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Fachinformation zu ZYNYZ:Incyte Biosciences International Sàrl
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Präklinische Daten

Präklinische Daten aus Studien zur Toxizität bei wiederholter Gabe bei Cynomolgus-Affen, die über 13 Wochen einmal wöchentlich intravenös mit 5, 20 oder 100 mg/kg behandelt wurden, ließen keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen. Die maximal verträgliche Dosis ohne beobachtbare Nebenwirkungen (NOAEL) betrug 100 mg/kg und entsprach dem 20-Fachen der therapeutischen Exposition beim Menschen.
 
Es wurden keine Studien zur Bewertung des Potenzials von Retifanlimab für Kanzerogenität oder Gentoxizität durchgeführt.
 
Studien zur Reproduktions- und Entwicklungstoxizität bei Tieren wurden mit Retifanlimab nicht durchgeführt. Eine zentrale Funktion des PD-1/PD-L1-Signalwegs ist die Erhaltung der Schwangerschaft durch Aufrechterhaltung der mütterlichen Immuntoleranz gegenüber dem Fötus. In Schwangerschaftsmodellen bei Mäusen hat sich gezeigt, dass die Blockade der PD-L1- Signalübertragung die Toleranz gegenüber dem Fötus unterbricht und zu einem erhöhten Verlust des Fötus führt; zu den potenziellen Risiken der Verabreichung von Retifanlimab während der Schwangerschaft gehören daher erhöhte Raten von Schwangerschaftsabbrüchen oder Totgeburten. Wie in der Literatur berichtet, traten bei den Nachkommen dieser Tiere keine Fehlbildungen auf, die mit der Blockade der PD-1/PD-L1-Signalübertragung zusammenhängen; allerdings traten bei PD-1 und PD-L1-Knockout-Mäusen immunvermittelte Erkrankungen auf. Aufgrund des Wirkmechanismus von Retifanlimab kann die Exposition des Fötus gegenüber Retifanlimab das Risiko der Entwicklung von immunvermittelten Störungen oder einer Veränderung der normalen Immunantwort erhöhen.
 

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