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Fachinformation zu Empressin®:OrPha Swiss GmbH
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Dosierung/Anwendung

Katecholaminrefraktäre Hypotonie bei septischen Schockzuständen
Empressin sollte nur als Zusatz zur konventionellen vasopressorischen Therapie mit Katecholaminen angewendet werden.
Zum Einschleichen der Therapie wird eine kontinuierliche intravenöse Infusion von 0.01 I.E. Empressin pro Minute über eine Perfusorspritze empfohlen. Die Dosis kann dann, abhängig vom klinischen Ansprechen, alle 15-20 Minuten bis zu einer Dosierung von 0.03 I.E. pro Minute gesteigert werden. Bei Intensivpatienten werden therapeutisch in der Regel Blutdruckwerte zwischen 65-75 mmHg angestrebt.
Dosen über 0.03 I.E. Empressin pro Minute sollten nur als Notfalltherapie eingesetzt werden, da sie Darm- und Hautnekrosen verursachen können (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
Die Dosisreduktion von Empressin ist nach klinischem Verlauf vorzunehmen. Ebenso ist die Therapiedauer individuell dem klinischen Bild anzupassen.
Zur Zubereitung der Dauerinfusion werden 40 I.E. Empressin mit physiologischer Kochsalzlösung (0.9% NaCl in Wasser) verdünnt. Das Gesamtvolumen nach Verdünnung sollte 50 ml betragen (entsprechend 0.8 I.E. Argipressin pro ml Infusionslösung).
Die Infusionsrate ist abhängig von der angestrebten Dosis. Für die empfohlenen Dosen ist sie untenstehender Tabelle zu entnehmen:

Dosis
Empressin/Min.

Dosis
Empressin/Std.

Infusionsrate

0.01 I.E.

0.6 I.E.

0.75 ml/Std.

0.02 I.E.

1.2 I.E.

1.50 ml/Std.

0.03 I.E.

1.8 I.E.

2.25 ml/Std.

Spezielle Dosierungsanweisungen
Kinder und Jugendliche
Empressin ist für die Anwendung in der pädiatrischen Population nicht zugelassen. Studien bei pädiatrischen Patienten im Alter von 4-14 Jahren zeigten eine erhöhte Anzahl unerwünschter Arzneimittelwirkungen ohne Verbesserung der Überlebensraten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
Ältere Patienten
Empressin wurde bei Patienten >65 Jahre nicht spezifisch untersucht. Es können daher keine Dosierungsempfehlungen gemacht werden.
Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion
Empressin wurde bei Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion nicht spezifisch untersucht. Es können daher keine Dosierungsempfehlungen gemacht werden.

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