ch.oddb.org
 
Apotheken | Arzt | Interaktionen | Medikamente | MiGeL | Services | Spital | Zulassungsi.
Fachinformation zu Kisqali:Novartis Pharma Schweiz AG
Vollst. FachinformationDDDÄnderungen anzeigenDrucken 
Zusammens.Galen.FormInd./Anw.mögl.Dos./Anw.Kontraind.Warn.hinw.Interakt.Schwangerschaft
Fahrtücht.Unerw.WirkungenÜberdos.Eigensch.Pharm.kinetikPräklin.Sonstige H.Swissmedic-Nr.
PackungenReg.InhaberStand d. Info. 

Dosierung/Anwendung

Die Behandlung mit Kisqali sollte von einem in der Anwendung von Krebstherapien erfahrenen Arzt eingeleitet werden.
Patientinnen und Patienten mit Brustkrebs im Frühstadium und fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs sollten ihre Dosis von Kisqali und dem Aromatasehemmer jeden Tag ungefähr zur gleichen Zeit einnehmen, vorzugsweise morgens.
Kisqali kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.
Übliche Dosierung
Brustkrebs im Frühstadium
Die empfohlene Dosis von Kisqali bei Anwendung in Kombination mit einem Aromatasehemmer beträgt 400 mg (2 x 200 mg Filmtabletten), die einmal täglich an 21 aufeinanderfolgenden Tagen oral eingenommen werden, gefolgt von einer 7-tägigen Behandlungspause. Dies ergibt einen vollständigen Zyklus von 28 Tagen.
Bei Patientinnen und Patienten mit Brustkrebs im Frühstadium wird Kisqali entweder bis zum Abschluss der 3-jährigen Behandlung, bis zum Wiederauftreten der Krankheit oder bis zum Auftreten inakzeptabler Toxizitäten fortgesetzt.
Bitte beachten Sie die Arzneimittelinformationen des in Kombination verwendeten Aromatasehemmers bezüglich der Dosierungsempfehlungen (siehe "Klinische Wirksamkeit" ).
Bei prä- oder perimenopausalen Frauen sollte bei der Kombination von Kisqali mit einer endokrinen Therapie auch ein LHRH-Agonist gemäss lokaler klinischer Praxis gegeben werden.
Fortgeschrittener oder metastasierter Brustkrebs
Die empfohlene Dosis von Kisqali bei Anwendung in Kombination mit einem Aromatasehemmer oder Fulvestrant beträgt 600 mg (3 x 200 mg Filmtabletten), die einmal täglich an 21 aufeinanderfolgenden Tagen oral eingenommen wird, gefolgt von 7 Tagen ohne Behandlung, was einen Zyklus von 28 Tagen ergibt.
Bitte beachten Sie die Arzneimittelinformationen des in Kombination verwendeten Aromatasehemmers oder Fulvestrant bezüglich der Dosierungsempfehlungen (siehe "Klinische Wirksamkeit" ).
Bei prä- oder perimenopausalen Frauen oder Männern sollte bei der Kombination von Kisqali mit einer endokrinen Therapie auch ein LHRH-Agonist gemäss lokaler klinischer Praxis gegeben werden.
Bei der Therapieauswahl für Männer sollte beachtet werden, dass die Evidenz für eine Ribociclib-haltige Therapie des männlichen HR-positiven, HER2-negativen Brustkrebses eingeschränkt ist. So liegen keine Daten zu einem Vergleich mit einer Tamoxifentherapie vor. Weiterhin sind keine klinische Studiendaten zur Behandlung mit Ribociclib in Kombination mit Fulvestrant vorhanden; stattdessen wurde basierend auf den Ergebnissen der männlichen Population der Studie CLEE011A2404 (Kombination mit einem Aromatasehemmer) und der pivotalen Studien in Patientinnen (siehe "Klinische Wirksamkeit" ) eine Extrapolation von weiblichem auf männlichen HR-positiven, HER2-negativen Brustkrebs vorgenommen.
Dosisanpassung aufgrund unerwünschter Wirkungen
Der Umgang mit schweren oder intolerablen unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW) kann eine temporäre Unterbrechung oder Reduzierung der Dosis oder das Absetzen von Kisqali erfordern. Ist eine Dosisreduzierung erforderlich, sehen Sie bitte die Hinweise zur Dosisreduzierung bei unerwünschten Arzneimittelwirkungen in Tabelle 1.
Tabelle 1: Hinweise zur empfohlenen Dosisänderung bei unerwünschten Arzneimittelwirkungen

                                                          Kisqali
Dosis                                                     Anzahl Tabletten
Brustkrebs im Frühstadium
Anfangsdosis                                              400 mg/Tag            2 x 200 mg Tabletten
Dosisreduktion                                            200 mg/Tag            1 x 200 mg Tablette
Fortgeschrittener oder metastasierter Brustkrebs
Anfangsdosis                                              600 mg/Tag            3 × 200 mg Tabletten
Erste Dosisreduzierung                                    400 mg/Tag            2 × 200 mg Tabletten
Zweite Dosisreduzierung                                   200 mg/Tag*           1 × 200 mg Tablette
* Sollte eine weitere Dosisreduzierung auf unter 200
mg/Tag erforderlich sein, brechen Sie die Behandlung ab.

 
Die Tabellen 2, 3, 4, 5 und 6 fassen die Empfehlungen für eine Dosisunterbrechung und -reduzierung oder ein Absetzen von Kisqali als Reaktion auf spezifische unerwünschte Arzneimittelwirkungen zusammen. Die klinische Beurteilung durch den behandelnden Arzt sollte dem Behandlungsplan jeder Patientin basierend auf einer individuellen Nutzen-Risiko-Analyse zugrunde liegen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Unerwünschte Arzneimittelwirkungen" ).
Tabelle 2: Dosisänderung und Behandlung bei Neutropenie

Neutropenie           Schweregrad 1 oder    Grad 3(ANC 500 -      Grad 3 febrile*       Grad 4(ANC <500/mm3)
                      2(ANC 1'000/mm3 – <   <1'000/mm3)           Neutropenie           
                      LLN)                                                              
                      Keine Dosisanpassung  Kisqali bis zur       Kisqali bis zur       Kisqali bis zur
                       erforderlich.        Erholung auf Grad     Wiederherstellung     Erholung auf Grad
                                            ≤2 unterbrechen.Kisq  der Neutropenie auf   ≤2 unterbrechen.Kisq
                                            ali mit derselben     Grad ≤2 unterbrechen  ali mit der nächst
                                            Dosis weiter verabre  . Kisqali mit der     niedrigeren Dosis
                                            ichen.Falls bei       nächst niedrigeren    wieder verabreichen.
                                            Grad 3 wieder eine    Dosis wieder verabre  
                                            Toxizität auftritt,   ichen.                
                                            die Kisqali-Dosis                           
                                            bis zur Erholung                            
                                            auf Grad ≤2 absetzen                        
                                            , anschliessend                             
                                            Kisqali wieder mit                          
                                            der nächst geringere                        
                                            n Dosis verabreichen                        
                                            .                                           
                      Vor dem Beginn
                      einer Behandlung
                      mit Kisqali ein
                      grosses Blutbild
                      (CBC; Complete
                      Blood Counts)
                      erstellen.Überwachun
                      g des Blutbildes
                      nach Einleitung der
                      Behandlung mit
                      Kisqali an den
                      ersten 2 Zyklen
                      alle 2 Wochen,
                      anschliessend immer
                      zu Beginn jedes der
                      folgenden 4 Zyklen
                      und dann immer wenn
                      klinisch indiziert.
* Neutropenie Grad
3 mit einmaligem
Fieber >38,3°C oder
über ≥38 °C für
mehr als eine
Stunde und/oder
einer gleichzeitigen
 InfektionEinstufung
 gemäss CTCAE
Version 4.03 CTCAE
= "Common Terminolog
y Criteria for
Adverse Events" .

 
Tabelle 3: Dosisänderung und Behandlung bei hepatobiliärer Toxizität

Anstieg von AST       Grad 1(> ULN – 3 x    Grad 2(>3 bis 5 x     Grad 3(>5 bis 20 x    Grad 4(>20 x ULN)
und/oder ALT zur      ULN)                  ULN)                  ULN)                  
Baseline*, ohne                                                                         
Anstieg des Gesamtbi                                                                    
lirubin über 2 x ULN                                                                    
                      Keine Dosisanpassung  Baseline bei < Grad   Kisqali bis zur       Kisqali absetzen
                       erforderlich.        2:Kisqali bis zur     Wiederherstellung     
                                            Wiederherstellung     auf ≤ Baseline-Grad   
                                            auf ≤ Baseline-Grad   unterbrechen, dann    
                                            unterbrechen, dann    Kisqali mit der       
                                            Kisqali mit derselbe  nächst niedrigeren    
                                            n Dosis wieder        Dosis wieder verabre  
                                            verabreichen. Tritt   ichen.Tritt Grad 3    
                                            Grad 2 wieder auf,    wieder auf, Kisqali   
                                            Kisqali in der        absetzen.             
                                            nächst niedrigeren                          
                                            Dosis verabreichen.                         
                                            Baseline bei Grad                           
                                            2:Keine Dosisunterbr                        
                                            echung.                                     
Kombinierte Erhöhung  Wenn die Patientinne
 von AST und/oder     n einen ALT und/oder
ALT zusammen mit       AST von >3 x ULN
einem Anstieg des     zusammen mit einem
Gesamtbilirubin,      Gesamtbilirubin von
bei nicht vorhandene  >2 x ULN entwickeln,
r Cholestase           ungeachtet des
                      Baseline-Grads,
                      Kisqali absetzen.
Vor dem Beginn
einer Behandlung
mit Kisqali Leberfun
ktionstests (LFTs)
durchführen.Nach
Einleitung der
Behandlung mit
Kisqali bei den
ersten 2 Zyklen
alle 2 Wochen,
anschliessend zu
Beginn jedes der
folgenden 4 Zyklen
und dann immer wenn
klinisch indiziert
LFTs durchführen.Wer
den Anomalien Grad
≥2 beobachtet, wird
eine häufigere
Überwachung empfohle
n.
* Baseline = vor
Einleiten der
Behandlung.Einstufun
g gemäss CTCAE
Version 4.03 CTCAE=
"Common Terminology
Criteria for Adverse
 Events" .

 
Tabelle 4: Dosisänderung und Behandlung bei QT-Intervallverlängerung

QTcF*-Intervallverlängerung                           Brustkrebs im Frühstadiu  Fortgeschrittener
                                                      m                         oder metastasierter
                                                                                Brustkrebs
> 480 ms und ≤500 ms                                  Die Behandlung mit
                                                      Kisqali unterbrechen,
                                                      bis der QTcF-Wert
                                                      wieder < 481 ms beträgt.
Behandlung mit der gleichen Dosis wieder aufnehmen.   Auf die nächst niedriger
                                                      e Dosis reduzieren.
Tritt QTcF ≥481 ms wieder auf, ist die Behandlung
mit Kisqali zu unterbrechen und zu warten, bis der
QTcF-Wert wieder < 481 ms beträgt, dann die
Behandlung mit der nächst niedrigeren Dosis wieder
aufnehmen.
> 500 ms                                              Die Behandlung mit
                                                      Kisqali unterbrechen,
                                                      bis der QTcF-Wert
                                                      wieder < 481 ms
                                                      beträgt, dann die
                                                      Behandlung mit der
                                                      nächst niedrigeren
                                                      Dosis wieder aufnehmen.B
                                                      ei erneutem Auftreten
                                                      von QTcF > 500 ms ist
                                                      Kisqali abzusetzen.
Wenn das QTcF-Intervall mehr als 500 ms beträgt
oder eine Veränderung von mehr als 60 ms gegenüber
dem Ausgangswert in Verbindung mit einer Torsade de
Pointes oder einer polymorphen ventrikulären
Tachykardie oder mit Anzeichen/Symptomen einer
schweren Arrhythmie auftritt, muss Kisqali
dauerhaft abgesetzt werden.
Hinweis: Sollte eine weitere Dosisreduzierung auf
unter 200 mg/Tag erforderlich sein, ist die
Behandlung mit Kisqali dauerhaft zu beenden.Vor
Beginn der Behandlung sollten bei allen
Patientinnen und Patienten ein Elektrokardiogramm
(EKG) durchgeführt werden.Das EKG etwa am Tag 14
des ersten Zyklus und bei klinischer Indikation
wiederholen.Wenn während der Behandlung zu
irgendeinem Zeitpunkt eine QTcF-Verlängerung
auftritt, wird bei Patientinnen und Patienten mit
Brustkrebs im Frühstadium und fortgeschrittenem
oder metastasiertem Brustkrebs eine häufigere
EKG-Überwachung empfohlen .
*QTcF = QT-Intervall korrigiert nach der
Fridericia-Formel.

 
Tabelle 5: Dosisänderung und Behandlung bei ILD/Pneumonitis

ILD/Pneumonitis                    Grad 1(asymptomatisc  Grad 2(symptomatisch)  Grad 3 oder 4(schwer
                                   h)                                           wiegend)
                                   Keine Dosisanpassung  Kisqali bis zum        Kisqali absetzen
                                    erforderlich.        Abklingen auf einen    
                                   Einleitung einer      Grad ≤1 unterbrechen,  
                                   geeigneten medizinis   dann die Behandlung   
                                   chen Therapie und     mit Kisqali in der     
                                   Überwachung gemäss    nächstniedrigeren      
                                   der klinischen        Dosierung* wieder      
                                   Indikation.           aufnehmen.             
Einstufung gemäss den
gemeinsamen Terminologiekriterien
 für unerwünschte Ereignisse
(Common Terminology Criteria for
Adverse Events, CTCAE) Version
4.03.* Wenn eine Fortsetzung der
Therapie mit Kisqali erwogen
wird, sollte eine individuelle
Nutzen-Risiko-Bewertung
durchgeführt werden.ILD =
Interstitielle Lungenerkrankung

 
Tabelle 6: Dosisänderung und Behandlung bei sonstigen Toxizitäten*

Sonstige Toxizitäten        Schweregrad 1 oder 2   Grad 3                       Grad 4
                            Keine Dosisanpassung   Kisqali-Dosis bis zur        Kisqali absetzen
                            erforderlich.          Wiederherstellung auf ≤1     
                            Geeignete medizinisch  unterbrechen, dann Kisqali   
                            e Therapie einleiten   mit der gleichen Dosis       
                            und überwachen, wie    wieder verabreichen.Tritt    
                            klinisch indiziert.    Grad 3 wieder auf, Kisqali   
                                                   in der nächst niedrigeren    
                                                   Dosis verabreichen.          
* ausser Neutropenie,
hepatobiliäre Toxizität,QT
-Intervallverlängerung
und ILD/PneumonitisEinstuf
ung gemäss CTCAE Version
4.03. CTCAE = "Common
Terminology Criteria for
Adverse Events" .

 
Richtlinien für die Informationen zur Dosisänderung im Falle von Toxizität und andere relevante Sicherheitsinformationen sind den jeweiligen Fachinformationen des gleichzeitig verabreichten Aromatasehemmers, Fulvestrant oder LHRH-Agonisten zu entnehmen.
Dosisänderung bei Einsatz von Kisqali zusammen mit starken CYP3A-Inhibitoren
Der gleichzeitige Einsatz von Kisqali mit starken CYP3A-Inhibitoren sollte vermieden und ein alternatives begleitendes Medikament mit geringem Potenzial einer CYP3A-Hemmung erwogen werden.
Bei Patientinnen, die 600 mg Ribociclib pro Tag einnehmen und bei denen die gleichzeitige Gabe eines starken CYP3A4-Inhibitors nicht vermieden werden kann, sollte die Dosis auf 400 mg reduziert werden.
Bei Patientinnen und Patienten, die 400 mg Ribociclib pro Tag einnehmen und bei denen die gleichzeitige Gabe eines starken CYP3A4-Inhibitors nicht vermieden werden kann, sollte die Dosis auf 200 mg reduziert werden.
Bei Patientinnen und Patienten, deren Dosis auf 200 mg Ribociclib pro Tag reduziert wurde und bei denen die gleichzeitige Gabe eines starken CYP3A4-Inhibitors nicht vermieden werden kann, sollte die Behandlung mit Kisqali unterbrochen werden.
Aufgrund interindividueller Variabilität sind die Empfehlungen für Dosisanpassungen eventuell nicht für alle Patientinnen und Patienten optimal. Deshalb wird eine engmaschige Überwachung auf Anzeichen einer Toxizität empfohlen. Wird der starke Inhibitor abgesetzt, sollte die Kisqali-Dosis (nach mindestens 5 Eliminationshalbwertszeiten des starken CYP3A-Inhibitors) zu der Dosis geändert werden, die vor Beginn der Behandlung mit dem starken CYP3A-Inhibitor verabreicht wurde (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" , "Interaktionen" und "Eigenschaften/Wirkungen" ).
Patienten mit Leberfunktionsstörungen
Auf Grundlage einer Studie über Leberfunktionsstörung mit gesunden Probanden und nicht an Krebs erkrankten Probanden mit Leberfunktionsstörung ist keine Dosisanpassung bei Patienten mit leichter Leberfunktionsstörung erforderlich (Child-Pugh Klasse A). Bei Patienten mit mittelschwerer (Child Pugh Klasse B) und schwerer Leberfunktionsstörung (Child Pugh Klasse C) kann die Ribociclib-Exposition erhöht sein (weniger als zweifach) (siehe "Pharmakokinetik" ).
Tabelle 7: Dosisänderung bei Leberfunktionsstörungen

Indikation                  Leichte Leberfunktionsstöru  Mittelschwere und schwere
                            ng(Child-Pugh Klasse A)      Leberfunktionsstörung(Child-Pugh Klasse
                                                         B oder C)
Brustkrebs im Frühstadium   Keine Dosisanpassung         Keine Dosisanpassung erforderlich.
                            erforderlich.                
Fortgeschrittener oder      Keine Dosisanpassung         Kisqali 400 mg einmal täglich.
metastasierter Brustkrebs   erforderlich.                

 
Kisqali wurde nicht bei Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs mit mittelschwerer und schwerer Leberfunktionsstörung untersucht. Kisqali wurde nicht bei Patientinnen und Patienten mit Brustkrebs im Frühstadium mit schwerer Leberfunktionsstörung untersucht (siehe "Klinische Wirksamkeit" ).
Informationen zu Dosisänderungen im Zusammenhang mit Leberfunktionsstörungen sind der Fachinformation des Aromatasehemmers, Fulvestrant oder LHRH Agonist zu entnehmen.
Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
Basierend auf pharmakokinetischen Populationsanalysen und Daten von Krebspatienten in klinischen Studien ist bei Patienten mit leichter oder mittelschwerer Nierenfunktionsstörung keine Dosisanpassung erforderlich (siehe "Klinische Wirksamkeit" ).
Bei Patientinnen und Patienten mit Brustkrebs im Frühstadium in der Gruppe mit Kisqali plus NSAI wurde bei 30,6 % der Patientinnen und Patienten mit mittelschwerer Nierenfunktionsstörung bei Baseline eine Nierentoxizität berichtet, verglichen mit 9,2 % und 2,0 % bei Patientinnen und Patienten mit leichter Nierenfunktionsstörung bzw. normaler Nierenfunktion. In der Gruppe mit NSAI allein wurde bei 11,1 % der Patientinnen und Patienten mit mittelschwerer Nierenfunktionsstörung bei Baseline eine Nierentoxizität berichtet, verglichen mit 2,4 % und 1,2 % bei Patientinnen und Patienten mit leichter Nierenfunktionsstörung bzw. normaler Nierenfunktion.
Basierend auf einer Nierenfunktionsstudie mit gesunden Probanden und nicht an Krebs erkrankten Probanden mit schwerer Nierenfunktionsstörung ist eine Anfangsdosis von 200 mg zu empfehlen. Kisqali ist bei Patienten mit Brustkrebs mit schwerer Nierenfunktionsstörung nicht untersucht worden (siehe "Pharmakokinetik" ).
Ältere Patienten
Bei Patienten über 65 Jahre ist keine Dosisanpassung erforderlich (siehe "Klinische Wirksamkeit" ).
Kinder und Jugendliche
Zu pädiatrischen Patienten liegen nur begrenzte Daten vor, und die Sicherheit und Wirksamkeit von Kisqali bei dieser Patientenpopulation sind nicht ausreichend bekannt.
Verspätete Dosisgabe
Übergibt sich die Patientin nach Einnahme der Dosis oder vergisst eine Dosis, sollte am selben Tag keine zusätzliche Dosis genommen werden. Die nächste verschriebene Dosis sollte zur üblichen Zeit eingenommen werden.
Art der Anwendung
Kisqali sollte täglich zur gleichen Zeit, vorzugsweise am Morgen, mit oder ohne Nahrung oral eingenommen werden. Kisqali-Tabletten sollten ganz geschluckt werden (die Tabletten sollten vor dem Schlucken nicht zerkaut, zerstossen oder geteilt werden). Tabletten, die zerbrochen, gerissen oder anderweitig nicht intakt sind, sollten nicht genommen werden.

2026 ©ywesee GmbH
Einstellungen | Hilfe | Anmeldung | Kontakt | Home