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Fachinformation zu Cortison Ciba®:Novartis Pharma Schweiz AG
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Interaktionen

Sowohl die Wirkungen von Cortison als auch jene zahlreicher Substanzen bzw. Substanzgruppen können sich bei gleichzeitiger Verabreichung verringern oder erhöhen, so dass Dosisanpassungen des Kortikosteroids bzw. dieser Substanzen erforderlich werden können.
Bei gleichzeitiger Verabreichung von kaliumsparenden Diuretika und Kortikosteroiden sind die Patienten sorgfältig auf Anzeichen einer Hypokaliämie zu überwachen. Ausserdem können die toxischen Wirkungen der Herzglykoside durch Kaliummangel verstärkt werden.
Bei Patienten, die bereits Medikamente gegen Diabetes mellitus oder mittelschwere bis schwere Hypertonie erhalten, muss die Dosierung dieser Medikamente zu Beginn der Behandlung mit Cortison Ciba neu angepasst werden. Die Wirkung von Antihypertonika kann durch den mineralokortikoiden Anteil der Wirkung von Cortison Ciba herabgesetzt werden, was zu erhöhten Blutdruckwerten führen und bei mittelschwerer und schwerer Hypertonie eine Erhöhung der Dosierung dieser Medikamente erforderlich machen kann.
Die gleichzeitige Behandlung mit Beta 2 -Agonisten, kann deren hypokaliämischen Effekt und deren Toxizität verstärken.
Glukokortikoide können die Wirkung von Antikoagulantien vermindern, so dass deren Dosierung zu Beginn der Behandlung mit Cortison Ciba überprüft und gegebenenfalls erhöht werden muss.
Rifampicin, Phenytoin und Barbiturate können die Halbwertszeit von Cortison und damit die Wirksamkeit von Cortison Ciba verringern.
Orale Kontrazeptiva und konjugierte Östrogene können die Wirkung von Cortison Ciba verstärken.
Die Wirksamkeit von Salizylaten kann erniedrigt sein. Bei Reduktion der Kortikosteroid-Dosis kann die Toxizität von Salizylaten zunehmen. Die ulzerogene Wirkung von Aspirin und nichtsteroidalen Antiphlogistika/Antirheumatika kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Cortison Ciba zu einer erhöhten Blutungsgefahr im Magen-Darm-Bereich führen.
Atropin und andere Anticholinergika können zu einer weiteren Erhöhung eines gesteigerten Augeninnendrucks führen.
Die Wirkung von nicht depolarisierenden neuromuskulären Blockern (z.B. Pancuronium) kann verringert werden.
Cholinesterasehemmstoffe, wie Neostigmin und Pyridostigmin können eine Myasthenie-Krise auslösen (siehe «Vorsichtsmassnahmen»).
Die Wirkung von Anxiolytika und Antipsychotika kann verringert werden.
Lebendvirusimpfstoffe, wie z.B. Poliomyelitis, BCG, Mumps, Masern, Röteln und Pocken können wegen der immunsupprimierenden Wirkung der Kortikosteroide erhöht toxisch sein, und es können disseminierte virale Infektionen auftreten. Bei Totvirusimpfstoffen kann die Impfantwort reduziert sein.
Die synergistische Wirkung von Immunsuppressiva, wie z.B. Methotrexat, kann eine Herabsetzung der Kortikosteroiddosierung erforderlich machen.
Bei gleichzeitiger Verwendung gewisser Kortikosteroide (Prednisolon, Methylprednisolon) und Cyclosporin können sich die Plasmaclearance des Kortikosteroids verringern und die Plasmaspiegel von Cyclosporin und dessen Toxizität erhöhen, und des weiteren können Konvulsionen auftreten. Es ist bisher nicht bekannt, ob solche Interaktionen auch bei der gleichzeitigen Verwendung von Cortison und Cyclosporin auftreten können.
Die Wirkung gewisser Zytostatika, wie z.B. Cyclophosphamid, kann abgeschwächt sein.

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