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Fachinformation zu Amisulpride Zentiva®:Helvepharm AG
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Überdosierung

Die berichteten Fälle einer Überdosierung zeigen eine Verstärkung der bekannten pharmakologischen Wirkungen des Präparates. Diese umfassen Somnolenz, Sedierung, Hypotonie, extrapyramidale Symptome und Koma. Über Fälle mit tödlichem Verlauf wurde in erster Linie bei Kombination mit anderen Psychopharmaka berichtet.
Bei Auftreten einer akuten Überdosierung ist daran zu denken, dass gegebenenfalls mehrere Medikamente eingenommen wurden.
Da Amisulprid nur schwach dialysierbar ist, kann das Präparat mit einer Hämodialyse nicht eliminiert werden.
Ein spezifisches Antidot ist für Amisulprid nicht bekannt. Deshalb muss eine entsprechende symptomatische Behandlung zur Anwendung kommen: engmaschige Überwachung der vitalen Funktionen und kontinuierliches kardiales Monitoring (Risiko einer Verlängerung des QT-Intervalls) bis zur Genesung des Patienten.
Beim Auftreten ausgeprägter extrapyramidaler Symptome sollten Anticholinergika verabreicht werden.

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