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Fachinformation zu Zentel:GlaxoSmithKline AG
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Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Um Frauen in einer Frühschwangerschaft von einer Behandlung ausschliessen zu können, werden Frauen im gebärfähigen Alter nur innerhalb der ersten 7 Zyklustage nach Beginn der Menstruationsblutung oder unmittelbar nach einem negativen Schwangerschaftstest therapiert.
Die Behandlung mit Albendazol kann dazu führen, dass eine vorbestehende Neurozystizerkose in Erscheinung tritt, insbesondere in Gebieten, in denen gehäuft Taeniose-Infektionen auftreten. Die betroffenen Patienten zeigen neurologische Symptome, beispielsweise Krampfanfälle, erhöhten intrakraniellen Druck und fokale Zeichen, als Resultat einer Entzündungsreaktion, die durch das Absterben des Parasiten im Gehirn ausgelöst wird. Die Symptome können bereits kurz nach der Behandlung auftreten. In diesem Fall ist unverzüglich eine geeignete Therapie mit Steroiden und Antikonvulsiva zu beginnen.
Zentel Suspension enthält Benzoesäure, welche leicht reizend für Haut, Augen und Schleimhäute sein kann. Benzoesäure kann das Risiko eines Ikterus bei Neugeborenen erhöhen. In dieser Altersgruppe (<1 Jahr) ist die Behandlung nicht empfohlen.
Bei Einnahme höherer Dosen und längerer Therapiedauer verursacht Albendazol nachweislich eine Knochenmarkdepression. Patienten mit einer Lebererkrankung, einschliesslich hepatischer Echinokokkose, scheinen anfälliger zu sein für eine Knochenmarkdepression, die zu Panzytopenie, aplastischer Anämie, Agranulozytose und Leukopenie führen kann, so dass in diesen Fällen eine engmaschigere Überwachung der Spiegel im Blutbild angezeigt ist. Die Gabe von Albendazol sollte abgesetzt werden, falls eine klinisch signifikante Reduktion von Blutzellen auftritt (siehe «Dosierung/Anwendung» und «Unerwünschte Wirkungen»).

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