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Arzneimittel aus therapeutischen Bereichen
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Quotient der geometrischen Mittelwerte bei Einnahme mit/ohne lnteraktionspartner (90% KI)
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Empfehlung für die gleichzeitige Verabreichung
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ANALEPTIKA
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Coffein1,* 150 mg
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Coffein AUC 1,26 (1,21–1,32) ↑ Coffein Cmax 1,12 (1,06–1,19) ↔ Coffein Cmin nicht untersucht (Hemmung von CYP1A2 durch Simprevir)
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Keine Dosisanpassung erforderlich.
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ANTIARRHYTHMIKA
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Digoxin1 0.25 mg
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Digoxin AUC 1.39 (1.16-1.67) ↑ Digoxin Cmax 1.31 (1.14-1.51) ↑ Digoxin Cmin nicht untersucht Die Verabreichung von Olysio zusammen mit Digoxin führte zu erhöhten Konzentrationen von Digoxin aufgrund der Inhibition des Transportproteins Pgp durch Simeprevir.
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Die Digoxin-Konzentrationen sollten überwacht und für die Titration der Digoxin-Dosis verwendet werden, um die gewünschte klinische Wirkung zu erzielen.
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Amiodaron Disopyramid* Flecainid Mexiletin* Propafenon Chinidin*
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Nicht untersucht. Die Verabreichung von Olysio zusammen mit diesen oral verabreichten Antiarrhythmika kann aufgrund der Inhibition der intestinalen CYP3A4-Enzymaktivität durch Simeprevir zu leichten Steigerungen der Konzentrationen dieser Antiarrhythmika führen.
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Vorsicht ist geboten und eine therapeutische Arzneimittelüberwachung dieser Antiarrhythmika, sofern verfügbar, wird empfohlen, wenn sie auf oralem Weg zusammen mit Olysio verabreicht werden.
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ANTIKOAGULANZIEN
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Warfarin1,* 10 mg und andere Vitamin-K-Antagonisten
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S-Warfarin AUC 1.04 (1.00-1.07) ↔ S-Warfarin Cmax 1.00 (0.94-1.06) ↔ S-Warfarin Cmin nicht untersucht
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Obwohl keine Veränderungen in der Pharmakokinetik von Warfarin erwartet werden, wird eine engmaschige Überwachung des INR-Werts im Zusammenhang mit allen Vitamin-K-Antagonisten empfohlen. Diese Empfehlung basiert auf möglichen Veränderungen der Leberfunktionen während der Behandlung mit Olysio.
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Coumarin-Derivate
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Nicht untersucht.
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Vermutlich keine Dosisanpassung erforderlich. Es wird allerdings empfohlen, den INR-Wert (International Normalised Ratio) zu überwachen.
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ANTIKONVULSIVA
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Carbamazepin Oxcarbazepin Phenobarbital Phenytoin
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Nicht untersucht. Die Verabreichung von Olysio zusammen mit Carbamazepin, Oxcarbazepin, Phenobarbital oder Phenytoin kann aufgrund der starken Induktion der CYP3A-Aktivität durch diese Antikonvulsiva zu einer signifikanten Abnahme der Plasmakonzentrationen von Simeprevir führen.
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Die gleichzeitige Anwendung dieser Antikonvulsiva mit Olysio ist kontraindiziert.
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ANTIDEPRESSIVA
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Escitalopram 10 mg einmal täglich
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Escitalopram AUC 1.00 (0.97-1.03) ↔ Escitalopram Cmax 1.03 (0.99-1.07) ↔ Escitalopram Cmin 1.00 (0.95-1.05) ↔ Simeprevir AUC 0.75 (0.68-0.83) ↓ Simeprevir Cmax 0.80 (0.71-0.89) ↓ Simeprevir Cmin 0.68 (0.59-0.79) ↓
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Keine Dosisanpassung erforderlich.
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ANTIHISTAMINIKA
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Astemizol* Terfenadin*
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Nicht untersucht. Astemizol und Terfenadin können Herzarrhythmie hervorrufen. Die Verabreichung von Olysio zusammen mit Astemizol und Terfenadin kann aufgrund der Inhibition der intestinalen CYP3A4-Enzymaktivität durch Simeprevir zu einem leichten Anstieg der Konzentrationen dieser Antihistaminika führen.
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Die gleichzeitige Verabreichung von Olysio und Astemizol oder Terfenadin wird nicht empfohlen.
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ANTIINFEKTIVA
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Antibiotika - Makroliden (systemische Einnahme)
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Azithromycin
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Nicht untersucht.
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Eine Dosisanpassung ist wahrscheinlich nicht erforderlich, wenn Olysio zusammen mit Azithromycin verabreicht wird.
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Erythromycin1 500 mg dreimal täglich
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Erythromycin AUC 1.90 (1.53-2.36) ↑ Erythromycin Cmax 1.59 (1.23-2.05) ↑ Erythromycin Cmin 3.08 (2.54-3.73) ↑ Simeprevir AUC 7.47 (6.41-8.70) ↑ Simeprevir Cmax 4.53 (3.91-5.25) ↑ Simeprevir Cmin 12.74 (10.19-15.93) ↑ Die Verabreichung von Olysio zusammen mit Erythromycin führte zu signifikant erhöhten Plasmakonzentrationen von Erythromycin und Simeprevir aufgrund der Inhibition der CYP3A-Enzymaktivität und des Transportproteins Pgp durch Erythromycin und Simeprevir.
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Die gleichzeitige Verabreichung von Olysio und systemischem Erythromycin wird nicht empfohlen.
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Clarithromycin Telithromycin*
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Nicht untersucht. Die Verabreichung von Olysio zusammen mit Clarithromycin oder Telithromycin kann aufgrund der Inhibition der CYP3A-Enzymaktivität durch diese Antibiotika zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Simeprevir führen.
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Die gleichzeitige Verabreichung von Olysio und Clarithromycin oder Telithromycin wird nicht empfohlen.
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Antimykotika (systemische Einnahme)
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Itraconazol Ketoconazol Posaconazol
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Nicht untersucht. Die Verabreichung von Olysio zusammen mit Itraconazol, Ketoconazol oder Posaconazol kann aufgrund einer starken Inhibition der CYP3A-Enzymaktivität durch diese Antimykotika zu signifikanten Anstiegen der Plasmakonzentrationen von Simeprevir führen.
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Die gleichzeitige Verabreichung von Olysio und systemischem Itraconazol, Ketoconazol oder Posaconazol wird nicht empfohlen.
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Fluconazol Voriconazol
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Nicht untersucht. Die Verabreichung von Olysio zusammen mit systemischem Fluconazol oder Voriconazol kann aufgrund einer leichten oder mässigen Inhibition der CYP3A-Enzymaktivität durch diese Antimykotika zu signifikanten Anstiegen der Plasmakonzentrationen von Simeprevir führen.
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Die gleichzeitige Verabreichung von Olysio und systemischem Fluconazol oder Voriconazol wird nicht empfohlen.
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Antimykobakterielle Substanzen
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Bedaquilin
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Nicht untersucht.
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Eine Dosisanpassung ist wahrscheinlich nicht erforderlich, wenn Olysio zusammen mit Bedaquilin verabreicht wird.
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Rifampicin1,2 600 mg einmal täglich
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Rifampicin AUC 1.00 (0.93-1.08) ↔ Rifampicin Cmax 0.92 (0.80-1.07) ↔ Rifampicin Cmin nicht untersucht 25-Desacetyl-Rifampicin AUC 1.24 (1.13-1.36) ↑ 25-Desacetyl-Rifampicin Cmax 1.08 (0.98-1.19) ↔ 25-Desacetyl-Rifampicin Cmin nicht untersucht. Simeprevir AUC 0.52 (0.41-0.67) ↓ Simeprevir Cmax 1.31 (1.03-1.66) ↑ Simeprevir Cmin 0.08 (0.06-0.11) ↓ Die Verabreichung von Olysio zusammen mit Rifampicin führte aufgrund der Induktion der CYP3A4-Enzymaktivität durch Rifampicin zu signifikant verringerten Plasmakonzentrationen von Simeprevir.
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Gleichzeitige Verabreichung von Olysio mit Rifampicin ist kontraindiziert, da die gleichzeitige Anwendung zu einem Verlust der therapeutischen Wirkung von Olysio führen kann.
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Rifabutin Rifapentin*
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Nicht untersucht. Die Verabreichung von Olysio zusammen mit Rifabutin oder Rifapentin kann aufgrund der Induktion der CYP3A4-Enzymaktivität durch diese antimykobakteriellen Substanzen zu signifikanten Abnahmen der Plasmakonzentrationen von Simeprevir führen.
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Die gleichzeitige Einnahme von Olysio mit Rifabutin oder Rifapentin ist kontraindiziert, da die gleichzeitige Anwendung zu einem Verlust der therapeutischen Wirkung von Olysio führen kann.
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ANTITUSSIVA
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Dextromethorphan1 (DXM) 30 mg
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DXM AUC 1.08 (0.87-1.35) ↑ DXM Cmax 1.21 (0.93-1.57) ↑ DXM Cmin nicht untersucht Dextrorphan AUC 1.09 (1.03-1.15) ↔ Dextrorphan Cmax 1.03 (0.93-1.15) ↔ Dextrorphan Cmin nicht untersucht
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Keine Dosisanpassung erforderlich.
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KALZIUMKANALBLOCKER (Orale Anwendung)
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Amlodipin Bepridil* Diltiazem Felodipin Nicardipin* Nifedipin Nisoldipin* Verapamil
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Nicht untersucht. Die Verabreichung von Olysio zusammen mit oral verabreichten Kalziumkanalblockern kann aufgrund der Inhibition der intestinalen CYP3A4-Enzymaktivität und/oder des Transportproteins Pgp durch Simeprevir zu erhöhten Plasmakonzentrationen der Kalziumkanalblocker führen.
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Vorsicht ist geboten und es wird eine klinische Überwachung der Patienten empfohlen, wenn Olysio zusammen mit oralen Kalziumkanalblockern verabreicht wird.
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GLUKOKORTICOIDE
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Dexamethason (systemisch)
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Nicht untersucht. Die Verabreichung von Olysio zusammen mit systemischem Dexamethason kann aufgrund einer mässigen Induktion der CYP3A4-Enzymaktivität durch Dexamethason zu verringerten Plasmakonzentrationen von Simeprevir führen.
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Die gleichzeitige Anwendung von Olysio mit systemischem Dexamethason ist kontraindiziert, da eine gleichzeitige Anwendung zu einem Verlust der therapeutischen Wirkung von Olysio führen kann.
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Budesonid Fluticason Methylprednisolon Prednison
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Nicht untersucht. Es wird keine klinisch relevante Arzneimittelinteraktion erwartet.
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Vermutlich keine Dosisanpassung erforderlich.
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GASTROINTESTINALE ARZNEIMITTEL
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Antazida
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Aluminium oder Magnesiumhydroxid, Calciumcarbonat
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Nicht untersucht. Es wird keine klinisch relevante Arzneimittelinteraktion erwartet.
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Vermutlich keine Dosisanpassung erforderlich.
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H2-Receptorantagonisten
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Cimetidin, Nizatidin*, Ranitidin
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Nicht untersucht. Es wird keine klinisch relevante Arzneimittelinteraktion erwartet.
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Vermutlich keine Dosisanpassung erforderlich.
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Propulsiva
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Cisaprid*
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Nicht untersucht. Cisaprid kann Herzarrhythmie verursachen. Die Verabreichung von Olysio zusammen mit Cisaprid kann aufgrund der Inhibition der intestinalen CYP3A4-Enzymaktivität durch Simeprevir zu erhöhten Konzentrationen von Cisaprid führen.
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Cisaprid führt zu einem erhöhten Risiko von cardialen Arrhythmien. Die gleichzeitige Verabreichung von Olysio und Cisaprid wird nicht empfohlen.
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Protonpumpeninhibitoren
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Omeprazol1 40 mg
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Omeprazole AUC 1.21 (1.00-1.46) ↑ Omeprazole Cmax 1.14 (0.93-1.39) ↑ Omeprazole Cmin nicht untersucht
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Keine Dosisanpassung erforderlich.
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Andere Protonen-pumpenhemmer; Dexlansoprazol Esomeprazol Lansoprazol Pantoprazol Rabeprazol
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Nicht untersucht. Es wird keine klinisch relevante Arzneimittelinteraktion erwartet.
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Vermutlich keine Dosisanpassung erforderlich.
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HCV PRODUCTS
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Antiviral
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Sofosbuvir3, 400 mg einmal täglich
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Sofosbuvir AUC 3.16 (2.25-4.44) ↑ Sofosbuvir Cmax 1.91 (1.26-2.90) ↑ Sofosbuvir Cmin nicht untersucht GS-331007(*) AUC 1.09 (0.87-1.37) ↔ GS-331007(*) Cmax 0.69 (0.52-0.93) ↓ GS-331007(*) Cmin nicht untersucht Simeprevir AUC 0.94 (0.67-1.33) ↔ Simeprevir Cmax 0.96 (0.71-1.30) ↔ Simeprevir Cmin nicht untersucht * ist ein Metabolit von Sofobuvir Die Verabreichung von Simeprevir zusammen mit Sofosbuvir führte zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Sofosbuvir, mit unveränderter Exposition des Nukleotid-Metaboliten GS-331007 oder Simeprevir.
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Die klinische Relevanz dieser Interaktion ist nicht vollständig bekannt.
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Daclatasvir1* 60 mg einmal täglich
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Daclatasvir AUC 1.96 (1.84-2.10) ↑ Daclatasvir Cmax 1.50 (1.39-1.62) ↑ Daclatasvir Cmin 2.68 (2.42-2.98) ↑ Simeprevir AUC 1.44 (1.32-1.56) ↑ Simeprevir Cmax 1.39 (1.27-1.52) ↑ Simeprevir Cmin 1.49 (1.33-1.67) ↑ Wahrscheinlicher Mechanismus: Inhibition von CYP 3A4 und P-gp (geringfügig) durch Simeprevir und BCRP-Inhibition durch Daclatasvir; eine Inhibition von P-gp und OATP 1B1 durch Daclatasvir kann auch mitwirken.
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Die klinische Relevanz dieser Interaktion ist nicht vollständig bekannt. In derzeit laufenden Studien wird eine passende Dosis von Daclatasvir gesucht. Bei Patienten mit chronischer HCV Infektion, welche Daklinza 30 mg einmal täglich mit Simeprevir erhielten, waren die Daclatasvir-Plasmakonzentrationen tiefer als bei denjenigen Patienten mit einer Dosis von 60 mg einmal täglich ohne Koadministration von Simeprevir.
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Ledipasvir*-haltige Arzneimittel1 30 mg einmal täglich
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Ledipasvir AUC 1.92 (1.77-2.07) ↑ Ledipasvir Cmax 1.81 (1.69-2.94) ↑ Ledipasvir Cmin nicht untersucht Simeprevir AUC 2.69 (2.44-2.96) ↑ Simeprevir Cmax 2.61 (2.34-2.86) ↑ Simeprevir Cmin nicht untersucht Die Konzentrationen von Ledipasvir und Simeprevir sind erhöht, wenn Simeprevir gleichzeitig mit Harvoni angewendet wird.
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Eine gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen.
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PFLANZLICHE PRÄPARATE
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Mariendistel (Silybum marianum)
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Nicht untersucht. Die Verabreichung von Olysio zusammen mit Mariendistel kann aufgrund der Inhibition der CYP3A-Enzymaktivität durch Mariendistel zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Simeprevir führen.
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Die gleichzeitige Verabreichung von Olysio und Mariendistel wird nicht empfohlen.
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Johanniskraut (Hypericum perforatum)
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Nicht untersucht. Die Verabreichung von Olysio zusammen mit Johanniskraut kann aufgrund der Induktion der CYP3A-Enzymaktivität durch Johanniskraut zu signifikant verringerten Plasmakonzentrationen von Simeprevir führen.
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Die gleichzeitige Anwendung von Olysio mit Johanniskraut ist kontraindiziert, da eine gleichzeitige Anwendung zu einem Verlust der therapeutischen Wirkung von Olysio führen kann.
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HIV-ARZNEIMITTEL
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Cobicistat*-haltige Arzneimittel
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Nicht untersucht. Die Verabreichung von Olysio zusammen mit einem Arzneimittel, das Cobicistat enthält, kann aufgrund der starken Inhibition der CYP3A-Enzymaktivität durch Cobicistat zu signifikant erhöhten Plasmakonzentrationen von Simeprevir führen.
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Die gleichzeitige Verabreichung von Olysio und einem Arzneimittel, das Cobicistat enthält, wird nicht empfohlen.
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Antiretrovirale Arzneimittel– CCR5-Antagonist
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Maraviroc
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Nicht untersucht. Eine Zunahme der Exposition von Maraviroc ist aufgrund einer milden Inhibition von CYP3A4 und P-gp durch Simeprevir möglich.
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Wird Olysio gleichzeitig mit Maraviroc verabreicht, ist Vorsicht geboten.
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Antiretrovirale Arzneimittel – Integrase-Inhibitor
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Raltegravir1 400 mg zweimal täglich
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Raltegravir AUC 1.08 (0.85-1.38) ↑ Raltegravir Cmax 1.03 (0.78-1.36) ↔ Raltegravir Cmin 1.14 (0.97-1.36) ↑ Simeprevir AUC 0.89 (0.81-0.98) ↔ Simeprevir Cmax 0.93 (0.85-1.02) ↔ Simeprevir Cmin 0.86 (0.75-0.98) ↓
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Keine Dosisanpassung erforderlich.
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Dolutegravir
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Nicht untersucht. Bei gleichzeitiger Verwendung von Olysio mit Dolutegravir wird keine klinisch relevante Interaktion erwartet.
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Eine Dosisanpassung ist wahrscheinlich nicht erforderlich, wenn Olysio zusammen mit Dolutegravir verabreicht wird.
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Antiretrovirale Arzneimittel – Nichtnukleosidische Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (NNRTI)
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Efavirenz1 600 mg einmal täglich
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Efavirenz AUC 0.90 (0.85-0.95) ↔ Efavirenz Cmax 0.97 (0.89-1.06) ↔ Efavirenz Cmin 0.87 (0.81-0.93) ↔ Simeprevir AUC 0.29 (0.26-0.33) ↓ Simeprevir Cmax 0.49 (0.44-0.54) ↓ Simeprevir Cmin 0.09 (0.08-0.12) ↓ Die Verabreichung von Olysio zusammen mit Efavirenz führte aufgrund der Induktion der CYP3A-Enzymaktivität durch Efavirenz zu signifikant verringerten Plasmakonzentrationen von Simeprevir.
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Die gleichzeitige Verabreichung von Olysio mit Efavirenz ist kontraindiziert, da eine gleichzeitige Anwendung zu einem Verlust der therapeutischen Wirkung von Olysio führen kann.
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Rilpivirin1 25 mg einmal täglich
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Rilpivirine AUC 1.12 (1.05-1.19) ↔ Rilpivirine Cmax 1.04 (0.95-1.13) ↔ Rilpivirine Cmin 1.25 (1.16-1.35) ↑ Simeprevir AUC 1.06 (0.94-1.19) ↔ Simeprevir Cmax 1.10 (0.97-1.26) ↑ Simeprevir Cmin 0.96 (0.83-1.11) ↔
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Keine Dosisanpassung erforderlich.
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Andere NNRTI (Delavirdin*, Etravirin, Nevirapin)
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Nicht untersucht. Die Verabreichung von Olysio zusammen mit Delavirdin, Etravirin oder Nevirapin kann aufgrund der Induktion [Etravirin oder Nevirapin] oder Inhibition [Delavirdin] der CYP3A-Enzymaktivität durch diese Arzneimittel zu veränderten Plasmakonzentrationen von Simeprevir führen.
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Die gleichzeitige Verabreichung von Olysio und Etravirin oder Nevirapin ist kontraindiziert, da diese zu einem Verlust der therapeutischen Wirkung von Olysio führen kann. Die gleichzeitige Verabreichung von Olysio mit Delavirdin wird nicht empfohlen.
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Antiretrovirale Arzneimittel – Nukleosidische oder Nukleotidische Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (N(t)RTIs)
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Tenofovirdisoproxil fumarat1 300 mg einmal täglich
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Tenofovir AUC 1.18 (1.13-1.24) ↔ Tenofovir Cmax 1.19 (1.10-1.30) ↑ Tenofovir Cmin 1.24 (1.15-1.33) ↑ Simeprevir AUC 0.86 (0.76-0.98) ↓ Simeprevir Cmax 0.85 (0.73-0.99) ↓ Simeprevir Cmin 0.93 (0.78-1.11) ↓
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Keine Dosisanpassung erforderlich.
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Andere NRTI (Abacavir, Didanosin, Emtricitabin, Lamivudin, Stavudin, Zidovudin)
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Nicht untersucht. Aufgrund unterschiedlicher Eliminationswege dieser NRTIs und Simeprevir wird keine klinisch relevante Arzneimittelinteraktion erwartet.
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Wahrscheinlich keine Dosisanpassung erforderlich.
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Antiretrovirale Arzneimittel – Proteaseinhibitoren (PI)
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Darunavir/Ritonavir1,4 800/100 mg einmal täglich
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Darunavir AUC 1,18 (1,11–1,25) ↑ Darunavir Cmax 1,04 (0,99–1,10) ↔ Darunavir Cmin 1,31 (1,13–1,52) ↑ Simeprevir AUC 2,59 (2,15–3,11)* ↑ Simeprevir Cmax 1,79 (1,55–2,06)* ↑ Simeprevir Cmin 4,58 (3,54–5,92)* ↑ Die Verabreichung von Olysio zusammen mit Darunavir/Ritonavir führte aufgrund der Inhibition der CYP3A-Enzymaktivität durch Darunavir/Ritonavir zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Simeprevir. * Darunavir/Ritonavir + 50 mg Simeprevir im Vergleich mit 150 mg Simeprevir allein.
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Die gleichzeitige Verabreichung von Olysio und Darunavir/Ritonavir wird nicht empfohlen.
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Ritonavir1,2 100 mg zweimal täglich
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Simeprevir AUC 7.18 (5.63-9.15) ↑ Simeprevir Cmax 4.70 (3.84-5.76) ↑ Simeprevir Cmin 14.35 (10.29-20.01) ↑ Die Verabreichung von Olysio zusammen mit Ritonavir führte aufgrund der starken Inhibition der CYP3A-Enzymaktivität durch Ritonavir zu signifikant erhöhten Plasmakonzentrationen von Simeprevir.
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Die gleichzeitige Verabreichung von Olysio und Ritonavir wird nicht empfohlen.
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Andere durch Ritonavir verstärkte oder nicht verstärkte HIV-PI [ritonavir-boosted or unboosted HIV-PIs] (Atazanavir, (Fos) Amprenavir, Lopinavir, Indinavir, Nelfinavir, Saquinavir, Tipranavir)
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Nicht untersucht. Die Verabreichung von Olysio zusammen mit durch Ritonavir verstärkten oder nicht verstärkten HIV-PI kann aufgrund der Induktion oder Inhibition der CYP3A-Enzymaktivität durch diese HIV-PI zu veränderten Plasmakonzentrationen von Simeprevir führen.
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Die gleichzeitige Verabreichung von Olysio und HIV-PIs mit oder ohne Ritonavir wird nicht empfohlen.
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HMG-CO-A-REDUKTASE-INHIBITOREN
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Rosuvastatin1 10 mg
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Rosuvastatin AUC 2.81 (2.34-3.37) ↑ Rosuvastatin Cmax 3.17 (2.57-3.91) ↑ Rosuvastatin Cmin nicht untersucht Die Verabreichung von Olysio zusammen mit Rosuvastatin führte aufgrund der Inhibition des Transportproteins OATP1B1/3 durch Simeprevir zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Rosuvastatin.
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Eine begleitende Therapie mit Rosuvastatin sollte abgesetzt werden. Es sei denn, die Weiterführung der Statin-Therapie ist unbedingt erforderlich. In diesem Fall sollte eine vorsichtige Titration der Rosuvastatin-Dosis und Verwendung der geringsten benötigten Dosis bei gleichzeitiger Überwachung der Sicherheit im Fall einer gleichzeitigen Verabreichung mit Olysio erfolgen und eine maximale Dosis von 10 mg/Tag Rosuvastatin nicht überschritten werden.
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Pitavastatin Pravastatin
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Nicht untersucht. Die Verabreichung von Olysio zusammen mit Pitavastatin oder Pravastatin führte aufgrund der Inhibition des Transportproteins OATP1B1/3 durch Simeprevir zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Pitavastatin und Pravastatin.
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Eine begleitende Therapie mit Pitavastatin oder Pravastatin sollte abgesetzt werden. Es sei denn, die Weiterführung der Statin-Therapie ist unbedingt erforderlich. In diesem Fall sollte eine vorsichtige Titration der Pitavastatin- und Pravastatin-Dosis und Verwendung der geringsten benötigten Dosis bei gleichzeitiger Überwachung der Sicherheit im Fall einer gleichzeitigen Verabreichung mit Olysio erfolgen.
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Atorvastatin1 40 mg
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Atorvastatin AUC 2.12 (1.72-2.62) ↑ Atorvastatin Cmax 1.70 (1.42-2.04) ↑ Atorvastatin Cmin nicht untersucht 2-OH-Atorvastatin AUC 2.29 (2.08-2.52) ↑ 2-OH-Atorvastatin Cmax 1.98 (1.70-2.31) ↑ 2-OH-Atorvastatin Cmin nicht untersucht Die Verabreichung von Olysio zusammen mit Atorvastatin führte aufgrund der Inhibition des Transportproteins OATP1B1/3 und/oder der CYP3A4-Enzymaktivität durch Simeprevir zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Atorvastatin.
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Eine begleitende Therapie mit Atorvastatin sollte abgesetzt werden. Es sei denn, die Weiterführung der Statin-Therapie ist unbedingt erforderlich. In diesem Fall sollte eine vorsichtige Titration der Atorvastatin-Dosis und Verwendung der geringsten benötigten Dosis bei gleichzeitiger Überwachung der Sicherheit im Fall einer gleichzeitigen Verabreichung mit Olysio erfolgen und eine maximale Dosis von 40 mg/Tag nicht überschritten werden.
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Simvastatin1 40 mg
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Simvastatin AUC 1.51 (1.32-1.73) ↑ Simvastatin Cmax 1.46 (1.17-1.82) ↑ Simvastatin Cmin nicht untersucht Simvastatin acid AUC 1.88 (1.63-2.17) ↑ Simvastatin acid Cmax 3.03 (2.49-3.69) ↑ Simvastatin acid Cmin nicht untersucht Die Verabreichung von Olysio zusammen mit Simvastatin führte aufgrund der Inhibition des Transportproteins OATP1B1 und/oder der CYP3A4-Enzymaktivität durch Simeprevir zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Simvastatin.
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Eine begleitende Therapie mit Simvastatin sollte abgesetzt werden. Es sei denn, die Weiterführung der Statin-Therapie ist unbedingt erforderlich. In diesem Fall sollte eine vorsichtige Titration der Simvastatin-Dosis und Verwendung der geringsten benötigten Dosis bei gleichzeitiger Überwachung der Sicherheit im Fall einer gleichzeitigen Verabreichung mit Olysio erfolgen.
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Lovastatin*
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Nicht untersucht. Die Verabreichung von Olysio zusammen mit Lovastatin kann aufgrund der Inhibition des Transportproteins OATP1B1 und/oder der CYP3A4-Enzymaktivität durch Simeprevir zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Lovastatin führen.
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Eine begleitende Therapie mit Lovastatin sollte abgesetzt werden. Es sei denn, die Weiterführung der Statin-Therapie ist unbedingt erforderlich. In diesem Fall sollte eine vorsichtige Titration der Lovastatin-Dosis und Verwendung der geringsten benötigten Dosis bei gleichzeitiger Überwachung der Sicherheit im Fall einer gleichzeitigen Verabreichung mit Olysio erfolgen.
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Fluvastatin
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Nicht untersucht. Eine Erhöhung der Fluvastatin Exposition kann nicht ausgeschlossen werden.
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Eine begleitende Therapie mit Fluvastatin sollte abgesetzt werden. Es sei denn, die Weiterführung der Statin-Therapie ist unbedingt erforderlich. In diesem Fall sollte eine vorsichtige Titration der Fluvastatin-Dosis und Verwendung der geringsten benötigten Dosis bei gleichzeitiger Überwachung der Sicherheit im Fall einer gleichzeitigen Verabreichung mit Olysio erfolgen.
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HORMONELLE KONTRAZEPTIVA
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Ethinylestradiol1 und Norethindron1 0.035 mg einmal täglich/ 1 mg einmal täglich
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Ethinylestradiol AUC 1.12 (1.05-1.20) ↔ Ethinylestradiol Cmax 1.18 (1.09-1.27) ↑ Ethinylestradiol Cmin 1.00 (0.89-1.13) ↔ Norethindron AUC 1.15 (1.08-1.22) ↔ Norethindron Cmax 1.06 (0.99-1.14) ↔ Norethindron Cmin 1.24 (1.13-1.35) ↑
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Keine Dosisanpassung erforderlich. Aufgrund signifikanter teratogener und/oder embryozider Wirkungen von Ribavirin müssen während der Behandlung mit Ribavirin zwei wirksame Verhütungsmethoden angewandt werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
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IMMUNSUPPRESSIVA
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Cyclosporin1,* 100 mg Patientenindividuelle Dosis5
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Cyclosporin AUC 1.19 (1.13-1.26) ↑ Cyclosporin Cmax 1.16 (1.07-1.26) ↑ Cyclosporin Cmin nicht untersucht. Simeprevir AUC 5.81 (3.56-9.48) ↑6 Simeprevir Cmax 4.74 (3.12-7.18) ↑6 Simeprevir Cmin nicht untersucht6 Die Verabreichung von Olysio zusammen mit Cyclosporin führte aufgrund einer Hemmung der Transportproteine OATP1B1, P-gp und CYP3A durch Cyclosporin zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Simeprevir.
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Die gleichzeitige Verabreichung von Olysio mit Cyclosporin wird nicht empfohlen.
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Tacrolimus1 2 mg Patientenindividuelle Dosis 5
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Tacrolimus AUC 0.83 (0.59-1.16) ↓ Tacrolimus Cmax 0.76 (0.65-0.90) ↓ Tacrolimus Cmin nicht untersucht Simeprevir AUC 1.85 (1.18-2.91) ↑7 Simeprevir Cmax 1.79 (1.22-2.62) ↑7 Simeprevir Cmin nicht untersucht7. Die Verabreichung von Olysio zusammen mit Tacrolimus führte aufgrund der Inhibition von Transportprotein OATP1B1 zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Simeprevir.
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Keine Dosisanpassung für beide Arzneimittel erforderlich, wenn Olysio zusammen mit Tacrolimus verabreicht wird. Eine Überwachung der Blutkonzentrationen von Tacrolimus wird empfohlen.
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Sirolimus
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Nicht untersucht. Die Verabreichung von Olysio zusammen mit Sirolimus kann zu leicht erhöhten oder verringerten Plasmakonzentrationen von Sirolimus führen.
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Es wird eine Überwachung der Sirolimus-Konzentration im Blut empfohlen.
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NARKOANALGETIKA
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Methadon8 30-150 mg einmal täglich, individuell angepasste Dosis
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R(-) Methadon AUC 0.99 (0.91-1.09) ↔ R(-) Methadon Cmax 1.03 (0.97-1.09) ↔ R(-) Methadon Cmin 1.02 (0.93-1.12) ↔
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Keine Dosisanpassung erforderlich.
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Buprenorphin Naloxon*
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Nicht untersucht. Es wird keine klinisch relevante Arzneimittelinteraktion erwartet.
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Vermutlich keine Dosisanpassung erforderlich.
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PHOSPHODIESTERASE-TYP-5-(PDE-5)-INHIBITOREN
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Sildenafil Tadalafil Vardenafil
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Nicht untersucht. Die Verabreichung von Olysio zusammen mit PDE-5-Inhibitoren kann aufgrund der Inhibition der intestinalen CYP3A4-Enzymaktivität durch Simeprevir zu leicht erhöhten Konzentrationen der PDE-5-Inhibitoren führen.
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Bei gleichzeitiger Verabreichung von Olysio und Sildenafil, Vardenafil oder Tadalafil in Dosen wie sie, zur Behandlung von Erektionsstörungen indiziert sind, ist vermutlich keine Dosisanpassung erforderlich. Eine Dosisanpassung des PDE5-Inhibitors kann bei gleichzeitiger Verabreichung von Olysio und Sildenafil oder Tadalafil erforderlich sein, wenn diese anhaltend in Dosierungen verabreicht werden, die zur Behandlung von pulmonaler Hypertonie verwendet werden. Erwägen Sie den Beginn der Behandlung mit der niedrigsten PDE5-Inhibitor-Dosis, erhöhen Sie diese je nach Bedarf und führen Sie gegebenenfalls ein klinisches Monitoring durch.
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SEDATIVA/ANXIOLYTIKA
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Midazolam1 Oral: 0.075 mg/kg Intravenös: 0.025 mg/kg
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Oral: Midazolam AUC 1.45 (1.35-1.57) ↑ Midazolam Cmax 1.31 (1.19-1.45) ↑ Midazolam Cmin nicht untersucht Intravenös: Midazolam AUC 1.10 (0.95-1.26) ↑ Midazolam Cmax 0.78 (0.52-1.17) ↓ Midazolam Cmin nicht untersucht Die Verabreichung von Olysio zusammen mit oral eingenommenem Midazolam führte aufgrund der leichten Inhibition der intestinalen CYP3A4-Enzymaktivität durch Simeprevir zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Midazolam.
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Vorsicht ist geboten, wenn dieses Arzneimittel mit engem therapeutischem Index in oraler Darreichungsform gleichzeitig mit Olysio verabreicht wird. Da Simeprevir bei der üblichen therapeutischen Exposition das intestinale aber nicht das hepatische CYP3A4 inhibiert, hat Simeprevir keine Auswirkungen auf die Plasmakonzentration von intravenös verabreichtem Midazolam.
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Triazolam (oral)
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Nicht untersucht. Aufgrund der Inhibition der intestinalen CYP3A4-Enzymaktivität durch Simeprevir kann ein leichter Anstieg der Konzentration von Triazolam erwartet werden.
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Vorsicht ist geboten, wenn dieses Arzneimittel mit engem therapeutischem Index in oraler Darreichungsform gleichzeitig mit Olysio verabreicht wird.
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STIMULANTIEN
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Methylphenidat
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Nicht untersucht. Es wird keine klinisch relevante Arzneimittelinteraktion erwartet.
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Vermutlich keine Dosisanpassung erforderlich.
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