaines. Au cours des 2 semaines suivantes, le but est de réduire le nombre de comprimés à sucer de moitié, afin d'arriver, après 2 semaines supplémentaires, à un nombre de comprimés égal à zéro le dernier jour de traitement.
- +La durée du traitement est individuelle et ne doit pas dépasser 3 mois. Nicorette comprimés à sucer est destiné à un traitement de soutien lors d'une cure de désaccoutumance tabagique d'une durée limitée, dont le succès dépendra essentiellement de la motivation et de la volonté du fumeur. Des conseils professionnels augmentent les chances de la désaccoutumance au tabac.
- +Association avec Nicorette Invisi dispositif transdermique (15 mg ou 10 mg)
- +Si le besoin de fumer est intense ou incontrôlable, ou en cas de rechute sous monothérapie, on peut avoir recours à un traitement associé.
- +Nicorette polar mint comprimés à sucer 2 mg peut donc s'il y a lieu être associé au dispositif transdermique Nicorette Invisi (15 mg, suivi d'une réduction de la dose). L'association de Nicorette polar mint comprimés à sucer 4 mg aux dispositifs transdermiques est à proscrire.
- +Le dispositif transdermique Nicorette Invisi est porté pendant 16 heures par jour: du matin au lever jusqu'au soir, où il doit être retiré au moment du coucher (voir l'information professionnelle Nicorette Invisi dispositif transdermique). Les 8 premières semaines, on associera Nicorette comprimés à sucer 2 mg au dispositif transdermique de 15 mg/16 h, après quoi le relais sera pris par le dispositif transdermique de 10 mg/16 h pendant 4 semaines. En cas de survenue d'un intense besoin de fumer ou de manifestations de sevrage, il est possible de prendre, en cas de besoin, un comprimé à sucer Nicorette de 2 mg (15 comprimés à sucer par jour au maximum).
- +La durée maximale d'utilisation du dispositif transdermique est de 3 mois. Au-delà de cette période, la prise de comprimés à sucer de 2 mg peut se poursuivre en monothérapie à des doses progressivement réduites (durée totale d'utilisation: 12 mois au maximum).
- +Réduction de la consommation de cigarettes
- +Le nombre de comprimé/comprimés à sucer nécessaire est généralement inférieur à celui utilisé lors d'un sevrage, la posologie maximale reste la même.
- +La durée du traitement recommandée est de 12 mois au maximum.
- +Les comprimés à sucer sont utilisées uniquement pendant les intervalles sans tabagisme pour allonger ces intervalles autant que possible et réduire ainsi le plus possible la consommation de cigarettes. Si une réduction de la consommation journalière de cigarettes ne peut pas être atteinte après 6 semaines, chercher un avis médical.
- +Une tentative d'abstinence doit être envisagée dès que le fumeur se sent prêt, mais au plus tard 6 mois après le début du traitement. S'il n'est toujours pas possible d'arrêter de fumer 9 mois après le début du traitement, un médecin doit être consulté.
- +Garder les comprimés à sucer non utilisées, car le désir de fumer peut soudainement réapparaître.
- +Contre-indications
- +La préparation est contre-indiquée chez les non-fumeurs et chez les enfants de moins de 12 ans.
- +Hypersensibilité connue à la nicotine ou à d'autres composants des comprimés à sucer.
- +Mises en garde et précautions
- +Le médecin doit évaluer les bénéfices et les risques chez les patients atteints des maladies suivantes:
- +Fumeurs dépendants juste après (<4 semaines) un infarctus du myocarde, avec une angine de poitrine instable ou qui s'aggrave, y compris angor de Prinzmetal, avec troubles du rythme cardiaque sévères, hypertension artérielle non contrôlée ou attaque cérébrale récente, doivent impérativement arrêter de fumer sans aide médicamenteuse (par exemple avec l'aide d'un conseil). Si cela échoue, l'utilisation de Nicorette comprimés à sucer peut-être envisagée. Les données relatives à la sécurité étant limitées pour ce groupe de patients, l'utilisation exige une surveillance médicale stricte.
- +Les patients atteints de maladies cardiovasculaires stables (par exemple angine de poitrine stable, infarctus du myocarde plus ancien, pontage coronarien ou angioplastie, insuffisance cérébrovasculaire, insuffisance cardiaque, hypertension, artériopathie) ne peuvent utiliser Nicorette que sur consultation d'un médecin.
- +Maladies rénales et hépatiques: chez les patients atteints d'une insuffisance hépatique grave à modérée ou d'insuffisance rénale grave, le rapport bénéfice-risque d'un traitement par Nicorette comprimés à sucer doit être évalué avec soin, car la clairance de la nicotine ou de ses métabolites peut être diminuée et donc augmenter le risque d'effets indésirables.
- +Maladies du tractus gastro-intestinal: la nicotine peut aggraver les symptômes des patients atteints d'œsophagite, d'ulcère de l'estomac et d'ulcère peptique et de maladies chroniques de la gorge. Nicorette comprimés à sucer doit être utilisé avec précaution en présence de ces maladies.
- +Phéochromocytome et hyperthyroïdie non traitée: la nicotine libère des catécholamines et doit donc être utilisée avec précautions chez les patients atteints d'hyperthyroïdie non contrôlée et de phéochromocytome.
- +Diabète sucré: les patients atteints de diabète sucré doivent contrôler leur glycémie plus étroitement que d'habitude lors de leur sevrage de la nicotine et au début d'un traitement de substitution nicotinique, car une diminution des catécholamines libérées par la nicotine peut avoir des effets sur le métabolisme des glucides.
- +Il est important que le patient soit aidé par d'autres activités au cours du traitement, afin de faciliter la réduction de la consommation de cigarettes ou le sevrage tabagique.
- +Si Nicorette comprimés à sucer est utilisé uniquement pendant les intervalles sans fumée, le traitement pour réduire la consommation de cigarettes ne comporte probablement aucun risque d'effets indésirables dû au taux de nicotine accru par rapport au tabagisme normal.
- +Dans le cas du traitement pour le sevrage tabagique, le patient doit complètement arrêter de fumer au début du traitement. Si le patient continue de fumer autant pendant le traitement de sevrage tabagique avec Nicorette comprimés à sucer, il s'expose à un risque d'effets indésirables en raison du taux de nicotine supérieur par rapport à une consommation de tabac normale.
- +Les comprimés à sucer Nicorette ne contiennent pas de sucre, mais un édulcorant, le mannitol, ainsi que du sucralose et de l'acésulfame de potassium. Les comprimés à sucer Nicorette peuvent donc être utilisés également par les personnes diabétiques en veillant aux mesures de précaution.
- +Les mises en garde et précautions valables pour chaque préparation s'appliquent aussi au traitement combiné avec le Nicorette Invisi dispositif transdermique et les comprimés à sucer Nicorette.
- +Voir section «Surdosage».
- +Potentiel de dépendance: une dépendance aux produits nicotiniques peut se produire, elle est cependant rare, moins nocive et plus facile à supprimer qu'une dépendance à la nicotine liée au tabagisme.
- +Interactions
- +Aucune interaction cliniquement pertinente n'est connue entre le traitement de substitution nicotinique et d'autres médicaments. La nicotine peut cependant renforcer l'effet hémodynamique de l'adénosine, c.-à -d. augmenter la pression artérielle et la fréquence cardiaque et augmenter la réaction de douleur causée par l'administration d'adénosine (douleur thoracique de l'angine de poitrine).
- +Vous trouverez plus d'informations sur la modification de la métabolisation de certains médicaments après le sevrage de la nicotine dans «Mises en garde et précautions».
- +Un sevrage tabagique, avec ou sans substitution nicotinique partielle, peut modifier la réaction aux médicaments administrés simultanément.
- +Les hydrocarbures aromatiques polycycliques présents dans la fumée du tabac provoquent la métabolisation de médicaments métabolisés par CYP1A2. En cas d'arrêt de la cigarette, un ralentissement du métabolisme et donc un taux accru de ces médicaments dans le sang est possible. Ceci peut revêtir une signification clinique dans le cas de médicaments ayant une marge thérapeutique étroite, par ex. théophylline, tacrine, clozapine et ropinirole. Le taux plasmatique de la caféine peut également augmenter.
- +Les concentrations plasmatiques d'autres médicaments, partiellement métabolisés par CYP1A2, par ex. imipramine, olanzapine, clomipramine et fluvoxamine, peuvent également augmenter lors du sevrage tabagique, bien que les données de base manquent et que la pertinence clinique de cet effet pour les substances citées ne soit pas connue.
- +Les données limitées indiquent que le métabolisme de la flécaïnide et de la pentazocine peut aussi être induit par le tabagisme.
- +Grossesse/Allaitement
- +Femmes en âge de procréer/conception chez l'homme et la femme
- +Contrairement aux effets indésirables connus du tabagisme sur la conception et la grossesse, les effets d'un traitement nicotinique thérapeutique sont inconnus. Pour les femmes souhaitant un enfant, l'option la plus sûre est de ne pas fumer et de ne pas prendre de traitement de substitution nicotinique.
- +Fécondité
- +Chez les femmes, la consommation de tabac retarde la conception, diminue le taux de réussite d'une fécondation in vitro et augmente significativement le risque d'infertilité. Chez les hommes, la consommation de tabac provoque une baisse de la production de spermatozoïdes, un stress oxydatif accru et un endommagement de l'ADN. Les spermatozoïdes des fumeurs présentent une capacité de fertilisation amoindrie.
- +Dans les expériences chez l'animal, la nicotine affectait la fertilité (voir «Données précliniques»). On ne sait pas dans quelle mesure la nicotine contribue à cet effet chez l'humain.
- +Grossesse
- +Aucune forme de nicotine ne doit être administrée pendant la grossesse, que ce soit par les cigarettes ou un traitement de sevrage par Nicorette comprimés à sucer. L'effet particulier de Nicorette sur le développement du fœtus n'est pas connu.
- +La nicotine parvient au fœtus et affecte les mouvements respiratoires ainsi que la circulation sanguine. L'effet sur la circulation sanguine dépend de la dose. La nicotine, même dans le cadre d'un traitement de substitution, peut provoquer un poids réduit à la naissance, un risque de fausse couche accru et une mortalité périnatale plus élevée. Des expériences chez l'animal ont montré une toxicité reproductive de la nicotine (voir «Données précliniques»).
- +Le sevrage précoce de la nicotine est une mesure individuelle efficace pour améliorer la santé de la fumeuse enceinte et du bébé.
- +Les fumeuses enceintes doivent suivre une cure de sevrage, si possible sans substitut nicotinique pharmacologique.
- +L'utilisation de Nicorette comprimés à sucer pendant la grossesse peut être envisagée par le médecin, le pharmacien ou le droguiste si la probabilité d'une cure de sevrage réussie justifie le risque d'une exposition à la nicotine et si la patiente fumerait sans cela.
- +Allaitement
- +Aucune forme de nicotine ne doit être administrée pendant l'allaitement, que ce soit par les cigarettes ou un traitement de sevrage par Nicorette comprimés à sucer. L'utilisation de Nicotine comprimés à sucer n'a pas été étudiée pendant l'allaitement.
- +La nicotine passe dans le lait maternel dans des quantités nocives pour le nourrisson même à une dose thérapeutique de Nicorette comprimés à sucer. C'est pourquoi il faut éviter d'utiliser Nicorette pendant l'allaitement. Si une substitution nicotinique est nécessaire pendant l'allaitement, le nourrisson doit passer à une alimentation au biberon.
- +Effet sur l’aptitude à la conduite et l’utilisation de machines
- +Comme Nicorette comprimés à sucer peut avoir des effets indésirables tels que des maux de tête et la nausée, il peut affecter la réactivité, la capacité à utiliser des outils ou des machines ainsi que l'aptitude à conduire.
- +Effets indésirables
- +Effets du sevrage tabagique
- +Chez les utilisateurs qui arrêtent l'utilisation habituelle de produits tabagiques de quelque manière que ce soit, un syndrome de sevrage tabagique est à prévoir.
- +Ceci inclut des effets émotionnels et cognitifs tels que la dysphorie ou l'humeur dépressive, l'insomnie, l'irritabilité, la frustration ou la colère, la peur, des troubles de la concentration, l'agitation ou l'impatience. Des effets physiques sont également possibles tels qu'une fréquence cardiaque réduite ainsi qu'une augmentation de l'appétit ou une prise de poids, des vertiges, des symptômes pré-syncope, la toux, la constipation, des aphtes, un saignement des gencives et une rhinopharyngite. De même, des aphtes plus fréquents peuvent apparaître après le sevrage tabagique. La cause est incertaine. Une persistance de la dépendance à la nicotine est possible.
- +Un besoin de nicotine avec envie de fumer est également reconnu comme un symptôme clinique et un élément supplémentaire du sevrage tabagique après l'arrêt du tabagisme.
- +Effets indésirables de Nicorette comprimés à sucer
- +En principe, Nicorette comprimés à sucer peut provoquer les mêmes effets indésirables que d'autres formes d'application de la nicotine. Les réactions indésirables dans le cas d'un traitement combiné par dispositif transdermique et comprimé à sucer ne se distinguent pas considérablement de celles de la monothérapie avec l'une des deux préparations. Les fréquences d'apparition correspondent à celles signalées pour chacune des préparations.
- +La plupart des effets indésirables apparaissent principalement pendant les premières semaines après le début du traitement. Les causes, soit une mauvaise utilisation, soit les effets pharmacologiques locaux ou systémiques de la nicotine. Ceux-ci dépendent de la dose.
- +Une irritation de la bouche et de la gorge est possible. Mais la plupart des patients s'y habituent avec le temps.
- +Des réactions allergiques (y compris des symptômes d'anaphylaxie) apparaissent rarement pendant l'utilisation de Nicorette comprimés à sucer.
- +La fréquence des réactions indésirables a été déterminée sur la base d'une méta-analyse d'études cliniques ainsi que sur la base de réactions aux médicaments apparues après leur commercialisation.
- +La fréquence des effets indésirables a été définie selon la convention suivante:
- +Très fréquent (≥1/10); fréquent (≥1/100, <1/10); peu fréquent (≥1/1000, <1/100); rare (≥1/10000, <1/1000); très rare (<1/10000), cas individuels (fréquence non estimable sur la base des données disponibles).
- +L'utilisation de Nicorette comprimés à sucer peut provoquer les effets secondaires suivants:
- +Affections du système immunitaire
- +Fréquent: hypersensibilité*.
- +Cas individuels: réaction anaphylactique*.
- +Affections psychiatriques
- +Peu fréquent: rêve anormal*.
- +Affections du système nerveux
- +Très fréquent: maux de tête*α (12,3%).
- +Fréquent: dysgueusie, paresthésie*.
- +Affections oculaires
- +Cas individuels: sécrétion de larmes accrue, vue trouble.
- +Affections cardiaques
- +Peu fréquent: palpitations*, tachycardie*.
- +Affections vasculaires
- +Peu fréquent: rougeurs*, hypertension*.
- +Affections respiratoires, thoraciques et médiastinales
- +Très fréquent: hoquet (28%), toux (10,5%), irritations de la gorge (13,5%).
- +Peu fréquent: dyspnée*, dysphonie, bronchospasme, éternuement, nez bouché/rhinite, douleurs oropharyngées, sensation de gorge serrée.
- +Affections gastro-intestinales
- +Très fréquent: troubles gastro-intestinaux* (28%), nausées* (10,5%).
- +Fréquent: vomissements*, dyspepsie, flatulences, douleurs abdominales, sécheresse buccale, salivation accrue, stomatite, diarrhée∞.
- +Peu fréquent: renvois, glossite, exfoliation de la muqueuse buccale (cloques et exfoliation), paresthésies des tissus mous buccaux∞.
- +Rare: hypoesthésie orale∞, dysphagie, envie de vomir
- +Cas isolés: gorge sèche, douleurs des lèvres.
- +Affections de la peau et du tissu sous-cutané
- +Peu fréquent: hyperhidrose*, prurit*, érythème*, urticaire* éruption cutanée*.
- +Cas isolés: œdème de Quincke*.
- +Affections musculo-squelettiques et du tissu conjonctif
- +Très fréquent (12%): inflammations de la bouche ou la gorge
- +Troubles généraux et anomalies au site d'administration
- +Fréquent: sensation de brûlure dans la bouche/sur les lèvres, fatigue*.
- +Peu fréquent: asthénie*, douleurs et inconfort dans le thorax*, malaise*.
- +* effets systémiques
- +∞ fréquence signalée identique ou inférieure au placebo
- +α Bien que la fréquence dans le groupe actif soit inférieure au groupe sous placebo, la fréquence dans la préparation spécifique dans laquelle le PT a été identifié comme EI systémique était plus élevée dans le groupe actif que dans le groupe sous placebo.
- +Surdosage
- +Un surdosage peut se produire si des produits de substitution nicotiniques ne sont pas utilisés selon les recommandations, par exemple si plusieurs comprimés à sucer sont sucées ensemble ou coup sur coup, ou si le patient a une très faible tolérance à la nicotine avant le traitement ou utilise simultanément d'autres formes de nicotine (par exemple s'il continue à fumer des cigarettes). La toxicité aiguë ou chronique de la nicotine pour l'homme dépend principalement du mode d'administration. Il est connu que l'accoutumance à la nicotine (par ex. chez le fumeur) entraîne une tolérance accrue par rapport aux non-fumeurs. La dose létale aiguë chez les enfants (en cas de prise orale du tabac à partir de cigarettes) est de 40 à 60 mg et de 0,8 à 1,0 mg/kg chez les non-fumeurs adultes.
- +Dans le cas d'un surdosage, les symptômes sont similaires à ceux d'un empoisonnement aigu à la nicotine. Il s'agit de: nausées, vomissements, salivation, maux de ventre, diarrhée, sueurs, maux de tête, vertiges, troubles de l'audition et faiblesse prononcée. Dans les cas extrêmes, les conséquences possibles sont: chute de tension, pouls faible et irrégulier, dyspnée, évanouissement, collapsus cardiovasculaire et crampes des extrémités.
- +Les doses de nicotine bien tolérées par les fumeurs adultes peuvent provoquer de graves symptômes d'empoisonnement à la nicotine chez les jeunes enfants, qui peuvent être fatals. Un soupçon d'empoisonnement à la nicotine chez les enfants constitue une urgence et doit être traité immédiatement.
- +Mesures en cas de surdosage
- +En cas d'intoxication grave, les mesures suivantes sont recommandées: interruption immédiate de tout apport en nicotine et traitement ciblé des symptômes (maintien d'une température corporelle normale, respiration artificielle en cas d'insuffisance respiratoire et traitement standard en cas d'hypotension ou de collapsus cardiovasculaire, si nécessaire). En cas d'ingestion d'une quantité excessive de nicotine, le charbon actif réduit l'absorption gastro-intestinale de nicotine.
- +Propriétés/Effets
- +Code ATC: N07BA01
- +Mécanisme d'action
- +Réduction des symptômes de sevrage chez les fumeurs dépendants à la nicotine.
- +Pharmacodynamique
- +La nicotine agit comme un agoniste sur les récepteurs de la nicotine dans le système nerveux périphérique et central et agit sur le SNC ainsi que sur le cœur et les vaisseaux.
- +Un arrêt brusque de la consommation régulière de produits contenant du tabac entraîne un syndrome caractéristique avec des symptômes de sevrage, par exemple besoin (besoin impératif de fumer) tels qu'ils sont décrits dans «Effets indésirables». D'après les études cliniques, les produits de substitution nicotiniques peuvent aider les fumeurs à renoncer à fumer ou à diminuer leur consommation de tabac, car ils atténuent ces symptômes de sevrage.
- +Efficacité clinique
- +Nicorette comprimés à sucer est utilisé comme traitement substitutif pour le sevrage tabagique et la réduction de la consommation de cigarettes. Il réduit les symptômes de sevrage apparaissant chez les fumeurs dépendants à la nicotine après l'arrêt de la nicotine tabagique et double les chances d'arrêter de fumer. Les dégâts sur la santé causés par la teneur en goudron et en monoxyde de carbone dans la fumée de tabac sont évités.
- +Les taux de cessation tabagique associés aux comprimés à sucer de nicotine de référence utilisés dans les études cliniques ont été rapportés comme suit:
- + Comprimé à sucer de nicotine de 2 mg Comprimé à sucer de nicotine de 4 mg
- +Durée du traitement Médicament actif Placebo Odds ratio, ajusté pour effets centraux Médicament actif Placebo Odds ratio, ajusté pour effets centraux
- +6 semaines 46,0% 29,7% 2,10 48,7% 20,8% 3,69
- +6 mois 24,2% 14,4% 1,96 23,6% 10,2% 2,76
-In einer Bioäquivalenzstudie kam es bei der Mehrzahl der Probanden ab 5 Minuten nach Anwendung der Nicorette Lutschtabletten zu einem Nachlassen des Rauchverlangens (d.h. zu einer Linderung des Drangs zu rauchen).
-Pharmakokinetik
-Nikotin ist dibasisch und weist einen pKa1-Wert von ca. 3 und einen pKa2-Wert von ca. 8 auf. Nikotin ist schwach basisch und seine Wanderung durch die Zellmembran ist vom pH-Wert abhängig. Nikotin ist in Abhängigkeit vom Ionisierungsgrad leicht löslich in Wasser und Lipiden. Nikotin weist zwei Stereoisomere auf: (S)- und (R)-Form. Doch nur das (S)-Nikotin ist biologisch aktiv.
- +Après l'administration de Nicorette comprimés à sucer, la majorité des sujets inclus dans une étude de bioéquivalence ont éprouvé un soulagement de leurs envies impérieuses de fumer à partir de 5 minutes après la prise.
- +Pharmacocinétique
- +La nicotine est dibasique et présente une valeur de pKa1 d'environ 3 et une valeur de pKa2 d'environ 8. La nicotine est faiblement basique et son passage à travers la membrane cellulaire dépend de la valeur du pH. La nicotine est légèrement soluble dans l'eau et les lipides en fonction du degré de ionisation. La nicotine contient deux stéréoisomères: forme (S) et (R). Mais seule la nicotine (S) est biologiquement active.
-Nicorette Lutschtabletten lösen sich in der Mundhöhle vollständig auf und die gesamte in der Lutschtablette enthaltene Nikotinmenge kann durch die Mundschleimhaut oder aus dem Verdauungstrakt (wenn sie verschluckt wird) absorbiert werden. Die vollständige Auflösung der Nicorette Lutschtabletten erfolgt im Allgemeinen innerhalb von 16 bis 19 Minuten. Die gleichzeitige Zufuhr von Getränken kann die Nikotinabsorption drastisch reduzieren. Die nach einer Einzeldosis einer Nicorette 2 mg / 4 mg Lutschtablette erreichte maximale Nikotinplasmakonzentration beträgt etwa 5 ng/ml bzw. 8 ng/ml. Werden Nicorette Lutschtabletten entgegen der Dosierungsanweisung geschluckt (zerkaut, im Mund zurückbehalten und dann geschluckt; zerkaut und sofort geschluckt), führt dies zu einer langsameren und etwas geringeren Resorption des Nikotins.
- +Nicorette comprimés à sucer se dissout complètement dans la cavité buccale, et la totalité de la quantité de nicotine contenue dans le comprimé à sucer devient disponible pour l'absorption buccale ou par le tractus digestif (après déglutition). La dissolution complète de comprimé à sucer est généralement atteinte en 16 à 19 minutes. La consommation simultanée de liquides peut réduire radicalement l'absorption de la nicotine. Le pic de concentration plasmatique de la nicotine atteint après une seule dose est d'environ 5 ng/ml respectivement 8 ng/ml pour un comprimé à sucer de Nicorette 2 mg ou 4 mg. Si Nicorette comprimés à sucer est ingéré de manière non conforme aux instructions de dosage (c.-à -d. si le comprimé à sucer est croqué, conservé entier en bouche et avalée, ou mâché et avalé immédiatement), cela ralentira et réduira quelque peu l'absorption de la nicotine.
-Das Verteilungsvolumen nach intravenöser Gabe von Nikotin beträgt 2 bis 3 L/kg. Die Plasmaproteinbindung von Nikotin liegt bei weniger als 5%. Es ist daher nicht zu erwarten, dass Veränderungen der Nikotinbindung durch Gebrauch von Begleitmedikationen oder durch eine krankheitsbedingte Alteration der Plasmaproteine einen signifikanten Einfluss auf die Nikotinkinetik haben.
-Nikotin passiert die Blut-Hirn- und die Plazentaschranke und tritt in die Muttermilch über.
-Metabolismus
-Ergebnisse pharmakokinetischer Studien legen den Schluss nahe, dass Verstoffwechselung und Ausscheidung von Nikotin unabhängig von der Nikotinrezeptur sind und daher Ergebnisse aus Studien zur intravenösen Verabreichung von Nikotin zur Beschreibung von Verteilung, Metabolismus, Verstoffwechselung und Ausscheidung herangezogen werden können.
-Nikotin wird vor allem in der Leber metabolisiert. Auch in Lunge und Gehirn findet Nikotinmetabolisierung in kleinem Umfang statt. Am Metabolismus von Nikotin ist vor allem das Enzym CYP 2A6 beteiligt. Es wurden 17 verschiedene Abbauprodukte des Nikotins identifiziert, die wahrscheinlich alle weniger wirksam sind als die Ausgangssubstanz. Der Hauptmetabolit im Plasma, Kotinin, wird mit einer Halbwertszeit von 14 bis 20 Stunden eliminiert und erreicht zehnmal höhere Konzentrationen als Nikotin.
-Elimination
-Die Halbwertszeit beträgt ca. 2 bis 3 Stunden. Die durchschnittliche Gesamt-Plasmaclearance von Nikotin beträgt 66 - 90 l/Std. Normalerweise werden etwa 10 bis 15% des Nikotins unverändert renal ausgeschieden. Jedoch können bei hohen Urinflussraten und einer Ansäuerung des Harns auf einen pH-Wert unter 5 bis zu 23% ausgeschieden werden. Die wichtigsten, über den Urin ausgeschiedenen Metaboliten von Nikotin sind Kotinin und Trans-3-Hydroxy-Kotinin. Nur ein kleiner Teil des Kotinins (10 – 12% der Dosis) wird unverändert renal ausgeschieden. Kotinin wird zu polaren wasserlöslichen Substanzen weiter metabolisiert und ist besonders in hydroxilierter Form (Trans-3-Hydroxy-Kotinin) im Urin zu finden (28 bis 37% der Dosis).
-Zwischen Männern und Frauen besteht hinsichtlich der Pharmakokinetik kein Unterschied.
-Linearität/Nicht-Linearität
-Bezüglich Linearität der Nikotinausscheidung in Abhängigkeit von der Dosis liegen keine Daten vor.
-Die AUC-Mittelwerte von 14,1 und 30,8 ng/mlxh wurden nach der Verabreichung von 2 mg respektive 4 mg Lutschtabletten ermittelt.
-Kinetik spezieller Patientengruppen
-Niereninsuffizienz
-Bei schwerer Niereninsuffizienz ist mit einer Beeinträchtigung der Clearance von Nikotin und dessen Metaboliten zu rechnen. Bei Studienteilnehmern mit schweren Nierenerkrankungen war die Clearance von Nikotin um durchschnittlich 50% herabgesetzt. Bei Hämodialyse-Patienten die rauchen wurden erhöhte Nikotinspiegel beobachtet.
-Leberinsuffizienz
-Die Nikotinclearance ist bei Rauchern mit Leberzirrhose und leichter Leberinsuffizienz (Child-Pugh-Score 5) unbeeinträchtigt, während sie bei mässiger Leberinsuffizienz (Child-Pugh-Score 7) herabgesetzt ist. Bei älteren Patienten wurde eine geringfügig reduzierte Gesamtclearance für Nikotin nachgewiesen, jedoch sind die Abweichungen unterschiedlich und rechtfertigen keine allgemeine altersabhängige Dosisanpassung.
-Präklinische Daten
-Es liegen keine präklinischen Daten zur Sicherheit von Nicorette Lutschtabletten vor. Die Toxizität von Nikotin als Tabakbestandteil ist jedoch gut dokumentiert. Typische Symptome einer akuten Vergiftung sind schwacher und unregelmässiger Puls, Atemnot und generalisierte Krämpfe.
-Mutagenität/Kanzerogenität
-In-vitro- und In-vivo-Tests zur Genotoxizität von Nikotin haben widersprüchliche Ergebnisse hervorgebracht. Die Datenlage zum karzinogenen Potential von Nikotin ist ebenfalls unklar. Während Analysen der Ergebnisse aus Langzeitkarzinogenitätstests mit Nikotin oder Kotinin, dem wichtigsten Metaboliten von Nikotin, ergeben haben, dass Nikotin keine signifikante oder relevante karzinogene Aktivität zeigt, deuten neuere Untersuchungen auf gewisse tumorfördernde Eigenschaften von Nikotin hin. Die gesicherte Karzinogenität von Tabakrauch beruht hauptsächlich auf Substanzen, die bei der Verbrennung des Tabaks entstehen. Keine dieser Substanzen kommt in Nicorette Lutschtabletten vor.
-Reproduktionstoxizität
-Reproduktionstoxikologische Studien mit Nikotin an verschiedenen Tierspezies zeigten eine unspezifische Wachstumsretardierung der Föten. Bei Ratten gab es Hinweise auf fertilitätsbeeinträchtigende Effekte, Verlängerung der Trächtigkeitsphase und auf Verhaltensstörungen bei den Jungtieren. Bei Mäusen wurden in sehr hohen Dosierungen Skelettdefekte an den Extremitäten der Nachkommen festgestellt. Nikotin passiert die Plazenta und geht in die Muttermilch über.
-Sonstige Hinweise
-Kinderwarnhinweis
-Nikotin ist eine hochwirksame Substanz. Nikotindosierungen, die von Erwachsenen während der Behandlung vertragen werden, können bei kleinen Kindern schwere Vergiftungssymptome auslösen und zum Tod führen.
-Nicorette Lutschtabletten müssen deshalb zu jedem Zeitpunkt ausser Reichweite von Kindern aufbewahrt und entsorgt werden.
-Inkompatibilitäten:
-Nicht zutreffend.
-Haltbarkeit:
-Verfalldatum «EXP» (= Verfall: Monat/Jahr) auf der Packung beachten.
-Besondere Lagerungshinweise:
-·Ausserhalb der Reichweite von Kindern und nicht über 30 °C aufbewahren!
-·Im Originalkunststoffbehältnis aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.
-Zulassungsnummer
- +Le volume de distribution après l'administration intraveineuse de la nicotine est de 2-3 l/kg. La liaison de la nicotine aux protéines plasmatiques est inférieure à 5%. Il ne faut donc pas s'attendre à ce que des changements de la liaison de la nicotine par l'utilisation de médicaments concomitants ou par une altération due à une maladie des protéines plasmatiques aient une influence significative sur la cinétique de la nicotine.
- +La nicotine traverse la barrière hémato-encéphalique et placentaire et passe dans le lait maternel.
- +Métabolisme
- +Les résultats des études pharmacocinétiques indiquent que la métabolisation et l'élimination de la nicotine sont indépendantes de la composition de la nicotine et que les résultats des études sur l'administration intraveineuse de nicotine peuvent être utilisés pour décrire la diffusion, le métabolisme, la métabolisation et l'élimination.
- +La nicotine est principalement métabolisée dans le foie. Sa métabolisation se produit également dans une moindre mesure dans les poumons et le cerveau. L'enzyme CYP2A6 participe principalement au métabolisme de la nicotine. 17 produits de dégradation différents de la nicotine ont été identifiés, tous probablement moins efficaces que la substance initiale. Le métabolite principal dans le plasma, la cotinine, est éliminé avec une demi-vie de 14 à 20 heures et atteint des concentrations dix fois supérieures à la nicotine.
- +Élimination
- +La demi-vie est d'environ 2 à 3 heures. La clairance plasmatique totale moyenne de la nicotine est de 66 - 90 l/h. Normalement, environ 10 à 15% de la nicotine est éliminée intacte par voie rénale. Cependant, en cas de débit urinaire accru et d'une acidification de l'urée à un pH inférieur à 5, jusqu'à 23% peuvent être éliminés. Les principaux métabolites de la nicotine éliminés par l'urine sont la cotinine et la trans-3-hydroxycotinine. Seule une petite partie de la cotinine (10 - 12% de la dose) est éliminée intacte par voie rénale. La cotinine est métabolisée en des substances polaires solubles à l'eau et se trouve dans l'urine (28 - 37% de la dose) en particulier sous forme hydroxylée (trans-3-hydroxycotinine).
- +Les hommes et les femmes ne présentent aucune différence en matière de pharmacocinétique.
- +Linéarité/non linéarité
- +Il n'existe aucune donnée en matière de linéarité de l'élimination de la nicotine en fonction de la dose.
- +Les valeurs moyennes AUC de 14,1 et 30,8 ng/mlxh ont été déterminées après l'administration de comprimés à sucer de 2 mg et 4 mg, respectivement.
- +Cinétique pour certains groupes de patients
- +Insuffisance rénale
- +En cas d'insuffisance rénale grave, il faut compter sur une atteinte de la clairance de la nicotine et de ses métabolites. Chez les participants à l'étude atteints de maladies rénales graves, la clairance de la nicotine avait diminué de 50% en moyenne. Chez les patients sous hémodialyse qui fumaient, des taux de nicotine accrus ont été observés.
- +Insuffisance hépatique
- +Chez les fumeurs atteints d'une cirrhose du foie et d'une légère insuffisance hépatique (score Child-Pugh 5), la clairance de la nicotine n'est pas affectée, alors qu'elle est diminuée en cas d'insuffisance hépatique modérée (score Child-Pugh 7). Chez les patients âgés, une clairance globale légèrement réduite de la nicotine a été détectée, mais les écarts varient et ne justifient pas d'adaptation générale de la dose en fonction de l'âge.
- +Données précliniques
- +Il n'existe aucune donnée préclinique sur la sécurité de Nicorette comprimés à sucer. La toxicité de la nicotine comme composant du tabac est cependant bien documentée. Les symptômes typiques d'un empoisonnement aigu sont un pouls faible et irrégulier, une détresse respiratoire et des crampes généralisées.
- +Mutagénicité/Cancérogénicité
- +Des tests in vitro et in vivo sur la génotoxicité de la nicotine ont donné des résultats contradictoires. Les données relatives au potentiel carcinogène de la nicotine ne sont pas claires non plus. Alors que des analyses des résultats de tests de carcinogénicité à long terme avec la nicotine ou la cotinine, le métabolite principal de la nicotine, ont indiqué que la nicotine n'avait pas d'activité carcinogène significative ou pertinente, de nouvelles études indiquent des effets de formation de tumeurs. La cancérogénicité avérée de la fumée du tabac repose principalement sur les substances résultant de la combustion du tabac. Aucune de ces substances n'est présente dans comprimés à sucer Nicorette.
- +Toxicité pour la reproduction
- +Des études toxicologiques sur la reproduction avec de la nicotine sur différentes espèces animales ont indiqué un retard de croissance non spécifique des fœtus. Les rats ont présenté des effets nocifs pour la fertilité, une prolongation de la phase de gestation et des troubles du comportement chez les petits. Chez les souris, des anomalies aux extrémités du squelette de la progéniture ont été constatées à très hautes doses. La nicotine traverse le placenta et passe dans le lait maternel.
- +Remarques particulières
- +Avertissement pour les enfants
- +La nicotine est une substance très active. Les doses de nicotine tolérées par les adultes pendant le traitement peuvent déclencher de graves symptômes d'empoisonnement chez les petits enfants et provoquer la mort.
- +C'est pourquoi Nicorette comprimés à sucer doit toujours être conservé et éliminé hors de la portée des enfants.
- +Incompatibilités
- +Sans objet.
- +Stabilité
- +Respecter la date de péremption «EXP» (= expiration: mois/année) sur l'emballage.
- +Remarques particulières liées à la conservation
- +·Tenir hors de la portée des enfants et ne pas conserver à une temperature supérieure à 30 °C!
- +·Conserver dans le récipient en plastique d'origine pour protéger le contenu de l'humidité.
- +Numéro d’autorisation
-Packungen
-Packungen mit 20 oder 80 Lutschtabletten. D
-Zulassungsinhaberin
-Janssen-Cilag AG, Gubelstrasse 34, 6300 Zug.
-Stand der Information
-Juli 2017.
- +Présentation
- +Emballage avec 20 ou 80 comprimés à sucer. D
- +Titulaire de l’autorisation
- +Janssen-Cilag AG, Zoug, ZG.
- +Mise à jour de l’information
- +Juillet 2017.
|
|