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Fachinformation zu Gabitril® 5/10/15 Filmtabletten:Mepha Pharma AG
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Fahrtücht.Unerw.WirkungenÜberdos.Eigensch.Pharm.kinetikPräklin.Sonstige H.Swissmedic-Nr.
PackungenReg.InhaberStand d. Info. 

Dosierung/Anwendung

Gabitril Filmtabletten werden oral verabreicht und sind zusätzlich zur bestehenden antiepileptischen Medikation mit den Mahlzeiten einzunehmen.
Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre
Die Initialdosis beträgt 5 mg/Tag für eine Woche und kann als Einzeldosis eingenommen werden. In der zweiten Therapiewoche beträgt die Dosis 10 mg/Tag aufgeteilt in zwei Einzeldosen à 5 mg. Danach kann die Dosis in Intervallen von mindestens 1 Woche um jeweils 5 mg/Tag erhöht werden. Dabei sollte Gabitril auf 3 Einzeldosen aufgeteilt werden. Es kann notwendig sein, das Dosierungsschema an besondere Patientenmerkmale wie Alter, Leberfunktion und Begleitmedikation individuell anzupassen (vgl. «Interaktionen»).
Erhaltungsdosis bei Patienten, die Enzym-induzierende Arzneimittel einnehmen
Die übliche Erhaltungsdosis beträgt bei Patienten, die mit Enzyminduktoren behandelt werden, 30–50 mg/Tag (vgl. «Interaktionen»). Dosen bis zu 70 mg/Tag wurden untersucht.
Erhaltungsdosis bei Patienten, die nicht mit Enzym-induzierenden Arzneimitteln behandelt werden
Bei Patienten, die nicht mit Enzyminduktoren behandelt werden, ist die Erhaltungsdosis zunächst auf 15–30 mg/Tag zu reduzieren (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
Kinder unter 12 Jahren
Die Anwendung von Tiagabin bei Kindern unter 12 Jahren wird auf Grund von fehlenden Daten zu Sicherheit und Wirksamkeit nicht empfohlen (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
Ältere Patienten
Die Pharmakokinetik von Tiagabin scheint bei älteren Patienten nicht signifikant verändert. Es stehen jedoch nicht genügend Daten über die Verabreichung von Gabitril an ältere Patienten zur Verfügung. Es wird daher dringend empfohlen, Tiagabin bei Patienten dieser Altersklasse mit Vorsicht anzuwenden.
Patienten mit Nierenfunktionsstörung
Die Pharmakokinetik von Tiagabin wird durch eine bestehende eingeschränkte Nierenfunktion nicht beeinflusst, so dass eine Anpassung der Dosierung bei diesen Patienten nicht erforderlich ist.
Patienten mit Leberfunktionsstörungen
Auf Grund der veränderten Pharmakokinetik von Tiagabin bei Patienten mit leicht bis mittelschwer verminderter Leberfunktion (vgl. «Pharmakokinetik») ist die Dosierung von Gabitril in Form einer Dosisverminderung und/oder einer Verlängerung des Dosisintervalls anzupassen, da Tiagabin in der Leber metabolisiert wird.

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