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Patienteninformation zu Champix®:Pfizer AG
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Welche Nebenwirkungen kann Champix haben?

Wenn man mit dem Rauchen aufhört, können verschiedene Symptome auftreten, unabhängig, ob dies mit oder ohne medikamentöse Unterstützung erfolgt. Diese können u.a. Stimmungsschwankungen (wie Niedergeschlagenheit, Reizbarkeit, Frustration oder Ängstlichkeit), Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörungen, verlangsamten Herzschlag und verstärkten Appetit oder Gewichtszunahme einschliessen.
Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Champix auftreten:
Sehr häufig (können bei mehr als 1 von 10 Personen auftreten): Entzündung des Nasen-Rachen-Raumes, Schlaflosigkeit (einschliesslich Einschlafstörung, Durchschlafstörung oder vorzeitiges Erwachen), abnorme Träume (einschliesslich Alpträume), Kopfschmerzen, Übelkeit.
Häufig (können bei 1 bis 10 von 100 Personen auftreten): Entzündung der Nasennebenhöhlen, Bronchitis, gesteigerter oder verminderter Appetit, Gewichtszunahme, Schwindel, Geschmacksstörung, Schläfrigkeit, Husten, Atemnot (Kurzatmigkeit), Bauchschmerzen (einschliesslich Ober- und Unterbauchschmerzen), Spannungen in der Bauchregion, Verstopfung, Blähungen, Durchfall, Verdauungsbeschwerden, Erbrechen, Mundtrockenheit, Zahnschmerzen, Sodbrennen, Hautausschlag, Juckreiz, Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Müdigkeit, Schmerzen im Brustkorb.
Gelegentlich (können bei 1 bis 10 von 1000 Personen auftreten): Virusinfektion, Pilzinfektion, Ruhelosigkeit, Veränderung des Sexualverlangens, Panikgefühle, Stimmungsschwankung, Denkstörung, Depression, Angstzustände, Halluzinationen, Lethargie, verminderte Empfindlichkeit der Haut für Berührungsreize, Zittern, Krampfanfall, Bindehautentzündung, Augenschmerzen, Ohrgeräusche (Tinnitus), Herzklopfen, Schmerz in der Brust (mit Beklemmungsgefühl, Brennen oder Druck, welcher auch auf andere Körperteile ausstrahlen kann), Herzrasen, Erhöhung der Herzfrequenz, Hitzewallung, erhöhter Blutdruck, verstopfte Nasennebenhöhlen, laufende Nase, Reizung im Hals, allergischer Schnupfen, Entzündung der oberen Luftwege, Stimmstörung (Stimme kann heiser, rau, belegt oder behaucht sein), Entzündung der Magenschleimhaut, Aufstossen, Blut im Stuhl, Entzündung der Mundschleimhaut, Zahnfleischschmerzen, Veränderung der Stuhlgewohnheiten, übermässiges oder nächtliches Schwitzen, Akne, Hautrötung, Muskelkrämpfe, Brustkorbschmerzen oder –beschwerden, vermehrtes oder nächtliches Wasserlassen, verstärkte oder zu lange anhaltende Menstruationsblutung, Fieber, Schwächegefühl, Unwohlsein, grippeähnliche Erkrankung, Zyste, Kältegefühl, abnormes Sperma.
Selten (können bei 1 bis 10 von 10‘000 Personen auftreten): Durstgefühl, Verlangsamung der geistigen Funktionen, Gereiztheit/Verstimmung, verminderte Geschmacksempfindung, Schlaganfall (mit möglichen Symptomen wie Gefühllosigkeit in unterschiedlichsten Körperregionen, Lähmungserscheinungen an Arm, Gesicht oder Bein [besonders halbseitig], plötzliche Sehschwäche, einseitiger Sehverlust, halbseitige Gesichtsfeldausfälle, Hörverlust, erschwertes Sprechen, Benommenheit, Schwindel, Gleichgewichtsstörung, plötzliche und starke Kopfschmerzen, plötzliche Übelkeit, Fieber), Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus, erhöhte Muskelspannung, Sprechstörung, Koordinationsstörung, verstärkter Tränenfluss, Kurzsichtigkeit, Lichtempfindlichkeit, erweiterte Pupillen, Verfärbung des Augenweisses, eingeschränktes Gesichtsfeld, Herzrhythmusstörung (unregelmässiger Herzschlag), Halsschmerzen, Schnarchen, abnormaler Stuhl, belegte Zunge, Erbrechen von Blut, Gelenksteifigkeit, ungewöhnlich erhöhte Urinausscheidung, vaginaler Ausfluss, Störungen der sexuellen Funktionen und Reaktionen.
Mit unbekannter Häufigkeit wurde über Suizidgedanken, psychotische Störungen, Aggression und Verhaltensstörung berichtet.
Es gab auch Berichte über allergische Reaktionen, einschliesslich Schwellungen im Gesicht, der Lippen und der Zunge sowie über schwere Hautreaktionen. Diese Reaktionen können lebensbedrohlich sein. Wenn Sie Schwellungen des Gesichts, Mundes oder Halses bemerken, oder wenn ein Hautauschlag mit Hautablösung oder Blasen im Mund auftreten, nehmen Sie Champix nicht mehr weiter ein und kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin (siehe auch «Wann ist bei der Einnahme von Champix Vorsicht geboten?»).
Rauchen ist einer der Hauptrisikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Nach der Markteinführung wurden Fälle von Herzinfarkt berichtet. Ein ursächlicher Zusammenhang mit Champix konnte jedoch nicht hergestellt werden.
Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie sich niedergeschlagen fühlen, gesteigerten Bewegungsdrang verspüren oder Suizidgedanken haben. Solche Symptome wurden bei Patienten beobachtet, die mit oder ohne Champix versucht haben, mit dem Rauchen aufzuhören. Obwohl kein ursächlicher Zusammenhang zwischen derartigen Symptomen und der Anwendung von Champix besteht, sollten Sie bei deren Auftreten eine Fachperson kontaktieren.
Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen auftritt und/oder Sie erheblich beeinträchtigt.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

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