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Patienteninformation zu Ben-u-ron® Sirup:Nutrimedis SA
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Swissmedic-Nr.ZulassungsinhaberStand d. Info. 

Wann darf ben-u-ron Sirup nicht eingenommen werden?

In folgenden Fällen dürfen Sie ben-uron nicht einnehmen:
- Bei Überempfindlichkeit auf den Wirkstoff Paracetamol und verwandte Substanzen (z.B. Propacetamol) oder auf einen der Hilfsstoffe (siehe „Was ist in ben-uron Sirup enthalten?“). Eine solche Überempfindlichkeit äussert sich z.B. durch Asthma, Atemnot, Kreislaufbeschwerden, Schwellungen der Haut und Schleimhäute oder Hautausschläge (Nesselfieber).
- Bei schweren Lebererkrankungen (z.B. akute Hepatitis, Leberzirrhose, Aszites, d.h. Flüssigkeitsansammlung in der Bauchhöhle).
- Bei Alkoholüberkonsum.
- Bei einer erblichen Leberstörung (sogenannte Meulengracht-Krankheit).
Wann ist bei der Einnahme von ben-uron Sirup Vorsicht geboten?Der ben-uron Sirup enthält 2,5 g Saccharose (verwertbare Kohlenhydrate) pro Messlöffel. Diabetiker sollten daher nach Möglichkeit statt Ben-uron Sirup die Ben-uron Tabletten oder Suppositorien verwenden.
Sie sollten vor der Einnahme Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin konsultieren:
bei vorgeschädigter Niere oder Leber
bei einer seltenen erblichen Krankheit der roten Blutkörperchen, dem sogenannten "Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel";
bei gleichzeitigem Gebrauch von Arzneimitteln, welche die Leber beeinflussen, namentlich gewisse Mittel gegen Tuberkulose und Anfallsleiden (Epilepsie) oder bei Arzneimittel mit dem Wirkstoff Zidovudin, die bei Immunschwäche (AIDS) eingesetzt werden;Wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:
·Blutverdünnende Arzneimittel (z.B. Marcoumar);
·Cholestyramin (Arzneimittel zur Senkung der Blutfette);
·Chloramphenicol (Arzneimittel gegen Infektionen);
·Metoclopramid (Arzneimittel bei Übelkeit, Erbrechen);
·Phenytoin, Phenobarbital, Carbamazepin (Arzneimittel gegen Epilepsie (Krampfanfälle));
·Rifampicin, Isoniazid (Arzneimittel gegen Tuberkulose);
·Probenecid (Arzneimittel gegen Gicht);
·Zidovudin (Arzneimittel gegen HIV-Infektion (AIDS)).
-Falls Sie eine schwere Infektion haben (z.B. eine Blutvergiftung)
falls Sie untergewichtig oder unterernährt sind
falls Sie regelmässig Alkohol konsumieren
Von der gleichzeitigen Einnahme von Paracetamol und Alkohol ist abzuraten. Besonders bei fehlender gleichzeitiger Nahrungsaufnahme erhöht sich die Gefahr einer Leberschädigung.
Patientinnen und Patienten, die auf Azofarbstoffe, Acetylsalicylsäure sowie Rheuma- oder Schmerzmittel (Prostaglandinhemmer) überempfindlich reagieren, sollen ben-uron Sirup nicht einnehmen.
Paracetamol kann in sehr seltenen Fällen schwere Hautreaktionen auslösen. Beim Auftreten von Hautreaktionen ist die Anwendung von ben-uron Sirup abzubrechen und der Arzt bzw. die Ärztin aufzusuchen. (siehe „Welche Nebenwirkungen kann ben-uron Sirup haben?“)
ben-uron Sirup hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen.Trotzdem ist nach Einnahme eines Schmerzmittels immer Vorsicht geboten.
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen.
Darf ben-uron Sirup während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?
Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt, den Apotheker oder den Drogisten bzw. die Ärztin, die Apothekerin oder die Drogistin um Rat fragen.
Aufgrund bisheriger Erfahrungen ist bei kurzfristiger Anwendung vom Wirkstoff Paracetamol in der angegebenen Dosierung kein Risiko für das Kind bekannt.
Obwohl Paracetamol in sehr geringen Mengen in der Muttermilch auftritt, darf gestillt werden.

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