Dosierung/AnwendungDie Behandlung wird in eine Anfangs- und eine Fortsetzungsbehandlung unterteilt. Gemäss Empfehlungen der SGAI (Schweizerische Gesellschaft für Allergologie und Immunologie) soll die Beurteilung und Indikationsstellung durch den Facharzt für Allergologie oder einen entsprechend allergologisch geschulten Spezialarzt erfolgen. Der Arzt muss die üblichen Reanimationsmassnahmen beherrschen.
Vor Behandlungsbeginn mit Pharmalgen muss die IgE-vermittelte Allergie auf Bienen- oder Wespengift durch die Anamnese und durch Invivo- und/oder Invitro-Diagnose gesichert werden.
Intrakutane, intramuskuläre oder intravasale Injektionen sind wegen der Gefahr eines anaphylaktischen Schocks streng zu vermeiden. Um eine intravasale Injektion zu vermeiden, ist jeweils vor der Injektion vorsichtig zu aspirieren.
Die jeweilige Dosierung muss der individuellen Reaktionslage des Patienten angepasst werden und darf nur bei einwandfreier Verträglichkeit der vorausgegangenen Injektion gesteigert werden.
Die spezifische Immuntherapie wird in Form einer Anfangsbehandlung und einer Fortsetzungsbehandlung durchgeführt. Die Injektionen der Anfangsbehandlung werden entsprechend der Dosierungsschemata I, II, oder III (siehe unten) verabreicht. In der anschliessenden Fortsetzungsbehandlung betragen die Injektionsintervalle 4 Wochen. Diese Angaben sind jedoch nur als allgemeine Richtlinie gedacht. Insbesondere bei Unverträglichkeiten und Therapieunterbrechungen (z.B. durch Infekte, Schutzimpfungen, Urlaub) muss die Dosis gegebenenfalls individuell reduziert werden. Die Dosis sollte nur dann gesteigert werden, wenn die zuletzt verabreichte Injektion gut vertragen wurde.
Anfangsbehandlung
In der Anfangsbehandlung wird die applizierte Allergenmenge von der individuellen Anfangsdosis des Patienten schrittweise bis zu seiner Erhaltungsdosis gesteigert. Die Anfangsdosis des Patienten wird vom Ergebnis der Endpunkt-Titration abgeleitet:
·Bestimmung des Endpunktes durch Pricktestung:Die Anfangsdosis beträgt 0.1 ml einer 1:1000 Verdünnung der Endpunkt-Konzentration.
·Bestimmung des Endpunktes durch Intrakutantest:Die Anfangsdosis beträgt 0.1 ml einer 1:10 Verdünnung der Endpunkt-Konzentration.
Empfehlungen zur Anfangsbehandlung bei einer Anfangsdosis von 0.01 µg sind in den Dosierungsschemata I (Schnellhyposensibilisierung), II (Modifizierte Schnellhyposensibilisierung, Cluster-Aufdosierung) und III (Konventionelle Anfangsbehandlung) wiedergegeben. Liegt die Anfangsdosis des Patienten hingegen unter 0.01 µg, so wird die Allergendosis bei jeder Injektion um das 10-fache erhöht, bis eine Konzentration von 0.01 µg erreicht ist. Danach wird die Steigerung gemäss Schema I, II oder III fortgesetzt.
Schnellhyposensibilisierung, Schema I
Der Patient wird stationär aufgenommen und erhält alle zwei Stunden eine Injektion, maximal 4 Injektionen an einem Tag.
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Tag
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Konzentration (µg/ml)
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Injektionsvolumen (ml)
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Dosis (µg)
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1
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0.1
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0.1
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0.01*
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0.1
|
0.2
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0.02
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0.1
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0.4
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0.04
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1.0
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0.08
|
0.08
| |
2
|
1.0
|
0.1
|
0.1
| |
1.0
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0.2
|
0.2
| |
1.0
|
0.4
|
0.4
| |
10
|
0.08
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0.8
| |
3
|
10
|
0.1
|
1
| |
10
|
0.2
|
2
| |
10
|
0.4
|
4
| |
100
|
0.08
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8**
| |
4
|
100
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0.1
|
10**
| |
100
|
0.2
|
20**
| |
100
|
0.4
|
40**
| |
100
|
0.8
|
80**
| |
5
|
100
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1.0
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100**,***
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* Oder eine tiefere Anfangsdosis, falls angezeigt.
** Um Reaktionen zu vermeiden, empfehlen wir, für alle Dosen mit Konzentrationen von 100 µg/ml jeweils 2 Injektionen im Abstand von 30 Minuten zu verabreichen.
*** Erhaltungsdosis wird nach 1, 2, 3 und 4 Wochen wiederholt, dann monatlich mit 100 µg oder der höchsten tolerierten Dosis.
Modifizierte Schnellhyposensibilisierung, Schema II
Der Patient erhält während eines Tages unter Intensivüberwachung (Zentrum, Spital) alle 2 Stunden eine der 4 Injektionen von Woche 1. Dann einmal pro Woche bis die Erhaltungsdosis erreicht ist.
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Woche
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Konzentration (µg/ml)
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Injektionsvolumen (ml)
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Dosis (µg)
| |
1
|
0.1
|
0.1
|
0.01*
| |
1.0
|
0.1
|
0.1
| |
1.0
|
1.0
|
1.0
| |
10
|
0.3
|
3.0
| |
2
|
10
|
0.5
|
5**
| |
3
|
100
|
0.1
|
10**
| |
4
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100
|
0.2
|
20**
| |
5
|
100
|
0.4
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40**
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6
|
100
|
0.8
|
80**
| |
7
|
100
|
1.0
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100**,***
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* Oder eine tiefere Anfangsdosis, falls angezeigt.
** Um Reaktionen zu vermeiden, empfehlen wir, die Dosen 5-100 µg in je 2 Injektionen im Abstand von 30 Minuten zu verabreichen.
*** Erhaltungsdosis wird nach 1, 2, 3 und 4 Wochen wiederholt, dann monatlich mit 100 µg oder der höchsten tolerierten Dosis.
Konventionelle Anfangsbehandlung, Schema III
Eine Injektion ein-oder zweimal wöchentlich entsprechend der untenstehenden Tabelle.
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Woche
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Konzentration (µg/ml)
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Injektionsvolumen (ml)
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Dosis (µg)
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1
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0.1
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0.1
|
0.01*
| |
2
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1.0
|
0.1
|
0.1
| |
3
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10
|
0.1
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1.0
| |
4
|
10
|
0.5
|
5**
| |
5
|
100
|
0.1
|
10**
| |
6
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100
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0.2
|
20**
| |
7
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100
|
0.3
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30**
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8
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100
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0.4
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40**
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9
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100
|
0.5
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50**
| |
10
|
100
|
0.6
|
60**
| |
11
|
100
|
0.8
|
80**
| |
12
|
100
|
1.0
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100**,***
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* Oder eine tiefere Anfangsdosis, falls angezeigt.
** Um Reaktionen zu vermeiden, empfehlen wir, die Dosen 5-100 µg in je 2 Injektionen im Abstand von 30 Minuten zu verabreichen.
*** Erhaltungsdosis wird nach 1, 2, 3 und 4 Wochen wiederholt, dann monatlich mit 100 µg oder der höchsten tolerierten Dosis.
Dosisreduktion nach Therapieunterbruch
Wird in Ausnahmefällen bei der konventionellen Anfangsbehandlung ein Intervall von 1 Woche überschritten, so kann die Dosis nicht weiter gesteigert, sondern muss wie folgt angepasst werden:
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Intervall
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Dosierung
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>1-2 Wochen
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Wiederholung der zuletzt verabreichten Dosis
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>2-3 Wochen
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Reduktion auf 1/2 der zuletzt verabreichten Dosis
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>3-4 Wochen
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Reduktion auf 1/10 der zuletzt verabreichten Dosis
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Mehr als 4 Wochen
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Neubeginn der Therapie (mit der individuellen Anfangsdosis)
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Nach einer Dosisreduktion wird weiter bis zur Erhaltungsdosis gesteigert. Die Steigerung erfolgt mit Injektionsintervallen von (3 bis) 7 Tagen gemäss Schema für die konventionelle Anfangsbehandlung (gegebenenfalls mit Zwischenschritten).
Fortsetzungsbehandlung
Die empfohlene Erhaltungsdosis ist 100 µg Insektengift. Die individuelle Höchstdosis des Patienten kann aber geringer sein. Liegt diese deutlich unter der empfohlenen Erhaltungsdosis, ist ein ausreichender therapeutischer Effekt fraglich. Werden bei einem Patienten nach Erreichen der empfohlenen Höchstdosis allergische Reaktionen auf einen Insektenstich beobachtet, kann die Erhaltungsdosis vorsichtig erhöht werden bis zu 200 µg.
Injektionsintervall
In der Fortsetzungsbehandlung mit Pharmalgen-Präparaten ist ein Injektionsintervall von 4 Wochen vorgesehen. Nach Abschluss der Anfangsbehandlung und Erreichen der Erhaltungsdosis sollte das Injektionsintervall jeweils um eine Woche verlängert werden, bis ein 4-Wochen-Intervall erreicht ist (Umstellung auf Alutard SQ-Insektengiftpräparate, siehe unten).
Intervallüberschreitung in der Fortsetzungsbehandlung
Wird in Ausnahmefällen ein Intervall von 4 Wochen überschritten, so muss die Dosis wie folgt reduziert werden:
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Intervall
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Dosierung
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>4–6 Wochen
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Reduktion auf 3/4 der zuletzt verabreichten Dosis
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>6–8 Wochen
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Reduktion auf 1/2 der zuletzt verabreichten Dosis
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>8–10 Wochen
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Reduktion auf 1/4 der zuletzt verabreichten Dosis
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Mehr als 10 Wochen
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Neubeginn der Therapie (mit der individuellen Anfangsdosis)
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Nach einer Dosisreduktion wird wiederum bis zur Erhaltungsdosis gesteigert. Die Steigerung erfolgt mit Injektionsintervallen von (3 bis) 7 Tagen und entspricht dem Schema für die konventionelle Anfangsbehandlung (gegebenenfalls mit Zwischenschritten).
Dosisreduktion beim Auftreten systemischer Reaktionen
Beim Auftreten von schwerwiegenden systemischen Reaktionen nach der Injektion sollte die Behandlung mit Pharmalgen nur nach sorgfältiger Abwägung fortgesetzt werden. Bei einer Fortsetzung der Behandlung sollte in Betracht gezogen werden, die Dosis auf 10% der reaktionsauslösenden Dosis zu reduzieren.
Dosisreduktion wenn Lokalreaktionen an der Injektionsstelle beobachtet werden
Wenn eine Lokalreaktion mit einem Durchmesser von 8 cm oder mehr bei Erwachsenen bzw. 5 cm oder mehr bei Kindern auftritt und länger als 6 Stunden anhält, sollte die Dosis gemäss der folgenden Tabelle reduziert werden.
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Maximaler Durchmesser der Schwellung
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Weiteres Vorgehen
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Kinder
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Erwachsene
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<5 cm
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< 8 cm
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Dosis kann gemäss Dosierungsschema gesteigert werden
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5-7 cm
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8-12 cm
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Wiederholung der zuletzt verabreichten Dosis
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7-12 cm
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12-20 cm
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Dosisreduktion um 1 Schritt im Dosierungsschema
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12-17 cm
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>20 cm
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Dosisreduktion um 2 Schritte im Dosierungsschema
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>17 cm
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Dosisreduktion um 3 Schritte im Dosierungsschema
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Gleichzeitige Behandlung einer Bienen- und Wespengiftallergie
Pharmalgen Apis mellifera und Pharmalgen Vesupla spp. dürfen keinesfalls miteinander gemischt werden.
Bei Patienten, die auf Bienen- und Wespengift allergisch sind, sollte die Therapie zunächst nur mit einem Allergen begonnen werden. Nach Erreichen der Erhaltungsdosis kann dann die Initialtherapie mit dem zweiten Allergen erfolgen.
In der Erhaltungstherapie sollte ein Abstand von mindestens 2-3 Tagen zwischen den verschiedenen Insektengift-Injektionen liegen.
Therapieumstellung von Pharmalgen-Präparaten auf das entsprechende Alutard SQ-Insektengiftpräparat
Nach Abschluss einer Anfangsbehandlung mit einem Pharmalgen-Präparat (aber auch zu jedem anderen Zeitpunkt) ist der Übergang auf das entsprechende Alutard SQ-Insektengiftpräparat möglich: Die Konzentration von 100 µg/ml Pharmalgen-Insektengift entspricht 100.000 SQ-U/ml bei den Alutard SQ-Insektengiftpräparaten. Das vorgesehene Injektionsintervall der Pharmalgen-Präparate darf dabei nicht überschritten werden. Weitere Informationen: siehe Fachinformation Alutard SQ-Insektengifte.
Dauer der Anwendung
Die Behandlung mit Pharmalgen-Präparaten sollte ganzjährig über mindestens 3 bis 5 Jahre erfolgen, bei Vorliegen besonderer Risikofaktoren auch länger. In einzelnen Fällen (z.B. bei Mastozytose-Patienten) kann auch eine lebenslange Therapie erforderlich sein.
Spezielle Dosierungsanweisungen
Ältere Patienten
Bei älteren Menschen muss auf altersbedingt häufiger auftretende Erkrankungen geachtet werden, die der Behandlung mit Pharmalgen-Präparaten entgegenstehen (siehe „Kontraindikationen“).
Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahren)
Besondere Vorsicht ist bei der Abwägung des Risiko-Nutzen-Verhältnisses bei Kindern unter 5 Jahren geboten. Zur Wirksamkeit bei Kindern im Alter von ≥5 Jahren sind nur wenige klinische Daten vorhanden, Daten zur Sicherheit zeigen jedoch kein grösseres Risiko als für Erwachsene.
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