| 28 Änderungen an Fachinfo GlucoSaline 2 : 1 B. Braun |
- GlucoSaline 1:1 GlucoSaline 2:1
-Glucose(als Glucose Monohydrat) [g] [g] 25 (27,5 ) 33 (36,7 )
-Natriumchlorid [g] 4,5 3,0
-Elektrolytkonzentrationen
-Natrium mmol/l 77 51
-Chlorid mmol/l 77 51
-pH 3,5 –5,5 3,5 –5,5
-titrierbare Azidität mmol NaOH/l < 0.5 < 0.5
-theor. Osmolarität mOsm/l 293 288
-Energiegehalt kJ/lkcal/l 420100 550132
- + GlucoSaline 1:1 GlucoSaline 2:1
- +Glucose(als Glucose Monohydrat) [g] [g] 25 (27,5 ) 33 (36,7 )
- +Natriumchlorid [g] 4,5 3,0
- +Elektrolytkonzentrationen
- +Natrium mmol/l 77 51
- +Chlorid mmol/l 77 51
- +pH 3,5 –5,5 3,5 –5,5
- +titrierbare Azidität mmol NaOH/l < 0.5 < 0.5
- +theor. Osmolarität mOsm/l 293 288
- +Energiegehalt kJ/l kcal/l 420100 550132
-Eventuelle zusätzliche Flüssigkeitsverluste (z.B. durch Fieber, Durchfall, Erbrechen etc.) sollten entsprechend dem Volumen und der Zusammensetzung der verlorenen Flüssigkeitensubstituiert werden.
- +Eventuelle zusätzliche Flüssigkeitsverluste (z.B. durch Fieber, Durchfall, Erbrechen etc.) sollten entsprechend dem Volumen und der Zusammensetzung der verlorenen Flüssigkeiten substituiert werden.
-Eine akute Hyponatriämie kann zu einer akuten hyponatriämischen Enzephalopathie (Hirnödem) führen, die durch Kopfschmerzen, Übelkeit, Krampfanfälle, Lethargie und Erbrechen gekennzeichnet ist und stellt einen medizinischen Notfall dar. Ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines schweren Hirnödems besteht insbesondere bei Kindern und bei Frauen im gebärfähigen Alter sowie bei Patientenmit reduzierter zerebraler Compliance (z. B. bei Meningitis, intrakranieller Blutung oder Hirnkontusion).
- +Eine akute Hyponatriämie kann zu einer akuten hyponatriämischen Enzephalopathie (Hirnödem) führen, die durch Kopfschmerzen, Übelkeit, Krampfanfälle, Lethargie und Erbrechen gekennzeichnet ist und stellt einen medizinischen Notfall dar. Ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines schweren Hirnödems besteht insbesondere bei Kindern und bei Frauen im gebärfähigen Alter sowie bei Patienten mit reduzierter zerebraler Compliance (z. B. bei Meningitis, intrakranieller Blutung oder Hirnkontusion).
-Die klinische Überwachung sollte eine Bestimmung der Flüssigkeits- und Elektrolytbilanz (insbesondere Kalium und Natrium), des Säure/Basen-Haushalts und des Blutzuckersbeinhalten.
- +Die klinische Überwachung sollte eine Bestimmung der Flüssigkeits- und Elektrolytbilanz (insbesondere Kalium und Natrium), des Säure/Basen-Haushalts und des Blutzuckers beinhalten.
-Die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die zu Natriumretention führen (z.B. Kortikosteroide, nichtsteroidale Entzündungshemmer),kann zu Ödemen führen.
- +Die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die zu Natriumretention führen (z.B. Kortikosteroide, nichtsteroidale Entzündungshemmer), kann zu Ödemen führen.
-Chlorpropamid, Clofibrat, Carbamazepin, Vincristin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, 3.4-Methylendioxy-Nmethamphetamin, Ifosfamid, Antipsychotika, Betäubungsmittel, Chlorpropamid, NSAIDs, Cyclophosphamid, Vasopressin-Analoga: Desmopressin, Oxytocin, Vasopressin, Terlipressin.Andere Arzneimittel, die das Risiko einer Hyponatriämie erhöhen, wie Diuretika und Antiepileptika (z.B. Oxcarbazepin).
- +Chlorpropamid, Clofibrat, Carbamazepin, Vincristin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, 3.4-Methylendioxy-Nmethamphetamin, Ifosfamid, Antipsychotika, Betäubungsmittel, Chlorpropamid, NSAIDs, Cyclophosphamid, Vasopressin-Analoga: Desmopressin, Oxytocin, Vasopressin, Terlipressin. Andere Arzneimittel, die das Risiko einer Hyponatriämie erhöhen, wie Diuretika und Antiepileptika (z.B. Oxcarbazepin).
-Nicht bekannt: Lokale Reaktionen an der Applikationsstelle, wie lokale Schmerzen,Phlebitis, Thrombophlebitis, Gewebenekrose bei Extravasation.
- +Nicht bekannt: Lokale Reaktionen an der Applikationsstelle, wie lokale Schmerzen, Phlebitis, Thrombophlebitis, Gewebenekrose bei Extravasation.
-Bei zu hoher Dosierung oder zu rascher Infusionsgeschwindigkeit oder bei einem zu grossen Flüssigkeitsvolumenkönnen folgende Symptome einer Überdosierung auftreten:
- +Bei zu hoher Dosierung oder zu rascher Infusionsgeschwindigkeit oder bei einem zu grossen Flüssigkeitsvolumen können folgende Symptome einer Überdosierung auftreten:
-Bei Auftreten von Symptomen der Überdosierung ist die Infusion sofort zu unterbrechen, In Abhängigkeit der Schwere der Symptome, Verabreichung von Diuretika mit kontinuierlicher Überwachung der Serumelektrolyte, Korrektur von Elektrolyt- und Säure-Basen-Ungleichgewichtenund Verabreichung von Insulin, falls erforderlich.
- +Bei Auftreten von Symptomen der Überdosierung ist die Infusion sofort zu unterbrechen, In Abhängigkeit der Schwere der Symptome, Verabreichung von Diuretika mit kontinuierlicher Überwachung der Serumelektrolyte, Korrektur von Elektrolyt- und Säure-Basen-Ungleichgewichten und Verabreichung von Insulin, falls erforderlich.
-Die Lösung enthält äquimolare Anteile von Natrium und Chlorid, die der Hälfte der physiologischenKonzentration im Plasma entsprechen. Zusätzlich enthält die Lösung 2,5 % (w/v)/ 3.3 % (w/v) Kohlenhydrate in Form von Glukose.
- +Die Lösung enthält äquimolare Anteile von Natrium und Chlorid, die der Hälfte der physiologischen Konzentration im Plasma entsprechen. Zusätzlich enthält die Lösung 2,5 % (w/v)/ 3.3 % (w/v) Kohlenhydrate in Form von Glukose.
-Glukose dient zur Synthese von Glykogen,dem Kohlenhydratspeicher.
- +Glukose dient zur Synthese von Glykogen, dem Kohlenhydratspeicher.
-Bei Erwachsenen beträgt die Glukosekonzentration im Blut 70 – 100 mg/100 ml oder 3,9 – 5,6 mmol/l(nüchtern).Während der Infusion wird Glukose zuerst im intravaskulären Raum verteilt und dann in den intrazellulären Raum aufgenommen.
- +Bei Erwachsenen beträgt die Glukosekonzentration im Blut 70 – 100 mg/100 ml oder 3,9 – 5,6 mmol/l (nüchtern). Während der Infusion wird Glukose zuerst im intravaskulären Raum verteilt und dann in den intrazellulären Raum aufgenommen.
-Während der Glykolyse wird Glukose zu Pyruvat metabolisiert. Unter aeroben Bedingungen wird Pyruvat vollständig zu Kohlendioxid und Wasseroxidiert. Bei Hypoxie wird Pyruvat in Laktat umgewandelt. Lactat kann teilweise wieder in den Glukosestoffwechsel eingebracht werden (Cori-Zyklus).
- +Während der Glykolyse wird Glukose zu Pyruvat metabolisiert. Unter aeroben Bedingungen wird Pyruvat vollständig zu Kohlendioxid und Wasser oxidiert. Bei Hypoxie wird Pyruvat in Laktat umgewandelt. Lactat kann teilweise wieder in den Glukosestoffwechsel eingebracht werden (Cori-Zyklus).
-Natriumchlorid: Die Elimination erfolgt hauptsächlich renal. Nach der glomerulären Filtration wird Natrium unter der Kontrolle der Mineralokortikoide in den Nierentubulirückresorbiert oder ausgeschieden.
- +Natriumchlorid: Die Elimination erfolgt hauptsächlich renal. Nach der glomerulären Filtration wird Natrium unter der Kontrolle der Mineralokortikoide in den Nierentubuli rückresorbiert oder ausgeschieden.
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