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Kurz-Fachinformation für Almogran, Almirall AG

Almogran (Almotriptan) wurde von Swissmedic für die Indikation«akute Behandlung der Kopfschmerzphase von Migräneanfällen mit oder ohne Aura» zugelassen.

Dosierung(Erwachsene 18-65 Jahre): Als erste Dosis wird eine Tablette zu 12.5 mg Almotriptan oral eingenommen. Es besteht die Möglichkeit, eine zweite Dosis nach frühestens 2 Stunden einzunehmen. Die gesamte Tagesdosis darf 25 mg nicht überschreiten.

Wirksamkeit
Almotriptan gehört zur Wirkstoffklasse der 5-HT1B1D-Agonisten. In klinischen Studien wurde die höhere Wirksamkeit von Almogran gegenüber Placebo nachgewiesen, mit einer Ansprechquote von 57-65% bei Behandlung mit Almogran gegenüber 32-42% bei Placebo-Verabreichung, wobei als Ansprechen eine Reduktion der Intensität der Kopfschmerzen von «mittel bis stark» auf «leicht oder ohne» festgelegt wurde. Ausserdem verringerte Almogran andere Symptome der Migräne wie Übelkeit und erhöhte Licht- und/oder Lärmempfindlichkeit.

Unerwünschte Wirkungen
Die häufigsten unerwünschten Wirkungen von Almogran sind Schwindel, Schläfrigkeit, Übelkeit, Erbrechen und Müdigkeit. Weniger häufig können Parästhesien, Diarrhö, Brustschmerzen, Verdauungsstörungen, Mundtrockenheit, Engegefühl im Hals, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Schwäche, Herzklopfen, Knochenschmerzen und Tinnitus auftreten. Almogran kann den Blutdruck erhöhen.

Pharmakokinetik
Hinsichtlich pharmakokinetischer Eigenschaften weist Almogran eine Bioverfügbarkeit von 70% auf. Fünfzig Prozent des Wirkstoffs werden unverändert mit dem Urin ausgeschieden. Die Elimination von Almogran hängt von der Nierenfunktion ab. Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung, bei älteren Patienten und bei Patienten mit Hypertonie treten höhere Blutwerte von Almotriptan als bei gesunden Probanden auf.

Interaktionen
Es wurden Interaktionen von Almogran mit Ketoconazol beobachtet, wie auch mässige, klinisch nicht relevante Wechselwirkungen mit CYP2D6- und CYP3A4-Inhibitoren (weitere Interaktionen sind unter den Kontraindikationen aufgeführt).

Kontraindikationen und Anwendungseinschränkungen
Almogran ist bei Patienten mit einer Überempfindlichkeit gegenüber diesem Produkt kontraindiziert. Wie andere Triptane ist auch Almogran kontraindiziert bei Patienten mit einer koronaren Herzkrankheit, mit schwerer Hypertonie oder mit unkontrollierter Hypertonie, bei Patienten mit vorangegangener Apoplexie oder transitorischer ischämischer Attacke oder bei Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit. Die gleichzeitige Verabreichung von Almotriptan und Lithium, Ergotaminderivaten und anderen 5HT1-Agonisten ist kontraindiziert. Ausserdem darf Almogran nicht zur Behandlung hemiplegischer, ophthalmoplegischer oder Basilans-Migräne verabreicht werden. Wie andere Triptane darf auch Almogran nicht Patienten mit Risikofaktoren für eine koronare Herzkrankheit verabreicht werden. Von einer Verabreichung von Almogran bei Patienten unter 18 Jahren wird abgeraten. Diese Informationen stützen sich auf die detaillierteren Angaben der Fachinformation für Almogran.

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