InteraktionenGleichzeitige Anwendung nicht empfohlen:
-Oral einzunehmende Arzneimittel: Polysium Leman kann potenziell andere oral einzunehmende Arzneimittel binden und so deren Resorption imGastrointestinaltrakt und ihre Wirksamkeit beeinträchtigen. Daher wird empfohlen, zwischen der Einnahme von Polysium Leman und anderen oraleinzunehmenden Arzneimitteln einen zeitlichen Abstand einzuhalten (siehe auch "Dosierung/Anwendung" und "Warnhinweise undVorsichtsmassnahmen" ).
-Sorbitol (rektal oder oral): Aufgrund gemeldeter Fälle von intestinaler Nekrose und anderen schweren gastrointestinalen Nebenwirkungen mit bisweilentödlichem Ausgang ist die gleichzeitige Anwendung von Sorbitol und Natriumpolystyrolsulfonat kontraindiziert (siehe auch "Warnhinweise undVorsichtsmassnahmen" und "Unerwünschte Wirkungen" ).
Anwendung mit Vorsicht:
-Kationenspender: Sie können die kaliumbindende Wirksamkeit des Harzes verringern.
-Antazida mit Freisetzung nicht resorbierbarer Kationen, Laxanzien: Eine systemische Alkalose wurde nach gleichzeitiger Gabe von Kationenaustauschernund Antazida, die nicht resorbierbare Kationen freisetzen, oder Laxanzien (Magnesiumhydroxid oder Aluminiumkarbonat) berichtet.
-Aluminiumhydroxid: Bei Kombination von Polysium Leman mit Aluminiumhydroxid kam es zu Darmobstruktion durch Konkremente von Aluminiumhydroxid.
-Digitalispräparate: Kaliumionen verringern die Kontraktilität des Myokards und antagonisieren deshalb Digitalispräparate, welche ihrerseits dieKontraktilität des Myokards steigern. Wenn der Kaliumspiegel bei digitalisierten Patienten sinkt, wird die Wirkung der Digitalispräparate verstärkt und eskann zur Digitalisintoxikation kommen (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Lithium: eine verminderte Resorption von Lithium ist möglich.
-Thyroxin: eine verminderte Resorption von Thyroxin ist möglich.
|