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Fachinformation zu MIBG (I-123) injection Mallinckrodt:b.e.imaging.ag
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Zusammens.Galen.FormInd./Anw.mögl.Dos./Anw.Kontraind.Warn.hinw.Interakt.Schwangerschaft
Fahrtücht.Unerw.WirkungenÜberdos.Eigensch.Pharm.kinetikPräklin.Sonstige H.Swissmedic-Nr.
PackungenReg.InhaberStand d. Info. 

Zusammensetzung

Wirkstoff
[123I] 3-Iobenguan (3-Iodobenzylguanidinsulfat)
Hilfsstoffe
Kupfersulfat Pentahydrat, Zinn(II)sulfat, Natriumsulfat Decahydrat, Gentisinsäure, Zitronensäure Monohydrat, Natriumzitrat Dihydrat, Wasser zur Injektion
Spezifikationen

pH:

3,5 - 4,5

Radiochemische Reinheit:

≥ 97 %

Radionuklidreinheit

 

123 I:

≥ 99,7 %

121 Te:

≤ 0,9 kBq/MBq

125 I:

≤ 1,5 kBq/MBq

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

Lösung zur intravenösen Injektion mit einer Aktivität von 74 MBq / ml zum Kalibrationszeitpunkt.
Iobenguan 0,5 mg / ml.

Indikationen / Anwendungsmöglichkeiten

-Szintigraphische Lokalisierung von Tumoren die ihren embryologischen Ursprung in aus der Neuralleiste stammendem Gewebe haben z.B. Phäochromozytome, Paragangliome, Chemodektome und Ganglioneurome.
-Erkennung und Stadieneinteilung im Rahmen der therapeutischen Nachsorge von Tumoren: Die Sensitivität der diagnostischen Darstellung ist vom Typ des Tumors abhängig. Phäochromozytome und Neuroblastome zeigen sich bei annähernd 90 % der Patienten sensitiv, Karzinoide bei 70 %, und medulläre Schilddrüsenkarzinome bei nur 35 %.
-Funktionsuntersuchungen des Nebennierenmarks (Hyperplasie), des Myokards (sympathische Innervation), der Speicheldrüsen (sympathische Innervation) und der Lungen (Funktion des Endothels).

Dosierung / Anwendung

Das Präparat ist gebrauchsfertig. Es wird durch langsame intravenöse Injektion (über mindestens 1 Minute) oder Infusion verabreicht. Falls erforderlich, kann das Verabreichungsvolumen durch Verdünnung mit Wasser zur Injektion oder einer 5 %igen Glukoselösung, jedoch nicht mit physiologischer Natriumchloridlösung (siehe «Inkompatibilitäten») erhöht werden.
Vor der Verabreichung sollte die mögliche Aufnahme von 123I in die Schilddrüse durch Schilddrüsenblockade, z.B. durch orale Verabreichung von Kaliumiodid so weit wie möglich gehemmt werden.
Erwachsene: 200 MBq
Jugendliche und Kinder über 2 Jahren: erhalten einen Bruchteil der Erwachsenendosis. Die zu verabreichende Aktivität wird entsprechend ihrem Körpergewicht nach folgender Formel berechnet:

Aktivität Kind [MBq] =

Aktivität Erwachsener [MBq] x Gewicht Kind [kg]

70 [kg]

Kinder unter 6 Monaten: 4 MBq pro kg Körpergewicht (max. 40 MBq)
Kinder zwischen 6 Monaten und 2 Jahren: 4 MBq pro kg Körpergewicht (min. 40 MBq)
Für ältere Patienten bedarf es keines besonderen Dosierungsschemas. Szintigraphische Ganzkörperbilder in dorsaler und ventraler Projektion sollten 24 und evtl. 48 Stunden nach der Injektion angefertigt werden.
Eine Wiederholung der Untersuchung mit MIBG (I-123) injection Mallinckrodt sollte frühestens nach 3 - 4 Tagen (6 - 8 Halbwertszeiten von 123Iod) nach der ersten Verabreichung in Betracht gezogen werden.
Strahlenexposition
Strahlendosimetrie nach ICRP Veröffentlichung Nr. 53 (Vol. 18 No. 1-4, 1987):
Aufgeführt werden nur die bei der Berechnung des effektiven Dosisäquivalents (Ganzkörper) berücksichtigten Organe, die sieben Standardorgane und die fünf Organe mit den höchsten absorbierten Dosen (mit * gekennzeichnet).
Absorbierte Dosis pro verabreichter Aktivitätseinheit (µGy/MBq)

Organ

Erwachsene

15 Jahre

10 Jahre

5 Jahre

1 Jahr

Knochenoberfläche

7,6

9,3

15,0

23,0

45,0

Mammae

6,2

6,2

9,8

16,0

30,0

Lunge

16,0

23,0

32,0

48,0

91,0

Ovarien

8,0

10,0

16,0

26,0

47,0

Testes

5,4

7,3

12,0

20,0

38,0

Rotes Knochenmark

9,2

12,0

17,0

25,0

45,0

Schilddrüse

4,2

6,2

10,0

17,0

31,0

Nebennieren

11,0

15,0

22,0

31,0

51,0

Nieren*

14,0

17,0

25,0

36,0

60,0

Blasenwand*

70,0

87,0

130,0

190,0

350,0

Leber*

71,0

89,0

130,0

190,0

340,0

Speicheldrüse*

17,0

22,0

31,0

45,0

72,0

Milz*

20,0

28,0

43,0

66,0

120,0

Effektives Dosis-äquivalent (µSv/MBq)

  18,0

  23,0

  34,0

  50,0

  90,0

Diese Daten gelten bei normalem pharmakologischen Verhalten. Sollte die renale Funktion aufgrund der Erkrankung oder einer vorausgegangenen Therapie eingeschränkt sein, können das effektive Dosisäquivalent und die Strahlungsdosis der einzelnen Organe beträchtlich höher ausfallen.

Kontraindikationen

Nachgewiesene Überempfindlichkeit gegenüber [123I]-Iobenguan oder einem anderen Inhaltsstoff des Präparates.
Iodallergie
Schwangerschaft
Während des Stillens

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Jede Anwendung von Radiopharmazeutika an Patienten liegt ausschliesslich in der Kompetenz und Verantwortung eines für den Umgang mit solchen Produkten qualifizierten Arztes. Eine Anwendung ist nur dann angezeigt, wenn der Nutzen einer solchen das mit der Strahlenexposition verbundene Risiko übersteigt. In jedem Fall hat die Anwendung unter den Kautelen des Strahlenschutzes stattzufinden. Bei gebärfähigen Frauen ist eine mögliche Schwangerschaft auszuschliessen.
Es ist nicht auszuschliessen, dass die Aufnahme von [123I]-Iobenguan in den chromaffinen Granula unter Umständen einen heftigen Noradrenalin-Ausstoss bewirkt, der wiederum eine hypertone Krise induzieren kann. Der Patient sollte daher während der Verabreichung des Präparates unter Beobachtung stehen.
Bei Kindern und Jugendlichen ist der Nutzen einer Untersuchung mit MIBG (I-123) injection Mallinckrodt wegen der besonderen Empfindlichkeit des hämatopoetischen Systems dieser Altersgruppe sorgfältig gegen das Risiko der Strahlenexposition abzuwägen.
Um die Strahlenbelastung der Blase und der Beckenorgane so niedrig wie möglich zu halten, sollte der Patient nach Verabreichung des Präparates häufig urinieren. Dazu sollte er – unter Berücksichtigung eines allfälligen kardiovaskulären Risikos – vor und nach der Verabreichung des Präparates reichlich trinken, und er muss über die Vorsichtsmassnahmen unterrichtet werden, die bei der Entsorgung seiner Ausscheidungen zu beachten sind.
Wegen des Risikos vom Überempfindlichkeitsreaktionen sollte des Weiteren die Bereitschaft zur Behandlung solcher Reaktionen (Antihistaminika, Kortikosteroide zur Injektion, Kreislaufunterstützung, Reanimation) sichergestellt sein.

Interaktionen

Gewisse gleichzeitig oder in kurzem zeitlichen Abstand mit [123I]-Iobenguan verabreichte Arzneimittel sind bekannt oder lassen erwarten, dass sie die Aufnahme des markierten Wirkstoffes in Tumoren der Neuralleiste verlängern oder reduzieren:
Nifedipin (Kalzium-Kanalblocker) verlängert die Retention von Iobenguan.
Eine verminderte Aufnahme wurde beobachtet unter therapeutischen Massnahmen einschliesslich der Verabreichung von Reserpin, Labelatol, Kalzium-Kanalblockern (Diltiazem, Nifedepin, Verapamil), trizyklischen Antidepressiva (Amitriptylin, Imipramin und Derivate), Sympathomimetka (z.B. Phenylephrin, Ephedrin oder Phenylpropanolamin), Kokain, Phenothiazine.
Diese Medikamente müssen vor der Behandlung abgesetzt werden, normalerweise für drei biologische Halbwertszeiten.
Andere als die hier aufgeführten Substanzen sollten weder gleichzeitig mit MIBG (I-123) injection Mallinckrodt noch in kürzerem zeitlichen Abstand verabreicht werden, es sei denn, das Untersuchungsziel erfordere ein solches Vorgehen. In jedem Fall muss bei der Auswertung der Befunde die Medikation des Patienten zum Zeitpunkt der Untersuchung berücksichtigt werden.

Schwangerschaft, Stillzeit

Für radioaktive Isotope gibt es Hinweise auf foetale Risiken, beruhend auf Erfahrungen bei Tieren und Menschen, wobei die Risiken den möglichen diagnostischen Nutzen bei weitem übersteigen. Es sind keine Studien zum reproduktionstoxischen Potenzial verfügbar. Dieses Präparat ist in der Schwangerschaft kontraindiziert, und vor Beginn der Untersuchung muss eine Schwangerschaft mit Sicherheit ausgeschlossen sein.
Es ist nicht bekannt, ob [123I]-Iobenguan in die Muttermilch übertritt. Sollte eine Untersuchung mit diesem Präparat während des Stillens zwingend erforderlich sein, muss das Stillen für mindestens 3 Tage unterbrochen werden.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Es wurden keine Untersuchungen bezüglich Auswirkungen auf die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen durchgeführt.

Unerwünschte Wirkungen

In seltenen Fällen können Gesichtsröte, Urtikaria, Übelkeit, Schüttelfrost und weitere Symptome anaphylaktischer Reaktionen auftreten. Bei zu schneller Verabreichung des Präparates kann es während der Verabreichung oder im unmittelbaren Anschluss daran zu Tachykardie, Atemnot, Hitzewallungen, vorübergehender Hypertonie und Unterleibskrämpfen kommen. Die Symptome klingen in der Regel innerhalb einer Stunde wieder ab. Diese Art von Nebenwirkungen kann durch betont langsames Injizieren verringert werden.
Die Häufigkeitsangaben für unerwünschte Wirkungen werden wie folgt definiert:

sehr häufig:

> 1 von 10 Patienten

häufig:

≤ 1 von 10, aber > 1 von 100 Patienten

gelegentlich:

≤ 1 von 100, aber > 1 von 1000 Patienten

selten:

≤ 1 von 1000, aber > 1 von 10000 Patienten

sehr selten:

≤ 1 von 10000 Patienten, einschliesslich Einzelfälle

Erkrankungen des Immunsystems
Selten (≤ 1 von 1000 aber > 1 von 10 000 Patienten)

Anaphylaktische Reaktionen

Herzerkrankungen
(Bei zu schneller Injektion; Frequenzangaben nicht möglich)

Tachykardie

Gefäßerkrankungen
Selten (≤ 1 von 1000 aber > 1 von 10 000 Patienten)

Hitzegefühl

Gefäßerkrankungen
(Bei zu schneller Injektion; Frequenzangaben nicht möglich)

Hypertonie; Hitzewallung

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
(Bei zu schneller Injektion; Frequenzangaben nicht möglich)

Atemnot

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
Selten (≤ 1 von 1000 aber > 1 von 10 000 Patienten)

Übelkeit

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
(Bei zu schneller Injektion; Frequenzangaben nicht möglich)

Abdominalschmerz

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Selten (≤ 1 von 1000 aber > 1 von 10 000 Patienten)

Urtikaria

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Selten (≤ 1 von 1000 aber > 1 von 10 000 Patienten)

Schüttelfrost

Überdosierung

Die vorschriftsmässige Anwendung des Präparates lässt eine Überdosierung als unwahrscheinlich erscheinen.
Das eventuelle Auftreten von Überdosierungseffekten ist auf die Freisetzung von Adrenalin zurückzuführen. Der Zustand ist zwar von kurzer Dauer, macht jedoch unterstützende Massnahmen mit dem Ziel der Blutdrucksenkung erforderlich:
sofortige Injektion eines schnellwirkenden alpha-adrenergen Agonisten (Phentolamin) mit anschliessendem Betablocker (Propanolol). Die mit einer unbeabsichtigten Überdosierung einhergehende erhöhte Strahlenbelastung kann durch forcierte Diurese reduziert werden.

Eigenschaften / Wirkungen

ATC-Code: V09IX01
Physikalische Eigenschaften
123I wird durch Protonenbestrahlung angereicherten Xenons gewonnen. Es zerfällt unter Elektroneneinfang und Emission von Gammastrahlen in stabiles 123Te.
Physikalische Halbwertszeit 123I: 13,2 Stunden
Wichtigste emittierte Strahlung: 159 keV (83,4 %), 440keV (0,4 %), 529 keV (1,4 %)
Pharmakodynamik
[123I]-Iobenguan ist ein radioiodiertes Aralkylguanidin, in welchem die Guanidin-Gruppe mit einer in Metastellung iodierten Benzylgruppe substituiert ist. Von den für diagnostische Untersuchungen verwendeten Mengen dieser Substanz sind keine pharmakologischen Wirkungen zu erwarten.
Klinische Wirksamkeit
Die für diagnostische Untersuchungen wichtigen Eigenschaften von [123I]-Iobenguan beruhen darauf, dass es an Zellen des Nebennierenmarks, des Myokards, der Speicheldrüse und der Lungen bindet.

Pharmakokinetik

Absorption / Distribution
Nach intravenöser Injektion von [123I]-Iobenguan wird ein hoher Anteil der verabreichten Dosis sehr rasch in die Leber (33 % der verabreichten Menge) und ein erheblich geringerer Anteil in andere Organe verteilt, vor allem in Lungen (3 %), Myokard (0,8 %), Milz (0,6 %), Speicheldrüsen (0,4 %) und (in gewissen Fällen) in das Nebennierenmark.
Der Transport des Iobenguan über die Zellwände der aus der Neuralleiste stammenden Zellen verläuft bei niedriger Konzentration des Präparates (diagnostische Anwendung) als ein aktiver Vorgang. Die Aufnahme kann durch gewisse psychotrope Substanzen, wie z.B. Kokain oder Desmethylimipramin, gehemmt werden.
Nach der Aufnahme bewirkt ein aktiver Mechanismus eine zumindest teilweise Übertragung des intrazellulären Iobenguans in die Speichergranula der Zellen.
Metabolismus / Elimination
Nach intravenöser Verabreichung werden innerhalb von 4 Tagen 70 – 90 % der verabreichten Dosis in unveränderter Form und 5 – 15 % in Form von Metaboliten (Radioiodid, radioiodierte Metaiodohippursäure, radioiodiertes Hydroxy-Iodobenzylguanidin und radioiodierte Meta-Iodobenzoesäure) über die Nieren ausgeschieden.
Kinetik spezieller Patientengruppen
Bei hyperplastischen Nebennieren ist die Aufnahme von [123I]-Iobenguan im Vergleich zu normalen Nebennieren stark erhöht. Bei eingeschränkter Nierenfunktion muss mit einer Verlangsamung der Ausscheidung des unveränderten Wirkstoffes und der Metaboliten gerechnet werden (siehe Strahlenexposition).

Präklinische Daten

Bei Hunden beträgt die letale Dosis 20 mg/kg. Geringere Dosen (14 mg/kg) verursachen toxische Effekte. Wiederholte intravenöse Verabreichungen bei Ratten und Hunden verursachen Atembeschwerden, Blutdruckanstieg und Abnormalitäten im Herzschlag und Puls. Die in den Tierstudien verwendeten Dosen liegen um mindestens 3 Grössenordnungen über den in der Klinik verabreichten Dosen.
Es konnten keine mutagenen Wirkungen nachgewiesen werden. Studien zum reproduktionstoxischen und kanzerogenen Potential sind bisher nicht verfügbar. Die potentiellen Gefahren der ionisierenden Strahlung sind jedoch bekannt. MIBG (I-123) injection Mallinckrodt ist nicht für häufig wiederholte oder chronischen Anwendungen bestimmt.

Sonstige Hinweise

Inkompatibilitäten
MIBG (I-123) injection Mallinckrodt ist mit Natriumchloridlösungen nicht kompatibel. In vitro können Chloridionen eine Freisetzung von Radioiod bewirken ( siehe «Dosierung / Anwendung»).
MIBG (I-123) injection Mallinckrodt darf nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.
Haltbarkeit
MIBG (I-123) injection Mallinckrodt kann bis zu dem auf dem Etikett angegebenen Verfallszeitpunkt verwendet werden.
Besondere Lagerungshinweise
Das Präparat sollte bei Zimmertemperatur (15 – 25 °C) gelagert werden, und zwar entweder in seinem ursprünglichen Bleiabschirmbehälter oder in einer Abschirmung angemessener Stärke.
Hinweise für die Handhabung
Abfallbeseitigung
Die von den Patienten ausgeschiedene Radioaktivität erfordert geeignete Vorsichtsmassnahmen, um jegliche Kontaminierung zu vermeiden.
Die Kennzeichnungsetiketten sind vor der Entsorgung zu entfernen. Die Entsorgung von Abfall muss gemäss den nationalen Vorschriften erfolgen.
Strahlenschutzhinweis
Die Anwendung radioaktiver Stoffe am Menschen ist in der Schweiz durch die Strahlenschutzverordnung gesetzlich geregelt. Entsprechend ist für die Anwendung von Radiopharmaka nur autorisiert, wer über die erforderliche Bewilligung des Bundesamtes für Gesundheit verfügt.
Beim Umgang mit radioaktiven Stoffen sowie bei der Beseitigung radioaktiven Abfalls sind die Schutzvorkehrungen der obenerwähnten Verordnung zu beachten, um jede unnötige Bestrahlung von Patienten und Personal zu vermeiden.

Zulassungsnummer

52731 (Swissmedic)

Packungen

MIBG (I-123) injection Mallinckrodt ist lieferbar in folgenden Aktivitäten zum Kalibrationszeitpunkt:
74 MBq in 1 ml,
148 MBq in 2 ml,
222 MBq in 3 ml,
296 MBq in 4 ml,
370 MBq in 5 ml. (A)
Das Präparat wird in 10 ml-Durchstechfläschchen (Typ I, Eur. Ph.) geliefert, die mit einem Brombutylgummistopfen verschlossen und mit einer Aluminiumkappe versiegelt sind. Sie befinden sich in einem Bleibehälter geeigneter Stärke.

Zulassungsinhaberin

b.e.imaging AG, 6430 Schwyz

Stand der Information

August 2018

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