8 Changements de l'information professionelle Dacepton 5 mg/ml |
-Zusammensetzung
-Wirkstoff: Apomorphini hydrochloridum hemihydricum.
-Hilfsstoffe: Antiox.: Natrii metabisulfis (E 223) 1 mg/ml, Natrii chloridum, Aqua ad iniectabilia.
- +Composition
- +Principe actif: Apomorphini hydrochloridum hemihydricum.
- +Excipients: Antiox.: Natrii metabisulfis (E 223) 1 mg/ml, Natrii chloridum, Aqua ad iniectabilia.
-Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten
-Zur Behandlung von Parkinson-Patienten mit motorischen Fluktuationen (ON-OFF-Phänomen), die trotz individuell eingestellter Behandlung mit Levodopa (und einem peripheren Decarboxylase-Hemmer) und/oder Dopamin-Agonisten weiter bestehen.
-Dosierung/Anwendung
-Art und Dauer der Anwendung
-Dacepton 5 mg/ml Infusionslösung in einer Durchstechflasche, ist eine vorverdünnte Infusionslösung in einer Durchstechflasche, die ohne Verdünnung für die Anwendung als kontinuierliche subkutane Infusion mittels Minipumpe und/oder Spritzenpumpe bestimmt ist. Dacepton 5 mg/ml Infusionslösung in einer Durchstechflasche darf nicht für eine intermittierende Injektion verwendet werden.
-Dacepton 5 mg/ml darf nicht intravenös angewendet werden.
-Die Lösung darf nicht verwendet werden, wenn sich diese grün verfärbt hat. Die Lösung muss vor Anwendung visuell kontrolliert werden. Nur eine klare, farblose bis blassgelbe Lösung ohne Partikel darf verwendet werden.
-Voraussetzungen für eine Infusion von Dacepton 5 mg/ml
-Die Patienten sollten in der Lage sein, den Beginn ihrer OFF-Symptome zu erkennen. Sie sollten ausserdem fähig sein, das Arzneimittel selbst zu infundieren oder eine verantwortliche Pflegeperson haben, die in der Lage ist, das Arzneimittel bei Bedarf zu infundieren.
-Es ist notwendig, dass wenigstens zwei Tage vor Beginn der Therapie eine Behandlung mit Domperidon begonnen wird, normalerweise mit einer Dosierung von 20 mg dreimal täglich.
-Die Behandlung mit Apomorphin sollte in einer spezialisierten Klinik begonnen und von einem in der Behandlung der Parkinson'schen Krankheit erfahrenen Arzt (z.B. einem Neurologen) überwacht werden. Die Behandlung des Patienten mit Levodopa mit oder ohne Dopamin-Agonisten sollte vor Beginn der Behandlung mit Dacepton 5 mg/ml optimiert worden sein.
-Dosierung Erwachsene
-Die geeignete Dosis wird für jeden Patienten durch eine schrittweise Steigerung der Dosierung festgelegt.
-Die optimale Dosierung von Apomorphinhydrochloridhemihydrat ist individuell unterschiedlich und variiert von Patient zu Patient erheblich, aber ist sie einmal festgelegt, bleibt diese für einen einzelnen Patienten relativ konstant:
-3–30 mg pro Tag. Es wird empfohlen, dass eine tägliche Dosis von 100 mg Apomorphinhydrochloridhemihydrat nicht überschritten wird. In klinischen Studien ist es in der Regel möglich gewesen, die Dosis von Levodopa etwas zu reduzieren; die mögliche Reduktion variiert von Patient zu Patient erheblich und muss von einem in dieser Therapie erfahrenen Arzt sorgfältig überwacht werden. Sobald die Behandlung mit der individuell optimalen Dosis etabliert ist, kann Domperidon bei einigen Patienten schrittweise reduziert werden. Aber nur bei wenigen Patienten kann völlig darauf verzichtet werden, ohne dass Erbrechen oder Hypotonie auftreten.
-Dosierung bei kontinuierlicher Infusion
-Patienten, die während der Einstellungsphase eine gute Verbesserung der motorischen Beweglichkeit (ON-Reaktion) zeigen, aber insgesamt mit intermittierenden Injektionen nur unzureichend eingestellt werden können, oder viele und häufige Injektionen benötigen (mehr als 10 pro Tag), sollten auf eine kontinuierliche subkutane Infusion mittels einer Mini- und/oder Spritzenpumpe umgestellt werden:
-Beginn: 1 mg (0,2 ml) Apomorphinhydrochloridhemihydrat pro Stunde, danach wird nach individueller Besserung die Dosis weiter erhöht. Dabei sollte eine Erhöhung der Infusionsrate um 0,5 mg pro Stunde aber nicht überschritten und zwischen diesen Dosiserhöhungen eine Zeitspanne von mindestens vier Stunden eingehalten werden.
-Stündliche Infusionsraten: 1 mg–4 mg (0,2–0,8 ml) entsprechend 0,015–0,060 mg/kg/Stunde. Infusionen sollten nur während der Wachphase durchgeführt werden. Eine kontinuierliche Infusion über 24 Stunden ist nicht ratsam, ausser wenn der Patient über ausgeprägte motorische Komplikationen während der Nachtstunden klagt. Eine Toleranz gegenüber der Wirkung von Apomorphinhydrochloridhemihydrat scheint nicht aufzutreten, solange während der Nachtstunden eine mindestens 4-stündige Behandlungspause eingehalten wird.
-Die Infusionsstelle sollte alle 12 Stunden gewechselt werden.
-Patienten können als Ergänzung zur kontinuierlichen Infusion nach Bedarf und nach ärztlicher Anweisung zusätzlich eine Bolus-Injektion mittels Pumpensystem benötigen.
-Eine Dosisreduktion anderer Dopamin-Agonisten kann während einer kontinuierlichen Infusion in Erwägung gezogen werden.
-Kinder und Jugendliche
-Dacepton 5 mg/ml ist kontraindiziert für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren (siehe «Kontraindikationen»).
-Ältere Menschen
-Ältere Menschen sind in der Gruppe der Patienten mit Parkinson'scher Krankheit häufig vertreten und stellen einen hohen Anteil in klinischen Studien mit Apomorphin dar. Die Behandlung älterer Menschen unterscheidet sich nicht von derjenigen jüngerer Patienten. Dennoch ist bei Beginn der Therapie bei älteren Menschen aufgrund des Risikos einer orthostatischen Hypotonie besondere Vorsicht geboten.
-Eingeschränkte Nierenfunktion
-Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion kann mit Vorsicht ein Dosierungsschema angewendet werden, das dem empfohlenen Dosierungsschema bei Erwachsenen ähnlich ist (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Kontraindikationen
-Dacepton 5 mg/ml darf nicht angewendet werden bei:
-Patienten mit Atemdepression, Demenz, Psychosen oder Leberinsuffizienz. Die Apomorphin-Behandlung ist ungeeignet für Patienten, die auf Levodopa mit einer ON-Reaktion ansprechen, die durch schwere Dyskinesien oder Dystonie gekennzeichnet ist.
-Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.
-Gleichzeitiger Anwendung mit Ondansetron.
-Dacepton 5 mg/ml ist für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren kontraindiziert.
-Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen
-Apomorphin sollte nur mit Vorsicht bei Patienten mit Nieren-, Lungen- oder Herz-/Kreislauferkrankungen sowie bei Patienten, die zu Übelkeit und Erbrechen neigen, angewendet werden. Besondere Vorsicht ist bei älteren und/oder geschwächten Patienten zu Beginn der Therapie geboten.
-Da Apomorphin zu Hypotonie führen kann, sogar bei einer Vorbehandlung mit Domperidon, sollte das Arzneimittel bei Patienten mit bestehenden Herzkrankheiten oder bei Patienten, die vasoaktive Arzneimittel (z.B. Antihypertensiva) einnehmen, mit besonderer Vorsicht angewendet werden, besonders bei Patienten mit bereits vorhandener orthostatischer Hypotonie.
-Dacepton 5 mg/ml enthält Natriummetabisulfit (E 223), welches in seltenen Fällen schwere allergische Reaktionen und Bronchospasmen auslösen kann. Über hämolytische Anämie wurde bei Patienten, die mit Levodopa und Apomorphin behandelt wurden, berichtet. Hämatologische Untersuchungen sollten bei Patienten während einer Levodopa-Therapie regelmässig durchgeführt werden, wenn sie Apomorphin gleichzeitig verwenden.
-Vorsicht ist geboten, wenn Dacepton 5 mg/ml mit anderen Arzneimitteln kombiniert wird, besonders wenn diese eine geringe therapeutische Breite haben (siehe «Interaktionen»).
-Eine fortgeschrittene Parkinson'sche Erkrankung geht bei vielen Patienten mit neuropsychiatrischen Problemen einher. Es gibt Hinweise, dass sich bei einigen Patienten neuropsychiatrische Störungen durch Apomorphin verstärken können, daher ist besondere Vorsicht geboten, wenn Apomorphin bei solchen Patienten angewendet wird.
-Im Zusammenhang mit Apomorphin wurde Schläfrigkeit beobachtet, andere Dopamin-Agonisten können plötzliche Schlafattacken auslösen, insbesondere bei Patienten mit Parkinson'scher Krankheit. Patienten müssen daher darüber informiert werden, dass sie während der Behandlung mit Apomorphin nur unter besonderer Vorsicht am Verkehr teilnehmen oder Maschinen bedienen können. Patienten, die von Schläfrigkeit betroffen sind, müssen das Führen von Fahrzeugen oder das Bedienen von Maschinen ganz unterlassen. Eine Verminderung der Dosierung oder die Beendigung der Therapie kann in diesem Fall in Erwägung gezogen werden.
-Die Patienten sollten regelmässig hinsichtlich der Entwicklung von Impulskontrollstörungen überwacht werden. Patienten und Betreuer sollten darauf aufmerksam gemacht werden, dass Verhaltensauffälligkeiten im Sinne von Impulskontrollstörungen einschliesslich Spielsucht/pathologisches Spielen, Libidosteigerung, Hypersexualität, zwanghaftes Geldausgeben oder Einkaufen, Essattacken und Esszwang auftreten können. Wenn sich solche Symptome entwickeln, sollten eine Dosisreduktion oder ein Ausschleichen der Behandlung in Erwägung gezogen werden.
-Am Injektionsort kann es zu Verhärtungen und Knotenbildungen kommen, die normalerweise asymptomatisch sind. Diese können bei längerfristiger Anwendung bestehen bleiben und mit Rötung und Empfindlichkeit verbunden sein. Bei Biopsien der Haut solcher Patienten wurde eine Infiltration des subkutanen Fettgewebes festgestellt. Es sollte Sorge getragen werden, dass sich Bereiche mit Wundstellen nicht infizieren. Juckreiz kann an der Injektionsstelle entstehen. Diese lokalen subkutanen Auswirkungen können manchmal reduziert werden, indem abwechselnd verschiedene Injektionsstellen gewählt werden. Unter Umständen ist auch eine Reduktion durch den Einsatz von Ultraschall (falls vorhanden) in Knoten- und Verhärtungsbereichen möglich.
-Da Apomorphin, besonders bei höheren Dosen, zu einer Verlängerung des QT-Intervalles führen kann, ist bei Patienten mit einem Risiko für Torsades de pointes und solchen, die gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die zu einer Verlängerung des QT-Intervalles führen können, Vorsicht geboten.
-Dacepton 5 mg/ml enthält 3,4 mg Natrium pro ml. Dies ist bei Personen unter Natrium kontrollierter (natriumarmer/-kochsalzarmer) Diät zu berücksichtigen.
-Interaktionen
-Patienten, die für die Behandlung mit Apomorphin ausgewählt werden, nehmen fast mit Sicherheit weitere begleitende Arzneimittel für ihre Parkinson'sche Krankheit ein. In den anfänglichen Stadien der Therapie mit Apomorphin sollte der Patient auf ungewöhnliche Nebenwirkungen oder Zeichen von Potenzierungseffekten überwacht werden.
-Neuroleptika können antagonistisch wirken, wenn sie zusammen mit Apomorphin eingesetzt werden. Es gibt eine potenzielle Wechselwirkung zwischen Clozapin und Apomorphin, allerdings kann Clozapin auch angewendet werden, um neuropsychiatrische Komplikationen zu reduzieren. Falls bei Patienten mit Morbus Parkinson, die auch mit Dopamin-Agonisten behandelt werden, Neuroleptika angewendet werden müssen, kann eine allmähliche Reduzierung der Apomorphin-Dosis in Erwägung gezogen werden, wenn eine Infusion mittels einer Mini- und/oder Spritzenpumpe erfolgt (selten ist über Symptome eines malignen neuroleptischen Syndroms bei abruptem Abbruch einer dopaminergen Therapie berichtet worden).
-Antihypertensiva und herzwirksame Arzneimittel: Selbst bei gemeinsamer Anwendung mit Domperidon kann Apomorphin die blutdrucksenkende Wirkung solcher Arzneimittel verstärken (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Die gleichzeitige Gabe von Arzneimitteln, die zu einer Verlängerung des QT-Intervalles führen können, sollte vermieden werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Da bei gleichzeitiger Gabe von Apomorphin und Ondansetron über ausgeprägte Hypotonie und Bewusstseinsverlust berichtet wurde, darf eine gleichzeitige Gabe mit Ondansetron nicht erfolgen (siehe «Kontraindikationen»).
-Schwangerschaft/Stillzeit
-Schwangerschaft
-Aufgrund des Alters der behandelten Patientenpopulation ist das Auftreten einer Schwangerschaft unwahrscheinlich. Es liegen keine Erfahrungen mit der Anwendung von Apomorphin bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Reproduktionsstudien ergaben keine Hinweise auf teratogene Wirkungen. Bei Ratten führten jedoch Dosierungen, die für die Muttertiere toxisch sind, zu Verschlechterung des mütterlichen Pflegeverhaltens und zu Atemstillstand der Neugeborenen. Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt (siehe «Präklinische Daten»).
-Dacepton 5 mg/ml darf während der Schwangerschaft nicht verabreicht werden, es sei denn, dies ist eindeutig erforderlich.
-Stillzeit
-Ob Apomorphin in die Muttermilch übergeht ist nicht bekannt. Dennoch sollte das Stillen während der Apomorphin-Therapie vermieden werden.
-Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen
-Patienten, die mit Apomorphin behandelt werden und bei denen Schläfrigkeit und/oder plötzliche Schlafattacken auftreten, müssen darüber informiert werden, dass sie das Führen eines Fahrzeuges oder Tätigkeiten (z.B. das Bedienen von Maschinen), bei denen verminderte Aufmerksamkeit sie selbst oder andere dem Risiko von schweren Verletzungen oder Tod aussetzen könnte, solange zu unterlassen haben, bis solche wiederholt auftretenden Attacken und Schläfrigkeit nicht mehr auftreten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Unerwünschte Wirkungen
-Die unerwünschten Wirkungen werden nachfolgend nach Organklasse und Häufigkeit geordnet aufgeführt. Die Häufigkeiten werden wie folgt definiert: sehr häufig (≥1/10), häufig (<1/10, ≥1/100), gelegentlich (<1/100, ≥1/1'000), selten (<1/1'000, ≥1/10'000), sehr selten (<1/10'000).
-Störungen des Blut- und Lymphsystems
-Gelegentlich: Hämolytische Anämie und positive Coombs-Tests (beides bei gleichzeitiger Gabe von Levodopa und Apomorphin).
-Selten: Eosinophilie.
-Störungen des Immunsystems
-Selten: Ãœberempfindlichkeitsreaktionen (inklusive Anaphylaxie und Bronchospasmus) aufgrund des Gehaltes an Natriummetabisulfit.
-Psychiatrische Störungen
-Gelegentlich: Neuropsychiatrische Störungen (inklusive vorübergehende leichte Verwirrtheitszustände und optische Halluzinationen).
-Störungen des Nervensystems
-Häufig: Schläfrigkeit.
-Gelegentlich: Während ON-Perioden Dyskinesien, die in seltenen Fällen zum Therapieabbruch führen.
-Häufigkeit nicht bekannt: Es wurde berichtet, dass Patienten, die zur Behandlung des Morbus Parkinson Dopamin-Agonisten, einschliesslich Apomorphin, insbesondere in hohen Dosierungen, angewendet haben, Zeichen von Spielsucht/pathologischem Spielen, Libidosteigerung und Hypersexualität, zwanghaftes Geldausgeben oder Einkaufen, Essattacken und Esszwang zeigten, die allgemein bei Dosisreduktion oder mit Beendigung der Behandlung zurückgingen.
-Funktionsstörungen der Gefässe
-Gelegentlich: Orthostatische Hypotonie (normalerweise vorübergehend).
-Atmungsorgane
-Gelegentlich: Atemschwierigkeiten.
-Gastrointestinale Störungen
-Häufig: Übelkeit und Erbrechen (vor allem zu Beginn der Behandlung); vorübergehende Sedierung (dosisunabhängig, vor allem zu Beginn der Therapie).
-Funktionsstörungen der Haut und des Unterzellgewebes
-Gelegentlich: Lokale und generalisierte Hautausschläge.
-Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationsstelle
-Sehr häufig: Subkutane Verhärtungen und Knotenbildungen am Injektionsort (normalerweise asymptomatisch, bei hohen Dosen mit Rötungen und Empfindlichkeit einhergehend).
-Ãœberdosierung
-Es gibt nur wenig klinische Erfahrungen mit der Überdosierung von Apomorphin bei dieser Art der Anwendung. Symptome einer Überdosierung können empirisch wie folgt vorgeschlagen behandelt werden:
-Übermässiges Erbrechen mit Domperidon,
-Atemdepression mit Naloxon,
-Bradykardie mit Atropin.
-Hypotonie: Geeignete Massnahmen, z.B. Höherstellung des Bettes am Fussende, sollten ergriffen werden.
-Eigenschaften/Wirkungen
-ATC-Code: N04BC07
-Apomorphin ist ein direkter Agonist an dopaminergen D1- und D2-Rezeptoren, wobei keine Überschneidungen mit Transport oder Metabolisierung von Levodopa bestehen. Die Anwendung von Apomorphin unterdrückt bei gesunden Versuchstieren die Aktivitätsrate von nigro-striatalen Zellen und verursacht in niedrigen Dosen eine Reduzierung der lokomotorischen Aktivität. Dabei wird angenommen, dass dies auf eine präsynaptische Hemmung der endogenen Dopamin-Ausschüttung zurückzuführen ist. Dennoch wird die Wirkung bei der motorischen Beeinträchtigung von Patienten mit Parkinson'scher Krankheit wahrscheinlich durch postsynaptische Rezeptoren vermittelt. Diese biphasische Wirkungsweise ist auch beim Menschen zu beobachten.
-Pharmakokinetik
- +Indications/Possibilités d’emploi
- +Pour le traitement de patients souffrants de la maladie de Parkinson avec fluctuations motrices (phénomènes ON/OFF) persistant malgré un traitement dosé individuellement par lévodopa (et un inhibiteur de la décarboxylase périphérique) et/ou des agonistes de la dopamine.
- +Posologie/Mode d’emploi
- +Nature et durée d'utilisation
- +Dacepton 5 mg/ml solution pour perfusion en flacon est une solution pour perfusion pré-diluée présentée dans un flacon destiné à être utilisé sans dilution comme perfusion sous-cutanée permanente à l'aide d'une mini-pompe ou d'un pousse-seringue. Dacepton 5 mg/ml solution pour perfusion en flacon ne doit pas être utilisé pour des injections intermittentes.
- +Dacepton 5 mg/ml ne doit pas être administré par voie intraveineuse.
- +Ne pas utiliser la solution si elle a pris une coloration verdâtre. Effectuer un contrôle visuel de la solution avant utilisation. Seule une solution claire, incolore à jaune pâle, ne présentant aucune particule peut être utilisée.
- +Conditions requises pour une perfusion de Dacepton 5 mg/ml
- +Les patients doivent être en mesure de reconnaître les symptômes de phase OFF. Ils doivent également être capables de se perfuser le médicament eux-mêmes ou avoir à leurs côtés une personne soignante responsable capable de perfuser le médicament en cas de besoin.
- +Il est nécessaire de démarrer un traitement par dompéridone, normalement avec un dosage de 20 mg trois fois par jour, au moins deux jours avant le début du traitement.
- +Le traitement par apomorphine doit démarrer dans une clinique spécialisée et être suivi par un médecin spécialisé dans le traitement de la maladie de Parkinson (p.ex. un neurologue). Le traitement du patient par lévodopa avec ou sans agonistes de la dopamine doit être optimisé avant de démarrer le traitement par Dacepton 5 mg/ml.
- +Posologie adultes
- +La dose adéquate pour chaque patient doit être définie en augmentant progressivement le dosage.
- +Le dosage optimal du chlorhydrate d'apomorphine hémihydraté est différent selon les individus et varie considérablement d'un patient à l'autre, mais, une fois défini, il reste relativement constant pour le patient:
- +3–30 mg par jour. Il est recommandé de ne pas dépasser une dose quotidienne de chlorhydrate d'apomorphine hémihydraté de 100 mg. Lors des études cliniques, il a généralement été possible de réduire légèrement la dose de lévodopa; la réduction possible varie considérablement d'un patient à l'autre et doit être étroitement surveillée par un médecin disposant d'expérience dans ce type de traitements. Dès que le traitement est établi avec la dose individuelle optimale, l'administration de dompéridone peut être réduite progressivement chez certains patients. Mais l'administration ne peut être supprimée sans survenue de vomissements ou d'hypotension que chez de rares patients.
- +Posologie en cas de perfusion continue
- +Les patients chez qui une bonne amélioration de la mobilité motrice (réaction ON) a été observée pendant la phase de titrage du traitement, mais qui ne peuvent globalement pas être stabilisés de manière suffisante par des injections intermittentes ou qui ont besoin d'injections nombreuses et fréquentes (plus de 10 par jour), doivent passer à une perfusion continue par voie sous-cutanée au moyen d'une mini-pompe et/ou d'un pousse-seringue.
- +Début: 1 mg (0,2 ml) de chlorhydrate d'apomorphine hémihydraté par heure, puis la dose sera augmentée en fonction des signes d'amélioration du patient. Il convient néanmoins de ne pas dépasser une augmentation du taux de perfusion de plus de 0,5 mg par heure et de respecter une pause d'au moins quatre heures entre chaque augmentation de dosage.
- +Taux de perfusion par heure: 1 mg–4 mg (0,2–0,8 ml) ou 0,015–0,060 mg/kg/heure. Les perfusions ne peuvent être administrées qu'en phase d'éveil. Une perfusion continue sur 24 heures est déconseillée, hormis si le patient se plaint d'importantes complications motrices pendant la nuit. Aucune tolérance à l'effet du chlorhydrate d'apomorphine hémihydraté ne semble se produire, à condition qu'une pause de traitement d'au moins 4 heures soit respectée pendant la nuit.
- +Il faut changer de site de perfusion toutes les 12 heures.
- +En complément de la perfusion continue, en fonction des besoins et sur recommandation médicale, les patients peuvent avoir besoin d'une injection en bolus administrée à l'aide d'un système de pompes.
- +Une réduction de la dose d'autres agonistes de la dopamine peut être envisagée pendant une perfusion continue.
- +Enfants et adolescents
- +Dacepton 5 mg/ml est contre-indiqué chez les enfants et les adolescents de moins de 18 ans (voir «Contre-indications»).
- +Personnes âgées
- +Les personnes âgées sont fortement représentées parmi le groupe des patients atteints de la maladie de Parkinson et sont également très présentes dans les études cliniques sur l'apomorphine. Le traitement des personnes âgées ne se distingue pas de celui des patients plus jeunes. Toutefois, une prudence particulière s'impose chez les personnes âgées au début du traitement en raison du risque d'hypotension orthostatique.
- +Insuffisance rénale
- +Chez les patients atteints d'insuffisance rénale, un schéma posologique semblable au schéma posologique recommandé chez les adultes (voir «Mises en garde et précautions») peut être appliqué, avec prudence néanmoins.
- +Contre-indications
- +Dacepton 5 mg/ml ne doit pas être utilisé:
- +Chez les patients atteints de dépression respiratoire, de démence, de psychose ou d'insuffisance hépatique. Le traitement par apomorphine ne convient pas aux patients présentant une réaction ON à la lévodopa, caractérisée par des dyskinésies graves ou par une dystonie.
- +Hypersensibilité au principe actif ou à l'un des excipients selon la composition.
- +Administration concomitante d'ondansétron.
- +Dacepton 5 mg/ml est contre-indiqué chez les enfants et les adolescents de moins de 18 ans.
- +Mises en garde et précautions
- +L'apomorphine doit être uniquement administrée avec précaution chez les patients atteints d'affections rénales, pulmonaires ou cardio-vasculaires ainsi que chez les patients sujets aux nausées et aux vomissements. Une prudence particulière est à observer au début du traitement chez les patients âgés et/ou affaiblis.
- +L'apomorphine pouvant entraîner une hypotension, même après traitement préalable par dompéridone, le médicament doit être administré avec une prudence particulière aux patients atteints d'affections cardiaques ou prenant des médicaments vaso-actifs (p.ex. antihypertenseurs), notamment chez les patients présentant déjà une hypotension orthostatique.
- +Dacepton 5 mg/ml contient du métabisulfite de sodium (E 223) qui, dans de rares cas, peut provoquer des réactions allergiques et des bronchospasmes graves. Des cas d'anémie hémolytique ont été signalés chez les patients traités par lévodopa et apomorphine. Des examens hématologiques doivent être effectués régulièrement chez les patients suivant simultanément un traitement par lévopoda et un traitement par apomorphine.
- +La prudence s'impose lorsque Dacepton 5 mg/ml est associé à d'autres médicaments, notamment lorsque ceux-ci ont une marge thérapeutique étroite (voir «Interactions»).
- +Chez de nombreux patients, la progression de la maladie de Parkinson s'accompagne de troubles neuropsychiatriques. Des éléments indiquent que, chez certains patients, ces troubles neuropsychiatriques peuvent se voir renforcés par l'apomorphine. Une prudence particulière est donc de mise lorsque l'apomorphine est utilisée chez de tels patients.
- +Des accès de somnolence ont été observés dans le cadre du traitement par apomorphine. D'autres agonistes de la dopamine peuvent déclencher des crises de sommeil soudaines, en particulier chez les patients atteints de la maladie de Parkinson. Il convient donc d'informer les patients que, pendant le traitement par apomorphine, ils ne doivent prendre le volant ou conduire des machines qu'en faisant preuve d'une prudence extrême. Les patients atteints d'accès de somnolence doivent s'abstenir totalement de conduire des véhicules ou d'utiliser des machines. Dans ce cas, une diminution de la posologie ou l'arrêt du traitement peuvent être envisagés.
- +Les patients doivent être régulièrement contrôlés pour déceler un développement de troubles du contrôle des impulsions. Les patients et leurs soignants doivent être avisés que les symptômes comportementaux des troubles du contrôle des impulsions incluant une addiction au jeu/jeu pathologique, une augmentation de la libido, une hypersexualité, des dépenses ou des achats compulsifs, des accès de boulimie et des repas compulsifs peuvent survenir. Si de tels symptômes apparaissent, une réduction du dosage voire un arrêt progressif du traitement doivent être envisagés.
- +Des durcissements et des nodules, qui évoluent normalement de façon asymptomatique, peuvent se développer au niveau du site d'injection. Ces nodules et durcissements peuvent perdurer en cas de traitement de longue durée et être liés à des rougeurs et à une sensibilité. Des biopsies de la peau de patients atteints de ce type de troubles ont révélé une infiltration du tissu adipeux sous-cutané. Il convient d'éviter toute infection des zones présentant des blessures ouvertes. Du prurit peut se manifester au niveau du site d'injection. Ces manifestations sous-cutanées locales peuvent être parfois réduites en alternant les sites d'injection. Dans certaines circonstances, une réduction peut être obtenue par un traitement ultrasonique (si disponible) au niveau de la zone du nodule ou du durcissement.
- +L'apomorphine, en particulier à hautes doses, pouvant entraîner un allongement de l'intervalle QT, la prudence s'impose chez les patients présentant un risque de torsades de pointes et chez ceux prenant des médicaments qui peuvent entraîner un allongement de l'intervalle QT en concomitance.
- +Dacepton 5 mg/ml contient 3,4 mg de sodium par ml. Cela doit être pris en compte pour les personnes soumises à un régime alimentaire pauvre en sodium ou en sel.
- +Interactions
- +Les patients sélectionnés pour le traitement par apomorphine, prennent presque avec certitude d'autres médicaments adjuvants pour traiter leur maladie de Parkinson. Aux stades initiaux du traitement par apomorphine, le patient doit faire l'objet d'une surveillance afin de constater la survenue d'effets secondaires inhabituels ou de signes d'effets de potentialisation.
- +Les neuroleptiques peuvent avoir une action antagoniste lorsqu'ils sont utilisés avec l'apomorphine. Il existe une interaction potentielle entre la clozapine et l'apomorphine; toutefois, la clozapine peut également être utilisée afin de réduire les complications neuropsychiatriques. Si les patients atteints de la maladie de Parkinson traités également par des agonistes de la dopamine, doivent être traités par des neuroleptiques, une réduction progressive de la dose d'apomorphine peut être envisagée, si une perfusion est réalisée au moyen d'une mini-pompe et/ou d'un pousse-seringue (rarement des symptômes d'un syndrome neuroleptique malin ont été signalés en cas d'arrêt brutal d'une thérapie dopaminergique).
- +Antihypertenseurs et médicaments à effet cardiothérapeutique: Même lors de l'utilisation concomitante de dompéridone, l'apomorphine peut potentialiser l'effet antihypertenseur de ce type de médicaments (voir «Mises en garde et précautions»).
- +L'administration concomitante de médicaments pouvant entraîner un allongement de l'intervalle QT doit être évitée (voir «Mises en garde et précautions»).
- +Des cas d'hypotension prononcée et de perte de conscience ayant été signalés dans le cadre d'une administration concomitante d'ondansétron et d'apomorphine, une administration concomitante avec l'apomorphine est contre-indiquée (voir «Contre-indications»).
- +Grossesse/Allaitement
- +Grossesse
- +En raison de l'âge de la population des patients traités, une grossesse est peu probable. On ne dispose d'aucune expérience concernant l'utilisation de l'apomorphine chez la femme enceinte. Les études de reproduction réalisées chez l'animal expérimental n'ont révélé aucun signe d'effets tératogènes. Chez le rat, les posologies toxiques pour les femelles mères ont cependant entraîné une détérioration du comportement de soin maternel et un arrêt respiratoire chez les nouveau-nés. Le risque potentiel pour l'homme est inconnu (voir «Données précliniques»).
- +Dacepton 5 mg/ml ne doit pas être administrée pendant la grossesse, sauf nécessité absolue.
- +Allaitement
- +On ignore si l'apomorphine passe dans le lait maternel. Cependant, l'allaitement devrait être évité pendant la thérapie par l'apomorphine.
- +Effet sur l’aptitude à la conduite et l’utilisation de machines
- +Les patients traités par apomorphine et chez lesquels des accès de somnolence et/ou des crises soudaines de sommeil surviennent, doivent être informés qu'ils doivent s'abstenir de conduire un véhicule ou de toute activité (p.ex. l'utilisation de machines) lors desquelles une baisse de vigilance pourrait les exposer ou exposer les autres à un risque de graves blessures, voire de décès, jusqu'à ce que cessent ces crises répétées et la somnolence (voir «Mises en garde et précautions»).
- +Effets indésirables
- +Les effets indésirables sont mentionnés par classe de systèmes d'organes et fréquence. Les fréquences sont définies comme suit: très fréquent (≥1/10), fréquent (<1/10, ≥1/100), occasionnel (<1/100, ≥1/1'000), rare (<1/1'000, ≥1/10'000), très rare (<1/10'000).
- +Affections hématologiques et du système lymphatique
- +Occasionnel: Anémie hémolytique et tests de Coombs positifs (tous les deux chez les patients traités par lévodopa et apomorphine en concomitance).
- +Rare: Eosinophilie.
- +Affections du système immunitaire
- +Rare: Réactions d'hypersensibilité (y compris l'anaphylaxie et les bronchospasmes) en raison de la teneur en métabisulfite de sodium.
- +Affections psychiatriques
- +Occasionnel: Troubles neuropsychiatriques (y compris états confusionnels légers et hallucinations visuelles).
- +Affections du système nerveux
- +Fréquent: Somnolences.
- +Occasionnel: Dyskinésies pendant les périodes ON qui peuvent entraîner une interruption du traitement dans certains cas rares.
- +Fréquence inconnue: Il a été signalé que des patients ayant utilisé des agonistes de la dopamine, dont l'apomorphine, dans le cadre du traitement de la maladie de Parkinson, en particulier à hautes doses, présentaient des symptômes d'addiction au jeu/jeu pathologique, une augmentation de la libido et une hypersexualité, des dépenses ou achats compulsifs, une consommation compulsive et incontrôlée de nourriture, lesquels ont globalement diminué avec la réduction des doses ou l'arrêt du traitement.
- +Affections vasculaires
- +Occasionnel: Hypotension orthostatique (normalement transitoire).
- +Affections respiratoires, thoraciques et médiastinales
- +Occasionnel: Difficultés respiratoires.
- +Affections gastro-intestinales
- +Fréquent: Nausées et vomissements (surtout au début du traitement); une sédation transitoire (indépendante de la dose, surtout au début du traitement).
- +Affections de la peau et du tissu sous-cutané
- +Occasionnel: Éruptions cutanées locales et généralisées.
- +Troubles généraux et anomalies au site d'administration
- +Très fréquent: Durcissements et nodules sous-cutanés au niveau du site d'injection (normalement asymptomatiques, à hautes doses accompagnés de rougeurs et de sensibilité).
- +Surdosage
- +Les expériences de surdosage d'apomorphine dans ce type d'utilisation sont rares. Les symptômes de surdosage peuvent être traités de manière empirique comme suit:
- +Les vomissements excessifs par dompéridone,
- +La dépression respiratoire par naloxone,
- +La bradycardie par atropine.
- +Hypotension: des mesures appropriées doivent être prises en remontant p.ex. le lit à l'extrémité des pieds.
- +Propriétés/Effets
- +Code ATC: N04BC07
- +L'apomorphine est un agoniste direct des récepteurs dopaminergiques D1 et D2 sans interférence avec le transport ou la métabolisation de la lévodopa. Chez les animaux de laboratoire sains, l'administration d'apomorphine réduit le taux d'activité des cellules nigro-striatales et provoque à faibles doses une réduction de l'activité locomotrice. On suppose que cette action est attribuable à une inhibition présynaptique de la production endogène de dopamine. Toutefois, son action dans l'atteinte motrice des patients atteints de la maladie de Parkinson est probablement attribuable aux récepteurs postsynaptiques. Ce principe d'action biphasique s'observe également chez l'homme.
- +Pharmacocinétique
-Nach subkutaner Injektion von Apomorphin kann seine Verteilung und der Abbau entsprechend einem Zwei-Kompartiment-Modell beschrieben werden. Dabei beträgt die Verteilungshalbwertszeit 5 (± 1,1) Minuten und die Eliminationshalbwertszeit 33 (± 3,9) Minuten. Die klinische Wirkung korreliert gut mit dem Apomorphin-Spiegel im Liquor. Apomorphin wird schnell und vollständig aus dem subkutanen Gewebe resorbiert, was mit dem schnellen Einsetzen der klinischen Wirkung (4–12 Minuten) korreliert.
-Metabolismus
-Der Metabolismus des Apomorphins erfolgt durch Glukuronidierung und Sulfonierung von mindestens 10% der Gesamtmenge; andere Abbaumechanismen sind nicht beschrieben worden.
-Elimination
-Das kurze Andauern der klinischen Wirkung des Wirkstoffes (ca. 1 Stunde) ist mit seiner schnellen Ausscheidung zu erklären.
-Präklinische Daten
-Toxizitätsstudien mit wiederholter subkutaner Gabe zeigten keine speziellen Risiken für die klinische Anwendung beim Menschen.
-In-vitro-Genotoxizitätsuntersuchungen zeigten mutagene und klastogene Wirkungen, die wahrscheinlich auf Oxidationsprodukte des Apomorphins zurückzuführen sind. Apomorphin war jedoch in In-vivo-Studien nicht genotoxisch.
-Der Effekt von Apomorphin auf die Reproduktion wurde an Ratten und Kaninchen untersucht. Apomorphin erwies sich für beide Spezies als nicht teratogen. Bei Ratten wurde in einer prä- und postnatalen Entwicklungsstudie jedoch festgestellt, dass Dosierungen, die für die Muttertiere toxisch sind, eine Verschlechterung im mütterlichen Pflegeverhalten verursachen und bei den Neugeborenen zu Atemstillstand führen können. Es gab keine Hinweise auf eine Beeinflussung der Fertilität.
-Kanzerogenitätsstudien wurden nicht durchgeführt.
-Sonstige Hinweise
-Inkompatibilitäten
-Da keine Inkompatibilitätsstudien durchgeführt worden sind, darf dieses Arzneimittel nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.
-Haltbarkeit
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
-Nach dem Öffnen und Einfüllen des Arzneimittels in Spritzen, Reservoirs und Infusionssets: Die chemische und physikalische Stabilität wurde für 7 Tage bei 25 °C nachgewiesen.
-Die Infusionslösung ist nicht konserviert. Aus mikrobiologischer Gründen sollte die gebrauchsfertige Zubereitung daher unmittelbar verwendet werden, es sei denn, die Methode der Öffnens und die weitere Handhabung schliessen das Risiko einer mikrobiellen Kontamination aus. Aufbrauchsfristen und Lagerbedingungen liegen in der Verantwortung des Anwenders.
-Nur für den einmaligen Gebrauch bestimmt. Nicht verwendeter Inhalt muss entsorgt werden.
-Besondere Lagerungshinweise
-Nicht über 25 °C lagern. Nicht im Kühlschrank lagern oder einfrieren.
-Durchstechflaschen im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
-Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
-Zu den Lagerbedingungen nach dem ersten Öffnen des Arzneimittels, siehe oben Abschnitt Haltbarkeit.
-Hinweise für die Handhabung
-Wenn sich die Lösung grün verfärbt hat, die Lösung trüb ist oder in der Lösung Partikel sichtbar sind, darf die Durchstechflasche nicht verwendet werden.
-Dauerinfusion und Verwendung einer Minipumpe und/oder Spritzenpumpe
-Die Auswahl der Minipumpe und/oder Spritzenpumpe, sowie die Dosierungseinstellungen werden vom behandelnden Arzt bzw. von der Ärztin in Übereinstimmung mit den Bedürfnissen des Patienten festgelegt.
-Zulassungsnummer
- +Après une injection sous-cutanée d'apomorphine, sa distribution et sa dégradation peuvent être décrites selon un modèle à deux compartiments. La demi-vie de distribution est de 5 (± 1,1) minutes et la demi-vie d'élimination de 33 (± 3,9) minutes. L'effet clinique est en parfaite corrélation avec la concentration d'apomorphine dans la liqueur. L'apomorphine se résorbe rapidement et intégralement du tissu sous-cutané, ce qui est en corrélation avec l'installation rapide de l'effet clinique (4–12 minutes).
- +Métabolisme
- +Le métabolisme de l'apomorphine s'effectue par glucuronidation et sulfonisation d'au moins 10% de la quantité totale; aucun autre mécanisme de dégradation n'a été décrit.
- +Élimination
- +La courte durée de l'effet clinique du principe actif (env. 1 heure) s'explique par son élimination rapide.
- +Données précliniques
- +Des études de toxicité en administration sous-cutanée répétée n'ont mis en évidence aucun risque particulier pour une utilisation clinique chez l'homme.
- +Des études de génotoxicité in vitro ont démontré des effets mutagènes et clastogènes imputables selon toute vraisemblance à des produits de l'oxydation de l'apomorphine. L'apomorphine s'est cependant révélée non génotoxique dans les études in-vivo.
- +L'effet de l'apomorphine sur la reproduction a été étudié chez le rat et le lapin. L'apomorphine s'est révélée non tératogène chez les deux espèces. Chez le rat, il a cependant été constaté dans une étude portant sur le développement prénatal et postnatal que des posologies toxiques pour les femelles mères peuvent causer une détérioration du comportement de soin maternel et un arrêt respiratoire chez les nouveau-nés. Aucun signe d'une influence sur la fertilité n'a été relevé.
- +Aucune étude de carcinogénicité n'a été menée.
- +Remarques particulières
- +Incompatibilités
- +Aucune étude d'incompatibilité n'ayant été menée, ce médicament ne doit pas être mélangé à d'autres médicaments.
- +Conservation
- +Ne pas utiliser ce médicament après la date de péremption indiquée sur l'emballage après «EXP.».
- +Après ouverture et transvasement du médicament dans les seringues, réservoirs et kits de perfusion: la stabilité chimique et physique est démontrée pendant 7 jours à 25 °C.
- +La solution pour perfusion ne contient pas d'agents conservateurs. Pour des raisons microbiologiques, la solution prête à l'emploi doit donc être utilisée immédiatement tant que la méthode d'ouverture et la manipulation ultérieure excluent tout risque de contamination microbiologique. Le respect du délai de conservation après ouverture et des conditions de conservation est de la responsabilité de l'utilisateur.
- +Produit destiné à un usage unique. Le contenu non utilisé doit être éliminé.
- +Informations particulières de conservation
- +Ne pas conserver à plus de 25 °C. Ne pas conserver au réfrigérateur ni congeler.
- +Conserver les flacons dans leur emballage afin de protéger le contenu de la lumière.
- +Tenir hors de la portée des enfants.
- +Pour les conditions de conservation après ouverture, voir le paragraphe Conservation ci-dessus.
- +Remarques concernant la manipulation
- +Ne pas utiliser le flacon si la solution a pris une coloration verdâtre, si elle est trouble ou si elle présente des particules.
- +Perfusion continue et utilisation d'une mini-pompe ou d'un pousse-seringue
- +Le choix de la mini-pompe et/ou du pousse-seringue, ainsi que l'adaptation de la posologie sont des décisions qui doivent être prises par le médecin en fonction des besoins du patient.
- +Numéro d’autorisation
-Packungen
-Dacepton 5 mg/ml Durchstechflaschen mit Infusionslösung: 5 [B]
-Zulassungsinhaberin
-Medius AG, 4132 Muttenz.
-Stand der Information
-Juni 2018.
- +Présentation
- +Dacepton 5 mg/ml flacon avec solution de perfusion: 5 [B]
- +Titulaire de l’autorisation
- +Medius AG, 4132 Muttenz
- +Mise à jour de l’information
- +Juin 2018.
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