16 Changements de l'information professionelle Anouk 0.075 mg |
-Zusammensetzung
-Wirkstoffe
-Desogestrel.
-Hilfsstoffe
-Lactose-Monohydrat 55,0 mg, Maisstärke, Povidone K-30, RRR-alpha-Tocopherol, Sojaöl 0,026 mg, Siliciumdioxid-Hydrat, hochdisperses Siliciumdioxid, Stearinsäure.
-Filmüberzug: Hypromellose, Macrogol 400, Titandioxid (E171).
- +Composition
- +Principes actifs
- +Désogestrel.
- +Excipients
- +Lactose monohydraté 55,0 mg, amidon de maїs, povidone K-30, RRR-a-Tocophérol, huile de soja 0,026 mg, silice colloïdale hydraté, silice colloïdale anhydre, acide stéarique.
- +Enrobage: Hypromellose, macrogol 400, dioxyde de titane (E 171).
-Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten
-Orale Kontrazeption.
-Dosierung/Anwendung
-Die Filmtabletten sind während 28 Tagen täglich jeweils zur gleichen Tageszeit in der auf der Packung angegebenen Reihenfolge mit etwas Flüssigkeit einzunehmen. Nach Beendigung einer Packung wird ohne Einnahmepause am folgenden Tag mit einer neuen Packung begonnen.
-Beginn der Einnahme
-Wenn im letzten Monat kein hormonales Kontrazeptivum angewendet wurde:
-Mit der Tabletteneinnahme wird am 1. Tag des natürlichen Zyklus der Frau (d.h. am ersten Tag ihrer Monatsblutung) begonnen. Es kann auch an den Tagen 2-5 begonnen werden. In diesem Fall empfiehlt es sich jedoch, während der ersten 7 Tage der Filmtabletteneinnahme ein zusätzliches barrierebildendes Kontrazeptivum zu benutzen.
-Wechsel von einem kombinierten hormonalen Kontrazeptivum (kombiniertes orales Kontrazeptivum (KOK), Vaginalring oder transdermaler Patch):
-Die erste Filmtablette Anouk sollte vorzugsweise am Tag nach der Einnahme der letzten wirkstoffhaltigen Filmtablette des früheren kombinierten oralen Kontrazeptivums oder am Tag der Entfernung des Vaginalrings oder Patchs eingenommen werden. In diesem Fall ist kein zusätzliches barrierebildendes Kontrazeptivum notwendig.
-Alternativ kann auch am Tag nach dem letzten normalerweise tablettenfreien Tag (bzw. am Tag nach dem letzten Placebo-Tag) des bisherigen kombinierten hormonalen Kontrazeptivums mit der Einnahme von Anouk begonnen werden, bzw. am letzten Tag, bevor der Ring bzw. der Patch wieder angewendet werden müssten. In solchen Fällen muss allerdings während der ersten 7 Tage der Einnahme zusätzlich ein barrierebildendes Kontrazeptivum angewendet werden.
-Wechsel von einem Gestagen-Mono-Kontrazeptivum (Minipille, Injektionspräparat, Implantat, gestagenabgebendes IUD):
-Der Wechsel von einer anderen Minipille auf Anouk kann an jedem beliebigen Tag erfolgen, von einem Implantat bzw. gestagenabgebenden IUD frühestens am Tag der Entfernung und von einem Injektionspräparat zum Zeitpunkt, an dem die nächste Injektion fällig wäre. Eine zusätzliche Verhütungsmethode ist nicht notwendig.
-Anwendung nach Abort im ersten Trimenon:
-Nach einem Abort im ersten Trimenon kann sofort mit der Einnahme von Anouk begonnen werden. In diesem Fall sind keine zusätzlichen kontrazeptiven Massnahmen erforderlich.
-Anwendung nach einer Entbindung oder einem Abort im zweiten Trimenon:
-Es wird empfohlen, an den Tagen 21-28 nach der Geburt oder dem Abort mit der Einnahme zu beginnen. Wird später begonnen, ist der Frau zu empfehlen, während der ersten 7 Tage der Einnahme zusätzlich ein barrierebildendes Kontrazeptivum zu benutzen. Hat bereits Geschlechtsverkehr stattgefunden, sollte vor dem Beginn der Einnahme eine Schwangerschaft ausgeschlossen oder die erste natürliche Menstruation der Frau abgewartet werden. Stillende Frauen s. Rubrik «Schwangerschaft/Stillzeit».
-Vorgehen bei vergessener Tabletteneinnahme
-Wird innerhalb von 12 Stunden bemerkt, dass die Einnahme der Filmtablette zum üblichen Zeitpunkt vergessen wurde, soll die Einnahme sofort erfolgen. Die nächste Filmtablette ist wieder zur gewohnten Tageszeit einzunehmen.
-Wird die Einnahme mehr als 12 Stunden über den üblichen Zeitpunkt hinaus vergessen, kann der Konzeptionsschutz reduziert sein. Die vergessene Filmtablette soll sofort eingenommen werden, sobald die vergessene Einnahme bemerkt wird - auch dann, wenn dadurch an einem Tag 2 Filmtabletten einzunehmen sind. Die weiteren Filmtabletten sollen zur gewohnten Zeit eingenommen werden. Während der folgenden 7 Tage ist zusätzlich ein barrierebildendes Kontrazeptivum anzuwenden. Wenn die Einnahme einer Tablette während der ersten Anwendungswoche von Anouk vergessen wurde und in der Woche zuvor Geschlechtsverkehr stattgefunden hat, sollte die Möglichkeit einer Schwangerschaft in Betracht gezogen werden.
-Verhalten bei Erbrechen
-Wird innerhalb von 3-4 Stunden nach der Einnahme erbrochen, wurde der Wirkstoff möglicherweise nicht vollständig resorbiert. In diesem Fall sind die Anweisungen unter «Vorgehen bei vergessener Tabletteneinnahme» zu befolgen. Damit das gewohnte Einnahmeschema beibehalten werden kann, muss die zusätzlich einzunehmende Filmtablette aus einer Reservepackung eingenommen werden. Hält das Erbrechen über mehr als 3-4 Stunden nach der Einnahme an, sollten andere Methoden der Empfängnisverhütung angewendet werden.
-Spezielle Dosierungsempfehlungen
-Kinder und Jugendliche: Die Wirksamkeit und Sicherheit von Desogestrel wurden an erwachsenen Frauen untersucht. Für Jugendliche wird, falls indiziert, die gleiche Dosierung wie bei Erwachsenen empfohlen. Bei Kindern vor der Pubertät besitzt Anouk keine Indikation.
-Ältere Patientinnen: Bei Frauen nach der Menopause besitzt Anouk keine Indikation.
-Niereninsuffizienz: Anouk wurde bei Frauen mit Niereninsuffizienz nicht untersucht, und es können keine Dosierungsempfehlungen gemacht werden.
-Leberinsuffizienz: Anouk darf bei Frauen mit Leberinsuffizienz nicht angewendet werden.
-Kontraindikationen
-·bekannte oder vermutete geschlechtshormonsensitive Malignome (z.B. der Genitalorgane oder der Brust)
-·ungeklärte vaginale Blutungen
-·bestehende oder vorausgegangene benigne oder maligne Lebertumore
-·bestehende oder vorausgegangene schwere Lebererkrankung, solange abnorme Leberfunktionsparameter bestehen
-·akute venöse thromboembolische Ereignisse
-·erwiesene oder vermutete Schwangerschaft
-·Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Inhaltsstoffe von Anouk
-Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen
-Vor einer erstmaligen oder erneuten Verwendung von Anouk sollte eine umfassende Anamnese (inkl. Familienanamnese) und eine allgemeine und gynäkologische Untersuchung vorgenommen werden, wobei insbesondere die Kontraindikationen und Vorsichtsmassnahmen zu beachten sind. Eine Schwangerschaft ist auszuschliessen. Störungen im Blutungsmuster, wie z.B. Oligomenorrhoe oder Amenorrhoe, sollten vor der Verschreibung von Anouk abgeklärt werden. Die Frequenz und Art dieser Untersuchungen sollten gemäss den schweizerischen gynäkologischen Guidelines und unter Berücksichtigung individueller Gesichtspunkte erfolgen. Sie sollten im Allgemeinen die Untersuchung von Blutdruck, Mammae, Abdomen und Beckenorgane einschliesslich routinemässiger Zervixzytologie umfassen.
-Gründe für das sofortige Absetzen von Anouk
-Bei Auftreten einer der oben genannten Kontraindikationen sowie bei Eintreten einer der nachfolgend genannten Situationen muss das Arzneimittel unverzüglich abgesetzt und ein Arzt/eine Ärztin konsultiert werden:
-·nachgewiesenes therapieinduziertes Wachstum hormonabhängiger Tumore (z.B. Myome)
-·Auftreten von Lebererkrankungen mit abnormen Leberfunktionsparametern
-·Auftreten eines Ikterus, einer anikterischen Hepatitis oder eines generalisierten Puritus
-·erste Anzeichen venöser thromboembolischer Erkrankungen (z.B. stechende Schmerzen unklarer Ursache beim Atmen oder Husten, Kurzatmigkeit, Schmerz oder Engegefühl in der Brust, starke Schmerzen oder Schwellung in einem Bein)
-·erstmaliges Auftreten migräneartiger oder häufigeres Auftreten ungewohnt starker Kopfschmerzen
-·akute Seh-, Hör- oder Sprechstörungen sowie sonstige sensorische Ausfälle
-·stärkerer Blutdruckanstieg
-·Zunahme epileptischer Anfälle
-·schwere depressive Zustände
-·vermutete oder bestätigte Schwangerschaft
-·länger dauernde Immobilisation (z.B. nach Unfällen oder grösseren chirurgischen Eingriffen; bei geplanten Operationen 4-6 Wochen vorher)
-Beim Vorliegen eines der im Folgenden beschriebenen Umstände muss der Nutzen der Anwendung von Gestagenen individuell gegen die möglichen Risiken abgewogen und mit der Frau vor deren Entscheid zur Verwendung von Anouk besprochen werden. Die Frau muss dazu aufgefordert werden, ihren Arzt zu unterrichten, falls einer oder mehrere der nachstehend aufgeführten Umstände erstmalig auftreten oder sich verschlimmern sollten.
-Tumorerkrankungen
-Das Risiko für Mammakarzinome steigt mit dem Alter. Während der Anwendung kombinierter hormonaler Kontrazeptiva (CHCs) ist das Risiko der Diagnose eines Mammakarzinoms leicht erhöht. Nach Absetzen der CHCs nimmt das erhöhte Risiko innerhalb von 10 Jahren kontinuierlich ab. Es hängt nicht von der Dauer der Anwendung, sondern vom Alter der Anwenderin ab. Die zu erwartende Anzahl der diagnostizierten Fälle pro 10'000 Frauen, die CHC anwenden (bis zu 10 Jahren nach Absetzen), verglichen mit der Anzahl Fälle bei Frauen, die nie während der gleichen Periode ein CHC angewendet haben, wurde für die jeweiligen Altersgruppen berechnet und ist in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt:
-Altersgruppe Zu erwartende Fälle bei Anwenderinnen von CHC's Zu erwartende Fälle bei Nicht-Anwenderinnen
-16-19 Jahre 4,5 4
-20-24 Jahre 17,5 16
-25-29 Jahre 48,7 44
-30-34 Jahre 110 100
-35-39 Jahre 180 160
-40-44 Jahre 260 230
- +Indications/Possibilités d’emploi
- +Contraception orale.
- +Posologie/Mode d’emploi
- +Il faut prendre les comprimés pelliculés tous les jours pendant 28 jours, toujours à la même heure, dans l'ordre indiqué sur l'emballage, avec un peu de liquide. Quand une plaquette est vide, il faut en commencer une autre le lendemain, sans interruption de la prise.
- +Début de la prise
- +Si la femme n'a pas utilisé de contraceptif hormonal au cours du mois précédent:
- +Le premier comprimé est pris le premier jour du cycle naturel de la femme (c'est-à -dire le premier jour des règles). Le traitement peut aussi être entrepris les jours 2 à 5, mais, dans ce cas, il est recommandé d'utiliser en plus une contraception mécanique pendant les 7 premiers jours de prise des comprimés pelliculés.
- +Remplacement d'un contraceptif hormonal combiné (contraceptif oral combiné (COC), d'un anneau vaginal ou d'un patch transdermique):
- +Il faut prendre le premier comprimé pelliculé d'Anouk de préférence le lendemain de la prise du dernier comprimé pelliculé du contraceptif oral combiné précédent contenant un principe actif ou le jour du retrait de l'anneau vaginal ou du patch. Dans ce cas, il n'est pas nécessaire d'utiliser en plus un contraceptif mécanique.
- +Une autre possibilité est de commencer la prise d'Anouk le lendemain du dernier jour de la période normalement sans comprimé (ou le lendemain du dernier jour d'utilisation du placebo) du contraceptif hormonal combiné précédent, ou le dernier jour avant que l'anneau ou le patch ne soit à nouveau utilisé. Dans tous ces cas, il faut toutefois utiliser en plus un contraceptif mécanique pendant les 7 premiers jours de la prise.
- +Utilisation d'Anouk en remplacement d'un contraceptif purement progestatif (minipilule, préparation injectable, implant, DIU libérant un progestatif):
- +On peut remplacer une autre minipilule par Anouk n'importe quel jour; quand on remplace un implant ou un DIU libérant un progestatif par Anouk, il faut commencer à prendre Anouk au plus tôt le jour du retrait du dispositif précédent; quand on remplace un produit injectable par Anouk, il faut commencer à prendre Anouk le jour prévu pour l'injection suivante. Il est inutile d'utiliser une méthode contraceptive supplémentaire.
- +Utilisation après un avortement survenu au cours du premier trimestre:
- +Après un avortement survenu au cours du premier trimestre, on peut immédiatement commencer la prise d'Anouk. Dans ce cas, il n'est pas nécessaire de prendre des mesures contraceptives complémentaires.
- +Utilisation après un accouchement ou un avortement survenu pendant le deuxième trimestre:
- +Il est recommandé de commencer la prise les jours 21-28 après l'accouchement ou l'avortement. Si la prise débute plus tard, il faut recommander à la femme d'utiliser en plus une contraception mécanique pendant les 7 premiers jours de la prise. Si un rapport sexuel a déjà eu lieu, il faut exclure l'éventualité d'une grossesse avant le début de la prise des comprimés ou bien attendre les premières règles naturelles de la femme. Pour les femmes qui allaitent, voir le paragraphe «Grossesse/Allaitement».
- +Conduite à tenir en cas d'oubli de la prise d'un comprimé
- +Si la femme constate qu'elle a oublié de prendre le comprimé dans les 12 heures suivant l'heure normale, elle doit prendre le comprimé immédiatement. Le comprimé pelliculé suivant sera ensuite pris à l'heure habituelle.
- +S'il s'est écoulé plus de 12 heures depuis l'heure normale de la prise, la fiabilité contraceptive peut être compromise. Il faut prendre immédiatement le comprimé pelliculé oublié, dès que l'oubli est constaté, même si cela implique la prise de deux comprimés pelliculés le même jour. Les comprimés pelliculés suivants doivent être pris à l'heure habituelle. Pendant les 7 jours suivants, il faut utiliser, en plus, une méthode contraceptive mécanique. Si un comprimé a été oublié au cours de la première semaine d'utilisation d'Anouk et qu'un rapport sexuel a eu lieu la semaine précédente, il faut envisager l'éventualité d'une grossesse.
- +Conduite à tenir en cas de vomissements
- +S'il se produit des vomissements pendant les 3-4 heures suivant la prise, le principe actif risque ne pas être totalement résorbé. Dans un tel cas, suivre les instructions mentionnées au paragraphe «Conduite à tenir en cas d'oubli de la prise d'un comprimé». Pour pouvoir conserver le schéma de prise habituel, il faut prélever le comprimé pelliculé supplémentaire nécessaire dans une plaquette de réserve. Si les vomissements durent plus de 3-4 heures après la prise, il faut utiliser d'autres méthodes contraceptives.
- +Instructions spéciales pour la posologie
- +Fillettes et adolescentes: L'efficacité et la sécurité d'emploi de désogestrel ont été étudiées chez des femmes adultes. Si Anouk est indiqué pour des adolescentes, la dose recommandée est la même que chez l'adulte. Anouk n'est pas indiqué chez les fillettes avant la puberté.
- +Patientes âgées: Anouk n'est pas indiqué après la ménopause.
- +Insuffisance rénale: Anouk n'a pas été étudié chez les femmes souffrant d'insuffisance rénale et aucune recommandation posologique ne peut être émise.
- +Insuffisance hépatique: Anouk ne doit pas être utilisé par les femmes souffrant d'insuffisance hépatique.
- +Contre-indications
- +·tumeurs malignes, connues ou suspectées (par exemple des organes génitaux ou du sein), sensibles aux hormones sexuelles
- +·hémorragies vaginales d'origine indéterminée
- +·tumeurs hépatiques bénignes ou malignes, présentes ou passées
- +·maladie hépatique grave présente ou passée, tant qu'il persiste des anomalies des paramètres fonctionnels hépatiques
- +·troubles thromboemboliques veineux aigus
- +·grossesse certaine ou suspectée
- +·hypersensibilité au principe actif ou à l'un des composants d'Anouk
- +Mises en garde et précautions
- +Avant la première utilisation ou une reprise de l'utilisation d'Anouk, le médecin doit relever soigneusement les antécédents (y compris les antécédents familiaux) et pratiquer un examen clinique général et gynécologique, en veillant tout particulièrement aux contre-indications et précautions. Il faut exclure l'éventualité d'une grossesse. Avant de prescrire Anouk, il faut éclaircir les troubles des règles, tels qu'une oligoménorrhée ou une aménorrhée. Il faut fixer la fréquence et la nature de ces examens conformément aux recommandations suisses en matière de gynécologie et en tenant compte de la situation individuelle de la patiente. Ils doivent toujours comprendre une mesure de la pression artérielle, un examen des seins, de l'abdomen et des organes pelviens, y compris frottis cervical systématique.
- +Motifs imposant l'arrêt immédiat d'Anouk
- +En cas de survenue de l'une des contre-indications mentionnées ci-dessus et d'apparition de l'une des situations citées ci-après, le médicament doit être immédiatement arrêté et un médecin doit être consulté:
- +·croissance de tumeurs hormonodépendantes (par exemple, myomes), formellement imputable au traitement
- +·apparition de maladies hépatiques s'accompagnant d'anomalies des paramètres de la fonction hépatique
- +·apparition d'un ictère, d'une hépatite anictérique ou d'un prurit généralisé
- +·premiers signes d'une maladie thrombo-embolique veineuse (par exemple douleurs lancinantes lors de la respiration ou de la toux de cause obscure, essoufflement, douleur et sensation d'oppression dans le thorax, douleurs vives ou gonflement d'une jambe)
- +·première apparition de céphalées migraineuses ou augmentation de la fréquence de maux de tête d'intensité inhabituelle
- +·troubles aigus de la vision, de l'audition ou de l'élocution et autres déficits sensoriels
- +·augmentation importante de la pression artérielle
- +·recrudescence de crises d'épilepsie
- +·états dépressifs graves
- +·grossesse avérée ou suspectée
- +·immobilisation prolongée (par exemple après un accident ou une intervention chirurgicale majeure; arrêter la prise 4-6 semaines avant une opération planifiée)
- +S'il existe l'une des situations décrites ci-après, il faut mettre en balance, cas par cas, le bénéfice attendu du progestatif et les risques possibles et en discuter avec la femme avant que celle-ci opte pour Anouk. Il faut dire à la patiente de consulter son médecin si l'une ou plusieurs des situations énumérées ci-dessous survient/surviennent pour la première fois ou s'aggrave/s'aggravent.
- +Pathologies tumorales
- +Le risque de cancer du sein augmente avec l'âge. Pendant l'utilisation de contraceptifs hormonaux combinés (CHC), le risque de diagnostic de cancer du sein est légèrement augmenté. Après l'arrêt de la prise des CHC, ce risque, augmenté, diminue de façon continue en l'espace de 10 ans. Le risque ne dépend pas de la durée d'utilisation, mais de l'âge de l'utilisatrice. Le nombre prévisible de cas diagnostiqués pour 10'000 femmes utilisant des CHC estro-progestatifs (jusqu'à 10 ans après l'arrêt de la prise) comparé au nombre prévisible pour les femmes n'ayant jamais utilisé de CHC pendant la même période a été calculé. Le tableau ci-après présente les résultats, par tranche d'âge:
- +Tranche d'âge Cas prévisibles chez les utilisatrices de CHC Cas prévisibles chez les non-utilisatrices
- +16-19 ans 4,5 4
- +20-24 ans 17,5 16
- +25-29 ans 48,7 44
- +30-34 ans 110 100
- +35-39 ans 180 160
- +40-44 ans 260 230
-Das Risiko für Anwenderinnen von Gestagen-Monopräparaten wie Anouk ist möglicherweise mit jenem für Anwenderinnen von CHCs vergleichbar, jedoch ist die Evidenz für Gestagen-Monopräparate weniger konklusiv. Da Mammakarzinome bei Frauen vor dem 40. Lebensjahr relativ selten auftreten, ist die zusätzlich diagnostizierte Anzahl an Mammakarzinomen bei Anwenderinnen hormonaler Kontrazeptiva im Vergleich zum Gesamtrisiko für die Entstehung eines Mammakarzinomes gering. Mammakarzinome bei Frauen, die ein CHC angewendet haben, waren zum Zeitpunkt der Diagnosestellung tendenziell weniger weit fortgeschritten als bei Frauen, die nie ein CHC angewendet hatten. Der Grund für das erhöhte Risiko bei den CHC-Anwenderinnen könnte eine frühzeitige Diagnose, biologische Effekte des CHC oder eine Kombination der beiden sein.
-In seltenen Fällen wurden nach Anwendung hormonaler Wirkstoffe, wie sie Anouk enthält, gutartige, noch seltener bösartige Lebertumore beobachtet, die vereinzelt zu lebensgefährlichen intraabdominalen Blutungen geführt haben. Wenn starke Oberbauchbeschwerden, eine Lebervergrösserung oder Anzeichen einer intraabdominalen Blutung auftreten, sollte ein Lebertumor in die differentialdiagnostischen Überlegungen einbezogen werden.
-Thromboembolische Ereignisse
-Epidemiologische Studien zeigen bei Anwendung kombinierter hormonaler Kontrazeptiva ein erhöhtes Risiko venöser und arterieller thromboembolischer Erkrankungen (z.B. Myokardinfarkt, Apoplexie, tiefe Beinvenenthrombose und Lungenembolie). Die klinische Relevanz dieser Befunde für die Anwendung von Desogestrel als Kontrazeptivum ohne Kombination mit einer östrogenen Komponente ist unbekannt. Deshalb sollte Anouk beim Auftreten einer Thrombose abgesetzt werden. Ebenso sollte Anouk bei Langzeit-Immobilisation, bedingt durch Operation oder Krankheit, abgesetzt werden. Anwenderinnen, die thromboembolische Erkrankungen in der Anamnese aufweisen, sollten über die Möglichkeit des Wiederauftretens solcher Ereignisse informiert werden.
-Blutungsverhalten
-Während der Anwendung von Gestagen-Monopräparaten kann es zu häufigeren oder länger anhaltenden Blutungen kommen. Blutungen können auch nur noch gelegentlich oder gar nicht mehr auftreten (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Dies kann zu einer Verschlechterung der Compliance oder einer Ablehnung dieser Kontrazeptionsmethode führen. Die Akzeptanz der veränderten Blutungen kann verbessert werden, indem die Frauen, die sich für Anouk entscheiden, diesbezüglich sorgfältig aufgeklärt werden.
-Falls sehr häufige oder unregelmässige Blutungen auftreten, sollte eine andere Kontrazeptionsmethode in Betracht gezogen werden. Bei persistierenden unregelmässigen Vaginalblutungen sollte eine Untersuchung zum Ausschluss einer malignen Erkrankung erfolgen. Im Falle einer Amenorrhoe sollte abgeklärt werden, ob die Filmtabletten vorschriftsgemäss eingenommen wurden, und ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden. Im Falle einer Schwangerschaft ist die Einnahme von Anouk zu beenden.
-Extrauteringravidität
-Das Risiko einer ektopischen Schwangerschaft ist unter herkömmlichen Gestagen-Monopräparaten höher als bei Anwendung kombinierter hormonaler Kontrazeptiva. Dies wurde mit den häufig auftretenden Ovulationen und der verlangsamten Tubenperistaltik unter Gestagen-Monopräparaten in Verbindung gebracht. Trotz der Tatsache, dass Anouk die Ovulation meistens hemmt, sollte bei Auftreten einer entsprechenden abdominellen Symptomatik (z.B. Amenorrhoe, Abdominalschmerzen) die Möglichkeit einer ektopischen Schwangerschaft in die Differentialdiagnose miteinbezogen werden.
-Depressive Störungen
-Depressionen bzw. depressive Verstimmungen sind als mögliche unerwünschte Wirkungen bei der Anwendung von Sexualhormonen, einschliesslich hormonaler Kontrazeptiva, bekannt (s. a. Rubrik «Unerwünschte Wirkungen»). Solche Störungen können bereits kurz nach Beginn der Behandlung auftreten. Eine Depression kann schwerwiegend verlaufen und stellt einen Risikofaktor für Suizide bzw. suizidales Verhalten dar. Anwenderinnen hormonaler Kontrazeptiva sollen daher über mögliche Symptome depressiver Störungen informiert werden. Der Anwenderin soll dringend geraten werden, sich umgehend an einen Arzt/ eine Ärztin zu wenden, falls sie unter der Anwendung des Kontrazeptivums Stimmungsschwankungen oder andere Symptome einer Depression bemerkt. Anwenderinnen mit einer schweren Depression in der Anamnese sollen sorgfältig überwacht werden. Falls es unter der Anwendung von Anouk erneut zu schweren depressiven Zuständen kommt, muss das Arzneimittel abgesetzt werden.
-Reduzierte Wirksamkeit
-Die Wirksamkeit von Anouk kann durch das Vergessen von Filmtabletten sowie durch gastrointestinale Störungen (siehe «Dosierung/Anwendung») beeinträchtigt werden. Gleiches gilt auch für die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, welche die Plasmakonzentration von Etonogestrel, dem aktiven Metaboliten von Desogestrel, reduzieren (siehe «Interaktionen»).
-Sonstige Vorsichtsmassnahmen
-·Wie bei allen niedrigdosierten hormonalen Kontrazeptiva kann eine Follikelreifung auftreten, und der Follikel kann gelegentlich grösser werden, als dies bei einem normalen Zyklus der Fall ist. Im Allgemeinen verschwinden diese vergrösserten Follikel spontan. Sie sind oft asymptomatisch, werden jedoch in einigen Fällen mit leichten Abdominalschmerzen in Verbindung gebracht und bedingen in seltenen Fällen einen chirurgischen Eingriff.
-·Obwohl es unter der Anwendung von Gestagenen zu einer Beeinflussung der peripheren Insulinresistenz und der Glukosetoleranz kommen kann, scheint eine Änderung des Therapieschemas bei Diabetikerinnen, die Gestagen-Monopräparate anwenden, nicht erforderlich. Jedoch sollten Diabetikerinnen in den ersten Monaten der Einnahme von Anouk sorgfältig überwacht werden.
-·Falls sich während der Einnahme von Anouk ein anhaltender Bluthochdruck entwickeln sollte oder ein signifikant ansteigender Blutdruck, der auf eine adäquate blutdrucksenkende Therapie nicht reagiert, sollte Anouk abgesetzt werden.
-·Wenn Leberfunktionsstörungen auftreten, muss ein Spezialist konsultiert werden.
-·Unter der Anwendung von Anouk sinken die Estradiol-Serumspiegel auf ein Niveau, das jenem der frühen Follikelphase entspricht. Es ist bis heute unbekannt, ob diese Veränderungen irgendeine klinische Relevanz bezüglich des Knochenmineralstoffwechsels besitzen.
-·Über folgende Erkrankungen wurde sowohl während der Schwangerschaft als auch während der Anwendung von Sexualsteroiden berichtet, wobei ein Zusammenhang mit einer Gestagenanwendung nicht erwiesen ist: Ikterus und/oder Pruritus in Verbindung mit Cholestase, Cholelithiasis; Porphyrie; systemischer Lupus erythematodes; hämolytisch-urämisches Syndrom; Sydenham'sche Chorea; Herpes gestationis; otosklerosebedingter Gehörverlust; erstmaliges Auftreten oder Verschlimmerung eines hereditären Angioödems.
-·Gelegentlich kann ein Chloasma auftreten, speziell bei Frauen, die ein Chloasma gravidarum hatten. Frauen, die dazu neigen, sollten während der Verwendung von Anouk Sonnenlichtexposition und andere ultraviolette Strahlung meiden.
-Die Anwenderin ist darauf hinzuweisen, dass Präparate wie Anouk keinen Schutz vor einer HIV-Infektion (AIDS) oder anderen sexuell übertragbaren Krankheiten bieten.
-Anouk enthält 55.0 mg Lactose-Monohydrat. Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.
-Anouk enthält Sojaöl. Es darf nicht eingenommen werden, wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Erdnuss oder Soja sind.
-Interaktionen
-Anmerkung: Die Fachinformationen von gleichzeitig angewendeten Arzneimitteln sollten zu Rate gezogen werden, um mögliche Interaktionen auszuschliessen.
-In der Literatur wurden (hauptsächlich mit kombinierten hormonalen Kontrazeptiva, vereinzelt aber auch mit Gestagen-Kontrazeptiva) die nachfolgenden Interaktionen beschrieben.
-Einfluss anderer Arzneimittel auf die Pharmakokinetik von Anouk
-Enzyminduktoren
-Interaktionen zwischen hormonalen Kontrazeptiva und Arzneimitteln oder pflanzlichen Produkten, welche mikrosomale Enzyme (insbesondere Cytochrom-P450 Enzyme) induzieren und dadurch eine erhöhte Clearance von Sexualhormonen verursachen können, können zu einer Verminderung der Wirksamkeit hormonaler Kontrazeptiva wie Anouk sowie zu unregelmässigen Blutungen führen. Dies gilt z.B. für Barbiturate, Bosentan, Carbamazepin, Felbamat, Modafinil, Oxcarbazepin, Phenytoin, Primidon, Rifabutin, Rifampicin und Topiramat sowie für Produkte, welche Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten.
-Eine Enzyminduktion kann bereits nach einigen Tagen der Behandlung auftreten. Die maximale Enzyminduktion wird im Allgemeinen nach 2-3 Wochen beobachtet und kann nach dem Absetzen während mindestens 4 oder mehr Wochen andauern.
-Frauen, die kurzfristig mit einem dieser Arzneimittel behandelt werden, sollten dazu aufgefordert werden, vorübergehend zusätzlich zu Anouk eine nicht-hormonale Kontrazeptionsmethode anzuwenden oder eine andere Art der Kontrazeption zu wählen. Die Barrieremethode soll während der gleichzeitigen Anwendung der Arzneimittel sowie für weitere 28 Tage nach deren Absetzen verwendet werden.
-Bei Langzeitbehandlung mit Arzneimitteln, welche zu einer Enzyminduktion in der Leber führen, sollten alternative (nicht-hormonale) Kontrazeptionsmethoden angewendet werden.
-Darüber hinaus ist bekannt, dass verschiedene Inhibitoren der HIV/HCV-Protease (z.B. Nelfinavir, Boceprevir, Telaprevir) und der nichtnukleosidischen Reverse-Transkriptase (z.B. Efavirenz [siehe unten], Nevirapin) sowie deren Kombinationen zu einer Erniedrigung oder einer Erhöhung der Plasmakonzentrationen von Gestagenen führen können. Diese Veränderungen können in einigen Fällen klinisch relevant sein.
-Beispielsweise wurde in einer publizierten Studie der Einfluss einer Efavirenz-haltigen Therapie auf die Pharmakokinetik eines Etonogestrel-haltigen Implantates untersucht. Bei HIV-positiven Patientinnen unter der antiretroviralen Therapie war gegenüber Frauen ohne eine solche Komedikation die Cmax von Etonogestrel um 54%, die AUC um 63% erniedrigt. Proteaseinhibitoren wie Ritonavir oder Nelfinavir (einschliesslich deren Kombinationen) sind zwar als starke Inhibitoren von CYP3A4 bekannt, können jedoch bei gleichzeitiger Anwendung mit Steroidhormonen enzyminduzierende Eigenschaften aufweisen und dadurch die Plasmaspiegel von Gestagenen reduzieren.
-Enzyminhibitoren
-Starke und moderate CYP3A4-Inhibitoren wie Azol-Antimykotika (Itraconazol, Voriconazol, Posaconazol, Fluconazol), Makrolidantibiotika (Clarithromycin, Erythromycin), Diltiazem, Verapamil und Grapefruitesaft können die Plasmakonzentrationen von Gestagenen erhöhen und dadurch zum vermehrten Auftreten unerwünschter Wirkungen führen.
-Einfluss auf die gastrointestinale Resorption
-Aktivkohle reduziert die Resorption von Steroiden. Daher kann bei gleichzeitiger Verabreichung von Aktivkohle die kontrazeptive Wirkung von Anouk vermindert sein. In solchen Fällen sollte wie unter «Vorgehen bei vergessener Tabletteneinnahme» beschrieben vorgegangen werden.
-Einfluss hormonaler Kontrazeptiva auf die Pharmakokinetik anderer Arzneimittel
-Hormonale Kontrazeptiva können – durch verschiedene Interaktionsmechanismen – auch die Pharmakokinetik einiger anderer Arzneimittel beeinflussen. Sie können die hepatischen mikrosomalen Enzyme hemmen oder die hepatische Konjugation, insbesondere die Glucoronidierung, induzieren. Entsprechend können die Plasma- und Gewebekonzentrationen anderer Arzneimittel entweder erhöht (z.B. Cyclosporin) oder gesenkt (z.B. Lamotrigin, siehe unten) werden. Weiter kann auch die pharmakologische Wirkung folgender Arzneimittelgruppen beeinflusst werden: Analgetika, Antidepressiva, Antidiabetika, Antimalariamittel, einige Benzodiazepine, einige β-Blocker, Kortikosteroide, orale Antikoagulantien und Theophyllin. Nicht in allen Fällen sind die aus diesen Interaktionen resultierenden Veränderungen der Plasmaspiegel klinisch relevant.
-Eine Interaktionsstudie mit dem Antiepileptikum Lamotrigin und einem kombinierten oralen Kontrazeptivum (30 µg Ethinylestradiol/150 µg Levonorgestrel) zeigte eine klinisch relevante Steigerung der Lamotrigin-Clearance mit einer entsprechenden signifikanten Abnahme der Lamotrigin-Plasmaspiegel, wenn diese Arzneimittel gleichzeitig verabreicht wurden. Eine derartige Senkung der Plasmakonzentrationen kann mit einer reduzierten Anfallskontrolle einhergehen. Es ist nicht bekannt, in wieweit diese Befunde auf ein Gestagen-Monopräparat wie Anouk übertragbar sind. Beginnt eine Patientin, welche Lamotrigin einnimmt, neu mit der Anwendung Anouk, kann eine Anpassung der Lamotrigindosis erforderlich sein, und die Lamotrigin-Konzentration sollte zu Beginn der Therapie engmaschig überwacht werden. Hierbei ist insbesondere auch zu beachten, dass es zu einem deutlichen Anstieg des Lamotriginspiegels (unter Umständen in den toxischen Bereich) kommen könnte, wenn das hormonale Kontrazeptivum abgesetzt wird.
-Schwangerschaft, Stillzeit
-Schwangerschaft
-Dieses Arzneimittel ist kontraindiziert für schwangere Frauen. Vor Beginn der Anwendung des Arzneimittels ist eine Schwangerschaft auszuschliessen. Bei Eintreten oder Vermutung einer Schwangerschaft ist Anouk unverzüglich abzusetzen und der Arzt zu konsultieren. Tierexperimentelle Untersuchungen haben gezeigt, dass sehr hohe Dosen von gestagenhaltigen Substanzen eine virilisierende Wirkung auf die weiblichen Föten zu Folge haben.
-Umfassende epidemiologische Studien haben bei Kindern von Frauen, die vor der Schwangerschaft ein CHC verwendet haben, kein erhöhtes Risiko für angeborene Missbildungen aufgezeigt, des weiteren existieren keine Hinweise auf teratogene Wirkung in Fällen, in denen Frauen, in Unkenntnis ihrer Schwangerschaft, rein gestagenhaltige Kontrazeptiva angewendet haben. Pharmacovigilance-Daten mit verschiedenen desogestrelhaltigen kombinierten oralen Kontrazeptiva (Etonogestrel ist ein Metabolit von Desogestrel) zeigten ebenfalls kein erhöhtes Risiko.
-Stillzeit
-Desogestrel hat keinen negativen Einfluss auf Menge und Qualität (Protein-, Laktose- oder Fettkonzentration) der Muttermilch. Nach oraler Verabreichung von Desogestrel an stillende Frauen wird jedoch eine geringe Menge des aktiven Metaboliten Etonogestrel in die Muttermilch ausgeschieden (Verhältnis Milch/Serum von 0,37-0,55). Basierend auf einer durchschnittlichen Milchaufnahme von 150 ml/kg, beträgt die durchschnittliche Etonogestrel-Aufnahme des Neugeborenen ca. 0,01-0,05 µg/kg und Tag.
-Es sind eine beschränkte Anzahl Langzeit-Daten verfügbar zu Kindern, deren Mütter zwischen der 4.-8. Woche nach der Geburt mit der Einnahme von Desogestrel begonnen hatten. Die Säuglinge wurden während 7 Monaten gestillt und bis zum Alter von 1,5 Jahren (n=32) oder 2,5 Jahren (n=14) beobachtet. Die Auswertung der Daten zu Grösse und physischer bzw. psychomotorischer Entwicklung zeigten keinerlei Unterschiede im Vergleich zu Säuglingen, deren Mütter ein intrauterines Kupfer-Pessar (Kupferspirale) verwendeten. Trotzdem sollte die Entwicklung und das Wachstum eines Kindes, das gestillt wird und dessen Mutter Anouk einnimmt, sorgfältig beobachtet werden. Aufgrund der verfügbaren Daten kann Anouk während der Stillzeit verwendet werden.
-Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen
-Basierend auf dem pharmakodynamischen Profil wird angenommen, dass Anouk keinen bzw. keinen relevanten Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen hat.
-Unerwünschte Wirkungen
-Die schwerwiegendsten unerwünschten Wirkungen hormonaler Kontrazeptiva werden bereits im Kapitel «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» aufgeführt (siehe dort).
-Die am häufigsten während der klinischen Studien beschriebenen unerwünschten Wirkungen (>2,5%) waren neben Blutungsunregelmässigkeiten Akne, Stimmungsveränderungen, Schmerzen in den Brüsten, Übelkeit und Gewichtszunahme.
-Nachfolgend sind die unerwünschten Wirkungen nach Organsystem (MedDRA) und Häufigkeit gelistet, welche in den klinischen Studien und/oder während der Marktüberwachung unter der Anwendung von Desogestrel 0,075 mg beobachtet wurden. Dabei werden folgende Häufigkeitskategorien verwendet:
-Sehr häufig (≥1/10); Häufig (>1/100, <1/10); Gelegentlich (>1/1000, <1/100), selten (>1/10000, <1/1000), nicht bekannt (basierend überwiegend auf Spontanmeldungen aus der Marktüberwachung, genaue Häufigkeit kann nicht abgeschätzt werden).
-Infektionen und parasitäre Erkrankungen
-Gelegentlich: Vaginale Infektionen.
-Erkrankungen des Immunsystems
-Nicht bekannt: Überempfindlichkeitsreaktionen (einschliesslich anaphylaktischer Reaktionen und Angioödem).
-Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
-Häufig: Gewichtszunahme
-Psychiatrische Erkrankungen
-Häufig: Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmung, verminderte Libido.
-Erkrankungen des Nervensystems
-Häufig: Kopfschmerzen.
-Augenerkrankungen
-Gelegentlich: Schwierigkeiten beim Tragen von Kontaktlinsen.
-Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
-Häufig: Übelkeit.
-Gelegentlich: Erbrechen.
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
-Häufig: Akne.
-Gelegentlich: Alopezie.
-Selten: Rash, Urticaria, Erythema nodosum.
-Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
-Sehr häufig: Unregelmässige Blutungen (40-50%).
-Häufig: Amenorrhoe, Brustschmerzen.
-Gelegentlich: Dysmenorrhoe, ovarielle Zysten.
-Nicht bekannt: ektopische Schwangerschaft, Absonderungen aus der Brustdrüse.
-Allgemeine Erkrankungen
-Gelegentlich: Müdigkeit.
-Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
-Ãœberdosierung
-Über schwerwiegende schädigende Wirkungen im Falle einer Überdosis ist nicht berichtet worden. Mögliche Symptome einer Überdosierung sind Übelkeit, Erbrechen und - bei jungen Mädchen - leichte Vaginalblutungen. Ein Antidot ist nicht bekannt, eine allfällige Behandlung hat symptomatisch zu erfolgen.
-Eigenschaften/Wirkungen
-ATC-Code
- +Il se peut que le risque encouru par les utilisatrices de produits purement progestatifs tels qu'Anouk soit comparable au risque encouru par les utilisatrices de CHC estro-progestatifs, mais les preuves concernant des produits purement progestatifs sont moins concluantes. Etant donné que les cancers du sein sont relativement rares chez les femmes de moins de 40 ans, le nombre supplémentaire de cancers du sein diagnostiqués chez les utilisatrices de contraceptifs oraux est faible par rapport au risque global d'apparition d'un cancer du sein. Chez les femmes qui avaient utilisé un CHC, les cancers du sein étaient généralement moins évolués, au moment du diagnostic, que chez les femmes qui n'avaient jamais utilisé de CHC. Cette augmentation du risque chez les utilisatrices de CHC pourrait s'expliquer par un diagnostic précoce, par des effets biologiques des CHC ou par une association des deux facteurs.
- +Après l'utilisation de principes actifs hormonaux tels que celui contenu dans Anouk, on a observé, rarement, des tumeurs bénignes du foie et encore plus rarement des tumeurs malignes du foie, qui, dans quelques cas, ont provoqué des hémorragies intra-abdominales engageant le pronostic vital. S'il survient des douleurs abdominales intenses, une augmentation du volume du foie ou des signes d'hémorragie intra-abdominale, il faut envisager l'éventualité d'une tumeur hépatique dans le diagnostic différentiel.
- +Evénements thromboemboliques
- +Des études épidémiologiques montrent une augmentation du risque de maladies thromboemboliques veineuses et artérielles (par exemple, infarctus du myocarde, accident vasculaire cérébral, thrombose veineuse profonde et embolie pulmonaire) lors de l'utilisation de contraceptifs hormonaux combinés. On ne connaît pas la signification clinique de ces résultats pour l'emploi du désogestrel à titre contraceptif sans association à une composante estrogénique. C'est pourquoi il faut arrêter la prise d'Anouk en cas de survenue d'une thrombose. Anouk doit également être arrêté pendant une immobilisation prolongée en raison d'une intervention chirurgicale ou d'une maladie. Il faut avertir les femmes qui ont des antécédents de maladies thromboemboliques du risque de réapparition de tels événements.
- +Cycle menstruel
- +Pendant l'utilisation de produits purement progestatifs, les règles peuvent devenir plus fréquentes ou plus longues. Il se peut également que les règles ne surviennent plus qu'occasionnellement ou disparaissent totalement (voir «Effets indésirables»). Cela peut entraîner une diminution de l'observance du traitement ou inciter les femmes à refuser cette méthode contraceptive. Pour améliorer l'acceptabilité de ces modifications des règles, il faut soigneusement informer à ce propos les femmes qui optent pour Anouk.
- +S'il apparaît des saignements très fréquents ou irréguliers, il faut envisager d'adopter une autre méthode contraceptive. En cas d'hémorragies vaginales irrégulières persistantes, il faut exclure l'existence d'une maladie maligne. En cas d'aménorrhée, il faut déterminer si les comprimés pelliculés ont été pris selon les modalités recommandées, et effectuer un test de grossesse. En cas de grossesse, il faut arrêter la prise d'Anouk.
- +Grossesse extra-utérine
- +Le risque de grossesse ectopique est plus élevé avec les produits purement progestatifs classiques que lors de l'utilisation de contraceptifs hormonaux combinés. Ce phénomène a été attribué aux ovulations fréquentes et au ralentissement du péristaltisme tubaire sous traitement par des préparations purement progestatives. Bien qu'Anouk inhibe le plus souvent l'ovulation, il faut envisager l'éventualité d'une grossesse ectopique dans le diagnostic différentiel en cas de symptômes abdominaux correspondants (par exemple, aménorrhée, douleurs abdominales).
- +Troubles dépressifs
- +Les dépressions et humeurs dépressives sont connues comme étant des effets indésirables potentiels lors de l'utilisation d'hormones sexuelles, y compris de contraceptifs hormonaux (voir aussi la rubrique «Effets indésirables»). De tels troubles peuvent survenir peu de temps après le début du traitement. Une dépression peut être grave et représente un facteur de risque de suicide ou de comportement suicidaire. Les utilisatrices de contraceptifs hormonaux doivent donc être informées des symptômes possibles de troubles dépressifs. Il faut impérativement conseiller à l'utilisatrice de s'adresser immédiatement à un médecin si elle remarque des fluctuations d'humeur ou d'autres symptômes de dépression lorsqu'elle utilise un contraceptif. Les utilisatrices ayant des antécédents de dépression sévère doivent être surveillées attentivement. En cas de réapparition d'états dépressifs graves au cours de l'utilisation d'Anouk, le traitement doit être interrompu.
- +Réduction de l'efficacité
- +L'efficacité d'Anouk peut être compromise par l'oubli de la prise des comprimés pelliculés et par des troubles gastro-intestinaux (voir «Posologie/Mode d'emploi»). Il en va de même en cas d'utilisation concomitante de médicaments qui réduisent la concentration plasmatique de l'étonogestrel, le métabolite actif du désogestrel (voir «Interactions»).
- +Autres précautions
- +·Comme avec tous les contraceptifs hormonaux faiblement dosés, une maturation folliculaire est possible et le follicule peut parfois devenir plus gros que lors d'un cycle normal. En général, ces follicules hypertrophiques disparaissent spontanément. Ils sont souvent asymptomatiques, mais sont parfois associés à de légères douleurs abdominales et exigent, rarement, une intervention chirurgicale.
- +·Bien qu'une influence sur la résistance périphérique à l'insuline et sur la tolérance au glucose soit possible lors de l'utilisation de progestatifs, aucune modification du schéma thérapeutique ne semble nécessaire chez les diabétiques utilisant des produits purement progestatifs. Il faut néanmoins étroitement surveiller les diabétiques pendant les premiers mois de la prise d'Anouk.
- +·Il faut arrêter Anouk si une hypertension artérielle persistante se développe pendant la prise d'Anouk, ou si une augmentation significative de la tension artérielle ne répond pas à un traitement hypotenseur adéquat.
- +·En cas d'apparition de troubles de la fonction hépatique, il faut consulter un spécialiste.
- +·Pendant l'utilisation d'Anouk, les taux sériques d'estradiol diminuent à des valeurs correspondant à celles enregistrées en début de phase folliculaire. Pour l'instant, on ignore si cette modification a des incidences cliniques quelconques du point de vue du métabolisme minéral osseux.
- +·Pendant la grossesse comme pendant l'utilisation de stéroïdes sexuels, on a décrit les phénomènes suivants, pour lesquels une relation avec l'utilisation d'un progestatif n'est cependant pas démontrée: ictère et/ou prurit liés à une cholestase, lithiase biliaire; porphyrie; lupus érythémateux disséminé; syndrome hémolytique et urémique; chorée de Sydenham; herpes gestationis; perte d'audition due à une otospongiose; première apparition ou aggravation d'un angio-œdème héréditaire.
- +·Occasionnellement, il peut survenir un chloasma, en particulier chez les femmes qui ont des antécédents de chloasma gravidique. Les femmes prédisposées doivent éviter l'exposition à la lumière solaire et autres rayons ultraviolets pendant l'utilisation d'Anouk.
- +Il faut signaler à l'utilisatrice que les produits tels qu'Anouk ne protègent pas contre une infection par le VIH (sida) ou contre d'autres maladies sexuellement transmissibles.
- +Anouk contient 55 mg de lactose monohydraté. Les patients présentant une intolérance au galactose, un déficit total en lactase ou un syndrome de malabsorption du glucose et du galactose (maladies héréditaires rares) ne doivent pas prendre ce médicament.
- +Anouk contient de l'huile de soja. Si vous êtes allergique à l'arachide ou au soja, ne pas utiliser ce médicament.
- +Interactions
- +Remarque: Il convient de consulter les informations professionnelles des médicaments utilisés en concomitance afin d'exclure toute interaction potentielle.
- +Les interactions suivantes ont été décrites dans la littérature (principalement avec des contraceptifs hormonaux combinés, mais aussi dans des cas isolés avec des contraceptifs progestatifs).
- +Influence d'autres médicaments sur la pharmacocinétique d'Anouk
- +Inducteurs enzymatiques
- +Des interactions entre des contraceptifs hormonaux et des médicaments ou produits phytothérapeutiques qui induisent des enzymes microsomaux (en particulier le cytochrome P450) et peuvent ainsi provoquer une augmentation de la clairance des hormones sexuelles peuvent entraîner une baisse d'efficacité des contraceptifs hormonaux tels qu'Anouk ainsi que des saignements irréguliers. Ceci est notamment le cas des barbituriques, du bosentan, de la carbamazépine, du felbamate, du modafinil, de l'oxcarbazépine, de la phénytoïne, de la primidone, de la rifabutine, de la rifampicine et du topiramate, ainsi que des produits contenant du millepertuis (hypericum perforatum).
- +Une induction enzymatique peut déjà apparaître après quelques jours de traitement. L'induction enzymatique maximale est généralement observée après 2-3 semaines et peut perdurer pendant au moins 4 semaines ou plus après l'arrêt du traitement.
- +Quand des femmes sont traitées pendant une courte durée par l'un de ces médicaments, il faut leur demander d'utiliser temporairement un contraceptif non hormonal en plus d'Anouk ou de choisir un autre type de contraception. La méthode barrière doit être employée pendant l'utilisation concomitante des médicaments et pendant les 28 jours suivant la fin de ce traitement.
- +En cas de traitement prolongé par des médicaments qui provoquent une induction des enzymes dans le foie, il faut utiliser d'autres méthodes contraceptives (non hormonales).
- +On sait également que différents inhibiteurs de la protéase du VIH/VHC (par exemple, nelfinavir, bocéprévir, télaprévir) et inhibiteurs non nucléosidiques de la transcriptase inverse (tels qu'éfavirenz [voir ci-après], névirapine) et leurs associations peuvent entraîner une diminution ou une augmentation des concentrations plasmatiques des progestatifs. Ces modifications peuvent être cliniquement significatives dans certains cas.
- +Par exemple, l'influence d'une thérapie contenant de l'éfavirenz sur la pharmacocinétique d'un implant à base d'étonogestrel a fait l'objet d'une étude publiée. Chez les patients séropositifs (VIH) sous traitement antirétroviral, la Cmax de l'étonogestrel était réduite de 54% et l'AUC de 63% par rapport aux femmes qui ne recevaient pas ce traitement. Les inhibiteurs de la protéase tels que le ritonavir ou le nelfinavir (y compris leurs associations) sont connus comme étant des inhibiteurs puissants du CYP3A4, mais peuvent tout de même présenter des propriétés d'induction enzymatique en cas d'utilisation concomitante avec des hormones stéroïdiennes, et ainsi réduire la concentration plasmatique des progestatifs.
- +Inhibiteurs enzymatiques
- +Les inhibiteurs puissants et modérés du CYP3A4 tels que les antifongiques azolés (itraconazol, voriconazol, posaconazol, fluconazol), les antibiotiques macrolides (clarithromycine, érythromycine), le diltiazem, le vérapamil et le jus de pamplemousse peuvent augmenter les concentrations plasmatiques des progestatifs et ainsi augmenter la fréquence des effets indésirables.
- +Influence sur la résorption gastro-intestinale
- +Le charbon activé réduit la résorption des stéroïdes. Par conséquent, la prise concomitante de charbon activé peut diminuer l'effet contraceptif d'Anouk. Dans de tels cas, il faut procéder comme décrit dans «Conduite à tenir en cas d'oubli de la prise d'un comprimé».
- +Influence des contraceptifs hormonaux sur la pharmacocinétique d'autres médicaments
- +Les contraceptifs hormonaux peuvent, à travers différents mécanismes d'interaction, aussi influer sur la pharmacocinétique de certains autres médicaments. Ils peuvent inhiber les enzymes hépatiques microsomaux ou induire la conjugaison hépatique, en particulier la glucuroconjugaison. Par conséquent, les concentrations plasmatiques et tissulaires d'autres médicaments peuvent être soit augmentées (par exemple cyclosporine) soit diminuées (par exemple lamotrigine, voir ci-après). En outre, l'effet pharmacologique des classes de médicaments suivantes peut être influencé: analgésiques, antidépresseurs, antidiabétiques, antipaludéens, certaines benzodiazépines, certains bêtabloquants, corticostéroïdes, anticoagulants oraux et théophylline. Les modifications de la concentration plasmatique résultant de ces interactions ne sont pas toujours cliniquement significatives.
- +Une étude d'interaction menée avec la lamotrigine (antiépileptique) et un contraceptif oral combiné (30 µg d'éthinylestradiol/150 µg de lévonorgestrel) a montré une augmentation cliniquement significative de la clairance de la lamotrigine, avec une réduction significative correspondante de la concentration plasmatique de lamotrigine lorsque ces médicaments étaient co-administrés. Une telle diminution des concentrations plasmatiques peut s'accompagner d'un contrôle réduit des crises. On ignore dans quelle mesure ces conclusions sont transposables à un progestatif pur tel qu'Anouk. Si une patiente prenant de la lamotrigine commence un traitement par Anouk, un ajustement de la dose de lamotrigine peut être nécessaire, et la concentration de lamotrigine doit être étroitement surveillée au début du traitement. Il convient de tenir également compte d'une potentielle augmentation significative de la concentration de lamotrigine (éventuellement du domaine toxique) à l'arrêt du contraceptif hormonal.
- +Grossesse, allaitement
- +Grossesse
- +L'usage de ce médicament est contre-indiqué chez les femmes enceintes. Il faut exclure l'éventualité d'une grossesse avant le début de l'utilisation du médicament. En cas de début ou de suspicion de grossesse, il faut immédiatement arrêter la prise d'Anouk et consulter le médecin. Les expérimentations animales ont montré que de très fortes doses de substances contenant des progestatifs ont un effet virilisant sur les fœtus femelles.
- +Des études épidémiologiques de grande ampleur n'ont pas montré d'augmentation du risque de malformation congénitale chez les enfants dont la mère avait utilisé un CHC estro-progestatif avant la grossesse; en outre, chez des femmes qui avaient utilisé des contraceptifs purement progestatifs alors qu'elles étaient enceintes sans le savoir, aucun effet tératogène n'a été observé. Les données de pharmacovigilance portant sur différents contraceptifs oraux combinés contenant du désogestrel (l'étonogestrel est un métabolite du désogestrel) ont également montré l'absence d'augmentation du risque.
- +Allaitement
- +Désogestrel n'a pas d'influence néfaste sur la quantité ou la qualité du lait maternel (concentration en protéines, lactose ou lipides). Cependant, après l'administration orale de désogestrel à des femmes qui allaitent, une faible quantité du métabolite actif étonogestrel est excrétée dans le lait maternel (rapport lait/sérum de 0,37-0,55). Sur la base d'une absorption moyenne de lait de 150 ml/kg, l'absorption moyenne d'étonogestrel par le nouveau-né est d'environ 0,01-0,05 µg/kg et par jour.
- +Il existe un nombre limité de données à long terme sur des enfants dont les mères ont commencé la prise de désogestrel entre la 4e et la 8e semaine après la naissance. Les nourrissons ont été allaités pendant 7 mois et observés jusqu'à l'âge de 1,5 ans (n=32) ou 2,5 ans (n=14). L'évaluation des données relatives à la taille et au développement physique et psychomoteur n'a montré aucune différence par rapport aux nourrissons dont les mères avaient utilisé un dispositif intra-utérin en cuivre (stérilet en cuivre). Il faut néanmoins soigneusement surveiller le développement et la croissance de l'enfant allaité dont la mère prend Anouk. Sur la base des données disponibles, Anouk peut être utilisé pendant l'allaitement.
- +Effet sur l’aptitude à la conduite et l’utilisation de machines
- +Compte tenu du profil pharmacodynamique, on suppose qu'Anouk n'a pas d'influence ou du moins pas d'influence notable sur l'aptitude à la conduite de véhicules et à l'utilisation de machines.
- +Effets indésirables
- +Les effets indésirables les plus sévères des contraceptifs hormonaux sont déjà décrits sous la rubrique «Mises en garde et précautions» (voir là -bas).
- +En dehors des irrégularités des règles, les effets secondaires les plus fréquemment décrits (>2,5%) pendant les études cliniques ont été l'acné, les modifications de l'humeur, les douleurs aux seins, la nausée et la prise de poids.
- +Les effets indésirables observés lors de l'utilisation de désogestrel 0,075 mg dans le cadre d'études cliniques et/ou de la surveillance post-commercialisation sont énumérés ci-dessous par systèmes d'organes (MedDRA) et par fréquence. Les catégories de fréquence suivantes sont utilisées:
- +Très fréquents (≥1/10); fréquents (>1/100, <1/10); occasionnels (>1/1000, <1/100), rares (>1/10000, <1/1000), inconnus (basé principalement sur les rapports de surveillance spontanée du marché, la fréquence exacte ne peut être estimée).
- +Infections et infestations
- +Occasionnels: Infections vaginales.
- +Affections du système immunitaire
- +Inconnus: Réactions d'hypersensibilité (y compris réactions anaphylactiques et angio-œdème).
- +Troubles du métabolisme de la nutrition
- +Fréquents: Prise de poids.
- +Affections psychiatriques
- +Fréquents: Fluctuations de l'humeur, humeur dépressive, diminution de la libido.
- +Affections du système nerveux
- +Fréquents: Céphalées.
- +Affections oculaires
- +Occasionnels: Problèmes lors du port de lentilles de contact.
- +Affections gastro-intestinales
- +Fréquents: Nausées.
- +Occasionnels: Vomissements.
- +Affections de la peau et tissu sous-cutané
- +Fréquents: Acné.
- +Occasionnels: Alopécie
- +Rares: Rash, urticaire, érythème noueux.
- +Affections des organes de reproduction et du sein
- +Très fréquents: Hémorragies irrégulières (40-50%).
- +Fréquents: Aménorrhée, douleurs mammaires.
- +Occasionnels: Dysménorrhée, kystes de l'ovaire.
- +Inconnus: Grossesses ectopiques, sécrétions des glandes mammaires.
- +Troubles généraux
- +Occasionnels: Fatigue.
- +L'annonce d'effets secondaires présumés après l'autorisation est d'une grande importance. Elle permet un suivi continu du rapport bénéfice-risque du médicament. Les professionnels de santé sont tenus de déclarer toute suspicion d'effet secondaire nouveau ou grave via le portail d'annonce en ligne ElViS (Electronic Vigilance System). Vous trouverez des informations à ce sujet sur www.swissmedic.ch.
- +Surdosage
- +On n'a jamais signalé d'effets néfastes graves après un surdosage. Les symptômes possibles en cas de surdosage sont les nausées, les vomissements et - chez les jeunes filles – de légers saignements vaginaux. On ne connaît pas d'antidote; au besoin, instaurer un traitement symptomatique.
- +Propriétés/Effets
- +Code ATC
-Wirkungsmechanismus/Pharmakodynamik
-Anouk ist ein orales Kontrazeptivum, das als Wirkstoff Desogestrel (DSG), ein Gestagen, enthält. DSG wird im Körper in den biologisch aktiven Metaboliten Etonogestrel (ENG = 3-Ketodesogestrel) umgewandelt, der eine hohe Bindungsaffinität zu den Progesteronrezeptoren aufweist (z.B. im Myometrium).
-Die kontrazeptive Wirkung von Anouk beruht primär auf einer Hemmung der Ovulation. Neben der Ovulationshemmung bewirkt Anouk auch eine Viskositätserhöhung des Zervixschleimes, was die Passage der Spermien hemmt.
-Anouk bewirkt erniedrigte Estradiol-Plasmaspiegel vergleichbar mit jenen in der frühen Follikel-Phase.
-Es wurden keine klinisch relevanten Wirkungen auf den Kohlenhydrat- und Lipidstoffwechsel oder die Hämostase beobachtet.
-Klinische Wirksamkeit
-Der Pearl Index liegt für Desogestrel 0,075 mg bei 0,4 und ist damit vergleichbar jenem wie er üblicherweise für kombinierte orale Kontrazeptiva gefunden wird.
-Pharmakokinetik
- +Mécanisme d'action/Pharmacodynamique
- +Anouk est un contraceptif oral dont le principe actif est un progestatif, le désogestrel (DSG). Dans le corps, le DSG est transformé en son métabolite actif, l'étonogestrel (ENG, = 3-cétodésogestrel) qui a une forte affinité de fixation pour les récepteurs de la progestérone (par exemple dans le myomètre).
- +L'effet contraceptif d'Anouk repose essentiellement sur une inhibition de l'ovulation. En plus de cette inhibition de l'ovulation, Anouk induit aussi une augmentation de la viscosité de la glaire cervicale, ce qui inhibe le passage des spermatozoïdes.
- +Anouk induit une diminution du taux plasmatique d'estradiol comparable à celui de la phase folliculaire précoce.
- +Aucun effet cliniquement significatif n'a été observé sur le métabolisme des hydrates de carbone ou des lipides, ni sur l'hémostase.
- +Efficacité clinique
- +L'indice de Pearl est de 0,4 pour désogestrel 0,075 mg et est donc comparable à celui normalement constaté pour les contraceptifs oraux combinés.
- +Pharmacocinétique
-Nach der Einnahme von Desogestrel 0,075 mg wird DSG rasch und vollständig resorbiert und in ENG umgewandelt. Unter Steady-state-Bedingungen werden maximale ENG-Plasmasspiegel von ca. 640 pg/ml ungefähr 1,8 h nach der Tabletteneinnahme erreicht.
-Die Bioverfügbarkeit von ENG beträgt rund 70%.
- +Après la prise de désogestrel 0,075 mg, le DSG est rapidement et totalement résorbé et transformé en ENG. A l'état d'équilibre, les concentrations plasmatiques maximales d'ENG sont d'environ 640 pg/ml et sont atteintes environ 1,8 heure après la prise du comprimé.
- +La biodisponibilité de l'ENG est d'environ 70%.
-ENG wird zur 95,5-99% an Plasmaproteine gebunden, vorwiegend an Albumin und, in geringerem Masse, auch an SHBG. Das Verteilungsvolumen von ENG beträgt 465 l.
-ENG wird in die Muttermilch ausgeschieden.
-Metabolismus
-DSG wird schnell und vollständig in der intestinalen Mucosa und bei der ersten Leberpassage durch Hydroxylierung (katalysiert durch CYP2C9) und Dehydrierung zum aktiven Etonogestrel (ENG) metabolisiert. ENG wird hydroxyliert (katalysiert durch CYP3A4), reduziert und zu Sulfaten und Glukuroniden konjugiert.
- +L'ENG est lié à hauteur de 95,5-99% aux protéines plasmatiques, essentiellement à l'albumine et aussi, à moindre degré, à la SHBG. Le volume de distribution de l'ENG est de 465 l.
- +L'ENG est excrété dans le lait maternel.
- +Métabolisme
- +Le DSG est rapidement et complètement métabolisé en étonogestrel (ENG) actif dans la muqueuse intestinale et lors du premier passage hépatique, par hydroxylation (catalysée par l'iso-enzyme CYP2C9) et déshydratation. L'ENG est hydroxylé (réaction catalysée par l'iso-enzyme CYP3A4), réduit et sulfo- et glucuroconjugué.
-Die durchschnittliche Eliminationshalbwertzeit von ENG beträgt rund 30 h, wobei kein Unterschied zwischen Einzel- und Mehrfachdosen besteht. Das Steady-State Niveau im Plasma wird nach 4-5 Tagen erreicht. Die Plasmaclearance nach intravenöser Administration liegt bei ca. 10 l/h.
-Die Ausscheidung von ENG und dessen Metaboliten, in Form von freien Steroiden oder als Konjugate, erfolgt hauptsächlich über den Urin und die Fäzes in einem Verhältnis von 1,5:1.
-Kinetik spezieller Patientengruppen
-Es liegen keine Daten zur Pharmakokinetik bei Frauen mit Leber- oder Niereninsuffizienz vor.
-Präklinische Daten
-Präklinische Untersuchungen mit gestagenhaltigen Monopräparaten zur Toxizität nach wiederholter Gabe, zur Genotoxizität und zum karzinogenen Potential ergaben keine eindeutigen Hinweise auf besondere Risiken für den Menschen.
-Gestagenartige Substanzen zeigten im Tierexperiment einen embryoletalen Effekt und, in hohen Dosen, eine virilisierende Wirkung auf weibliche Föten. Mit Desogestrel wurde in älteren Studien jedoch keine virilisierende Wirkung beobachtet.
-Reproduktionstoxikologische Studien in Ratten, Mäusen und Kaninchen erbrachten keinen Hinweis auf eine teratogene Wirkung. Für Risiken beim Menschen siehe Rubrik Schwangerschaft/Stillzeit.
-Sonstige Hinweise
-Beeinflussung diagnostischer Methoden
-Berichte zu den kombinierten oralen Kontrazeptiva haben gezeigt, dass kontrazeptive Steroide die Ergebnisse bestimmter Labortests inklusive der biochemischen Parameter von Leber, Schilddrüse, Nebennieren- und Nierenfunktion, Plasmaspiegel von (Träger-) Proteinen (z.B. kortikosteroidbindendes Globulin) und Lipid/Lipoproteinfraktionen, Parameter des Kohlehydratmetabolismus sowie der Koagulation und der Fibrinolyse beeinflussen können. Diese Veränderungen bewegen sich im allgemeinem innerhalb des Normbereichs. Inwiefern diese Veränderungen auch bei Gestagen-Mono-Präparaten auftreten, ist nicht bekannt.
-Haltbarkeit
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
-Besondere Lagerungshinweise
-Nicht über 30 °C, in der Originalverpackung und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
-Zulassungsnummer
- +La demi-vie d'élimination de l'ENG est en moyenne d'environ 30 heures et il n'existe pas de différence selon qu'il s'agit d'une prise unique ou de prises répétées. L'état d'équilibre plasmatique est atteint après 4-5 jours. Après administration intraveineuse, la clairance plasmatique est d'environ 10 l/h.
- +L'excrétion de l'ENG et de ses métabolites, sous forme de stéroïdes libres ou de conjugués, se fait essentiellement dans les urines et dans les selles, dans la proportion de 1,5:1.
- +Cinétique dans des populations particulières de patientes
- +Il n'existe pas d'informations concernant la pharmacocinétique chez les femmes souffrant d'insuffisance hépatique ou rénale.
- +Données précliniques
- +Les études précliniques menées avec des produits purement progestatifs pour évaluer la toxicité après administration répétée, la génotoxicité et le potentiel carcinogène n'ont pas montré de signes nets de risques particuliers pour l'être humain.
- +Dans les expérimentations animales, des substances de type progestatif ont eu un effet embryolétal et ont induit, aux doses fortes, une virilisation des fœtus femelles. Cependant, des études anciennes concernant le désogestrel n'ont pas montré d'effet virilisant.
- +Les études menées chez le rat, la souris et le lapin pour évaluer la toxicité sur la reproduction n'ont pas montré de signe d'effet tératogène. Pour les risques chez l'être humain, voir le paragraphe «Grossesse, Allaitement».
- +Remarques particulières
- +Influence sur les méthodes de diagnostic
- +Des études concernant les contraceptifs oraux estro-progestatifs ont montré que les stéroïdes contraceptifs peuvent influer sur les résultats de certains examens biologiques, notamment paramètres biochimiques de la fonction hépatique, thyroïdienne, surrénalienne et rénale, taux plasmatiques de protéines (de transport) (par exemple globuline fixant les corticostéroïdes), lipides et fractions de lipoprotéines, paramètres du métabolisme glucidique ainsi que coagulation et fibrinolyse. En général, ces modifications restent comprises dans la fourchette normale. On ignore si elles surviennent également avec les contraceptifs purement progestatifs.
- +Stabilité
- +Le médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention «EXP» sur le récipient.
- +Remarques particulières concernant le stockage
- +Conserver à une température ne dépassant pas 30 °C, dans l'emballage original et hors de portée des enfants.
- +Numéro d’autorisation
-Packungen
-Kalenderpackungen zu 1x28, 3x28 und 6x28 Filmtabletten [B]
-Zulassungsinhaberin
-Spirig HealthCare AG, 4622 Egerkingen.
-Stand der Information
-März 2020.
- +Présentation
- +Plaquettes calendrier: boîtes de 1x28, 3x28 et 6x28 comprimés pelliculés [B]
- +Titulaire de l’autorisation
- +Spirig HealthCare SA, 4622 Egerkingen
- +Mise à jour de l’information
- +Mars 2020.
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