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Fachinformation zu Subcuvia:Shire Switzerland GmbH
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Dosierung/Anwendung

Die Behandlung sollte durch einen in der Behandlung von Immunmangelkrankheiten erfahrenen Arzt begonnen und überwacht werden.
Dosierung
Die Dosierung und das Dosierungsschema sind von der Indikation abhängig.
Substitutionstherapie
Das Arzneimittel sollte subkutan verabreicht werden.Bei einer Substitutionstherapie kann eine individuelle Dosierung für jeden Patienten in Abhängigkeit von der pharmakokinetischen und klinischen Reaktion notwendig sein.
Die folgenden Dosierungen gelten als Empfehlung:
Die Dosierung sollte so eingestellt werden, dass ein IgG-Talspiegel (gemessen vor der nächsten Infusion) von mindestens 5 – 6 g/L aufrechterhalten werden kann, mit dem Ziel, innerhalb des Referenzintervalls für Serum IgG für die entsprechende Altersgruppe zu sein.
Eine Initialdosis („Loading Dose“) von mindestens 0.2 – 0.5 g/kg Körpergewicht (KG) kann erforderlich sein. Diese sollte im Laufe einer Woche an verschiedenen Tagen als maximale Tagesdosis von 0.1 – 0.15 g/kg KG gegeben werden. Nachdem ein Gleichgewicht des IgG-Plasmaspiegels erreicht wurde, werden wiederholte Erhaltungsdosen (ungefähr ein Mal pro Woche) verabreicht, um eine kumulative Gesamtmonatsdosis von ca. 0.4 – 0.8 g/kg zu erreichen. Es kann erforderlich sein, jede Einzeldosis an verschiedenen anatomischen Injektionsstellen zu verabreichen. Um die Dosierung und das Dosierungsintervall herauszufinden sollten die IgG-Talspiegel (gemessen vor der nächsten Injektion) bestimmt werden.Der Talspiegel sollte gemessen und im Zusammenhang mit der Infektionsinzidenz beurteilt werden. Es kann erforderlich sein, die Dosierung zu erhöhen und höhere Talspiegel anzustreben, um die Infektionsrate zu reduzieren.
Subcuvia kann ausnahmsweise auch als intramuskuläre Injektion verabreicht werden. In diesem Fall soll die Gesamtmonatsdosis in wöchentliche oder 2xwöchentliche Dosen aufgeteilt werden, um das Injektionsvolumen gering zu halten. Um die Beschwerden für den Patienten weiter zu verringern, kann jede Einzeldosis an verschiedenen Injektionsstellen verabreicht werden.
Pädiatrie
Die Dosierung bei Kindern und Jugendlichen (0-18 Jahre) ist nicht anders als diejenige von Erwachsenen für jede Indikation. Sie wird durch das Körpergewicht bestimmt und dem klinischen Ergebnis bei Substitutionstherapien angepasst.
Anwendung
Subcuvia sollte subkutan verabreicht werden. In Ausnahmefällen, wenn eine subkutane Verabreichung nicht möglich ist, kann Subcuvia auch als intramuskuläre Injektion verabreicht werden.
Die subkutane Infusion zur Heimbehandlung sollte durch einen in der Anleitung von Patienten zur Heimbehandlung erfahrenen Arzt begonnen und überwacht werden. Während der Einschulung müssen dem Patienten die Anwendung der Infusionspumpe, die Infusionstechnik, das Führen von Behandlungstagebüchern und die im Fall von schweren Nebenwirkungen erforderlichen Massnahmen erklärt werden.
Subcuvia kann an Infusionsstellen wie Abdomen, Oberschenkel, Oberarm und Hüfte verabreicht werden.
Es wird empfohlen mit einer initialen Infusionsgeschwindigkeit von 10 ml/Std./Pumpe zu beginnen.
Falls gut verträglich (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“ ) kann die Infusionsgeschwindigkeit kann mit jeder folgenden Infusion um 1 ml/Std./Pumpe gesteigert werden. Die empfohlene Maximalgeschwindigkeit beträgt 20 ml/Std/Pumpe. Es kann mehr als 1 Pumpe gleichzeitig verwendet werden. Die Infusionsstelle sollte alle 5 – 15 ml gewechselt werden. Bei Erwachsenen können Dosen von mehr als 30 ml nach Präferenzen des Patienten aufgeteilt werden. Es gibt keine Begrenzung für die Anzahl von Infusionsstellen.
Die intramuskuläre Injektion muss durch einen Arzt oder eine Krankenschwester erfolgen.

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