Warnhinweise und VorsichtsmassnahmenEs gibt Hinweise, dass die Therapie mit schnellwirkendenCa-Antagonisten vom DHP-Typ v.a. bei Koronarpatienten zu einer Erhöhung der kardiovaskulären Morbidität und Mortalität führen kann.
Unter Behandlung mit schnellwirkendenCa-Antagonisten vom DHP-Typ kann es zu einer Verschlechterung der Anginapectoriskommen.
Die Behandlung mit schnellwirkendenCa-Antagonisten vom DHP-Typ kann zu einem abrupten Abfall des Blutdrucks und zu Tachykardie mit ungünstigem Verlauf führen.
Spezielle Untersuchungen haben ergeben, dassMotensweder die spontane Funktion dessinuatrialen(SA) Knotens beeinflusst, noch eine Verlängerung der Überleitung imatrioventrikulären(AV) Knoten verursacht. Es besteht die theoretische Möglichkeit, dassein Calciumantagonist die Aktivität des SA- und des AV-Knotens beeinflussen kann. Bei Patienten mit vorbestehenden Anomalien ist deshalb Vorsicht geboten.
Wie für andereDihydropyridinCalcium-Antagonisten berichtet, sollteMotensmit Vorsicht verwendet werden bei Patienten mit angeborener oder dokumentierter erworbener Verlängerung des QT-Intervalls.Motenssollte ebenfalls mit Vorsicht verwendet werden bei Patienten, welche gleichzeitig Medikamente einnehmen die bekanntermassen das QT-Intervall verlängern, wie Klasse I und IIIAntiarrhythmika,trizyklischeAntidepressiva, einigeAntipsychotika, Antibiotika (z.B.Erythromycin) und einigeAntihistaminika(z.B.Terfenadin).
Bei gesunden Freiwilligen und in präklinischen Studien bewirkteMotenskeine Hemmung dermyokardialenKontraktilität, ebenso bei einer kleinen Anzahl von getesteten Patienten (NYHA II und III); trotzdem sollte das Medikament – wie andere Calciumantagonisten – bei Patienten mit geringer kardialer Reserve vorsichtig angewendet werden.
Wie beianderenDihydropyridin-Kalzium-Antagonisten sollteMotensbei Patienten mit instabiler Anginapectorisoder nach einem frischen Myokardinfarkt nicht eingesetzt werden (siehe «Kontraindikationen»).
Vorsicht ist auch bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion geboten, da es in dieser Situation zu einer Verstärkung derantihypertensivenWirkung kommen kann.
Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dassMotensdie Glukosetoleranz beeinträchtigt oder die Behandlung des Diabetes erschwert.
Motens4 mg enthalten 255,25 mg Laktose pro Tablette. Bei maximal empfohlener täglicher Dosierung entspricht dies 382,9 mg Laktose. Patienten mit seltenen erblichen Störungen in Bezug auf Galaktose-Intoleranz, z.B.Galaktosämie, Lapp-Laktase-Mangel oder Glukose-Galaktose-Malabsorption,solltendieses Arzneimittel nicht einnehmen.
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