Dosierung/AnwendungÜbliche Dosierung
Die parenterale Verabreichung bleibt Situationen vorbehalten, in denen eine orale Therapie nicht erfolgen kann. Sie ist folgendermassen vorzunehmen:
Einzeldosis intravenös: 50 mg, vorzugsweise als
Infusion: 25 mg/h während 2 Stunden. Wiederholung nach 6-8 Stunden.
i.v.-Injektion: 50 mg (= 5 ml) auf 20 ml verdünnen und dann langsam (über mindestens 2 min) injizieren. Wiederholung jeweils nach 6-8 Stunden.
Stressulkusprophylaxe und Prophylaxe von Blutungen aus Ulzerationen oder Erosionen des oberen Gastrointestinaltraktes: 3-4× täglich 50 mg Zantic intravenös (vorzugsweise als Kurzinfusion, vgl. oben «i.v.-Injektion»), dann mit 2× täglich 150 mg Ranitidin oral weiterfahren. Bei schwer kranken Patienten initial 50 mg Zantic intravenös, gefolgt von einer Dauerinfusion von 0,125-0,250 mg/kg/Std.
Als Prämedikation vor der Narkose, um die Folgen des Säureaspirationssyndroms zu mindern (Mendelson-Syndrom): 1 Stunde vor der Narkose 50 mg auf 20 ml verdünnen und dann langsam (über mindestens 2 min) injizieren.
Spezielle Dosierungsanweisungen
Patienten über 50 Jahre (vgl. «Pharmakokinetik», Kinetik spezieller Patientengruppen).
Eingeschränkte Nierenfunktion
Ranitidin wird durch die Nieren ausgeschieden. Bei Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <50 ml/min) wird der Plasmaspiegel erhöht und die Plasmahalbwertszeit verlängert (vgl. «Pharmakokinetik»). Bei diesen Patienten beträgt die übliche Dosis 25 mg (Hälfte der üblichen Dosis).
|