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Fachinformation zu Epiduo Forte Gel:Galderma SA
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Fahrtücht.Unerw.WirkungenÜberdos.Eigensch.Pharm.kinetikPräklin.Sonstige H.Swissmedic-Nr.
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Präklinische Daten

Basierend auf den konventionellen Studien zur Sicherheitspharmakologie, Genotoxizität, Phototoxizität und zum kanzerogenen Potential lassen die präklinischen Daten keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen.
Mit Epiduo durchgeführte Tierstudien an Ratten, Hunden sowie Zwergschweinen umfassen die Untersuchung der lokalen Verträglichkeit und der dermalen Toxizität bei wiederholter Dosierung über bis zu 13 Wochen. Es wurde keine toxikologische Interaktion zwischen den beiden Wirkstoffen beobachtet. Die relevanten Reaktionen betrafen bei der Fixkombination lokale Irritation und ein starkes Sensibilisierungspotential. Adapalen und Benzoylperoxid allein, sowie die Kombination induzierten in Tiermodellen allergische Reaktionen. Die Anwesenheit von 2,5% Benzoylperoxid in getesteten Gel-Formulierungen mit 0,1% Adapalen hatte keinen Einfluss auf die lokale Abgabe und Kinetik von Adapalen, weder in vitro noch in vivo. Die systemische Adapalen-Exposition nach wiederholter dermaler Applikation der Fixkombination ist beim Tier sehr gering, was mit den klinisch-pharmakokinetischen Daten übereinstimmt. Benzoylperoxid wird in der Haut rasch und vollständig zu Benzoesäure umgewandelt und nach der Resorption mit dem Urin ausgeschieden, wobei die systemische Exposition begrenzt ist.
Studien zur Reproduktionstoxizität von Adapalen wurden an Ratten und Kaninchen sowohl bei oraler als auch bei dermaler Applikation durchgeführt. Ein teratogener Effekt wurde bei sehr hoher systemischer Exposition (orale Dosen von 25 mg/kg/Tag) nachgewiesen. Bei niedrigeren Expositionen (dermale Dosis von 6 mg/kg/Tag) wurden Änderungen in der Anzahl der Rippen oder Wirbel festgestellt.
Die Reproduktionstoxizität von Adapalen in Hinblick auf die Fertilität wurde peroral an Ratten getestet. Es gab keine nachteiligen Auswirkungen auf die Reproduktionsfähigkeit und Fertilität, auf das Überleben des F1-Wurfs, das Wachstum und die Entwicklung bis zum Absetzen, sowie auf die nachfolgende Reproduktionsfähigkeit nach der oralen Behandlung mit Adapalen in Dosen von bis zu 20 mg/kg/Tag.
Eine an Ratten durchgeführte Studie zur Reproduktions- und Entwicklungstoxizität, bei denen Gruppen Benzoylperoxid in oralen Dosen von bis zu 1000 mg/kg/Tag (5 ml/kg) ausgesetzt waren, zeigte, dass Benzoylperoxid in Dosen bis 500 mg/kg/Tag keine Teratogenität oder Wirkungen auf die Reproduktionsfunktion hervorrief.

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