Unerwünschte WirkungenNivolumab oder Nivolumab in Kombination mit anderen Therapeutika wird mit immunvermittelten unerwünschten Wirkungen assoziiert. Die meisten davon, einschliesslich schwerer unerwünschter Wirkungen, verschwanden nach Einleitung einer entsprechenden Therapie oder Absetzen von Nivolumab (siehe "Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen" unten).
Nivolumab als Monotherapie
Zusammenfassung des Sicherheitsprofils
Im gepoolten Datensatz von Nivolumab als Monotherapie bei unterschiedlichen Tumortypen (n = 5018) waren die häufigsten unerwünschten Wirkungen (≥10%) Müdigkeit (42,8%), Schmerzen im Bewegungsapparat (26,7%), Diarrhö (25,2%) Hautausschlag (23,5%), Übelkeit (22,1%), Husten (20,6%), Pruritus (19,3%), verminderter Appetit (17%), Arthralgie (16,3%), Verstopfung (15,8%), Atemnot (15,4%), Bauchschmerzen (15,3%), Infekt der oberen Atemwege (14,2%), Pyrexia (13%), Erbrechen (12,6%), Kopfschmerzen (12,1%) und Ödeme (10%). Die meisten unerwünschten Wirkungen waren leicht bis moderat (Grad 1 oder 2).
Basierend auf allen verfügbaren Daten war das Sicherheitsprofil mit Nivolumab 480 mg q4w im Vergleich zu Nivolumab 240 mg q2w oder 3 mg/kg q2w vergleichbar bis auf eine erhöhte Rate an Hypothyreosen (12,7% vs 8,7%) und Hyperthyreosen (9,1% vs 3,9%).
Tabellarische Zusammenfassung der unerwünschten Wirkungen
Die im gepoolten Datensatz berichteten unerwünschten Wirkungen für Patienten, die mit Nivolumab als Monotherapie bei metastasierten Tumortypen (n = 5018) behandelt wurden, werden in Tabelle 2 aufgeführt. Diese Reaktionen sind nach Systemorganklassen und Häufigkeit geordnet aufgeführt. Die Häufigkeiten sind folgendermassen definiert: sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100 bis < 1/10); gelegentlich (≥1/1'000 bis < 1/100); selten (≥1/10'000 bis < 1/1'000); sehr selten (< 1/10'000).
Tabelle 2: Unerwünschte
Wirkungen mit Nivolumab als
Monotherapie
Nivolumab Monotherapie
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Sehr häufig Infekt der oberen Atemwege (14,2%)
Häufig Pneumoniea, Bronchitis
Gutartige, bösartige und
unspezifische Neubildungen
(einschliesslich Zysten und
Polypen)
Selten Histiozytäre nekrotisierende Lymphadenitis (Kikuchi-Lymphadenitis)
Erkrankungen des Blut- und
Lymphsystems
Sehr häufig Lymphozytenzahl vermindert (37,5%)e, Hämoglobinwerte vermindert
(33,2%)e, Leukozytenzahl vermindert (14,6%)e, Neutrophilenzahl
vermindert (12,6%)a,e, Thrombozytenzahl vermindert (11,7%)e
Gelegentlich Eosinophilie
Nicht bekannt autoimmune hämolytische Anämieg
Erkrankungen des Immunsystems
Häufig infusionsbedingte Reaktion (inkl. Zytokinfreisetzungssyndrom)f,
Überempfindlichkeit (inkl. anaphylaktische Reaktionen)
Gelegentlich Sarkoidose
Nicht bekannt Abstossung eines soliden Organtransplantatsg,
graft-versus-host-diseaseg, hämophagozytische Lymphohistiozytoseg
Endokrine Erkrankungen
Sehr häufig Hyperglykämie (28,9%)e, Hypoglykämie (10,2%)e
Häufig Hypothyreose, Hyperthyreose
Gelegentlich Nebenniereninsuffizienzj, Hypopituitarismus, Hypophysitis,
Diabetes mellitus, diabetische Ketoazidose, Thyreoiditis
Stoffwechsel- und Ernährungsstö
rungen
Sehr häufig Albuminwerte vermindert (19,9%)e, Hyponatriämie (26,3%)e
Hyperkaliämie (19,2%)e, verminderter Appetit (17%), Hypokalzämie
(16,2%)e, Hypomagnesiämie (14,0%)e, Hypokaliämie (10,6%)e
Häufig Gewichtsverlust, Dehydratation, Hypermagnesiämiee,
Hypernatriämiee, Hyperkalzämiee
Gelegentlich metabolische Azidose
Erkrankungen des Nervensystems
Sehr häufig Kopfschmerzen (12,1%)
Häufig periphere Neuropathie, Schwindel
Gelegentlich Polyneuropathie, autoimmune Neuropathie (einschliesslich
Fazialis- und Abduzensparese)
Selten Guillain-Barré Syndrom, Demyelinisierung, myasthenisches Syndrom,
Enzephalitisa,k
Nicht bekannt transverse Myelitisg
Augenerkrankungen
Häufig verschwommenes Sehen, trockenes Auge
Gelegentlich Uveitis
Nicht bekannt Vogt-Koyanagi-Harada-Syndromg
Herzerkrankungen
Häufig Tachykardie
Gelegentlich Arrhythmie (inkl. ventrikuläre Arrhythmie), perikardiale
Erkrankungenh, Myokarditisa,b, Vorhofflimmern
Gefässerkrankungen
Häufig Hypertonie
Gelegentlich Vaskulitis
Erkrankungen der Atemwege, des
Brustraums und Mediastinums
Sehr häufig Husten (20,6%), Atemnot (15,4%)a
Häufig Pneumonitisa, Pleuraerguss
Gelegentlich Lungeninfiltration
Erkrankungen des Gastrointestin
altrakts
Sehr häufig Diarrhö (25,2%), Übelkeit (22,1%), erhöhte Lipasewerte (22,1%)e,
erhöhte Amylasewerte (19,3%)e, Verstopfung (15,8%),
Bauchschmerzen (15,3%), Erbrechen (12,6%)
Häufig Kolitisa, Stomatitis, Mundtrockenheit
Gelegentlich Pankreatitis, Gastritis
Selten Zwölffingerdarmgeschwür, exokrine Pankreasinsuffizienz, Zöliakie
Erkrankungen der Leber und
Galle
Sehr häufig erhöhte AST (28,4%)e, erhöhte alkalische Phosphatase (23,9%)e,
erhöhte ALT (22,8%)e
Häufig erhöhtes Gesamt-Bilirubine
Gelegentlich Hepatitis
Selten Cholestase
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Sehr häufig Rash (23,5%)c, Pruritus (19,3%)
Häufig Vitiligo, trockene Haut, Erythem, Alopezie
Gelegentlich Erythema multiforme, Psoriasis, Rosazea, Urtikaria
Selten Toxische epidermale Nekrolysea,b, Stevens-Johnson Syndroma
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und Knochenerkrank
ungen
Sehr häufig Schmerzen im Bewegungsapparat (26,7%)d, Arthralgie (16,3%)
Häufig Arthritis
Gelegentlich Polymyalgia rheumatica, Myositis (inkl. Polymyositis)a
Selten Myopathie, Rhabdomyolysea,b, Sjögren-Syndrom
Erkrankungen der Nieren und
Harnwege
Sehr häufig erhöhtes Kreatinin (26,8%)e
Häufig Nierenversagen (inkl. akuter Nierenschädigung)a
Selten tubuläre interstitielle Nephritis
Allgemeine Erkrankungen und
Beschwerden am Verabreichungsor
t
Sehr häufig Müdigkeit (42,8%), Pyrexie (13%)
Häufig Schmerzen, Thoraxschmerzen, Ödemei
Die in Tabelle 2 angegebenen Häufigkeiten der Nebenwirkungen sind möglicherweise nicht vollständig auf Nivolumab allein zurückzuführen, sondern können Beiträge der Grunderkrankung enthalten.
a Fälle mit tödlichem Verlauf wurden in bereits abgeschlossenen oder noch laufenden klinischen Studien berichtet.
b Beinhaltet Fälle, die in Studien ausserhalb des gepoolten Datensatzes berichtet wurden.
c Rash ist ein Sammelbegriff für makulopapulösen Ausschlag, erythematösen Ausschlag, juckenden Ausschlag, follikulären Ausschlag, makulären Ausschlag, morbiliformen Ausschlag, papulösen Ausschlag, pustulösen Ausschlag, papulosquamösen Ausschlag, bläschenförmigen Ausschlag, allgemeinen Ausschlag, exfoliativen Ausschlag, Dermatitis, akneiforme Dermatitis, allergische Dermatitis, atopische Dermatitis, bullöse Dermatitis, exfoliative Dermatitis, psoriasiforme Dermatitis und Arzneimittelexanthem.
d Schmerzen des Bewegungsapparates ist ein Sammelbegriff für Rückenschmerzen, Knochenschmerzen, muskuloskeletale Schmerzen in der Brust, muskuloskeletale Beschwerden, Myalgie, Nackenschmerzen, Schmerzen in den Extremitäten, Schmerzen in der Wirbelsäule.
e Die Häufigkeiten basieren auf der Anzahl der Patienten mit einer Veränderung des Laborwertes aller Grade gegenüber dem Ausgangswert, unabhängig von der Kausalität und basierend auf der Anzahl der Patienten, für die Veränderungen der Laborwerte gemeldet wurden.
f Infusionsreaktionen wurden in der Studie zu cHL häufiger beobachtet als bei soliden Tumoren. Beachten Sie dazu den Unterabschnitt "Infusionsreaktionen" im Abschnitt "Beschreibung ausgewählter unerwünschter Wirkungen - Nivolumab Monotherapie" .
g Fälle nach Markteinführung (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" )
h Perikardiale Erkrankungen ist ein Sammelbegriff für Perikarditis, Perikarderguss, Herzbeuteltamponade und Dressler Syndrom.
i Ödeme ist ein Sammelbegriff für generalisierte Ödeme, periphere Ödeme, periphere Schwellungen und Schwellungen.
j Beinhaltet Nebenniereninsuffizienz, sekundäre Nebennierenrindeninsuffizienz und akute Nebennierenrindeninsuffizienz.
k Einschliesslich Enzephalitis und limbische Enzephalitis
Nivolumab in Kombination mit Ipilimumab (mit oder ohne Chemotherapie)
Zusammenfassung des Sicherheitsprofils
Melanom und HCC
Im gepoolten Datensatz von Nivolumab 1 mg/kg in Kombination mit Ipilimumab 3 mg/kg beim Melanom (n = 448) und beim HCC (n=332) waren die häufigsten unerwünschten Wirkungen (≥10%) Müdigkeit (50%), Hautausschlag (48%), Diarrhö (39%), Pruritus (37%), Übelkeit (28%), Pyrexie (27%), Schmerzen im Bewegungsapparat (24%), verminderter Appetit (22%), Husten (21%), Erbrechen (20%), Bauchschmerzen (20%), Arthralgie (19%), Kopfschmerzen (18%), Atemnot (17%), Hypothyreose (16%), Verstopfung (15%), Oedema (14%), Infekt der oberen Atemwege (12%), Gewichtsverlust (11%) und Kolitis (10%).
Unerwünschte Wirkungen von Grad 3-5 traten bei 74% der Patienten unter Nivolumab in Kombination mit Ipilimumab auf.
Von den 313 Patienten, die mit Nivolumab 1 mg/kg in Kombination mit Ipilimumab 3 mg/kg in der Studie CA209067 behandelt wurden, hatten 154 (49%) das erste Auftreten von Grade 3-4 unerwünschten Wirkungen während der anfänglichen Kombinationstherapie-Phase. Von den 147 Patienten dieser Gruppe, bei denen die Behandlung in der Monotherapie-Phase fortgesetzt wurde, hatten 47 (32%) mindestens eine Grade 3-4 unerwünschte Wirkung während der Monotherapie-Phase.
In der klinischen Studie CA2099DW wurde bei Patienten, die Nivolumab 1 mg/kg in Kombination mit Ipilimumab 3 mg/kg erhalten haben, eine höhere Inzidenz von hepatischen Ereignissen (51,8%) beobachtet im Vergleich zu Lenvatinib oder Sorafenib (29,5%). Im Vergleich zu Lenvatinib oder Sorafenib wurden für Nivolumab plus Ipilimumab die folgenden Ereignisse häufiger (>5%) gemeldet: AST-Erhöhung (29,5 %) und ALT-Erhöhung (23,8 %).
RCC, CRC, MPM und OSCC
Im gepoolten Datensatz von Nivolumab 3 mg/kg oder 240 mg in Kombination mit Ipilimumab 1 mg/kg beim RCC, CRC, MPM und OSCC (n = 1549) waren die häufigsten unerwünschten Wirkungen (≥10%) Müdigkeit (45%), Hautausschlag (35%), Diarrhöe (33%), Schmerzen im Bewegungsapparat (32%), Pruritus (26%), Übelkeit (25%), Pyrexia (23%), Husten (22%), verminderter Appetit (20%), Arthralgie (19%), Hypothyreose (19%), Atemnot (18%), Anämie (18%), Verstopfung (18%), Bauchschmerzen (18%), Erbrechen (16%), Infektion der oberen Atemwege (14%), Kopfschmerzen (13%), Ödeme (13%), Pneumonie (10%). Die meisten unerwünschten Wirkungen waren leicht bis moderat (Grad 1 oder 2). Unerwünschte Wirkungen von Grad 3-5 traten bei 64% der Patienten unter Nivolumab in Kombination mit Ipilimumab auf.
NSCLC
Im Datensatz von Nivolumab 360 mg in Kombination mit Ipilimumab 1 mg/kg und 2 Zyklen Chemotherapie beim NSCLC (n = 358) waren die häufigsten (≥10%) unerwünschten Wirkungen Müdigkeit (51%), Übelkeit (34%), Diarrhö (31%), verminderter Appetit (31%), Schmerzen im Bewegungsapparat (31%), Rash (30%), Pruritus (24%), Verstopfung (23%), Husten (21%), Atemnot (20%), Erbrechen (20%), Hypothyreose (17%), Arthralgie (17%), Pyrexie (16%), Bauchschmerzen (13%), Alopezie (12%), Schwindel (11%) und Pneumonie (10%). Die meisten unerwünschten Wirkungen waren leicht bis moderat (Grad 1 oder 2). Die mediane Therapiedauer betrug 6,1 Monate (Bereich: 0,0-24,4 Monate) für Nivolumab in Kombination mit Ipilimumab und 2,5 Monate (Bereich: 0,0-67,7 Monate) für Chemotherapie allein.
Tabellarische Zusammenfassung der unerwünschten Wirkungen
Die im gepoolten Datensatz berichteten unerwünschten Wirkungen für Patienten, die mit Nivolumab 1 mg/kg in Kombination mit Ipilimumab 3 mg/kg beim Melanom und beim HCC (n = 780), oder mit Nivolumab 3 mg/kg oder 240 mg in Kombination mit Ipilimumab 1 mg/kg beim RCC, CRC, MPM und ösophagealen Plattenepithelkarzinom (OSCC) (n = 1549) oder mit Nivolumab 360 mg in Kombination mit Ipilimumab 1 mg/kg und platinbasierter Chemotherapie (n = 358) behandelt wurden, werden in Tabelle 3 aufgeführt. Diese Reaktionen sind nach Systemorganklassen und Häufigkeit geordnet aufgeführt. Die Häufigkeiten sind folgendermassen definiert: sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100 bis < 1/10); gelegentlich (≥1/1'000 bis < 1/100); selten (≥1/10'000 bis < 1/1'000); sehr selten (< 1/10'000). Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe sind die unerwünschten Wirkungen nach abnehmendem Schweregrad aufgeführt.
Tabelle 3: Unerwünsc
hte Wirkungen mit
Nivolumab in Kombina
tion mit Ipilimumab
(mit oder ohne
Chemotherapie)
Nivolumab 1 mg/kg in Nivolumab 3 mg/kg oder Nivolumab 360 mg in
Kombination mit 240 mg in Kombination Kombination mit Ipilimuma
Ipilimumab 3 mg/kg beim mit Ipilimumab 1 mg/kg b 1 mg/kg und Chemotherap
Melanom* und HCC* beim RCC*, CRC*, MPM** ie beim NSCLC***
und OSCC**
Infektionen und
parasitäre Erkrankun
gen
Sehr häufig Infekt der oberen Infekt der oberen Pneumonie (10%)
Atemwege (12%) Atemwege (14%), Pneumonie
(10%)
Häufig Pneumonie, Bronchitis Harnweginfekt, Bronchitis Konjunktivitis, Infekt
der oberen Atemwege
Gelegentlich aseptische Meningitis
Erkrankungen des
Blut- und Lymphsyste
ms
Sehr häufig Hämoglobinwerte Hämoglobinwerte verminder Hämoglobinwerte verminder
vermindert (48%)e, t (44%)e, Lymphozytenzahl t (72%)e, Lymphozytenzahl
Lymphozytenzahl vermindert (39%)e, vermindert (43%)e,
vermindert (41%)e, Thrombozytenzahl Neutrophilenzahl
Neutrophilenzahl vermindert (13%)e , vermindert (42%)e,
vermindert (19%)e, Leukozytenzahl vermindert Leukozytenzahl vermindert
Thrombozytenzahl (12%)e, Neutrophilenzahl (39%)e, Thrombozytenzahl
vermindert (19%)e, vermindert (12%)e vermindert (26%)e
Leukozytenzahl verminder
t (15%)e,
Häufig Eosinophilie Eosinophilie Febrile Neutropenie,
Eosinophilie
Selten autoimmune hämolytische
Anämie
Nicht bekannt autoimmune hämolytische autoimmune hämolytische
Anämief Anämief
Erkrankungen des
Immunsystems
Häufig infusionsbedingte infusionsbedingte infusionsbedingte
Reaktion (inkl. Reaktion (inkl. Zytokinfr Reaktion (inkl. Zytokinfr
Zytokinfreisetzungssyndr eisetzungssyndrom), eisetzungssyndrom),
om), Überempfindlichkeit Überempfindlichkeit Überempfindlichkeit
(inkl.anaphylaktische
Reaktion)
Gelegentlich Sarkoidose
Selten Sarkoidose
Nicht bekannt Abstossung eines Abstossung eines soliden Abstossung eines soliden
soliden Organtransplanta Organtransplantatsf, Organtransplantatsf,
tsf, Graft-versus-Host-D hämophagozytische Graft-versus-Host-Disease
iseasef, hämophagozytisc Lymphohistiozytosef f, hämophagozytische
he Lymphohistiozytosef Lymphohistiozytosef
Endokrine Erkrankung
en
Sehr häufig Hyperglykämie (47)e, Hyperglykämie (47%)e, Hyperglykämie (48%)e,
Hypothyreose (16%) Hypoglykämie (14%)e, Hypoglykämie (16%)e,
Hypothyreose (19%) Hypothyreose (17%)
Häufig Hyperthyreose, Hypophysi Hyperthyreose, Nebenniere Hyperthyreose, Nebenniere
tis, Thyreoiditis, ninsuffizienz, Hypophysit ninsuffizienz, Hypophysit
Nebenniereninsuffizienz, is, Diabetes mellitus, is, Thyreoiditis,
Diabetes mellitusb Hypopituitarismus, Anstieg des Schilddrüsen-
stimulierenden Hormons
Gelegentlich Hypopituitarismus, Sekundäre Nebenniereninsu Hypopituitarismus,
diabetische Ketoazidoseb ffizienz, diabetische Hypoparathyreoidismus
Ketoazidose, autoimmune
Schilddrüsenfunktionsstör
ung
Selten Hypoparathyreoidismus
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Sehr häufig Hyponatriämie (45%)e, Hyponatriämie (38%)e, Hyponatriämie (43%)e,
Hypokalzämie (32%)e, Hyperkaliämie (27%)e, Hypomagnesiämie (34%)e,
verminderter Appetit Hypokalzämie (26%)e, Hypokalzämie (32%)e,
(22%), Hypokaliämie verminderter Appetit verminderter Appetit
(20%)e, Hyperkaliämie (20%), Hypokaliämie(13%)e (31%), Hyperkaliämie
(18%)e, Gewichtsverlust , Hyperkalzämie (13%)e (25%)e, Hypokaliämie
(11%) (18%)e, Hyperkalzämie
(14%)e, Hypermagnesiämie
(12%)e
Häufig Dehydratation, Hypermagn Hypernatriämiee, Dehydratation, Hypoalbumi
esiämiee, Hypernatriämie Gewichtsverlust, nämie, Hypophosphatämie,
e, Hyperkalzämiee Hypermagnesiämiee, Hypernatriämiee
Hypophosphatämie,
Dehydratation
Gelegentlich Metabolische Azidose
Nicht bekannt Tumorlyse-Syndromf Tumorlyse-Syndromf Tumorlyse-Syndromf
Erkrankungen des
Nervensystems
Sehr häufig Kopfschmerzen (18%), Kopfschmerzen (13%) Schwindel (11%)
Häufig Schwindel, periphere Schwindel, periphere periphere Neuropathie
Neuropathie Neuropathie, Paresthesie
Gelegentlich Polyneuropathie, Enzephalitisa, Polyneurop Polyneuropathie,
Guillain-Barré Syndrom, athie, Fazialisparese, autoimmune Neuropathie
peroneale Neuropathie, Myasthenia gravis (einschliesslich
Neuritis, autoimmune Fazialis- und Abduzenspar
Neuropathie (einschliess ese), Enzephalitis
lich Fazialis- und
Abduzensparese),
Enzephalitis
Nicht bekannt transverse Myelitisf transverse Myelitisf transverse Myelitisf
Augenerkrankungen
Häufig Verschwommenes Sehen, Verschwommenes Sehen, trockene Augen, verschwom
Uveitis Conjunctivitis menes Sehen
Gelegentlich Uveitis Episkleritis
Nicht bekannt Vogt-Koyanagi-Harada-Syn Vogt-Koyanagi-Harada-Synd
dromf romf
Herzerkrankungen
Häufig Tachykardie, Vorhofflimm Tachykardie Tachykardie, Vorhofflimme
ern rn
Gelegentlich Arrhythmie (inkl. Arrhythmie (inkl. Bradykardie
ventrikuläre Arrhythmie) ventrikuläre Arrhythmie),
a, Myokarditisa,b Myokarditis
Nicht bekannt Perikarditisf Perikarditisf Perikarditisf
Gefässerkrankungen
Häufig Hypertonie Hypertonie Hypertonie
Erkrankungen der
Atemwege, des
Brustraums und
Mediastinums
Sehr häufig Husten (21%), Atemnot Husten (22%), Atemnot Husten (21%), Atemnot
(17%) (18%) (20%)
Häufig Pneumonitisa, Pleuraergu Pneumonitisa, Pleuraergus Pneumonitis, Pleuraerguss
ss sa
Erkrankungen des
Gastrointestinaltrak
ts
Sehr häufig Erhöhte Lipasewerte Erhöhte Lipasewerte Übelkeit (34%), Diarrhö
(49%)e, Diarrhö (39%), (41%)e, erhöhte Amylasewe (31%), Erbrechen (20%),
erhöhte Amylasewerte rte (34%)e, Diarrhö Verstopfung (23%),
(33%), Übelkeit (28%), (33%)g, Übelkeit (25%), Bauchschmerzen (13%),
Erbrechen (20%), Verstopfung (18%), erhöhte Lipasewerte
Bauchschmerzen (20%), Bauchschmerzen (18%), (34%), erhöhte Amylasewer
Verstopfung (15%), Erbrechen (16%) te (33%)
Kolitis (10%)a
Häufig Mundtrockenheit, Stomatitis, Kolitis, Stomatitis, Kolitis,
Stomatitis, Gastritis, Dyspepsia, Mundtrockenhei Mundtrockenheit,
Pankreatitis t, gastrointestinale Pankreatitis
Blutung, Gastritis,
Pankreatitis
Gelegentlich Duodenitis, intestinale
Perforationa
Selten Exokrine Pankreasinsuffi Exokrine Pankreasinsuffiz Exokrine Pankreasinsuffiz
zienz, Zöliakie ienz, Zöliakie ienz, Zöliakie
Erkrankungen der
Leber und Galle
Sehr häufig erhöhte ALT (56%)e, erhöhte AST (39%)e, erhöhte AST (35%)e,
erhöhte AST (55%)e, erhöhte ALT (38%)e, erhöhte ALT (39%)e,
erhöhte alkalische erhöhte alkalische erhöhte alkalische
Phosphatase (37%)e, Phosphatase (29%)e, Phosphatase (34%)e
erhöhtes Gesamt-Bilirubi erhöhtes Gesamt-Bilirubin
n (26%)e (13%)e
Häufig Hepatitis Hepatitis Hepatitis, erhöhtes
Gesamt-Bilirubine
Gelegentlich erhöhte Gamma-Glutamyltra
nsferase
Erkrankungen der
Haut und des Unterha
utzellgewebes
Sehr häufig Rash (48%)c, Pruritus Rash (35%)c, Pruritus Rash (30%)c, Pruritus
(37%) (26%) (24%), Alopezie (12%)
Häufig Trockene Haut, Vitiligo, Trockene Haut, Erythem, trockene Haut, Erythem,
Erythem, Alopezie, Alopezie Urtikaria
Urtikaria
Gelegentlich Psoriasis, Erythema Psoriasis, Stevens-Johnso
multiforme, Lichen n-Syndrom
sclerosus
Selten Toxische epidermale Vitiligo
Nekrolysea,b, Stevens-Jo
hnson Syndroma,b
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Sehr häufig Schmerzen im Bewegungsap Schmerzen im Bewegungsapp Schmerzen im Bewegungsapp
parat (24%)d, Arthralgie arat (32%)d, Arthralgie arat (31%)d, Arthralgie
(19%) (19%) (17%)
Häufig Arthritis Arthritis, Muskelschwäche Arthritis, Muskelspasmen
Gelegentlich Myositis (inkl. Myositis, Gelenksteife Polymyalgia rheumatica,
Polymyositis)a,b, Muskelschwäche
Myopathie, Spondylarthro
pathie, Sjögren-Syndrom,
Rhabdomyolysea,b
Selten Rhabdomyolyse, nekrotisie
rende Myositis
Erkrankungen der
Nieren und Harnwege
Sehr häufig Erhöhtes Kreatinin erhöhtes Kreatinin (29%)e erhöhtes Kreatinin (30%)e
(26%)e
Häufig Nierenversagen (inkl. Nierenversagen (inkl. Nierenversagen (inkl.
akuter Nierenschädigung) akuter Nierenschädigung) akuter Nierenschädigung)
a
Gelegentlich tubuläre interstitielle tubuläre interstitielle Nephritis
Nephritis Nephritis
Selten Nicht-infektiöse Zystitis
Allgemeine Erkrankun
gen und Beschwerden
am Verabreichungsort
Sehr häufig Müdigkeit (50%), Müdigkeit (45%), Pyrexie Müdigkeit (51%), Pyrexie
Pyrexie (27%), Ödeme (23%), Ödeme (13%) (16%)
(inkl. periphere Ödeme)
(14%)
Häufig Schmerzen, Thoraxschmerz Thoraxschmerzen, Ödeme (inkl. periphere
en Grippeähnliche Erkrankung Ödeme), Thoraxschmerzen,
, Schmerzen, Schüttelfros Schüttelfrost
t
Gelegentlich Ödeme im Gesicht
* Melanom, HCC, RCC und CRC: Nivolumab in Kombination mit Ipilimumab für die ersten 4 Dosen, gefolgt von Nivolumab Monotherapie.
** MPM und OSCC: Nivolumab alle 2 Wochen in Kombination mit Ipilimumab alle 6 Wochen
*** NSCLC: Nivolumab alle 3 Wochen in Kombination mit Ipilimumab alle 6 Wochen und platinbasierter Chemotherapie alle 3 Wochen für 2 Zyklen, dann gefolgt von Nivolumab alle 3 Wochen in Kombination mit Ipilimumab alle 6 Wochen.
a Fälle mit tödlichem Verlauf wurden in bereits abgeschlossenen oder noch laufenden klinischen Studien berichtet.
b Auch in Studien ausserhalb des gepoolten Datensatzes berichtet. Die Häufigkeit basiert auf der programmweiten Exposition.
c Rash ist ein Sammelbegriff für makulopapulösen Ausschlag, erythematösen Ausschlag, juckenden Ausschlag, makulären Ausschlag, morbiliformen Ausschlag, papulösen Ausschlag, bläschenförmigen Ausschlag, allgemeinen Ausschlag, Dermatitis, akneiforme Dermatitis, allergische Dermatitis, atopische Dermatitis, bullöse Dermatitis, und Arzneimittelexanthem.
Für die gepoolten Nebenwirkungen für Melanom wurden folgende zusätzlichen Begriffe aufgenommen: follikulärer Ausschlag, pustulöser Ausschlag, papulosquamöser Ausschlag, exfoliativer Ausschlag, exfoliative Dermatitis und psoriasiforme Dermatitis.
Für die gepoolten Nebenwirkungen für RCC, CRC, MPM und OSCC wurden folgende zusätzliche Begriffe aufgenommen: follikulärer Ausschlag, pustulöser Ausschlag, papulosquamöser Ausschlag, exfoliativer Ausschlag, exfoliative Dermatitis, psoriasiforme Dermatitis, Akne, Kontaktdermatitis, dyshidrotisches Ekzem, Ekzem, fixierte Eruption, palmar-plantares Erythrodysaethesie -Syndrom, Hautexfoliation, Hautreaktion, Steven-Johnsons Syndrom, Hauttoxizität, toxische Hauteruption und Urtikaria.
d Schmerzen des Bewegungsapparates ist ein Sammelbegriff für Rückenschmerzen, Knochenschmerzen, muskuloskeletale Schmerzen in der Brust, muskuloskeletale Beschwerden, Myalgie, Nackenschmerzen, Schmerzen in den Extremitäten, Schmerzen in der Wirbelsäule. Für die gepoolten Nebenwirkungen für RCC, CRC, MPM und OSCC wurden folgende zusätzliche Begriffe einbezogen: Flankenschmerz, muskuloskelettale Steifheit, Muskelkrämpfe, Muskelzucken, nicht-kardiale Thoraxschmerzen und Polymyalgia rheumatica.
e Die Häufigkeiten basieren auf der Anzahl der Patienten mit einer Veränderung des Laborwertes aller Grade gegenüber dem Ausgangswert, unabhängig von der Kausalität und basierend auf der Anzahl der Patienten, für die Veränderungen der Laborwerte gemeldet wurden.
f Fälle nach Markteinführung (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" )
g Diarrhö ist ein Sammelbegriff, der Enteritis und infektiöse Enteritis umfasst.
h Hypothyreose ist ein Sammelbegriff, der autoimmune Hypothyreose, zentrale Hypothyreose, Thyroiditis, autoimmune Thyroiditis, chronische Thyroiditis umfasst
Nivolumab in Kombination mit Chemotherapie
Zusammenfassung des Sicherheitsprofils
OSCC, UC, NSCLC und GC/GEJC/OC
Im gepoolten Datensatz von Nivolumab 240 mg alle 2 Wochen oder 360 mg alle 3 Wochen
in Kombination mit Chemotherapie über verschiedene Tumorarten (n = 1800) hinwegwaren die häufigsten unerwünschten Wirkungen (≥10%) Übelkeit (48%), Anämie (45%), Müdigkeit (40%), periphere Neuropathie (33%), verminderter Appetit (31%), Verstopfung (31%), Diarrhö (28%), Erbrechen (24%), Hautausschlag (19%), Stomatitis (18%), Bauchschmerzen (18%), Schmerzen im Bewegungsapparat (18%), Pyrexie (16%), Husten (13%), Ödeme (12%) und Pruritus (11%).
Unerwünschte Wirkungen von Grad 3-5 traten bei 69% der Patienten unter Nivolumab in Kombination mit Chemotherapie auf.
In der Studie CA209-901 waren schwere (Grad 3-4) und schwerwiegende akute Nierenschädigungen die am häufigsten gemeldeten unerwünschten Nebenwirkungen, welche bei 4,9% bzw. 4,3% der Patienten gemeldet wurden, die Nivolumab mit Cisplatin/Gemcitabin erhielten, im Vergleich zu 1,0% bzw. 1,4% bei mit Cisplatin/Gemcitabin behandelten Patienten, und waren die am häufigsten gemeldeten unerwünschten Nebenwirkungen, die bei 3,0% der Patienten, die Nivolumab in Kombination mit Cisplatin/Gemcitabin erhielten, im Vergleich zu 1,7% bei den mit Cisplatin/Gemcitabin behandelten Patienten, zum Abbruch der Behandlung führten. Bei einem Patienten mit einer akuten Nierenschädigung des Grades 3 in der Gruppe Nivolumab mit Cisplatin/Gemcitabin kam es zu einer Verschlechterung mit tödlichem Ausgang.
Tabellarische Zusammenfassung der unerwünschten Wirkungen
Die im gepoolten Datensatz berichteten unerwünschten Wirkungen für Patienten, die mit Nivolumab in Kombination mit Chemotherapie (n=1800) behandelt wurden, werden in Tabelle 4 aufgeführt. Diese Reaktionen sind nach Systemorganklassen und Häufigkeit geordnet aufgeführt. Die Häufigkeiten sind folgendermassen definiert: sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100 bis < 1/10); gelegentlich (≥1/1'000 bis < 1/100); selten (≥1/10'000 bis < 1/1'000); sehr selten (< 1/10'000); nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden). Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe sind die unerwünschten Wirkungen nach abnehmendem Schweregrad aufgeführt.
Tabelle 4: Unerwünschte
Wirkungen mit Nivolumab in
Kombination mit Chemotherapie
Nivolumab in Kombination mit Chemotherapie
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Häufig Infekt der oberen Atemwege, Pneumonie
Erkrankungen des Blut- und
Lymphsystems
Sehr häufig Neutrophilenzahl vermindert (69%)a, Hämoglobinwerte vermindert
(70%)a, Leukozytenzahl vermindert (64%)a, Lymphozytenzahl
vermindert (59%)a, Thrombozytenzahl vermindert (54%)a
Häufig febrile Neutropenie, Sepsis
Gelegentlich Eosinophilie
Erkrankungen des Immunsystems
Häufig Infusionsbedingte Reaktion (inkl. Zytokinfreisetzungssyndrom),
Überempfindlichkeit
Endokrine Erkrankungen
Sehr häufig Hyperglykämie (40%)a, Hypoglykämie (11%)a
Häufig Hypothyreose, Hyperthyreose, Diabetes Mellitus
Gelegentlich Nebenniereninsuffizienz, Hypopituitarismus, Thyroiditis,
Hypophysitis
Stoffwechsel- und Ernährungsst
örungen
Sehr häufig Hypokalzämie (37%)a, Hyponatriämie (37%)a, Hypomagnesiämie (39%)a,
verminderter Appetit (31%), Hypokaliämie (21%)a, Hyperkaliämie
(23%)a
Häufig Hypoalbuminämie, Hypernatriämiea, Hyperkalzämiea,
Hypermagnesiämiea, Hypophosphatämie
Erkrankungen des Nervensystems
Sehr häufig periphere Neuropathie (33%)
Häufig Kopfschmerzen, Schwindel, Parästhesie
Gelegentlich Guillain-Barré Syndrom
Augenerkrankungen
Häufig trockenes Auge, verschwommenes Sehen
Gelegentlich Uveitis
Herzerkrankungen
Häufig Tachykardie, Vorhofflimmern, Perikarderguss
Gelegentlich Myokarditis, Arrhythmie (inkl. ventrikuläre Arrhythmie)
Gefässerkrankungen
Häufig Hypertonie, Thrombose, Embolie, Vaskulitis
Erkrankungen der Atemwege,
des Brustraums und Mediastinum
s
Sehr häufig Husten (13%)
Häufig Atemnot, Pneumonitis
Erkrankungen des Gastrointesti
naltrakts
Sehr häufig Übelkeit (48%), erhöhte Amylasewerte (31%) a, Diarrhö (28%),
Verstopfung (31%), Erbrechen (24%), erhöhte Lipasewerte (20%) a,
Stomatitis (18%), Bauchschmerzen (18%)
Häufig Mundtrockenheit, Kollitis
Gelegentlich Pankreatitis
Nicht bekannt Exokrine Pankreasinsuffizienz
Erkrankungen der Leber und
Galle
Sehr häufig erhöhte AST (37%)a, erhöhte ALT (32%)a, erhöhte alkalische
Phosphatase (28%)a, erhöhtes Gesamt-Bilirubin (14%)a
Gelegentlich Hepatitis
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Sehr häufig Rash (19%)b, Pruritus (11%)
Häufig Palmar-plantare Erythrodysästhesie, Alopezie, trockene Haut,
Hyperpigmentierung, Erythem
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und Knochenerkran
kungen
Sehr häufig Schmerzen im Bewegungsapparat (18%)c
Häufig Arthralgie, Muskelschwäche
Gelegentlich Myositis, Rhabdomyolyse
Erkrankungen der Nieren und
Harnwege
Häufig Nierenversagen (inkl. akuter Nierenschädigung)
Gelegentlich Nephritis
Allgemeine Erkrankungen und
Beschwerden am Verabreichungso
rt
Sehr häufig Müdigkeit (40%), Pyrexie (16%), Ödeme (inkl. periphere Ödeme) (12%)
Häufig Unwohlsein
a Die Häufigkeiten basieren auf der Anzahl der Patienten mit einer Veränderung des Laborwertes aller Grade gegenüber dem Ausgangswert, unabhängig von der Kausalität und basierend auf der Anzahl der Patienten, für die Veränderungen der Laborwerte gemeldet wurden.
b Rash ist ein Sammelbegriff für makulopapulösen Ausschlag, exfoliativen Ausschlag, vesikulären Ausschlag, erythematösen Ausschlag, juckenden Ausschlag, makulären Ausschlag, papulösen Ausschlag, morbilliformen Ausschlag, generalisierten Ausschlag, nodulären Ausschlag, Dermatitis, akneiforme Dermatitis, allergische Dermatitis, atopische Dermatitis, bullöse Dermatitis und Arzneimittelexanthem.
c Schmerzen des Bewegungsapparates ist ein Sammelbegriff für Rückenschmerzen, Knochenschmerzen, muskuloskeletale Schmerzen in der Brust, muskuloskeletale Beschwerden, Myalgie, Nackenschmerzen, Schmerzen in den Extremitäten, Sakralschmerzen, Schmerzen in der Wirbelsäule.
Nivolumab in Kombination mit Cabozantinib (siehe "Dosierung/Anwendung" )
Zusammenfassung des Sicherheitsprofils
Bevor Sie eine Therapie mit Nivolumab in Kombination mit Cabozantinib beginnen, beachten Sie die Fachinformation von Cabozantinib.
Die häufigsten unerwünschten Wirkungen (≥10%) im Datensatz von Nivolumab 240 mg in Kombination mit Cabozantinib 40 mg beim RCC waren Diarrhö (64,7%), Fatigue (51,3%), palmar-plantares Erythrodysästhestesiesyndrom (40,0%), Schleimhautentzündung (38,8%), muskuloskelletale Schmerzen (37,5%), Hypertonie (37,2%), Hautausschlag (36,3%), Hypothyreose (35,6%), verminderter Appetit (30,3%), Übelkeit (28,8%), Bauchschmerzen (25,0%), Dysgeusie (23,8%), Infektionen der oberen Atemwege (20,6%), Husten (20,6%), Pruritus (20,6%), Arthralgie (19,4%), Erbrechen (18,4%), Dysphonie (17,8%), Kopfsschmerzen (16,3%), Dyspepsie (15,9%), Schwindel (14,1%), Obstipation (14,1%), Pyrexie (14,1%), Ödeme (13,4%), Muskelkrämpfe (12,2%), Dyspnoe (11,6%), Proteinurie (10,9%) and Hyperthyreose (10,0%). Die meisten unerwünschten Wirkungen waren leicht bis moderat (Grad 1 oder 2).
Im Vergleich zu Nivolumab als Monotherapie wurden die folgenden unerwünschten Wirkungen häufiger für Nivolumab in Kombination mit Cabozantinib berichtet: Diarrhö, palmar-plantares Erythrodysästhesiesyndrom, Hypertonie, Hypothyreose, ALT- und AST-Erhöhungen, Dysgeusie, Schleimhautentzündungen und Thrombembolien (siehe Tabellarische Zusammenfassung der unerwünschten Wirkungen und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
Tabellarische Zusammenfassung der unerwünschten Wirkungen
Die im Datensatz berichteten unerwünschten Wirkungen für Patienten, die mit Nivolumab 240 mg in Kombination mit 40 mg Cabozantinib (n = 320) behandelt wurden, werden in Tabelle 5 aufgeführt. Diese Reaktionen sind nach Systemorganklassen und Häufigkeit geordnet aufgeführt. Die Häufigkeiten sind folgendermassen definiert: sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100 bis < 1/10); gelegentlich (≥1/1'000 bis < 1/100); selten (≥1/10'000 bis < 1/1'000); sehr selten (< 1/10'000); nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden). Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe sind die unerwünschten Wirkungen nach abnehmendem Schweregrad aufgeführt.
Tabelle 5: Unerwünsch
te Wirkungen mit
Nivolumab in Kombinat
ion mit Cabozantinib
Infektionen und
parasitäre Erkrankung
en
Sehr häufig Infekt der oberen Atemwege (20,6%)a
Häufig Pneumonieb
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Sehr häufig Lymphozytenzahl vermindert (43,9%)x, Thrombozytenzahl vermindert (41,5%)x,
Leukozytenzahl vermindert (38,3%)x, Hämoglobinwerte vermindert (38,3%)x,
Neutrophilenzahl vermindert (35,8%)x
Häufig Eosinophilie
Erkrankungen des
Immunsystems
Häufig Überempfindlichkeit (einschliesslich anaphylaktische Reaktion)
Gelegentlich infusionsbedingte Überempfindlichkeitsreaktion
Endokrine Erkrankunge
n
Sehr häufig Hyperglykämie (44,7%)x, Hypothyreose (35,6%)c, Hypoglykämie (26,0%)x,
Hyperthyreose (10,0%)
Häufig Nebenniereninsuffizienz
Gelegentlich Hypophysitis, Thyreoiditisd
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Sehr häufig Hypophosphatämie (69,7%)x, Hypokalzämie (58,0%)x, Hypomagnesiämie (52,3%)x,
Hyponatriämie (47,9%)x, Hyperkaliämie (38,2%)x, verminderter Appetit
(30,3%), Hypokaliämie (21,5%)x, Hypermagnesiämie (16,6%)x, Hypernatriämie
(12,0%)x, Gewichtsverlust (11,6%), Hyperkalzämie (10,5%)x
Häufig Dehydrierung, Cholesterin-Anstieg im Blut, Hypertriglyzeridämie
Erkrankungen des
Nervensystems
Sehr häufig Dysgeusie (23,8%), Kopfschmerzen (16,3%), Schwindel (14,1%)e
Häufig periphere Neuropathief
Gelegentlich autoimmune Enzephalitis, Guillain-Barré Syndrom, myasthenisches Syndrom
Erkrankungen von Ohr
und Labyrinth
Häufig Tinnitus
Augenerkrankungen
Häufig trockenes Augeg, verschwommenes Sehen
Gelegentlich Uveitis
Herzerkrankungen
Häufig Vorhofflimmern, Tachykardieh
Gelegentlich Myokarditis
Gefässerkrankungen
Sehr häufig Hypertonie (37,2%)i
Häufig Thrombosej
Erkrankungen der
Atemwege, des
Brustraums und
Mediastinums
Sehr häufig Dysphonie (17,8%), Dyspnoe (11,6%), Husten (20,6%)l
Häufig Pneumonitisk, Lungenembolie, Pleuraerguss, Epistaxis
Erkrankungen des
Gastrointestinaltrakt
s
Sehr häufig Diarrhö (64,7%), Schleimhautentzündung (38,8%)m, Übelkeit (28,8%),
Bauchschmerzen (11,9%)n, Erbrechen (18,4%), Obstipation (14,9%), Dyspepsie
(15,9%)o
Häufig Kolitis, Gastritis, Schmerzen im Mund, Mundtrockenheit, Hämorrhoiden
Gelegentlich Pankreatitisp, intestinale Perforationy, Glossodynie
Nicht bekannt Exokrine Pankreasinsuffizienz, Zöliakie
Leber- und Gallenerkr
ankungen
Sehr häufig ALT erhöht (79,7%)x, AST erhöht (78,5%)x, alkalische Phosphatase erhöht
(41,6%)x, Lipase erhöht (42,5%)x, Amylase erhöht (42,1%)x, Gesamtbilirubin
erhöht (17,4%)x
Häufig Hepatitisq
Erkrankungen der
Haut und des Unterhau
tzellgewebes
Sehr häufig palmar-plantares Erythrodysästhesiesyndrom (40,0%), Hautausschlag (36,3%)r,
Pruritus (20,6%)
Häufig trockene Haut, Alopezie, Erythem, Änderung der Haarfarbe
Gelegentlich Psoriasis, Urtikaria
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Sehr häufig Arthralgie (19,4%), Muskelkrämpfe (12,2%), muskuloskelettale Schmerzen
(37,5%)s
Häufig Arthritist
Gelegentlich Myopathie, Kieferosteonekrose, Fisteln
Erkrankungen der
Nieren und Harnwege
Sehr häufig Kreatinin erhöht (40,4%)x, Proteinurie (10,9%)
Häufig Nierenversagen, akute Nierenschädigung
Gelegentlich Nephritis
Allgemeine Erkrankung
en und Beschwerden
am Verabreichungsort
Sehr häufig Fatigue (42,5%)u, Ödeme (13,4%)v, Pyrexie (14,1%)
Häufig Schmerzen, Thoraxschmerzenw
Die in Tabelle 5 angegebenen Häufigkeiten der Nebenwirkungen sind möglicherweise nicht vollständig auf Nivolumab allein zurückzuführen, sondern können Beiträge der Grunderkrankung oder des in Kombination verwendeten Arzneimittels enthalten.
a Infekt der oberen Atemwege ist ein Sammelbegriff für Nasopharyngitis, Pharyngitis, Rhinitis
b Pneumonie beinhaltet nekrotisierende Pneumonie
c Hypothyreose beinhaltet primäre Hyperthyreose
d Thyreoiditis beinhaltet akute Thyreoiditis
e Schwindel beinhaltet orthostatischen Schwindel, Vertigo
f Periphere Neuropathie ist ein Sammelbegriff für Dysäthesie, Hypästhesie, Hyperästhesie, periphere motorische Neuropathie, periphere sensomotorische Neuropathie, periphere sensorische Neuropathie
g Trockenes Auge beinhaltet Xerophthalmie
h Tachykardie beinhaltet Sinustachykardie
i Hypertonie beinhaltet Blutdruck erhöht, Blutdruck systolisch erhöht
j Thrombose ist ein Sammelbegriff für Pfortaderthrombose, Lungenvenenthrombose, Lungenthrombose, Aortenthrombose, arterielle Thrombose, tiefe Venenthrombose, Beckenvenenthrombose, Thrombose der Vena cava, venöse Thrombose, venöse Thrombose einer Extremität
k Pneumonitis beinhaltet interstitielle Lungenerkrankung
l Husten beinhaltet produktiven Husten
m Schleimhautentzündung ist ein Sammelbegriff für Stomatitis, aphthöses Ulkus, Mundulzeration
n Bauchschmerzen beinhaltet abdominale Beschwerden, Ober- und Unterbauchschmerzen
o Dyspepsie beinhaltet gastroösophagalen Reflux
p Pankreatitis beinhaltet akute Pankreatitis
q Hepatitis beinhaltet Autoimmunhepatitis
r Hautausschlag ist ein Sammelbegriff für Dermatitis, akneähnliche Dermatitis, bullöse Dermatitis, exfoliativen Hautausschlag, erythematösen Ausschlag, follikulären Ausschlag, makulären Ausschlag, makulopapulösen Ausschlag, papulösen Ausschlag, juckenden Ausschlag
s Muskuloskelettale Schmerzen sind ein Sammelbegriff für Rückenschmerzen, Knochenschmerzen, muskuloskelettale Schmerzen in der Brust, muskuloskelettale Beschwerden, Myalgie, Nackenschmerzen, Schmerzen in den Extremitäten, Schmerzen in der Wirbelsäule
t Arthritis beinhaltet autoimmune Arthritis
u Fatigue beinhaltet Asthenie
v Ödeme beinhalten generalisierte Ödeme, periphere Ödeme, periphere Schwellung
w Thoraxschmerzen beinhalten Beschwerden im Brustkorb, Thoraxschmerzen nicht kardialen Ursprungs
x Die Häufigkeiten bei Laborparametern geben die Anzahl der Patienten mit einer Verschlechterung des Laborwerts gegenüber dem Ausgangswert wieder.
y Todesfälle wurden berichtet.
Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen
Immunvermittelte
Pneumonitis
Therapie Monotherapie Nivo 1 mg/kg + Ipi Nivo 3 mg/kg oder Nivo 360 mg + Ipi 1 Nivo 240 mg + Cabo Nivo + Chemo
3 mg/kg 240 mg + Ipi 1 mg/kg mg/kg + Chemo 40 mg
# 5018 780 1488 358 320 1800
Inzidenz% (#) Alle Grade 4,1% (207) 5,8% (45) 7,3% (109) 7,5% (27) 5,6% (18) 5,0% (90)
1-2 3,2% (159) 4,6% (36) 5,2% (77) 5,0% (18) 4,1% (13) 3,7% (66)
3-4 0,9% (43) 1,2% (9)* 2,0% (30) 2,2% (8) 1,6% (5) 1,3% (23)
5 <0,1% (5) 0 0,1% (2) 0,3% (1) 0 <0,1% (1)
Mediane Zeit zum 15,00,3-85,1 11,142,9-54,9 11,71,1 - 90,3 18,14 0,6-85,0 26,8612,3-67,3 24,070,6-96,9
Auftreten (Wochen)
Bereich (Wochen)
Dauerhafte Unterbrec Alle Grade 1,5% (76) 1,4% (11) 2,7% (40) 2,5% (9) 2,5% (8) 2,1% (37)
hung% (#)
Hochdosierte Kortiko 113 26 52 14 10 49
steroide (mindestens
40 mg Prednisone-Äq
uivalente) (#)
Mediane Anfangsdosis 1,020,4-25,3 1,140,4-5,0 1,140,5-24,6 1,05 0,6-3,9 1,310,7-1,9 1,20,5-979,1
(mg/kg)Bereich
(mg/kg)
Mediane Gesamtdauer 3,00,1-21,3 4,210,7-106,6 2,20,1-14,0 2,29 0,1-12,4 2,570,4-7,9 2,570,1-20,9
(Wochen)Bereich
(Wochen)
Vollständige Rückbil 66,7% (138) 88,9% (40) 77,1% (84) 74,1% (20) 77,8% (14) 71,1% (64)
dung der Symptome %
(#)
Rückbildung der 7,430,1-119,1+ 6,140,3-100,1+ 6,10,1+-149,3+ 5,14 0,1+-61,4+ 7,52,1-60,7+ 10,710,3-171,4+
Symptome (Wochen)Ber
eich (Wochen)
* 1 Pneumonitis
Grad 3 verschlechter
te sich über 11
Tage und endete
tödlich. + steht
für eine zensierte
Beobachtung
Immunvermittelte
Kolitis
Therapie Monotherapie Nivo 1 mg/kg + Ipi Nivo 3 mg/kg oder Nivo 360 mg + Ipi 1 Nivo 240 mg + Cabo Nivo + Chemo
3 mg/kg 240 mg + Ipi 1 mg/kg mg/kg + Chemo 40 mg
# 5018 780 1488 358 320 1800
Inzidenz% (#) Alle Grade 25,7% (1292) 42,4% (331) 34,3% (511) 33,0% (118) 65,3% (209) 29,0% (522)
1-2 23,5% (1180) 29,7% (232) 29,2% (435) 25,7% (92) 56,56% (181) 24,8% (447)
3-4 2,2% (112) 12,7% (99) 5,1% (76) 7,0% (25) 8,75% (28) 4,2% (75)
5 0 0 0 0,3% (1) 0 0
Mediane Zeit zum 8,14 0,1 - 146,1 5,290,1-121,7 9,10,1-97,7 6,71 0,1-106.0 13,00,3-110,9 4,640,1-93,6
Auftreten (Wochen)
Bereich (Wochen)
Dauerhafte Unterbrec Alle Grade 1,1% (57) 10,3% (80) 3,4% (50) 4,5% (16) 2,5% (8) 1,9% (35)
hung% (#)
Hochdosierte Kortiko 111 126 75 19 18 35
steroide (mindestens
40 mg Prednisone-Äq
uivalente) (#)
Mediane Anfangsdosis 1,010,4-5,1 1,090,3-12,5 1,000,3-15,6 1,24 0,5-11,3 0,820,4-4,6 0,980,6-2,9
(mg/kg)Bereich
(mg/kg)
Mediane Gesamtdauer 2,430,1-30,7 4,000,1-130,1 2,360,1-99,6 2,00 0,1-6,1 1,570,1-8,6 2,00,1-82,4
(Wochen)Bereich
(Wochen)
Vollständige Rückbil 90,0% (1149) 90,6% (299) 92,3% (465) 93,2% (110) 75,5% (157) 87,9% (456)
dung der Symptome %
(#)
Rückbildung der 1,860,1-134,6+ 3,00,1-170,0+ 2,30,1 - 113,0+ 1,43 0,1-243,0+ 11,860,1-139,7+ 1,570,1-212,3+
Symptome (Wochen)Ber
eich (Wochen)
+ steht für eine
zensierte Beobachtun
g
Immunvermittelte
Hepatitis
Therapie Monotherapie Nivo 1 mg/kg + Ipi Nivo 3 mg/kg oder Nivo 360 mg + Ipi 1 Nivo 240 mg + Cabo Nivo + Chemo
3 mg/kg 240 mg + Ipi 1 mg/kg mg/kg + Chemo 40 mg
# 5018 780 1488 358 320 1800
Inzidenz% (#) Alle Grade 13,8% (693) 42,4% (331) 22,2% (331) 22,3% (80) 45,9% (147) 24,4% (440)
1-2 9,5% (477) 22,1% (172) 14,3% (213) 15,9% (57) 33,1% (106) 20,1% (361)
3-4 4,3% (215) 20,4% (159) 7,9% (118) 6,4% (23) 12,5% (40) 4,4% (79)
5 <0,1% (1) 0 0 0 0,3% (1) 0
Mediane Zeit zum 6,290,1 - 132,0 6,000,1 - 99,7 8,10,1 - 116,7 12,29 1,1-96,6 8,140,1-107,9 7,860,1-99,0
Auftreten (Wochen)
Bereich (Wochen)
Dauerhafte Unterbrec Alle Grade 1,3% (66) 8,1% (63) 4,0% (59) 4,5% (16) 4,7% (15) 1,1% (20)
hung% (#)
Hochdosierte Kortiko 94 120 83 16 31 25
steroide (mindestens
40 mg Prednisone-Äq
uivalente) (#)
Mediane Anfangsdosis 1,150,4-14,3 1,120,3-17,1 1,210,4-24,8 1,27 0,6-2,4 0,930,4-2,6 1,110,4-2,5
(mg/kg)Bereich
(mg/kg)
Mediane Gesamtdauer 2,430,1 - 22,1 3,00,1-138,1 4,00,1-61,0 2,64 0,7-9,6 2,00,1-41,4 3,140,1-100,6
(Wochen)Bereich
(Wochen)
Vollständige Rückbil 69,0% (474) 82,7% (273) 80,7% (267) 78,2% (61) 72,1% (106) 73,2% (314)
dung der Symptome %
(#)
Rückbildung der 9,000,1-160,6+ 6,140,1-129,3+ 5,90,1+ - 143,0+ 6,14 0,7-247,1+ 10,290,1-92,7+ 8,430,1-240,0+
Symptome (Wochen)Ber
eich (Wochen)
+ steht für eine
zensierte Beobachtun
g
Erhöhte Leberenzymwerte bei Kombination von Nivolumab mit Cabozantinib bei RCC
In der klinischen Studie mit unbehandelten RCC Patienten, die Nivolumab in Kombination mit Cabozantinib erhielten, wurden Grad 3 und 4 Ereignisse von erhöhtem ALT (10,1%) und erhöhtem AST (8,2%) häufiger als gegenüber der Nivolumab-Monotherapie bei Patienten mit fortgeschrittenem RCC beobachtet. Die mediane Zeit bis zum Auftreten von Grad ≥2 erhöhtem ALT oder AST betrug 10,1 Wochen (Bereich: 2 bis 106,6 Wochen, n = 85). 26% erhielten hochdosierte Kortikosteroide über eine mediane Gesamtdauer von 1,4 Wochen (Bereich: 0,9-75,3 Wochen). Bei Patienten mit erhöhtem ALT oder AST gingen die Werte bei 91% der Fälle auf Grad 0 bis 1 zurück. Die mediane Zeit bis zum Abklingen betrug 2,3 Wochen (Bereich: 0,4 bis 108,1+ Wochen). Bei 45 Patienten mit Grad ≥2 erhöhtem ALT oder AST, bei welchen die Behandlung mit Nivolumab (n = 10), oder mit Cabozantinib (n = 10), oder mit beiden Arzneimitteln (n = 25) wieder aufgenommen wurde, traten bei 3 Patienten die Nivolumab erhielten, bei 4 Patienten die Cabozantinib erhielten, bzw. bei 8 Patienten die sowohl Nivolumab als auch Cabozantinib erhielten, erneut Grad ≥2 ALT- oder AST-Erhöhungen auf.
Immunvermittelte
Nephritis und
Nierenfunktionsstöru
ng
Therapie Monotherapie Nivo 1 mg/kg + Ipi Nivo 3 mg/kg oder Nivo 360 mg + Ipi 1 Nivo 240 mg + Cabo Nivo + Chemo
3 mg/kg 240 mg + Ipi 1 mg/kg mg/kg + Chemo 40 mg
# 5018 780 1488 358 320 1800
Inzidenz% (#) Alle Grade 7,1% (354) 9,0% (70) 12,2% (181) 12,3% (44) 19,4% (62) 15,4% (278)
1-2 6,0% (303) 6,4% (50) 9,9% (148) 9,5% (34) 17,2% (55) 12,9% (232)
3-4 1,0% (50) 2,5% (20) 2,2% (33) 2,8% (10) 2,2% (7) 2,5% (45)
5 0 0 0 0 0 <0,1% (1)
Mediane Zeit zum 8,290,1-127,1 9,210,1-95,0 12,00,1 - 102,9 14,50 0,1-92,1 20,710,1-107,0 9,070,1-108,6
Auftreten (Wochen)
Bereich (Wochen)
Dauerhafte Unterbrec Alle Grade 0,3% (17) 0,9% (7) 1,2% (18) 1,7% (6) 0,6% (2) 3,6% (64)
hung% (#)
Hochdosierte Kortiko 33 8 28 7 3 19
steroide (mindestens
40 mg Prednisone-Äq
uivalente) (#)
Mediane Anfangsdosis 0,960,4-8,3 1,370,4-6,6 0,940,3-2,5 1,10 0,6-1,6 0,910,9-1,0 1,250,5-3,2
(mg/kg)Bereich
(mg/kg)
Mediane Gesamtdauer 1,860,1-67,0 1,500,1-6,9 2,50,6-25,7 1,00 0,3-4,4 1,01,0-3,1 2,140,3-6,4
(Wochen)Bereich
(Wochen)
Vollständige Rückbil 68,0% (236) 78,6% (55) 74,9% (134) 74,4% (32) 56,5% (35) 67,9% (188)
dung der Symptome %
(#)
Rückbildung der 6,140,1-197,7+ 3,140,1-126,7+ 6,30,1-172,1+ 4,57 0,1-262,1+ 4,140,1-121,9+ 8,000,1-226,0+
Symptome (Wochen)Ber
eich (Wochen)
+ steht für eine
zensierte Beobachtun
g
Immunvermittelte
Endokrinopathien
Therapie Monotherapie Nivo 1 mg/kg + Ipi Nivo 3 mg/kg oder Nivo 360 mg + Ipi 1 Nivo 240 mg + Cabo Nivo + Chemo
3 mg/kg 240 mg + Ipi 1 mg/kg mg/kg + Chemo 40 mg
# 5018 780 1488 358 320 1800
Schilddrüsenfunktion Alle Grade 14,4% (723) 28,6% (223) 24,3% (361) 24,0% (86) 44,7% (143) 13,9% (250)
sstörungenInzidenz%
(#)
1-2 14,2% (714) 27,3% (213) 23,1% (344) 23,7% (85) 43,75% (140) 13,8% (248)
3-4 0,2% (9) 1,3% (10) 1,1% (17) 0,3% (1) 0,9% (3) 0.1% (2)
5 0 0 0 0 0 0
Hypophysitis Inziden Alle Grade 0,4% (21) 5,6% (44) 3,4% (50) 1,4% (5) 0,6% (2) 0.1% (2)
z% (#)
1-2 0,2% (11) 4,4% (34) 1,6% (24) 0,6% (2) 0,6% (2) 0
3-4 0,2% (10) 1,3% (10) 1,7% (26) 0,8% (3) 0 0.1% (2)
5 0 0 0 0 0 0
HypopituitarismusInz Alle Grade 0,2% (9) 0,9% (7) 1,5% (23) 0,8% (3) 0 0,6% (11)
idenz% (#)
1-2 0,1% (7) 0,4% (3) 0,9% (14) 0,5% (2) 0 0,3% (6)
3-4 <0,1% (2) 0,5% (4) 0,6% (9) 0,3% (1) 0 0,3% (5)
5 0 0 0 0 0 0
Nebenniereninsuffizi Alle Grade 0,8% (40) 4,2% (33) 5,2% (78) 4,2% (15) 4,4% (14) 0,9% (17)
enzInzidenz% (#)
1-2 0,6% (29) 2,9% (23) 3,5% (52) 2,8% (10) 2,5% (8) 0,7% (13)
3-4 0,2% (11) 1,3% (10) 1,7% (26) 1,4% (5) 1,9% (6) 0,2% (4)
5 0 0 0 0 0 0
Diabetes mellitus Alle Grade 0,5% (26) 1,4% (11) 1,8% (27) 1,1% (4) 0 0,7% (12)
Inzidenz% (#)
1-2 0,2% (11) 0,5% (4) 1,1% (17) 0,6% (2) 0 0,3% (6)
3-4 0,3% (15) 0,9% (7) 0,7% (10) 0,6% (2) 0 0,3% (6)
5 0 0 0 0 0 0
Mediane Zeit zum 10,140,1-129,1 8,140,1-118,0 9,10,1-102,4 14,07 1,9-75,4 12,142,0-89,7 15,570,1-124,3
Auftreten (Wochen)
Bereich (Wochen)
Dauerhafte Unterbrec Alle Grade 0,5% (25) 2,4% (19) 2,2% (28) 2,2% (8) 1,3% (4) 0,7% (12)
hung% (#)
Hochdosierte Kortiko 40 49 80 7 6 11
steroide (mindestens
40 mg Prednisone-Äq
uivalente) (#)
Mediane Anfangsdosis 0,870,4-2,8 1,00,4-9,3 0,990,4-12,9 1,01 0,6-1,8 1,220,5-2,5 1,00,7-11,2
(mg/kg)Bereich
(mg/kg)
Mediane Gesamtdauer 2,070,1-51,1 2.570,1-14,0 1,930,1-24,3 1,86 0,1-4,4 1,00,3-10,7 1,00,3-2,3
(Wochen)Bereich
(Wochen)
Vollständige Rückbil 46,8% (376) 43,8% (116) 36,3% (163) 43,1% (44) 35,4% (52) 41,3% (114)
dung der Symptome %
(#)
Rückbildung der 56,570,14-204,4+ N.A.0,4-191,1+ N.A.0,3-201,6+ 201,0 0,7-279,3+ N.A.0,9-132,7+ N.A.0,4-233,6+
Symptome (Wochen)Ber
eich (Wochen)
+ steht für eine
zensierte Beobachtun
g
Immunvermittelte
Hautreaktionen
Therapie Monotherapie Nivo 1 mg/kg + Ipi Nivo 3 mg/kg oder Nivo 360 mg + Ipi 1 Nivo 240 mg + Cabo Nivo + Chemo
3 mg/kg 240 mg + Ipi 1 mg/kg mg/kg + Chemo 40 mg
# 5018 780 1488 358 320 1800
Inzidenz% (#) Alle Grade 38,2% (1915) 66,7% (520) 48,7% (724) 43,9% (157) 68,1% (218) 31,8% (573)
1-2 36,8% (1845) 59,5% (464) 44,7% (665) 39,1% (140) 57,2% (183) 29,4% (529)
3-4 1,4% (70) 7,2% (56) 4,0% (59) 4,7% (17) 10,9% (35) 2,4% (44)
5 0 0 0 0 0 0
Mediane Zeit zum 6,860,1-113,3 2,290,1-131,6 4,70,1-103,7 3,43 0,1-102,4 6,210,1-98,9 7,570,1-109,0
Auftreten (Wochen)
Bereich (Wochen)
Dauerhafte Unterbrec Alle Grade 0,7% (35) 2,4% (19) 1,0% (15) 1,4% (5) 2,2% (7) 1,0% (18)
hung% (#)
Hochdosierte Kortiko 55 37 51 15 16 33
steroide (mindestens
40 mg Prednisone-Äq
uivalente) (#)
Mediane Anfangsdosis 0,880,4-363.6 0,860,3-2,6 0,930,3-168 0,85 0,5-6,8 0,970,4-4717,0 0,950,4-320,5
(mg/kg)Bereich
(mg/kg)
Mediane Gesamtdauer 1,930,1-53,6 1,570,1-17,0 1,570,1-100,3 1,29 0,1-3,9 1,140,6-23,1 1,000,1-7,4
(Wochen)Bereich
(Wochen)
Vollständige Rückbil 63,6% (1208) 65.3% (339) 70,4% (509) 80,8% (126) 63,3% (138) 69,1% (395)
dung der Symptome %
(#)
Rückbildung der 18,140,1-192,7+ 14,140,1-170,7+ 11,70,1-195,0+ 12,14 0,3-303,9+ 21,140,1-130,6+ 12,140,1-258,7+
Symptome (Wochen)Ber
eich (Wochen)
+ steht für eine
zensierte Beobachtun
g
Immunvermittelte
Infusionsreaktionen
Therapie Monotherapie Nivo 1 mg/kg + Ipi Nivo 3 mg/kg oder Nivo 360 mg + Ipi 1 Nivo 240 mg + Cabo Nivo + Chemo
3 mg/kg 240 mg + Ipi 1 mg/kg mg/kg + Chemo 40 mg
# 5018 780 1488 358 320 1800
Inzidenz% (#) Alle Grade 4,6% (229) 3,5% (27) 6,2% (92) 8,4% (30) 3,4% (11) 9,2% (165)
1-2 4,3% (215) 3,4% (26) 5,8% (87) 7,5% (27) 3,4% (11) 7,7% (139)
3-4 0,3% (14) 0,1% (1) 0,3% (5) 0,8% (3) 0 1,5% (26)
5 0 0 0 0 0 0
Mediane Zeit zum 2,140,1-120,1 3,140,1-66,0 3,10,1-98,1 3,21 0,1-66,3 2,140,1-55,7 6,140,1-86,0
Auftreten (Wochen)
Bereich (Wochen)
Dauerhafte Unterbrec Alle Grade 0,1% (5) 0,1% (1) 0,3% (5) 0,6% (2) 0 1,7% (31)
hung% (#)
Hochdosierte Kortiko 36 4 15 6 1 36
steroide (mindestens
40 mg Prednisone-Äq
uivalente) (#)
Mediane Anfangsdosis 1,050,4-4,8 0,880,3-3,2 1,250,5-16,5 0,95 0,5-1,3 1,011,0-1,0 0,930,5-2,5
(mg/kg)Bereich
(mg/kg)
Mediane Gesamtdauer 0,140,1-23,6 0,140,1-0,4 0,10,1-0,3 0,21 0,1-0,4 0,140,1-0,1 0,140,1-11,1
(Wochen)Bereich
(Wochen)
Vollständige Rückbil 92,1% (211) 85,2% (23) 92,4% (85) 93,3% (28) 100% (11) 97,6% (161)
dung der Symptome %
(#)
Rückbildung der 0,140,1-154,0+ 0,140,1-131,1+ 0,10,1-111,7+ 0,14 0,1-253,0+ 0,290,1-10,9 0,140,1-76,1+
Symptome (Wochen)Ber
eich (Wochen)
+ steht für eine
zensierte Beobachtun
g
Infusionsreaktionen wurden in der Studie zu cHL häufiger beobachtet als in soliden Tumoren. Die Inzidenz von Infusionsreaktionen in der Studie CA209205 betrug 12,9% (31/240) in der Gesamtpopulation und 20,0% (16/80) in der Kohorte, welche mit Nivolumab behandelt wurde im Anschluss an eine ASCT und Brentuximab Vedotin. Ein Fall (0,4%) mit Schweregrad 3-4 wurde berichtet.
Immunvermittelte Enzephalitis
Enzephalitis (Grad 4) trat bei einem Melanom Patienten (0,2%), der Nivolumab 1 mg/kg in Kombination mit Ipilimumab 3 mg/kg erhielt, nach 51 Tagen Exposition auf. Das Ereignis klang nach Behandlung mit hochdosierten Kortikosteroiden ab.
Bei Patienten mit RCC, CRC, MPM und OSCC, die mit Nivolumab 3 mg/kg in Kombination mit Ipilimumab 1 mg/kg behandelt wurden, betrug die Inzidenz von Enzephalitis (einschliesslich limbischer Enzephalitis) jeglichen Grades 0,7% (11/1488). Fälle mit Schweregrad 3-4 wurden bei 0,6% (9/1488) der Patienten berichtet. Zwei Patienten (2/1027) mit MPM starben an Enzephalitis (Grad 5).
Bei Patienten mit NSCLC, die mit Nivolumab 360 mg in Kombination mit Ipilimumab 1 mg/kg und Chemotherapie behandelt wurden, lag die Inzidenz von Enzephalitis jeglichen Grades bei 0,6% (2/358).
Bei Patienten, die Nivolumab 240 mg alle 2 Wochen in Kombination mit Cabozantinib 40 mg täglich erhielten, trat bei einem RCC Patienten (0,3%) eine Enzephalitis Grad 1 nach 24 Tagen Exposition auf und bei einem RCC Patienten (0,3%) eine Enzephalitis Grad 3 nach 270 Tagen Exposition auf. Das Grad 1 Ereignis benötigte keine Behandlung und das Grad 3 Ereignis klang nach Behandlung mit immunmodulatorischen Medikamenten ab.
Perioperative Behandlung von NSCLC im Frühstadium
Über den gesamten Behandlungszeitraum der Studie CA20977T lag die Häufigkeit schwerwiegender unerwünschter Ereignisse (SAEs) bei 42,1% vs. 30,9%, die Häufigkeit von unter der Behandlung auftretenden unerwünschten Ereignissen (TEAEs) des Grades ≥3 bei 50,0% vs. 44,3% und die Häufigkeit von TEAEs des Grades 5 bei 3,1% vs. 1,7% bei Patienten, die Nivolumab und Chemotherapie bzw. Placebo und Chemotherapie erhielten. In der neoadjuvanten Phase lag die Häufigkeit von SAEs bei 21,1% vs. 14,8%, die Häufigkeit von TEAEs des Grades ≥3 bei 34,6% vs. 28,3% und die Häufigkeit von TEAEs des Grades 5 bei 1,3% vs. 1,3% bei Patienten, die Nivolumab und Chemotherapie bzw. Placebo und Chemotherapie erhielten. In der adjuvanten Phase lag die Häufigkeit von SAEs bei 21,8% vs. 15,1%, die Häufigkeit von TEAEs des Grades ≥3 bei 19,7% vs. 15,1% und die Häufigkeit von TEAEs des Grades 5 bei 0% vs. 0% bei Patienten, die Nivolumab bzw. Placebo erhielten.
Pädiatrische Population
Die Sicherheit von Nivolumab als Monotherapie (3 mg/kg alle 2 Wochen) und in Kombination mit Ipilimumab (Nivolumab 1 mg/kg oder 3 mg/kg in Kombination mit Ipilimumab 1 mg/kg alle 3 Wochen für die ersten 4 Dosen, gefolgt von Nivolumab 3 mg/kg als Monotherapie alle 2 Wochen) wurde bei 97 pädiatrischen Patienten im Alter von ≥1 Jahr bis < 18 Jahren (einschliesslich 53 Patienten von 12 bis < 18 Jahren) mit rezidivierenden oder refraktären soliden oder hämatologischen Tumoren, einschließlich fortgeschrittenem Melanom, in der klinischen Studie CA209070 untersucht. Das Sicherheitsprofil bei pädiatrischen Patienten war im Allgemeinen ähnlich dem bei Erwachsenen, die mit Nivolumab als Monotherapie oder in Kombination mit Ipilimumab behandelt wurden. Es wurden keine neuen Sicherheitssignale beobachtet.
Die häufigsten Nebenwirkungen (berichtet bei mindestens 20% der pädiatrischen Patienten) der Nivolumab-Monotherapie waren Ermüdung/Fatigue (35,9%) und verminderter Appetit (21,9%). Die Mehrheit der gemeldeten Nebenwirkungen bei der Nivolumab-Monotherapie hatte einen Schweregrad von 1 oder 2. Bei einundzwanzig Patienten (33%) traten eine oder mehrere Nebenwirkungen vom Grad 3 bis 4 auf. Zur Langzeitsicherheit der Anwendung von Nivolumab bei Jugendlichen ab 12 Jahren liegen keine Daten vor.
Die häufigsten Nebenwirkungen (berichtet bei mindestens 20% der pädiatrischen Patienten) der Behandlung mit Nivolumab in Kombination mit Ipilimumab waren Ermüdung/Fatigue (33,3%) und makulopapulöser Ausschlag (21,2%). Die Mehrheit der gemeldeten Nebenwirkungen für Nivolumab in Kombination mit Ipilimumab hatte einen Schweregrad von 1 oder 2. Bei zehn Patienten (30%) traten eine oder mehrere Nebenwirkungen vom Grad 3 bis 4 auf.
Ältere Patienten
Daten zu ≥65 Jahre alten Patienten mit klassischem Hodgkin-Lymphom sind zu begrenzt, um eine Schlussfolgerung für diese Patientenpopulation ziehen zu können.
Daten zu ≥75 Jahre alten Patienten mit adjuvanter Behandlung des Melanoms sind begrenzt. Bei MPM Patienten ≥75 Jahre wurde eine höhere Rate an schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen und Behandlungsabbrüchen aufgrund unerwünschten Ereignissen (68% bzw. 35% ) beobachtet im Vergleich mit allen Patienten, die OPDIVO in Kombination mit Ipilimumab erhalten hatten (54% bzw. 28% ). 26 % der Patienten waren 75 Jahre oder älter.
Bei HCC-Patienten gab es höhere Raten von schwerwiegenden Nebenwirkungen und Behandlungsabbrüchen aufgrund von Nebenwirkungen bei Patienten im Alter von 75 Jahren oder älter (67% bzw. 35%) im Vergleich zu allen Patienten, die OPDIVO in Kombination mit Ipilimumab erhalten hatten (53% bzw. 27%).
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
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