ZusammensetzungWirkstoff
FentanylumutFentanylicitras
Hilfsstoffe
Arom.: Bergamottöl und weitere, Color.: Brillantblau FCF (E 133),Propylenglycolum,Excipiensprocompresso.
Diabetiker
Fentanyl-AcinoenthältDextrate, die zu 93 % aus Glucose-Monohydrat und zu 7 % ausMaltodextrinbestehen. DieGlucosegesamtbelastungbeträgt etwa 1.89 Gramm pro Dosiseinheit (entspr. 0.16 Broteinheiten).
Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit1 Lutschtablette, gepresst, mit integriertem Applikator zur Anwendung in der Mundhöhle enthält 200 µg, 400 µg, 600 µg, 800 µg, 1200 µg oder 1600 µgFentanylumals 314.2 µg, 628.4 µg, 942.6 µg, 1256.8 µg, 1885.2 µg bzw. 2513.6 µgFentanylicitras.
Fentanyl-Acinoliegt als weisse bis weissliche gepresste Pulverarzneimittelmatrix vor, die mit essbarem Klebstoff an einem bruchfesten strahlenundurchlässigen Applikator aus Kunststoff angebracht ist, auf dem die Dosisstärke angegeben ist.
Indikationen / AnwendungsmöglichkeitenFentanyl-Acinoist für die Behandlung von Durchbruchschmerzen bei Patienten bestimmt, deren chronische Tumorschmerzen bereits mit Opioiden als Basistherapie behandelt werden. Durchbruchschmerzen manifestieren sich als vorübergehende Exazerbation von chronischen Schmerzen, die ansonsten unter Kontrolle gebracht sind.
Zu den Patienten, die eine Opioid-Basistherapie erhalten, werden diejenigen gezählt, die mindestens 60 mg orales Morphin täglich, mindestens 25 Mikrogramm transdermalesFentanylpro Stunde, mindestens 30 mgOxycodontäglich, mindestens 8 mg oralesHydromorphontäglich oder eine analgetisch gleichwertige Dosis eines anderen Opioids über eine Woche oder länger erhalten.
Dosierung / AnwendungZur Minimierung der RisikenopioidbedingterNebenwirkungen und zur Bestimmung der „erfolgreichen“ Dosis ist die engmaschige ärztliche Kontrolle der Patienten in der Titrationsphase unbedingt erforderlich. Der Arzt sollte das Missbrauchspotential vonFentanylbedenken. Alle Patienten, die mit Opioiden behandelt werden, müssen sorgfältig auf Anzeichen von Missbrauch und Abhängigkeit überwacht werden.
Für die Behandlung von Durchbruchschmerzen sollten die Patienten angewiesen werden, nicht gleichzeitig zwei verschiedene Formulierungen vonFentanyleinzunehmen. JeglicheFentanyl-Präparate, die vorher für Durchbruchschmerzen verschrieben wurden, sollten verworfen werden, wenn die Medikation aufFentanyl-Acinoumgestellt wurde. Die Anzahl verschiedener Wirkstärken, die einem Patienten zur gleichen Zeit zur Verfügung stehen, sollte so klein wie möglich sein, um eine Verwechslung und eine mögliche Überdosierung zu verhindern.
Alle nicht verwendeten Dosiereinheiten vonFentanyl-Acino, die der Patient nicht mehr benötigt, müssen ordnungsgemäss entsorgt werden.
Die Patienten müssen daran erinnert werden,Fentanyl-Acinofür Kinder unzugänglich aufzubewahren.
Art der Anwendung
Fentanyl-Acinoist zur Anwendung in der Mundhöhle bestimmt. Aus diesem Grund sollte es im Mund an die Wange gelegt und mit Hilfe des Applikators im Mund hin und her bewegt werden, um den Kontakt der Schleimhaut mit dem Produkt zu maximieren.Fentanyl-Acinosollte gelutscht und nicht gekaut werden, da die Absorption vonFentanylüber die Wangenschleimhaut im Vergleich zur systemischen Absorption über den Magen-Darm-Trakt schnell erfolgt. Patienten, die unter Mundtrockenheit leiden, können die Wangenschleimhaut mit Wasser anfeuchten.
DieFentanyl-Acino-Dosiereinheit sollte über einen Zeitraum von 15 Minuten angewendet werden. Wenn Zeichen übermässiger Opioid-Wirkungen auftreten, bevor dieFentanyl-AcinoDosiereinheit vollständig aufgebraucht ist, sollteFentanyl-Acinosofort aus dem Mund entfernt werden, und es sollte in Erwägung gezogen werden, künftig die Dosierung zu reduzieren.
Erwachsene
Dosiseinstellung und Erhaltungstherapie
Fentanyl-Acinosollte individuell auf eine „erfolgreiche“ Dosis eingestellt werden, die für eine ausreichende Schmerzlinderung sorgt und Nebenwirkungen minimiert. In klinischen Studien konnte die erfolgreiche Dosis vonFentanyl-Acinogegen Durchbruchschmerzen anhand der täglichen Erhaltungsdosis des Opioids nicht vorhergesagt werden.
a)Einstellung
Bevor die Patienten aufFentanyl-Acinoeingestellt werden, wird davon ausgegangen, dass die vorbestehenden chronischen Schmerzen durch eine Opioid-Therapie unter Kontrolle gebracht sind und dass in der Regel höchstens 3 Episoden mit Durchbruchschmerzen pro Tag auftreten.
Die Anfangsdosis vonFentanyl-Acinosollte 200 Mikrogramm betragen, wobei die Dosis nach Bedarf schrittweise durch die Palette der verfügbaren Dosisstärken (200, 400, 600, 800, 1200 und 1600 Mikrogramm) erhöht wird. Die Patienten sollten sorgfältig überwacht werden, bis eine Dosis erreicht ist, die mit einer einzelnen Dosiereinheit pro Durchbruchschmerzepisode bei akzeptablen Nebenwirkungen ausreichend schmerzstillend wirkt. Diese Dosis wird als erfolgreiche Dosis bezeichnet.
Wenn in der Titrationsphase nicht innerhalb von 30 Minuten nach Anbruch der ersten Lutschtablette (d.h. 15 Minuten nach vollständiger Aufnahme einer einzelnenFentanyl-Acino-Dosiereinheit) ausreichende Analgesie erreicht wird, kann eine zweiteFentanyl-Acino-Dosiereinheit mit derselben Wirkstärke angewendet werden. Zur Behandlung einer einzelnen Schmerzepisode sollten nicht mehr als zwei DosiereinheitenFentanyl-Acinoverwendet werden. Bei einer Dosis von 1600 Mikrogramm werden vermutlich nur wenige Patienten eine zweite Dosis benötigen.
Wenn zur Behandlung von aufeinanderfolgenden Episoden von Durchbruchschmerzen pro Episode mehr als eine Dosiereinheit benötigt wird, sollte eine Erhöhung der Dosis auf die nächst höhere, verfügbare Dosisstärke in Erwägung gezogen werden.
Während der Titrationsphase sollten die Patienten mindestens 4 Stunden warten, bevor sie eine weitere Durchbruchschmerzattacke mitFentanyl-Acinobehandeln.
Dosisanpassung
Anfangsdosis 200 Mikrogramm
1.Der Patient wendetFentanyl-Acinoüber einen Zeitraum von 15 Minuten an.
2.Der Patient wartet 15 Minuten. Bei unzureichender Analgesie nimmt der Patient eine zweite DosiereinheitFentanyl-Acinoderselben Wirkstärke.
3.Der Patient nimmt dieseFentanyl-Acino-Dosis probeweise für aufeinanderfolgende Episoden von Durchbruchschmerzen.
Wurden die Schmerzen des Patienten mit einer DosiereinheitFentanyl-Acinoausreichend gestillt?
JA
Erfolgreiche Dosis gefunden
Nein
Dosis auf nächste Dosisstärke erhöhen*
*Verfügbare Dosisstärken: 200, 400, 600, 800, 1200 und 1600 Mikrogramm.
b)Erhaltungsdosis
Sobald eine erfolgreiche Dosis gefunden wurde (d.h. wenn durchschnittlich eine einzelne Dosiereinheit zur wirksamen Behandlung einer Episode ausreicht), sollten die Patienten auf dieser Dosis gehalten werden und der Verbrauch sollte auf eine Höchstmenge von drei DosiereinheitenFentanyl-Acinopro Tag beschränkt werden.
Während der Erhaltungstherapie sollten die Patienten mindestens 4 Stunden warten, bevor sie eine weitere Durchbruchschmerzattacke mitFentanyl-Acinobehandeln.
Die Patienten sollten ärztlich überwacht werden, um sicherzustellen, dass die Höchstmenge von drei DosiereinheitenFentanyl-Acinopro Tag nicht überschritten wird.
Die Intensität von Durchbruchschmerzattacken kann variieren. In diesen Fällen kann frühestens 30 Minuten nach Einnahme der ersten Dosis eine zweite LutschtabletteFentanyl-Acinoder gleichen Wirkstärke eingenommen werden. Falls eine zweite Dosis vonFentanyl-Acinofür mehrere aufeinanderfolgende Durchbruchschmerzepisoden benötigt wird, muss die übliche Erhaltungsdosis neu eingestellt werden (siehe unten).
Erneute Dosisanpassung
Die Erhaltungsdosis vonFentanyl-Acinosollte dann erhöht werden, wenn mehrere aufeinanderfolgende Schmerzepisoden mit einer einzelnen Lutschtablette nicht wirksam behandelt werden können. Für die erneute Dosisanpassung gilt die gleiche Vorgehensweise wie unter „a) Einstellung“ angegeben ist.
Wenn pro Tag mehr als drei Episoden von Durchbruchschmerzen auftreten, sollte die Dosis des zur Behandlung der chronischen Schmerzen verwendeten langwirksamen Opioids überprüft werden. Wird die Dosis des langwirksamen Opioids erhöht, sollte die zur Behandlung von Durchbruchschmerzen verwendete DosisFentanyl-Acinogegebenenfalls überprüft werden.
Es ist zwingend erforderlich, dass jede erneute Dosisanpassung eines Schmerzmittels unter ärztlicher Aufsicht erfolgt.
Therapiebeendigung
Wenn die Therapie mitFentanyl-Acinozur Behandlung von Durchbruchschmerzen nicht mehr benötigt wird, kann sie in der Regel sofort abgebrochen werden, aber nur bei Patienten, die sich wegen ihrer chronischen Schmerzen weiterhin ihrer langfristigen Opioid-Therapie unterziehen.
Bei Patienten, bei denen die gesamte Opioid-Therapie abgesetzt werden muss, sollte dieFentanyl-Acino-Dosis bei der allmählichen Senkung der Opioid-Dosis berücksichtigt werden, um ein mögliches Auftreten abrupter Entzugserscheinungen zu vermeiden.
Anwendung bei älteren Patienten
Ältere Patienten reagieren nachweislich empfindlicher auf die Wirkungen intravenös verabreichtenFentanyls. Die Dosistitration muss daher mit besonderer Sorgfalt erfolgen. Bei älteren Patienten wirdFentanyllangsamer eliminiert und die terminaleEliminationshalbwertszeit ist länger, was zu einer Akkumulation des arzneilich wirksamen Bestandteils und zu einem höheren Nebenwirkungsrisiko führen kann.
Speziell auf ältere Patienten ausgerichtete klinische Studien mitFentanyl-Acinowurden nicht durchgeführt. Es wurde in klinischen Studien jedoch beobachtet, dass über 65-jährige Patienten zur erfolgreichen Linderung von Durchbruchschmerzen niedrigere DosenFentanyl-Acinobenötigten.
Anwendung bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen
Bei Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen sollte die Titration mit besonderer Sorgfalt vorgenommen werden (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“).
Kinder und Jugendliche
Kinder ab 16 Jahren
Siehe Dosierung für Erwachsene.
Kinder von 2 bis 16 Jahren
Die klinischen Daten zur Anwendung vonFentanyl-Acinobei Kindern unter Opioid-Basistherapie sind begrenzt (siehe „Eigenschaften / Wirkungen und „Pharmakokinetik“). Die Unbedenklichkeit und Wirksamkeit bei Kindern unter 16 Jahren ist nicht nachgewiesen. Daher wirdFentanyl-Acinofür die Anwendung bei dieser Altersgruppe nicht empfohlen.
KontraindikationenÜberempfindlichkeit gegenüberFentanyloder einem der Hilfsstoffe.
Patienten ohne Opioid-Basistherapie (siehe „Indikationen / Anwendungsmöglichkeiten“), da dies mit einem erhöhten Risiko für eine Atemdepression einhergeht.
Behandlung akuter Schmerzen, die keine Durchbruchschmerzen sind (z.B. postoperative Schmerzen, Kopfschmerzen und Migräne).
Gleichzeitige Anwendung vonMonoaminoxidase(MAO)-Hemmernoder Anwendung vonFentanyl-Acinoinnerhalb von zwei Wochen nach Beendigung einer Therapie mit MAO-Hemmern.
Schwerwiegende Ateminsuffizienz oder schwerwiegende obstruktive Lungenerkrankungen.
Dieses Arzneimittel darf nicht bei Patienten angewendet werden, die keine Opioid-Basistherapie erhalten, da dies mit dem erhöhten Risiko für eine Atemdepression und Todesfälle verbunden ist.
Warnhinweise und VorsichtsmassnahmenDie Patienten und ihre Betreuungspersonen müssen darüber in Kenntnis gesetzt werden, dassFentanyl-Acinoeinen Wirkstoff in einer Menge enthält, die für ein Kind tödlich sein kann. Es wurde über Todesfälle bei Kindern berichtet, die versehentlichFentanyl-Acinoeingenommen haben.
Die Patienten und ihre Betreuungspersonen müssen darauf hingewiesen werden, alle Dosiereinheiten für Kinder unerreichbar aufzubewahren und angebrochene oder nicht verwendete Dosiereinheiten ordnungsgemäss zu entsorgen. Jeder ambulante Patient sollte dahingehend beurteilt werden, ob versehentlich Kinder mit dem Arzneimittel in Berührung kommen könnten.
Es ist wichtig, dass vor Beginn der Therapie mitFentanyl-Acinodie zur Behandlung der Dauerschmerzen des Patienten verwendete Opioid-Basistherapie stabilisiert wurde und dass der Patient während der Einnahme vonFentanyl-Acinodie Opioid-Basistherapie weiterführt.
Wie bei allen Opioiden kann auch bei der Anwendung vonFentanylToleranzentwicklung und physische und/oder psychische Abhängigkeit auftreten. Eine iatrogene Suchtentwicklung in Folge einer therapeutischen Anwendung von Opioiden ist jedoch selten. Das Risiko wird bei Krebspatienten mit Durchbruchschmerzen als gering eingestuft, jedoch kann es bei Patienten mit Arzneimittel-/Drogen- oder Alkoholmissbrauch in der Vorgeschichte möglicherweise erhöht sein.
Alle Patienten unter Opioid-Therapie sollten sorgfältig auf Anzeichen von Missbrauch oder Abhängigkeit überwacht werden.
Wie bei allen Opioiden besteht auch bei der Anwendung vonFentanyl-Acinodas Risiko einer klinisch signifikanten Atemdepression. Bei der Einstellung aufFentanyl-AcinosoIltedaher bei Patienten mit nicht schwerwiegender chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung oder anderen Erkrankungen, die mit einer Anfälligkeit für Atemdepression einhergehen, mit besonderer Sorgfalt vorgegangen werden, da bei diesen Patienten schon normale therapeutische Dosen vonFentanyl-Acinoden Atemantrieb soweit erniedrigen können, dass eine Ateminsuffizienz eintritt.
Bei Patienten, die auf die intrakraniellen Wirkungen der CO2-Retention besonders empfindlich reagieren können, beispielsweise Patienten mit Hinweisen auf erhöhten intrakraniellen Druck oder mit Bewusstseinsstörungen, sollteFentanyl-Acinonur mit äusserster Vorsicht angewendet werden.
Bei Patienten mit einer Kopfverletzung können Opioide den klinischen Verlauf der Therapie verschleiern und sollten daher nur angewendet werden, wenn dies klinisch erforderlich ist.
Intravenös verabreichtesFentanylkannBradykardienhervorrufen. Bei Patienten mitBradyarrhythmiensollteFentanyl-Acinodaher mit Vorsicht angewendet werden.
Darüber hinaus sollteFentanyl-Acinobei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen mit Vorsicht angewendet werden. Der Einfluss einer Funktionsstörung der Leber oder der Niere auf diePharmakokinetikdes Arzneimittels wurde bislang nicht untersucht, bei intravenöser Gabe war dieClearancevonFentanylbei Leber- und Nierenerkrankungen jedoch aufgrund von Veränderungen der metabolischenClearanceund der Plasmaproteine verändert. Nach Gabe vonFentanyl-Acinokann durch eine Leberoder Nierenfunktionsstörung sowohl die Bioverfügbarkeit von eingenommenemFentanylerhöht als auch dessen systemischeClearanceverringert werden, was zu verstärkten und verlängerten Opioid-Wirkungen führen könnte. Bei Patienten mit mässigen oder schweren Leber- oder Nierenerkrankungen sollte daher in der Titrationsphase mit besonderer Vorsicht vorgegangen werden.
Besondere Vorsicht ist bei Patienten mitHypovolämieund Hypotonie geboten.
Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-/Galactose-Intoleranz, Glucose-Galaktose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.
Zur Verminderung möglicher Zahnschäden wird eine normale Mundhygiene empfohlen. DaFentanyl-Acinoca. 2 Gramm Zucker enthält, erhöht eine häufige Anwendung das Karies-Risiko. Das Auftreten von Opioid-assoziierter Mundtrockenheit trägt möglicherweise zu diesem erhöhten Risiko bei.
Bei älteren und geschwächten Patienten wird empfohlen, die Dosis zu reduzieren. Bei Patienten mit einer der folgenden Krankheiten sollen Opioide vorsichtig eingestellt werden: unbehandelterHypothyroidismus, Lungenkrankheit, reduzierte Atemreserve, Alkoholismus, verminderte hepatische oder renale Funktion. Diese Patienten bedürfen ebenso einer längeren postoperativen Überwachung.
InteraktionenFentanylwird in der Leber und derMukosades Magen-Darm-Trakts durch das CYP3A4-Isoenzymmetabolisiert. Potente Hemmer von CYP3A4 wie Antibiotika vom Typ der Makrolide (wie z.B.Erythromycin),Azol-Antimykotika(wie z.B.Ketoconazol,ItraconazolundFluconazol) und bestimmteProteaseinhibitoren(wie z.B.Ritonavir) können die Bioverfügbarkeit eingenommenenFentanylserhöhen und auch dessen systemischeClearanceverringern, was verstärkte oder länger anhaltendeOpioidwirkungenhervorrufen kann. Ähnliche Wirkungen könnten sich auch nach gleichzeitiger Einnahme von Grapefruitsaft zeigen, der bekanntlich CYP3A4 hemmt. Daher ist Vorsicht geboten, wennFentanylgleichzeitig mit CYP3A4-Inhibitoren angewendet wird.
Die gleichzeitige Verabreichung von CYP 3A4-Induktoren kann möglicherweise die Wirksamkeit vonFentanyl-Acinoherabsetzen.
Die gleichzeitige Anwendung anderer, das ZNS beeinflussende Arzneimittel wie andere Opioide, Sedativa oder Hypnotika, Allgemeinanästhetika,Phenothiazine,Tranquiliser,Skelettmuskelrelaxantien, sedierendeAntihistaminikaund Alkohol können zu zusätzlichen sedierenden Wirkungen führen.
Durch Anwendung von Arzneimitteln mitopioidantagonistischerWirkung, z.B.Naloxon, oder Analgetika mit gemischter Agonisten-/Antagonistenwirkung(z.B.Pentazocin,Butorphanol,Buprenorphin,Nalbuphin) können Entzugserscheinungen ausgelöst werden.
Schwangerschaft / StillzeitAnwendung in der Schwangerschaft
Zur Anwendung vonFentanylbei Schwangeren liegen keine hinreichenden Daten vor. Tierexperimentelle Studien haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe „präklinische Daten“).Opioidanalgetikakönnen eine Ateminsuffizienz beim Neugeborenen hervorrufen. Bei der Langzeitanwendung während der Schwangerschaft besteht das RisikoneonatalerEntzugserscheinungen.Fentanyl-Acinosollte während einer Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn es ist klar notwendig.
Es wird davon abgeraten,Fentanylwährend der Geburt anzuwenden, da es die Plazentaschranke durchdringt und beim Fetus zu einer Ateminsuffizienz führen kann. Das plazentare Transferverhältnis beträgt 0.44 (Verhältnis Fetus: Mutter1.00 :2.27).
Anwendung in der Stillzeit
DaFentanylin die Muttermilch übergeht, sollten Frauen, dieFentanyl-Acinoanwenden, nicht stillen, weil die Möglichkeit einer Sedierung und/oder Atemdepression für den Säugling besteht. Das Stillen sollte frühestens 48 Stunden nach der letztenFentanylgabewieder aufgenommen werden.
Unerwünschte WirkungenDie unterFentanyl-Acinobeobachteten Nebenwirkungen sind typische Nebenwirkungen von Opioiden. Häufig verschwinden diese Opioid-Wirkungen bei fortgesetzter Anwendung vonFentanyl-Acinooder verlieren an Intensität, während der Patient auf die richtige Dosis eingestellt wird. Opioid-Wirkungen sind zu erwarten und sollten entsprechend behandelt werden.
Weil die klinischen Studien mitFentanyl-Acinogeplant wurden, um Unbedenklichkeit und Wirksamkeit bei der Behandlung von Durchbruchschmerzen zu beurteilen, nahmen allePatienten gegen ihre chronischen Schmerzen gleichzeitig auch andere Opioide, wie z.B. Morphin mit verzögerter Freisetzung oder transdermalesFentanyl. Es ist daher nicht möglich, die Wirkungen vonFentanyl-Acinoallein eindeutig von den Wirkungen der anderen Opioide abzugrenzen.
In klinischen Studien mit 659 Patienten, dieFentanyl-Acinoeinnahmen, fanden sich folgende Nebenwirkungen, die als zumindest möglicherweise in Verbindung zur Therapie stehend angesehen wurden (sehr häufig > 10 %, häufig > 1 - 10 %, gelegentlich > 0.1 - 1 %):
Metabolische und Ernährungsstörungen
Gelegentlich: Durst
Nervensystem
Häufig:Angst, Verwirrtheit, Schwindel, Mundtrockenheit, Schlaflosigkeit, Schläfrigkeit
Gelegentlich:Koordinationsstörungen, anormale Träume, Denkstörungen, Agitiertheit, Amnesie, Ataxie,zirkumoraleParästhesien, verringerte Reflexe, Wahn,Depersonalisierung, Depressionen, emotionale Labilität, Euphorie, Halluzinationen, Hyperästhesie,Hypokinesie,Myoklonien, Stupor
Sinnesorgane
Häufig:Sehstörungen
Gelegentlich:Geschmacksstörungen
Herz
Gelegentlich:*Hypotonie, Tachykardie
Gefässe
Gelegentlich: Vasodilatation
Respirationstrakt
Häufig:Dyspnoe
Gelegentlich:Asthma, *Hypoventilation, Pharyngitis, *Ateminsuffizienz
Gastrointestinale Störungen
Sehr häufig:Übelkeit/Erbrechen
Häufig:Obstipation, Dyspepsie
Gelegentlich:Gewichtsabnahme,CheiIitis, Dysphagie, Aufstossen, Blähungen, Gingivitis, Zahnfleischbluten, verstärkte Salivation, intestinale Obstruktion, Ikterus, Mundulzera, Stomatitis, Zungenerkrankungen
Haut undHautanhangsgebilde
Häufig:Juckreiz, Schwitzen
Gelegentlich:Ausschlag, Urtikaria
Urogenitaltrakt
Gelegentlich:Harnverhaltung
Körper insgesamt
Häufig:Asthenie, Kopfschmerzen
Gelegentlich:Aufgetriebenes Abdomen, Bauchschmerzen, unfallbedingte Verletzungen, überlange Nachwirkungen, Unwohlsein
* Die schwerwiegendsten Nebenwirkungen aller Opioide sind Ateminsuffizienz (die potentiell zu Apnoe oder Atemstillstand führt), Kreislaufinsuffizienz, Hypotonie und Schock. Alle Patienten sollten hinsichtlich der Symptome einer Ateminsuffizienz überwacht werden.
Nach Markteinführung wurden in klinischen Studien und der PostmarketingSurveillancefolgende zusätzlichen unerwünschten Wirkungen beobachtet:
Immunsystem
Häufigkeit nicht bekannt:Anaphylaktische Reaktionen, Zungenödem, Lippenödem
Nervensystem
Häufig:Bewusstseinsverlust, Schwindelgefühl, Krampfanfälle, Sedierung
Gelegentlich:Koma, Sprachstörungen
Respirationstrakt
Häufigkeit nicht bekannt:Rachenödem
Gastrointestinale Störungen
Gelegentlich:Ileus, Karies
Unbekannte Häufigkeit:Zahnverlust, Zahnfleischrückgang
Allgemeine Störungen und Störungen an der Applikationsstelle
Gelegentlich:Reaktionen an der Applikationsstelle wie Zahnfleischbluten, Irritation, Schmerzen und Ulzeration
ÜberdosierungEs ist davon auszugehen, dass die Symptome einer ÜberdosisFentanyldenen von intravenös gegebenemFentanylund anderen Opioiden entsprechen und eine Verstärkung seiner pharmakologischen Wirkungen darstellen. Die schwerwiegendsten unerwünschten Wirkungen sind dabei ein veränderter Bewusstseinszustand, Bewusstlosigkeit, Koma, Herz-Kreislauf-Versagen, Atemdepression, Atemnot und Atemstillstand, die tödlich enden können.
Zur unmittelbaren Behandlung einer Opioid-Überdosierung gehört die Entfernung derFentanyl-Acino-Dosiereinheit mittels des Applikators, falls sie sich noch im Mund befindet. Es muss sichergestellt werden, dass die Atemwege frei sind. Der Patient muss körperlich und verbal stimuliert, seine Bewusstseinslage und der Zustand von Atmung und Kreislauf müssen beurteilt werden. Bei Bedarf muss mechanisch beatmet werden (assistierte Beatmung).
Zur Behandlung einer Überdosierung (versehentliches Verschlucken) bei Patienten, die noch nicht mit Opioiden vorbehandelt waren, ist ein intravenöser Zugang zu legen und je nach klinischer IndikationNaloxonoder andere Opioid-Antagonisten zu geben. Die durch dieÜberdosis verursachte Atemdepression kann länger andauern als die Wirkungen des Opioid-Antagonisten (z.B. liegt die Halbwertszeit vonNaloxonim Bereich von 30 bis 81 Minuten), so dass eine wiederholte Gabe notwendig sein kann. Einzelheiten dazu sind in der Fachinformation des jeweiligen Opioid-Antagonisten zu finden.
Zur Behandlung einer Überdosierung bei Patienten unter einer Opioid-Basistherapie, sollte ein intravenöser Zugang gelegt werden. In einigen Fällen kann die wohlüberlegte Anwendung vonNaloxonoder einem anderen Opioid-Antagonisten angezeigt sein, dabei besteht aber das Risiko, ein akutes Entzugssyndrom auszulösen.
Obwohl nach Anwendung vonFentanyl-Acinokein Fall beobachtet wurde, bei dem ein die Atmung beeinträchtigender erhöhter Muskeltonus auftrat, besteht diese Möglichkeit nach Gabe vonFentanylund anderen Opioiden. Wenn dieser Fall auftritt, sollte er durch mechanische Beatmung durch Gabe eines Opioid-Antagonisten und als letzte Alternative mit einemMuskelrelaxansbehandelt werden.
Eigenschaften / WirkungenATC-Code:N02AB03
Wirkungsmechanismus /Pharmakodynamik/ Klinische Wirksamkeit
Der reine Opioid-AgonistFentanylwirkt primär durch Wechselwirkung mit µ-Opioid-Rezeptoren im Gehirn, dem Rückenmark und der glatten Muskulatur. Der primäre Angriffspunkt der therapeutischen Wirkung ist das zentrale Nervensystem (ZNS). Die aus klinischer Sicht nützlichste pharmakologische Wirkung der Wechselwirkung vonFentanylmit den µ-Opioid-Rezeptoren ist die Analgesie. Die analgetischen Wirkungen vonFentanylhängen vom Blutspiegel des arzneilich wirksamen Bestandteils ab, wobei die Verzögerung des Übergangs in das ZNS und aus dem ZNS berücksichtigt werden muss (ein Prozess mit einer Halbwertszeit von 3-5 Minuten). Bei Patienten ohne Vorbehandlung mit Opioiden treten die analgetischen Wirkungen bei Blutspiegeln von 1 bis 2ng/ml auf, während Blutspiegel von 10-20ng/ml zu einer chirurgischen Anästhesie und starker Atemdepression führen würden.
Bei Patienten mit chronischen Tumorschmerzen, die mit gleichbleibenden Dosen regelmässig angewendeter Opioide wirksam eingestellt sind, erreichteFentanyl-Acino15, 30, 45 und 60 Minuten nach der Anwendung eine signifikant stärkere Linderung der Durchbruchschmerzen als Placebo.
Sekundäre Wirkungen sind u.a. ein Anstieg des Tonus und eine Verminderung der Kontraktionen der glatten Muskulatur des Magen-Darm-Trakts, was zu einer Verlängerung der Durchgangszeit im Magen-Darm-Trakt führt und für die Obstipation hervorrufenden Wirkungen der Opioide verantwortlich sein dürfte.
Während Opioide im Allgemeinen den Tonus der glatten Muskulatur des Harntrakts erhöhen, schwankt die Gesamtwirkung, wobei in einigen Fällen Harndrang und in anderen Fällen Schwierigkeiten beim Harnlassen ausgelöst werden.
Alle Opioid-µ-Rezeptor-Agonisten, einschliesslichFentanyl, verursachen eine dosisabhängige Atemdepression. Das Risiko einer Atemdepression ist bei Schmerzpatienten und bei Patienten unter chronischerOpioidtherapiegeringer, weil hier eine Toleranzentwicklung gegenüber Atemdepression und anderen Opioid-Wirkungen eintritt. Bei Personen ohne Toleranzentwicklung treten die stärksten Wirkungen auf den Respirationstrakt in der Regel 15 bis 30 Minuten nach der Anwendung vonFentanyl-Acinoauf und können mehrere Stunden lang anhalten.
Die Erfahrung zur Anwendung vonFentanyl-Acinobei Kindern unter 16 Jahren ist begrenzt. In einer klinischen Studie wurden 15 Kinder (von 38) unter Opioid-Basistherapie und mit Durchbruchschmerzen, im Alter von 5 bis 15 Jahren, mitFentanyl-Acinobehandelt. Die Studie war zu klein, um Rückschlüsse auf die Unbedenklichkeit und Wirksamkeit in dieser Patientengruppe zu erlauben.
PharmakokinetikAllgemeine Einführung
Fentanylist stark lipophil und kann sehr rasch über die Mundschleimhaut und langsamer über den herkömmlichen gastrointestinalen Weg absorbiert werden. Es unterliegt einem Firstpass-Metabolismus in der Leber und dem Darm. Die Metaboliten tragen nicht zu den therapeutischen Wirkungen desFentanylsbei.
Absorption
DieAbsorptionspharmakokinetikvonFentanylausFentanyl-Acinobesteht aus dem Zusammenspiel einer schnellen Absorption durch die Mundschleimhaut und einer langsameren Absorption von geschlucktemFentanylaus dem Magen-Darm-Trakt. Etwa 25 % der Gesamtdosis werden schnell durch die Wangenschleimhaut absorbiert. Die restlichen 75 % der Gesamtdosis werden geschluckt und langsam aus dem Magen-Darm-Trakt absorbiert. Etwa 1/3 dieser Menge (25 % der Gesamtdosis) wird nicht über einen Firstpass-Effekt in der Leber oder im Darm eliminiert und wird systemisch verfügbar. Die absolute Bioverfügbarkeit im Vergleich zu intravenös gegebenemFentanylbeträgt etwa 50 %, die sich gleichmässig zwischen schneller Absorption durch die Mundschleimhaut und langsamerer Absorption aus dem Magen-Darm-Trakt verteilt. DieCmaxliegt nach Einnahme vonFentanyl-Acino(200 Mikrogramm bis 1600 Mikrogramm) zwischen 0.39 und 2.51ng/ml. DieTmaxbeträgt nach Einnahme einerFentanyl-Acino-Dosiereinheit (Bereich 20-480 Minuten) zwischen 20 und 40 Minuten.
Distribution
Tierexperimentelle Daten zeigen, dassFentanylzunächst schnell in Gehirn, Herz, Lunge, Nieren und Milz verteilt und dann langsamer in Muskeln und Fett umverteilt wird. Die Plasmaproteinbindung vonFentanylbeträgt 80-85 %. Das wichtigste Bindungsprotein ist das saure alpha-1-Glykoprotein, aber auch Albumin undLipoproteinetragen bis zu einem gewissen Mass dazu bei. Der freie Anteil vonFentanylsteigt bei Azidose. Das mittlere Verteilungsvolumen imsteadystate(Vss) beträgt 4 l/kg.
Metabolismus
Fentanylwird in der Leber und in der Darmschleimhaut über CYP3A4 zuNorfentanylmetabolisiert. In tierexperimentellen Studien istNorfentanylpharmakologisch nicht aktiv. Über 90 % der verabreichtenFentanyldosiswird durch Biotransformation zu N-desalkylierten undhydroxylierteninaktiven Metaboliten eliminiert.
Elimination
Weniger als 7 % der Dosis wird unverändert mit dem Harn ausgeschieden, und nur ca. 1 % wird unverändert mit den Fäzes ausgeschieden. Die Metaboliten werden hauptsächlich im Harn ausgeschieden, während die fäkale Ausscheidung eine geringere Rolle spielt. DieGesamtplasmaclearancevonFentanylliegt bei 0.5 l/h/kg (Bereich 0.3-0.7 l/h/kg). Die terminale Eliminationshalbwertszeit nach Anwendung vonFentanyl-Acinobeträgt ca. 7 Stunden.
Linearität/Nicht-Linearität
Die Dosisproportionalität über den Bereich der zur Verfügung stehenden Dosiereinheiten vonFentanyl-Acino(200 Mikrogramm bis 1600 Mikrogramm) wurde nachgewiesen.
Kinder
In einer klinischen Studie wurden 15 Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren unter Opioid-Basistherapie und mit Durchbruchschmerzen mitFentanyl-Acinobei Dosierungen von 200 Mikrogramm bis 600 Mikrogramm behandelt. Die auf den untersuchten Konzentrationen basierenden AUC-Werte waren bei jüngeren Kindern doppelt so hoch wie bei Jugendlichen (5.25 versus 2.65ng•h/ml) und viermal so hoch wie bei Erwachsenen (5.25 versus 1.20ng•h/ml). Unter Berücksichtigung des Körpergewichts warenClearanceund Verteilungsvolumen in diesen Altersgruppen vergleichbar.
Präklinische DatenBasierend auf den konventionellen Studien zur Sicherheitspharmakologie, Toxizität bei wiederholter Gabe undGenotoxizitätlassen die präklinischen Daten keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen.
Reproduktionstoxikologie
Studien zur embryo-fetalen Entwicklung bei Ratten und Kaninchen zeigten mit subkutaner Gabe von 100 oder 250 µg/kg keine Substanz-induzierten Missbildungen oder Entwicklungsstörungen bei Verabreichung während der Organogenese.
In einer Studie zur Fertilität und frühen embryonalen Entwicklung an Ratten wurde bei hohen Dosierungen (300 µg/kg/Tag) ein durch die männlichen Tiere vermittelter Effekt beobachtet. Dieser Effekt stimmt mit den sedierenden Auswirkungen vonFentanylim Tierversuch überein.
In Studien zur prä- und postnatalen Entwicklung an Ratten war bei ausgeprägtmaternaltoxischen Dosierungen die Überlebensrate der Nachkommen signifikant herabgesetzt. Weitere Befunde nach Verabreichung vonmaternaltoxischen Dosen waren bei F1-Jungtieren eine Verzögerung der physischen Entwicklung, der sensorischen Funktionen, der Reflexe und des Verhaltens. Diese Effekte könnten entweder indirekt durch ein verändertes Pflegeverhalten der Mutter und/oder eine verminderte Milchproduktion oder durch eine direkte Wirkung vonFentanylauf die Jungtiere ausgelöst worden sein.
Karzinogenität
Karzinogenitätsstudienergaben keine Hinweise auf einonkogenesPotential (26-wöchiger alternativer Haut-Bioassayan Tg.AC transgenen Mäusen; 2-jährige Studie an Ratten mit subkutaner Applikation).
Sonstige HinweiseHaltbarkeit
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit „Verw. bis“ bezeichneten Datum verwendet werden.
Besondere Lagerungshinweise
Nicht über 30°C lagern. Das Arzneimittel muss jederzeit, d.h. vor und nach der Anwendung, ausserhalb der Reichweite und Sicht von Kindern aufbewahrt werden.
Hinweise für die Handhabung
Lutschtabletten mit restlichem Wirkstoff sollten niemals weggeworfen oder verlegt werden. Gebrauchtes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu entsorgen.
Zulassungsnummer62’767 (Swissmedic)
PackungenFentanyl-Acino200 µg Lutschtabletten: Packungen zu 3 und 30 Dosiereinheiten (A+)
Fentanyl-Acino400 µgLutschtabletten:Packungen zu 3 und 30 Dosiereinheiten (A+)
Fentanyl-Acino600 µgLutschtabletten:Packungen zu 3 und 30 Dosiereinheiten (A+)
Fentanyl-Acino800 µgLutschtabletten:Packungen zu 3 und 30 Dosiereinheiten (A+)
Fentanyl-Acino1200 µgLutschtabletten:Packungen zu 3 und 30 Dosiereinheiten (A+)
Fentanyl-Acino1600 µgLutschtabletten:Packungen zu 3 und 30 Dosiereinheiten (A+)
ZulassungsinhaberinAcinoPharmaAG,Liesberg
Stand der InformationDezember 2010
|