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Home - Fachinformation zu Zostavax - Änderungen - 08.01.2017
64 Änderungen an Fachinfo Zostavax
  • -Varicella-Zoster-Virus1, Stamm Oka/Merck (lebend, attenuiert): mindestens 19’400 PBE2
  • +Varicella-Zoster-Virus1, Stamm Oka/Merck (lebend, attenuiert): mindestens 19'400 PBE2.
  • -Natriumhydroxid (zur pH-Einstellung)
  • +Natriumhydroxid (zur pH-Einstellung).
  • --Bekannte Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, einen der sonstigen Bestandteile des Impfstoffes oder einen der in Spuren vorhandenen Rückstände aus der Herstellung (z.B. Neomycin), (siehe Abschnitte Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen und Zusammensetzung).
  • --Angeborene und erworbene Immunschwäche als Folge einer akuten und chronischen Leukämie, Lymphom, andere Erkrankungen des Knochenmarks oder des lymphatischen Systems, Immundefizienz als Folge von HIV/AIDS zelluläre Immundefizienz.
  • --Immunsuppressive Therapie (einschliesslich hoher Dosen von Kortikosteroiden); ZOSTAVAX® ist jedoch nicht kontraindiziert bei Personen unter topischer (einschliesslich Inhalation) oder niedrig dosierter systemischer Kortikosteroidtherapie (5-10 mg Prednisonäquivalent) oder bei Personen unter Kortikosteroid-Substitutionstherapie, z. B. bei Nebenniereninsuffizienz (siehe Abschnitt Unerwünschte Wirkungen und Eigenschaften / Wirkungen).
  • --Kinder und Jugendliche
  • --Aktive, unbehandelte Tuberkulose.
  • --Schwangerschaft. Darüber hinaus sollte nach der Impfung eine Schwangerschaft über einen Zeitraum von 3 Monaten verhindert werden (siehe Abschnitt Schwangerschaft/Stillzeit).
  • +·Bekannte Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, einen der sonstigen Bestandteile des Impfstoffes oder einen der in Spuren vorhandenen Rückstände aus der Herstellung (z.B. Neomycin), (siehe Abschnitte Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen und Zusammensetzung).
  • +·Angeborene und erworbene Immunschwäche als Folge einer akuten und chronischen Leukämie, Lymphom, andere Erkrankungen des Knochenmarks oder des lymphatischen Systems, Immundefizienz als Folge von HIV/AIDS zelluläre Immundefizienz.
  • +·Immunsuppressive Therapie (einschliesslich hoher Dosen von Kortikosteroiden); ZOSTAVAX® ist jedoch nicht kontraindiziert bei Personen unter topischer (einschliesslich Inhalation) oder niedrig dosierter systemischer Kortikosteroidtherapie (5-10 mg Prednisonäquivalent) oder bei Personen unter Kortikosteroid-Substitutionstherapie, z.B. bei Nebenniereninsuffizienz (siehe Abschnitt Unerwünschte Wirkungen und Eigenschaften / Wirkungen).
  • +·Kinder und Jugendliche
  • +·Aktive, unbehandelte Tuberkulose.
  • +·Schwangerschaft. Darüber hinaus sollte nach der Impfung eine Schwangerschaft über einen Zeitraum von 3 Monaten verhindert werden (siehe Abschnitt Schwangerschaft/Stillzeit).
  • -Es sollten geeignete medizinische Behandlungs- und Überwachungsmöglichkeiten für den Fall einer seltenen anaphylaktischen/anaphylaktoiden Reaktion nach Verabreichung des Impfstoffes unmittelbar zur Verfügung stehen, da es zu Überempfindlichkeitsreaktionen, nicht nur gegen den Wirkstoff, sondern auch gegen alle sonstigen Bestandteile des Impfstoffes sowie gegen Spuren von Rückständen aus der Herstellung im Impfstoff (z. B. Neomycin) kommen kann (siehe Abschnitte Kontraindikationen und Zusammensetzung).
  • +Es sollten geeignete medizinische Behandlungs- und Überwachungsmöglichkeiten für den Fall einer seltenen anaphylaktischen/anaphylaktoiden Reaktion nach Verabreichung des Impfstoffes unmittelbar zur Verfügung stehen, da es zu Überempfindlichkeitsreaktionen, nicht nur gegen den Wirkstoff, sondern auch gegen alle sonstigen Bestandteile des Impfstoffes sowie gegen Spuren von Rückständen aus der Herstellung im Impfstoff (z.B. Neomycin) kommen kann (siehe Abschnitte Kontraindikationen und Zusammensetzung).
  • -Das Nebenwirkungsprofil von ZOSTAVAX® wurde in klinischen Studien mit mehr als 32000 Erwachsenen, die mit Zostavax geimpft wurden, geprüft.
  • -In der grössten Studie, der Shingles Prevention Study (SPS) erhielten 38’546 Probanden entweder eine Dosis ZOSTAVAX® (n=19’270) oder Placebo (n=19’276). Das Nebenwirkungsprofil des Impfstoffes wurde während der gesamten Studiendauer überwacht. Im Verlauf der Studie wurde über zwei Impfstoff-bezogene schwerwiegende Nebenwirkungen nach Gabe von ZOSTAVAX® (exazerbiertes Asthma und Polymyalgia rheumatica) und drei schwerwiegende Nebenwirkungen nach Gabe von Placebo (Goodpasture-Syndrom, anaphylaktische Reaktion und Polymyalgia rheumatica) berichtet.
  • -Zur Ermittlung von Nebenwirkungen wurden an Probanden einer Untergruppe der SPS (n=3’345 erhielten ZOSTAVAX®, n=3’271 erhielten Placebo) Dokumentationsbögen zur Erfassung von Nebenwirkungen ausgehändigt. Zusätzlich zur routinemässig während der gesamten Studiendauer durchgeführten Überwachung sollten auf diesen Bögen Nebenwirkungen erfasst werden, die zwischen Tag 0 und Tag 42 nach der Impfung auftraten.
  • +Das Nebenwirkungsprofil von ZOSTAVAX® wurde in klinischen Studien mit mehr als 32000 Erwachsenen, die mit Zostavax geimpft wurden, geprüft.
  • +In der grössten Studie, der Shingles Prevention Study (SPS) erhielten 38'546 Probanden entweder eine Dosis ZOSTAVAX® (n=19'270) oder Placebo (n=19'276). Das Nebenwirkungsprofil des Impfstoffes wurde während der gesamten Studiendauer überwacht. Im Verlauf der Studie wurde über zwei Impfstoff-bezogene schwerwiegende Nebenwirkungen nach Gabe von ZOSTAVAX® (exazerbiertes Asthma und Polymyalgia rheumatica) und drei schwerwiegende Nebenwirkungen nach Gabe von Placebo (Goodpasture-Syndrom, anaphylaktische Reaktion und Polymyalgia rheumatica) berichtet.
  • +Zur Ermittlung von Nebenwirkungen wurden an Probanden einer Untergruppe der SPS (n=3'345 erhielten ZOSTAVAX®, n=3'271 erhielten Placebo) Dokumentationsbögen zur Erfassung von Nebenwirkungen ausgehändigt. Zusätzlich zur routinemässig während der gesamten Studiendauer durchgeführten Überwachung sollten auf diesen Bögen Nebenwirkungen erfasst werden, die zwischen Tag 0 und Tag 42 nach der Impfung auftraten.
  • -[Sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100, <1/10); gelegentlich (≥1/1’000, <1/100); selten (≥1/10’000, <1/1’000); sehr selten (<1/10’000), einschliesslich Einzelfälle]
  • +[Sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100, <1/10); gelegentlich (≥1/1'000, <1/100); selten (≥1/10'000, <1/1'000); sehr selten (<1/10'000), einschliesslich Einzelfälle]
  • -Sehr selten: Varizellen
  • +Sehr selten: Varizellen.
  • -Häufig: Kopfschmerzen
  • +Häufig: Kopfschmerzen.
  • -Häufig: Schmerzen in der Extremität
  • +Häufig: Schmerzen in der Extremität.
  • -Sehr häufig: Erythem an der Injektionsstelle* (35.7%), Schmerz/Druckempfindlichkeit an der Injektionsstelle* (34.5%), Schwellung an der Injektionsstelle* (26.2%), Pruritus* an der Injektionsstelle (10.3%)
  • -Häufig: Injektionsstelle: Hämatom, Überwärmung, Verhärtung
  • +Sehr häufig: Erythem an der Injektionsstelle* (35.7%), Schmerz/Druckempfindlichkeit an der Injektionsstelle* (34.5%), Schwellung an der Injektionsstelle* (26.2%), Pruritus* an der Injektionsstelle (10.3%).
  • +Häufig: Injektionsstelle: Hämatom, Überwärmung, Verhärtung.
  • -Die Probanden der SPS wurden über einen Zeitraum von 42 Tagen nach der Impfung beobachtet; in dieser Zeit wurden nur wenige Fälle eines Zosterartigen Exanthems berichtet (17 in der ZOSTAVAX®-Gruppe, 36 in der Placebo-Gruppe, p=0.009). Von diesen insgesamt 53 Fällen mit Zosterartigen Exanthem standen 41 für eine PCR-Untersuchung geeignete Proben zur Verfügung. VZV-Wildtyp konnte in 25 dieser Proben nachgewiesen werden (in 5 Proben aus der ZOSTAVAX®-Gruppe, in 20 Proben aus der Placebo-Gruppe). Der VZV-Stamm Oka/Merck wurde in keiner der untersuchten Proben nachgewiesen.
  • +Die Probanden der SPS wurden über einen Zeitraum von 42 Tagen nach der Impfung beobachtet; in dieser Zeit wurden nur wenige Fälle eines Zoster-artigen Exanthems berichtet (17 in der ZOSTAVAX®-Gruppe, 36 in der Placebo-Gruppe, p=0.009). Von diesen insgesamt 53 Fällen mit Zoster-artigen Exanthem standen 41 für eine PCR-Untersuchung geeignete Proben zur Verfügung. VZV-Wildtyp konnte in 25 dieser Proben nachgewiesen werden (in 5 Proben aus der ZOSTAVAX®-Gruppe, in 20 Proben aus der Placebo-Gruppe). Der VZV-Stamm Oka/Merck wurde in keiner der untersuchten Proben nachgewiesen.
  • -In der ZOSTAVAX Efficacy and Safety Studie (Protocol 022) erhielten Probanden im Alter von 50 bis 59 Jahren entweder ZOSTAVAX (n=11‘184) oder Placebo (n=11‘212). Das Nebenwirkungsprofil des Impfstoffes wurde während der gesamten Studiendauer überwacht. Im Verlauf der Studie wurde über eine Impfstoff-bezogene schwerwiegende Nebenwirkung nach Gabe von ZOSTAVAX® (anaphylaktische Reaktion) berichtet.
  • +In der ZOSTAVAX Efficacy and Safety Studie (Protocol 022) erhielten Probanden im Alter von 50 bis 59 Jahren entweder ZOSTAVAX (n=11'184) oder Placebo (n=11'212). Das Nebenwirkungsprofil des Impfstoffes wurde während der gesamten Studiendauer überwacht. Im Verlauf der Studie wurde über eine Impfstoff-bezogene schwerwiegende Nebenwirkung nach Gabe von ZOSTAVAX® (anaphylaktische Reaktion) berichtet.
  • -Insgesamt war die Zahl von gemeldeten Beschwerden an der Injektionsstelle bei Probanden, die mit ZOSTAVAX® geimpft wurden, signifikant höher als in der Placebo-Gruppe (ZOSTAVAX®: 63.9%, Placebo: 14.4%). Die meisten dieser Nebenwirkungen waren leichter Natur. Nebenwirkungen, die gemäss Beurteilung durch die Prüfärzte kausal mit der Verabreichung im Zusammenhang standen, wurden bei 65.0% der Probanden nach Zostavax und bei 17,9% der Probanden nach Placebo erfasst.
  • -Die Probanden der Studie (Protocol 022) wurden über einen Zeitraum von 42 Tagen nach der Impfung beobachtet; in dieser Zeit wurden 34 Fälle eines Zosterartigen Exanthems berichtet (19 in der ZOSTAVAX®-Gruppe, 15 in der Placebo-Gruppe). Von diesen 34 Fällen mit Zosterartigen Exanthem standen 24 für eine PCR-Untersuchung geeignete Proben zur Verfügung. VZV-Wildtyp konnte in 10 dieser Proben nachgewiesen werden (in 3 Proben aus der ZOSTAVAX®-Gruppe, in 7 Proben aus der Placebo-Gruppe). Der VZV-Stamm Oka/Merck wurde in keiner der untersuchten Proben nachgewiesen.
  • +Insgesamt war die Zahl von gemeldeten Beschwerden an der Injektionsstelle bei Probanden, die mit ZOSTAVAX® geimpft wurden, signifikant höher als in der Placebo-Gruppe (ZOSTAVAX®: 63.9%, Placebo: 14.4%). Die meisten dieser Nebenwirkungen waren leichter Natur. Nebenwirkungen, die gemäss Beurteilung durch die Prüfärzte kausal mit der Verabreichung im Zusammenhang standen, wurden bei 65.0% der Probanden nach Zostavax und bei 17,9% der Probanden nach Placebo erfasst.
  • +Die Probanden der Studie (Protocol 022) wurden über einen Zeitraum von 42 Tagen nach der Impfung beobachtet; in dieser Zeit wurden 34 Fälle eines Zoster-artigen Exanthems berichtet (19 in der ZOSTAVAX®-Gruppe, 15 in der Placebo-Gruppe). Von diesen 34 Fällen mit Zoster-artigen Exanthem standen 24 für eine PCR-Untersuchung geeignete Proben zur Verfügung. VZV-Wildtyp konnte in 10 dieser Proben nachgewiesen werden (in 3 Proben aus der ZOSTAVAX®-Gruppe, in 7 Proben aus der Placebo-Gruppe). Der VZV-Stamm Oka/Merck wurde in keiner der untersuchten Proben nachgewiesen.
  • -In anderen klinischen Studien, die im Rahmen der Zulassung der ursprünglich tiefgekühlten Formulierung von Zostavax durchgeführt wurden, wurde innerhalb von 42 Tagen nach Impfung sowohl in der Zostavax als auch in der Placebogruppe nur über wenige Fälle eines zoster- und varizellenartigen Exanthems, das nicht an der Injektionsstelle auftrat, berichtet. Insgesamt wurden 17 Fälle des zoster- und varizellen-artigen Exanthems, das nicht an der Injektionsstelle auftrat, berichtet.
  • +In anderen klinischen Studien, die im Rahmen der Zulassung der ursprünglich tiefgekühlten Formulierung von Zostavax durchgeführt wurden, wurde innerhalb von 42 Tagen nach Impfung sowohl in der Zostavax als auch in der Placebogruppe nur über wenige Fälle eines zoster- und varizellen-artigen Exanthems, das nicht an der Injektionsstelle auftrat, berichtet. Insgesamt wurden 17 Fälle des zoster- und varizellen-artigen Exanthems, das nicht an der Injektionsstelle auftrat, berichtet.
  • -In einer randomisierten, doppel-blinden, Placebo kontrollierten klinischen Studie (Protocol 017) wurde ZOSTAVAX® 206 Personen im Alter von 60 Jahren oder mehr verabreicht, die eine systemische Corticosteroidbehandlung mit einer Tagesdosis äquivalent zu 5 bis 20 mg Prednison erhielten. 12,1% dieser Zostavax Probanden erhielten eine Dosis von 10-20 mg Prednisonäquivalent, während 87,9% der Probanden eine Dosis von 5-10 mg Prednisonäquivalent erhielten. Die Gruppe mit 10-20 mg Prednisonäquivalent ist für robuste Aussagen nicht genügend. Die Corticosteroidbehandlung musste mindestens 2 Wochen vor und 6 Wochen nach der Impfung aufrechterhalten werden um das Immunogenitäts- und Sicherheitsprofil von ZOSTAVAX® untersuchen zu können. Unerwünschte Ereignisse wurden bis zum Tag 42 nach der Impfung und schwerwiegende unerwünschte Ereignisse über die gesamte Studiendauer (d. h. bis zum Tag 180) nachverfolgt. Diese Studie zeigte ein mit der SPS-Studie vergleichbares Sicherheitsprofil, wobei dies nur für die Gruppe mit 5-10 mg Prednisonäquivalent als robust angesehen werden kann. In einem Fall nach Impfung mit Zostavax trat 16 Tage später ein Herpes zoster mit Nachweis des Varizella zoster Wildtyps auf, während in der Placebo Gruppe kein Herpes zoster beobachtet wurde (siehe Abschnitt Kontraindikationen bezüglich Corticosteroidbehandlung).
  • -In anderen klinischen Studien, die im Rahmen der Zulassung der ursprünglich tiefgekühlten Formulierung von Zostavax durchgeführt wurden, wurde innerhalb von 42 Tagen nach Impfung sowohl in der Zostavax als auch in der Placebogruppe nur über wenige Fälle eines zoster- und varizellenartigen Exanthems, das nicht an der Injektionsstelle auftrat, berichtet. Insgesamt wurden 17 Fälle des zoster- und varizellen-artigen Exanthems, das nicht an der Injektionsstelle auftrat, berichtet.
  • +In einer randomisierten, doppel-blinden, Placebo kontrollierten klinischen Studie (Protocol 017) wurde ZOSTAVAX® 206 Personen im Alter von 60 Jahren oder mehr verabreicht, die eine systemische Corticosteroidbehandlung mit einer Tagesdosis äquivalent zu 5 bis 20 mg Prednison erhielten. 12,1% dieser Zostavax Probanden erhielten eine Dosis von 10-20 mg Prednisonäquivalent, während 87,9% der Probanden eine Dosis von 5-10 mg Prednisonäquivalent erhielten. Die Gruppe mit 10-20 mg Prednisonäquivalent ist für robuste Aussagen nicht genügend. Die Corticosteroidbehandlung musste mindestens 2 Wochen vor und 6 Wochen nach der Impfung aufrechterhalten werden um das Immunogenitäts- und Sicherheitsprofil von ZOSTAVAX® untersuchen zu können. Unerwünschte Ereignisse wurden bis zum Tag 42 nach der Impfung und schwerwiegende unerwünschte Ereignisse über die gesamte Studiendauer (d.h. bis zum Tag 180) nachverfolgt. Diese Studie zeigte ein mit der SPS-Studie vergleichbares Sicherheitsprofil, wobei dies nur für die Gruppe mit 5-10 mg Prednisonäquivalent als robust angesehen werden kann. In einem Fall nach Impfung mit Zostavax trat 16 Tage später ein Herpes zoster mit Nachweis des Varizella zoster Wildtyps auf, während in der Placebo Gruppe kein Herpes zoster beobachtet wurde (siehe Abschnitt Kontraindikationen bezüglich Corticosteroidbehandlung).
  • +In anderen klinischen Studien, die im Rahmen der Zulassung der ursprünglich tiefgekühlten Formulierung von Zostavax durchgeführt wurden, wurde innerhalb von 42 Tagen nach Impfung sowohl in der Zostavax als auch in der Placebogruppe nur über wenige Fälle eines zoster- und varizellen-artigen Exanthems, das nicht an der Injektionsstelle auftrat, berichtet. Insgesamt wurden 17 Fälle des zoster- und varizellen-artigen Exanthems, das nicht an der Injektionsstelle auftrat, berichtet.
  • -Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems: Lymphadenopathie (zervikal, axillär)
  • -Erkrankungen des Immunsystems: Überempfindlichkeitsreaktionen einschliesslich anaphylaktische Reaktionen
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts: Übelkeit
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes: Exanthem
  • -Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen: Arthralgien, Myalgien
  • -Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort: Exanthem an der Injektionsstelle, Quaddelbildung an der Injektionsstelle, Fieber
  • +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems: Lymphadenopathie (zervikal, axillär).
  • +Erkrankungen des Immunsystems: Überempfindlichkeitsreaktionen einschliesslich anaphylaktische Reaktionen.
  • +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts: Übelkeit.
  • +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes: Exanthem.
  • +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen: Arthralgien, Myalgien.
  • +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort: Exanthem an der Injektionsstelle, Quaddelbildung an der Injektionsstelle, Fieber.
  • --Varizellenartige Infektionen
  • --Herpes Zoster
  • --Disseminierter Herpes zoster durch den VZV-Stamm Oka/Merck bei Immunsuppression durch Prednison und Methotrexat (reversibel nach Acyclovir i.v., aber nicht nach Valacyclovir oral)
  • +·Varizellenartige Infektionen
  • +·Herpes Zoster
  • +·Disseminierter Herpes zoster durch den VZV-Stamm Oka/Merck bei Immunsuppression durch Prednison und Methotrexat (reversibel nach Acyclovir i.v., aber nicht nach Valacyclovir oral)
  • -Pharmakotherapeutische Gruppe: Viraler Impfstoff, ATC-Code: J07BK02
  • +ATC-Code: J07BK02
  • +Pharmakotherapeutische Gruppe: Viraler Impfstoff
  • -Endpunkt Wirksamkeit des Impfstoffes* 95% Konfidenzintervall
  • -Inzidenz von Zoster 51% 44 bis 58%
  • -Inzidenz von PHN** 67% 48 bis 79%
  • -HZ Schmerz BOI*** 61% 51 bis 69%
  • -* Wirksamkeit des Impfstoffes = relativer Rückgang des Endpunkts in der ZOSTAVAX®-Gruppe im Vergleich zur Placebo-Gruppe
  • +Endpunkt Wirksamkeit des Impfstoffes* 95% Konfidenzintervall
  • +Inzidenz von Zoster 51% 44 bis 58%
  • +Inzidenz von PHN** 67% 48 bis 79%
  • +HZ Schmerz BOI*** 61% 51 bis 69%
  • +
  • +* Wirksamkeit des Impfstoffes = relativer Rückgang des Endpunkts in der ZOSTAVAX®-Gruppe im Vergleich zur Placebo-Gruppe
  • -In einer Placebo-kontrollierten, doppelblinden klinischen Studie zur Prävention von Zoster (Shingles Prevention Study – SPS) mit ZOSTAVAX® wurden 38’546 Probanden ab einem Alter von 60 Jahren in zwei Gruppen randomisiert: die eine Gruppe erhielt eine Dosis ZOSTAVAX® (n=19’270), die andere Gruppe Placebo (n=19’276).
  • -ZOSTAVAX® verringerte im Vergleich zu Placebo die Inzidenz des Zoster signifikant (315 Fälle [5.4/1’000 Personen-Jahre] versus 642 Fälle [11.1/1’000 Personen-Jahre], p<0.001). Die Schutzwirkung von ZOSTAVAX® gegen Zoster betrug 51% (95% KI: [44 bis 58%]). ZOSTAVAX® reduzierte die Inzidenz des Zoster um 64% (95% KI: [56 bis 71%]) bei Probanden zwischen 60 und 69 Jahren und um 38% (95% KI: [25 bis 48%]) bei Probanden ≥70 Jahren.
  • +In einer Placebo-kontrollierten, doppelblinden klinischen Studie zur Prävention von Zoster (Shingles Prevention Study – SPS) mit ZOSTAVAX® wurden 38'546 Probanden ab einem Alter von 60 Jahren in zwei Gruppen randomisiert: die eine Gruppe erhielt eine Dosis ZOSTAVAX® (n=19'270), die andere Gruppe Placebo (n=19'276).
  • +ZOSTAVAX® verringerte im Vergleich zu Placebo die Inzidenz des Zoster signifikant (315 Fälle [5.4/1'000 Personen-Jahre] versus 642 Fälle [11.1/1'000 Personen-Jahre], p<0.001). Die Schutzwirkung von ZOSTAVAX® gegen Zoster betrug 51% (95% KI: [44 bis 58%]). ZOSTAVAX® reduzierte die Inzidenz des Zoster um 64% (95% KI: [56 bis 71%]) bei Probanden zwischen 60 und 69 Jahren und um 38% (95% KI: [25 bis 48%]) bei Probanden ≥70 Jahren.
  • -ZOSTAVAX® verringerte im Vergleich zu Placebo die Inzidenz der PHN 27 Fälle [0.5/1’000 Personen-Jahre] versus 80 Fälle [1.4/1’000 Personen-Jahre], p<0.001). In dieser Studie wurde PHN definiert als klinisch signifikanter Zoster-Schmerz, der 90 Tage nach Ausbruch des Exanthems oder länger persistiert oder neu aufgetreten ist. Die Schutzwirkung von ZOSTAVAX® gegen PHN betrug 67% (95% KI: [48 bis 79%]). Bezogen nur auf Probanden, die an Zoster erkrankten, war das Risiko, anschliessend eine PHN zu entwickeln, geringer. In der Impfstoff-Gruppe betrug das Risiko, eine PHN nach Zoster zu entwickeln, 9% (27/315), in der Placebo-Gruppe 13% (80/642). Dieser Effekt war noch ausgeprägter in der Gruppe der älteren Probanden (≥70 Jahre). Hier reduzierte sich das Risiko einer PHN nach Zoster auf 10% in der Impfstoff-Gruppe gegenüber 19% in der Placebo-Gruppe. ZOSTAVAX® verringerte im Vergleich zu Placebo den HZ-Schmerz-Score um etwa 61% (95% KI: [51 bis 69%]). In der Gruppe der jüngeren Probanden (60 bis 69 Jahre) zeigte ZOSTAVAX® einen ausgeprägteren Effekt mit einer Wirksamkeit bezüglich des HZ-Schmerz-Score von 66% im Vergleich zu 55% bei Patienten ≥70 Jahren. Allerdings war dieser Unterschied statistisch nicht signifikant (p= 0.266).
  • +ZOSTAVAX® verringerte im Vergleich zu Placebo die Inzidenz der PHN 27 Fälle [0.5/1'000 Personen-Jahre] versus 80 Fälle [1.4/1'000 Personen-Jahre], p<0.001). In dieser Studie wurde PHN definiert als klinisch signifikanter Zoster-Schmerz, der 90 Tage nach Ausbruch des Exanthems oder länger persistiert oder neu aufgetreten ist. Die Schutzwirkung von ZOSTAVAX® gegen PHN betrug 67% (95% KI: [48 bis 79%]). Bezogen nur auf Probanden, die an Zoster erkrankten, war das Risiko, anschliessend eine PHN zu entwickeln, geringer. In der Impfstoff-Gruppe betrug das Risiko, eine PHN nach Zoster zu entwickeln, 9% (27/315), in der Placebo-Gruppe 13% (80/642). Dieser Effekt war noch ausgeprägter in der Gruppe der älteren Probanden (≥70 Jahre). Hier reduzierte sich das Risiko einer PHN nach Zoster auf 10% in der Impfstoff-Gruppe gegenüber 19% in der Placebo-Gruppe. ZOSTAVAX® verringerte im Vergleich zu Placebo den HZ-Schmerz-Score um etwa 61% (95% KI: [51 bis 69%]). In der Gruppe der jüngeren Probanden (60 bis 69 Jahre) zeigte ZOSTAVAX® einen ausgeprägteren Effekt mit einer Wirksamkeit bezüglich des HZ-Schmerz-Score von 66% im Vergleich zu 55% bei Patienten ≥70 Jahren. Allerdings war dieser Unterschied statistisch nicht signifikant (p= 0.266).
  • -Bei mit ZOSTAVAX® Geimpften, die an Zoster erkrankten, reduzierte ZOSTAVAX® im Vergleich zu Placebo insgesamt den akuten und chronischen Zoster-Schmerz signifikant. Im Beobachtungszeitraum von 6 Monaten (für den akuten und chronischen Schmerz) verringerte sich der kombinierte Schmerz-Score um 22% (p=0.008) und das Risiko, an Herpes Zoster mit schwerem und lang anhaltendem Schmerz zu erkranken, um 52% (95% KI: [7 bis 74%]), (von 6.2 % auf 3.5 %), (kombinierter Schmerz-Score >600).
  • +Bei mit ZOSTAVAX® Geimpften, die an Zoster erkrankten, reduzierte ZOSTAVAX® im Vergleich zu Placebo insgesamt den akuten und chronischen Zoster-Schmerz signifikant. Im Beobachtungszeitraum von 6 Monaten (für den akuten und chronischen Schmerz) verringerte sich der kombinierte Schmerz-Score um 22% (p=0.008) und das Risiko, an Herpes Zoster mit schwerem und lang anhaltendem Schmerz zu erkranken, um 52% (95% KI: [7 bis 74%]), (von 6.2% auf 3.5%), (kombinierter Schmerz-Score >600).
  • -Im Rahmen der SPS (>60 Jahre) wurde eine Kurzzeit Persistenz Substudie (STPS) initiiert, um zusätzliche Informationen zur Persistenz der Wirksamkeit der Impfung, und um eine Untergruppe für die Langzeit Persistenz Substudie (LTPS) zu gewinnen. 7‘320 Teilnehmer der ZOSTAVAX® Gruppe und 6‘950 der Placebo Gruppe wurden in die STPS eingeschlossen. Das Durchschnittsalter bei Einschluss betrug 73.3 Jahre. Teilnehmer der Placebo Gruppe hatten die Möglichkeit, während der STPS ZOSTAVAX® zu erhalten. Zu diesem Zeitpunkt galt ihre Teilnahme an der STPS als beendet.
  • +Im Rahmen der SPS (>60 Jahre) wurde eine Kurzzeit Persistenz Substudie (STPS) initiiert, um zusätzliche Informationen zur Persistenz der Wirksamkeit der Impfung, und um eine Untergruppe für die Langzeit Persistenz Substudie (LTPS) zu gewinnen. 7'320 Teilnehmer der ZOSTAVAX® Gruppe und 6'950 der Placebo Gruppe wurden in die STPS eingeschlossen. Das Durchschnittsalter bei Einschluss betrug 73.3 Jahre. Teilnehmer der Placebo Gruppe hatten die Möglichkeit, während der STPS ZOSTAVAX® zu erhalten. Zu diesem Zeitpunkt galt ihre Teilnahme an der STPS als beendet.
  • -Nach Abschluss der STPS wurde in der Langzeit Persistenz Studie (LTPS) mit der gleichen telefonbasierten Methode die Dauer des Impfschutzes gegen HZ, PHN und HZ BOI bei 6‘867 mit ZOSTAVAX® geimpften Teilnehmern untersucht. Das Durchschnittsalter bei Einschluss betrug 74.5 Jahre. Im Rahmen der LTPS gab es keine Placebo Kontrollgruppe, da die Teilnehmer der Placebo Gruppe nach Abschluss der STPS mit ZOSTAVAX® geimpft werden konnten. Um die Wirksamkeit abzuschätzen, wurden Daten von vorhergehenden Placebo Empfängern als Vergleich verwendet.
  • +Nach Abschluss der STPS wurde in der Langzeit Persistenz Studie (LTPS) mit der gleichen telefonbasierten Methode die Dauer des Impfschutzes gegen HZ, PHN und HZ BOI bei 6'867 mit ZOSTAVAX® geimpften Teilnehmern untersucht. Das Durchschnittsalter bei Einschluss betrug 74.5 Jahre. Im Rahmen der LTPS gab es keine Placebo Kontrollgruppe, da die Teilnehmer der Placebo Gruppe nach Abschluss der STPS mit ZOSTAVAX® geimpft werden konnten. Um die Wirksamkeit abzuschätzen, wurden Daten von vorhergehenden Placebo Empfängern als Vergleich verwendet.
  • -In der Shingles Prevention Study (SP-Studie) wurde die Immunantwort in einer Untergruppe untersucht (n=1’395). ZOSTAVAX® induzierte im Vergleich zu Placebo eine höhere VZV-spezifische Immunantwort 6 Wochen nach Impfung. Sowohl der VZV-Antikörper-Titer als auch die T-Zell-Aktivität nahmen zu. Die VZV-Antikörper-Titer wurden mit dem gpElisa gemessen (glycoproteinenzyme-linked immunosorbent assay; 1.7facher Anstieg, Geometric Mean Titers [GMT] von 479 im Vergleich zu 288 gpELISA Einheiten/ml, p<0.001). Die T-Zell-Aktivität wurde mit dem IFN-γ-ELISPOT gemessen (VZV-interferon-gamma enzyme-linked immunospot assay; 2.2facher Anstieg (nach 36 Monaten), Geometric Mean Count [GMC] von 70 vs. 32 Spot-bildende Zellen pro Million peripherer Monozyten [SFC/106PBMCs], p<0.001).
  • -Eine integrierte Analyse von zwei klinischen Studien, mit welcher die Immunantwort von ZOSTAVAX® vier Wochen nach Impfung ausgewertet wurde, ergab eine vergleichbare Immunantwort bei Studienteilnehmern zwischen 50 und 59 Jahren (n=389) bei Gegenüberstellung der Werte der Studienteilnehmer im Alter von mindestens 60 Jahren (n=731) (Geometric Mean Titers [GMT] von 668 im Vergleich zu 614 gpELISA Einheiten/ml).
  • -Die mittels gpELISA gemessene Immunantwort (Geometric Foldrise) nach Impfung war 2.6fach (95% KI: [2.4 - 2.9]) höher bei Studienteilnehmern zwischen 50 und 59 Jahren und 2.3fach (95% KI: [2.1 - 2.4]) höher bei Studienteilnehmern im Alter von mindestens 60 Jahren.
  • -Im Rahmen von der Studie Protocol 022 wurde in einer zufälligen Subgruppe (10% aller Teilnehmer) die Immunantwort untersucht (n=1‘136 für ZOSTAVAX® und n=1‘133 für Placebo). 6 Wochen nach der Impfung rief ZOSTAVAX® eine höhere VZV-spezifische Immunantwort hervor verglichen mit Placebo. Ein Anstieg der VZV Antikörper konnte mittels gpELISA (glycoprotein enzyme-linked immunosorbent assay) gezeigt werden (2.3-facher Unterschied (95% KI [2.2, 2.4], Geometrischer Durchschnittstiter von 664 gegen 288 gpELISA Einheiten/ml, p<0.001). In der Studie Protocol 022 wurden auch gpELISA Messungen bei Probanden gemacht, die trotz Impfung mit Zostavax einen Herpes zoster entwickelt hatten. Die Probanden mit Herpes zoster nach Impfung mit Zostavax zeigten mit 454,1 GMT niedrigere Werte als Probanden ohne Herpes zoster nach Impfung mit Zostavax mit 659,3 GMT. Eine klinische vor der Herpes zoster Infektion schützende Schwelle konnte für die gpELISA Antikörpermessung nicht ermittelt werden.
  • +In der Shingles Prevention Study (SP-Studie) wurde die Immunantwort in einer Untergruppe untersucht (n=1'395). ZOSTAVAX® induzierte im Vergleich zu Placebo eine höhere VZV-spezifische Immunantwort 6 Wochen nach Impfung. Sowohl der VZV-Antikörper-Titer als auch die T-Zell-Aktivität nahmen zu. Die VZV-Antikörper-Titer wurden mit dem gpElisa gemessen (glycoproteinenzyme-linked immunosorbent assay; 1.7facher Anstieg, Geometric Mean Titers [GMT] von 479 im Vergleich zu 288 gpELISA Einheiten/ml, p<0.001). Die T-Zell-Aktivität wurde mit dem IFN-γ-ELISPOT gemessen (VZV-interferon-gamma enzyme-linked immunospot assay; 2.2facher Anstieg (nach 36 Monaten), Geometric Mean Count [GMC] von 70 vs. 32 Spot-bildende Zellen pro Million peripherer Monozyten [SFC/106PBMCs], p<0.001).
  • +Eine integrierte Analyse von zwei klinischen Studien, mit welcher die Immunantwort von ZOSTAVAX® vier Wochen nach Impfung ausgewertet wurde, ergab eine vergleichbare Immunantwort bei Studienteilnehmern zwischen 50 und 59 Jahren (n=389) bei Gegenüberstellung der Werte der Studienteilnehmer im Alter von mindestens 60 Jahren (n=731) (Geometric Mean Titers [GMT] von 668 im Vergleich zu 614 gpELISA Einheiten/ml).
  • +Die mittels gpELISA gemessene Immunantwort (Geometric Foldrise) nach Impfung war 2.6fach (95% KI: [2.4 - 2.9]) höher bei Studienteilnehmern zwischen 50 und 59 Jahren und 2.3fach (95% KI: [2.1 - 2.4]) höher bei Studienteilnehmern im Alter von mindestens 60 Jahren.
  • +Im Rahmen von der Studie Protocol 022 wurde in einer zufälligen Subgruppe (10% aller Teilnehmer) die Immunantwort untersucht (n=1'136 für ZOSTAVAX® und n=1'133 für Placebo). 6 Wochen nach der Impfung rief ZOSTAVAX® eine höhere VZV-spezifische Immunantwort hervor verglichen mit Placebo. Ein Anstieg der VZV Antikörper konnte mittels gpELISA (glycoprotein enzyme-linked immunosorbent assay) gezeigt werden (2.3-facher Unterschied (95% KI [2.2, 2.4], Geometrischer Durchschnittstiter von 664 gegen 288 gpELISA Einheiten/ml, p<0.001). In der Studie Protocol 022 wurden auch gpELISA Messungen bei Probanden gemacht, die trotz Impfung mit Zostavax einen Herpes zoster entwickelt hatten. Die Probanden mit Herpes zoster nach Impfung mit Zostavax zeigten mit 454,1 GMT niedrigere Werte als Probanden ohne Herpes zoster nach Impfung mit Zostavax mit 659,3 GMT. Eine klinische vor der Herpes zoster Infektion schützende Schwelle konnte für die gpELISA Antikörpermessung nicht ermittelt werden.
  • -In einer doppelblinden, kontrollierten klinischen Studie erhielten 473 Erwachsene ab 60 Jahren randomisiert eine Dosis ZOSTAVAX, entweder gleichzeitig (N = 237) oder nicht gleichzeitig mit einem 23-valenten Pneumokokken-Polysaccharid-Impfstoff (N = 236). Die Antikörperkonzentration nach gleichzeitiger Verabreichung, gemessen 4 Wochen nach der Impfung, entsprach nicht der Antikörperkonzentration nach nicht gleichzeitiger Verabreichung (GMTs von 338 im Vergleich zu 484 gpELISA Einheiten/ml; GMT-Quotient = 0,70 (95 % KI: [0,61; 0,80])). Die Antikörperkonzentration, gemessen 4 Wochen nach der Impfung, stieg um das 1,9-Fache nach gleichzeitiger Verabreichung (95 % KI: [1,7; 2,1]; sie entsprach somit dem vordefinierten Akzeptanzkriterium) und im Vergleich um das 3,1-Fache nach nicht gleichzeitiger Verabreichung (95 % KI: [2,8; 3,5]). Die GMTs für die Antigene des 23-valenten Pneumokokken-Polysaccharid-Impfstoffs waren in beiden Gruppen ähnlich. Es gab keinen signifikanten Unterschied zwischen den Sicherheitsprofilen nach gleichzeitiger und nach nicht gleichzeitiger Verabreichung von ZOSTAVAX und dem 23-valenten Pneumokokken-Polysaccharid-Impfstoff. Allerdings traten Kopfschmerzen und durch den Pneumokokken-Polysaccharid-Impfstoff bedingtes Erythem und Schwellung an der Injektionsstelle nach gleichzeitiger Verabreichung häufiger auf.
  • +In einer doppelblinden, kontrollierten klinischen Studie erhielten 473 Erwachsene ab 60 Jahren randomisiert eine Dosis ZOSTAVAX, entweder gleichzeitig (N = 237) oder nicht gleichzeitig mit einem 23-valenten Pneumokokken-Polysaccharid-Impfstoff (N = 236). Die Antikörperkonzentration nach gleichzeitiger Verabreichung, gemessen 4 Wochen nach der Impfung, entsprach nicht der Antikörperkonzentration nach nicht gleichzeitiger Verabreichung (GMTs von 338 im Vergleich zu 484 gpELISA Einheiten/ml; GMT-Quotient = 0,70 (95% KI: [0,61; 0,80])). Die Antikörperkonzentration, gemessen 4 Wochen nach der Impfung, stieg um das 1,9-Fache nach gleichzeitiger Verabreichung (95% KI: [1,7; 2,1]; sie entsprach somit dem vordefinierten Akzeptanzkriterium) und im Vergleich um das 3,1-Fache nach nicht gleichzeitiger Verabreichung (95% KI: [2,8; 3,5]). Die GMTs für die Antigene des 23-valenten Pneumokokken-Polysaccharid-Impfstoffs waren in beiden Gruppen ähnlich. Es gab keinen signifikanten Unterschied zwischen den Sicherheitsprofilen nach gleichzeitiger und nach nicht gleichzeitiger Verabreichung von ZOSTAVAX und dem 23-valenten Pneumokokken-Polysaccharid-Impfstoff. Allerdings traten Kopfschmerzen und durch den Pneumokokken-Polysaccharid-Impfstoff bedingtes Erythem und Schwellung an der Injektionsstelle nach gleichzeitiger Verabreichung häufiger auf.
  • -In einer doppelblinden, placebokontrollierten, randomisierten klinischen Studie zur Immunogenität und Sicherheit von ZOSTAVAX (siehe Abschnitt „Unerwünschte Wirkungen“) wurde ZOSTAVAX 100 Probanden ab 50 Jahren mit Herpes zoster in der Anamnese verabreicht. ZOSTAVAX induzierte, im Vergleich zu Placebo, eine signifikant höhere VZV-spezifische Immunantwort, gemessen durch gpELISA 4 Wochen nach der Impfung (2,1-fache Differenz (95 % KI: [1,5 bis 2,9]), p < 0,001), mit GMTs von 812 gpELISA Einheiten/ml in der ZOSTAVAX-Gruppe und 393 gpELISA Einheiten/ml in der Placebo-Gruppe. Die VZV-Antikörperantworten waren bei Probanden zwischen 50 und 59 Jahren ähnlich wie bei Probanden ≥ 60 Jahre.
  • -Immunogenität bei Personen mit niedrig dosierter chronischer systemischer Corticosteroidbehandlung (5-10 mg Prednisonäquivalent)
  • -In einer randomisierten, doppel-blinden, Placebo kontrollierten klinischen Studie (Protocol 017) wurde ZOSTAVAX® 206 Personen im Alter von 60 Jahren oder mehr verabreicht, die eine systemische Corticosteroidbehandlung mit einer Tagesdosis äquivalent zu 5 bis 20 mg Prednison erhielten. 12,1% dieser Zostavax Probanden erhielten eine Dosis von 10-20mg Prednisonäquivalent während 87,9% der Probanden eine Dosis von 5-10 mg Prednisonäquivalent erhielten. Die Gruppe mit 10-20 mg Prednisonäquivalent ist für robuste Aussagen nicht genügend. Die Corticosteroidbehandlung musste mindestens 2 Wochen vor und 6 Wochen nach der Impfung aufrechterhalten werden um das Immunogenitäts- und Sicherheitsprofil von ZOSTAVAX® untersuchen zu können. Verglichen mit Placebo induzierte ZOSTAVAX® 6 Wochen nach der Impfung einen höheren VZV-spezifischen geometrischen Antikörper Durchschnittstiter (531.1 vs. 224.3 gpELISA Einheiten/ml). Das geometrischen Mittel der Immunantwort nach der Impfung in der ZOSTAVAX® Gruppe um das 2.3-fache erhöht (95% KI: [2.0 bis 2.7]), in der Placebogruppe um das 1.1-fache (95% KI: [1.0 bis 1.2]), gemessen mit gpELISA.
  • +In einer doppelblinden, placebokontrollierten, randomisierten klinischen Studie zur Immunogenität und Sicherheit von ZOSTAVAX (siehe Abschnitt «Unerwünschte Wirkungen») wurde ZOSTAVAX 100 Probanden ab 50 Jahren mit Herpes zoster in der Anamnese verabreicht. ZOSTAVAX induzierte, im Vergleich zu Placebo, eine signifikant höhere VZV-spezifische Immunantwort, gemessen durch gpELISA 4 Wochen nach der Impfung (2,1-fache Differenz (95% KI: [1,5 bis 2,9]), p <0,001), mit GMTs von 812 gpELISA Einheiten/ml in der ZOSTAVAX-Gruppe und 393 gpELISA Einheiten/ml in der Placebo-Gruppe. Die VZV-Antikörperantworten waren bei Probanden zwischen 50 und 59 Jahren ähnlich wie bei Probanden ≥60 Jahre.
  • +Immunogenität bei Personen mit niedrig dosierter chronischer systemischer Corticosteroidbehandlung (5-10 mg Prednisonäquivalent)
  • +In einer randomisierten, doppel-blinden, Placebo kontrollierten klinischen Studie (Protocol 017) wurde ZOSTAVAX® 206 Personen im Alter von 60 Jahren oder mehr verabreicht, die eine systemische Corticosteroidbehandlung mit einer Tagesdosis äquivalent zu 5 bis 20 mg Prednison erhielten. 12,1% dieser Zostavax Probanden erhielten eine Dosis von 10-20 mg Prednisonäquivalent während 87,9% der Probanden eine Dosis von 5-10 mg Prednisonäquivalent erhielten. Die Gruppe mit 10-20 mg Prednisonäquivalent ist für robuste Aussagen nicht genügend. Die Corticosteroidbehandlung musste mindestens 2 Wochen vor und 6 Wochen nach der Impfung aufrechterhalten werden um das Immunogenitäts- und Sicherheitsprofil von ZOSTAVAX® untersuchen zu können. Verglichen mit Placebo induzierte ZOSTAVAX® 6 Wochen nach der Impfung einen höheren VZV-spezifischen geometrischen Antikörper Durchschnittstiter (531.1 vs. 224.3 gpELISA Einheiten/ml). Das geometrischen Mittel der Immunantwort nach der Impfung in der ZOSTAVAX® Gruppe um das 2.3-fache erhöht (95% KI: [2.0 bis 2.7]), in der Placebogruppe um das 1.1-fache (95% KI: [1.0 bis 1.2]), gemessen mit gpELISA.
  • -18 Monate
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit „EXP“ bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Der Impfstoff sollte über die Dauer der Zubereitung und Anwendung insgesamt nicht länger als 30 Minuten bei +20°C bis +25°C aufbewahrt werden. Aufgelöster Impfstoff, der nicht innerhalb von 30 Minuten verwendet wurde, ist zu entsorgen.
  • +18 Monate.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Der Impfstoff sollte über die Dauer der Zubereitung und Anwendung insgesamt nicht länger als 30 Minuten bei +20 °C bis +25 °C aufbewahrt werden. Aufgelöster Impfstoff, der nicht innerhalb von 30 Minuten verwendet wurde, ist zu entsorgen.
  • -Im Kühlschrank (2°-8°C) vor Licht geschützt lagern.
  • +Im Kühlschrank (2°-8 °C) vor Licht geschützt lagern.
  • -00709 (Swissmedic)
  • +00709 (Swissmedic).
  • -Sanofi Pasteur MSD AG, 6340 Baar
  • +MSD Merck Sharp & Dohme AG, Luzern.
  • -Februar 2016
  • +Februar 2016.
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