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PackungenReg.InhaberStand d. Info. 

Zusammensetzung

Wirkstoffe
Tetranatrii butedronas, Stanni(II) oxidum
Das Radionuklid ist nicht Bestandteil des Markierungsbestecks.
Hilfsstoff
Natrii Hydrogeno-(N-(4-Aminobenzoyl)-L-Glutamas) pro vitro
Spezifikationen
Spezifikation der rekonstituierten Injektionslösung:
13,0 mg Butedroninsäure, Tetranatriumsalz
0,23 mg Zinn(II)-oxid
1,0 mg N-(4-Aminobenzoyl)-L-glutaminsäure, Mononatriumsalz
370-11100 MBq Technetium-99m (Tc-99m)
18–90 mg Natriumchlorid (durch die Neutralisation)
2–10 ml Gesamtvolumen
6,5–7,5 pH-Wert
Eigenschaften des markierten Präparats
Das Markierungsbesteck ist steril und pyrogenfrei. Bei Einhaltung aseptischer Markierungsbedingungen und Verwendung von sterilen und pyrogenfreien Generatoreluaten ist die gebrauchsfertige Injektionslösung auch steril und pyrogenfrei. Die mit Technetium (99mTc) markierte Butedronatlösung muss farblos, klar und frei von mechanischen Verunreinigungen sein.

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

Markierungsbesteck
Ein evakuiertes Durchstechfläschchen von 15 ml Volumen mit 14,2 mg Lyophilisat enthält:
Butedroninsäure, Tetranatriumsalz: 13,0 mg
Zinn(II)-oxid: 0,23 mg
Zur intravenösen Injektion nach Radiomarkierung.

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Dieses Arzneimittel ist ausschliesslich zu diagnostischen Zwecken bestimmt.
Nach Radiomarkierung mit einer injizierbaren Natriumpertechnetat-(99mTc)-Lösung ist die erhaltene Technetium-(99mTc)-markierte Butedronatlösung zur Knochenszintigraphie angezeigt.
Sie eignet sich zum Nachweis von Knochenläsionen aller Art, speziell von Knochenmetastasen von Bronchial-, Mamma- und Prostatakarzinomen; ausserdem zum Nachweis und zur Abgrenzung von Knochenläsionen bei Osteosarkomen, Osteomyelitis, Morbus Paget sowie zur Diagnose von degenerativen Knochenveränderungen, Gelenkentzündungen und zur Kontrolle der Heilung und Entwicklung frischer Knochenfrakturen; weiterhin zum Nachweis extraossärer Verkalkungen.

Dosierung/Anwendung

Das Radiopharmazeutikum darf nur in einer zugelassenen nuklearmedizinischen Einrichtung durch entsprechend ausgebildetes Fachpersonal angewendet werden.
Dosierung
Erwachsene:
Angaben zur Vorbereitung des Patienten finden sich im Kapitel Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen.
Die mit Technetium (99mTc) markierte Butedronatlösung darf ausschliesslich als intravenöse Einzelinjektion verabreicht werden.
Die durchschnittliche, durch Einzelinjektion verabreichte Aktivität beträgt 500 MBq (300–700 MBq), es können jedoch auch andere Dosen gerechtfertigt sein.
Bei Patienten mit erhöhter Knochenabsorption und/oder schwerer Niereninsuffizienz kann eine Dosisanpassung erforderlich sein, da eine stärkere Strahlenbelastung möglich ist.
Aufzeichnung der Bilder
Der Patient muss unmittelbar vor der Aufzeichnung der Bilder seine Blase entleert haben.
Die Aufnahmen werden nach der so genannten „Drei-Phasen-Szintigraphie“ gewonnen:
-Es können Bilder frühzeitig nach der Injektion aufgezeichnet werden (Perfusionsphase), um eine anormale Vaskularisation in einem Skelettbereich nachzuweisen.
-Aufnahmen vom vaskulären Kompartiment (Blutpoolphase) sind unmittelbar nach der Perfusionsphase innerhalb von 10 Minuten nach Injektion des Radiotracers durchzuführen.
-„Ganzkörper“-Aufnahmen (Knochenphase) werden in der Regel zwei bis fünf Stunden nach der Injektion erstellt.
Bei noch späteren Aufnahmen (6 bis 24 Stunden nach der Injektion) lassen sich ein besseres Signal-Rausch-Verhältnis und eine bessere Beurteilung des Beckenbereichs erreichen. Diese zuletzt genannten Aufnahmen sind besonders nützlich bei Patienten mit Niereninsuffizienz oder Harnverhaltung.
In bestimmten Fällen können eine oder mehrere Tomoszintigraphien zweckmässig sein, um Vorliegen, Lokalisierung und Ausmass der Erkrankung besser zu charakterisieren.
Kinder und Jugendliche
Die Indikation ist mit Vorsicht abzuwägen, denn die wirksame Dosis pro MBq ist höher als beim Erwachsenen (siehe Strahlendosimetrie).
Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen muss unter Berücksichtigung der klinischen Notwendigkeit und des Risiko-Nutzen-Verhältnisses für diese Patientengruppe sorgfältig abgewogen werden. Die bei Kindern und Jugendlichen zu verabreichenden Aktivitäten können nach den Empfehlungen der European Association of Nuclear Medicine (EANM) unter Anwendung der folgenden Formel und des der Körpermasse des jungen Patienten entsprechenden Korrekturfaktors (Tabelle 1) berechnet werden.
Empfohlene Aktivität [MBq] = 35 MBq x Korrekturfaktor (Tabelle 1),

Körpermasse

Korrekturfaktor

Körpermasse

Korrekturfaktor

Körpermasse

Korrekturfaktor

3 kg
4 kg
6 kg
8 kg
10 kg
12 kg
14 kg
16 kg
18 kg
20 kg

= 1*
= 1,14*
= 1,71
= 2,14
= 2,71
= 3,14
= 3,57
= 4,00
= 4,43
= 4,86

22 kg
24 kg
26 kg
28 kg
30 kg
32 kg
34 kg
36 kg
38 kg
40 kg

= 5,29
= 5,71
= 6,14
= 6,43
= 6,86
= 7,29
= 7,72
= 8,00
= 8,43
= 8,86

42 kg
44 kg
46 kg
48 kg
50 kg
52–54 kg
56–58 kg
60–62 kg
64–66 kg
68 kg

= 9,14
= 9,57
= 10,00
= 10,29
= 10,71
= 11,29
= 12,00
= 12,71
= 13,43
= 14,00

Bei Kleinkindern (bis zu 1 Jahr) ist eine Mindestdosis von 40 MBq erforderlich, damit Aufnahmen von ausreichender Qualität erzielt werden können.
Strahlenbelastung
Die unten aufgeführten Daten stammen aus der Publikation 128 der Internationalen Strahlenschutzkommission (ICRP) für Diphosphonate. Bei der Berechnung wurden folgende Hypothesen zugrunde gelegt:
Nach intravenöser Injektion reichert sich die Substanz hauptsächlich in den Knochen und in geringem Umfang in den Nieren an und wird über die Nieren ausgeschieden. Es wird vermutet, dass die injizierte Aktivität innerhalb von 15 Minuten zu 50 % vom Knochen aufgenommen wird und dass die Halbwertszeiten im Knochen zwischen 2 Stunden (bei 30 %) und 3 Tagen (bei 70 %) betragen. Bei Kindern wird die Absorption hauptsächlich in den metaphysären Wachstumszonen beobachtet. Die Aufnahme in die Nieren beträgt 2 % bei einer Verweildauer mit Halbwertszeiten von 0,5 h (30 %), 2 Stunden (30 %) und 3 Tagen (40 %).
Die den verschiedenen Organen zugeführten Strahlendosen können durch physiopathologische Veränderungen infolge von Krankheiten signifikant beeinflusst werden. Dies gilt insbesondere bei Nierenerkrankungen. Die 24-Stunden-Ganzkörper-Retention, die normalerweise 30 % beträgt, kann bei Osteomalazie auf 40 %, bei primärem Hyperparathyreoidismus auf 50 %, bei Morbus Paget auf 60 % und bei renaler Osteodystrophie auf 90 % steigen. Für Berechnungen der absorbierten Dosis bei Vorliegen dieser Erkrankungen wurden eine mittlere Knochenabsorption von 70 % und fehlende Ausscheidung berücksichtigt.
Normale Knochenaufnahme und Ausscheidung

 

Aufgenommene Dosis pro Einheit
abgegebener Aktivität (in µGy/MBq)

Organ

Erwachsene

15 Jahre

10 Jahre

5 Jahre

1 Jahr

Knochenoberflächen

34,00

15,00

23,00

38,00

82,00

Blasenwand

47,00

59,00

87,00

110,00

130,00

Knochenmark

5,90

5,40

8,80

17,00

36,00

Nieren

7,20

8,70

12,00

18,00

31,00

Gebärmutter

6,20

7,50

11,00

14,00

18,00

Wand Colon descendens

3,80

4,70

7,10

9,20

13,00

Eierstöcke

3,60

4,50

6,50

8,60

12,00

Dickdarm

2,70

3,40

5,20

7,20

10,00

Testes

2,40

3,30

5,40

7,50

10,00

Dünndarm

2,20

2,80

4,30

6,10

9,30

Nebennieren

2,10

2,60

3,80

5,80

11,00

Wand Colon ascendens

1,90

2,40

3,80

5,70

8,70

Sonstige Gewebe

1,90

2,30

3,40

5,00

7,70

Muskeln

1,80

2,20

3,30

4,70

7,70

Gehirn

1,70

2,00

2,80

4,20

5,90

Pankreas

1,60

2,00

3,00

4,50

7,90

Gallenblase

1,40

1,80

3,30

4,30

6,50

Milz

1,40

1,80

2,70

4,40

7,70

Lungen

1,20

1,60

2,30

3,50

6,70

Schilddrüse

1,30

1,50

2,20

3,40

5,40

Leber

1,20

1,60

2,40

3,60

6,40

Herz

1,20

1,50

2,20

3,30

5,90

Magenwand

1,20

1,40

2,40

3,60

6,40

Haut

0,99

1,30

1,90

3,00

5,30

Speiseröhre

1,00

1,30

1,90

2,90

5,10

Thymus

1,00

1,30

1,90

2,90

5,10

Brust

0,69

0,86

1,30

2,10

4,00

Effektive Dosis (µSv/MBq)

4,90

5,70

8,60

12,00

18,00

Die effektive Dosis bei Verabreichung einer Aktivität von 700 MBq Technetium-(99mTc)-Butedronat (empfohlene Höchstdosis) bei einem Erwachsenen mit einem Gewicht von 70 kg beträgt ca. 3,4 mSv.
Bei Verabreichung einer Aktivität von 700 MBq beträgt die dem Zielorgan (Knochen) zugeführte typische Strahlendosis 23,8 mGy und die dem kritischen Organ (Blasenwand) zugeführte typische Strahlendosis 32,9 mGy.
Hohe Knochenaufnahme und/oder stark beeinträchtigte Nierenfunktion

   

Aufgenommene Dosis
pro Einheit abgegebener Aktivität (μGy/MBq)

Organ

Erwachsene

15 Jahre

10 Jahre

5 Jahre

1 Jahr

Nebennieren

4,0

5,0

7,2

11,0

21,0

Blasenwand

2,6

3,5

5,4

7,3

15,0

Knochen

65,0

30,0

45,0

74,0

160,0

Gehirn

3,7

4,5

6,3

9,6

14,0

Brust

1,7

2,1

3,2

5,0

9,6

Magen-Darm-Trakt

 

 

 

 

 

Magenwand

2,5

3,2

5,1

7,3

14,0

Dünndarm

3,0

3,8

5,6

8,5

15,0

Dickdarm

3,0

3,8

5,8

9,1

16,0

Colon ascendens

2,8

3,6

5,3

8,6

15,0

Colon sigmoideum

3,3

4,2

6,5

9,8

18,0

Herz

2,9

3,6

5,2

7,7

14,0

Nieren

2,9

3,7

5,6

8,7

16,0

Leber

2,6

3,3

4,9

7,4

14,0

Lungen

2,9

3,7

5,4

8,1

15,0

Muskeln

2,9

3,6

5,3

8,0

15,0

Speiseröhre

2,5

3,1

4,5

7,0

12,0

Eierstöcke

3,2

4,1

5,8

8,8

16,0

Pankreas

3,2

4,0

5,8

8,8

16,0

Knochenmark

11,0

10,0

17,0

32,0

71,0

Haut

1,9

2,4

3,7

6,0

11,0

Milz

2,6

3,4

5,1

8,4

15,0

Testes

2,2

2,7

3,8

6,0

11,0

Blasenwand

2,6

3,5

5,4

7,3

15,0

Schilddrüse

3,1

3,7

5,3

8,2

14,0

Gebärmutter

2,9

3,7

5,3

8,1

15,0

Sonstige Gewebe

3,0

3,7

5,5

8,6

15,0

Effektive Dosis (µSv/MBq)

4,3

4,5

6,8

11,0

22,0

Bei hoher Knochenaufnahme und/oder stark beeinträchtigter Nierenfunktion beträgt die effektive Dosis aus der verabreichten Aktivität von 700 MBq Technetium-(99mTc)-Butedronat 3,0 mSv.
Die typische Strahlendosis für das Zielorgan (Knochen) beträgt 45,5 mGy und die typische Strahlendosis für das kritische Organ (Knochenmark) 7,7 mGy.
Anmerkung:
Um die Strahlenbelastung möglichst gering zu halten, soll der Patient möglichst bald und oft nach der Injektion seine Blase entleeren. Auf eine ausreichende Hydratation des Patienten ist zu achten (ca. 1–1,5 Liter Tee oder Mineralwasser sollen getrunken werden).

Kontraindikationen

-Schwangerschaft.
-Bekannte Hypersensibilität auf den Wirkstoff oder einen der Hilfsstoffe.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Risiko von Hypersensibilitätsreaktionen oder anaphylaktischen Reaktionen
Im Falle einer Hypersensibilitätsreaktion oder anaphylaktischen Reaktion ist die Verabreichung des Produkts sofort zu unterbrechen; falls erforderlich, ist eine intravenöse Therapie einzuleiten. Um im Notfall eine schnelle Behandlung zu ermöglichen, sollten die notwendigen Medikamente (insbesondere Adrenalin) und Gegenstände (insbesondere ein Endotrachealtubus und ein Beatmungsgerät) unmittelbar zur Verfügung stehen.
Rechtfertigung des individuellen Nutzens/Risikos
Bei jedem Patienten muss die Belastung mit ionisierenden Strahlen durch den erwarteten Nutzen gerechtfertigt sein. Die verabreichte Aktivität muss in jedem Fall so festgelegt werden, dass die erforderlichen diagnostischen Informationen bei der geringstmöglichen resultierenden Strahlendosis gewonnen werden können.
Bei Patienten mit Niereninsuffizienz muss das Nutzen-Risiko-Verhältnis sorgfältig bestimmt werden, denn eine erhöhte Strahlenbelastung ist möglich.
Radioaktive Präparate sind mit besonderer Sorgfalt und unter strengen Strahlenschutzmassnahmen zu handhaben, um eine eventuelle Kontamination zu vermeiden und die Strahlenbelastung sowohl bei den Patienten als auch beim Personal möglichst niedrig zu halten.
Kinder und Jugendliche
Bei Kindern ist die relativ höhere Strahlenbelastung der Epiphyse in den wachsenden Knochen bei der Dosisberechnung zu berücksichtigen (siehe „Dosierung/Anwendung“).
Patientenvorbereitung
Um die Strahlenbelastung der Blase möglichst gering zu halten, sollte der Patient aufgefordert werden, ausreichende Mengen Wasser zu trinken und die Blase so oft wie möglich zu entleeren.
Zur Vermeidung einer Anreicherung des Tracers in der Muskulatur sollten grössere Anstrengungen unmittelbar nach der Injektion vermieden werden, bis ein zufriedenstellendes Knochenimaging durchgeführt werden konnte.
Nach der Untersuchung
Während der Dauer der Untersuchung sind engere Kontakte mit Säuglingen oder Schwangeren zu vermeiden.
Besondere Vorsichtsmassnahmen
Zur Vermeidung einer Kontamination sind hinsichtlich der von den Patienten ausgeschiedenen Aktivität geeignete Vorsichtsmassnahmen zu ergreifen.
Eine unbeabsichtigte oder versehentliche paravenöse Verabreichung von Technetium-(99mTc)-Butedroninsäure muss vermieden werden, da (99mTc)-Diphosphonate perivaskuläre Entzündungen verursachen können.

Interaktionen

Wie bei allen anderen Diphosphonaten sind folgende potenzielle Wechselwirkungen zu berücksichtigen. Eine erhöhte Konzentration des Radiotracers ausserhalb der Knochen wurde beobachtet in Verbindung mit eisenhaltigen Verbindungen, bei gleichzeitiger Verabreichung von Diphosphonaten, verschiedenen Zytostatika und Immunsuppressiva, aluminiumhaltigen Phosphatbindern bei Dialyse-Patienten, Röntgenkontrastmitteln, Antibiotika, entzündungshemmenden Substanzen, Calciumgluconat-Injektionen, Heparin-Calcium und Epsilon-Aminocapronsäure.

Schwangerschaft, Stillzeit

Frauen im gebärfähigen Alter
Wenn es unerlässlich ist, einer Frau im gebärfähigen Alter ein radioaktives Arzneimittel zu verabreichen, sollte die Möglichkeit einer Schwangerschaft grundsätzlich vorher ausgeschlossen werden. Jede Frau mit verspäteter Menstruation sollte als schwanger betrachtet werden, bis der Gegenbeweis erbracht wurde. Wenn Zweifel hinsichtlich einer möglichen Schwangerschaft bestehen (bei Amenorrhoe, sehr unregelmässigem Zyklus usw.), sind der Patientin (gegebenenfalls) andere Verfahren ohne den Einsatz ionisierender Strahlung vorzuschlagen.
Schwangerschaft
Teceos darf in der Schwangerschaft nicht angewendet werden.
Stillzeit
Vor der Anwendung eines radioaktiven Arzneimittels bei einer stillenden Mutter sollte geprüft werden, ob die Untersuchung nicht auf einen Zeitpunkt nach dem Abstillen verschoben werden kann und ob die Wahl eines Radiopharmakons im Hinblick auf die Aktivitätsausscheidung in die Muttermilch wirklich die beste Untersuchungsmethode darstellt. Wird die Verabreichung eines Radiopharmakons als unerlässlich beurteilt, muss das Stillen für einen Zeitraum von mindestens vier Stunden nach der Injektion ausgesetzt werden und die während dieser Zeit produzierte Milch muss verworfen werden.
Bei Verabreichung ohne vorherige Blockierung der Schilddrüse muss die in einem Zeitraum von acht Stunden nach der Injektion produzierte Milch verworfen werden.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Es wurden keine entsprechenden Studien durchgeführt. Auswirkungen auf Kraftfahrer und die Bedienung von Maschinen wurden bisher nicht beschrieben.

Unerwünschte Wirkungen

Hypersensibilitäts- bzw. anaphylaktoide Reaktionen bis hin zum Schock sind möglich. Die notwendigen Arzneimittel und Gegenstände sowie das erforderliche Personal müssen zur Verfügung stehen, falls eine anaphylaktische oder anaphylaktoide Reaktion auftritt.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
Sehr selten (< 1/10'000) können Hautröte (4–24 h p.i.), Pruritus, Hitzegefühl während der Injektion und Brechreiz auftreten.
Sonstige Erkrankungen:
Die Belastung durch ionisierende Strahlung kann potenziell krebserregend sein oder zur Entstehung von Erbkrankheiten führen. Da die effektive Dosis 3,4 mSv beträgt, wenn die maximal empfohlene Aktivität von 700 MBq verabreicht wird, besteht nur eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass diese unerwünschten Wirkungen auftreten.

Überdosierung

Bei Verabreichung einer Überdosis von mit Technetium (99mTc) markiertem Tetranatriumbutedronat sollte die vom Patienten aufgenommene Dosis möglichst dadurch reduziert werden, dass die Ausscheidung des Radionuklids aus dem Körper durch forcierte Diurese und häufigere Blasenentleerung beschleunigt wird.

Eigenschaften/Wirkungen

Pharmakotherapeutische Gruppe: Radiopharmakon zu diagnostischen Zwecken, Technetiumverbindungen (99mTc)
ATC-Code: V09BA04
Physikalische Eigenschaften
Technetium (99mTc) wird durch radioaktiven Zerfall von Molybdän (99Mo) erzeugt. Es zerfällt unter Freisetzung einer mittleren Gammastrahlungsenergie von 140 keV mit einer Halbwertszeit von 6,02 Stunden zu Technetium (99Tc), das aufgrund seiner sehr langen (2,13 x 105 Jahre) als stabil betrachtet werden kann.
Wirkungsmechanismus/Pharmakodynamik
Tetranatriumbutedronat weist eine höhere Affinität zum mineralischen Anteil des Knochengewebes als die üblichen Diphosphonate auf und ist deswegen als osteotrope Substanz für nuklearmedizinische Skelettszintigraphien geeignet.
In den für diagnostische Untersuchungen verwendeten chemischen Konzentrationen scheint Technetium-(99mTc)-Tetranatriumbutedronat keine pharmakodynamische Aktivität zu besitzen.

Pharmakokinetik

Verteilung
In den ersten Minuten nach der Injektion verteilt sich die Aktivität auf Abdomen und Nieren. Die fortschreitende Clearance aus diesen Kompartimenten ist aus der Konzentration der Aktivität im Skelettsystem ersichtlich. Die Clearance aus dem Blut lässt sich anhand einer Zweiphasenkurve mit einer Halbwertszeit von T1 = 15 min und T2 = 100 min beschreiben. Im Vergleich zu anderen Diphosphonaten zeigt Technetium-(99mTc)-Tetranatriumbutedronat die geringste Plasmaproteinbindung. Unmittelbar nach der Injektion wird eine relativ hohe Aktivität im Plasma beobachtet, gefolgt von einer schnellen Blutclearance. Dieses Verhalten könnte auf einen Reabsorptionsprozess in den Nieren zurückzuführen sein.
Ausscheidung
Im Vergleich zu anderen Diphosphonaten wird eine geringere Aktivität in den Harn ausgeschieden, dafür wird ein höherer Prozentsatz des Technetium-(99mTc)-Tetranatriumbutedronats, der seinen Höchstwert eine Stunde nach der Injektion erreicht, im Skelett abgelagert. Danach bleibt dieser Wert mehrere Stunden lang konstant. Der unveränderte Komplex wird durch die Nieren ausgeschieden. Ca. eine Stunde nach der Injektion sind 30 % der verabreichten Aktivität durch den Harn ausgeschieden. Die Menge an unmarkiertem Tetranatriumbutedronat innerhalb der empfohlenen Dosis hat keinen Einfluss auf den Ausscheidungsprozess. Die Ausscheidung über Leber und Darm ist äusserst gering. Die Konzentration im Knochen ist abhängig von der Blutzufuhr und vom Ausmass der Osteogenese. Bei gesunden Probanden wurde eine Ganzkörperretention von 40 ± 4 % Technetium-(99mTc)-Tetranatriumbutedronat gemessen. Dieser Wert erhöht sich bei weit verbreiteten Metastasen, primärem Hyperparathyroidismus und Osteoporose.

Präklinische Daten

Akute Toxizität
Für die akute intravenöse Toxizitätsprüfung wurden Lösungen mit 10 mg Butedroninsäure (entsprechend genau 13,0 mg Tetranatriumsalz) und 0,4 mg Zinn(II) (entsprechend genau 0,46 mg Zinn(II)-oxid pro Milliliter eines abgeklungenen 99mTc-Generatoreluates) verwendet.
Die Dosis letalis (LD 50) betrug bei Mäusen 6,2 ml/kg und bei Ratten 6,1 ml/kg pro kg Körpergewicht. Dies entspricht 62 bzw. 61 mg Butedroninsäure und 2,48 bzw. 2,44 mg Zinn(II) pro kg Körpergewicht. Auf den Menschen (70 kg Körpergewicht) übertragen, würden diese Werte einer Verabreichung von etwa 430 Markierungseinheiten entsprechen. Die zur Untersuchung am Menschen (70 kg Körpergewicht) maximal zu verabreichende Dosis zwischen 0,7 bis maximal 7,2 mg Trockensubstanz (1/20 bis 1/2 eines Markierungsbestecks) ist um den Faktor 600 bis 6'000 kleiner als die für Mäuse und Ratten festgestellte LD 50. Dieser hohe Sicherheitsfaktor spricht praktisch für die Atoxizität des zu diagnostischen Zwecken und in den erwähnten Dosierungen applizierten Butedronat-Präparats.
Reproduktionstoxizität und Teratogenität
Das Produkt ist nicht für die regelmässige oder kontinuierliche Anwendung bestimmt. Mutagenitätsstudien, Langzeitstudien zur Karzinogenität sowie Studien zur Reproduktionstoxizität wurden nicht durchgeführt.
Ratten und Beagle-Hunde erlitten keinen Schaden durch Verabreichung der Humandosis in Mehrfachdosis-Toxizitätsstudien.

Sonstige Hinweise

Inkompatibilitäten
Dieses Arzneimittel darf nur mit den unter Hinweise für die Handhabung aufgeführten Arzneimitteln gemischt werden.
Zur Verdünnung darf keinesfalls eine Kohlenhydrat enthaltende Lösung (z. B. Glucose) verwendet werden. Die Injektion darf nicht mittels langsamer, solche Lösungen enthaltender Infusion verabreicht werden. Wie bei anderen Diphosphonaten kann in solchen Fällen der Diagnosewert des Tests stark beeinträchtigt werden, da die Knochenaufnahme zugunsten massiver Nierendarstellung dramatisch absinkt.
Haltbarkeit
Haltbarkeit des Markierungsbestecks vor der Zubereitung (Rekonstitution): Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit „EXP“ bezeichneten Datum verwendet werden.
Die Trockensubstanz enthält als Stabilisator 1,0 mg N-(4-Aminobenzoyl)-L-glutaminsäure, Mononatriumsalz.
• Haltbarkeit der Injektionslösung nach Radiomarkierung mit Natriumpertechnetat (99mTc): 8 Stunden im verschlossenen Originalfläschchen (bei Sauerstoffausschluss), geschützt vor Licht.
Besondere Lagerungshinweise
Der Kit ist bei einer Temperatur von +15 °C bis +25 °C zu lagern.
Das markierte Produkt muss bei einer Temperatur von +15 °C bis +25 °C in Übereinstimmung mit den nationalen Strahlenschutzvorschriften gelagert werden.
Hinweise für die Handhabung:
1. Markierungsmethode
Die üblichen Vorsichtsmassnahmen in Bezug auf Sterilität und Strahlenschutz sind einzuhalten.
Ein Fläschchen aus dem Kit nehmen; Gummistopfen mit Alkohol desinfizieren und in eine geeignete Bleiabschirmung stellen.
Mit einer sterilen Spritze 2 bis 10 ml der sterilen und pyrogenfreien Natrium-(99mTc)-Pertechnetatlösung durch den Gummistopfen hindurch in das Fläschchen einbringen. Die Radioaktivität variiert in Abhängigkeit vom Volumen zwischen 370 und maximal 11'100 MBq. Die Natrium-(99mTc)-Pertechnetatlösung muss den Spezifikationen des Europäischen Arzneibuchs entsprechen.
Keine Belüftungsnadeln verwenden, da der Inhalt unter Vakuum steht.
Ca. 5 Minuten lang schütteln.
Vor Gebrauch sind die Klarheit und die Radioaktivität der hergestellten Lösung zu prüfen.
Das Fläschchen darf niemals geöffnet und muss innerhalb der Bleiabschirmung aufbewahrt werden. Die Lösung ist unter aseptischen Bedingungen mit einer sterilen, bleiabgeschirmten Spitze durch den Stopfen zu entnehmen.
Anmerkungen:
- Falls erforderlich, kann die markierte Lösung mit zusatzfreier physiologischer Natriumchloridlösung (z. B. aus einer Ampulle) bis zum Volumen von 10 ml verdünnt werden.
- Ohne Luftzufuhr ist die markierte Injektionslösung (aufbewahrt ohne Belüftungskanülen in Originalfläschchen) bis zu 8 Stunden bei Raumtemperatur (15–25 °C) haltbar.
- Das Präparat ist sowohl als Lyophilisat als auch in aufgelöster, markierter Form vor längerer Lichteinwirkung zu schützen.
- Die Injektionslösung sollte nur maximal eine Stunde vor der Applikation in der Spritze aufbewahrt werden.
2. Qualitätskontrolle der radiochemischen Reinheit
Die radiochemische Reinheit der finalen radiomarkierten Zubereitung kann nach einer der beiden folgenden Methoden getestet werden:
Methoden
Dünnschichtchromatographie (DC) oder aufsteigende Papierchromatographie. Die für die Bestimmung von hydrolysiertem Technetium-99m verwendbare Methode A wird optional für die beiden Chromatographietypen vorgeschlagen.
Dünnschichtchromatographie
Materialien und Reagenzien:
1. Chromatographie-Zubehör: zwei mit Kieselgel beschichtete Glasfaserplatten (ITLC-SG) A und B, zuvor 10 Minuten bei 110 °C erhitzt und vor Verwendung auf Raumtemperatur abgekühlt.
Eine dünne Linie als „Startlinie“ 2 cm vom unteren Rand der Platten entfernt markieren. Eine feine Linie als „Fliessmittelfrontlinie“ 15 cm von der „Startlinie“ entfernt markieren.
2. Mobile Phasen:
Fliessmittel A: 1M Natriumacetatlösung
Fliessmittel B: Methylethylketon
3. Chromatographiebehälter
Zwei Glasbehälter A und B von geeigneter Grösse mit dicht schliessendem Deckel.
4. Sonstiges Pinzetten, Spritzen, Nadeln, geeignetes Aktivitätsmessgerät.
Durchführung
1. Eine ausreichende Menge der entsprechenden mobilen Phase in die Behälter A und B geben.
2. Mit einer Spritze und Kanüle einen Tropfen der zu testenden Lösung auf die „Startlinie“ jeder Platte auftragen.
Zügig arbeiten, um einen Abbau der Lösung zu vermeiden.
3. Die Platten mit einer Pinzette in den Behälter mit der entsprechenden mobilen Phase einbringen und dann den Deckel schliessen. Das Lösungsmittel bis zur „Fliessmittelfrontlinie“ wandern lassen.
4. Die Platten mit der Pinzette herausnehmen und an der Luft trocknen lassen.
5. Die Verteilung der Radioaktivität mit einem geeigneten Detektor bestimmen.
Die Radioaktivität jedes Flecks durch Peak-Integration messen.
Bei der mobilen Phase A beträgt der Rf des hydrolysierten (99mTc) 0.
Bei der mobilen Phase B beträgt der Rf des freien (99mTc) 1.
6. Berechnungen

% freies (99mTc) =

Radioaktivität des Flecks bei RF 1

x 100

Gesamtradioaktivität der Platte B

% hydrolysiertes (99mTc) =

Radioaktivität des Flecks bei RF 0

x 100

Gesamtradioaktivität der Platte A

% (99mTc)-Butedronat = 100 % - [% freies (99mTc) + % hydrolysiertes (99mTc)]
7. Der Prozentsatz des (99mTc)-Butedronats muss mindestens 95 % betragen, der Prozentsatz des freien (99mTc) darf nicht über 2,0 % liegen und der Prozentsatz des hydrolysierten (99mTc) darf nicht mehr als 2,0 % betragen.
Aufsteigende Papierchromatographie
Materialien und Reagenzien:
1. Chromatographiesysteme
Chromatographiesystem A:
Streifen A: Typ Whatman 31ET
Mobile Phase A: 1M Natriumchloridlösung
Chromatographiesystem B:
Streifen B: Typ Whatman 1
Mobile Phase B: Methylethylketon
Eine dünne Linie als „Startlinie“ 2 cm vom unteren Rand der Platten entfernt markieren. Eine feine Linie als „Fliessmittelfrontlinie“ 10 cm von der „Startlinie“ entfernt markieren.
2.Chromatographiebehälter
Zwei Glasbehälter A und B von geeigneter Grösse mit dicht schliessendem Deckel.
3. Sonstiges Pinzetten, Spritzen, Nadeln, geeignetes Aktivitätsmessgerät.
Durchführung
1. Eine ausreichende Menge der entsprechenden mobilen Phase in die Behälter A und B geben.
2. Mit einer Spritze und Kanüle einen Tropfen der zu testenden Lösung auf die „Startlinie“ jedes Papierstreifens auftragen.
Zügig arbeiten, um einen Abbau der Lösung zu vermeiden.
3. Die Papierstreifen mit einer Pinzette in den Behälter mit der entsprechenden mobilen Phase einbringen und dann den Deckel schliessen. Das Lösungsmittel bis zur „Fliessmittelfrontlinie“ wandern lassen.
4. Die Streifen mit der Pinzette herausnehmen und an der Luft trocknen lassen.
5. Die Verteilung der Radioaktivität mit einem geeigneten Detektor bestimmen.
Die Radioaktivität jedes Flecks durch Peak-Integration messen.
Beim chromatographischen System B beträgt der Rf des freien (99mTc) 1, und beim chromatographischen System A beträgt der Rf des hydrolysierten (99mTc) 0.
6. Berechnungen

% freies (99mTc) =

Radioaktivität des Flecks bei RF 1

x 100

Gesamtradioaktivität des Papierstreifens B

% hydrolysiertes (99mTc) =

Radioaktivität des Flecks bei RF 0

x 100

Gesamtradioaktivität des Papierstreifens A

% (99mTc)-Butedronat = 100 % - [% freies (99mTc) + % hydrolysiertes (99mTc)]
7. Der Prozentsatz des (99mTc)-Butedronats muss mindestens 95 % betragen, der Prozentsatz des freien (99mTc) darf nicht über 2,0 % liegen und der Prozentsatz des hydrolysierten (99mTc) darf nicht mehr als 2,0 % betragen.
Hinweis zur Verabreichung
Vor Verabreichung des Präparats ist die radiochemische Reinheit zu bestimmen.
Gesetzliche Bestimmungen
Allgemeine Vorsichtsmassnahmen
Radiopharmazeutika dürfen nur in nuklearmedizinischen Einrichtungen durch entsprechend ausgebildetes Fachpersonal in Empfang genommen, verwendet und verabreicht werden. Ihre Entgegennahme, Lagerung, Anwendung, Beförderung und Entsorgung unterliegen den gesetzlichen Bestimmungen und/oder entsprechenden Genehmigungen der zuständigen Behörden.
Radiopharmazeutika sind unter Beachtung der Strahlenschutznormen sowie der pharmazeutischen Qualitätsnormen zuzubereiten. Es sind geeignete Vorsichtsmassnahmen zur Asepsis zu treffen.
Strahlenschutzhinweis
Die Anwendung radioaktiver Stoffe an Menschen ist durch die „Verordnung über den Strahlenschutz“ (RS 814.501) gesetzlich geregelt. Für den Umgang mit radioaktiven Stoffen ist eine Bewilligung des Bundesamts für Gesundheit erforderlich.
Beseitigung radioaktiver Abfälle:
Beim Umgang mit radioaktiven Stoffen sowie der Beseitigung aller anfallenden radioaktiven Abfälle sind die Schutzvorkehrungen der oben erwähnten Verordnung zu beachten, um jede unnötige Strahlenbelastung von Patienten und Personal zu vermeiden.
Die nicht verbrauchten radioaktiven Lösungen und die mit diesen kontaminierten Gegenstände müssen bis zum Abklingen der Aktivität auf die Freigrenze des Radionuklids in einem für diese Zwecke eingerichteten Abklingraum aufbewahrt werden.

Zulassungsnummer

44521 (Swissmedic)

Packungen

Eine Originalpackung eines Teceos-Markierungsbestecks enthält 5 Durchstechfläschchen von 15 ml Volumen mit je 14,2 mg lyophilisierter Substanz unter Vakuum und 5 Selbstklebeetiketten zur Kennzeichnung des markierten Präparates.
(Vignette A)

Zulassungsinhaberin

b.e.imaging AG
6430 Schwyz

Stand der Information

März 2018

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