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Fachinformation zu Venofer®:Vifor (International) AG
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Pharmakokinetik

Distribution
Die Ferrokinetik von mit 52Fe und 59Fe markierter Eisensaccharose wurde in 6 Patienten mit Anämie und chronischem Nierenversagen untersucht. In den ersten 6–8 Stunden wurde 52Fe von der Leber, von der Milz und vom Knochenmark aufgenommen. Die Aufnahme der Radioaktivität durch die an Makrophagen reiche Milz wird als repräsentativ für die retikuloendotheliale Eisenaufnahme angesehen.
Nach intravenöser Injektion einer Einzeldosis von 100 mg Eisen in Form von Eisensaccharose bei gesunden Freiwilligen wurden die maximalen totalen Serumeisenkonzentrationen 10 Minuten nach der Injektion erreicht, wobei die durchschnittliche Konzentration 538 μmol/l betrug. Das Verteilungsvolumen des zentralen Kompartiments entsprach gut dem Plasmavolumen (ca. 3 Liter).
Metabolismus
Nach der Injektion dissoziiert die Saccharose grösstenteils, und der polynukleäre Eisenkern wird vorwiegend vom retikuloendothelialen System der Leber, der Milz und des Knochenmarks aufgenommen. Vier Wochen nach der Applikation lag die Erythrozyten-Eisenutilisation zwischen 68 und 97%.
Elimination
Der Eisen-Saccharose-Komplex hat ein gewichtsgemitteltes Molekulargewicht (Mw) von ca. 43 kDa, was ausreichend hoch ist, um eine renale Elimination zu verhindern. Die renale Eisenelimination in den ersten 4 Stunden nach Injektion einer Venofer-Dosis von 100 mg Eisen entsprach weniger als 5% der Dosis. Nach 24 Stunden war die totale Eisenserumkonzentration wieder auf die Ausgangswerte vor der Applikation zurückgegangen. Die renale Elimination der Saccharose betrug ca. 75% der verabreichten Dosis.
Kinetik spezieller Patientengruppen
Es ist bisher nicht bekannt, welchen Einfluss Störungen der Nieren- und Leberfunktion auf die pharmakologischen Eigenschaften des Eisen(III)-hydroxid Saccharose Komplexes haben (Hinweis: s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

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