4 Changements de l'information professionelle Fluimucil 10 % |
-Zusammensetzung
-Wirkstoff: Acetylcysteinum.
-Hilfsstoffe: Natrii edetas, Aqua q.s. ad solutionem.
-Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
-Injektionslösung zur i.v., i.m., lokalen Anwendung.
-Ampulle: 300 mg Acetylcystein pro 3 ml (100 mg/ml).
-Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten
-Bei Atemwegserkrankungen, die zur Bildung von zähem Sekret führen, welches nicht oder nur ungenügend expektoriert werden kann
-Pneumologie: alle Formen von Bronchitis, Emphysem, Atelektase, Bronchiektase, Mukoviszidose.
-ORL-Krankheiten: Laryngitis, Sinusitis, Pharyngitis sowie bei laryngektomisierten Patienten.
-Chirurgie: Prophylaxe von bronchopulmonalen Komplikationen mit Mukostase.
-Pädiatrie: Bronchitis, Mukoviszidose.
-Intoxikationen: Antidot bei Paracetamol-Vergiftungen.
-Dosierung/Anwendung
-Inhalative Anwendung
-Erwachsene: inhalieren 1 Ampulle 1–2-mal täglich.
-Kinder in dem Alter, in dem eine aktive Mitarbeit gewährleistet ist: inhalieren ½ Ampulle 1–2-mal täglich.
-Instillationen
-Erwachsene
-Intraaurikulär und intranasal: 2–3 Tropfen 2–3-mal täglich;
-Endotracheal: 10–20 Tropfen bis 1 Ampulle 1–2-mal täglich;
-Spülungen anderer Körperhöhlen: ½ Ampulle pro Spülung.
-Kinder
-Intraaurikulär und intranasal: 1–2 Tropfen 1–2-mal täglich;
-Endotracheal: 10 Tropfen bis ½ Ampulle 1–2-mal täglich.
-Intravenöse Anwendung
-Als Mukolytikum in der Intensivtherapie
-Erwachsene: 2–3 Ampullen 2–3-mal täglich.
-Kinder (vgl. «Spezielle Dosierungsanweisungen»): 1–1½ Ampullen 2–3-mal täglich.
-Es empfiehlt sich, die Ampullen mit einer 0,9%igen NaCl-Lösung oder mit einer 5%igen Glukose-Lösung zu verdünnen und die Lösung als langsame Kurzinfusion (über ca. 5 Min.) zu verabreichen.
-Intramuskuläre Anwendung
-Erwachsene: 1 Ampulle 1–2-mal täglich tief i.m. injizieren.
-Kinder (vgl. «Spezielle Dosierungsanweisungen»): ½ Ampulle 1–2-mal täglich tief i.m. injizieren.
-Antidot bei Paracetamol-Vergiftungen
-Dosierungsschema intravenös nach Prescott
-Gesamtdosis: 300 mg/kg Acetylcystein, Gesamtdauer 20 h.
-Folgendes Behandlungsschema wird empfohlen:
-Patienten mit einem Körpergewicht ≥20 kg
-Für diese spezielle Anwendung sind die 20%-igen Stechampullen (Fluimucil 20%) besser geeignet.
-Patienten mit einem Körpergewicht von weniger als 20 kg:
-Initial Bolus 150 mg/kg in 3 ml/kg Lösung (über 60 Min.) gefolgt von 50 mg/kg in 7 ml/kg (über 4 h), gefolgt von 100 mg/kg in 14 ml/kg (über 16 h).
-Je nach Körpergewicht sind die 20%-igen Stechampullen (Fluimucil 20%) besser geeignet.
-Ein schnellerer initial Bolus über 15 Minuten kann auch verabreicht werden aber die langsame Bolusgabe (über 60 Min.) verringert die Wahrscheinlichkeit anaphylaktoider Reaktionen.
-Spezielle Dosierungsanweisungen
-Kinder: Bei Säuglingen und Kleinkindern unter 1 Jahr darf das Präparat nur unter stationärer ärztlicher Kontrolle verabreicht werden.
-Bei Kindern unter 6 Jahren ist womöglich eine orale Behandlung mit geeigneten Darreichungsformen einer parenteralen Therapie vorzuziehen.
-Kontraindikationen
-Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Acetylcystein oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.
-Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen
-Die intravenöse Verabreichung von Acetylcystein muss unter strikter medizinischer Überwachung erfolgen. Unerwünschte Wirkungen einer Acetylcystein-Therapie treten mit einer grösseren Wahrscheinlichkeit auf, wenn die Verabreichung zu schnell oder in einem Übermass erfolgt. Es wird deshalb empfohlen, die Dosierungsanweisungen strikt zu beachten.
-Bei Patienten mit einem Körpergewicht unter 40 kg sind wegen des möglichen Risikos einer Hypervolämie (Fluid Overload) mit folgender Hyponatriämie und Krampfanfällen die (Antidot)gaben vorsichtig zu dosieren. Es wird deshalb empfohlen, die Dosierungsanweisungen strikt zu beachten.
-Bei direkter intravenöser Anwendung von hohen Dosen (als Antidot) wurden gelegentlich Anaphylaxie-ähnliche Reaktionen beobachtet.
-Die Patienten sollten deshalb überwacht werden, und bei den ersten Anzeichen adäquate therapeutische Massnahmen ergriffen werden.
-Bei der Aerosoltherapie von Asthmapatienten ist es ratsam, Fluimucil 10% gleichzeitig mit Bronchodilatatoren zu verabreichen.
-Die gleichzeitige Verabreichung eines Antitussivums kann über die Hemmung des Hustenreflexes und der physiologischen Selbstreinigung der Atemwege zu einem Sekretstau mit dem Risiko eines Bronchospasmus und einer Atemwegsinfektion führen.
-Patienten mit Bronchialasthma müssen während der Therapie engmaschig überwacht werden. Sollte ein Bronchospasmus auftreten, muss Acetylcystein abgesetzt werden und es müssen adäquate therapeutische Massnahmen ergriffen werden.
-Vorsicht ist bei Patienten mit einem Risiko für gastrointestinale Blutungen geboten, insbesondere bei gleichzeitiger Verabreichung mit anderen Medikamenten, die eine irritierende Wirkung auf die Magenschleimhaut ausüben.
-Die Verabreichung von Acetylcystein kann die Prothrombinzeit zusätzlich zur Paracetamoltoxizität verlängern.
-Hinweis für natrium-arme Diät
-Fluimucil 10% enthält 43 mg Natrium (1,9 mmol) pro 3 ml-Ampulle.
-Interaktionen
-Es liegen keine in vivo Interaktionsstudien mit Arzneimittel vor.
-Berichte über eine Inaktivierung von Antibiotika durch Acetylcystein betreffen bisher ausschliesslich in-vitro Versuche, bei denen die betreffenden Substanzen direkt gemischt wurden. Deshalb darf Fluimucil 10% nicht mit anderen Arzneimitteln gemeinsam in einer gleichen Lösung verabreicht werden (siehe «Sonstige Hinweise, Inkompatibilitäten»).
-Da Thiolverbindungen mit Naphthochinonen Additionsverbindungen bilden können, besteht theoretisch auch die Möglichkeit, dass es mit Vitamin K zu einer Reaktion kommt. Obwohl nicht nachgewiesen ist, ob dies in vivo eintreten kann, sollte die Verabreichung von Vitamin K zur Behandlung einer Hypoprothrombinämie bei Leberversagen einige Stunden nach der Beendigung der Acetylcysteingabe begonnen werden.
-Bei gleichzeitiger Verabreichung von Glyceroltrinitrat (Nitroglycerin) kann die vasodilatatorische und thrombozytenaggregationshemmende Wirkung verstärkt werden. Die klinische Relevanz dieser Befunde ist bisher noch nicht geklärt.
-Wenn eine gemeinsame Behandlung mit parenteralem Nitroglycerin und Acetylcystein als notwendig erachtet wird, sollte der Patient auf eine möglicherweise auftretende Hypotonie hin überwacht werden, die schwerwiegend sein kann und sich durch möglicherweise auftretende Kopfschmerzen andeuten kann.
-Schwangerschaft/Stillzeit
-Schwangerschaft
-Daten bei einer begrenzten Anzahl von exponierten Schwangeren zeigten keine unerwünschten Wirkungen auf die Schwangerschaft oder die Gesundheit des Föten oder Neugeborenen.
-Erfahrungen aus epidemiologischen Studien sind nicht vorhanden.
-Tierexperimentelle Studien zeigten keine direkte oder indirekte Toxizität mit Auswirkung auf Schwangerschaft, Embryonalentwicklung, Entwicklung des Föten und/oder die postnatale Entwicklung.
-Bei der Anwendung in der Schwangerschaft ist Vorsicht geboten.
-Stillzeit
-Es liegen keine Studien vor, welche aufzeigen, ob Acetylcystein in die Muttermilch übergeht oder nicht.
-Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen
-Die Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen wurde nicht untersucht.
-Unerwünschte Wirkungen
-Die häufigsten in der Literatur beschriebenen unerwünschten Wirkungen von intravenös verabreichtem Acetylcystein sind Hautausschlag, Urtikaria und Pruritus und sie treten am häufigsten während der Verabreichung des initialen Bolus.
-In einer randomisierten, offenen Multi-Zenter-Studie sind während der ersten 2 Stunden nach i.v. Applikation von Acetylcystein die folgenden unerwünschten Wirkungen aufgetreten:
-Immunsystem
-Sehr häufig: anaphylaktoide Reaktion (17%).
-Herz
-Häufig: Tachykardie.
-Atmungsorgane
-Gelegentlich: Pharyngitis, Rhinorroea, Rasselgeräusche, Bronchospasmus.
-Gastrointestinale Störungen
-Häufig: Erbrechen (11%), Nausea.
-Haut
-Häufig: Pruritus, Hautausschlag.
-Gefässe
-Häufig: Gesichtsrötung.
-Die folgenden unerwünschten Wirkungen sind aus langjähriger Post- Marketing-Erfahrung bekannt geworden, die Häufigkeit kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden.
-Lokale Verabreichung
-Immunsystem: Ãœberempfindlichkeitsreaktion.
-Atmungsorgane: Bronchospasmus, Rhinorrhoe.
-Gastrointestinale Störungen: Stomatitis, Erbrechen, Nausea.
-Haut: Angioödem, Urtikaria, Rash, Juckreiz.
-Systemische Verabreichung (bei hochdosierter i.v. Verabreichung)
-Immunsystem: Anaphylaktischer Schock, anapylaktische/anaphylatoide Reaktionen, Ãœberempfindlichkeitsreaktion.
-Herz: Tachykardie.
-Atmungsorgane: Bronchospasmus, Dyspnoe.
-Gastrointestinale Störungen: Erbrechen, Nausea.
-Haut: Angioödem, Urtikaria, Gesichtsrötung, Rash, Juckreiz.
-Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationsstelle: Gesichtsödem.
-Untersuchungen: Hypotonie, Prothrombinzeit verlängert.
-Sehr selten ist über das Auftreten von schweren Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom und Lyell-Syndrom in zeitlichem Zusammenhang mit der Anwendung von Acetylcystein berichtet worden. Bei Neuauftreten von Haut- und Schleimhautveränderungen sollte daher unverzüglich ärztlicher Rat eingeholt und die Anwendung von Acetylcystein beendet werden. In den meisten dieser berichteten Fälle war mindestens ein weiterer Arzneistoff beteiligt, durch den möglicherweise die beschriebenen mukokutanen Wirkungen verstärkt werden könnten.
-Verschiedene Studien bestätigten eine Abnahme der Thrombozyten-aggregation während der Anwendung von Acetylcystein. Die klinische Signifikanz dessen ist bisher unklar.
-Ãœberdosierung
-Intravenöse Verabreichung
-Symptome einer Überdosierung bei intravenöser Verabreichung sind ähnlich den unerwünschten Wirkungen, aber ausgeprägter.
-Bei einer Ãœberdosierung ist die Infusion zu unterbrechen und eine symptomatische Behandlung einzuleiten.
-Es gibt keine spezifische Antidot-Behandlung. Acetylcystein ist dialysierbar.
-Lokale Verabreichung
-Es wurden keine Fälle von Überdosierung bei lokaler Verabreichung berichtet.
-Eigenschaften/Wirkungen
-ATC-Code: R05CB01
-Wirkungsmechanismus und Pharmakodynamik
-Fluimucil 10% enthält den Wirkstoff Acetylcystein, ein Cysteinderivat mit einer freien SH-Gruppe, das sowohl mukolytische als auch antioxidative Eigenschaften besitzt.
-Die mukolytische Wirkung von Acetylcystein beruht auf der Eigenschaft der SH-Gruppe, die Disulfidbrücken der Mukoproteine des Schleims zu reduzieren.
-Die antioxidative Eigenschaft von Fluimucil 10% beruht darauf, dass elektrophile und oxidierende Verbindungen durch Acetylcystein direkt und über Glutathion indirekt inaktiviert werden. Elektrophile Verbindungen werden durch Konjugation inaktiviert, oxidierende Verbindungen durch Reduktion neutralisiert.
-Acetylcystein stellt durch Cystein einen essentiellen Vorläufer der Glutathion-Synthese zur Verfügung und erhöht somit die endogenen Glutathion-Vorräte.
-Glutathion ist ein wichtiges nukleophiles und antioxidatives Wirkprinzip des Organismus und ist deshalb für den Schutz desselben von hoher Bedeutung. Glutathion kann ausserdem die bei bestimmten Vergiftungen (z.B. Paracetamol-Intoxikation) entstehenden toxischen, reaktiven, elektrophilen Metaboliten durch Bildung von inerten Komplexen inaktivieren.
-Fluimucil 10% beeinflusst weder die körperlichen Abwehrkräfte noch die Zilienfunktion der Schleimhaut der Atemwege und verursacht keine Auflösung der Fibrin- oder Blutgerinnsel.
-Klinische Wirksamkeit
-Fluimucil 10% löst den zähen Schleim in den Luftwegen, fördert den Auswurf und hilft, den Hustenreiz zu stillen. Hierdurch wird die Atmung erleichtert.
-Weitere klinische Parameter, welche unter Umständen positiv von Fluimucil 10% beeinflusst werden können, sind die Dyspnoe und die Lungenfunktion.
-Als Antidot bei Paracetamol-Vergiftungen wirkt Fluimucil 10%, indem es den Glutathion-Gehalt der Hepatozyten vermehrt oder indem es das Glutathion in Form eines Alternativsubstrates, welches für die Konjugation der toxischen Metaboliten des Paracetamols benötigt wird, ersetzt.
-Pharmakokinetik
-Nach i.v. Gabe, verteilt sich Acetylcystein rasch im Organismus, überwiegend im wässrigen Milieu des Extrazellulärraumes und erreicht die höchsten Konzentrationen in der Leber, den Nieren, der Lungen sowie im Bronchialschleim.
-Im Körper findet sich Acetylcystein teils in freier Form, teils reversibel an Plasmaproteine über Disulfidbrücken gebunden.
-Nach i.v. Dosierung von 200 mg von Acetylcystein zeigten sich folgende pharmakokinetische Daten.
-Die maximale Plasmakonzentration des totalen Acetylcysteins (frei und gebunden) betrug 120 µmol/l, für die freie Form betrug 75 µmol/l.
-Das Verteilungsvolumen betrug 0,47 l/kg (frei und gebunden), bzw. 0,59 l/kg (freie Form). Die Gesamtclearance wurde mit 0,11 l/h/kg (total) sowie 0,84 l/h/kg (frei) ermittelt. Die Eliminationshalbwertszeit betrug ca. 5,6 h, für die freie Form ca. 2 h.
-Bei Neugeborenen oder Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz ist mit einer verlängerten Eliminationshalbwertszeit zu rechnen.
-Elimination
-Etwa 30% der verabreichten Dosis werden direkt renal ausgeschieden. Die Hauptmetaboliten sind Cystin und Cystein. Ausserdem werden kleine Mengen an Taurin und Sulfaten ausgeschieden.
-Ãœber die Ausscheidung des nicht renal eliminierten Anteils liegen bisher keine Untersuchungen vor.
-Präklinische Daten
-Mutagene Wirkungen von Acetylcystein sind nicht zu erwarten. Ein Test an bakteriellen Organismen verlief negativ. Untersuchungen auf ein tumorerzeugendes Potential von Acetylcystein wurden nicht durchgeführt.
-Embryotoxizitätsstudien wurden bei trächtigen Kaninchen und Ratten mittels oraler Gabe von Acetylcystein während der Organogenese-Periode durchgeführt. Bei keiner der beiden experimentellen Studien wurden missgebildete Föten beobachtet. Fertilitäts-, peri- und postnatale Studien wurden mit oral appliziertem Acetylcystein bei der Ratte durchgeführt. Die Ergebnisse aus diesen Studien zeigten, dass Acetylcystein zu keiner Beeinträchtigung der Gonadenfunktion, der Fertilitätsrate, der Geburt, des Säugens oder der Entwicklung der neugeborenen Tiere führt.
-Sonstige Hinweise
-Inkompatibilitäten
-Acetylcystein ist mit den meisten Metallen inkompatibel und wird von oxidierenden Substanzen inaktiviert. Für die Verabreichung sollte deshalb nach Möglichkeit ein Besteck aus Glas oder Plastik (nicht aber Kautschuk) benutzt werden.
-Fluimucil 10% darf mit anderen Arzneimitteln, insbesondere mit Antibiotika, nicht gemeinsam in einer gleichen Lösung oder durch dasselbe Besteck verabreicht werden.
-Beeinflussung diagnostischer Methoden
-Acetylcystein kann die kolorimetrische Gehaltsbestimmung von Salicylaten beeinflussen.
-Bei Harnuntersuchungen kann Acetylcystein die Ergebnisse der Bestimmung von Ketonkörpern beeinflussen.
-Haltbarkeit
-Ungeöffnete Ampullen dürfen nur bis zu dem auf dem Behälter mit «Exp» bezeichneten Datum verwendet werden.
-Nach Anbruch der Ampulle ist die nicht verwendete Lösung wegzuwerfen.
-Besondere Lagerungshinweise
-Bei Raumtemperatur (15–25 °C), in der Originalpackung, um den Inhalt vor Licht zu schützen, und für Kinder unzugänglich aufbewahren.
-Hinweise für die Handhabung
-Anweisung zum Öffnen der Ampulle
-Die Sollbruchstelle ist mit einem weissen Brechring gekennzeichnet. Ampulle in die Hand nehmen und mit Hilfe einer Serviette oder einem Tuch (Vermeidung von Schnittverletzungen) den Ampullenhals umfassen und Ampullenkopf mit Daumen und Zeigefinger als Hebel abbrechen. Der Bruch erfolgt entlang der vorgeritzten Markierung.
-i.v.-Verabreichung
-Fluimucil 10% ist mit folgenden Infusionslösungen kompatibel: 5%ige Glukoselösung und 0,9%ige NaCl-Lösung. Die verdünnte Infusionszubereitung ist nicht konserviert. Sie ist während 24 Stunden bei Raumtemperatur chemisch und physikalisch stabil.
-Aus mikrobiologischen Gründen ist die gebrauchsfertige Zubereitung jedoch unmittelbar nach der Verdünnung zu verwenden. Die verbleibende Restlösung ist wegzuwerfen.
-Aerosoltherapie
-Bei der Aerosolanwendung, ist die Inhalation mittels eines Inhalationsgeräts zu verabreichen. Eine Verdünnung der Ampulle ist nicht nötig, dennoch möglich (z.B. 1 Ampulle Fluimucil 10% (3 ml) + 7 ml 0,9%igen NaCl-Lösung um ein Endvolumen von 10 ml zu erreichen).
-Der Gebrauch von Geräten mit Glas- oder Kunststoffteilen ist vorzuziehen.
-Falls Geräte mit Metall- oder Gummiteilen verwendet werden, sind diese nach Gebrauch sofort mit Wasser auszuspülen.
-Zulassungsnummer
- +Composition
- +Principe actif: Acetylcysteinum.
- +Excipients: Natrii edetas, Aqua q.s. ad solutionem.
- +Forme galénique et quantité de principe actif par unité
- +Solution injectable pour application i.v., i.m. et local.
- +Ampoule: 300 mg acétylcystéine pro 3 ml (100 mg/ml).
- +Indications/Possibilités d’emploi
- +En cas d'affections des voies respiratoires, qui mènent à la formation d'une sécrétion dense difficile à expectorer.
- +Pneumologie: toutes les formes de bronchite, emphysème, atélectasie, bronchectasie, mucoviscidose.
- +ORL: laryngites, sinusites, pharyngites, ainsi que chez les patients laryngectomisés.
- +Chirurgie: prophylaxie des complications broncho-pulmonaires avec mucostase.
- +Pédiatrie: bronchites, mucoviscidose.
- +Intoxications: antidote lors d'intoxications au paracétamol.
- +Posologie/Mode d’emploi
- +Application par inhalation
- +Adultes: inhaler 1 ampoule 1–2 fois/jour.
- +Enfants dès l'âge où une collaboration active peut être requise: inhaler ½ ampoule 1–2 fois/jour.
- +Instillations
- +Adultes
- +Intra-auriculaire et intranasale: 2–3 gouttes 2–3 fois/jour;
- +Endotrachéale: 10–20 gouttes jusqu'à 1 ampoule 1–2 fois/jour.
- +Lavages d'autres cavités corporelles: ½ ampoule par lavage.
- +Enfants
- +Intra-auriculaire et intranasale: 1–2 gouttes 1–2 fois/jour;
- +Endotrachéale: 10 gouttes jusqu'à ½ ampoule 1–2 fois/jour.
- +Application intraveineuse
- +Comme mucolytique en thérapie intensive
- +Adultes: 2–3 ampoules 2–3 fois/jour.
- +Enfants (voir «Posologies spéciales»): 1–1½ ampoule 2–3 fois/jour.
- +Il est recommandé de diluer les ampoules avec une solution de NaCl à 0,9% ou une solution de glucose à 5% et d'administrer lentement (pendant env. 5 min) par infusion brève.
- +Application intramusculaire
- +Adultes: 1 ampoule 1–2 fois/jour à injecter profondément i.m.
- +Enfants (voir «Instructions spéciales pour la posologie»): ½ ampoule 1–2 fois/jour à injecter profondément i.m.
- +Antidote lors d'intoxications au paracétamol
- +Schéma de posologie intraveineuse selon Prescott
- +Dose totale: 300 mg/kg d'acétylcystéine. Durée totale 20 h.
- +Le schéma de traitement suivant est recommandé:
- +Patients avec un poids corporel ≥20 kg
- +Pour cette application spéciale, les flacons-ampoules à 20% (Fluimucil 20%) sont plus appropriés.
- +Patients avec un poids corporel inférieur à 20 kg:
- +Bolus initial de 150 mg/kg dans une solution à 3 ml/kg (pendant 60 min), suivi par 50 mg/kg dans 7 ml/kg (pendant 4 h), suivi par 100 mg/kg dans 14 ml/kg (pendant 16 h).
- +Selon le poids corporel les flacons-ampoules à 20% (Fluimucil 20%) sont plus appropriés.
- +Un bolus initial plus rapide sur 15 minutes peut également être administré, mais l'administration lente du bolus (pendant 60 min) réduit la probabilité d'apparition de réactions anaphylactoïdes.
- +Instructions spéciales pour la posologie
- +Enfants: chez les nourrissons et les petits enfants en-dessous d'un an, le produit doit être administré que sous contrôle médical dans le cadre d'un traitement hospitalier.
- +Chez les enfants de moins de 6 ans, un traitement par voie orale avec des formes pharmaceutiques appropriées est à préférer à un traitement parentéral.
- +Contre-indications
- +Hypersensibilité au principe actif acétylcystéine ou à l'un des excipients selon la composition.
- +Mises en garde et précautions
- +L'administration intraveineuse d'acétylcystéine doit avoir lieu sous surveillance médicale stricte. Les effets indésirables associés à un traitement par l'acétylcystéine surviennent avec une plus forte probabilité lorsque l'administration est trop rapide ou excessive. Il est donc recommandé de respecter strictement les instructions de posologie.
- +Chez les patients avec un poids corporel inférieur à 40 kg, les administrations (d'antidote) doivent être dosées avec prudence en raison du risque éventuel d'hypervolémie (fluid overload) pouvant entraîner une hyponatrémie et des convulsions. Il est donc recommandé de respecter strictement les instructions de posologie.
- +Lors d'application intraveineuse directe de doses élevées (comme antidote), des réactions pseudo-anaphylactiques ont été observées occasionnellement.
- +Pour cette raison, les patients doivent être surveillés et à l'apparition des premiers symptômes, des mesures thérapeutiques adéquates doivent être prises.
- +Lors de thérapie par aérosol des patients asthmatiques, il est conseillé d'utiliser Fluimucil 10% simultanément avec des broncho-dilatateurs.
- +L'administration simultanée d'un antitussif peut, en supprimant le réflexe de la toux et l'autonettoyage physiologique des voies respiratoires, entraîner un encombrement du mucus avec risque de bronchospasme et d'infection des voies respiratoires.
- +Les patients avec asthme bronchique doivent être étroitement surveillés pendant le traitement. Si un bronchospasme survient, l'acétylcystéine doit être arrêtée et des mesures thérapeutiques adéquates doivent être prises.
- +La prudence est recommandée chez les patients avec risque de saignements gastro-intestinaux, tout particulièrement en cas d'administration concomitante d'autres médicaments qui exercent un effet irritant sur la muqueuse gastrique.
- +L'administration d'acétylcystéine peut prolonger le temps de prothrombine, en plus de la toxicité du paracétamol.
- +Information en cas de régime pauvre en sodium
- +Fluimucil 10% contient 43 mg de sodium (1,9 mmol) par ampoule de 3 ml.
- +Interactions
- +On ne dispose pas d'étude sur les interactions médicamenteuses in vivo.
- +Jusqu'à présent, les rapports sur une inactivation des antibiotiques par l'acétylcystéine concernent exclusivement des tests in vitro au cours desquels les substances concernées avaient été directement mélangées. C'est pour cette raison que Fluimucil 10% ne doit pas être administré avec d'autres médicaments dans la même solution (voir «Remarques particulières, Incompatibilités»).
- +Étant donné que les groupes thiols avec des naphtoquinones peuvent former des liaisons d'addition, théoriquement il existe aussi la possibilité qu'une réaction avec la vitamine K puisse se produire. Bien qu'il n'ait pas été démontré que cela peut arriver in vivo, l'administration de la vitamine K pour le traitement de l'hypotrombinémie en cas d'insuffisance hépatique devrait commencer quelques heures après cessation de l'administration de l'acétylcystéine.
- +Lors d'administration simultanée de trinitrate de glycéryle (nitroglycérine), l'effet vasodilatateur et inhibant l'agrégation des thrombocytes peut augmenter. L'importance clinique de ces résultats n'a pas encore été déterminée.
- +Si un co-traitement avec la nitroglycérine parentérale et l'acétylcystéine s'avère indispensable, le patient doit être surveillé en raison des risques éventuels d'hypotension, qui peut être grave et se manifester par des céphalées.
- +Grossesse/Allaitement
- +Grossesse
- +Les données pour un nombre limité de femmes enceintes exposées n'ont révélé aucun effet indésirable sur la grossesse ou la santé du foetus ou du nouveau-né.
- +Il n'existe pas d'expériences d'études épidémiologiques.
- +Les expérimentations animales n'ont révélé aucune toxicité directe ni indirecte ayant une incidence sur la grossesse, le développement embryonnaire, le développement foetal et/ou le développement post-natal.
- +La prudence est de mise en cas d'emploi pendant la grossesse.
- +Allaitement
- +On ne dispose pas d'études concernant le passage de l'acétylcystéine dans le lait maternel.
- +Effet sur l’aptitude à la conduite et l’utilisation de machines
- +L'effet sur l'aptitude à la conduite et l'utilisation de machines n'a pas été testé.
- +Effets indésirables
- +Les effets indésirables les plus fréquemment décrits dans la littérature concernant l'acétylcystéine administrée par voie intraveineuse sont les suivants: éruption cutanée, urticaire et démangeaisons. Ils surviennent le plus souvent pendant l'administration du bolus initial.
- +Au cours d'une étude randomisée, ouverte et multicentrique, les effets indésirables suivants sont apparus pendant les 2 premières heures après l'application i.v. d'acétylcystéine:
- +Affections du système immunitaire
- +Très fréquent: réaction anaphylactoïde: (17%).
- +Affections cardiaques
- +Fréquent: tachycardie.
- +Affections respiratoires, thoraciques et médiastinales
- +Occasionnel: pharyngite, rhinorrhée, rhoncus, bronchospasme.
- +Affections gastro-intestinales
- +Fréquent: vomissements (11%), nausée.
- +Affections de la peau et du tissu sous-cutané
- +Fréquent: démangeaisons, éruption cutanée.
- +Affections vasculaires
- +Fréquent: bouffées vasomotrices au visage.
- +Les effets indésirables suivants ont été rapportés sur la base d'une longue expérience post-marketing et leur fréquence ne peut pas être estimée à partir des données disponibles.
- +Administration locale
- +Affections du système immunitaire: réaction d'hypersensibilité.
- +Affections respiratoires, thoraciques et médiastinales: bronchospasme, rhinorrhée.
- +Affections gastro-intestinales: stomatite, vomissements nausée.
- +Affections de la peau et du tissu sous-cutané: angiœdème, urticaire, rash, démangeaisons.
- +Administration systémique (administration i.v. de fortes doses)
- +Affections du système immunitaire: choc anaphylactique, réactions anaphylactiques/anaphylactoïdes, réactions d'hypersensibilité.
- +Affections cardiaques: tachycardie.
- +Affections respiratoires, thoraciques et médiastinales: bronchospasme, dyspnée.
- +Affections gastro-intestinales: vomissement, nausée.
- +Affections de la peau et du tissu sous-cutané: angiœdème, urticaire, bouffées vasomotrices au visage, rash, démangeaisons.
- +Troubles généraux et anomalies au site d'administration: œdème facial.
- +Investigations: pression artérielle diminuée, prolongation du temps de prothrombine.
- +L'apparition de réactions cutanées sévères comme le syndrome de Stevens-Johnson et le syndrome de Lyell a été très rarement rapportée en relation temporelle avec l'utilisation d'acétylcystéine. En cas d'apparition nouvelle de manifestations cutanées et au niveau des muqueuses, il convient de consulter immédiatement un médecin et d'arrêter l'utilisation de l'acétylcystéine. Dans la plupart de ces cas rapportés, au moins un autre médicament avait été utilisé simultanément et a pu éventuellement renforcer les effets cutanéo-muqueux observés.
- +Différentes études confirment la diminution de l'agrégation thrombocytaire lors de l'utilisation de l'acétylcystéine. La signification clinique de ce phénomène est jusqu'à présent peu claire.
- +Surdosage
- +Administration intraveineuse
- +Les symptômes d'un surdosage en cas d'administration intraveineuse sont similaires aux effets indésirables, mais plus marqués.
- +En cas de surdosage, il convient d'arrêter la perfusion et de commencer un traitement symptomatique.
- +Il n'existe pas de traitement antidote spécifique. L'acétylcystéine est dialysable.
- +Administration locale
- +Aucun cas de surdosage n'a été signalé lors d'administration locale.
- +Propriétés/Effets
- +Code ATC: R05CB01
- +Mécanisme d'action et pharmacodynamie
- +Fluimucil 10% contient le principe actif acétylcystéine, un dérivé de la cystéine avec un groupe thiol libre qui possède des propriétés mucolytiques et antioxydantes.
- +L'effet mucolytique de l'acétylcystéine se base sur la capacité du groupe thiol de réduire les ponts disulfures des mucoprotéines du mucus.
- +La propriété antioxydante de Fluimucil 10% provient du fait que les composés électrophiles et oxydants sont inactivés directement par l'acétylcystéine et indirectement par le glutathion. Les composés électrophiles sont inactivés par conjugaison, les composés oxydants neutralisés par réduction.
- +À travers la cystéine, l'acétylcystéine met à disposition un précurseur essentiel de la synthèse du glutathion et par conséquent, augmente les réservoirs endogènes de glutathion.
- +Le glutathion est un important principe actif nucléophile et antioxydant de l'organisme et, pour cela, revêt une grande importance pour sa protection. En outre, dans certaines intoxications (par ex. au paracétamol), le glutathion peut inactiver les métabolites toxiques, réactifs et électrophiles par formation de complexes inertes.
- +Fluimucil 10% ne gêne ni les défenses immunitaires de l'organisme, ni la fonction ciliaire de la muqueuse des voies respiratoires et ne provoque pas la dissolution de la fibrine ou des caillots sanguins.
- +Efficacité clinique
- +Fluimucil 10% fluidifie les sécrétions denses des voies respiratoires, favorise l'expectoration et calme le réflexe de la toux. De cette manière, la respiration est facilitée.
- +Il peut également influencer, de manière positive, d'autres paramètres cliniques, tels que la dyspnée et la fonction pulmonaire.
- +Lors de son emploi comme antidote dans les intoxications au paracétamol, Fluimucil 10% agit en augmentant le taux de glutathion dans les hépatocytes ou, en remplaçant le glutathion, comme substrat alternatif qui est nécessaire pour la conjugaison des métabolites toxiques du paracétamol.
- +Pharmacocinétique
- +Après administration i.v. l'acétylcystéine se diffuse rapidement dans l'organisme, principalement dans le milieu aqueux de l'espace extracellulaire et atteint les concentrations les plus élevées au niveau du foie, des reins, des poumons et dans le mucus bronchique.
- +Dans l'organisme, l'acétylcystéine se trouve soit sous forme libre, soit liée aux protéines plasmatiques de manière réversible par des ponts disulfures.
- +Après une dose par i.v. de 200 mg d'acétylcystéine, les données pharmacocinétiques suivantes se présentent.
- +La concentration plasmatique maximale de l'acétylcystéine totale (libre et liée) est de 120 µmol/l, de la forme libre est de 75 µmol/l.
- +Le volume de distribution est de 0,47 l/kg (libre et lié), respectivement de 0,59 l/kg (forme libre). La clairance complète est déterminée avec 0,11 l/h/kg (totale) et 0,84 l/h/kg (libre). La demi-vie d'élimination est d'env. 5,6 h, pour la forme libre d'env. 2 h.
- +Chez les nouveau-nés ou les patients avec insuffisance hépatique grave, il faut s'attendre à une demi-vie d'élimination plus longue.
- +Élimination
- +Environ 30% de la dose administrée est éliminée directement par voie rénale. Les métabolites principaux sont la cystine et la cystéine. En outre, de petites quantités de taurine et sulfates sont excrétées.
- +En ce qui concerne l'élimination de la partie non excrétée par voie rénale, on ne dispose, jusqu'à présent, pas d'études.
- +Données précliniques
- +On ne doit pas s'attendre d'effets mutagènes avec l'acétylcystéine. Un test effectué sur des organismes bactériens a donné des résultats négatifs. Des expérimentations sur le potentiel cancérogène de l'acétylcystéine n'ont pas été effectuées.
- +Des études sur l'embryotoxicité ont été effectuées sur les lapines et les rates gravides, auxquelles a été administrée une dose d'acétylcystéine par voie orale durant la période d'organogenèse. Aucun de ces essais expérimentaux n'a révélé des malformations fœtales. Des études de fertilité, de développement péri- et post-natal ont été effectuées sur des rats avec l'acétylcystéine orale. Les résultats de ces études démontrent que l'acétylcystéine ne porte préjudice ni à la fonction gonadique, ni au taux de fertilité, ni à la naissance, ni à la lactation, ou au développement de l'animal nouveau-né.
- +Remarques particulières
- +Incompatibilités
- +L'acétylcystéine est incompatible avec la plupart des métaux et est inactivée par des substances oxydantes. Pour l'administration, il est conseillé d'utiliser des appareils en verre ou en plastique (pas en caoutchouc).
- +Fluimucil 10% ne doit pas être administré avec d'autres médicaments, surtout avec des antibiotiques, dans la même solution ou avec le même appareil.
- +Influence sur les méthodes de diagnostic
- +L'acétylcystéine peut influencer le titrage colorimétrique des salicylates.
- +Concernant les analyses d'urine, l'acétylcystéine peut influencer les résultats de la mesure des corps cétoniques.
- +Stabilité
- +Les ampoules non ouvertes peuvent être utilisées jusqu'à la date indiquée par «EXP» sur l'emballage.
- +La solution non utilisée des ampoules ouvertes doit être jetée.
- +Remarques concernant le stockage
- +Conserver à température ambiante (15–25 °C), dans l'emballage original, afin de protéger le contenu de la lumière et tenu hors de portée des enfants.
- +Remarques concernant la manipulation
- +Instructions pour l'ouverture de l'ampoule
- +Le point de rupture est indiqué par une rayure blanche. Tenir l'ampoule dans la main et, à l'aide d'une serviette ou d'un essuie-main (pour éviter des coupures), tenir le col de l'ampoule entre le pouce et l'index et le détacher. La rupture se fera le long de la rayure.
- +Administration i.v.
- +Fluimucil 10% est compatible avec les solutions à perfusion suivantes: solution de glucose à 5% et solution de NaCl à 0,9%. La préparation à perfusion diluée ne contient aucun agent conservateur. À température ambiante, elle est physiquement et chimiquement stable pendant 24 heures.
- +Pour des raisons microbiologiques, la solution prête à l'emploi doit être utilisée dès sa dilution. La solution restante doit être jetée.
- +Thérapie par aérosol
- +Lors d'usage en aérosol, l'administration doit être effectuée au moyen d'un appareil à inhalations. Une dilution de l'ampoule n'est pas nécessaire, mais toutefois possible (par ex. 1 ampoule de Fluimucil 10% (3 ml) + 7 ml de solution NaCl à 0,9% pour arriver à un volume final de 10 ml).
- +Il est conseillé d'utiliser des appareils pour inhalations en verre ou en plastique.
- +En cas d'utilisation d'appareils avec des pièces en métal ou en gomme, il faut les laver avec de l'eau immédiatement après l'usage.
- +Numéro d’autorisation
-Packungen
-Fluimucil 10% Inj Lös Amp 5 × 3 ml. (B)
-Zulassungsinhaberin
-Zambon Schweiz AG, 6814 Cadempino.
-Stand der Information
- +Présentation
- +Fluimucil 10% sol inj amp. 300 mg/3 ml (B)
- +Titulaire de l’autorisation
- +Zambon Suisse SA, 6814 Cadempino.
- +Mise à jour de l’information
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