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Fachinformation zu TOBI®:Novartis Pharma Schweiz AG
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Pharmakokinetik

Absorption und Distribution
In klinischen Studien mit dem PARI LC PLUS Vernebler wurde die systemische Bioverfügbarkeit von vernebeltem Tobramycin auf etwa 12% der 300-mg-Dosis geschätzt; dieser Wert kann jedoch aufgrund interindividueller Unterschiede im Erkrankungszustand der Patienten (d.h. endobronchiale Anatomie und Pathologie, Sputumbindungseffekte und lokale Ionenkonzentrationen) variieren. Nach Verabreichung von TOBI wurden hohe Tobramycin-Konzentrationen im Sputum erreicht (durchschnittlich 1237 µg/g), was auf eine effiziente Abgabe von Tobramycin an die Luftwege hinweist. Die Bindung von Tobramycin an Serumproteine ist gering.
Sputumkonzentrationen: Zehn Minuten nach Inhalation der ersten 300-mg-Dosis von TOBI betrug die durchschnittliche Tobramycinkonzentration im Sputum 1237 µg/g (Bereich: 35 bis 7414 µg/g). Tobramycin akkumuliert nicht im Sputum; da auch nach 20-wöchiger Behandlung mit dem TOBI-Regime die durchschnittliche Tobramycinkonzentration im Sputum 10 Minuten nach Inhalation bei 1154 µg/g (Bereich: 39 bis 8085 µg/g) lag. Es wurde eine hohe Variabilität der Tobramycinkonzentrationen im Sputum beobachtet. Zwei Stunden nach Inhalation fielen die Sputumkonzentrationen auf etwa 14% der 10 Minuten nach Inhalation gemessenen Tobramycinspiegel ab.
Serumkonzentrationen: Bei CF-Patienten betrug die mediane Serum-konzentration von Tobramycin eine Stunde nach Inhalation einer TOBI-Einzeldosis von 300 mg 0.95 µg/ml. Auch nach 20-wöchiger Behandlung mit dem TOBI-Regime lag die mediane Tobramycinkonzentration im Serum eine Stunde nach Verabreichung bei 1.05 µg/ml.
Metabolismus
Tobramycin wird kaum metabolisiert und primär unverändert über den Urin ausgeschieden.
Elimination
Die Elimination von inhaliertem Tobramycin wurde nicht untersucht. Nach i.v.-Verabreichung wird systemisch absorbiertes Tobramycin vorwiegend durch glomeruläre Filtration eliminiert. Die apparente terminale Halbwertszeit von Tobramycin aus dem Serum beträgt etwa drei Stunden nach Inhalation einer Einzeldosis von 300 mg TOBI in Patienten mit Cystischer Fibrose. Weniger als 10% des Tobramycins werden an Plasmaproteine gebunden. Tobramycin, das nach TOBI-Verabreichung nicht absorbiert wurde, wird wahrscheinlich primär über expektoriertes Sputum ausgeschieden oder verschluckt.

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