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Fachinformation zu Nephrotrans®:Salmon Pharma GmbH
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Pharmakokinetik

Durch die besondere Galenik von Nephrotrans wird die Zersetzung von Natriumhydrogencarbonat durch Magensäure und die Freisetzung von Natriumchlorid und Kohlendioxid vermieden. Nephrotrans bringt Natriumhydrogencarbonat direkt an den physiologischen Resorptionsort im Dünndarm. Es steht zur Resorption daher nur Natriumhy­drogencarbonat, nicht zusätzlich auch Natriumchlorid zur Verfügung, ein physiologisch bedeutsamer Unterschied. Die Resorption setzt etwa 2 Stunden nach Einnahme ein. Die Veränderungen von aktuellem und Standard-Hydrogencarbonat und Basenüberschuss sind nach oraler Gabe erheblich grösser als nach i.v. Applikation. Dies weist darauf hin, dass ein erheblicher Teil der oralen Natriumhydrogencarbonat-Dosis resorbiert wird, erlaubt jedoch nicht die Quantifizierung dieser Menge. Eine grobe Abschätzung der intestinal resorbierten Menge ist jedoch durch den Vergleich der nach oraler und intravenöser Verabreichung renal eliminierten Na+ -Menge möglich und ergibt eine Resorptionsquote von ca. 70%.

Distribution
Das resorbierte durch Nephrotrans zugeführte Hydrogencarbonat verteilt sich wie das im Organismus endogen produzierte Hydrogencarbonat intra- und extrazellulär im gesamten Organismus.

Metabolismus
Hydrogencarbonat wird nicht metabolisiert. Hydrogencarbonat steht jedoch im Gleichgewicht mit Wasserstoffionen und Kohlendioxid und regelt durch seine Konzentration den Säuren-Basen-Haushalt:
HCO3 – + H+ = H2 O + CO2 .

Elimination
Die Ausscheidung erfolgt oberhalb einer variablen Nierenschwelle bei einer Plasma-Hydrogencarbonat-Konzentration von etwas über 28 meq/l. In einer Studie mit Gaben von 12 Kapseln zu je 500 mg wurden die maximalen Elimination von Na+ und Basenäquivalenten 5–8 Stunden nach Einnahme gesehen.

Kinetik spezieller Patientengruppen
Es wurden keine Untersuchungen durchgeführt.

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